Kein Problem, ich hab ja Zeit

54 Antworten · 18,7k Aufrufe · gestartet 01. Juni 2012 von TobiasW
Bilder klein
Antworten
Themenstarter38 Beiträge · seit 201211. Juni 2012 ·
7.6

Am Vormittag geht’s nach Kolmanskop

IMGP0632.JPG


IMGP0633.JPG


IMGP0636.JPG


und für die Spezialistinnen

IMGP0595.JPG


IMGP0629.JPG


Am Nachmittag geht’s zur Lüderitzer Bucht, zum Diaz Kreutz, zum Lighthause, und zur Grossen Bucht

IMGP0702.JPG


IMGP0702_2012-06-13.JPG


IMGP0703.JPG


IMGP0704.JPG


Übbernachtung vis a vis Krabbenhöft und Lamp

8.6

In der Nacht Regnet es kräftig und auch am Vormittag immer mal wieder. Ich steige in einer Trockenen Phase zur Felsenkirche hoch

IMGP0753.JPG


und den Dahinter liegenden alten Wassertanks. Da könnte man mit wenig Aufwand eine Notunterkunft draus machen, zumindest bei einem ist das Dach noch fast dicht.

IMGP0759.JPG


IMGP0760.JPG


IMGP0771.JPG


Um 12h fahren wir ab retour bis Aus, dann weiter auf die C13, da kommt uns ein Grader entgegen und über die C707 bis Duwisib Castle. Auf der C707 übersehe ich im Gegenlicht eine Reihe Bodenwellen, so dass ich vor der ersten nur vom Gas weggehe. In der Folge wird das Auto so aufgeschaukelt, dass ich bei der Letzten Welle das Gefühl habe, dass das Auto abhebt. Roger klebt zwischenzeitlich an der Decke. Naja wenn einer schon „Sterbens“-krank ist, kann man dessen Leiden ja auch verkürzen. 😗 😈

Wir sehen noch ein paar Oryxe

IMGP0838.JPG


und tausende Vögel leider schaffen es nicht alle, einer fliegt auf und direkt auf uns zu. Die Kollision mit der Windschutzscheibe lässt sich nicht vermeiden, armes Vögelchen hoffentlich ist es nur eine Gehirnerschütterung. 🙁

Beim Duwisib angekommen ist niemand zu Finden, desshalb beschliessen wir nach Maltahöhe weiter zu fahren, obwohl es schon fast Dunkel ist. Unterwegs überfahr ich fast eine kleine Eule die mitten auf der Pad hockt. Eine weiter Eule fliegt uns fast vors Auto.

IMGP0877.JPG
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 15. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201211. Juni 2012 ·
9.6

Weiter geht’s ins Naukluftgebirge in Bullsport die Vorräte noch etwas auf gefüllt.

Da Roger immer noch nicht so auf dem Dam ist mache ich alleine die grosse Wanderung Waterkluftrail. Um 10.20 h starte ich und denke, dass ich um ca. 17.00h zurück bin. Schon kurz nach dem Anfang folgt ein Tunnel durch dichten Bambus, über den Bach und gleich wieder durch den Bambus.

IMGP0892.JPG


Und man befindet sich gleich in einer völlig anderen Welt alles ist Grün und viele Vögel sind zu hören und zu sehen. Stetig ansteigend folgt man dem Wasserlauf in der Kluft, immer wieder hat es kleine Wasserfälle,

IMGP0915.JPG


IMGP0921.JPG


IMGP0945.JPG


IMGP0956.JPG


Frösche und Kröten. Nur sind sie immer so schnell weg und verbuddeln sich im Schlamm, dass zum Fotografieren keine Zeit bleibt.:S

Im letzten wasserführenden Teil dann die erste Affengruppe, ca. 20m vor mir rennen plötzlich 5 Affen über den Bach, einer kehrt um und rennt zurück. Als ich weiter laufe rennen 10m hinter mir weitere 4 zurück. Ich bleibe Stehen und wechsle das Objektiv der Kamera, etwa 5stk. kann ich ablichten. Es müssen aber min. nochmals 5 Affen da sein, die ich aber nur hören und erahnen kann.:)

IMGP0983.JPG


IMGP0987.JPG


IMGP0989.JPG


IMGP0992.JPG


IMGP1005.JPG


Weiter oben im Tal wo kein Wasser mehr fliest stosse ich auf das nächste Affenrudel mit mindestens 30stk. viele kann ich sehen und Fotografieren wie Sie flink in den Felswänden herum klettern.:)

IMGP1011.JPG


IMGP1015.JPG


IMGP1017.JPG


IMGP1022.JPG


IMGP1035.JPG


IMGP1036.JPG


IMGP1037.JPG


Lange kann ich nicht bleiben, damit ich noch bei Tageslicht zurückkomme. 🙁

IMGP1053.JPG


Immer habe ich den Eindruck, jetzt bin ich dann Oben, aber dann kommt die nächste Biegung und die Felswände links und rechts ragen weiter empor.

IMGP1049.JPG


IMGP1050.JPG


Als sich das Tal zu einem Talkessel mit weiter ebene öffnet, meine ich, jetzt noch gemütlich bis in den nächsten Sattel hinauf, und dann geht’s zurück.

IMGP1115.JPG


Mitten in der Ebene kommt ein Hinweis das dies erst die Hälfte sei, ups erst?, Dann muss ich mich jetzt aber Sputen und einen Zahn zulegen.

IMGP1117.JPG


Aber auch mit dem Sattel ist nichts, macht der weg doch nochmals eine Biegung und führt nochmals 200 Höhenmeter einen steilen Berghanghinauf auf den Höchsten Punkt in der Umgebung die Aussicht ist zwar schön aber in Anbetracht der vorgeschrittenen Zeit kann sich sie nicht wirklich geniessen.

IMGP1129.JPG


IMGP1143.JPG


Schnell noch ein paar Fotos gemacht und das Gipfelbier gestürzt geht’s weiter.

Den Fotoapparat brauche ich jetzt nicht mehr (denke ich zumindest), also eigepackt. Nach einigem Abstieg sehe ich etwas bewegen auf der gegenüberliegenden Bergflanke, zuerst denke ich einige Esel, krame Trotzdem den Fotoapparat hervor als ich durch die Linse des Weitwinkel sehe, erkenne ich, dass es sich um eine Herde Bergzebras handelt.😃 Sie kehren um, kommen ein Stück zurück und schauen zu mir. Hoffentlich bleiben Sie auch noch, damit ich aufs Teleobjektiv wechseln kann. Tatsächlich bleiben Sie, und ich kann noch einige passable Bilder schiessen.😃 🤩

IMGP1149.JPG


IMGP1150.JPG


IMGP1151.JPG


Jetzt aber schnell weiter, viel Zeit hab ich nicht mehr bis die Sonne untergeht. Ein gutes Stück weiter, sehe ich oben an der Felskante einen fetten Klippschliefer, als ich die Kamera heraus hohle, springt hinter dem Busch vor mir Böcken hervor, über den Bach und verschwindet auf der anderen Seite im Gebüsch.

IMGP1156.JPG


Völlig überrumpelt, finde ich nun den Klippschliefer auch nicht mehr. Dafür sehe ich jetzt an der Felskante einen Bock,:)

IMGP1158.JPG


etwas weiter links einen Schakal,:) 🙂 und dann finde ich auch meinen Klippschliefer wieder. Fett, faul und regungslos hockt er an seinem Platz.😄

IMGP1159.JPG


Beim weiterlaufen sehe ich noch viele Klippschliefer, auch mit Jungtieren, und einige laufen auch mal plötzlich vor mir über den Weg, verschwinden aber sofort wieder zwischen den Steinen oder Sträuchern.

IMGP1165.JPG


IMGP1166.JPG


IMGP1169.JPG


IMGP1169.JPG


IMGP1170.JPG


IMGP1179.JPG


IMGP1187.JPG


IMGP1188.JPG


Unten im Tal angekommen verweist die Markierung auf die andere Bachseite drüben angekommen sin keine weiteren Markierungen auffindbar also 🙁 laufe ich in die gleiche Richtung weiter. Plötzlich sehe ich auf der Anderen Bachseite wieder eine Markierung, also rüber aber die zeigt Retour was jetzt?:(:S Also zurückgelaufen ich finde weitere Markierungen von einer Anderen Route aber die machen absolut keinen Sinn. Also wieder über den Bach und dem Tal weiter aufwärts folgend stosse ich auf Markierungen die zu meiner Route gehören.:) Aber jetzt wir es schnell Dunkel, so dass ich den Weg erneut verliere, im letzten Dämmerlicht sehe ich Licht von Häusern nichts wie hin. Als ich am nächstbesten anklopfe wir d mir auch weiter geholfen, es sind die Wohnungen der Parkangestellten. Die Frau weist mir den weg, einfach den Fahrspuren folgen dann komme ich zur Anmeldung zurück, von dort kenne ich den Weg.

Mit einer Stunde Verspätung zurück beim Auto, steht das Nachtessen leider noch nicht bereit. Na dann muss ich halt doch selber kochen, aber zuerst ein Bierchen und aus den Verdammten Wanderschuhen heraus.
Fazit: Superschöne Wanderung, Zeitangabe von 6 – 7 Std. eher knapp bemessen, 17Km ca. 800hm.
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 15. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201211. Juni 2012 ·
10.6.

Da Roger immer noch nicht Fit ist, und ich von der gestrigen Wanderung auch noch so richtig erholt bin, (es hat auch die ganze Nacht stark gewindet) lassen wir die Kleine Wanderung aus, und fahren heute weiter ins Sossusvlei.

Im Sossusvlei Angekommen machen wir die Registrierung im Sessriem Camping Site für 2 Nächte es hat Platz, kein Problem. Den Abwasch gemacht, Auto betankt, und ab ins Deadvlei. Beim 2x2 Parkplatz angekommen Allrad und Differentialsperre eingeschaltet, ist die Fahrt durch den Tiefsand kein Problem. Im Deadvlei Angekommen sind wir bald alleine. Wir geniessen die schöne Nachmittagssonne, bis zum Sonnenuntergang, und. Schiessen unzählige Fotos.

IMGP1237.JPG


IMGP1269.JPG


IMGP1272.JPG


IMGP1283.JPG


IMGP1333.JPG


IMGP1348.JPG


Zurück beim Gate ist dieses Schon geschlossen. Nach einigem Hupen, kommt dann eine angeschlurft und fängt an Rum zu zicken, das Gateschliessung um 18 Uhr währe, dabei haben wir bei der Anmeldung extra 2x nachgefragt bis wann wir bleiben könnten, ja bis Sonnenuntergang sei kein Problem, nur war Sonnenuntergang um 17.20 Uhr und nicht wie bei denen auf dem Papier stand 17 Uhr, und eine Stunde vom Deatvlei zum Gate zurück ist mit den angegeben Höchstgeschwindigkeiten und dem Tiefsand hinten völlig illusorisch. Nach einigem hin und her öffnet er jedenfalls das Gate und wir können auf unseren Campingplatz fahren. Im Nachhinein überlegten wir uns ob das Jemand gemerkt hätte, wenn wir einfach hinten geblieben wären und unser Dachzelt aufgeschlagen hätten. Oder wozu beim Gate alle Fahrzeuge auf notiert werden, wenn niemand Kontrolliert ob die auch zurück gekommen sind. Wir hätten ja auch im Tiefsand festgefahren sein können, oder sonst wo einen Unfall gehabt haben.

Das Kochen wird zur Kunst da es immer noch heftig windet. Mit dem Tisch und dem Holzsack wird ein Windschutz improvisiert, und unser Feuer kommt so langsam in Gang. Der Reis ist am Ende eine wenig pappig, schmeckt aber zusammen mit dem Hackfleisch und den Gehackten Tomaten dennoch sehr gut.
Der Wind ist zurzeit unser grösstes Problem, der Gaskocher verfügt über keinen Windschutz und die Feuerstellen meistens auch nicht.
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201211. Juni 2012 ·
11.6.

Die ganze Nachtüber hat es weitergestürmt, dennoch sind wir um 5.40Uhr die Ersten am Gate (Gateöffnung 5.45Uhr) aber um 5.45 stehen dann doch schon 5 oder 6 Autos hinter uns nur vom „Pförtner“ ist weit und breit nichts zu sehen, also wird mal wieder gehupt. 5.50Uhr kommt dann einer ganz nach unserm Mott: Kein Problem, ich hab ja Zeit!
Beim 2x2 Parkplatz währ weisen wir, was wir machen sollen, und wo es zum Hiden Vlei geht. Da es noch sehr windig und kalt ist warten wir noch ein wenig im Auto.

IMGP1357.JPG


Als dann zwei Mitarbeiter des NWR auftauchen , sprechen wir sie aufs Hiden Vlei und erfahren beim Gespräch, dass wir gestern fürs Sosusvlei noch hätten weiterfahren sollen. Also fahren wir diesesmal noch ganz nach Hinten. Es hat noch Wasser im Vlei und viele Vögel.

IMGP1359.JPG


IMGP1366.JPG


Windböen und Sandsturm trotzend erklimmen wir Big Mama. Der Wind ist manchmal so heftig, dass man nicht weiterlaufen kann ohne Gefahr zu laufen über den Dünenkamm geblasen zu werden.

IMGP1385.JPG


Auch das Atmen im Sandsturm fällt schwer, am besten man formt mit den Händen einen Trichter, und hält sich die vor Mund und Nase. Immer wenn ich das Gefühl habe es wäre gut zum Fotografieren, kommt die nächste Böe und wirbelt wieder viel Sand auf vom Kamm.

IMGP1392.JPG


„Sandgstrahlt“ kommen wir auf dem Gipfel an, der Sand ist überall wo Man(n) ihn „unbedingt“ braucht!😐 😠

IMGP1396.JPG


Zurück im Auto Frühstücken wir die Resten von gestern Abend, danach nutze ich die Zeit um meine Reiseberichte nachzuschreiben Roger macht ein Mittagschläfchen. Bevor wir zum 2x2 Parkplatz zurück fahren stärken wir unds nochmals und dann geht es ins Hiden Vlei.

Auf dem Weg dorthin sehen wir viele Käfer, Ameisen und Heuschrecken, ein Orix und ein Springböckchen.

IMGP1537.JPG


IMGP1566.JPG


Das Hiden Vlei hat zwar weniger Tote Bäume als das Dead Vlei dafür ist die Salzkruste viel weisser als im Dead Vlei.

IMGP1568.JPG

IMGP1596.JPG


IMGP1597.JPG


IMGP1599.JPG


IMGP1606.JPG



Ein schönes Tal wir sin ganz allein, und die Zeit vergeht viel zu schnell, das wir uns bereits wieder Beeilen müssen um vor der Gateschliessung zurück zu Sein. Auf dem 2x2 Parkplatz steht ein groser Overlander nei dem Zwei beschäftigt sind ein Rad zu Wechseln. Dieses Mal sind wir rechtzeitig zurück.

Welche Wohltat ist die Dusche die allen Sand entfernt, beim Kochen merken wir das es fast nicht mehr windet. Hoffentlich bleibt das so, dann geht es morgen auf die Düne 45.

Gute Nacht aus Sesriem Tobias
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2012
2'772 Beiträge · seit 200612. Juni 2012 ·
TobiasW schrieb:7.6

...In der Folge wird das Auto so aufgeschaukelt, dass ich bei der Letzten Welle das Gefühl habe, dass das Auto abhebt.


....Die Kollision mit der Windschutzscheibe lässt sich nicht vermeiden, armes Vögelchen hoffentlich ist es nur eine Gehirnerschütterung. 🙁


...Unterwegs überfahr ich fast eine kleine Eule die mitten auf der Pad hockt. Eine weiter Eule fliegt uns fast vors Auto.
Na Tobias, nach "Ich hab ja Zeit" sieht Deine Fahrerei nicht gerade aus.😈
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
4'130 Beiträge · seit 200812. Juni 2012 ·
Hallo, TobiasW!
Vielen Dank für deinen Bericht, gute Besserung und vergiss nicht das Reisen, neben dem Schreiben!
Ich könnte so was nie, dafür bliebe mir beim Reisen keine Minute Zeit. -Ich krieg ja kaum meine Stichwort-Notizen während längerer Fahrten hingekritzelt, – die ich dann auf dem mehr oder weniger langweiligen Rückflug für mich zu einem brauchbaren Tagebuch zusammenfüge...

Gruß lilytrotter



@ Pascalinah
Nee, nee, - da kann man noch so langsam fahren, Eulen und Nachtschwalben sitzen in der späten Dämmerung nur allzu gern auf der Pad (übrigens nicht nur in Nam) und fliegen erst im letzen Moment los. - Genetisch bedingt setzen sie auf „Tarnung“, nicht auf "frühzeitige Flucht", - deshalb bleiben sie bis zum letzten Moment sitzen. Wir sind wegen ihnen schon so manches Mal in die Eisen gestiegen. Zum Glück sind sie schließlich doch sehr schnell und geschickte Flieger...
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 12. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201212. Juni 2012 ·
Hallo Zusammen

Dank schnellem Internetzugang und Fotoverkleinerungstool klapt es nun auch mit den Fotos. Die ersten sind drinn.

@ lilytrotter

da die Tage kurz und die Abende lang sind geht das Schreiben einiger massen.
Manchmal weiss ich zwar nicht wo anfangen und wo aufhöhren. Schwups sind 3-4 Stunden um und der Akku meines Netbookes macht Schlap. Manchmal bin ich zu müde oder fehlt die Zeit um noch was zu Schreiben, und ma nchmal schreibe ich mitten in der Nacht weil das Aussenzelt vom Wind so hefftig flattert und gegen's Innenzelt schlägt, dass an Schlaf nicht zu deken ist.

LG und Gute Nacht aus Swakopmund
Tobias
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
2'780 Beiträge · seit 200713. Juni 2012 ·
hallo Tobias
du bist in Afrika im Urlaub und nimmst dir eine Auszeit von Arbeit, von deiner Umgebung, von Familie und Freunden, von Sorgen und Problemen, und bist offen für neue Erfahrungen und Begegnungen, oder?

Du bist in Afrika und denkst an den nächsten internet Zugang und die wifi Dispo in der Lodge? Vielleicht denkst du schon während den Gesprächen mit dem Gegenüber wie du es hier im Forum weitergeben wirst?

TOBIAS schalte bitte 48 Stunden lang aus und LEBE deine Zeit in Afrika. Niemand hier kann dir die dieses Licht, die Aromen, die Geräusche, die Empfindungen jemals ersetzen. Du lebst nur einmal und zwar dort wo du bist, nicht virtuell, ich mache mir Sorgen um dich!

Big Brother war ein sentaioneller Hit, weil viele Menschen selber nicht leben und am Leben anderer teilhaben, doch diejenigen die da mitspielen gehen am Ende leer und verbraucht und unzufireden aus.

hoffe du siehst die konstrukitve Kritik
leona
Gruss Leona
Themenstarter38 Beiträge · seit 201215. Juni 2012 ·
Salue Leona

Danke das du dir Sorgen um mich machst, aber ich kann dir versichern, dass das völlig unnötig ist. Ich nehme Alles wie es gerade kommt und plane nicht so viel voraus. Darum haben wir auch keine Übernachtungen voraus gebucht, so sind wir flexiebel und können uns den Umständen anpassen. Ich geniesswe die Zeit hier in vollen Zügen, wens im Bericht vieleicht auch ein bischen anders rüberkommt.

LG aus Swakopmund
Tobias
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
Themenstarter38 Beiträge · seit 201215. Juni 2012 ·
12.6.

Heute sind wir nicht die Ersten die am Gate warten. Mindestens 2 Overlander, 2 Kleinbusse und 4 oder 5 PW’s stehen schon da, Hinter uns reihen sich nochmals ein Overlander und weitere Fahrzeuge ein. Na Toll, so wenig Leute wie Gestern und Vorgestern wird’s also heute nicht haben: Die Dame am Gate kontrolliert heute zuerst alle Permits bevor das Gate Geöffnet wird. Bei uns angekommen sagt Sie, dass wir heute nicht mehr rein Dürften und umdrehen sollen, als wir Intervenieren wollen, läuft Sie einfach zum nächsten Auto weiter.:S Grummel. Was soll denn das jetzt? Haben wir doch Extra Vorgestern beim Kauf des Permits erkundigt, Ja wenn wir erst nach 12 Uhr einfahren, dürfen wir am übernächsten Tag bis 12 Uhr nochmals hinein! So müssen wir alle Fahren lassen, als alle weg Sind schaut Sie endlich in Ihrem schlauen Buch nach und stellt fest, dass wir nochmals hinein können. So fahren wir mit über 5 min. Verspätung dem ganzen Tross hinterher. 😠 Die Lust jetzt noch eine Düne zu besteigen, ist uns gründlich vergangen. An der Düne 40 angekommen steht da schon ein Overlander und ein Kleinbuss und alle sind am Hochkraxeln, also weiter zur Düne 45, aber da steht der grosse Rest. Wir fahren noch ein wenig weiter, kehren um, und schiessen ein paar Bilder von den Dünen mit Völkerwanderung.

IMGP1620.JPG


Auf der Rückfahrt sehen wir zuerst einen, kurz darauf den zweiten Heissluftballon über dem Sossusvlei aufsteigen.

IMGP1622.JPG


IMGP1626.JPG


Zurück beim Viewpoint sind wir zuerst allein, wir fotografieren die Heissluftballone und genehmigen uns ein Frühstück: Müesli mit Joghurt und Kaffee.

IMGP1642.JPG


IMGP1635.JPG


IMGP1647.JPG


Während wir noch am Frühstücken sind, sehen wir unter den Heissluftballonen eine Staubwolke aufsteigen. Als sie näher kommt erkennen wir, dass es sich um den Begleittross der beiden Ballone handelt. Mit garacho fahren sie zu uns hoch und biegen in die Pad ab, die vom Viewpoint aus abgeht ein. Die beiden Ballone kommen nicht recht in Fahrt und scheinen auf der Höhe des Viewpointes landen zu wollen. Es geht nicht lange und der ganze Begleittross kommt wieder angebraust und hält kurz bei uns an. Doch die Ballone gewinnen wieder an Höhe und scheinen nun mehr fahrt aufzunehmen. Auch der Tross fährt weiter und Rast die nächste Pad, auf der anderen Flussbettseite das Sossusvlei hoch. Auch wir fahren ab und gehen uns den Sessriemcanyon anschauen

IMGP1687.JPG


IMGP1679.JPG


IMGP1692.JPG


IMGP1701.JPG


Im breiteren Teil des Canyon finden wir einen toten Schakal.:(

IMGP1748.JPG


Da es Roger immer noch nicht wirklich besser geht und wir lange im Canyon waren lassen wir die geplanten Pässe aus und fahren direkt nach Swakopmund weiter. Die C14 ist mehrheitlich recht Gut, aber die Strecke über die Dessert zieht sich ewig hin und scheint kein Ende nehmen zu wollen.😐 Wir haben den Eindruck ständig weiter hoch zu fahren, nur ein Blick auf den Höhenmeter verrät uns, dass es sich um eine optische Täuschung handelt und wir uns in Wahrheit beständig dem Meeresniveau nähern. In Swackopmund angekommen, besorgen wir uns beim NWR das Permit für den Welwitschia 4x4 Drive für den Nächsten Tag. Das Backpackers Hostel ist ausgebucht die nette Dame erklärt uns aber dass es im Grüner Kranz gleich viel Kosten würde und meint das sei gleich in der nächsten Parallelstrasse. Tatsächlich hat es einen Wegweiser der in die Anton Lubovski Ave. hinunter weisst, aber weder links noch rechts sehen wir den Grüner Kranz. An der Strandstr. Angekommen hat es dann wieder einen Wegweiser der die Anton Lubowski hoch zeigt, ok. dann haben wir wohl beide zu wenig genau geschaut. Kein Problem, wir haben ja Zeit. Da die Sonne gerate unter geht, fahren wir zuerst zur Jetty um einige Bilder zu machen.

IMGP1777.JPG


Zurück in der Anton Lubovki Ave. schauen wir beide wieder gut links und rechts, aber kein Grüner Kranz ist zu sehen. Schon fast auf der Nathaniel Maxniliili str. fragen wir einen Securiti der da rumsteht, der kann uns tatsächlich weiterhelfen. Links in die Nathaniel … abbiegen dann ist er rechterhand. Stimmt tatsächlich, kein wundr das wir es nicht gefunden haben, wenn da die Wegweiser in die falsche Richtung zeigen. Dafür haben wir mit dem Zimmer Glück, für 130 N$ bekommen wir ein 8er Zimmer für uns alleine. Zimmer 7 hat einen grossen Aufenthaltsraum mit Sofa, grossem Fernseher, integrierter Küche mit Bar, Kühlschrank, Kochherd mit Backofen und eigenes WC mit Dusche, WIFI ist auch vorhanden. Wir Buchen für 2 Nächte.

Nur die Ausstattung der Küche ist nicht sehr üppig; 2 Messer einige Teller 2 Gläser und 2 Tassen. Kein Problem, da wir ja eigentlich Campen wollten sind wir ja ausgerüstet.
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 27. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201215. Juni 2012 ·
13.6.

Das Zimmer um zwei Tage zu verlängern ist glücklicher weise kein Problem. Da Roger sich gesund Schläft habe ich jetzt reichlich Zeit, sichere die Letzten Fotos und beginne auszusortieren. Im Internet finde ich ein einfaches Programm TinyPic um die Fotos zu verkleinern. Nun kann ich auch die ersten Fotos im Reisebericht einfügen.

Am Nachmittag spaziere ich durch Swakopmund knipse einige Bilder und gehe zwischendurch beim NWR vorbei, um das Permit auf den Nächsten Tag umschreiben zu lassen, was problemlos geht.

IMGP1817.JPG


IMGP1810.JPG


IMGP1797.JPG


IMGP1827.JPG


Als ich bei den Taxis vor dem Rathaus vorbeikomme werde ich angesprochen ob ich ein Taxi wolle. Nein Danke ich bin gut zu Fuss es ist auch alles dicht beisammen. Als ich Ihn nach einem Fotogeschäft frage möchte er 20 N$, danke ich finde es selber. Schon in der Nächsten Strasse werde ich fündig. Leider haben sie keine Schutzkappe und eigentlich geschlossen aber ein oder 2 Blocks weiter sei noch ein Fotogeschäft, aber wahrscheinlich auch schon zu. (Ich Dödel hab es doch tatsächlich fertig gebracht auf dem Rückweg vom Dead Vlei die Schutzkappe eines meiner Objektive z verlieren.:( ) Bereits in der nächsten Querstrasse finde ich ein anderes Geschäft das noch offen hat und eine passende Schutzkappe hat. Suppi!!!:)

Zum Abendessen gibt es Game schnitzel mariniert mit Senf, Salz div. Gewürze, Essig und Öl, dazu Backofenkartoffeln, war lecker. Nach dem Essen bin ich KO. und leg mich erst mal hin. Beim Lesen schlafe ich nach kurzer Zeit ein. Den Abwasch erledige ich dann halt morgen
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201215. Juni 2012 ·
14.6.

Den Welwitschia Drive mach ich heute Morgen halt alleine.

IMGP1872.JPG


Warum der nur für 4x4 Fahrzeuge zugelassen ist, ist mir völlig schleierhaft. Den Allrad hatte ich nie zugeschaltet Beides sind gute Pads und zumindest bei Trockenheit mit jedem Auto problemlos befahrbar. Von der Mondlandschaft bin ich etwas enttäuscht, irgendwie habe ich mir das ein wenig anders vorgestellt.

IMGP1916.JPG


Für das Permit hat sich übrigens auch niemand interessiert, bzw. gab es keinen Kontrollposten. Bei der grossen Welwitschia bringe ich Tollpatsch es tatsächlich fertig die Neue Schutzkappe ins Gehege fallen zu lassen, na Toll…:S . Zum Glück liegt er nicht weit vom Maschendrahtzaun entfernt, so dass es mir mit einer Stange vom Zelt gelingt diesen zu „Angeln“ 🙂 Jupi!!!

Am Nachmittag können wir Dank Medikamenten zusammen mit 3 Passagieren aus einer Reisegruppe den Sossusvlei Scenic Rundflug mit Pleasure Flights + Safaris gemeinsam machen.

IMGP1919.JPG


IMGP1983.JPG


IMGP2003.JPG


IMGP2049.JPG


IMGP2088.JPG


IMGP2142.JPG


IMGP2156.JPG


Da keine Anderen Flugzeuge beim Eduard Bohlen Wrack unterwegs sind, können wir da eine extra Schleife Fliegen,

IMGP2190.JPG


eine DVD mit Flugaufnahmen einer Filmcrew gibt es nach dem Flug auch noch. Leider war es etwas Dunstig und die Fernsicht nicht so Toll. Trotzdem ein schönes Erlebniss.

PS. Bilder folgen, viele sind leider wegen der getönten Scheiben(?) nicht so toll geworden.
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201215. Juni 2012 ·
Hallo Zusammen

die nächsten Fotos sind auch da.
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
Themenstarter38 Beiträge · seit 201227. Juni 2012 ·
15.6.

Nach dem wir es 3x verschoben haben, ist heute Nachmittag Quad fahren mit Dessert Explorer angesagt zwei Touren sind verfügbar für 500 N$ normales Speed und Fun Fahren oder Dessert Living Tour beide dauern ca. 2,25 Std. wir entscheiden uns für die Gemütlichere Dessert Living Tour. Unser Guide gibt sich alle Mühe um einen Gecko oder anderen Bewohner der Dessert zu Finden leider ist keiner Zuhause.

IMGP2279.JPG


IMGP2285.JPG


IMGP2280.JPG


(es ist halt kein Zoo, vielleicht lag es auch am Wetter es zogen stetig mehr Wolken auf) All zu viele Fotos haben wir dem Entsprechend auch nicht gemacht.

Trotzdem ein schönes Erlebnis, sind wir beide doch das erste Mal Quad gefahren und hatten quasi eine privat Tour, da wir beiden die Einzigen auf der Dessert Living Tour wahren. Wer sich gewöhnt ist Motorrad oder Fahrrad zu fahren dürfte ein bisschen mühe haben sich um zu gewöhnen, muss man doch beim Quad auf die Andere Seite Lehnen um die Kurve zu bekommen
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2012
Themenstarter38 Beiträge · seit 201227. Juni 2012 ·
16.6.

Am Morgen geht es zuerst noch auf den Friedhof von Swakopmund, danach zum alten Gefängniss. Dieses ist leider eingerüstet, so gibt es halt kein Foto.

Dann beim Sophia Dale Rast Camp, wo wir eigentlich ursprünglich campen wollten, vorbei um Fleisch einzukaufen. Zebrafilet, Oryx, Springbock zum Einheitspreis von 110 N$/ Kg, und Biltong vom Oryx 200N$/Kg. Sehr gut.
Weiter geht’s zur Farm Ameib super schönes Gelände und Campingplätze wir sind aber nur als Tagesbesucher da.

Ich mache den Klettersteig auf den Elefantenkopf, leider geht er nicht bis ganz hinauf, lohnt sich aber dennoch.

Roger schaut sich inzwischen auf der Bulderparty um, wo ich ihn später wieder Treffe.

Zum Abschluss geht es noch zur Phillips Cave.

Zum Abendessen brutzeln wir uns die ersten Zebrafiletsteaks, hmmmm lecker!! Übernachtet wird im eben neu eröffneten Oklahoma B&B an der Leutweinstr. 54 in Usakos. Sie haben 4 2er Zimmer und ein Familienzimmer Preis ab 450 N$. Wir sind die allerersten Gäste. Nach dem Nachtessen Sitzen wir noch eine ganze Weile mit den Inhabern zusammen und unterhalten uns angeregt, bei einem guten Glas Rotwein.
nichts im leben ist sicher nur der Tod ist todsicher