ALalpha_kiloThemenstarter47 Beiträge · seit 201330. März 2013 · #1Hallo zusammen,
ich hab' mich nun schon einige Wochen in diesem tollen Forum umgesehen und hätte so langsam eine 1. Reiseroute fertig, für die ich um etwas Feedback bitte. Aber erst möchte ich uns etwas vorstellen:
Wir sind beide Anfang 50, zwar schon einiges gereist, aber bisher noch nie Offroad (etwas Piste in Costa Rica mit 4x4 PKW und etwas Unimog beim Bund, aber ich denke im Vergleich mit Namibia zählt das nicht) und bisher höchstens im komfortablen Wohnmobil. Mit Autoreparaturen habe ich nix am Hut, auch wenn ich keine 2 linken Hände habe. Ich komme zwar alleine mit Karten zurecht, hab aber immer elektronische Karten dabei - für Namibia wollte ich ein Garmin anschaffen, um die T4A-Karten nutzen zu können.
Wir geniessen schöne Landschaften, wandern gerne und wenn's dabei noch Tiere zu beobachten gibt, umso schöner. Insgesamt wollten wir 33 oder 34 Tage bleiben, wohle Ende Mai bis Anfang Juli mit Zeltdach.
Ich habe unten mal meine aktuelle Planung angehängt. Ich glaube, dass Anforderungen für einen Grossteil für Ersttäter machbar sind bis auf das Palmwag Konzessionsgebiet, aber Euer Feedack schätze ich.
Speziell dafür bräuchte ich Eure Hilfe. Bisher sehen die Details so aus:
Aabadi - Palmwag - Blackridge Campsite (ist wohl recht sportlich)
Blackridge - Puros Bush Lodge (Route westl. von Obias)
Puros - Obias - Sesfontein - Palmwag
Wenn ich im Forum lese, dass es an der Mirabib-Campsite wilde Bienen gibt, spare ich dort evtl. noch einen Tag ein, um ihn für's Konzessionsgebiet zu nutzen (auch Sesriem könnte ich um einen Tag kürzen). Wenn wir im Konzessionsgebiet feststellen, das ist uns zu schwierig, könnten wir anfangs noch umdrehen oder später über den Obias nach Sesfontein ausfahren.
Eine andere Möglichkeit wäre:
Aabadi - Palmwag - Blackridge (immer noch sportlich)
Blackridge - Obias - Puros
Puros - Orupembe
Orupembe - D3707 - Camp Aussicht
Aber bzgl. der D3707 von Orupembe nach Kaoko Otavi habe ich aus den Beschreibungen nicht verstanden, wie schwierig das wäre und ob die Strecke bis Camp Ausicht an einem Tag machbar wäre. Weiter nördlich ist's zwar noch schöner, aber dann ginge mir die Zeit aus und wohl auch der Mut.
Zusätzlich die Frage, ob ich nicht generell die Fahrstrecke möglichst Flussabwärts ausrichten sollte.
Viele Grüße,
Andreas
Windhoek
Red Dune Camp (460km)
Garas Rest Camp
Hobas Rest Camp
Klein Aus Vista Bungalow über D463 (470km)
Klein Aus Vista Bungalow
Tiras Guest Farm oder Koiimasis
Sesriem
Sesriem
Sesriem
Tsauchab River Camp
Tsauchab River Camp
Tented Camp Gecko
Mirabib Campsite (wilde Bienen)?
Swakopmund
Swakopmund
Spitzkoppe
Ameib
Omandumba
Omandumba
The White Lady B&B
Aabadi Mountain Camp
Aabadi Mountain Camp
Blackridge Campsites
Puros
Palmwag Camp
Etoscha Safari Camp
Etoscha Safari Camp
Etoscha Halali
Omatakovalley Rest Camp
Tigerquelle
Windhoek
Rückreise
GUGuido.Gast30. März 2013 · #2Hallo Andreas,
eventuell solltet Ihr noch mal überlegen, ob Ihr Euch als Namibia-Ersttäter ohne Offroad-Erfahrung zu viel vornehmt. Ich will das nicht dramatisieren und das ist alles nicht die höchste Offroad-Schwierigkeitsstufe, aber auch nicht ganz so easy. Im Obias oder Sawurogab kann es schon mal Wochen dauern, bis das nächste Auto kommt. Die Wüstenelefanten in der Gegend sind erheblich aggressiver als ihre meist entspannten Artgenossen im Etosha oder in Botswana. Angriffe kommen häufiger vor. Wenn Du im entscheidenden Moment im Sand nicht wegkommst, wird Dein Auto von 5 Tonnen wütender Elefantenmasse bearbeitet. Vor ein paar Wochen wurde nahe Sesfontein gerade wieder ein Mann von einem Wüstenelefanten getötet. Bei den meisten Vermietern hast Du auf solchen Offroad-Strecken null Versicherungsschutz, d.h. bei Schäden, die durch Offroadfahren entstehen, haftest Du mit etwa 30.000 EUR.
alpha_kilo schrieb: für Namibia wollte ich ein Garmin anschaffen, um die T4A-Karten nutzen zu können.
Es gibt mittlerweile auch T4A für iPhone/iPad/Android. Eventuell ist das eine Alternative.
alpha_kilo schrieb: Aabadi - Palmwag - Blackridge Campsite (ist wohl recht sportlich)
Ja, sportlich. Die Regenzeit ist im Mai/Juni normalerweise vorbei, aber die Palmwag Area ist von unzähligen Flüssen und Nebenflüssen durchzogen. Je nachdem wir heftig die Regenzeit ausgefallen ist und was da an Wasser lang gelaufen ist, kann der Zustand der Pisten dort dann mehr oder weniger zeitraubend sein. Ich würde 8 Stunden Fahrzeit einplanen. Das ist aber gar nicht das eigentliche Problem. Zur Not könntet Ihr eine der Campsites vorher an der Strecke nehmen. Ihr habt bei der Route aber kaum Zeit für den Hoanib. Und das ist für mich immer wieder das absolute Highlight in der Gegend.
Ich würde eher empfehlen, auf ausgewiesenen "Straßen" bis Palmwag oder Purros zu fahren (C43 / D3707) und dann einen Tag im Day Visitors Bereich der Palmwag Area oder im Hoarusib um Purros herum verbringen. Da kann man jeweils noch mit Hilfe rechnen. Im Hoarusib findet Ihr Tiefsand, Schotter und südwestlich von Purros auch etwas Wasser. Je nachdem wie gut das klappt, könnt Ihr dann überlegen, was Ihr noch angehen wollt. Alternativ vielleicht in Deutschland oder Namibia vorab einen Offroadkurs machen?
Beste Grüße
Guido
ALalpha_kiloThemenstarter47 Beiträge · seit 201330. März 2013 · #3Hallo Guido,
vielen Dank für's Feedback. Wir sind zwar durchaus bereit uns mit Neuem vertraut zu machen und bisher kam immer alles weniger schlimm als befürchtet, aber ich versuche gern das Risiko zu reduzieren. Ein Bekannter war zwar in dem Gebiet bereits unterwegs und meinte, er hätte vor Büffeln mehr Angst als vor Elefanten, Ber man muss nicht (beim 1. Mal) alles ausprobieren.
Wenn ich mir dazu Dein Feedback auf:
http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/188046-palmwag-purros-via-sawurogab.htmlansehe, würde ich nun dort die lila Strecke wählen, um über das Konzessionsgebiet nach Puros und dann über die D3707 ohne Obias zurück nach Sesfontein zu kommen. Oder siehst Du das Risiko dort ähnlich hoch? Was wäre, wenn ich einen "Mittäter" fände? Dazu dachte ich auch an ein Sat-Phone - vorausgesetz, der Vermieter spielt mit, sollte mich das dann beruhigen? Vor der Einfahrt in das Gebiet würde ich die Machbarkeit erfragen, reicht das?
Mit dem Vermieter kläre ich die Route noch ab, danke für den Hinweis (keine Reise ist mir 30k wert).
Von dem Gebiet nördlich von Puros sehe ich Dank des Feedbacks ab.
Das mit dem Offroadkurs wär mir wohl zu aufwändig. Es mag die Sicherheit erhöhen, aber garantieren kann mir das auch nix. Bisher hab ich 3x die Zähne zusammen gebissen oder bin eben zurückgefahren.
Viele Grüsse,
Andreas
ALalpha_kiloThemenstarter47 Beiträge · seit 201330. März 2013 · #4... hatte in den letzten Wochen schon Versucht eine T4A-Lösung für iPhone/iPad zu finden - fand nur ' ne Info zu Beta, wenn Du Details hast wär ich Dir dankbar (bin zwar seit 20 Jahren im Web aber alles finde ich trotzdem nicht).
Noch eine frohe Ostereiersuche ohne Navi an alle Fomi's 😉
Andreas
GUGuido.Gast01. Apr. 2013 · #5Hallo,
alpha_kilo schrieb:Ein Bekannter war zwar in dem Gebiet bereits unterwegs und meinte, er hätte vor Büffeln mehr Angst als vor Elefanten
Büffel gibt es da nicht. Vor 1,5 Jahren wurde auf der Campsite in Purros auch ein spanischer Tourist von einem Elefanten getötet. Wenn Du Dir die Flussbetten in T4A anguckst, dann gibt es dort auch viele Warnungen "Aggressive Elephants", "Elephant attack", etc.
alpha_kilo schrieb:würde ich nun dort die lila Strecke wählen, um über das Konzessionsgebiet nach Puros und dann über die D3707 ohne Obias zurück nach Sesfontein zu kommen.
Die lila Strecke ist sicher die meist befahrenste Verbindung zwischen Hoanib und Hoarusib abseits der D3707. Es kann trotzdem mal ein paar Tage dauern, bis das nächste Auto kommt. Wenn Ihr mit einem 2. Auto fahren würdet, dann sinken die Risiken natürlich deutlich. Ein Satfon hilft ebenfalls Risiken zu minimieren.
alpha_kilo schrieb:Von dem Gebiet nördlich von Puros sehe ich Dank des Feedbacks ab.
Bis zur Querverbindung zum Khumib ist das gut zu fahren (Tiefsand) und landschaftlich sehr schön. Auf einigen Hügeln, die man teilweise mit Auto erklimmen kann, hat man einen fantastischen Blick (sind in T4A markiert). Das sollte man nicht verpassen, wenn man in der Gegend ist.
Wie gesagt: Um die Schwierigkeit und Abgeschiedenheit langsam zu erhöhen, würde ich erst einmal die D3707 bis Purros fahren. Und ansonsten gilt mit hoher Wahrscheinlichkeit: Ihr kommt ja sowieso wieder. Die wilderen Sachen kann man dann machen.
alpha_kilo schrieb:... hatte in den letzten Wochen schon Versucht eine T4A-Lösung für iPhone/iPad zu finden - fand nur ' ne Info zu Beta, wenn Du Details hast wär ich Dir dankbar (bin zwar seit 20 Jahren im Web aber alles finde ich trotzdem nicht).
https://itunes.apple.com/za/app/tracks4africa-overland-navigator/id594481543?mt=8&ls=1Beste Grüße
Guido
ALalpha_kiloThemenstarter47 Beiträge · seit 201301. Apr. 2013 · #6Hallo Guido,
ich denke Dein Vorschlag ist ein guter Kompromiss, werden wir beherzigen, die Warnungen auch. Vielen Dank für's Feedback, hat mir sehr geholfen.
Gruss,
Andreas
P.S.: Der Vergleich mit den Büffeln kommt aus anderen Ländern/Gebieten, die er bereiste. Hier noch der geänderte Abschnitt der Route.
...
Aabadi Mountain Camp
Khowarib
Puros Bush Lodge (evtl. mit kurzem Abstecher zum Mt. Hima Viepoint)
Khowarib
Etoscha
...
ALalpha_kiloThemenstarter47 Beiträge · seit 201325. Juni 2013 · #7Hallo liebes Forum,
ich habe die letzten Wochen viele Threads im Forum beobachtet und das hat sich etwas auf die Planung ausgewirkt. Für das Omatakovalley Rest Camp wären wir extra hin und zurück gefahren und ich war nicht sicher, ob's das wert ist oder ob wir nicht besser eine Nacht länger im Etosha bleiben.
Ausserdem wollte ich ursprünglich von Camp Aussicht über die D2695 (die wurde mal interessant beschrieben) zum Südeingang (500km über Opuwo, 7std, wohl nicht das reine Vergnügen). Aber das Dolomite Camp und die Fahrt im Westteil hört sich auch toll an, da scheints aber nix zum Campen zu geben, also würden wir uns da max. eine Nacht leisten wollen. Waterberg hört sich auch nicht schlecht an, scheint man auch wandern zu können.
Bisher hatte ich folgende Route im Kopf:
Camp Aussicht (je nachdem wie's vorher lief auch etwas südlicher)
Etoscha Safari Camp (dafür Dolomite?)
Etoscha Safari Camp (hier eine 1. Nacht in Okaukejo?)
Etoscha Okaukejo
Etoscha Halali
Etoscha Namutoni
Tigerquelle (ich denke was da zuletzt passierte kann einen überall treffen)
Okonjima/Omboroko (auch nicht ganz billig)
Windhoek (Immanuel Lodge?)
aber wenn ich noch Feedback bekomme, wäre ich dankbar - hab (immer) noch nix gebucht.
Viele Grüße,
Andreas
ALalpha_kiloThemenstarter47 Beiträge · seit 201311. Jan. 2014 · #8Hallo zusammen,
ich bräuchte nochmal die ein/zwei Meinungen für die ersten und letzten Tage unserer Reise Ende Mai-Ende Juni. Flüge, 4x4 und die mit "x" gekennzeichneten Unterkünfte sind gebucht (im Einzelfall ist sicher noch eine Stornierung möglich).
Nun zu meinen beiden Fragen:
Wir hatten uns entschieden den FRC wegzulassen und die D463 zu befahren. Das wäre dann eine Tagesetappe vom Garas Restcamp bis Klein Aus von ~430km in 7Std - könnte für einen Anfänger stressig werden. Einen 30km-Schlenker zum FRC hab ich mir wegen der zusätzlichen 3Std schon abgeschminkt. Je nachdem wie die 1. beiden Tage laufen kann ich aber immer noch den direkten Weg nehmen. Aber ich könnte evtl. auch vom Red Dune zur Fish River Lodge fahren und den FRC doch mitnehmen. Das wären dann aber etwas genausoviele Km/Std. Wenn jemand noch 'ne andere Idee hat - gerne.
Am Ende unserer Tour kommen wir bei Onguma an. Je nach Sichtungsglück würde ich dann versuchen in Omboroko zu kampieren oder am Waterberg wandern zu gehen (dann 2 Übernachtungen dort). Am Abflugtag (Abendmaschine nach FRA) würden wir dann direkt zum Vermieter fahren. Das sollte mit 300km/3:30 wohl gut machbar sein. Wir könnten aber auch noch 'nen Tag in Onguma bleiben und nur einen Tag am Waterberg, aber da frage ich mich, ob das Sinn macht. Omboroko läge da wohl näher am Weg.
Wäre nett, wenn uns jemand bei den Entscheidungen unterstützen könnte.
Viele Grüße,
Andreas
P.S.: Die Gegend Palmwag-Purros befahren wir abhängig von den Erfahrungen der 1. 3 Wochen oder wir belassen es beim Palmwag-Day-Visitors-Gebiet. Die Stornogebühren von Khowarib nehme ich dann in Kauf.
Reiseroute:
Urban Leisure Camp x
Red Dune Camp x
Garas Rest Camp
Klein Aus Vista Campsite x
Klein Aus Vista Campsite x
Gästefarm Namtib x
Family Hideout
Sossus Dune Lodge x
Sossus Dune Lodge x
Tsauchab River Camp
Ababis Guestfarm
Namibgrens
Sophia Dale x
Sophia Dale x
Sophia Dale x
Spitzkoppe Campsites
Spitzkoppe Campsites
Ameib Ranch
Omandumba Lodge
Omandumba Lodge
The White Lady B&B x
Aabadi Mountain Camp
Aabadi Mountain Camp
Khowarib Lodge Campsite x
Puros Bush Lodge ?
Evtl. Hoanib ?
Camp Aussicht
Camp Aussicht
Dolomite Camp x
Dolomite Camp x
Okaukuejo Campsite x
Halali Campsite x
Onguma Campsite x
Okonjima Omboroko
Immanuel Lodge