Klassische 14-Tage Rundreise - Richtung ?

11 Antworten · 2’840 Aufrufe · gestartet 27. Sept. 2012 von granato75
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Themenstarter248 Beiträge · seit 201227. Sept. 2012 ·
Hallo!

Wir planen gerade eine 17-Tage Tour kommenden August (9.8 - 26.8) mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern teilweise im Dachzelt.
Die Route wird mehr oder weniger klassisch sein:

Windhoek - Sesriem - Swakopmund - Etosha - Waterberg - Windhoek. (oder umgekehrt)

Meine Frage ist nun, ob es im August gescheiter ist, zuerst in den Norden (also gegen den Uhrzeigersinn) die Runde zu fahren, oder, wie oft vorgeschlagen, zuerst nach Süden zu fahren.

Ich möchte, wenn möglich, vermeiden, dass meine Kids gleich die ersten Nächte im Süden im Dachzelt frieren und dann die Lust auf weitere Outdoor-Nächte verlieren.

Wenn die ersten Nächte im Norden von den Nachttemparaturen etwas angenehmer sind, sind wir nach 2 Wochen wohl schon eher akklimatisiert und verkraften eventuelle die frischeren Temperaturen im Süden eher, oder?

Ist der Gedanke nachvollziehbar oder ist es eigentlich egal, ob man um den 10. August oder um den 20.August herum im Süden ist?

Gibt es andere Argumente die für die eine oder andere Richtung sprechen?

Vielen Dank für Eure Einschätzung im Vorhinein.

Liebe Grüße,
Peter aus Wien
Reisebericht: Vienna goes Nambots 2017 - Familiencamping die Dritte Reisebericht: Familiencamping in SA & Bots No 2 2015 Reisebericht: Vienna goes Namibia 2013 Video Highlights Namibia
zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2012
5’538 Beiträge · seit 200827. Sept. 2012 ·
Hallo Peter,

Deine Gedanken sind gut nachvollziehbar, aber es ist eigentlich egal, ob Ihr am 10. oder 20. August in Sesriem campt. Wie in Europa der Februar ist hier der August eigentlich der kühlste Wintermonat und es kann noch bis in den September rein richtig kalt werden (ich war vor 10 Tagen im Caprivi, also weit im Norden und habe nachts noch einstellige Temperaturen erlebt).

Für mich ist die Frage links oder rechts herum eher eine Frage der Schwerpunkte. Wenn Ihr die Tiere der Etosha als den Höhepunkt Eurer Reise anseht, dann kommt Sossusvlei zwangsläufig zuerst. Wenn Ihr aber die grandiose Dünenlandschaft als DEN Höhepunkt der Reise anseht, dann fahrt erst in den Norden.

Ich weiß, das war keine richtig Entscheidungshilfe. Die kann Dir aber keiner geben, denn wir wissen alle nicht, wie das Wetter im August 2013 sein wird und wann die üblichen Kältewellen hier sind.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
68 Beiträge · seit 201127. Sept. 2012 ·
Hallo Peter aus Wien

Habt ihr vielleicht schon einmal überlegt nur in den Norden zu fahren und den Süden zu streichen? Für die kiddies ist der Norden ja auch viel interessanter, da viel mehr Tiere. Der Teil nördlich von Etoscha ist ja auch sehr sehenswert 🙂

Lieber Gruss
Siby
www.thealternativespace.com
749 Beiträge · seit 200627. Sept. 2012 ·
hallo Peter,

ich schließe mich Gerd an. Im August sind die Nächte vorallem im Süden
sehr kalt. Aber mit vernünftigen Schlafsäcken und Skiunterwäsche ist
das kein Problem. Wir waren als mein Sohn noch schulpflichtig war
immer im August in Namibia.
In Swakop würde ich nicht campen. Da ist es nicht nur kalt sonderm auch
sehr feucht. Das ist richtig unangenehm.
Und ich würde die Tour erst in den Süden machen und dann in den warmen
Norden.

lg wüstenfee
72 Beiträge · seit 201127. Sept. 2012 ·
Hallo Peter,

wir haben eine sehr ähnliche Tour mit Kindern (9-11 Jahre) dieses Jahr Ende August bis Anfang September gemacht und allein aus dramaturgischen Gründen würde ich die Route von Süden nach Norden vorziehen. Die Tiere im Etosha Park sind für die Kinder DAS Highlight gewesen und das sollte man sich für den Schluss aufbewahren.

Insgesamt ist die Strecke für zwei Wochen allerdings rechts lang geraten. Wir hatten diese für drei Wochen ausgelegt und das war unserer Meinung nach optimal. Aber vielleicht sind eure Kinder auch älter, dann könnte es klappen.

Wenn die Kinder jung sind, kann man evtl. auf den Abstecher in den Süden verzichten und von Windhoek direkt nach Swakopmund fahren. Campen ist hier im August nicht wirklich schön, aber die Ausflüge in die Wüste oder zu den Robben und Delfinen sehr empfehlenswert. Dann wird die Strecke weniger lang und der "kalte" Süden verliert seinen Schrecken 🙂

Viele Grüße,

Joehe
Reisebericht Namibia mit Kindern
zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2012
Themenstarter248 Beiträge · seit 201227. Sept. 2012 ·
Hallo!

Danke zunächst einmal für Eure Einschätzungen.
Dramaturgisch ist sicher Etosha am Schluss besser.

Wenn ich den Süden (Sesriem) auslasse und direkt nach Swakopmund rüberfahre sollte ich zwei Tage "gewinnen". Dort planen wir ohnehin die Living Desert Tour, das sollte an Sand reichen 😉

In Swakopmund hätte ich ohnehin eine feste Unterkunft (Meike's Guesthouse) geplant.

Habe gerade nachgerechnet: Nach 2 Nächten in Swakopmund hätte ich noch 11 Nächte bis retour in Windhoek.

Lohnt es sich dann eher mit den Kids die Opuwo-Schleife einzuziehen, oder gar noch weiter nach Norden?

Meine 2 Mädels (9 und 7 Jahre) sind sicher um einiges mehr an Wildtieren und Menschen interessiert als tagelang malerische Dünen bestaunen. ("Papa das ist ur fad 😉 "

Vielen Dank,
Peter
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5’538 Beiträge · seit 200827. Sept. 2012 ·
Hallo Peter,

ich empfehle ja gerne Opuwo wegen der tollen Landschaft, wenn man von Opuwo kommend den Joubert-Pass runterfährt und dann wegen des afrikanischen "Flairs" dieser Stadt. Aber für Kinder in diesem Alter ist das m. E. fast gar nichts. Denn Tiere siehst Du unterwegs nicht so viele, dass die Kinder abgelenkt werden. Auch werden nach Norden - Epupa - ist nur interessant, wenn Ihr Euch für Landschaft und Menschen interessiert.

Wenn Du Sesriem streichst, dann würde ich in Swakop mindestens drei Tage bleiben, denn Ihr braucht einen Tag für Living Desert und einen für die Delfintour. Gerade die Delfintour ist für Kinder richtig klasse. Und dann kannst Du mit den Kindern noch so viel unternehmen, dass Du den dritten Tag brauchst. Schau mal hier:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html

In der Etosha würde ich auf die Zeltplätze aller drei großen Camps je zwei bis drei Tage gehen. Und für die Kinder als Highlight zum Schluss würde ich dann die Omaruru Game Lodge fahren. Da kommen die Tiere dann jeden Abend zur Fütterung. Wenn Ihr keine Lodge-Zimmer nehmt, dann frag mal nach den Selbstversorger-Unterkünften. Aber die haben den Nachteil, dass Ihr abends nur am Wasserloch sein dürft, wenn die Zimmer nicht ausgebucht sind.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
68 Beiträge · seit 201128. Sept. 2012 ·
Hallo

Für die Kinder würde ich auf jeden Fall das Sanboarden mit Alter Action (Stand up boarding oder Liedowen boarding mit Beth alteraxn@iafrica.com.na) einbauen. Von 9.30 bis ca. 14.00 Uhr.

LG
Siby
www.thealternativespace.com
19 Beiträge · seit 201201. Okt. 2012 ·
Hi,

Ich bin auch im August wieder vor Ort gewesen und es war anfangs verdammt kalt. Die Woche um den 10. August hatten wir in der Nähe von Gobabis nachts bis -9 Grad und laut anderen Touristen hat es im Süden wohl geschneit.
Allerdings finde ich die Wanderdünen in Sossusvlei eine Reise wert, allerdings ist es recht weit und man siehr an sich ja "nur" Sand. (sogar mit Regen in diesem Jahr)

Wir hatten in Swakopmund das dunedin star guesthouse, allerdings ist das vor allem für Paare oder gerade Gruppen empfehlenswert, da sie nur 2-Bett Zimmer haben.

Ich hatte mir dieses Jahr nicht nur eine Delphin-tour genehmigt, sondern eine Marine-Dune-Tour. Den Morgen auf dem Meer und Mittags nach Sandwhich Harbour... Das ist schon eine super Erfahrung und wenn man Achterbahnen mag, ist das super!

Ab dem 17ten hatten wir dann richtig gutes Wetter bei der Spitzkoppe und im Etosha. Opuwo ist interessant aber für Kinder glaube ich zu früh. (39Grad mittags und morgens bereits kurze Hosen)

Wir waren dieses Jahr noch zusätzlich am Waterberg Plateau und sind doch mit einem Game-drive hochgefahren und hatten dort das Glück die afrikanischen Büffel aus kürzester Distanz zu sehen. Dazu noch die "Säbel"-antilope.

Wir fanden es persönlich besser anfangs kälter zu starten und danach in die wärmere Region zu gelangen!
Themenstarter248 Beiträge · seit 201201. Okt. 2012 ·
Fabs schrieb:Hi,


Ich hatte mir dieses Jahr nicht nur eine Delphin-tour genehmigt, sondern eine Marine-Dune-Tour. Den Morgen auf dem Meer und Mittags nach Sandwhich Harbour... Das ist schon eine super Erfahrung und wenn man Achterbahnen mag, ist das super!

Hallo!

Darf ich noch kurz fragen, wie die Temperaturen tagsüber am Schiff waren?

Danke und LG,
Peter
Reisebericht: Vienna goes Nambots 2017 - Familiencamping die Dritte Reisebericht: Familiencamping in SA & Bots No 2 2015 Reisebericht: Vienna goes Namibia 2013 Video Highlights Namibia
19 Beiträge · seit 201201. Okt. 2012 ·
Hi,

Ich kann da jetzt nichts genaues sagen. Aber es war nicht so kalt. Ich hatte zwar meinen Fleece an aber es war davor ja auch echt kalt. Wenn man in der Sonne saß, war es natürlich nicht kalt.
Und auf dem Rückweg, wo wir schneller gefahren sind, wurde eine Seite geschlossen damit wir beim Essen und Trinken nicht kalt wurden.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Lg
Fabs