Fredi1Themenstarter284 Beiträge · seit 201005. Feb. 2014 · #1Wir planen für September eine Reise nach Uganda und Ruanda. Welches Permit für das Gorillatrekking sollte man buchen?
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
kalachee1'059 Beiträge · seit 200605. Feb. 2014 · #2Halo Fredi
Ernst gemeinte Anfrage? Eigentlich habe ich keine Lust, auf solch plumpe Threads überhaupt zu antworten. Aber egal.
Was willst du genau wissen?
Das Permit solltet ihr auf jeden Fall buchen, die Nachfrage ist ja nicht ganz ohne. Oder meinst du, wo genau ihr das Tracking machen solltet? Das könnt ihr ja auch vom Reiseverlauf bzw der Route abhängig machen und dann mal schauen, in welchem Park es ein Permit zu bekommen gibt.
Rein theoretisch könnte man auch ohne vorausgebuchtes Permit hinfahren und auf gut Glück darauf hoffen, dass irgend einer nicht erscheint zu seinem Tracking und deshalb eines kuzrfristig frei wird.
Gruss
Samuel
Fredi1Themenstarter284 Beiträge · seit 201005. Feb. 2014 · #3Hallo Samuel,
Vielleicht bist Du bei Deinem naechsten Thread ein bisschen freundlicher.
Deine Antwort war ja schon ziemlich unverschaemt.
vielleicht habe ich mich nicht genau ausgedrueckt.
Mir ging es darum, ob das Trekking in Ruanda oder Uganda
besser / interessanter / einfacher ist.
Fredi
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
picco6'369 Beiträge · seit 201105. Feb. 2014 · #4Hoi Fredi
Fredi1 schrieb:Mir ging es darum, ob das Trekking in Ruanda oder Uganda
besser / interessanter / einfacher ist.
Es wird wohl nur wenige oder eher niemanden geben der Dir das beantworten kann, denn dafür müsste man beides schon gemacht haben.
Ich kenn nur Uganda und da den südlichen Bwindi, wie ich Dir schon andernorts geschrieben habe.
Ich habe gehört dass in Ruanda die Gorilla's eine Dauerbewachung haben und darum schneller gefunden werden als in Uganda, aber ob's stimmt kann ich nicht sagen.
Wir sind zwar in Ruanda auch im Gorilla-Gebiet gewesen, haben da aber Dian Fossey's Stadtion, oder was davon übrig ist, besucht.
Ich vermute mal dass es dort anstrengender gewesen wäre die Gorilla's zu besuchen als im Südlichen Bwindi, zumindest war der Treck zu Dian Fossey anstrengender als das Gorillatracking wenige Tage später in Uganda.
RARainermo1 Beiträge · seit 201405. Feb. 2014 · #5Hallo Fredi,
ich habe das Trekking im Volcanos NP in Ruanda gemacht, dort gab es 3 verschiedene Schwierigkeitsstufen für die man sich entscheiden konnte.
Ich/Wir wählten den mittleren Schwierigkeitsgrad und besuchten die Umubano-Gruppe.
Wir fanden es nicht so anstrengend, es ging zwar steil bergauf, auf ca, 2900m, etwa gut eine Stunde Fußmarsch, lästiger waren da nur die hohen Brennesseln und Disteln auf letzten Höhenmetern.
Aber es war einmalig.
Gruß Rainer
kalachee1'059 Beiträge · seit 200606. Feb. 2014 · #6Fredi1 schrieb:Hallo Samuel,
Vielleicht bist Du bei Deinem naechsten Thread ein bisschen freundlicher.
Deine Antwort war ja schon ziemlich unverschaemt.
vielleicht habe ich mich nicht genau ausgedrueckt.
Mir ging es darum, ob das Trekking in Ruanda oder Uganda
besser / interessanter / einfacher ist.
Fredi
Hallo Fredi
Tut mir leid, das sollte natürlich nicht ganz so unfreundlich rüber kommen. Aber mich ärgert es halt einfach ein wenig, wenn Threads eröffnet werden so ganz ohne Anrede und Gruss und mit unklarer Fragestellung.
War nicht meine Absicht, dich anzumachen.
Frieden? 😛
Also; wir haben das Tracking 2009 im Bwindi gemacht von der Buhoma-Seite aus. Von daher kann ich auch nur von dieser Erfahrung sprechen. Meine damalige Freundin ist jetzt gerade wieder in Uganda und Rwanda unterwegs und wird Anfang März das Tracking dieses Mal im Volcanoes in Rwanda machen. Ich kann sie dann fragen und hier die aktuellsten Erfahrungen wiedergeben.
Ich glaube einfach, dass es im Grunde genommen wohl gar keine so grosse Rolle spielt, wo man es schlussendlich macht. Das Erlebnis wird so oder so einmalig und überaus eindrücklich sein.
Liebe Grüsse
Samuel
carl1'287 Beiträge · seit 200806. Feb. 2014 · #7Hallo Fredi1,
nach meinem Kenntnisstand sind die Permits in Uganda etwas "preiswerter" als in Ruanda.
Ich selbst habe in Ruanda an zwei Tagen jeweils einen Trek gemacht und war absolut begeistert, aber wie Samuel bereits schrieb, ist es wahrscheinlich egal. Wenn Du Gorillas in ihrem natürlichem Umfeld siehst ist das immer ein sehr beeindruckendes Erlebnis, egal wo.
Viel Spass
Carl
P.S. Wenn Du nicht vorher buchst, solltest Du auf jeden Fall mehrere Tage vor Ort einplanen. I.d.R. sind die wenigen Plätze (Volcanos NP sind es 64 pro Tag) oft weg. Es wäre ja schade, wenn Du aus Zeitmangel diese Chance verpassen würdest.
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ALM2'319 Beiträge · seit 201106. Feb. 2014 · #8Ein Servus an alle Gorilla-Trekking-Freunde.
Hier nun meine Erfahrungen aus dem letzten August:
Wir unternahmen das Gorilla Trekking im südlichen Bwindi NP; genauer gesagt, uns wurde die Nkuringo-Gruppe zugeteilt. Diese gilt gemeinhin als schwierig zu erreichen.
Ich empfand den Fußmarsch von ca. 1,5 Stunden steil bergab zu den Gorillas wenig anstrengend. Danach kamen ca. 30 Minuten Fußmarsch durch das dschungelähnliche Dickicht am Flußlauf. Dann hatten wir die Gorillas getroffen.
Nach der obligatorischen Stunde, in der man in unmittelbarer Nähe der Gorillas aufhalten kann, machten wir eine halbe Stunde Essenspause und dann ging es für ca. 3,5 Stunden den ganzen Berg wieder rauf. Der Rückweg war anstrengen, aber machbar. Sehr unangenehm war es nur, weil es unmittelbar nach unserer Essenspause anfing ganz heftig zu gewittern und dies blieb dann auch für den kompletten Rückweg.
Im Nkuringo Gorilla Camp trafen wir Urlauber, die sowohl in Ruanda als auch im ugandischen Bwindi Gorilla Trekkings unternahmen. Nach deren Aussage hin war das Trekking in Ruanda eher ein Sparziergang und bereits nach einer halben/dreiviertel Stunde hatten sie die Tiere erreicht. Rückweg ebenfalls recht flott, weil das Gelände sehr zugänglich und nicht schwierig war.
Im Nkuringo Camp hatten wir noch Bekanntschaft mit einem spanischen Ehepaar und dessen drei Teenagern gemacht. Die hatten zwei Gorilla Trekkings im südlichen Bwindi reserviert. Am ersten Tag brachen sie auf zu einer nachgesagt "unschwer zu erreichenden" Gorillagruppe. Morgens brachen sie um halb Sieben auf, nach einer Stunde Fahrt waren sie am Treffpunkt. Aufgrund eines nicht mehr ganz so rüstigen italienischen Ehepaares dauerte ihr Hin- und Rückweg inklussive einer Stunde Gorillabesuch bis abends halb Acht. So kann es auch gehen. Alles hängt auch von der Zusammensetzung der Besuchergruppe ab. Wir hatten relativ Glück, denn nur eine Person hatte bei unserem dreieinhalbstündigen Rückweg Probleme, weil alles durch den heftigen Gewitterregen komplett rutschig war.
Kosten unseres Gorillia Trekking Permits: 500 US Dollar/Person.
Ruanda soll im letzten Jahr bereits 750 US Dollar verlangt haben und Uganda trug sich mit dem Gedanken auch den Preis zu erhöhen.
Wir buchten bereits im November 2012 und erhielten dann trotzdem nicht die Termine für August 2013, die wir uns entsprechend unserer Routenplanung vorgestellt hatten. Dabei waren wir recht flexibel was die Örtlichkeit anbelangte; wir wollten das Gorilla Trekking unbedingt im Bwindi machen. Grund hierfür unter anderem die Vielzahl an Gorillagruppen, die zu Besuchen zur Verfügung stehen.
Ganz ohne Gorilla Permit würde ich mich nicht in den Bwindi begeben. Hauptsächlich die Anfahrt in den südlichen Teil des Bwindis ist anstrengend und zeitraubend; da empfände ich es als Reinfall, wenn ich nach allen Mühen und Anstrengungen dann dort ankäme und ohne Gorilla Permit bleiben würde.
Gruß vom Alm
Fredi1Themenstarter284 Beiträge · seit 201006. Feb. 2014 · #9Hallo Samuel,
Danke für deine Info.
Alles klar, hab auch wirklich meine Frage ein bißchen blöd gestellt.
Grueße
Fredi. 😉
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)