letzte Entscheidungsfrage bezüglich des Autos ;-)

27 Antworten · 7'755 Aufrufe · gestartet 10. Dez. 2011 von Max Power
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Themenstarter570 Beiträge · seit 201110. Dez. 2011 · #1
Ich und meine Freundin haben das große Glück für 33 Tage nach Namibia zu dürfen. So viel Urlaub hatten wir schon lange nicht mehr zusammen... (07.08.2012 Ankunft um 5°° bis 08.09, 20°°). Ich hoffe, dass nicht alle schon vor lauter Neid hier aufhören zu lesen... 😣

Wir wollen zu 100% Campen. Nach möglichkeit schlicht und naturnah. Sicherheit ist uns wichtig, wir wollen aber nicht in Touristenbunker gepfercht werden.
In Europa und im Orient campen wir nur "wild". Ob das in Namibia wenigstens gelegentlich sinnvoll ist kann ich nicht abschätzen. 😐

Die Flüge haben wir für zusammen 1500€ bekommen, nun wollen wir noch das möglichst perfekte Auto finden.:)

Der Favorit: 😎
Der Africa 4x4 Lux Traveller. Hier bin ich mir noch nicht sicher ob als single cab oder vielleicht doch als double cab um den Stauraum vorne zu bekommen. Kosten (2800€-3250€). Das mit dem Kühlschrank muss ich auch noch rausbekommen (Dabei oder geht der extra?)

Der zweite: 🤪
der 4x4 Bushcamper von Africamper Kostenpunkt: ca 3600€) --> geschlossene Cabine, gibt schon ein gutes Gefühl beim freien Campen? Ist es nötig auf den Campsites im Park? Firma hat eine Vertretung in Deutschland, kann von Vorteil sein.
Alternativ, weil ich immer mehr zum offroad Einsatz tendiere (durch die Route bedingt) zum 4x4 single cap von denen mit "schnappzelt" oder wie das Aufklappbare Zelt auch immer heißt. Es sieht sehr einfach in der Bedienung aus. Scheint mir fast einfacher als Dachzelt klassisch.

Der dritte als Alternative: 😊
der Trax, 4x4 von Britz. Vorteil: halbwegs groß, über deutsches Reisebüro buchbar: Kosten aber 4160€. Das klassische Zeltdachfahrzeug überzeugt mich irgendwie einfach nicht zu 100%.

Ziele: Es ist unsere erste Namibiareise... Wir wollen uns auf den norden Beschränken und den dafür intensiv erleben. Obwohl ich Geograph bin liegt das Hauptaugenmerk auf NP mit Tieren (Freundin ist Veterinär...) Den Süden und Botswana sparen wir uns auf. Wir kommen sicher wieder. Auch wenn wir warscheinlich darauf noch warten müssen. Aber ich möchte nicht durch ganz Namibia düsen und alles nur halb erleben.
Die genaue Route habe ich hier zur Diskussion gestellt und auch schon wieder überarbeitet, dank zahlreicher Tipps aus dem Forum. Sie ist aber erstmal nur ein grobplan! Die genauen Übernachtungen gibt es erst in baldiger Zukunft, oft wohl die Entscheidung erst vor Ort. Das ist aber auch gut so.


Von Städten halte ich nicht so viel. Eine Nacht Windhoek, und 1-2 Stadtbesichtigungen reichen.


Von Bobocamper und Kea (Windhuk) bin ich nach Wochenlangem lesen im Forum abgekommen.

Spricht eins der Autos gegen unseren Reisplan? Ist Alternative 2/3 besser für uns geeignet? Mein nächster Thread (so heißt das doch oder?) wird dann die Routenplanung.. ich dachte 33 Tage ist lang. Aber irgendwie doch so wenig 🤩
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2011
1'723 Beiträge · seit 200910. Dez. 2011 · #3
hallo

na da habt ihr ja wirklich glueck mit sooo viel urlaub. bei dem auto kann ich nicht wirklich helfen, aber ich bin ziehmlich "erstaunt" (um es mal positiv auszudruecken) ueber euer vorhaben wild zu campen .. wie kommt man denn auf sowas .. ?? soweit ich informiert bin ist das verboten, oder taeusche ich mich ??

uebrigens gibt es in namibia meiner meinung nach keine touristen-bunker .. du fliegst ja nun nicht nach malle !!

viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter570 Beiträge · seit 201110. Dez. 2011 · #4
danke schon mal für die Antwort. In meinen Reiseführern (Bradt, Loose, Reise Know-How) steht, dass wildcampen erlaubt ist.) Wir sind es einfach so gewöhnt, da wo es uns gefällt anzuhalten und zu nächtigen. (In Australien sogar im Nationalpark, aber auch in Marokko und ganz Europa). Aber ich kann für Namibia auch darauf verzichten.

Für mich ist ein Touristenbunker ein Campingplatz mit mehr als 10 anderen Autos...😊 🙄 eigentlich schon eher mehr als 4-5 um ehrlich zu sein.😂 (so schlimm ist es auch nicht) Aber wenn mir dazu geraten wird kann ich damit gut leben. Als Allgäuer mag man wohl Menschen nicht so gerne. Ich bevorzuge Natur und Tiere 😉

Das wildcampen oder auch nicht sollte zwar gar nicht das wichtige Thema sein 😉 Dennoch danke für die positiven Worte hinsichtlich dessen. Wir bleiben wohl doch so oft wie möglich "brave" Gäste auf Camps. Das mit den Farmen klingt aber sehr sehr gut
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zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2011
521 Beiträge · seit 201110. Dez. 2011 · #5
Hallo,

zum Thema wild campen: Du kannst auf Farmen fragen, ob Du auf Ihrem Grund campen darfst. Wir haben einige Südafrikaner getroffen, die das immer so machen und dadurch die tollsten Gegenden und Menschen kennen gelernt haben.
Viele der Farmen sind ja teilweise so riesig, dass man tagelang keinem anderen Menschen begegnet.

Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
1'723 Beiträge · seit 200910. Dez. 2011 · #6
hahahaha .. tja das is auch ne definition von touristen bunker .. (muss nem dummen menschen ja gesagt sein ... )

also bei dem wildcampen bin ich mir nicht sicher, dachte wirklich immer das sei verboten. den tip mit den farmen find ich uebrigens prima.. das muessen wir auch mal so machen..

viel spass noch
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
1'130 Beiträge · seit 200610. Dez. 2011 · #7
Wenn du auf den Community Camps einlogst, bist du meistens alleine und doch mit der Infrastruktur eines Camps versehen. Die Massen triffst du bei den Sehenswürdigkeiten (Etosha, Sossu usw.), da können auch mal die Mumienkonserven ( Rotel) einfallen. Ist auf einem Platz ein Südafrikaner, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, das kurz darauf noch weitere Autos mit Anhänger ankommen und die Ruhe vorbei ist.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Themenstarter570 Beiträge · seit 201110. Dez. 2011 · #8
Danke dir für diese Warnung... ich habe gleich mal Rotel googeln müssen. Was es nicht alles gibt. Bleibt für mich also nur die Option:

In Nationalparks "teurere" und deswegen Camps mit wenig Stellplätzen zu nehmen und ausserhalb günstige und verweiste Plätze zu nehmen. Dumm das ich viel in Parks sein will 😉

Das mit den Farmen probier ich sicher aus!

Ich würde mihc noch sehr freuen, wenn ein Forummitglied was zu den Autos sagen könnte (wa sist geeigneter? schlechte/gute Erfahrung
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1'130 Beiträge · seit 200610. Dez. 2011 · #9
In der Etosha kannst du relativ ungestört bleiben, wenn du weiten Abstand von den Toiletten und Waschgelegenheiten hälst, du hast dann halt keinen Strom, wenn du Pech hast und evtl. keinen Wasseranschluß in der Nähe. In den anderen Parks ist die Infrastruktur nicht immer auf der Höhe, so das diese weniger angefahren werden. Insgesamt solltest du dir über die Belegung keine Gedanken machen, du wirst eigentlich in NAM immer genug Abstand zwischen dich und die anderen bringen können.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
2'610 Beiträge · seit 200710. Dez. 2011 · #10
Hallo Max Power,

es kommt auf die Gegend an, wo du "wild campen" willst. Im Norden(z.B.Kaokoveld) wirst du sicher Plätze finden, wo du ohne weiteres dein Camp aufstellen kannst ohne 1. jemanden zu stören und 2. wo du sicher stehst. (Wir haben das wiederholt schon gemacht). Verboten ist es jedenfalls nicht.

Aber auch sonst gibt es noch jede Menge Campplätze ohne "Ballermanngefühl". Stell doh einfach mal deine Route ein und du wirst sicher eine Menge Tipps zu diesem Thema bekommen.

Und nein, ich bin nicht neidisch auf deine 33 Tg, in Namibia - im Herbst (28.9-3.11.) fliegen wir selbst für 5 Wochen 😛 !!!

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
2'610 Beiträge · seit 200710. Dez. 2011 · #11
Hi noch einmal,

ich würde einen Hilux 4x4 Double mit Dachzelt buchen!!! Und nimm warme Schlafsäcke mit, es kann zu deiner Zeit nachts noch ganz schön frisch werden.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'723 Beiträge · seit 200910. Dez. 2011 · #12
Jambotessy schrieb:Hallo Max Power,

es kommt auf die Gegend an, wo du "wild campen" willst. Im Norden(z.B.Kaokoveld) wirst du sicher Plätze finden, wo du ohne weiteres dein Camp aufstellen kannst ohne 1. jemanden zu stören und 2. wo du sicher stehst. (Wir haben das wiederholt schon gemacht). Verboten ist es jedenfalls nicht.

Aber auch sonst gibt es noch jede Menge Campplätze ohne "Ballermanngefühl". Stell doh einfach mal deine Route ein und du wirst sicher eine Menge Tipps zu diesem Thema bekommen.

Und nein, ich bin nicht neidisch auf deine 33 Tg, in Namibia - im Herbst (28.9-3.11.) fliegen wir selbst für 5 Wochen 😛 !!!

Grüße
Jambotessy
grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter570 Beiträge · seit 201110. Dez. 2011 · #13
Jambotessy schrieb:Hi noch einmal,

ich würde einen Hilux 4x4 Double mit Dachzelt buchen!!! Und nimm warme Schlafsäcke mit, es kann zu deiner Zeit nachts noch ganz schön frisch werden.

Grüße
Jambotessy
Danke dir für deine flinke und hilfreiche Antwort. Wieso würdest du zu dem klassischen Dachzelt greifen? Einen Hilux würde ich jedoch auch jederzeit bevorzugen gegenüber dem Nissan.
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
2'610 Beiträge · seit 200710. Dez. 2011 · #14
Hi,

wir fahren jetzt das 12. Mal mit dem Dachzelt-wir sind Fans. 😉 Lässt sich nicht so erklären, wir fühlen uns im Gegensatz zum Bodenzelt sicherer. Vorher haben wir schon mehrmals in Ostafrika im Bodenzelt übernachtet.

Ist auch eine Kostenfrage - der Hilux mit Dachzelt ist die kostengünstigere ersion.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter570 Beiträge · seit 201110. Dez. 2011 · #15
Mein Favorite ist auch ein Dachzelt nur halt das von http://www.africa4x4rentals.co.za/subPages/vehicles.aspx --> Lux Traveller.

Ein Bodenzelt käme für mich auch nicht in Betracht.

Die Routenplanung steht leider noch gar nicht. Ausser den Eckpunkten, welche ich gerne Drin haben möchte: Caprive (4 Tage) - Etosha (5-6 Tage)- Kgalagadi (4-5 Tage) - Epupa (4 Tage). Dazwischen noch Fahrten (1 Tag Windhoek) und noch Gegenden/Sachen, wo ich unentschlossen bin. Das größte Problem ist die Reihenfolge. Am liebsten wie gerade beschrieben. Weiß jedoch nicht ob das so sinnvoll ist

Grüße Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
2'610 Beiträge · seit 200710. Dez. 2011 · #16
Hi Amos,

da muss du dir nur darüber klar werden, welche Richtung du einschlägst- Vorschlag von mir:

Windhoek
Etoscha (Namutoni,Halali,Okaukuejo)
Richtung Epupa,
Ruacana, Ovamboland, Grootfontein,
Rundu, Divundu (von hier 1/2 Tg. Mahango)
Mudumu!!!! (ich wurde statt Kgaladagadi lieber den Chobe in Botswana besuchen+ CKGR, passt besser in den Plan)
Kasane- von hier aus Chobe River Front (evtl. Ihaha Camp) + Ausflug /gebucht Vic Falls) -
Nata-
Maun
statt Kagalagadi CKGR
Ghanzi-
Windhoek.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
911 Beiträge · seit 200710. Dez. 2011 · #17
Sorry - Doppel-Post 😗
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2011
911 Beiträge · seit 200710. Dez. 2011 · #18
Hallo Max Power,

wenn Du das Angebot von africa 4x4 rentals bevorzugst, ist das mit dem recht neuen AHA Canopy. Lies hierzu doch mal http://namibia-forum.ch/forum/29-mietwagen/215191-fragen-zu-aha-canopy.html.

Wir kennen das noch nicht und werden weiterhin, wie seit 7 Jahren, einen Hilux von ASCO mit normalem Dachzelt bevorzugen. Dort schläft man recht gut und etwas weg vom Boden. Und die Leiter kommt man problemlos auch mit 60+ hoch 😛 . Es gibt zwar keine Schubladen oder Auszüge, sondern man stellt alles einfach hinten rein. Aber am Platz kann man dann seine Lebensmittelkist und Kocher usw. auch dorthin stellen, wo es am schönsten ist. Mit ASCO waren wir immer zufrieden, alle Autos gut gewartet6, gute Ausrüstung und guter Service. Und wenn man etwas auf den Geldbeutel schaut, gibt es noch Value-Car, ein Schwesterunternehmen von ASCO, welches die gleichen Fahrzeuge vermietet, wenn jene nicht mehr ganz jungendlich(d. h. über etwa 80.000 km) sind.

Was das wilde Campen angeht:

Südlich des Veterinärzauns, als etwa südlich von Kamnjab, gibt es neben allen Straßen Farm-Zäune und praktisch keine Möglichkeit, sich einfach irgendwohin zu stellen. Auf der Farm nachfregen, ist eine Möglichkeit, aber von der Straße bis zum Farmhaus sind es nicht selten 10 oder 20 km auf schlechtem Weg.

Es gibt aber viele Zauch kleine Zeltplätze, auf denen man fast oder ganz allein sein kann (wir suchen auch immer so was 😎 ). Oder die stzellplätze liegen manchmal mehr als 100 m auseinander, so dass die Nachbarn nicht stören, wenn es nicht gerade eine laute Südafrikaner-Truppe ist (Diese Nationalität ist nur ein Beispiel 😉 , aber nicht ganz selten). Vor allem auf Community-Campgrounds ist man oft allein, wenn auch der Komfort wie Duschen usw. oft nur marginal ist. Besorg Dir "Richters Liste", da sind alle Plätze mit Kurbeschreibung drin.

Nördlich von Kamnjab, also im Kaokeveld, ist wild campen gut möglich. Wir haben dort immer wieder wunderschöne einsame Plätze gefunden.

Dazu Tips zur Route:

Von Purros den Hoarusib runter bis in den Bereich der Skeleton Coast, dann parallel der Küste bis Aamsport und dann den Hoanib rauf bis Sesfontain verlangt kleinen Offroad-Einsatz, ist aber einsam, landschaftlich herrlich und es gibt viele Ecken, wo man campen kann (nur nicht gerade da, wo immer die Elefanten durchgehen ! 🤩 ).


2011Namibia195.jpg



Das ganze geht natürlich auch andersrum ud bietet sich an in Verbindung mit der Routa nach Epupa.

Ebenfalls ein Muss, wenn man die Einsamkeit sucht: Die Route Brandberg-West. Es gibt dort - in t4a eingetragen - kleine Stich-Wege Richtung Brandberg, an deren Ende kleine Plätze (ohne jede Einrichtung) sind. Und dort die Sonne auf- oder untergehen zu sehen neben dem Brandberg ist grandios.

2011Namibia297.jpg


Viel Spaß bei der weiteren Planung.

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
zuletzt bearbeitet 10. Dez. 2011
238 Beiträge · seit 201111. Dez. 2011 · #20
Hallo,


gerade beim Mieten von Autos kriegst Du zu einer Frage 3 Meinungen.

Wir haben bei KEA gebucht. (NISSAN Navara Double Cab mit erweitertem 140 Ltr.-Tank)

Die Kosten liegen bei einer Vollversicherung für 20 Tage bei 2.500 EUR.

Allerdings ist NICHT im Paket: Der "totale Untergang" des Fahrzeugs, also Diebstahl, Zerstörung durch Tiere, absaufen etc. Hier probiere ich gerade noch über eine deutsche Versicherung was zu kriegen, wo ich noch keinen Erfolg vermelden kann.

Ich kann nur berichten, daß ein Bekannter mit KEA sehr gut gefahren ist (FZG neuwertig) und keine weiteren Scherereien hatte. Er meinte nur, daß man einen Satz Sicherungen dabei haben sollte, da man diese unterwegs schwer bekommt.

Mit "Just done it 4x4" hatten wir eigentlich auch gute Erfahrungen (lediglich bei der Annahme des Fahrzeugs gab es Palaver, was aber an den Angestellten in WDH lag.

Schau auch unbedingt, WIE die Autos ausgestattet sind:

Bei Just done it 4x4 war auf den Rädern je eine Sicherheitsradmutter (auf Anhieb nicht zu erkennen, da eine "Fake-Mutter" darüber war) OHNE den passenden Schlüssel. In der Wildnis bei einem platten Reifen war's das dann mit wechseln.

* Ist das versprochene Equipment vollständig und in Ordnung?
* Fahrzeug innen und außen auf Schäden kontrollieren und diese UNBEDINGT dokumentieren
* genug Öl, Benzin
* Haben die Reifen genügend Profil? Kein unterschiedliches Profil?
* Ist das Ersatzrad in Ordnung und nicht leer? (wäre ein Indiz, daß der Reifen platt ist)
* Luft-Kompressor, anschließbar an die Batterie vorhanden? (Reifen aufpumpen nach Tiefandfahrt)
* Funktionieren die Lampen; ist die Kupplung o.k. (Probefahrt machen), Türschlösser o.k.; ist
der Tankdeckel in Ordnung/abschließbar (Erfahrung: Stoffetzen im Tankstutzen oder irgendein
Stück Plastik drauf)
* Stimmen die Angaben des Vertrags insbesondere der Versicherung?
* sind die PAPIERE da? Auch die, die Dich zum GRENZÜBERGANG (Permit) berechtigen? (wir hatten
da ein Problem mit 4x4....die hatten es vergessen (haben dann Schmiergeld an der Grenze
bezahlen müssen (300 NAM ging da noch))
* Bodenfreiheit des Autos: Landrover oder NISSAN Navara, Toyota keine Erfahrung)
* Hast Du das nötige Werkzeug im Auto (zumindest die Basics)? -Passt das Andreaskreuz auf die
Radmuttern oder sind diese ausgelutscht (ich werde das bei Annahme einzeln checken)
* Hast Du einen Hijack-lift (also diesen langen Wagenheber, um das Auto aus tiefen "Kuhlen"
heraushebeln zu können oder im Matsch anzuheben)
* 2 Spaten zum ausbuddeln des Autos, wenn man stecken bleibt
* Sind die Batterien mit genügend destilliertem Wasser gefüllt?
* Sind die Camping-Gasflaschen voll? (hatte man bei 4x4 vergessen)
* Hat das Auto ggf. eine Winch, um sich selbst irgendwo rausziehen zu können? (nice to have)
* Abschleppseil
* Ersatzkanister
* funktionieren die ZELTE und die Reißverschlüsse!!? Ist das ggf. Gestänge i.O.?
* Warndreiecke (2) etc. (kann sonst bei der Polizeikontrolle teuer werden.

Dachzelt: Bei morning-drives mußt Du erst alles zusammenpacken, was bei Bodenzelten (sofern der Paltz pavianfrei ist) entfällt (Zeitfaktor).

Beste Grüße

Sven
zuletzt bearbeitet 11. Dez. 2011