Route vernünftig?

18 Antworten · 2'516 Aufrufe · gestartet 28. Okt. 2013 von awibaba
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201328. Okt. 2013 · #1
Hallo all ihr Afrika-Reisenden!

Nachdem wir schon unzählige Male im Forum alles Mögliche gelesen und verglichen haben, die Flüge gebucht und das Fahrzeug ausgewählt ist, haben wir nun eine provisorische Reise zusammengestellt, die ich gerne von euch Kennern beurteilt haben möchte. Unsere einzige Afrikareise liegt nämlich bald 20 Jahre zurück, und die Vorzeichen damals in Malawi und Zimbabwe waren extrem anders als heute.

Wir werden am 18. Juli 2014 in Windhoek ankommen und am 11. August von dort wieder abfliegen, was 24 Nächte in Namibia und Botswana ergibt. Wir sind als Familie (Vater 49, Mutter 45, Töchter 19 und 17) mit Dachzelt-4x4 unterwegs und Neulinge für diese Art des Reisens. Als Selbstfahrer reisen und Camping kennen wir aber alle sehr gut. Am liebsten sind wir unterwegs, zwischendurch bleiben wir aber auch gerne mal zwei bis drei Nächte am selben Ort.

Die Ortsangaben sind noch ungefähr. Immer kommt auch die Umgebung infrage:

1N Windhoek (Lodge/Hostel...)
1N Sesriem (Lodge...)
1N Solitaire (Lodge...)
2-3N Swakopmund (Lodge...)
1-2N Brandberg White Lady (Camping)
1N Cheetah Farm Otjitotongwe (Camping)
1N Etosha Okaukuejo (Camping)
1N Etosha Halali (Camping)
1N Etosha Onguma (Camping)
1N Grootfontein (Camping oder Lodge)
1N Rundu (Camping)
1-2N Divundu (Camping)
1-2N Kwando Camp (Camping)
1N Kalizo Lodge am Zambezi (Camping)
1N Chobe oder Kasane (Camping)
1N Savuti (Camping)
1N Maun (Camping)
1N Ghanzi (Camping)
1N Kalahari Bush Breaks (Lodge oder Camping)
1N Windhoek (Lodge/Hostel...)

Mit dieser Planung wären wir sehr oft unterwegs. Viele Strecken sind aber von der Länge her eher moderat, so dass der halbe Tag jeweils noch für einen Walk, einen Drive oder zum Einkaufen, Erholen... zur Verfügung steht.

Was meint ihr dazu?

Liebe Grüsse aus der Schweiz
Barbara
439 Beiträge · seit 200928. Okt. 2013 · #2
awibaba schrieb:
1N Chobe oder Kasane (Camping)
1N Savuti (Camping)
1N Maun (Camping)
1N Ghanzi (Camping)
1N Kalahari Bush Breaks (Lodge oder Camping)
1N Windhoek (Lodge/Hostel...)

Das wird so nicht funktionieren beziehungsweise macht so kaum Sinn.
Wenn ihr aus Kasane nach Savute fahrt, kommt ihr dort am Nachmittag an. Am nächsten Mörgen müsst ihr früh los, um die ambitionierte Etappe nach Maun bis zum Abend zu schaffen. Zeit zum (Foto-) Stopp werdet ihr unterwegs kaum finden. Ich würde mindestens jeweils zwei Nächte in Kasane/Chobe-River-Front, in Savute und dann noch entweder North Gate oder, beziehungsweise noch besser, und in der Third-Bridge- beziehungsweise Xakanaxa-Gegend bleiben. Von Maun nach Windhouk kann man ohne Stopp fahren - ist allerdings eine lange Etappe. Wer es bequem mag, dem reicht aber ein Stopp unterwegs allemal.
915 Beiträge · seit 201028. Okt. 2013 · #3
Hallo Barbara,
an sich eine schöne Tour.
Ich würde mich allerdings für eine erste Reise dahin und mit 4 Personen auf die Mitte und den Norden Namibias beschränken.
Leider hast Du fast durchweg nur eine einzige Übernachtung eingeplant !?
Das hieße am Nachmittag ankommen und den nächsten Vormittag wieder weiter. Da bleibt keine Zeit für Unternehmungen jedwelcher Art. Die Tage sind kurz in NAM. Auf-und Abbau nicht zu vergessen.

In Sesriem kann ich das Sossus Tented Camp, 3 km vom Eingang nach Sossusvlei entfernt für mind.2 Nächte empfehlen. Eine einzige Nacht bringt da nix. Sh.dazu meinen Reisebericht unten.
Die nächste Üb.bereits in Solitaire wäre damit überflüssig. Die Strecke nach Swakopmund ist gut auch ohne Zwischenübernachtung zu fahren.
Falls doch übernachtet werden soll möchte ich Dich auf die Gästefarmen Ababis und/oder Büllsport (Köcherbaumschlucht) jeweils mit Wandermöglichkeiten hinweisen. Falls es noch eine Gästefarm mit echtem Farmbetrieb sein soll ist auf dem Weg nach Rundu Dornhügel bei Grootfontein ein gutes Ziel.

Swakopmund besser 3 als nur 2 Nächte ! Die Bootsfahrt in Walvis Bay und die Wüstentour in Swakopmund dürften nicht nur Euren Töchtern gefallen. Das ist nicht an einem Tag zu machen. Direkt gegenüber dem Airport Windhoek dann die Gästefarm Etango als Ausklang.

Etosha wäre mir zu kurz, da bleibt kaum Zeit um in Ruhe auf Pirsch zu gehen und wenigstens einige der Loops zu fahren. Es ist einer der Höhepunkte Eurer Reise !, besonders da Ihr zuvor noch nicht da gewesen seid.

In Divundu ebenfalls mind.2 Nächte für den Besuch des Mahangoparks einplanen. Bei nur einer Nacht ist das kaum möglich.
Spitzkoppe/Erongo und Vingerklip fehlen in dieser Planung leider ganz, obwohl es eigentlich mehr oder weniger am Weg läge, herrliche Landschaften mitsamt traumhaft gelegener Campsites inclusive.

Mit der Einschränkung, dass ich selbst kein Camper bin würde ich die Tour so und vor allem wg.der 1xÜbernachtungen nicht machen wollen. Vielleicht überdenkst Du das nochmal. Vor allem auch unter Berücksichtigung der Fahrstrecken, die Du zu unterschätzen scheinst !?

Viel Spass bei der weiteren Planung.
Das ist ja nur der Anfang und herzliche Grüße in die Schweiz
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 28. Okt. 2013
33,1k Beiträge · seit 200628. Okt. 2013 · #4
Hallo Barbara,

"Route venünftig?" = Nein

Plane mal überall (!) mind. 2 Nächte, insgesamt in/bei Etosha mind. 3-4 Nächte und in Swakopmund mind. 3 Nächte. Dann siehst Du, was "vernünftig" wäre. Bedenke, dass Du bei fast allen Stationen auf Deiner Reise so wie sie jetzt ist nur 1 Nacht eingeplant hast. Du kommst nachmittags an und fährst am nächsten Tag früh morgens ab. Dir bleiben also kaum Möglichkeiten Aktivitäten bei den Unterkünften (Game Drives, Bootsfahrten etc) zu machen...

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast28. Okt. 2013 · #5
Hallo,

jeder hat seine Vorlieben beim Reisen und ich weiß nicht, ob Du in Grootfontein, Rundu oder Ghanzi etwas Spezielles sehen willst. Ansonsten würde ich lieber mal 2 reine Fahrtage einlegen und dafür an anderen Stellen aber mehr Zeit haben. Beispielsweise könntest Du Onguma-Divundu in ca. 6 Stunden in einem Rutsch fahren. Ebenso Maun - Kalahari Bush Break. Dann hättest Du schon mal 3 Tage gewonnen, die Du u.a. zwischen Chobe und Maun investieren kannst.

Beste Grüße

Guido
2'346 Beiträge · seit 200628. Okt. 2013 · #6
Hallo Barbara,

bitte bedenkt bei eurer Zeitplanung, dass ihr in der kältesten Jahreszeit und in der Zeit mit den kürzesten Tagen unterwegs seid. Um kurz nach 17 Uhr "fällt die Klappe" und es wird mehr oder weniger schlagartig dunkel und kalt - oft sogar eiskalt. Da müsst ihr den Zeltaufbau sowie Vor- und Nachbereitung des Essens zeitlich (und temperaturmäßig) einkalkulieren. Macht keinen allzu großen Spaß, sich bei Temperaturen im einstelligen oder auch im Minus-Bereich draußen aufzuhalten. Außerdem müsst ihr immer wieder Zeiten für größere Einkäufe einplanen. Die vermeintlichen zeitlichen Reserven bei den im Großen und Ganzen überschaubaren Einzeletappen schmelzen da schnell dahin.

Ansonsten finde ich auch, dass ihr unbedingt mehr Ruhe in eure Reiseplanung einbringen solltet. Durch das ständige Wechseln der Standorte fehlt euch praktisch jegliche Flexibilität für unvorhergesehene Fälle.

Trotzdem viel Spaß
Armin
Themenstarter6 Beiträge · seit 201328. Okt. 2013 · #7
Hallo zusammen

Danke für die guten Antworten! Der Kopf wusste eigentlich schon, dass das Programm zu dicht ist, aber das Herz möchte halt so viel wie möglich erleben...

Nach dem Motto "Weniger ist mehr" werden wir nochmals gründlich über die Bücher gehen. Wir werden wohl bei Caprivi/Botswana Abstriche machen, nicht so weit östlich gehen und dafür die anderen Stationen mehr geniessen.

Ich melde mich bestimmt wieder, denn ich schätze euren Rat sehr!

Barbara
Themenstarter6 Beiträge · seit 201330. Okt. 2013 · #8
Guten Tag

Wir haben nun unsere Tour ziemlich stark verändert, und wieder hätte ich gerne eure Meinung dazu. Wo wir in Guesthouses und wo im Dachzelt übernachten, ist noch nicht ganz sicher. Wir haben aber zu jeder Destination eine oder mehrere Unterkünfte, die wir anfragen können.

Ich habe versucht, eure Tipps unzusetzten: weniger Wechsel, z. T. lange Fahrten und dafür Ruhetage...

Im Moment wären unsere 24 Nächte so geplant:

1N Windhoek
2N Sesriem
3N Swakopmund
2N Spitzkoppe (Ameib evtl. auf dem Hinweg oder am "Zwischentag")
1N Twyfelfontein
1N Vingerklip
4N Etosha (Dolomite Camp - Okaukuejo - Halali - Onguma)
1N Rundu
5N Divindu (evtl. von dort aus Tagesausflug nach Botswana, in Abklärung)
1N Grootfontein (evtl. Roy's Camp, dadurch würde die Strecke etwas kürzer)
2N Waterberg
1N Windhoek (Etango?)

Was meint ihr dazu?

Noch etwas anderes: Ich bin eher zufällig auf allerlei Warnungen wegen Kriminalität gestossen. Da wir ja nun eine Familie mit drei Frauen sind, bin ich schon ein wenig verunsichert. Als wir uns vor einigen Monaten schlau machten, schien Namibia im Vergleich zu z. B. Südafrika weniger frauenfeindlich und weniger gefährlich insgesamt zu sein.
Die rudimentären Vorsichtsmassnahmen kenne ich natürlich, und wir reisen auch stets einfach und eher unauffällig. Trotzdem weiss ja wohl jeder Einheimische, dass es bei jedem Tourist, unschwer am Fahrzeug zu erkennen, sehr viel zu holen gibt, v. a. auch, weil ja vieles bar bezahlt werden muss. Gibt es da noch nützliche Tipps?

Danke schon mal!

Barbara
915 Beiträge · seit 201030. Okt. 2013 · #9
Hallo Barbara,
so sieht die Route schon mal ganz anders aus. Darauf lässt sich aufbauen.

Twyfelfontein würde ich ggfs.zugunsten von 2 Üb.an der Vingerklip streichen. Felsmalereien findet Ihr auch sehr schön im Erongogebirge z.B.auf Ameib (nicht nur der weiße Elefant, einfach mal auf der Farm nachfragen !) oder AiAiba !!! und das ggfs.weitaus weniger touristisch. Es sei denn Du hast ein ganz spezielles Interesse daran bzw.an denjenigen in Twyfelfontein.

Für einen ersten Besuch hielte ich die klassische Etosha-Route Okaukuejo-Halali-Namutoni/Onguma innerhalb des Parks für vollkommen ausreichend. Bei 4 Üb.wird das so womöglich zum reinen Durchfahren des Parks. Vielleicht unterschätzt Ihr da die Entfernungen bei durchweg 50 km/h !? Da bleibt nicht viel Zeit für zufriedenstellende Tierbeobachtungen, die ja der eigentliche Sinn eines Besuches in Etosha sind bzw.sein sollten.

Was versprecht Ihr Euch von einem Tagesausflug nach Botswana !?
Im Bereich Divundu/Popa Falls/Mahango reichen 3 Üb.meines Erachtens. Z.B.für einen Selbstahrerausflug in den Mahango NP, Bootsfahrt auf dem Kavango und einer geführten Exkursion in den Bwabwata NP z.B.von der Mahango - oder einer anderen Lodge ausgehend. Aus eigener Anschauung alles sehr empfehlenswert.

Viel Spass bei der weiteren Planung
wünscht
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
Themenstarter6 Beiträge · seit 201331. Okt. 2013 · #10
Hallo Günter

Danke für deine Tipps.

Im Etosha dachten wir bereits darüber nach, das Dolomite Camp auszulassen, auch weil es doch recht teuer ist. Schliesslich sind wir zu viert unterwegs.

Im Caprivi-Gebiet möchten wir sicher drei ganze Tage=vier Übernachtungen haben. Auch du schlägst ja schon mal drei Aktivitäten vor. Teenies brauchen auch mal einen (halben) Tag um einfach "rumzuhängen".

Bei Ai Aiba finde ich keine Preise. Hast du eine Ahnung, in welcher Grössenordnung sie sich bewegen?

Da wir zwar im namibischen Winter aber doch zu einer Hauptreisezeit unterwegs sein werden (das ist halt so, wenn die ganze Familie irgendwas mit Schule zu tun hat), müssen wir wohl so ziemlich alles vorreservieren. Es macht ja auch keinen Spass, wenn man am Nachmittag jeweils noch eine Unterkunft für vier Personen suchen muss.

Wir sind auch immer noch nicht ganz sicher, ob wir wirklich mit Dachzelt reisen sollen. Vom Erlebnis her würde es uns sehr reizen. Wenn wir aber an den meisten Orten zwei oder mehr Nächte bleiben möchten, wäre ja entweder das Fahrzeug "blockiert" oder wir müssten auch ohne Ortswechsel ab- und wieder aufbauen. Ausserdem kann es ja wirklich empfindlich kalt werden, und die Tage sind auch extrem kurz.

Mit Dachzelt hätten wir klar mehr Gepäck dabei (Schlafsäcke etc.), dafür wären wir auch fürs Kochen schon ausgerüstet. Allerdings sind wir auch nicht so darauf erpicht oft selber zu kochen. Gerade weil es so schnell dunkel wird, können wir uns bei Tageslicht Schöneres vorstellen.

Bis kommenden Montagabend müssen wir das alles entscheiden, denn dann kommt unsere Kontaktperson bei Globetrotter aus ihren Ferien zurück und macht sich ans Buchen. Uns steht also nochmals ein interessantes Wochenende bevor.

Grüsse
Barbara
2'349 Beiträge · seit 200931. Okt. 2013 · #11
Hallo Barbara,

nur zur Info wie es normalerweise in Afrika gemacht wird: Man sehr baut oft die Dachzelte (in der kurzen Dämmerung oder auch erst nach Sonnenuntergang) auf und vor allem man kocht und grillt gewöhnlich erst später im DUNKELN am Abend! Am Feuer und mit Campinglampen (die befinden sich meist in der Fahrzeugausrüstung) und ggf. mit Stirnlampen und/oder Taschenlampen.

Zelteaufbauen geht mit Dachzelten sehr schnell. Mit etwas Übung nach ein paar Tagen in 5-7 Minuten.
Eher das Abbauen macht Arbeit und kostet Zeit...! Weshalb ich persönlich Bodenzelte bevorzuge.

Viele Campingplätze haben auch Lampen an den Stell- und Kochplätzen (aber nicht alle!).

Tagsüber bzw. bei Tageslicht macht man klar was Schöneres! 🙂

Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2013
915 Beiträge · seit 201031. Okt. 2013 · #12
Guten Morgen Barbara,
wenn Ihr nicht wirklich hinter einer Reise mit Dachzelt steht, ist es vermutlich besser gleich ganz darauf zu verzichten.

Bei 4 Personen würde ich schon weitgehend im Voraus buchen. Wir sind nur 2 und machen das m.E.auch so. Es reist sich dann entspannter und bei den Entfernungen kann man nicht einfach mal so zur nächsten Unterkunft fahren. Sie liegt nicht unbedingt um die Ecke.

AiAiba liegt für eine derartige Unterkunft im "normal"preisigen Bereich meiner Erinnerung nach. Es sei denn, das hat sich geändert.
Auf die Schnelle habe ich keine Preise gefunden. Auf der Homepage wird man aufgefordert, eine Anfrage zu starten. Find ich zwar wenig transparent aber Du kannst ja mal ein Mail dahin schicken !! Die Location ist es wert.

Nicht nur Deine Töchter werden es in der Tat zu schätzen wissen, wenn Ihr weniger häufige Ortswechsel habt.
Wenn ich das recht verstehe, interessiert Ihr Euch im Erongogebiet für die Spitzkoppe und Ameib. Egal wo Ihr da nun übernachtet (schau auch mal auf die Seiten von Hohenstein) würde ich dafür 3 Üb./4 Tage einplanen.
Dann habt Ihr je einen Tag für Ameib/Bulls Party und die Spitzkoppe. Vielleicht wollen die Töchter da ja auch einfach mal in der Unterkunft bleiben und Ihr könnt alleine los. Auf der Farm Omandumba gibt es übrigens die Möglichkeit die San zu besuchen. Das nur als zus. Hinweis und weil Ihr sowas bisher ja auch nicht vorgesehen habt.

Lass Dich von Deinem Reiseveranstalter nicht unter Zeitdruck setzen, soo knapp seid Ihr nun wirklich nicht dran und die Flüge sind ja schon gebucht !?

Schöne Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
3'080 Beiträge · seit 200931. Okt. 2013 · #13
Hallo Barbara,

die Zeit für den Abbau eines Dachzeltes hält sich auch in Grenzen, vorausgesetzt man bekommt erklärt wie man es richtig macht, ich brauche für mein Zelt weniger als 10 Minuten. An den meisten Tagen habt ihr ja auch genug Zeit, einzig in Etosha wenn es darum geht zur Öffnung der Gates davor zu stehen um loszufahren müsstet ihr im Dunkeln abbauen, aber auch das ist möglich.

lg sasowewi
76 Beiträge · seit 200731. Okt. 2013 · #14
Hallo Barbara

Also ich würde zu dieser Jahreszeit kein Zelt mehr aufstellen, haben uns am Morgen jeweils fast die Finger abgefroren.
kommt dann noch dazu, in der Kälte zu frühstücken brbrbrbrbrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.
Es ist angenehmer in einer Lodge, kostet halt einfach etwas mehr.
In Swakopmund kann ich dir das "Swakopmund Guesthaus" sehr enmpfehlen. nette Gastgeber und ein supper Frühstück.
Waren schon einigemale in Swakopmund, aber das hat uns bis jetzt am Besten gefallen.
Die Vingerklip Lodge ist auch landschftlich sehr schön gelegen.
In Rundu würde ich dir die Kaisosi River Lodge empfelen, und bei Divundu gibt es noch die Nunda River Lodge die auch empfehlenswert ist. in der Nähe liegt der Mahango Game Reserve, nicht sehr gross, aber auch landschaftlich wieder sehr schön, mit vielen Wasservögeln und Tieren.Kann man sehr gut selber befahren.

wünsch noch viel Spass bei der Planung.
Kulala aus Bellikon.ch
zuletzt bearbeitet 31. Okt. 2013
Themenstarter6 Beiträge · seit 201331. Okt. 2013 · #15
Hallo zusammen

Danke für eure Tipps! Letztes Mal, vor bald 20 Jahren, waren wir als Backpacker mit sehr kleinem Bodenzelt unterwegs, manchmal in sehr einfachen Unterkünften, oft mit ÖV. Da war es ähnlich. Frieren mussten wir selten, aber manchmal krochen wir schon um 20 Uhr ins Zelt, was auch nicht immer spassig war. Und morgens war es immer sehr frisch, aber es wurde ja schnell warm.

Da wir selber schon oft mit einem grossen Klapp-Zelt-Anhänger unterwegs waren, wird das Auf- und Abräumen sicher kein Problem für uns sein. Finanziell ist es natürlich schon ein sehr grosser Unterschied, jede Differenz mal 4. Aber wenn wir die Reise nicht geniessen können, haben wir am falschen Ort gespart. Wir überlegen noch... Die Flüge sind gebucht, Fahrzeuge gibt es viele.

Wir sind mit unserer Familie bereits 2010 und 2012 jeweils ca. 4 Wochen herumgereist (USA Westen und Skandinavien) und haben sehr gute Erfahrungen mit Reservieren gemacht. Es gibt uns auch eine Struktur. Wir zerbrechen uns lieber im Voraus den Kopf als auf der Reise 😉

Danke auch für die Tipps für Unterkünfte. Viele davon stehen schon auf unserer Liste zur Abklärung. In Swakopmund haben wir noch gar nichts gesucht, da die Auswahl ja sehr gross ist. Wir werden uns das Guesthouse auf jeden Fall ansehen.

Nochmals danke! Mit so viel Unterstützung habe ich noch nie eine Reise geplant! 😄

Gruss
Barbara
1 Beiträge · seit 201331. Okt. 2013 · #16
Hallo Barbara,
erlesene Ziele anfahren und 2 - 3 Nächte an einem Ort bleiben, da habt Ihr viel mehr davon.
Als krönenden Abschluss kann ich GocheGanas Lodge empfehlen.
Mit besten Grüßen
Ingo
655 Beiträge · seit 200631. Okt. 2013 · #17
Liebe Barbara,
zu Deiner "Sicherheitsfrage" kann ich Dir meine eigenen Erfahrungen berichten, die natürlich subjektiv sind: auf einer Reise waren wir Mutter (60+), Tochter(38), Enkelin (13), Freundin der Mutter (60+). Wir hatten ein Dachzelt, ein Bodenzelt. Für meine Tochter war eher die Tierwelt einschüchternd, die Menschen nicht. Als Frauentruppe stießen wir z.T. auf Verwunderung, kamen aber nie in bedrohliche Situationen. Eine weitere Reise habe ich mit drei weiteren Frauen gemacht, alle 60+, auch wieder mit Dach- und Bodenzelt. Auch bei dieser Fahrt gab es keinerlei bedrohliche Situationen durch andere.
Falls noch Fragen, gerne!
Viel (Vor)freude noch bei den weiteren Planungen, noch mehr eine wunderbare Fahrt und gesunde Heimkehr.
Lb Gruß von Helga
0
915 Beiträge · seit 201031. Okt. 2013 · #18
.......zu dem von Dir angefragten Preis für Ai-Aiba:
die Lodge wird im neuen FTI-Katalog für 66, Ameib für 59 und Hohenstein für 56 € jeweils Ü/F angeboten.
Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
Themenstarter6 Beiträge · seit 201302. Nov. 2013 · #19
Hallo zusammen

Wieder haben wir ein paar kleine Änderungen vorgenommen. Nun geht es vor allem um Details:

1N Windhoek (Wir kommen erst am frühen Nachmittag an, Fahrzeugübernahme, Einkauf...)
2N Sesriem
3N Swakopmund
2N Ai Aiba (Ameib evtl. auf dem Hinweg, Spitzkoppe am Zwischentag)
2N Vingerklip
3N Etosha (Okaukuejo - Halali - Onguma)
1N Rundu
4N Divindu (evtl. von dort aus Tagesausflug nach Botswana, in Abklärung)
1N Grootfontein (evtl. Roy's Camp, dadurch würde die Strecke etwas kürzer)
2N Waterberg
1N Okonjima (AfriCat) oder Otjiwarongo (Cheetah Conservation Fund)
2N Windhoek mit Stadtrundfahrt am Zwischentag, Abreise um Mittag herum.

Wer kennt beide Grosskatzen-Projekte? Welches würdet ihr empfehlen? Wir hatten auch mal das bei Solitaire im Programm, wäre auch immer noch eine Option.

Guss
Barbara