Dann wünsch ich Dir doch eine wunderschöne Reise!!!
Ich hoffe aber dass Ihr nach Bunyonyi noch ein, zwei Tage Zeit habt, denn von dort nach Kampala sind's über 600km und die Strasse ist zu einem ansehnlichen Teil Baustelle...das schaffst Du kaum in einem Tag... Und wenn es in QENP zu langweilig wird geh schon früher nach Ishasha...mir hats dort besser gefallen...
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200930. Nov. 2013 · #4
Hallo Andy,
herzlichen Glückwunsch! 🙂 Genieße es und bringe tolle Fotos mit.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
chrissie2'460 Beiträge · seit 200630. Nov. 2013 · #5
Ich klinke mich hier mal ein, weil ich auch irgendwann mal nach Uganda möchte. Mit meiner Recherche bin ich daher auch noch nicht soweit, dennoch bin ich überrascht, dass ihr geschlossen zum Kürzen beim Aufenthalt im Queen Elizabeth NP ratet. Den hatte ich nach bisherigem Reiseführerstudium eigentlich als "must do" angesehen. 😕
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200930. Nov. 2013 · #6
Hallo Chrissie,
ich rate nicht zum Kürzen! In den drei Nächten im QE Bushcamp haben wir jede Nacht Hyänen, Löwen etc. gehört und die Hippos grasten in der Nacht vor der Hütte. Außerdem hat es dort die größte Vogelvielfalt in Uganda. Löwen wird man eh eher im QENP wie im MFNP sichten. Außerdem Elefanten satt!
Bitte nehmt Euch einfach Zeit für Uganda. Für einen Schnelldurchlauf ist das Land einfach zu schade. Plane selbst wieder drei oder vier Nächte im QENP im März.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Vieleicht hab ich mich nicht richtig ausgedrückt: Ich rate nicht zum kürzen beim QENP, sondern zum verlängern bei Ishasha, was übrigens auch zum QENP gehört. Ebenfalls rate ich dazu sich genug Zeit für die Rückfahrt zu nehmen. Und wie Marina rate ich dazu sich Zeit zu nehmen...das Land ist wunderschön!!! 🤩
So, ihr Lieben ... ich bin dann auch zurück. Paar Sachen vorweg:
1. Die Strecke von Bunyonyi nach Entebbe haben wir locker geschafft. Die Straßen waren in einem Top Zustand (meistens), teilweise besser wie bei uns, wenn ich da an den Schwarzwald denke. Also keinerlei Problem. War sogar viel zu früh am Flughafen. 2. Queen Elizabeth war super ... für mich sogar ereignisreicher wie Ishasha. Das sagt uns: nicht jede Reise ist gleich! 3. Reisebericht kommt, wenn gewünscht 😉 Kleines Schmankerl vorweg 📎 hd2210a1.jpg
was für eine Frage! 😉 Natürlich ist ein Reisebericht erwünscht! Herzlich willkommen zurück in Deutschland. Ich freue mich schon auf deinen Bericht - gerne auch über die Weihnachtstage 🙂
Viele Grüße Klaudi
picco6'369 Beiträge · seit 201124. Dez. 2013 · #11
Hoi Andy
Willkommen zurück! Genau, jede Reise ist anders, definitiv!!! Und Reisebericht: Natürlich, jetzt hast Du ja Zeit, also: Morgen Teil eins, ok? 🤩
Champagner8'672 Beiträge · seit 201024. Dez. 2013 · #12
Hehe cool, Andy, bisch wieder im Ländle! Du hast bist morgen Zeit mit dem Bericht - nachher muss ich ein bissle Weihnachten feiern, aber dann.... 😎 😗 !
Jetzt erstmal gutes Wiedereingewöhnen - wir haben kräftig am Wetter gearbeitet, damit der Kälte-Schock nicht zu groß ist! Ich hoffe du weißt das zu schätzen 😄
so dann werde ich jetzt mal mit meinem Reisebericht beginnen, auch wenn es mir schwerfällt mich aufzuraffen. 😉 😕
Ich benutze den hier bereits angefangen Fred um nicht noch einen aufzumachen und das Forum zuzumüllen. Um nur auf den Reisebericht zu reduzieren bietet sich ein Klick auf die Sonne an.
Eins vorweg ... viele Dinge in diesem Reisebericht wurden schon oft in anderen Reiseberichten beschrieben, da sich die meisten Rundreisen in Uganda doch sehr ähneln. Da ich alleine gereist bin gibt es diesemal wenige bis gar keine Hummeldumm Erlebnisse, außer wenn der Protaginist sich äußerst dämlich anstellte ... das, meine Freunde, werde ich euch aber nicht auf die Nase binden *ätsch*
1. Tag: Ankunft und abendlicher Besuch
Im November 2013 entschied unsere Firma, dass wir ab Dezember in Kurzarbeit gehen müssten. Da ich noch Resturlaub hatte kam es dazu, dass ich am 5.12 das letzte Mal für dieses jahr arbeiten und erst wieder am 13.1. im neuen Jahr anfangen muss. 5 Wochen Urlaub bzw. frei ... das hatte ich ja noch nie. Nun stellte sich die Frage: was tun? Zuhause rumsitzen kam nicht in Frage und so entschied ich mich mir einen langgehegten Traum (Gorillatracking) zu erfüllen. Ich fragte bei alpha-rent-a-car an und buchte dort einen Wagen für 14 Tage inklusive Driver/Guide. Das Buchen der Lodges war auch kein Problem. Ich erledigte alles von zuhause aus und es hat auch alles funktioniert ... auch wenn sich die Preise machmal vorort schlagartig erhöhten. Den Flug buchte ich mit Qatar Airways, die mich zuerst nach Doha und von dort nach Entebbe flogen. Diese Flugunterbrechung und den ca. 1,5 stündigen Aufenthalt empfand ich persönlich als sehr angenehm. So sitzt man eben "nur" 2 x 5 Stunden am Stück im Flieger und kann sich zwischendurch richtig die Beine vertreten. Klar verlängert sich die Gesamtflugzeit entsprechend aber das war, da ich nachts flog, für mich nicht so wild! Ich startete also am 9.12. in Frankfurt und landete morgens um 6:40 pünktlich in Entebbe. Visum und Koffersuche entpuppten sich als mal eben schnell erledigt und so war ich bereits 40 Minuten später vor dem Flughafen wo Patrick auf mich wartete um mich nach Kampala zu fahren. Das Fahrzeug war ein Toyota Landcruiser mit aufklappbarem Dach. Das fand ich sehr gut, da man so einfach besser fotografieren kann wie aus dem Fenster raus. In Kamapla wechselte ich Geld am am Forex Schalter und traf meinen Driver/Guide Stephen. Wir machten uns von Kampala auf den Weg zum Ziwa Rhino Sanctuary, wo ich bereits am Nachmittag ein Rhinotracking gebucht hatte. Unterwegs unterhielt ich mich mit Stephen und stellte schnell fest, dass er ein sehr gläubiger Mensch ist. Er versuchte mich ständig von Gott und seiner Kraft zu überzeugen ... stieß bei mir damit allerdings auf Granit. Seine und meine Auffassung von der Evolution unterschieden sich grundlegend. Naja, jeder wie er denkt...
📎 hd4a2643.JPG Kauf von Ananas und Melone am Straßenrand von Kampala
📎 h4e5fe2d.JPG Einfahrt zum Ziwa Rhino Sanctuary
📎 heb1e260.jpg
Auf der Ziwa Wildlife Ranch war ich der einzige Gast. Daher war es auch kein Problem, dass ich ein Zimmer mit Gemeinschaftsdusche hatte. Die Zimmer waren solide aber doch schon etwas verlebt. Naja, ich hatte die Nacht zuvor sowieso kaum geschlafen daher war mir das egal. Leider konnte ich auch in dieser Nacht nur sehr wenig schlafen. Mein Kopf musste sich erstmal an die nächtliche Geräuschkulisse im afrikanischen Busch gewöhnen und so lag ich die meiste Zeit wach. Nachmittags hatte ich das Rhinotracking. Ich war alleine und wir näherten uns bis auf ca. 15 Meter den Breitmaulnashörnern. Es war anfangs schon ein seltsames Gefühl so ganz ohne Zaun, Graben oder wenigstens ner Autotür. Die Rhinos hatten aber überhaupt gar kein Interesse an uns und so verlor sich meine anfängliche Skepsis auch sehr schnell und ich genoß den Nachmittag... Am Abend saßen wir beim Essen, als ich plötzlich ein schweres Schauben und Poltern hörte. Direkt neben dem "Restaurant" kamen plötzlich 4 Nashörner aus dem Busch gebrochen um das kurze, grüne Gras der Lodge abzuweiden. Ich hatte "natürlich" meinen Foto nicht dabei. Hier hätten man endlich mal Bilder machen können, ohne dass dauernd irgendwelche Grashalme, Büsche oder Äste im Weg waren. Bis ich meine Foto holen konnte war es leider schon zu dunkel und so genoßen wir einfach nur die Gesellschaft der Rhinos während des Essens. Die Nacht war, wie bereits erwähnt, nicht sehr ergibig, da es auch noch anfing zu regnen und ich einfach nicht einschlafen konnte.
endlich geht es los 😛 Ich begleite dich gerne auf deiner Reise.
Viele Grüße Klaudi
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200902. Jan. 2014 · #15
Hi Andy,
na endlich geht´s los!!! Hier verfügt gerade vermutlich kaum jemand über so viel Zeit wie Du... 🤩 🤩 🤩
Schön, dass die Beton-Rhinos auch noch am Eingang von Ziwa stehen. Hatte schon Bedenken, dass die Globetrotters die eingepackt haben! 😛
Wunderschöne Fotos von stehenden Rhinos sind Dir gelungen. Gratulation!
In gespannter Erwartung der Fortsetzung und mit herzlichen Grüßen Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
picco6'369 Beiträge · seit 201102. Jan. 2014 · #16
Hoi Andy
Jaja, bibelfeste Afrikaner kenne ich auch, 'unser' Koch, den wir jeweils im Norden Tansania's haben ist auch immer am Lesen der Bibel, aber immerhin will er uns nicht umerziehen... 😎 Freue mich auf die Fortsetzung!
2. Tag: Unsere Cousins und die Erleuchtung dass Blechdächer sehr laut sein können
Wir starten morgens in Richtung Masindi, der Heimatstadt von meinem Guide Stephen, in Richtung Budongo Forest. Die Strecke ist gut ausgebaut und so können wir uns wieder über Gott und die Welt unterhalten. Stephen erzählt von seiner Familie, seinen Kindern und seinem Leben ... die Fahrt verläuft ziemlich ereignislos.
Fahrstrecke Ziwa Rhino Sanctuary - Budongo Forest: 83,46 km Fahrzeit: 2 Stunden 14 Minuten
Auf der Fahrt zur Budongo Eco Lodge sehe ich zum ersten Mal die schwarze/weißen Guerezas oder Colobusaffen. Sie posen sogar sehr schön für mich, allerdings bin ich irgendwie zu langsam mit der Kamera und so bleibt mir nur mein Kopfkino. Wir sind sehr früh in der Budongo Eco Lodge. Dadurch soll das Schimpansentracking schon sehr zeitig stattfinden, da sie sich im Moment in unmittelbarer Nähe aufhalten und die Befürchtung besteht, dass sie sich auf die andere Seite des Waldes verdrücken und dann wären sie sehr schwer zu finden. Ich bringe also meine Sachen in die Butterfly Forest Cabine und stehe um 13:30 Uhr bereits fertig präpariert wieder an der Rezeption. Mein Guide ist auch schon da. Ich bin alleine und so machen wir uns unverzüglich auf den Weg in den Wald. Die Aufregung ist spürbar. Der Wald wird immer dichter. Wir treffen eine andere Gruppe. Und ich sehe meinen ersten wilden , freilebenden Schimpansen. Naja, was ich sehe ist nur das Hinterteil ... aber immerhin! Wir kämpfen uns weiter ... noch auf Tracks aber schon bald biegen wir direkt in den Wald ab. Und man hört immer wieder die lauten Schreie der Schimpansen ... laut, schrill und etwas unheimlich. Das Bewegen im Wald ist anstrengend und die schwüle, heiße Luft tut ein Übriges, dass ich später schweißgebadet wieder in der Lodge ankomme. Nach ca. 30 Minuten finden wir einige Schimpansen, die es sich auf den Bäumen gemütlich gemacht haben. Wir warten ... möglicherweise werden sie herunter kommen.
📎 h3ace41a.jpg 📎 haa40594.jpg 📎 h0dedfe2.jpg
Was sie dann auch tun. Mit lauter Gekreische und Plumporium kommen fast alle Schimpansen auf den Boden und sind so schnell verschwunden, dass es unmöglich war (scharfe) Bilder zu machen. Überhaupt empfand ich das fotografieren im Wald als sehr anstrengend bis teilweise unmöglich. Immer ist ein Ast oder viele Blätter im Weg. Man muss schon sehr viel Glück haben um freie Sicht auf die Schimpansen zu haben...
Wir folgen den Schimpansen durch den dichten Bewuchs. Immer wieder knallen mir Äste ins Gesicht. Ich bin durchgeschwitzt und stolpere ständig über irgendwelche Wurzeln. Dann finden wir sie wieder und sehen zuerst eine einzelne Dame im Baum sitzen die uns aufmerksam beobachtet.
📎 hd9503b3.jpg 📎 hcf1643e.jpg 📎 hb21459c.jpg
Wir entdecken eine Mutter mit ihrem süßen Baby, die sich allerdings schnell in en Baumwipfeln verkroch
📎 h192113f.jpg 📎 h9e16b1a.jpg
Dann wurde es plötzlich laut. Wildes Gekreische, Äste krachten und um uns herum lauter Schimpansen. Sie fingen an zu jagen und es war laut ... sowas von laut! Jetzt waren wir mitten im Geschehen. Überall rannten und schrieen die Schimpansen. Es war unheimlich und auch etwas angsteinflößend. In diesem Moment wollte ih kein Colobusaffe sein. Ich weiß nicht ob die Jagd erfolgreich war, jedenfalls war es beeindruckend und ergreifend.
Nach meiner Rückkehr zu Budongo Eco Lodge musste ich erstmal eine Dusche nehmen. Ich war schweißnass... Die Duschen der Forest Cabines sind einfach Klasse. Man meint man duscht im Wald. Das fand ich einfach toll. Früh fiel ich ins Bett und wachte morgens um 1 Uhr auf, da es begonnen hatte zu regnen. Achwas regnen, es schüttete wie aus Kübeln ... und das war echt grausam bei einem Blechdach! Ich schlief den Rest der Nacht nicht mehr ... leider! Der Regenguß hatte dann auch Auswirkungen auf unser nächstes Schimpansentracking, das am nächsten Morgen stattfand.
Fazit Budongo Eco Lodge
Tolle Lage! Die Forest Cabins sind sehr groß, sauber und mit einer einmaligen Dusche! Preis 83 $ (fullboard) Essen: Sehr gut und reichlich
Champagner8'672 Beiträge · seit 201002. Jan. 2014 · #18
Dafür dass es schwierig war zu fotografieren hast du aber tolle Bilder gemacht - Glückwunsch!
Und ja, ich freu mich wie die anderen auch, dass es nun endlich losgeht! (Hoffentlich geht es auch bald weiter 😎 !)
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200902. Jan. 2014 · #19
Hallo, Andy
so schöne Schimpansenfotos habe ich damals nicht hin bekommen.....einfach nur Klasse. Wir waren auch in der Budongo Eco Lodge , und haben den Aufenthalt sehr genossen.
3. Tag: Durchzechte Nächte? und Kleinvieh ist auch hübsch
Als ich morgens aufwachte, nachdem ich dann doch irgendwan mal eingenickt war, kam ich mir vor als hätte ich 3 Tage durchgesoffen. Jetzt machte sich der Schlafmangel der letzten 3 Tage defintiv bemerkbar. Leicht torkelnd und mit unsicherem Schritt machte ich mich auf den Weg zur Rezeption um mein gebuchtes zweites Schimpansentracking in Angriff zu nehmen. Wie schon am Tag zuvor war ich wieder alleine mit dem Guide. Wir zogen also los ... und es regnete immer noch. Zwar nicht mehr so stark aber immer noch genügend um die Schimpansen davon abzuhalten auf den Boden zu kommen. Laut Guide Niklas fühlen sich die Primaten bei feuchtem Boden nicht sonderlich wohl. Wir hatte die übliche Geräuschkulisse und sahen auch die ersten Schimpansen hoch in den Bäumen gemütlich beim Frühstück. Wir wechselten öfters die Location. Niklas, war sehr motiviert die fehlenden Schimpansen mit allerlei Zusatzinformationen wett zumachen. Was mir sowieso auffiel, dass beide Guides im Budongo Forest hochmotiviert zu Werke gingen und mit Spaß bei der Sache waren. Auch nach ca. 1,5 Stunden wollten die Schimpansen sich nicht wirklich bewegen und in gute Fotoposition begeben. Ich hatte schon Genickstarre vom ständigen nach oben fotografieren und so langsam auch keine Lust mehr. So fiel dieses Tracking, aufgrund der mageren Fotoausbeute zwar weniger zufriedenstellend aus ... ein Erlebnis war es trotz allem, da man mit den Augen doch insgesamt mehr aufnimmt als mit der Kamera. Wieder patschnass kamen wir in Budongo Eco Lodge an.
📎 hf2f1fe7.JPG 📎 hfd8ea89.JPG 📎 h218460f.jpg 📎 hfd4edd2.jpg 📎 hd50f0bd.jpg Seid ihr immer noch da?
📎 hac65ce1.jpg 📎 he13df78.jpg 📎 h7bb3fe6.jpg
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Fort Murchinson Lodge. Wir fuhren durch den Südteil des Murchinson Falls Nationalpark in Richtung der Murchinson Falls. Auffallend war, dass man so gut wie keine Tiere sah. Weder Antilopen noch irgendwas anderes ... der Südteil scheint wie ausgestorben zu sein. Die Murchison Falls wurden ja schon in fast jedem Reisebericht vorgestellt. Hier zwängt sich der Victoria Nile durch eine schmale Öffnung. Spektakulär!? Mich hat es ehrlich gesagt nicht vom Hocker gehauen ... die Interessen liegen eben immer anders. Ich kann mit Wasserfällen net so wirklich viel anfangen. Aber man sollte sie natürlich schon gesehen haben wenn man in Uganda bzw. in der Gegend ist.
📎 h92c597d.jpg 📎 hccc19ac.jpg
Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter in Richtung Paara Ferry wo wir nur kurz warten mussten und mit der Fähre in den Nordteil übersetzen konnten. Am Ufer schwirrten unzählige Libellen n den krassesten Farben herum. Mangels anderer Motive versuchte ich ein paar dieser schnellen Schwirrer abzulichten. Boah, Sauschwer ... aber die zeit verging wie nichts!
📎 h48351e0.jpg Eine Siedleragame in diesen Farben hatte ich bisher auch noch nie gesehen.
Nach dem Übersetzen mit der Fähre machten wir noch ein kurzen Nachmittags Game Drive im Nordteil des Parks. Schon wenige hundert Meter von der Fähre entfernt erhöhte sich die Tierpopulation deutlich. Proportional zur Tierppulation erhöhte sich auch die Anzahl der Autos. Allerdings waren dies keine Touristen auf der Jagd nach guten Fotos sondern Ingenieure, Arbeiter und sonstige Angestellten der Ölgesellschaft die im Murchinson Nationalpark nach Öl und Gas bohrt. Im Nordteil des Parks gab es unzählige Uganda Kobs und die süßen Oribis. Wir entdecken sogar Löwenspuren ... den Verursacher konnten wir aber nicht entdecken. Überhaupt war der Murchinson Falls Nationalpark für mich Raubtierfreie Zone ... nicht mal nen "dämlichen" Schakal konnten wir ausfindig machen.
Wir erreichten die Fort Murchinson Lodge durch das Nordtor gegen 18:30. Der Empfang war wirklich zuvorkommend. Da ich außer 3 anderen Personen wieder der Einzigste war bekam ich ein Zelt, dass nur wenige Meter von den Gemeinschaftstoiletten, die sehr sauber waren, entfernt war. Das Zelt selber war sehr sauber und verhältnismäßig groß. Strom war auch ständig vorhanden ... das Essen war ausgezeichnet und das Personal sehr zuvorkommend und nett! Rundherum war die Fort Murchinson Lodge für mich eines der Highlights! Das Einzige was etwas störte war die Disco, die wohl auf der anderen Seite des Nils war und die man bis morgens hörte ... jedoch nicht so, dass es nicht auszuhalten war.