... jetzt geht es zügig weiter.
Kleine Dorfkneipen werden mit dem Fahrrad beliefert. Sechs Bierkisten auf dem Gepäckträger sind Standardbeladung. Manchmal kommt noch etwas oben drauf, in diesem Fall noch ein Karton mit weiteren Bierflaschen. Wenn man bedenkt, dass die Flaschen dort 0,72 Liter fassen, packen die so um die 100 kg auf die Fahrräder. Damit geht's dann ungebremst die Berge runter. So 80-90 km/h werden die da wohl erreichen. Motorräder und Autos fahren jedenfalls langsamer.

In Rwanda sehen die Schubkarren oft so aus. In jedem Land ist die Bauweise ein wenig anders. In Rwanda gibt es aber sehr häufig Schubkarren, wie wir sie auch in Deutschland benutzen.

Und wer kein Gefährt hat, muss seine Sachen halt tragen. Kilometerweit ...

Es wird Zeit, einen Platz zum Übernachten zu finden. Von außen sieht es ja ganz nett aus.

Der Flur zu den Zimmern wirkt jedoch ein wenig arg kahl. Hat ein bisschen was von einem Gefängnisflur.

Das Zimmer selbst ist ok. Sauber, wie überall im Land und mit Moskitonetz. Für meine Ansprüche absolut ausreichend.

Interessante Farbkontraste.

Auch diese bescheidene Hütte hat Stromanschluss. Zur Lüftung im Giebel ist übrigens eine BMW-Felge verbaut.

Dieser junge Mann nahm die Verfolgung auf und fuhr ca. 2 km neugierig hinter mir her. Irgendwann hielt ich an und er blieb ebenfalls stehen und schaute mich nur an. Nachdem ich ihn fragte, ob ich ein Foto machen dürfe, bejahte er es und kehrte dann einfach wieder um.

Weit gekommen sein kann er dann nicht mehr, denn nur zwei Minuten später setzte aus dem Nichts ein ordentlicher Sturm ein und es begann, wie aus Eimern zu schütten. Mit einigen Einheimischen konnte ich mich rechtzeitig in ein Gebäude flüchten. Es war vermutlich eine Art Trauerhalle. Hier freute sich ein ca. 4-5 Jahre altes Mädchen über den Mzungu und alberte mit mir herum.

Backsteine und Verbundpflaster werden per Hand hergestellt. Deshalb hat auch jeder Stein seine eigene Form.

Strom gibt's praktisch überall, aber die Verkabelung sieht manchmal nicht so vertrauenserweckend aus. Man könnte meinen, dass umgehend im gesamten Ostafrika der Strom ausfällt, falls man den Schalter betätigt.

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Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...