begelaThemenstarter16 Beiträge · seit 201315. Apr. 2013 · #1Hallo an alle,
nach vielem Lesen, überlegen und planen hab ich unsere Route für diesen Sommer in ihrer ersten Fassung fertig. Wir, 2 Erwachsene und unsere 8-jährige Tochter, werden im Juli/August für 4 Wochen zum ersten Mal in Namibia unterwegs sein. Wir haben einen Hilux mit 2 Dachzelten bei Britz gemietet und haben vor, die ganze Zeit zu campen. Bis auf die erste Übernachtung in Windhoek haben wir noch nichts gebucht (Flug und Auto natürlich schon), wir möchten uns auch so wenig wie möglich festlegen, sonst hätten wir ja auch eine organisierte Gruppenreise machen können. 😉 Da Etosha ziemlich am Ende ist, wollte ich noch Plätze vorbuchen, wenn ich nicht schon zu spät dran bin. Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, in welchen Camps. Okaukuejo auf jeden Fall, aber sollte man da lieber 3 Nächte bleiben und dann nach Onguma durchfahren oder nur 2 Nächte und eine Nacht in Halali? Für Sesriem hatte ich es auch überlegt, ist aber mittendrin, deshalb bin ich da etwas unschlüssig.
So, jetzt dir Route mit der Bitte an alle Kundigen um Kritik und Tips. Einen Puffertag habe ich im Moment noch, wo wäre der wohl noch am besten eingesetzt?
14.7. Morgens Ankunft in WDH, Übernachtung im Rivendell (einzige gebuchte Übernachtung bis jetzt)
15.7. Fahrzeugübernahme, Großeinkauf, Rehoboth – Lake Oanob Camp
16.7. Mariental – Bagatelle oder Anib
17.7. Richtung Keetmanshoop, Brukkaros Crater Campsite
18.7. Keetmanshoop, Mesosaurus Camp
19.7. FRC, Hobas Camp
20.7. Oranje, Norotshama River Resort
21.7. Tirasberge, Namtib oder Koiimais
22.7. Tirasberge, Namtib oder Koiimais
23.7. Sossusvlie
24.7. Sossusvlie
25.7. Namib Naukluft Park
26.7. Kuiseb, Mirabib
27.7. Swakopmund
28.7. Swakopmund
29.7. Blutkuppe
30.7. Erongo, Eileen Guest Farm
31.7. Erongo, Eileen Guest Farm
1.8. Brandberg, Ugab Wilderness Camp oder Ugab River Campsite
2.8. Twyfelfontain, Aabadi Mountain Camp
3.8. Twyfelfontain, Aabadi Mountain Camp
4.8. Etosha, Okaukuejo
5.8. Etosha, Okaukuejo
6.8. Etosha, Halali
7.8. Etosha, Onguma
8.8. Dino Footprints, Dinosaur's Track Farm oder Mount Etjo Farm
9.8. ?
10.8. Düsternbrook
11.8. Fahrzeugabgabe, Rückflug (21:15)
Schon mal vielen Dank für die Antworten und liebe Grüße,
Bernd
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200815. Apr. 2013 · #2Hallo begela,
was mir an Eurer Tour besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass Ihr fast überall mindestens zwei Tage einplant. Zu Deinen Fragen:
Da Etosha ziemlich am Ende ist, wollte ich noch Plätze vorbuchen, wenn ich nicht schon zu spät dran bin. Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, in welchen Camps. Okaukuejo auf jeden Fall, aber sollte man da lieber 3 Nächte bleiben und dann nach Onguma durchfahren oder nur 2 Nächte und eine Nacht in Halali?Ich würde auf jeden Fall die eine Nacht Halali einplanen. Das Wasserloch dort ist in der Dämmerung (manchmal auch tagsüber) sehr gut, insbesondere um diese Jahreszeit dürftet Ihr dort mit ein wenig Glück viele Tierarten sehen. Dort kommen Nashörner, Elefanten, Hyänen, Löwen und ziemlich regelmäßig ein Leopard hin. Den sieht man allerdings in der Dämmerung/Dunkelheit fast kaum, wenn man keine Nachtgläser hat. Natürlich ist es Glückssache, was Du an diesem Abend siehst - ich habe auch schon fast tierfreie Nachmittage und Abende dort verbracht.
Für Sesriem hatte ich es auch überlegt, ist aber mittendrin, deshalb bin ich da etwas unschlüssig.Für Sesriem dürfte es wahrscheinlich schon zu spät sein. Aber wenn Ihr eine kleine Tochter habt, werdet Ihr ja auch nicht unbedingt 1 Stunde vor Sonnenaufgang in den Park wollen und mit einem so kleinen Kind auf die Düne 45 zu steigen geht schon gar nicht. Deshalb müsst Ihr nicht unbedingt auf dem NWR-Campingplatz sein. Direkt vor dem Tor ist der zur Sossusvlei Lodge gehörende Campingplatz und der sollte reichen. Ich würde von der Namtib aus mal in Sesriem bei den Campingplätzen anrufen lassen und sollten wirklich bei Plätze belegt sein, dann könnt Ihr ja mit Lynn und/oder Torsten einen Alternativplan machen.
Zu Eurer Route habe ich ein paar Anmerkungen/Empfehlungen:
14.7. Morgens Ankunft in WDH, Übernachtung im Rivendell (einzige gebuchte Übernachtung bis jetzt)Hier würde ich auch einkaufen, denn hier habt Ihr die größte Auswahl an Einkaufszentren (Spar/Pick 'n Pay/Checkers). Am besten finde ich den Sparmarkt, dafür liegen die beiden anderen Märkte zentraler in der Nähe der Independence und habe überdachte Parkhäuser.
15.7. Fahrzeugübernahme, Großeinkauf, Rehoboth – Lake Oanob CampEinkaufen würde ich wie gesagt in Windhoek. Was den Campingplatz am Lake Oanob angeht, liegt der zwar landschaftlich sehr schön, aber die Sauberkeit der gesamten Anlage wurde in der letzten Zeit sehr kritisiert. Da Elchontherun aber "nur" ein Zimmer hatte, würde ich mal die Camping erprobten Fomis, die in letzter Zeit am Lake Oanob waren, bitten, sich zu äußern. Ich persönlich würde ohnehin keine Zwischenübernachtung einlegen, sondern durchfahren bis zur Bagatelle, da die wunderschöne Campingplätze hat. Ihr solltet aber vor Abreise in Windhoek dort nachfragen.
16.7. Mariental – Bagatelle oder AnibVon den Campingplätzen her eindeutig Bagatelle.
21.7. Tirasberge, Namtib oder Koiimais
22.7. Tirasberge, Namtib oder KoiimaisIch kenne die Plätze von Koiimasis nicht, aber der Platz bei der Namtib ist wirklich sehr schön. Ihr könnt dann auch eine Farmrundfahrt/Sundowner Fahrt mit Torsten machen, die sehr lehrreich ist.
23.7. Sossusvlie
24.7. SossusvlieSie Eingangsfrage
27.7. Swakopmund
28.7. SwakopmundWenn Ihr nicht draußen bei Sophia Dale oder noch weiter bei Goanikontes campt, würde ich im Winter nicht in Swakop campen. Nehmt Euch eine Selbstversorgerunterkuntt von der Municipality
http://www.swakopmund-restcamp.com/ oder vom "Alte Brücke Resort".
29.7. BlutkuppeDa würde ich überlegen, ob Ihr nicht auf dem Weg von Sesriem nach Swakop die Zwischenübernachtung hier einlegt. In Sesriem bekommt Ihr das Permit, so dass Ihr auch keine Probleme mit irgendwelchen Rangern hättet.
4.8. Etosha, Okaukuejo
5.8. Etosha, Okaukuejo
6.8. Etosha, Halali
7.8. Etosha, Ongumasiehe oben. Wenn Ihr campt, dann könnt Ihr auch in Namutoni bleiben. Das bietet Euch die Möglichkeit, abends etwas länger am Wasserloch Klein Namutoni zu bleiben. Nur wenn Ihr im Bett schlafen wollt, empfehle ich das außerhalb des Parks zu tun.
8.8. Dino Footprints, Dinosaur's Track Farm oder Mount Etjo Farm
9.8. ?Das würde ich zusammenfassen und zwei Tage auf Okonjima zu verbringen. Ich kenne zwar den Campingplatz nicht, aber ansonsten ist es insbesondere für Eure Tocher sehr schön.
Liebe Grüße und viel Glück bei der Buchung der Etoscha-Plätze.
Gerd
casimodo4'528 Beiträge · seit 200715. Apr. 2013 · #3Hallo Bernd,
ich möchte erst einmal nur etwas zum Südteil sagen.
Die Strecke Norotshama nach Tiras ist schon ganz schön heftig. 420 KM und 6 Stunden 22 Minuten reine Fahrzeit schmeißt T4A nach Koiimasis raus. Wir sind Norotshama, Canon Lodge,Klein Aus Vista und von da aus nach Koiimasis gefahren.
Viele Grüße
Casimodo
GUGuido.Gast15. Apr. 2013 · #4Hallo,
ich finde die Tour gut und ausgewogen. Den freien Tag würde ich noch im Damaraland ranhängen - das wird meines Erachtens regelmäßig unterschätzt. Je nach Offroad-Erfahrung selbst ein bisschen im Huab umher fahren oder einen geführten Game Drive machen und Tiere in weit spektakulärerer Landschaft sehen, als sie der Etosha NP zu bieten hat.
Gerd1942 schrieb:Für Sesriem dürfte es wahrscheinlich schon zu spät sein. Aber wenn Ihr eine kleine Tochter habt, werdet Ihr ja auch nicht unbedingt 1 Stunde vor Sonnenaufgang in den Park wollen und mit einem so kleinen Kind auf die Düne 45 zu steigen geht schon gar nicht.
Es ist ein Kind und keine Krankheit. 😎
Etwas den sportlichen Ehrgeiz anstacheln und das Kind lacht einem schon oben von der Düne entgegen, während sich unsereins noch schwer keuchend die Düne hoch quält. Und Düne runter ist sowieso ein Spaß.
Gerd1942 schrieb:Das würde ich zusammenfassen und zwei Tage auf Okonjima zu verbringen. Ich kenne zwar den Campingplatz nicht, aber ansonsten ist es insbesondere für Eure Tocher sehr schön.
Ich habe keine eigenen Erfahrungen mit Kindern auf Okonjima. Aber wenn ich sowas hier lese "Passen Sie mit Kindern bitte auf unsere Möbel auf. ", "Passen Sie auf unsere Bücher auf", "Passen Sie bitte auf unsere Dekoration auf", ... usw., dann habe ich immer das Gefühl, dass man mir zwischen den Zeilen sagen will, das Kinder nicht wirklich willkommen sind, auch wenn man natürlich eingangs plakativ betont, wie kinderfreundlich man doch ist (Wolwedans u.a. formulieren ähnliches). Außerdem können 8jährige auf Okonjima wohl nicht alle Aktivitäten mitmachen.
http://www.okonjima.com/content/Your_Children_are_perfect_little_angelsBeste Grüße
Guido
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200915. Apr. 2013 · #5Hallo begela,
ich lese gerade die Antwort an Dich von Gerd1942; ja, leider kann ich Euch von Lake Oanob nur abraten!! Es wird sich doch sicher noch etwas besseres finden lassen. Sicher können Euch andere Fomis hier noch den richtigen bzw. einen geeigneteren Tipp geben.
Wir hatten zwar tatsächlich "nur" ein Doppelzimmer. Dadurch waren wir auf das Restaurant "angewiesen", eine Katastrophe!! Auf der Campsite mag es vielleicht anders sein..... (wir waren am Lake Oanob auf der Rückfahrt nach Windhoek, im März 2013, und haben da in unserer Pension Leute getroffen, die auf der Campsite dort gewesen sind und diese für gut befunden haben. Dann kocht auf jeden Fall selbst und fahrt bzw. lauft nicht im Resort herum, das kann man sich wirklich sparen! Ist ja auch bei einer Nacht nicht unbedingt notwendig.
Eine schöne Reise wünscht Euch
Elch
ALAlmut96 Beiträge · seit 201215. Apr. 2013 · #6Hallo Bernd,
die Route ist wirklich schön. Ich würde auch auf Oanob/Rehoboth verzichten und nach Bagatelle durchfahren. Dort ist es traumhaft!!
Ob die Route bis zum Orange River so lohnenswert ist? Sie ist sehr schön aber auch sehr lang und anstrengend und in Norotshama habe ich es sehr vermisst, am Fluss spazieren zu gehen. Da gab es nichts besonderes - fanden wir. Und evtl. kann es seeehr kalt werden.
Vielleicht lieber eine Nacht in Ai Ais bei den warmen Quellen mit der Möglichkeit, am Ende des Fish Rivers ein Stück durch die Schlucht zu laufen. Auch Klein Aus Vista ist super schön.
Von dort aus ist dann Koiimasis nur ein kurzes Stück über die D 707. Super Strecke und der Platz auf der Farm ist sehr schön und Eurer Tochter machen die Pferde, Strauße, Vogel- und Tiergehege bestimmt auch Spaß.
Falls Ihr in Etosha nichts mehr bekommen solltet - es gibt unglaublich viele C- Möglichkeiten in der Nähe der Eingänge, die auch sehr schön sind.
Liebe Grüße
Almut
begelaThemenstarter16 Beiträge · seit 201316. Apr. 2013 · #7Hallo an alle,
vielen Dank für die Tips. Wir betrachten unsere Route nicht als fix, mit Sicherheit wird es vor Ort viele Änderungen geben.
Ob wir die erste Übernachtung am Lake Oanob einlegen oder gleich bis Bagatelle durchfahren, werden wir entscheiden, wenn wir in Windhoek losfahren. Ich bin noch nie einen 4x4 gefahren und werde mich vielleicht erst daran gewöhnen müssen. Und die Umstellung auf Linksverkehr braucht erfahrungsgemäß auch ein paar Fahrstunden (genauso wie die Rückumstellung daheim). Ich dachte halt auch, wenn ich gleich bis Mariental durchfahre muss ich auf Teer bleiben, wenn ich es aufteile könnte ich die C25 / D1268 fahren.
Das mit dem Oranje muss ich mir noch überlegen. 6 ½ Stunden fahren an einem Tag, mit spätestens nach 3 Stunden nörgelndem Kind will ich uns eigentlich nicht antun.
Natürlich wollen wir auch mit Kind auf die Dünen hoch und an dem Tag werde ich sie auch sehr früh aus dem Dachzelt werfen. Ein Grund für unsere Namibiareise war ja auch, ihr die Wüste zu zeigen. Wir müssen ja nicht unbedingt auf die Düne 45, man wird ja bestimmt auch auf andere, evtl. etwas niedrigere Dünen können, wir sind sowieso lieber allein oben (auch noch solche Ansprüche 😉 😉 ) .
Wegen des Damaralands: welche Strecke würdet ihr von Twyfelfontain zum Anderson Gate empfehlen? Ich hatte schon mal überlegt, statt der zweiten Nacht in Twyfelfontain schon zur Vingerklip zu fahren, wenn man da irgendwo campen kann.
Und Gerd1942, ich hoffe dein „Viel Glück bei der Buchung der Etoscha-Plätze“ ist nicht zu ironisch gemeint. 😉
Liebe Grüße,
Bernd
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200816. Apr. 2013 · #8Hallo Bernd,
das mit dem 4 x 4 fahren auf normalen Straßen ist überhaupt kein Problem. Auch auf "normaler" Schotterpiste solltest Du damit keine Schwierigkeiten bekommen. Recht hast Du mit dem Linksverkehr. Zwei Dinge sind dabei wichtig - erst nach rechts und dann nach links schauen, wenn man an der Kreuzung ist und die ersten beiden Stunden sehr aufmerksam fahren. Dann bist Du drin. Zumindest sind das meine Erfahrungen, die ich schon vor 40 Jahren in Irland gemacht habe.
Ich dachte halt auch, wenn ich gleich bis Mariental durchfahre muss ich auf Teer bleiben, wenn ich es aufteile könnte ich die C25 / D1268 fahren.
Nein, Du musst wirklich nicht bis Mariental durchfahren. Die Aufteilung B 1 bis Kalkrand und dann auf die C 21/D 1268 ist m. E. ein sehr guter Kompromiss zum Eingewöhnen. Ab Kalkrand hast Du dann schon die roten Dünen der Kalahari. Die Straße selbst ist zwar Sand, aber sehr gut zu befahren. Ich war schon zu allen Jahreszeiten dort - außer ein paar kleinen Huppeln, wenn länger kein Grader da war - war alles immer prima. Die Fahrzeit für die 186 km von Windhoek bis Kalkrand beträgt gut zwei, maximal 2,5 Stunden. Von da sind es dann noch etwa 30 - 60 Minuten - je nach dem wie intensiv Ihr Euch die Landschaft anschaut - bis zur Bagatelle.
Das mit dem Oranje muss ich mir noch überlegen. 6 ½ Stunden fahren an einem Tag, mit spätestens nach 3 Stunden nörgelndem Kind will ich uns eigentlich nicht antun.
Wenn Ihr den Oranje weg lasst, dann sind es vom Canon bis zur D 707 immer noch gute 4,5 - 5 Stunden Fahrzeit. Allerdings würdet Ihr dadurch einen "Erholungs"-Tag an der D 707 haben. Die Nacht würde ich dann auf Gunsbeweys oder Kanaan verbringen. Beide Farmen haben auch auf der Dünenseite Land und das ist wunderschön.
Wir müssen ja nicht unbedingt auf die Düne 45, man wird ja bestimmt auch auf andere, evtl. etwas niedrigere Dünen können, wir sind sowieso lieber allein oben
Das ist eine gute Idee. Da empfehle ich Dir die Elim Düne. Der Weg dahin geht direkt - ich schätze nur ein paar Hundert Meter - nach der Eingangskontrolle rechts ab. Die Düne ist relativ leicht zu laufen und man/frau/kind brauchen auch nicht zu lange. Ich schätze maximal 30 - 45 Minuten Aufstieg. Von da hat man einen wunderbaren Blick einmal Richtung Berge und dann Richtung Vlei.
Da seid Ihr mit sehr großer Wahrscheinlichkeit allein, weil ja alle gleich zur 45 durchbrettern.
Eine weitere Möglichkeit ist nachher Bid Daddy - aber da seid Ihr keinesfalls allein und der Anstieg ist auch sehr viel schwieriger.
Und Gerd1942, ich hoffe dein „Viel Glück bei der Buchung der Etoscha-Plätze“ ist nicht zu ironisch gemeint
Nein, ganz und gar nicht. Aber Ihr seid nach meinen Erfahrungen schon etwas spät dran und solltet Euch beeilen. Ich würde - wenn Ihr es noch nicht getan habt - unabhängig von der weiteren Detailplanung diese Plätze jetzt buchen.
Liebe Grüße
Gerd
begelaThemenstarter16 Beiträge · seit 201317. Apr. 2013 · #9Hallo Gerd,
wegen des "Erholungs-Tages an der D 707": wir haben ja schon 2 Nächte an der D707 eingeplant, lohnt sich da noch eine dritte? Und lohnt es sich, die Campgrounds zu wechseln? Grundsätzlich ist es ja kein Problem, sobald wir unser Auto bewegen wollen um was zu sehen, müssen wir sowieso alles abbauen. Auch darüber, welchen Campground oder welche Campgrounds wir an der D707 anfahren werden, sind wir noch unschlüssig, hier im Forum werden ja irgendwie alle für besser oder schlechter empfunden.
Liebe Grüße,
Bernd
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200817. Apr. 2013 · #10Hallo Bernd,
ist - wie alles - eine Ansichtssache. Ihr kommt auf der D 707 - egal woher Ihr kommt - am Nachmittag an. Damit ist dieser Tag schon fast um. Ihr könnt allenfalls noch den Sundowner Drive machen. Dann habt Ihr einen ganzen Tag. Wenn Ihr gerne wandert oder vielleicht sogar "auf den Berg" geht und ich an Namitib denke, dann gibt es da eine Menge Möglichkeiten:
1. Besteigen des Matterhorns -
http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/230564-wieder-mal-camping-tirasberge.html?limit=6&start=6 - oder
2. Wanderung rund um die Lodge. Da kannst Du den Kreis so weit ziehen wie Du willst oder
3. Eine Dünentour mit Lynn - müsst Ihr aber vorher ausdrücklich anmelden, damit sie Zeit hat oder
4. kleine "Pflanzen-Lehrpfad-Wanderung"
Ihr könnt aber auch nur den ganzen Tag auf der kleinen Anhöhe hinter dem Platz sitzen und in die Gegend gucken, denn es ist wirklich wunderschön.
hier im Forum werden ja irgendwie alle für besser oder schlechter empfunden.Das ist doch ganz klar. Jeder lobt den Platz, den er kennt und wo er sich wohl gefühlt hat. Genau so meckert jeder über den Platz, der ihm aus welchen Gründen nicht gefallen hat. Das kann mal die schlechte Tagesform der Wirtsleute sein, das kann mal sein, dass es eine technische Panne gab, das kann aber auch nur die Laus sein, die über die eigene Leber gelaufen ist und die uns den ganzen Tag vergrätzt hat, ohne dass wir gemerkt haben, dass es unsere Laus war. Ich glaube, Hanne ist eine der wenigen Fomis, die alle Plätze kennt und wenn ich micht recht erinnere, beurteilt sie alle Plätze ähnlich gut. Du kannst Ihr ja mal eine pm schicken.
Ich selbst bin absoluter Namtib-Fan wegen der tollen Landschaft und Wandermöglichkeiten und ich war schon mindestens 7 x da. Auch Kanaan hat mir sehr gut gefallen - allerdings in erster Linie wegen der beiden Scenic Drives, die Hermi mit uns gemacht hat. Das waren tolle Dünenfahrten in einer der schönsten Landschaften, die ich in Namibia gesehen habe. Und da Hermi selbst begeisterter Fotograf ist, hat er uns tolle Bilder ermöglicht. Und ich glaube, ich kenne das Land ganz gut. Die Unterkunft bei Hermi ist aber nicht das Non-plus-Ultra und der Preis dafür ist vergleichsweise hoch.
Liebe Grüße
Gerd
begelaThemenstarter16 Beiträge · seit 201318. Apr. 2013 · #11Hallo,
die Buchung für Etosha war halb erfolgreich. Halali und Namutoni waren kein Problem, nur Okaukuejo war schon ausgebucht, naja, soll ja auch die schönste Stelle sein. Wir werden dann wohl vor dem Anderson Gate nächtigen. Welche Campsites würdet ihr da empfehlen?
Liebe Grüße,
Bernd
giraffenmog649 Beiträge · seit 200718. Apr. 2013 · #12Hallo,
Campen am Lake Oanob ist ok. Von dem Restaurant kann ich allerdings auch nur abraten. Gegessen haben wir dort nicht - mir hat der Blick in die Küche, den man beim Reinkommen erhaschen kann gereicht: Dreckige Töpfe auf Herd und Ablagefläche, Küchenabfälle auf dem Boden. Das Restaurant war völlig leer - und die gesamte Küchenbesatzung von 5 Leuten hockte vor dem Fernseher.... Hier scheint Sauberkeit nicht besonders groß geschrieben zu werden.
Auf Namtib scheint vor kurzem ein Generationswechsel erfolgt zu sein. Als wir uns dort für den Campingplatz anmelden wollten und nachgefragt haben, ob man auch als Camper abendessen könnte, durften wir uns Spüche wie "Ja die Camper... wollen nur Geld sparen aber auf die Einrichtungen einer Lodge nicht verzichten.... "anhören.
Wir sind wieder gefahren. Das ist nicht gerade das Willkommen, daß ich mir erhofft hatte. Der Campingplatz selber wäre ganz ok gewesen - aber nicht wirklich was besonders.
Von Koiimasis dagegen kann man das nicht sagen:
1. Landschaft noch einmal deutlich schöner!
2. ein sehr liebevoll angelegter Campingplatz. Schatten fehlt zwar - aber im Juni/Juli sollte das nicht so das Problem sein. Sanitärblöcke sind so eingerichtet, daß sie auch in eine Lodge passen wurden.
3. Abendessen in der nebenan liegenden Lodge ist möglich
und
4. auf Koiimasis lebt eine Herde Mustangs, nach denen sich jeder Westernreiter hier die Finger lecken würde. Ausrittte sind buchbar - wenn auch etwas teuer. Und: Wenn Ihr über ein wenig Erfahrung im Sattel verfügt könnt Ihr auf diesen wirklich gut ausgebildeten Pferden einen Rindertrieb mit machen. Das ist sowieso ein erlabnis - und in dieser traumhaften Landschaft kaum zu überbieten!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200618. Apr. 2013 · #13Hallo Bernd,
Welche Campsites würdet ihr da empfehlen?
Ich würde die Campsite der Etosha Safari Lodge (www.gondwana-collection.com/home/accommodation/etoshasafaricampsite/) nehmen. Dann unbedingt bei der (fast) weltberühmten Bar im Safari Camp einkehren. Ansonsten, falls ihr mal etwas festes vorzieht, unbedingt Vreugde Guest Farm (www.vreugdeguestfarm.com).
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Elchontherun1'250 Beiträge · seit 200918. Apr. 2013 · #14@giraffenmog
Endlich mal jemand, der unseren Eindruck vom Restaurant Lake Oanob bestätigen kann. Sei froh, dort nicht gegessen zu haben!! Für uns war es (im März 2013) einfach nur schrecklich!!!! 😠
@travelNAMIBIA
Vreugde is the best!!! 🙂 🙂 Das war auch unser Eindruck!!
Grüße vom Elch
begelaThemenstarter16 Beiträge · seit 201319. Apr. 2013 · #15Hallo,
Wie seht ihr die Chancen, dass man in Okaukuejo spontan noch eine Campingübernachtung bekommt. Oder ist es gefährlich, sich darauf einzulassen, weil es dann auch außerhalb des Anderson Gates nichts mehr gibt?
@ giraffenmog: Meine Tochter hat bestimmt gefallen an den Pferden in Koiimasis, sie hat gerade vor ein paar Monaten mit Ponyreiten angefangen, aber ich fühl mich ziemlich unwohl auf so einem Tier, außerdem bin ich der Meinung, mit Essen spielt man nicht. 😉 😉
Liebe Grüße,
Bernd
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200619. Apr. 2013 · #16Hallo Bernd,
Wie seht ihr die Chancen, dass man in Okaukuejo spontan noch eine Campingübernachtung bekommt.
Zwischen 1 und 99 Prozent! Vielleicht ist es Dir möglich 2-3 Tage vorher nochmal bei NWR/Okaukuejo anzurufen und nachzufragen? Demnächst werden aber auch alle NWR_Unterkünfte über Nightsbridge buchbar sein, dann kannst Du in Echtzeit die Verfügbarkeit online abfragen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
sita350 Beiträge · seit 200619. Apr. 2013 · #17Hallo Bernd,
wir haben auf der Etosha safari CS zu allen Jahreszeiten spontan einen Platz bekommen. Das letzte mal liegt aber etwas zurück. Ob sich das grundlegend geändert hat ,weiss ich nicht.
viel Spass
sita
begelaThemenstarter16 Beiträge · seit 201326. Apr. 2013 · #18Hallo,
langsam bekomme ich Panik. Ich wollte jetzt unsere 3. Übernachtung fix machen, Bagatelle Campsite, war aber schon ausgebucht. Also hab ich bei Anib nachgefragt, auch schon ausgebucht. Kennt jemand noch andere empfehlenswerte Campsites bei Mariental? Kann uns das jetzt überall passieren? Ich seh uns schon den ganzen Urlaub nur rumfahren und Übernachtungsplätze suchen.
Liebe Grüße,
Bernd
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200626. Apr. 2013 · #19Hallo Bernd,
Kalahari Farmhouse (eh meiner Meinung nach Welten besser als Kalahari Anib).
Ansonsten schau mal hier, was es dort noch so gibt:
-
http://info-namibia.com/de/unterkunft/mariental-und-umgebung-
http://map.namibian.org/Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
take off1'674 Beiträge · seit 201226. Apr. 2013 · #20Hallo Bernd,
Hier kannst du auch noch schauen:
www.thomasrichter.de/namibia/namibia-forum.htm
12.09.2012 – Namibia Forum, Reisetipps zu Camping und zelten in Namibia, Reisehinweise und Reiseinformationen.
Liebe Grüße
Dagmar