MEmeikeThemenstarterGast10. März 2005 · #21Trotzdem kann es doch nicht nur ein "entweder oder" geben, man muss doch versuchen, sich mit seiner Umwelt zu arrangieren?! Und wenn ich mir überlege, wie stark der Mensch sich selber zerstört (gerade Afrika in Teilen mit den Bürgerkriegen), da ist doch ein gerissenes Vieh ein Witz dagegen...
Wenn übrigens nachher keinerlei Wildnis/Tiere mehr da ist/sind, wird es den Menschen dort auch nicht besser gehen, denn dann bleibt der Tourist aus...
Es gibt eben nicht schwarz oder weiss, die Welt ist grau
Die Frage ist eben, will ich versuchen, Arten und die Umwelt - so gut es eben geht - zu erhalten oder nehme ich als Mensch alles ein.
Beispiel Kenia Meru Nationalpark: Da wurde ein Nationalpark aufgebaut in einem völlig leergefegten Land (Bürgerkrieg), und nach vielen Mühen ist das Gleichgewicht mehr oder weniger wieder hergestellt, viele Tiere haben sich von selber wieder angesiedelt, nachdem die Grundlagen geschaffen waren und einige Arten aus Lebensräumen, die zu klein wurden, dorthin umgesiedelt wurden. Dummerweise haben Elefanten ein gutes Gedächtnis und halten sich nicht immer an Begrenzungen, so dass sie quer durch besiedelte Gebiete ziehen wollten. Trotzdem hat man mit entsprechender Technik und Wegplanung das ganz gut in den Griff bekommen. Kostet alles ein Vermögen, ich denke, hier ist die "reiche Welt" gefragt, aber hat viele Vorteile: Arten-/Umweltschutz, neue Arbeitsplätze, mehr Touris (ist auf jeden Fall ein wirtschaftl. Vorteil, wenn man's gut macht, auch umweltverträglich) etc.
Ist halt meine Meinung, für mich steht der Mensch nicht über allem...
MEmeikeThemenstarterGast10. März 2005 · #22@ chrigu: das mit dem Bericht wird noch was dauern, wir fahren erst im September nach Namibia - wie soll ich bloss so lange aushalten :?:
CHchriguThemenstarterGast10. März 2005 · #23@meike: ich stelle ein paar Bilder ins Netz wenn wir Ende April wieder zurück sind, da kannst Du Dich dann verweilen 🙂
GAGastThemenstarterGast13. März 2005 · #24Hallo,
wir waren vor 2 Jahren dort und es hat uns ausgesprochen gut gefallen. 2 Nächte sind toll, aber wenn man mittags anreist und auch erst mittags wieder weg muss, kann man alle "highlights" erleben.
Natürlich sind die Geparden in riesigen Gehegen und bekommen dort teilweise ihr Altsein angenehm gemacht, aber was spricht dagegen? und wie oft hat man Gelegenheit die schönen Tiere so nahe zu sehen?
Uns ist dies erst einmal in Botswana gelungen und es war ein echter Glücksfall.
Also nichts wie hin.
Viele Grüße
C.Matten, Mainz
MAMartinLThemenstarterGast16. März 2005 · #25Wir waren im Februar für 3 Nächte in Okonjima. Tolle Lodge mit netten Betreibern und ausgezeichneter Küche. Waren im Maincamp, weil das Buschcamp gerade renoviert wurde.
Wir hatten bei DER-Tour 3 Nächte zum Preis von 2 gebucht (Angebot gibt es noch bis April). Dabei war die VP im Preis enthalten, was bedeutet, dass auch die Gamedrives und Zu-Fuß-Aktivitäten keine zusätzlichen Kosten verursachten. Ansonsten finde ich die Gamedrives ein bisschen teuer (300NamDollar).
BUbubeThemenstarterGast19. Sept. 2005 · #26ein Gruss aus der Schweiz,
Ich fliege am 27.9.05 nach Namibia. Ich besuche diese Lodge, da ich mal diese Cat's sehen möchte. Weiss jemand wie die Zufahrt ist zu dieser Lodge? Habe gesehn, dass man da durchs Wasser fahren muss.
Gruss
Beat
BAbastiThemenstarterGast19. Sept. 2005 · #27Hallo Beat,
wir waren im Juni dieses Jahres auf Okonjima. Die Zufahrt besteht aus
einer in der Trockenzeit gut zu befahrenden Sandpiste. Es gab auch keine
Probleme bei dem zu überquerenden ausgetrockneten Fluss.
Ich wünsche Euch schöne Tage auf Okonjima, wir haben uns dort sehr
wohl gefühlt.
MAMartinLThemenstarterGast19. Sept. 2005 · #28Hallo Beat,
insgesamt sind drei Reviere zu durchqueren, die aber im September sicherlich kein Wasser führen. Die Anfahrt ist landschaftlich sehr schön, am Anfang ein bisschen ruppelig, lässt sich aber mit jedem Fahrzeug problemlos bewältigen. Die Wegbeschreibung auf der Okonjima-Homepage hilft etwas weiter, Ihr müsst nur aufpassen, dass Ihr das Abbiegeschild nicht verpaßt.
Gruß
Martin
GAGastThemenstarterGast19. Sept. 2005 · #29Danke für die Auskunft.
Eine Wasserdurchfahrt habe ich noch nie gemacht darum die Frage. Ich wüsste gerade nicht auf was ich achten müsste bei einer durchfahrt ausser tiefe Stellen meiden 😄
MHManon HeßmannThemenstarterGast19. Sept. 2005 · #30Hallo Zusammen,
wir sind gerade aus Namibia wiedergekommen und waren 3 Tage auf Okonjima (Bush Camp). Nachdem wir in Namibia éine Farm gesehen haben, die sich mit einem "Artenschutzprojekt" tarnt (winzige Gehege, wenig Futter, kranke Tiere etc.) waren wir von Okonjima und der Afr(ee)icat Foundation wirklich sehr begeistert.
Die Tiere werden in sehr großen Gehegen gehalten und haben die Möglichkeit selber zu jagen, was auch einige Tier mit sehr viel Erfolg tun. Die Tiere, die bei Farmern als Haustier bzw. Attraktion gehalten wurden und leider nicht mehr in der Lage sind, selber zu jagen, haben auf Okonjima ein sehr gutes Zuhause mit frischen Futter und ärztlicher Betreuung gefunden. Auch für diese Tiere sind die Gehege sehr sehr groß.
Wir haben und vor Ort in die 5 jährige Gepardendame "Porsche" verliebt und gleich eine Patenschaft beantragt, da wir denken, dass eine so gute und erfolgreiche Organisation diese Unterstützung verdient hat und arm wird man dabéi auch nicht.
Wir werden auf jeden Fall wieder nach Okonjima reisen, da wir dort eine so herzliche Gastfreundlschaft und neue Freunde kennengelernt haben.
Nicht nur das Personal, sondern auch die Guides für due Aktivitäten sind sehr gut ausgebildet und können vieles über die Tiere vermitteln.
Es ist ein Camp, welches nicht sehr günstig ist, aber es lohnt sich wirklich und die Tiere haben ebenfalls was davon, denn ein Teil der Übernachtungspreise fließt in die Foundation.
Wenn Ihr noch weitere Details wissen wollt, schreibt ich ruhig an.
Viele Grüße
Manon
MEmeikeThemenstarterGast21. Sept. 2005 · #31Hi, morgen geht's endlich los, erst nach WDH, dann am 24. nach Okonjima. Dort werden wir 2 Nächte verweilen und Potter besuchen, einen alten Leoparden der in grauslichem Zustand von einer Farm "gerettet" wurde und nun ein Buschleben führen darf - allerdings mit Vollpension, denn zum Auswildern war es leider zu spät. Ich freue mich vielleicht auf "meinen" Leoparden...
ALAlibabaThemenstarterGast22. Sept. 2005 · #32Wir wollten auch nach Okonjima, es war das einzigste mal, daß wir als Camper abgewiesen wurden, da das Bushcamp erst ab 6 Personen geöffnet würde, wir uns aber keine 4 Begleiter aus den Rippen schnitzen konnten 🙁 .
Hier ist also Vorbuchen auf jeden Fall erforderlich.
BUbubeThemenstarterGast24. Okt. 2005 · #33Es war einfach toll dort! Waren leider nur eine Nacht dort. 2 Nächte von Vorteil. Die Flüsse hatten kein Wasser. Aber es hatte Drahtseile gespannt und Haken dran.... denke wenn's Wasser hat wirds dort einbisschen ungemütlich.
JOjoliThemenstarterGast01. Nov. 2005 · #34Hallo (potentielle )Okonjima-Besucher,
wir kommen gerade aus Namibia zurück und haben auch Okonjima erneut besucht. Wirklich ein Höhepunkt. Es wird u.a. auch ein Bushman-Trail angeboten. Sollte man unbedingt mitmachen - da gibt es wirklich sehr gute Einblicke in das Leben der Buschleute mit guten Vorführungen. Auch wandermäßige Faulpelze wie wir brauchen keine Angst zu haben - das ist kein Marsch, sondern ein gemütlicher Spaziergang von vielleicht 3 km in ca.2 Stunden - immer wieder Sitzpausen zwischendurch.
Viel Spaß
Joli
SWswisscheesThemenstarterGast03. Nov. 2005 · #35Hallo Alibaba
Eine Frage zu Deiner Signatur:
Füllst Du die Schlangen mit Whisky ab? Wenn ja kriegst Du aber ärger mit dem WWF 😉
ALAlibabaThemenstarterGast03. Nov. 2005 · #36@ swisschees
Ich kann dir nicht ganz folgen, meine Schlange liebt den Whisky,
fast so sehr wie ich. 😄