uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201112. Dez. 2011 · #21
Nach dem Beziehen der Lodge ging es sofort in die Pötte und alle waren neugierig auf das was uns erwartete. Die Lodge befindet sich nur etwas über 5 km vom Eingangsgate entfernt. Johan erklärte geschichtliches und geografisches zum vor uns liegenden Tierparadis. Wir durften genau wia alle anderen unser Fahrzeug nicht verlassen und das Abenteuer konnte beginnen. Vorab einen interessanten Lageplan wie ich finde.
Fürs erste lasse ich dann ertmal die Bilder für sich sprechen.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201112. Dez. 2011 · #22
Nach diesen ersten Eindruck muß man schon sagen, eine beeinfruckende Vielfalt und zu jedem Bild gibt es bestimmt noch manchmal 10 weitere. Es war schon dunkel als wir wieder in der Lodge waren. Nach frischmachen und erstes Quartieren der Koffer, immerhin gab es ja noch eine Nacht, ging es zum Abendbrot. Wie immer 4 Gänge und erlesen gut - mir hatte es Sprinbock angetan und lies alles andere (fas) links liegen.
Richtig satt und zufrieden kredenzte mir meine Frau eine Zigarre, eine richtig gute und ich lies Sie mir trotz böser Blicke der Reisemitglieder oder gerade deswegen richtig munden. Nur zur Erklärung, wir sassen im freien unter Namibias Himmel und ich auch noch an einen Extratisch weit von den anderen, aber militante Nichtraucher sind schon eine eigene Spezies und will mich auch gar nicht über manch anderes da auslassen.
Jedenfalls ging es da noch nach einem kurzen Barbesuch anschließend zeitig zu Bett, ein ganzer Etoshatag stand uns bevor und ich kann Euch schöne Bilder versprechen mit einem absoluten Highlight für mich und auch meine Frau als Fotografin.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201112. Dez. 2011 · #23
14.11.11 Etosha pur
Wie gehabt, früh auf und Etosha Pur, es gab ein paar Highkights zu bewundern. Mit einem Vogel beim Frühstück fing alles an.
Als erstes eine ganze Gepardenfamilie zur Begrüßung kurz nach dem Passieren des Gates.
Nach soviel Glück ein kurzer Zwischenstopp.
Danach sollte es irgendwie zu meinem Superhighlight kommen - grüne Mamba - quert vor uns die Strasse und erlaubt nur wenige Bilder.
und weg war Sie...
Die Tiere danach hatten es schwer genügend Aufmerksamkeit auf sich zu ziehe, aber meine Frau zeigte keine Schwäche.
Dem Respekt der Zebras vor dem Wasserloch hatte seinem Grund, s. Suchbild, mal sehen wer gute Augen hat.
Leider warteten wir nicht die Mahlzeit ab, auf die auch zahlreiche Kiebitze in Ihren Autos, aber auf den Bäumen zu warten schienen.
Die Namensgeberin des Nationalparks, soviel Ehrerbietung muß schon sein.
die nicht nur wir leisten.
Nun noch der wohl meistfotografierte Baum Afrikas.
An dieser Stelle in Break, ehe es am nächsten Wasserloch weiter geht mit sehr schönen Aufnahmen und Erlebnissen.
Beate21'117 Beiträge · seit 201013. Dez. 2011 · #24
Hallo Uli,
danke für dein Lob. Ich habe bisher nur kurz in deinen Bericht geguckt und gelesen, dass du dir Kälte und Schnupfen in Namibia nicht wirklich vorstellen konntest… Auch in SA werden wir davon immer noch mal kalt erwischt 😐
...die Schlange auf deinem Bild ist ziemlich sicher keine grüne Mamba..... eventuell eine Boomslang oder eine harmlose bush-snake, sind manchmal schwer zu unterscheiden.....
...aber allemal ein highlight.....mit Gruss, BMW
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201113. Dez. 2011 · #26
Eine interessante Thematik, ich kann Sie nicht entschiedem. Fakt ist, das unser Guide äußerst überrascht war und es a Tempo als seltenes Glück bezeichnete. eine grüne Mamba leibhaftig erlebt zu haben. 🙂
Bei der vergleichenden Betrachtung, der 3 möglichen Schlangen nebeneinander, sind wir nicht überzeugt davon, das es die eine oder andere ist. Eine stinknormale Baumschlage hatte ich mal im thailändischen Dschungel vis-a-vis vor mir - und die sah anders aus.
Aber ich lasse mich gern überzeugen davon wenn es eine andere Schlange war und vielleicht können da andere Kommentare weiterhelfen.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201113. Dez. 2011 · #27
Etosha Park letzter Teil
Am nächsten Wasserloch setze ich die Fotoserie fort.
Der große Auftritt der Elefanten.
Die Planschparty der Elis wurde per Video gefilmz, das noch in der redaktionellen Bearbeitung ist. Es ging dann zum Halali.
madmaddin153 Beiträge · seit 201113. Dez. 2011 · #28
Hallo Uli,
schon witzig...wir haben im Park wohl die gleiche Giraffe mit dem verstümmelten Horn gesehen. 🙂
Deine Frau soll nicht stöhnen. Wir hatten nicht 28, sondern 39! 🙂
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201114. Dez. 2011 · #29
Halle Martin, ich finds irgendwie komisch, aber auch klasse, das uns die gleiche Giraffe über dem Weg gelaufen ist. Unser Guide meinte, das es sich um einen älteren Bullen handelte und aus dem Rudel rausgekickt wurde und nun seinen Weg allein gehen muß. Die Natur ist oft grausam, aber so erhält sie sich am Leben und das ist gut so.
Kurrz vor Halali mal wieder unsere Elster, scheinbare stete Begleiter von Bussen.
und noch einmal "weiße" Elefanten..
Abmarsch der Elefanten und Ende von Etosha Nationalpark. Kann nur sagen, schön das es so etwas gibt und auch das es einem vergönnt war soviel Tiere in freier Wildbahn sehen zu dürfen. Es war beeindruckend und für ausgewiesene Tierliebhaber, wie es nun meine Frau ist, noch viel mehr.
Hallo Uli, Deine Elefantenfotos gefallen mir sehr gut !
Die "Elster" ist übrigens einer der in Namibia recht häufigen Schildraben.
Grüne Mambas sind im südlichen Afrika auf das südöstliche SA, Mocambique und Ost-Simbabwe beschränkt. In Namibia kommen sie nicht vor. Da kannst Du den Einlassungen von BMW ruhig Glauben schenken.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201114. Dez. 2011 · #31
Hallo Günter,
genau das ist es was ich an diesem Forum so schätzen gelernt hab, Erhenntnisgewinn in jeglicher Hinsicht. Gern werd ich die "Elster" korrigieren, denn das ist überzeugend.
Bei der "grünen Mamba" hast Du mit der Verbreitung ein interessanten Aspekt gebracht, der wohl letztendlich für eine andere Schlange spricht. Allerdings konnte ich mit den von BMW vorgeschlagenen Varianten bei dem Internetvergleich von Bildern mit meinem trivialen Tierwissen nicht erlauben ein Urteil abzugeben was es denn wohl sei.
Vielleicht gibt es ja noch Meinungen die zur Klärung beitragen und ich übernehme gern das Fachurteil. Danke aber Günter noch für Deinen positiven Elefantenbilderkommentar 🙂
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201120. Dez. 2011 · #33
Nach einer kleinen Abwesenheitspause will ich mich wieder ans Wek stürzen und die Rundreise erzählend und bildllich fortsetzen. Das letze war zur Erinnerung die Tiere vom Etosha Nationalpark und das gab es wirklich reichlich zu sehen und ich habe mich nur auf wenige Bilder dabei beschräbken können.
Was aber für mich genauso schön war, sind die Menügänge des Abends. Wieder einmal Kudustek brachte mich zum völlen. Auch vieles andere schmeckt sicherlich, aber ich hatte mich in diese Antilopenspeisen nun einmal verliebt. Wirklich lecker zubereitet und das sagte ich auch deutlich dem Koch, der sich darüber sehr erfreut zeigte.
Anschließend gab es noch ein schönes Programm der Belegschaft von der "Etosha Safarilodge" mit Tanz und Gesang. Dabei hat es hier und anderswo der absolute Hit der Reise uns angetan - Amarula!
Entsprechende "Springböckle" sorgten für Spaß und Unterhaltung. So klang der Abend angenehm für uns aus, denn früh ging es natürlich zeitig wieder weiter on Tour.
15.11.11 Damara Mopane Lodge
Natürlich mußten unsere treuesten Begleiter auch einmal gezeigt werden.
Früh ging es nach dem reichlichen Frühstück dann mit Bus und Guide auf dem Weg nach der Damara Mopane Lodge über Outjo und Khorixas. Von letzteren liegt die Lodge etwa 20 km entfernt.
Hier machten wir nur einen kurzen Zwischrenhalt, beziehen der Zimmer und dann ging es weiter, denn wir hatten ja noch ein volles Programm vor uns.
Beate21'117 Beiträge · seit 201020. Dez. 2011 · #34
Hallo Uli,
noch mal zu deiner Schlange: Ich glaube auch, dass es eine Boomslang ist.
Wenn du hier die Köpfe vergleichst sind sie sich sehr ähnlich:
Jetzt hoffe ich, dass es mit dem link klappt... 😕
Liebe Grüße Beate
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201125. Dez. 2011 · #35
Vielen Dank Beate, für mich biste Beate1 auch wenn "nur" Beate2 bist*lach*, denn Deine links waren gut und hilfreich. Muß wohl schwerenherzens meine geliebte grüne Mamba zu Grabe tragen und mich "bloß" mit einer Baumschlange zufrieden geben, aber genau diese Hilfe ist es, das dieses Forum so wertvoll macht.
Nun aber zurück zur Reise. Nach dem Beziehen des Hauses Nr. 32 in der Mopane Lodge trommelte uns Johan wieder raus auf die Piste und ab ging es in die Natur. Unterwegs wurden wir über Stammeskunde aufgeklärt und uns die Damarabevölkerung und Ihre Eigenarten und Riten etwas näher gebracht.
Übrigens hatten wir nun wieder ganz normale Schotterpisten unter den Rädern und irgndwie hatte man sich auch ans Überwinden an sich großer Entfernungen gewöhnt. Im Gegenteil, das Geschaukel trug dazu bei irgendwann gemächllich die Äuglein zu schließen und bis auf das Durchqueren tieferer Bodensenken auch geschlossen zu lassen.
Aber nun zum ersten Haltepunkt. Am versteinerten Wald erwartet uns zur Führung die Klickslady Susanne, die uns im Klicksdeutsch des Damaravolkes Entstehung und Erscheinungsformen erklärte.
Nun erläuterte Sie uns auf Ihrer lustig gehaltenen interessanten Führung alles Sehenswerte.
Nach dem Ende der Führung wurde ein kühles Getränk genossen, die obligatorische Toilettenpause eingelgt und wieder der Bus zur Fortsetzung der Fahrt bestiegen. Ich konnte mir nicht verkneifen die Toilette mitten im Damaraland zu fotografieren, natürlich nur von außen!
Nur wenige Kilometer nach der Weiterfahrt wurde uns vor Augen geführt, das beim Befahren einer Schotterpiste Geschwindigkeit und Fahrvermögen im Einklang zu halten sind. Eine noch in der Luft schwebende Staubfahne machte darauf aufmerksam, das es wohl noch nicht so lange her war, das der Fahrer eines Auflegerjeeps in einer vermeintlich harmlosen Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sich wohl mehrfach überschlagen hatte. Zumindestens deutete das arg ramponierte Fahrzeug darauf hin. Allerdings schiens es für dem Fahrer wohl doch noch relativ glimpflich abgelaufen zu sein, den er hatte schon seine Leute von der Station am versteinerten Wald informiert und wartete darauf dann abgeschleppt zu werden.
Erst nach dem sich unser Guide mehrfach rückversichert hatte nicht weiter für dem Moment helfen zu können setzten wir unsere Fahrt fort. Nicht ohne über die Unfälle aufgeklärt zu werden, die nun auf Schotterpisten passieren können, zum Großteil allerdings von Auswärtigen und weniger von Einheimischen verusacht.
Weiter ging es auf der Schotterpiste bis zum nächsten Halt, den berühmten Orgelpfeiffen.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201125. Dez. 2011 · #36
Twyfelfontein
Nach dem kurzen Zwischenstopp bei den Orgelpfeiffen ging es schnurstracks weiter gen Twyfelfontein, dem Weltkulturerbe der Unesco. Gespannt lauschten wir einführenden Erklärungen unseres Guides, die später vom Führer durch das zerklüftete Gelände einer näheren Darstellung folgte.
Noch etwas entspannen, trinken und es ging die ganze Strecke wieder zurück. Die fehlenden Bilder davon sind leicht zu erkläre. Die Schotterpiste als Einschaukelvariante und die sonnenreiche Kraxelei durch die Felsenlandschaften forderten Ihren Tribut.
Bevor wir dieses wunderschöne Bett benutzen konnten, da stand erst einmal das übliche kulinarisch vorzügliche Abendbrot an.
Da der Abend och sehr feucht wurde, nur ein Tagesbild von der Lodge, wo wir am Abend logierten.
Nach dem Essen, das Oryx bis zum Abwinken bot, leider keine Mopanewürmer, wäre nicht die Jahreszeit, ging es zum Weingenuß über. Meine Frau hatte sich doch tatsächlich einen Wein mit einem sehr treffenden Namen ausgesucht.
"Allesverloren" - ein trefflicher Name für die älteste Weinfarm im District Swartland, ca. 90km von Kapstadt entfernt.
Es wurde mit dem Chef der Lodge geklönt, cor allem über den Caprivistreifen. Ein weiterer Guide einer anderen Reisegesellschaft, die sich schon zeitig zur Nachtruhe zurückgezogen hatte, gesellte sich zu uns. Er kam aus Swakopmund und hieß fortan nur noch "Fischkopp". Zusammen mit unserem Johan bildeten wir eine illustre Männerrunde und so fiel mir gar nicht auf, das meine Frau reichlich dem Wein und wohl auch Springböckle u.a. derartigen Getänken reichlich zugesprocchen hatte. Auf alle Fälle wurde es reichlich apät nd nur dem Lodgechef war es geschuldet, das wir noch unser Bett aufsuchen konnten. Nur eine frühe Tour von Ihm veranlasste Ihm nicht gleich durchzumachen, denn gut drauf waren wir reichlich. Erst als meine Frau auch nur noch allein am Tisch saß gesellte Sie sich noch zu uns, bevor wir dann nach einigen Absackern, dann dooch noch gingen. Der nächste Tag sollte uns schließlich nach Swakopmund bringen.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201131. Dez. 2011 · #37
16.11.11 nach Swakopmund
Mit leichten Haustier, klitzekleinen katerchen, ging es frühstücken, packen und weiterreise. Wieder eine Lodge war Vergangenheit und auch diese bleibt uns gut in Erinnerung. Sie ist noch sehr neu und interessant fand ich das Konzept zu jedem Haus einen Garten angelegt zu haben und denke da wächst etwas heran.
Aber heute nun sollte es zu der deutschen südlichsten Seebad gehen - nach Swakopmund. Bei der Abfahrt aus der Lodge hatten wir doch reichlich Zuschauer.
Wasser gab es auch unterwegs zu sehen und alles war kommunales Damaraland.
Der erste Stopp auf der Strecke wurde hier eingelegt.
Ein Aufenthaltsort für Hereros mit Viehzucht, Verkauf von irgendwelchen Utensilien und fotografischer Aufmerksamkeit. Johan machte uns darauf aufmerksam nicht direkt loszuknipsen, sondern den Umweg über selbstgefertigte Waren zu nehmen. Selber hatten es mir feil gebotene Minerakle angetam, aber dazu später mehr.
Zunächst fand Isolde mein Gefallen und das wird man nach den nächsten Bildern auch verstehen, zumindestens vielleicht die Männer unter Euch *lach*.
Schöne Schilder
Weiter ging es und es rückte ein Berg ins Blickfeld, dem ich wegen meinem Hobby gern mehr Aufmerksamkeit und Aufenthalt gegönnt hätte - das Brandbergmassiv - der übrigens mit dem Königstein (2573 m) den höchsten Berg Namibias aufweist. Zwar wird bei Wikipedia viel darüber geschrieben, http://de.wikipedia.org/wiki/Brandbergmassiv, aber mich interessieren mehr die dort antreffbaren Mineralien, die einen längeren Aufenthalt erforderlich machen würden. Da schlagen aber nun die Fährnisse einer Rundreise zu, es ist nicht machbar, auch wenn mir Johan schon behilflich war mit manchen Schwenk und Bericht von Möglichkeiten zur Realisierung.
Es ging weiter zum nächsten Halt. Himbafrauen lassen eines jeden Männerherz höher schlagen, weiß nicht ob das jeder zugeben will? Es ist nicht die Barbusigkeit allein, sondern sicher auch das besondere Aussehen und die Bedeutung einzelner Aspekte des Schmucks und der Haare. Wie Ihr seht war es mir nicht vergönnt ein Foto zu machen, aber auch eingedenk mancher Diskussionen hier im Forum zu diesem Stamm ist es vielleicht besser so.
Weiter ging es nun nach Uis einen kleinen Bergbaustädtchen mit einer alten Zinnmine. Mir hatte es dort die Vitrine im einzigen Restaurant des Ortes angetan.
Außer Minerale gabs auch Kaffee und Kuchen, derweil hatte Johan getankt. Nach einen kurzen Schwenk durch den Ort ging es weiter. Dadurch das am kommenden Tag Touren geplant waren haben wir als Reisegruppe geschlossen dem Besuch von Kap Cross uns ausgespart und widme mich nun in einem nächsten Beitrag Swakopmund.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201131. Dez. 2011 · #38
Bei der Anfahrt auf Swakopmund wurden wir erstmals mit einer neuen Straße konfrontiert - Sandstraße. Nach der langen Innerlandtour war es schon ein Erlebnis einen ersten Blick auf den Atlantik zu werfen. Dort wurde uns ein ominöses Schiffswrack gezeigt.
An dieser Stelle muß ich einen Einschub machen, da wir davon keine Bilder gemacht hatten. Aus den Dünen kam eine Horde Strandverkäufer gestürzt und so penetrant wie hier hatte und habe ich es im ganzen Land nicht erlebt. Eingedenk das wir eine Reisegruppe waren ließ uns das relativ kalt. Mich hätte zwar durchaus ein Blick auf die feilgebotenen Minerale interessiert, aber deren Penetranz wirkte einfach nur abstoßend und wir waren froh wieder im Bus zu sitzen.
Weiter ging es nun auf der erwähnten Sandstraße auf Swakopmund zu.
Kurz nach Mittag trafen wir dann in unser Quartier ein, dem Europa Hotel im Zentrum von Swakopmund.
Nach dem Beziehen des Hotels gingen wir auf eine erste Erkundungsrunde in einem wahnsinnig sauberen und ordentlich Ort geprägt von altdeutschen Tugenden und Architektur.
Danach ging es in eine kleine Seitengasse und wir liessen uns Kaffee und Torte bringen, wuchtig und kalorienreich. So schnell war die weg, das man nur noch staunende Münder sah.
Nach dem späten Kaffee ging es weiter durch die wundeschöne Stadt, die uns sofort in Ihren Bann gezogen hatte. Dieser Eindruck verstärkte sich noch durch die geradezu auffällige Ordnung und Sauberkeit. Geschäfte die wir aufsuchten glänzten mit auserlesener Herzlichkeit und Freundlichkeit, sodaß es schwer fällt zu Glauben, das sei Normalität.
Entlang der Bismarckstraße u.a. deutschen Straßennamen kamen wir langsam in das kleine städtische Zentrum der Stadt.
Dabei trafen wir viel auf Gesprächspartner und wir konnten uns vorzüglich über für uns soviel spannendes und interessantes zum Leben in Namibia im allgemeinen und manche Details im Speziellen quasi aus erster Land erfahren. Im Laden für Kuduschuhe haben wir zwar keine Schuhe erworben, aber obwohl schon Ladenschluß war uns ausgiebig unterhalten können.
Meine Frau unterhielt sich mit der Verkäuferin über viele Dinge des Lebens, das nun einmal Frauen interessiert und das sehr offen und vertrauensvoll. Selber uterhielt ich mit dem Chef des gut geführten Ladens über das Leben von Deutschen bzw. deutschstämmigen in Swakopmund. Ob seine Einschätzung, das von den ca. 25 000 Einwohnern der Stadt 5 000 deutsch sind kann ich nicht bestätigen und stell sie hier einfach mal in den Raum.
Nach weiteren interessanten Gesprächsinhalten fing der Magen an zu knurren. Da ich über mein im Vorfeld auch hier erkundetes Fischrestaurant "The Tug" vor Ort nicht mehr soviel positives vernommen hatten machten wir einfach in der erstbesten Gastätte Station und haben es nicht bereut.
In der Dr. Ludwig Kochstraße stiessen wir auf das Ocean Basket, ein sehr appettitliches Fischrestaurant. Freundliche und zügige Bedienung, obwphl es ziemlich voll war. Eine Speisekarte wurde uns ein wenig erklärt, aber natürlich entschieden wir uns für eine Fischplatte. Der Fisch wurde sehr frisch serviert und in Gesellschaft eines Windhoek Lager genpoß ich das Essen. Auch meiner Frau schmeckte es ausgezeichnet, wobei Ihr zum ersten Mal Kingklip, ein köstliche Lokale Fisch, vorgesetzt wurde.
So gesättigt ging es nur noch ins Hotel zum kleinen Absacker denn am Tag danach warteten die nächsten Ziele auf uns.
uli R.Themenstarter81 Beiträge · seit 201101. Jan. 2012 · #39
17.11.11 Swakopmund
Der Tag stand uns zur freien Verfügung und hektisch hatten wir uns in den Abendstunden noch für die vormittägliche Namib Desert Tour entschieden. Leider hatte ich die Daten unserer Konny von Schmettau nicht parat gehabt und unser Guide schlug Charly vor und da es rasch gehen mußte haben wir ja gesagt.
Denn der Großteil unserer Reisegruppe hate sich für den Fischausflug aufs Meer von Walvis Bay entschieden gehabt. Meine Frau wollte aber Tiere in der Wüste sehen, wann kann man das schon mal. Ihre Meinung Robben kann ich an der Nordseeküste auch ansehen und gefütterte Tiere sind doch schon wieder dressiert. Selber konnte ich Sie nicht zu den angebotenen Mineralienausflug überzeugen und so wurde es die Halbtagstour in die Namib für 680 ND/Person.
Früh wurden wir von Piet, einen alten Fahrensmann in seinem fast noch älter erscheinenden Jeep abgeholt. Mit Bezahlung und Drumherum dauerte es bis glaube nach 9 Uhr eh wir so richtig in die Gänge kamen. Als erstes konnten wir für uns registrieren, das wir mit unserer Wahl es trotzalledem besser wie der Rest der Reisegruppe gewählt hatten. Denn das Wetter in Swakopmund zeigte sich von seiner unfreundlichen Seite viel Nebel und frisch, aber schon nach wenigen Kilometern Fahrt in die Wüste verschwand der Nebel und die Sonne kam und mit Ihr die Temperaturen. Bei den Fischausflüglern aber blieb das Wetter so und wir hörten uns nach deren Rückkehr z.T. grauslige Wetterberichte an unter denen natürlich auch das Ausflugserlebnis litt. Übrigens eine weitere unserer Truppe entschied sich für den Rundflug mit einer Cesna. Muß auch sehr interessant gewesen sein, Ihre Bilder wiesen es aus, aber getrübt war das Ganze wohl durch reichliches Übergeben.
Nun aber zurück zu unseren Ausflug. Von hier starteten wir und an Hand der Bilder könnt Ihr noch in etwa die frühen Wetterunbilden erahnen.
Von außen sah unser Fahrzeug ja gar nicht so chlecht aus, aber da meine Frau wegen der Fotografiererei vorn Platz genommen hatte, mußte Sie auch während der gesamten Fahrt die Mühe auf sich nehmen die Beifahrertür sicherheitshalber festzuhalten und dennoch blieb es nicht aus das sie überraschend aufflog, Gottseidank ohne Folgen.
Vorbei ging es an zahlreichen örtlichen Farmen, u.a. Gut Richthofen bevor es die ersten Pflanzen gab.
Leider bin ich kein Botaniker und die Erläuterungen habe ich nicht wirklich so aufmerksam verfolgt das ich Euch jetzt die Namen dazu liefern könnte und lasse einfach ein paar Bilder auf Euch wirken.
Beindruckend fand ich die grandiose Mondlandschaft, die wohl auch für Filme genutzt wurde, aber auch für so etwas persönlichen, wie Bestattungen.
Und kurz darauf kam es vielleicht zur größten Überraschung der gesamten Tour, die Betonung liegt auf Überraschung. Piet machte uns auf andere Wüstenreisende aufmerksam und sagte nur Konny.
Schwupps stieg ich aus und eilte auf die Namib beschauende Truppe zu und was soll ich Euch sagen, da standen Konny von Schmettau, Butterblume nebst Mann und Gert42 und wir unterhielten uns knapp über Gott und die Welt. Fand ich schön, aber leider viel zu kurz und Piet drückte aufs Tempo und weiter gings. An dieser Stelle allen getroffenen und Lesern noch beste Wünsche zum neuen Jahr - soviel Zeit muß sein.
Hallo Uli, war selber schon oft in Namibia und lese deinen Bericht gerne. Mich interessieren deine Erfahrungen auf Mauritius - wir planen diese Insel für Nov. 12. Hast du Tipps?