....wo wir damals die Gnu-crossings im Paradise mit zwei, drei Fahrzeugen, oder auch ein paar wenige mehr erlebten, stehen in dieser Zeit fast VIERZIG (40) Fahrzeuge rechts und vierzig Fahrzeuge links der Mara- Furt (und das nur auf der Nordseite des Flusses), das ist wie auf dem Jahrmarkt.......entsprechend laut ist es dann auch, und dann sollen die Gnus noch bitte schön durch dieses "Fahrzeugspalier " den Weg finden.......
Und um das Ganze noch zu toppen: Es wird immer einige Fahrer geben, die ahnungslos in den "Korridor" hineintrampen, man kann das auch dreist nennen, ..... Frust ist programmiert.....
BMW
ElchontherunThemenstarter1'250 Beiträge · seit 200930. Okt. 2012 ·
Hallo BMW,
sei froh, dass Du es noch ursprünglich erlebt hast! Das ist ja schrecklich, was Du da beschreibst......
Ich war noch nicht dort, aber der Artikel hat mich trotzdem interessiert, weil ja auch hier immer mal wieder über die Massai Mara zu lesen ist.
Danke jedenfalls für Deinen Beitrag - denn da weiß ich doch jetzt, wo ich mit Sicherheit niemals hinfahren werde!
ich bin ja ein begeisterter Mara-Fan, obwohl ich erst zweimal da war. Und da habe ich die von BMW beschriebenen Zustände beim Crossing kennengelernt. Es sind nun mal nicht nur wir, die sich einen solchen Urlaub erlauben können und das müssen wir akzeptieren. Trotzdem finde ich es dort im Vergleich zur Etoscha noch sehr viel ruhiger, denn dieses Gewühle ist nur bei den Crossings. Ansonsten kann man Riesenstrecken fahren und trifft nur einen Bruchteil der Autos, die wir in der Etoscha haben. Und man sieht Tiere, die wir in der Etoscha eben nicht oder nur sehr, sehr selten sehen wie z. B. Cheetahs.
Elch, Du solltest Dich nicht davon abhalten lassen, dass so schnell wie möglich zu machen, denn es werden bestimmt nicht weniger Touristen, aber weniger Tiere bestimmt.
Liebe Grüße von der Atlantikküste Gerd, der ab morgen auf dem Weg in die Etoscha ist
im Juli - August d. J. war ich 12 Nächte, nach zuletzt vor 18 Jahren, zum 4. Mal wieder in der Masai Mara und habe wie bei den vorherigen Besuchen eine überwältigende Natur erleben dürfen.
Es hat sich vieles in Kenia und auch in der Mara verändert. Die zweigeteilte Verwaltung der Mara wirkt befremdlich und auch nur im westlichen Teil einigermaßen effektiv. Die Fahrzeugmassierung an den Crossing Points ist schon sehr störend und wird durch die ständige Werbung der vielen Camps und auch der mannigfachen Fernsehbeiträge ständig gefördert. Auch die Anzahl der Tracks in der Savanne hat sich enorm vervielfacht. Die Unterkunftsmöglichkeiten sind erheblich gestiegen, die Preise hierfür auch und vor allem die Parkeintrittsgebühren sind schon drastisch.
Und trotzdem, oft waren wir stundenlang allein auf weiter Flur. Die Migration erlebten wir in sprachlosmachender Ausdehnung. Geparden und Löwen sichteten wir häufig. Auch sonst ist die Vielfältigkeit der Natur nicht anders als vor ca. 20 Jahren. Löwen und Geparden und damit die Besucher mussten sich auch schon damals mit vielen Fahrzeugen abfinden.
Aus meiner Sicht ist die Masai Mara nach wie vor großartig.