Eigenes Auto mitnehmen-Transportkosten/Einfuhrzoll

28 Antworten · 10,8k Aufrufe · gestartet 23. Dez. 2006 von ASA400
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Themenstarter17 Beiträge · seit 200623. Dez. 2006 · #21
Hallo Annette,

vielen Dank für die Frage. Ja, die Aufenthaltsgenehmigung ist für ein Jahr befristet. Ich habe mit vielen Leuten gesprochen, die schon sehr lange in Namibia leben, die sagten, daß es kein Problem wäre, das dann jedes Jahr verlängern zu lassen. Deine Aussage über Leute, die schon 15 Jahre mit so einer Aufenthaltsgenehmigung im Land sind, bestätigt das ja auch. Die befristete Aufenthaltserlaubnis hat halt Vorteile, die meisten haben mir davon abgeraten, eine permanent residence zu beantragen, das hätte nur Nachteile. Ich weiß noch nicht, ob ich sie nicht trotzdem beantrage, wenn ich dann in Namibia bin, aber da habe ich ja dann mindestens 1 Jahr Zeit, mich noch weiter schlau zu machen. Das ist vor Ort sicher sehr viel einfacher als von hier aus.

Wir wollen auch gar nicht so viel von unseren Sachen mitnehmen, am liebsten würden wir so wenig wie möglich mitnehmen, aber wenn man dann darüber nachdenkt, wird es halt doch immer mehr, als man vorher gedacht hat. Wohnungseinrichtung und so etwas würden wir alles verkaufen bzw. entrümpeln, das kann man in Namibia auch kaufen, das muß man nicht alles mitschleppen.

@konno: Das mit dem Subaru-Händler-Werden ist vielleicht gar keine so schlechte Idee. 🙂 Wenn Subarus noch so wenig verbreitet sind, wäre das wahrscheinlich eine Marktlücke. Aber dazu sollte man vielleicht doch eher KFZ-Mechaniker gelernt haben als Informatiker wie ich.<br><br>Post geändert von: ASA400, am: 23/12/2006 14:03
221 Beiträge · seit 200623. Dez. 2006 · #22
... noch ein kleiner Hinweis,
in Durban kommen immer ganze Schiffe voll Gebrauchtfahrzeuge aus Japan zu recht günstigen Preisen an. Zulassungsprobleme gibt es keine, da ebenfalls Rechtslenker.
Einziger Nachteil, oft sind die Fahrzeugtypen nicht mit den in Afrika verbreiteten identisch. Das führt unter Umständen zu schwieriger Ersatzteilbeschaffung.

Gruss
Roland
www.dt800.de
Themenstarter17 Beiträge · seit 200623. Dez. 2006 · #23
Danke für den Hinweis. Das erklärt, warum ich Angebote im Internet gefunden habe, bei denen der Preis für die Autos in Südafrika gar nicht einmal so viel teurer ist als bei uns. Das wäre also auf jeden Fall eine Möglichkeit.
215 Beiträge · seit 200624. Dez. 2006 · #24
Hi ASA,

weihnachtliche Grüße aus Namibia.

Habe eine Weile die Diskussion verfolgt und möchte allen ein paar Tipps geben ... wir haben auch sehr lange nach dem passenden Wagen gesucht. Angefangen haben wir mit einem Audi Allroad und unsere Lieblingsmarke schnell aufgegeben. 😉

- Wenn Ihr aufs Land wollt, dann ist eine Bodenfreiheit von min. 20cm sinnvoll. Farmwege können sonst zu einem echten Problem werden.
- Der Wagen darf keine tief liegenden Aggregate haben, damit Ihr auch einmal durchs Wasser kommt
. KEINE Ölwanne in Bodennähe!!!
- Es muß Windschutzscheiben im Land geben und dies verlässlich
- geht von schwankender Benzinqualität aus (Verunreinigungen, Wasserbeimischungen, Kraftstoffvermischungen). Alles was mehr als Super (95oct) braucht, ist völlig ungeeignet.
- beim Diesel lieber Saugdiesel. Einen Common-Rail/TDI wird Euch keiner reparieren können
- Pads sind meist gute Strassen, aber Ihre Beschaffenheit schüttelt ein Auto ordentlich durch. Dafür sind übliche europäische Autos nicht geplant worden!

Es muß kein Land Rover sein, aber ein X5 ist genauso ungeeignet ... es sei denn man bleibt in den Städten.

Wir haben nun den zweiten Ford Explorer Diesel und einen Ford F300, beide günstig in ZA gekauft, und sind sehr zufrieden. Forrester kenne ich nur aus München, in NAM habe ich noch nie einen gesehen. Schaut Euch mal einen Condor 4x4 an, vielleicht ist das ja eine Alternative!? Auch T4 synchro und Jeep sieht man häufiger.

Hoffe Ihr findet Euer Glück hier!!!!!

Take care. 🙂
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2'346 Beiträge · seit 200624. Dez. 2006 · #25
Nun lasst dem "ASA" doch seinen Subaru. Ist doch Weihnachten.

Gruß
Armin
Themenstarter17 Beiträge · seit 200624. Dez. 2006 · #26
Danke, Frank,
das Anforderungsprofil, das Du erstellt hast, ist sehr hilfreich. Es stimmt zum großen Teil mit dem Forester-Profil überein, insofern spricht es für seine Eignung. Was das Durchschütteln betrifft, müssen wir natürlich noch Erfahrung sammeln, aber wenn ein Ford Explorer da gut ist, ist der Subaru Forester sicherlich nicht schlechter, denn Subaru hat sich sehr angestrengt, in allen Punkten besser zu sein als seine Mitbewerber.

Aber eine Frage: Wo in Südafrika, bei welchem Händler, habt Ihr die Fords günstig gekauft? Dann schauen wir uns dort auch einmal um.

Deine Liste habe ich mir jedenfalls sofort herauskopiert und werde sie als Grundlage für die Beurteilung beim Kauf des Wagens mitnehmen. Diese Punkte müssen alle erfüllt sein, da hast Du absolut recht, und es ist sehr nützlich, so eine Liste zu haben und abhaken zu können.
Daß wir uns ein paar Windschutzscheiben in die Garage legen müssen, ist mittlerweile klar, das werden wir auf jeden Fall tun.
Wir werden mal in Südafrika schauen, aber laut Internet gibt es auch in Windhoek einen Subaru-Händler. Mal sehen, ob die Auskunft vom Internet stimmt.
Das größte Problem wird sein, daß der Subaru ein Exot ist, auch wenn er noch so gut ist. Den Toyota Condor habe ich auch schon empfohlen bekommen, der ist sicherlich gut. Wenn es allerdings tatsächlich einen Subaru-Händler in Windhoek gibt, wäre die Ersatzteillage dann kein so großes Problem mehr.
In Windhoek fahren ja auch sehr viele funkelnagelneue normale PKWs herum, so Kleinwagen wie Citroen C3 und so etwas. Das letzte Mal, als ich dort war vor ein paar Wochen, habe ich mich sehr gewundert, wie viele. Das sah ja fast aus wie bei uns. 🙂 Aber so ein Auto wäre dann doch zu klein, man will ja auch einmal etwas transportieren. Auch wenn wir in Windhoek leben werden und nicht auf einer Farm.<br><br>Post geändert von: ASA400, am: 24/12/2006 11:51
3 Beiträge · seit 200624. Dez. 2006 · #27
Hallo,
ich habe vor einigen Jahren auch darüber nachgedacht ein eigenes Auto mit nach Namibia zu nehmen. Bin aber zu dem Entschluß gekommen, das es Besser ist dort eins zu kaufen. Denn die Transportkosten von Deutscland nach namibia sind sehr Hoch. Ein weiterer Grund ist, die Ersatzteile die man evtl. mal braucht und dort im Land kaufen muß passen nicht immer zu den Fahrzeugen aus Europa. Ich habe mir dann 2002 dort einen Toyota HiLux gekauft. Für die gesparten Transportkosten habe ich mir die Ausrüstung (Dachzelt, Kühlschrank, Teller, Tasse,Löffel etc.) gekauft.
Das Fahrzeug habe ich in Namibia bei einem Freund abgestellt und fahre nun fast jedes Jahr eine Tour. Da ich in den nächsten drei Jahren nicht nach Namibia fliegen werde, werde ich das Fahrzeug verkaufen.
Fals du Interesse an einem HiLux haben solltest, würde ich es dir mal anbieten.
Viele Grüße und ein Frohes Weihnachtsfest

Loxo
Themenstarter17 Beiträge · seit 200624. Dez. 2006 · #28
Hallo Loxo,

wir brauchen ja eher ein Stadtauto, das auch einmal über Pad fahren kann oder einen Farmweg bewältigt, somit ist ein für Touren ausgebauter Geländewagen für uns wohl eher überdimensioniert. Aber nur so aus Interesse: Wie alt ist der Wagen?

Gruß,
ASA
3 Beiträge · seit 200624. Dez. 2006 · #29
Hallo,
er ist Bj. 1998.

Gruß
Loxo