Nakumatt-Supermarkt in Mbarara...? Wo hätten wir den denn finden können...? Und...hatte der auch Fleich im Angebot?
Gruß vom Alm
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200630. Aug. 2013 ·
Hallo ALM, der Nakumatt war mitten in der Stadt, in da war so ein Uhrentürmchen in der Nähe. Fleisch, Käse, Aufschnitt, frische Backwaren .... alles was das Herz begehrt.
das ist ein sehr schöner RB, den Du da schreibst. Wir sind zwar keine Camper, aber Deine Bilder und Beschreibungen machen Lust auf mehr.
Die Idee mit dem kleinen Drucker find ich cool. Eigentlich sogar obercool, denn das kann man sich ja vorstellen, dass die frisch ausgedruckten Bilder für Stimmung sorgen. 🙂
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200631. Aug. 2013 ·
Hallo zusammen, zwischendurch mal ein kleines danke Schön an alle Mitleser und die netten Kommentare, wir hoffen Ihr bleibt weiterhin dabei.
Weiter geht es auch schon.
Dienstag, 30.07.2013 Mbarara - Bwindi NP
Der große Nachteil an den Campingplätzen in den Hinterhöfen der Hotels in den größeren Städten ist der Lärm, der die ganze Nacht nicht wirklich aufgehört hat und am frühern Morgen noch mal zu nimmt. Egal, für uns war das ja nur der Zwischenstop in Richtung Bwindi und wir wollen ja sowieso zeitig aufbrechen.
Wir haben gelesen das die Route über Ntungamo nach Rukungiri und weiter über Kanungu landschaftlich sehr reizvoll und auch etwas kürzer wie der Weg über Kabale sein soll. Bis Ntungamo fahren wir auf mittelmäßiger Teerpiste, aber von Ntungamo bis Rukungiri erwarten uns 50 km erstklassige Teerstrasse. Hinter Rukungiri fangen dann die Berge so richtig an, es geht wieder durch viele kleine Dörfer, die Landschaft wird immer schöner und wir sind froh, das wir diesen Weg gewählt haben. Ein paar Kilometer weiter windet sich die enge Straße dann in Serpentinen den Berg hinunter in das Tal des Birira Flusses den wir überqueren müssen.
Als wir unten ankommen sehen wir schon von weitem die Brücke, irgendwie sieht die komisch aus.
Als wir dann die Brücke erreichen müssen wir leider feststellen, das diese eingestürzt und für Autos nicht passierbar ist, später hören wir dann, das die Brücke schon vor über einem Jahr eingestürzt ist.
Es bleibt uns nichts anderes übrig als wieder umzudrehen, die Berge wieder hochquälen und nach einem neuen Weg zu suchen. Da wir keine Luste haben den ganzen Weg wieder zurück zu fahren biegen wir ein paar Kilometer hinter Rukungiri ab in Richtung Kisizi und wollen dann von dort auf die Strasse nach Kanungu kommen.
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200631. Aug. 2013 ·
Das GPS ist hier leider keine große Hilfe, also fahren wir mehr nach der guten alten Papierkarte und fragen alle paar Kilometer nach, ob wir immer noch auf dem richtigen Weg nach Kanungu sind.
Die Landschaft ist einmalig, aber wir sind doch ein wenig genervt von dem rumgekurve durch die Berge in der Hoffnung das wir noch auf dem richtigen Weg sind. Wir fragen uns von einem Dorf zum nächsten durch und kommen durch Nakishenyi und Kyondo bevor wir endlich Kanungu erreichen und von hier aus dann endlich auf dem richtigen Weg in den Bwindi sind. Überall wo wir nachgefragt haben ist uns super freundlich geholfen worden, im nachhinein war das eine tolle Fahrt, anstrengend aber auch erlebnisreich und wunderschön.
Von Kanungu aus dauert es noch mal knapp 2 Stunden bis wir in Buhoma ankommen, mittlerweile ist es schon kurz nach 18.00Uhr. Eigentlich wollten wir im Community Rest Camp für 2 Tage zelten, aber es sieht schon wieder nach Regen aus und wir entscheiden uns für eine Hütte, die Betten sind so groß, das wir alle 4 in einer Hütte schlafen können, der Blick von der Terasse auf die gegenüberliegenden Berge und in das Tal ist fantastisch.
Nach dem Essen kommt dann der Regen und ein gewaltiges Gewitter zieht auf, das aber zum Glück nur knapp 2 Stunden dauert. Morgen geht es dann zum Gorilla Trecking zur Rushegura Familie
Tageskilometer : 317
Butterblume3’700 Beiträge · seit 200931. Aug. 2013 ·
Hallo Chris,
grandiose Fotos.
Als wir dann die Brücke erreichen müssen wir leider feststellen, das diese eingestürzt und für Autos nicht passierbar ist, später hören wir dann, das die Brücke schon vor über einem Jahr eingestürzt ist.
In meinem Reisebericht vom Oktober 2012 hatte ich erwähnt, dass wir auch erst von Kihihi (Ishasha) über Rukunieri Richtung Mbarara fahren wollten, aber in der Rezeption sagte man uns, das auf dieser Strecke ein (oder mehrere?) Brücken eingestürzt seien.
Mit dem netten Barkeeper klärte ich noch unsere Route für die morgige Fahrt Richtung Lake Mburo. Er empfahl uns den Weg zurück durch den Park bis zum Kazinga Channel und von dort auf der geteerten Mainroad über Ishaka und Busjeni zum nächsten Etappenziel. Die direkte Strecke über Rukunieri benötigt schon allein bis Rukunieri 2,5 Stunden über kleine, ausgewaschene Serpentinenstraßen und außerdem soll auf der Strecke eine Brücke zerstört sein. Bis Kichwamba am Kazinga Channel benötigt man bei zügiger Fahrt auch nur maximal 1,5 Stunden auf sehr guter Piste.
Der schnellste Weg geht durch den QE NP zurück bis Kazinga und dann auf die Teerstr. Richtung Mbarara. Die Murram Road im Park und die vier Brücken waren in gutem Zustand. Und unterwegs haben wir noch so einige schöne Tiere direkt von diesem Weg sichten können (Baumlöwen und Great Blue Turacko).
Vielen Dank für die Fortsetzung und ich folge Euch weiterhin gespannt.
Mit herzlichen Grüßen Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
Hier die bessere Variante um von Mbarara nach Buhoma (Bwindi zu gelangen) oder umgekehrt:
Unbedingt über Kabale fahren, Dann nach Ikumba. Da Teerstrasse bis kurz vor Ruhija. Danach gibt es eine grosse Kreuzung und ein Shortcut direkt nach Buhoma (75Kms). Die Piste ist OK und die Landschaft ein Traum!!
Wir sind die Strecke umgekehrt gefahren...
Sie wurde uns von den UWA Rangers in Bwindi empfohlen. 😎
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200602. Sept. 2013 ·
Mittwoch, 31.07.2013 Bwindi NP
Endlich ist es soweit, der langersehnte Tag des Gorilla Trecking ist da. Als wir zum Hauptquartier gehen ist es immer noch ein wenig feucht und nieselt, aber eigentlich stört uns das nicht wirklich. Um 08:00 Uhr findet das Briefing für das Trecking statt und kurz danach findet sich unsere Gruppe bei bei unserem heutigen Guide ein. Wir werden von Siphora begleitet, die sich als super freundlich und total engagiert erweist. Wir erfahren das wir nicht näher als 7 m an die Gorillas gehen sollten und diesen nicht in die Augen schauen sollen. Endlich setzt sich unsere kleine Gruppe in Bewegung und wir laufen hauptsächlich an dem kleinen Fluss entlang, also kein allzu schwieriges Gelände. Nach gut 45 min bekommt Siphora dann einen Funkspruch das die Tracker die Gorillas gefunden haben und wir nur noch 15 Minuten entfernt sind. Jetzt werden wir aber so langsam nervös. Kurz darauf legen wir unsere Sachen an die Seite, müssen über den Fluss und einen kleinen Berg hinauf und sind da.
Zuerst einmal sehen wir nur ein paar schwarze Wollknäul, dann aber als wir näher kommen entdecken wir die ersten Gorillas oben auf den Bäumen. Siphora sagt uns das wir ruhig näher kommen sollen und dann sehen wir noch 2 weitere Gorillas die schon auf dem Boden sind.
Die Rushegura Familie besteht aus 16 Mitgliedern und wird von dem Silberrücken Mwirima angeführt, der sich im Moment noch oben auf einem Baum befindet. Wir nähern uns vorsichtig und leise den auf den Boden sitzenden Gorillas und machen die ersten Fotos, das ist aber aufgrund der Lichtverhältnisse und den Bäumen bzw. Büschen gar nicht so einfach, es braucht eine paar Versuche bis wir mit den Ergebnissen zufrieden sind.
So nach und nach kommen weitere Gorillas von den Bäumen herunter und auch der Silberrücken Mwirima gesellt sich zu uns. Als der imposante Gorilla dann unten ist treten wir erst einmal alle ein paar Schritte zurück, der ist aber ganz entspannt und legt sich faul auf den Boden.
Wir geniessen diese unglaublichen Minuten und können unser Glück gar nicht fassen. Mittlerweile sind 8 oder 9 Gorillas auf dem Boden und wir sind mittendrin, keine 2 Meter entfernt. Unser Liebling ist eindeutig der Blackback Kabukojo Er liegt da so entspannt und schaut sich das Theater an was die Touris da veranstalten, das ist einfach unglaublich, wir nennen ihn nur noch den Denker.
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200602. Sept. 2013 ·
Leider vergeht die Stunde viel zu schnell und wir müssen uns schon wieder verabschieden. Das war ein denkwürdiges Erlebnis und wir sind froh diesen sanften Riesen einmal gegenüber gestanden und ihnen in die Augen geschaut zu haben. Zurück am Hauptquartier gibt werden dann in einer kleinen Zeremonie die Urkunden überreicht und wir drucken für Siphora unsere Träger und Soldaten die uns begleitet haben noch ein paar Fotos aus, was wieder zur Belustigung und Erheiterung beiträgt.
Mittags sind wir dann schon wieder zurück im Rest Camp, wir laufen noch einmal kurz durch das kleine Dorf hier und erfreuen uns dann den Rest des Tages an diesem einmaligen Erlebnis.
Zur Abschluss dieses tollen Tages grillen wir neben der Hütte heute Abend unsere Grillpizza und lassen uns diese in aller Ruhe auf unserer Terasse mit dem tollen Blick schmecken.
Wau!!! 🤩 Was bin ich froh bin ich nächsten Monat auch da!!! 🤩
Mit welcher Kamera und vor allem mit welchen Brennweiten hast Du fotografiert? Kannst Du mir noch Tipps geben betreffend der Einstellungen der Kamera? Bin jetzt schon nervös!!!!!!!!!!!!!! 😵
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200602. Sept. 2013 ·
Hoi Picco,
das hört sich doch gut an, das Du bald wieder unterwegs bist. Wir haben mit der Canon 40D fotografiert. Bei den Gorilals hatte ich das 70-200 mm mit 2,8 Blende. Ich habe alles manuell eingestellt und hatte bei Blende 2,8 und Verschlusszeiten von 1/60 sek die besten Ergebnisse, die Isozahl habe ich auch noch relativ hoch eingestellt. Ich habe viel probiert bis ich zufrieden war.
Hallo Christian, ich war auch am 20. und 21.08.beim Gorillatrekking, allerdings in Ruanda. Ich beneide Dich um das Bild des "Denkers". Damit könntest Du einen Preis bei einem Fotowettbewerb gewinnen. Ich hatte auch das 70-200/2.8 IS II USM an der 7D dabei. Habe auch wunderschöne Fotos gemacht, aber wie schon geschrieben, Dein "Denker" hast Du super getroffen.
Holger
2019 Südafrika Klaserie - Timbavati - Sabi Sands
2018 Brasilien Rio de Janeiro - Foz do Iguacu - Pantanal - südliches Amazonasgebiet
2017 Kanada BC
2016 Sambia & Malawi
2015 Süden Tansanias
Reisebericht: Mit der Cessna durch den wilden Süden Tansanias
2014 Kenia & Norden Tansanias
2013 Uganda/Ruanda
2012 Botswana
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200607. Sept. 2013 ·
@Holger_W Danke nch einmal für Dein Kompliment, das war wirklich eine unfassbare Szene, wir konnten uns einfach nicht losreissen. Ein schönes Foto habe ich noch gefunden
Donnerstag, 01.08.2013 Bwindi NP - Lake Bunyoni
Heute morgen heißt es erst einmal die ganzen Sachen von der Hütte zum Auto schleppen, das ist doch auf dem Campingplatz angenehmer wenn das Auto direkt am Zelt steht. Für die Fahrt zum Lake Bunyoni haben wir uns die Strecke über Ruhija ausgesucht, die landschaftlich auch wunderbar aber auch anstrengend zu fahren ist.
Es geht bis auf 2500 m hoch und anschließend dann in Richtung Kabale wieder runter, bis wir 20 km vor Kabale wieder die Teerstrasse erreichen.
In Kabale gehen wir im Royal Supermarket einkaufen, der auch ganz gut bestückt ist und fahren dann weiter zum Lake Bunyoni wo wir im Bunyoni Overland Resort übernachten wollen. Es gibt hier 2 Campingbereiche, einen direkt am Restaurant und der andere ein paar Meter weiter auf einer kleinen Landzunge gelegen. Wie der Name schon sagt treffen wir hier auch viele Overlander, finden aber auf dem zweiten Campingplatz ein ruhiges Plätzchen wo wir uns für die nächsten 2 Nächte einrichten.
Jetzt heißt es erst einmal rein in den See, der erfreulicherweise auch angenehme Temperaturen hat. Zurück am Zelt dann bestellen wir bei Fred ein wenig Holzkohle, der uns dann einen Sack mit bestimmt 25 Kilo bringt und buchen dann bei ihm noch für morgen eine Kanutour auf dem See, die uns unter anderen zu einem Kindergarten und einigen tollen Aussichtspunkten führen soll. Zum Abend hin wird es doch wieder etwas lauter, immer wieder erschreckend und schade wie wenig Rücksicht einige Leute doch auf ihre Mitreisenden nehmen, vor allen Dingen die südeuropäischen Overlander sind da ganz weit vorne.
Tageskilometer : 109
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200607. Sept. 2013 ·
Freitag, 02.08.2013 Lake Bunyoni
Heute morgen ist Markttag in Rutinda und wir können die ganzen Boote beobachten die von überall her zu dem kleinen Steg in Rutinda fahren um ihre Sachen anzubieten.
Um 11:00 Uhr werden wir von Fred abgeholt und fahren dann mit dem Kanu vom Steg des Resorts los. Zuerst padeeln wir zu dem kleinen Markt und kaufen dort ein paar Kartoffeln ein.
Weiter geht es dann auf die andere Seite wo wir zu einer Schule und einem Kindergarten gehen, die Kinder sind im Moment aber unterwegs, also geht es erst einmal in eine Kneipe wo wir ein Gebräu probieren, das aus irgendwelchen Körnern hergestellt wird und Fred erklärt uns, das wäre ein Energy Drink der gut zum Abnehmen aber auch appetitanregend sein soll, schmecken tut er nicht wirklich. Etwas besser ist dann schon der Bananen Gin, wobei man nicht wirklich was von den Bananen schmeckt. Draussen vor der Bar erwarten uns dann die Kinder vom Kindergarten und wir sind sofort umringt von ihnen. Wieder einmal stellen wir fest wie unkompliziert, freundlich und fröhlich die Kinder hier auf uns zu gehen, gerade Nele und Wiebke werden umlagert.
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200607. Sept. 2013 ·
Weiter geht es die Berge rauf und wir haben wunderbare Ausblicke auf den See mit seinen vielen Inseln.
Zum Mittagessen gehen wir zu einer Familie, in deren Wohnzimmer gibt es Süsskartoffeln, Katroffeln, Matokegebäck und dazu gibt es Bohnen, eine Nuss- Spinatsauce und Kraut. Alles sehr lecker aber viel zu viel für uns.
Anschließend geht es dann wieder runter zum See, wo unser Kanu auf uns wartet und wir werden wie fast den ganzen Weg wieder von vielen Kindern begleitet.
Zurück im Camp backen wir uns noch ein schönes Vollkornbrot, die Brotmischung hatten wir uns aus Deutschland mitgenommen und geniessen den Abend, der leider wieder ein wenig lauter ist.
chris p schrieb: Heute morgen heißt es erst einmal die ganzen Sachen von der Hütte zum Auto schleppen, das ist doch auf dem Campingplatz angenehmer wenn das Auto direkt am Zelt steht.
Hallo, Chris
Kann ich total nachvollziehen. Wir hatten auch ganz unten unsere Hütte. Schlimm war es immer, oben festzustellen, dass man etwas vergessen hatte....:( Ich hab mir immer gesagt, das trainiert alles für das eigentliche Tracking...... Tolle Fotos hast du gemacht. Kompliment.
chris pThemenstarter382 Beiträge · seit 200610. Sept. 2013 ·
Samstag ,03.08.2013 Lake Bunyoni - QENP, Ishasha
Heute morgen geht es zuerst nach Kabale um ein paar Vorräte einzukaufen und wir entdecken den Cash & Carry Supermarket, der sogar noch ein wenig mehr Auswahl wie der Royal Supermarket bietet. Bisher sind wir sehr gut zufrieden mit unseren Einkäufen, die kleinen Läden bieten Fleisch, Aufschnitt, Käse und auch sonst alles was wir zum selber verpflegen benötigen, den Rest kaufen wir immer frisch an der Straße oder auf den Märkten. Natürlich sind die Sachen manchmal nicht ganz billig, in Masindi haben wir für ca. 500 gr. Käse 7,50 € bezahlt, aber so ein paar Dinge braucht der Mensch halt zum Leben. In Hamurwa nehmen wir dann den zweiten Abzweig in Richtung Kanungu, die ersten 10 km geht es noch schön durchs Tal und einige Dörfer, dann geht es wieder hoch in die Berge.
Die Straße verengt sich auf 2 kleinere Fahrspuren, rechts geht es hoch und links ziemlich weit runter. Die Landschaft ist mal wieder toll aber wir sind dann doch froh als wir so langsam aus den Bergen rauskommen und bei Kanungu dann auf schon bekannter Straße weiter in Richtung Ishasha fahren.
Ein paar Kilometer vor dem Park kaufen wir in einem der Dörfer noch diese leckeren süssen kleinen Bananen und werden dabei wieder von vielen Kindern begleitet.
Wir erreichen die Verbindungsstrasse von Ishasha in Richtung Mweya und sehen die ersten Uganda Kobs und Wasserböcke, die Piste ist ziemlich ruppig, zum Glück können wir ein paar Kilometer zum Ishasha River Camp abbiegen, eine relativ gute Schotterpiste. Wir melden uns am Campingplatz an und Stellen unser Zelt direkt an dem kleinen Flüsschen auf, im Hintergrund eine große Herde Hippos, die faul auf der Sandbank liegen.
Neben uns baut eine große Gruppe Overlander ihre Zelte auf, die aber relativ ruhig sind. Zum Abend hin fahren wir natürlich raus um die berühmten baumkletternden Löwen zu finden. Die Wege im Park sind aufgrund des Regens ziemlich schlammig und rutschig und wir steueren die bekannten Löwenbäume an. Wir sehen Kobs, Geier, Warzenschweine und Wasserböcke aber die Löwen finden wir nicht.
An dem großen Sumpf sehen wir unsere ersten Büffel und auf dem Rückweg zum Camp sehen wir 20 Elefanten die vor unserem Wagen nach und nach über die Straße ziehen. Die Tiere erscheinen uns riesig, die im südlichen Afrika sind anscheinend viel kleiner.
Zufrieden mit dieser schönen Begegnung geht es zurück und am Abend gibt es wieder Regen und das nächste Gewitter zieht auf.