aku1986Themenstarter151 Beiträge · seit 201114. Aug. 2011 · #1
Hallo zusammen,
ich bin überglücklich, dieses Forum gefunden zu haben, denn dadurch habe ich schon wieder viel gelernt. Nachdem ich schon jede Menge Beiträge gelesen habe, muss ich jetzt aber mal einen Schwall meiner Fragen loswerden, denn je mehr tolle Berichte ich lese, desto unsicherer werde ich, wie unsere Reise eigentlich aussehen soll.
Deswegen vielleicht kurz zu uns: Mein Freund und ich haben schon viel von der Welt gesehen, jedoch ist das südliche Afrika noch Neuland für uns. Generell sind wir keine Fans von Pauschalbuchungen oder komplett organisierten Reisen, eigene Abenteuer machen viel mehr Spaß. Afrika ist jedoch mein großer Traum, nicht seiner (wobei er durchaus auch neugierig ist und Interesse hat, nur eben nicht so übermäßig wie ich). Und hier kommen wir an ein paar heikle Punkte. 3 Wochen wollen wir uns nächstes Jahr freinehmen (vermutlich Oktober), aber mein Freund kann sich nicht so richtig vorstellen, die komplette Zeit in einem 4x4 durch die Gegend zu schaukeln und von morgens bis abends nach Tieren Ausschau zu halten ("Das wird doch irgendwann eintönig!"). Deswegen würde ich gerne eine Reise zusammenstellen, die viel Abwechslung mit verschiedenen Formen von Safaris beinhaltet (Nachtsafaris, Wanderungen, Reiten, ...) und die gesamte Reise vielleicht in zwei Teile teilen (2 Wochen Safari, 1 Woche z.B. Garden Route), um Abwechslung drin zu haben.
Ein 4x4-Abenteuer soll es werden, zumindest zum Teil, da sind wir uns einig - wir sind auch beide schon 4x4-erfahren, wenn auch nur in den Tiefen des verschneiten schwedischen Lapplands und ein paar Sandrouten auf Fraser Island, aber immerhin. Camping genießen wir beide, auf der anderen Seite habe ich inzwischen so viele tolle Lodge-Berichte gelesen, dass das auch verlockend klingt.
Ja, und dann kommt die große Frage, wie man all diese Punkte unter einen Hut bekommen soll...
Als Route hatte ich an folgendes gedacht: 2 Wochen: Johannesburg - Makgadikgadi - Nxai Pan - Maun - Okavango - Moremi - Savute - Chobe - Vic Falls Flug nach PE 1 Woche: PE - Kapstadt
Allerdings habe ich die Befürchtung, dass die 1. Strecke für 2 Wochen viel zu lang ist und wir dann nur durch die Gegend hetzen (und das wollen wir auf keinen Fall).
Deswegen hier mal meine Fragen, in der Hoffnung, dass ihr mir weiterhelfen könnt:
1. Ist die Strecke machbar oder nur Stress? Wenn sie zu lang ist, was würdet ihr einem Anfänger empfehlen, sodass man einen tollen ersten Gesamteindruck bekommt? Kann man geschickter Fliegen, sodass weite Etappen umgangen werden können, auch wenn man dann höhere Mietwagengebühren auf sich nehmen muss? Wäre ab/bis Maun oder Livingstone eine Alternative?
2. Es ist sicherlich sinnvoll, in den verschiedenen Parks geführte Safaris mitzumachen, weil man dabei ja bestimmt mehr sieht und vor allem mehr lernt. Kann man auf Campingplätzen auch Touren buchen oder geht das nur in Lodges?
3. Wie seht ihr die Alternative, die Strecke nur bis Maun selbst zu fahren, den Mietwagen da abzugeben und von dort eine Fly-In-Safari bis Livingstone zu machen? Hat das schon mal jemand gemacht? Soetwas kostet natürlich ziemlich viel Geld, aber dass das kein günstiger Urlaub wird, ist uns sowieso klar...
4. Alternative zu Streckenteil 2: Gibt es irgendetwas, dass ihr uns alternativ zur Garden Route empfehlen könntet? Ich möchte meinem Freund keine 3 Wochen Safari aufdrängen, denn mir ist es wichtig, dass er auch auf seine Kosten kommt und wir am Ende auch ein bisschen erholt sind. Wenn es ihm dann gut gefällt, kann man es nächstes Jahr immer noch mal nachholen 😉
Ich hoffe, dass ihr mir ein paar wertvolle Tipps geben könnt, damit meine Planungen ein bisschen strukturierter weitergehen können...
Vielen lieben Dank schon mal und viele Grüße, Ann-Kathrin
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200714. Aug. 2011 · #2
Hallo Ann-Kathrin,
ein herziches Willkommen im Forum!
Für 14 Tage finde ich deine Planung Jo´burg-Botswana einfach viel zu lang. Da hätte nicht nur dein Freund keine Freude dran!
Zu Südafrika kann ich dir gar nichts sagen - aber ein Vorschlag von mir, du bekommst sicher noch viele mehr aus dem Forum:
Flug nach Windhoek /Stadtbesichtigung - Wagenübernahme(Abgabe später in Kapstadt) und Übernachtung in der Nähe Windhoeks. Nächster Tag Fahrt in Richtung Etoscha mit 3 -4 Tg. Aufenthalt; weiter nach Tweyfelfontein, White Lady und Spitzkoppe - viele Möglichkeiten für Wanderungen und dann nach Swakopmund-2-3 Tg- viele Möglichkeiten für Unternehmungen, weiter durch die Namib nach Sossusvlei (2 Tg) und dann in Richtung Kapstadt; unterwegs Köcherbaumwald ; Einreise Mata Mata = Safari Tiere.
Vorschläge als Anregung.
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Hallo Ann-Kathrin, sei erst einmal herzlich im Forum begrüßt. Die Reisezeit ist gut, weil es im Oktober noch nicht zu warm ist. 3 Wochen Geamtreisezeit ist knapp bemessen - zu knapp für das, was Du Dir da vorgestellt hast. Eigentlich auch ungewöhnlich, dass Ihr den Einstieg ins südliche Afrika mit Botswana beginnen wollt. Man sagt zwar im Allgemeinen, dass man dort noch am ehesten unberührte Natur vorfinden würde, aber wer noch nie in Afrika war, muss vielleicht nicht "oben" anfangen. Aber wenn es Euer Wunsch ist - ok. Dann lasst aber die Garden-Route und Kapstadt weg. Allein für diesen Teil würde ich, ohne zu bummeln, 3 Wochen Zeit ansetzen. Johannesburg - Nata (Makgadikgadi) - Kasane - VicFalls - Maun (Okavango)- Nxai - Johannesburg - das hielte ich in 3 Wochen für machbar, auch wenn selbst das mit viel Fahrerei verbunden wäre. Aber trotz aller Unberührtheit - Ihr wollt zur Hauptreisezeit in Gebiete fahren, die auch andere anpeilen. So ganz ohne Vorbuchen und Organisieren wird das vermutlich nicht gehen - oder noch teurer als Ihr Euch vielleicht vorstellt.Teuer wird es natürlich auch durch 4x4, aber das ist in Botswana sicher angebracht. Wollt Ihr campen oder "lodgen" ? Eine Alternative wäre natürlich die Gardenroute von PE bis Kapstadt.Das ist zwar alles sehr viel "europäischer", aber bestimmt auch ein besonderes Erlebnis, zumal Ihr ja auch dann auf Tierwelt nicht verzichten müsst - z.B. durch Addo Elephant Park. Egal, ob Addo oder Okavango-Delta, für Safaris braucht man nicht unbedingt organisierte Touren. Beide Gebiete sind so tierreich, dass Ihr auch "blind" auf Eure Kosten kämt.Mich würde die ständige "Bevormundung" durch einen Guide eher stören. Wenn auch ein bisschen Erholung bei der Reise rausspringen soll, würde ich vermutlich die Gardenroute vorziehen.Vielleicht solltet Ihr Euch erstmal über diese Grundfragen klar werden.Danach kann man dann auch konkreter raten. Gruß Joli
zunächst auch von mir ein herzliches Willkommen! Zu Deinem Streckenverlauf in Botswana wollte ich Dir auch sagen, dass es für 14 Tage schon SEHR viel Fahrerei ist. Wir haben die von Dir genannte Route in zwei Reisen mit je 14 Tagen gemacht - die eine als Fly-In und die andere als Selbstfahrer. Wenn es dennoch Botswana in der Kürze der Zeit sein sollte, wäre eine reine Fly-In vielleicht ein Alternative, aber eine sehr teure. Die Einwegmieten sind im südlichen Afrika immer sehr teuer, deshalb versuchen wir immer, eine Schleife zu fahren und den Wagen dort abzugeben, wo wir ihn abgeholt haben. Einmal sind wir Oneway von Kapstadt über West Coast NP, Springbok, Augrabies in den Kalahari Transfrontier Park (Tiere 😉 ) gefahren und dann über die Kalahari nach Windhoek - war in drei Wochen eine gemütliche abwechslungsreiche Tour; können wir nur empfehlen, war wirklich sehr schön.
Ihr könntet auch in Maun starten, dann Moremi, Magkadikgadi, Nxai Pan und nach Maun zurück, dann Flug nach PE und Oneway mit dem Mietwagen nach Kapstadt (da bräuchtet Ihr aber kein 4x4). Touren werden mW nicht angeboten, wenn man campt, aber wir übernachten auch immer in Lodges/Camps, da sind die Guided Tours in der Regel sehr gut.
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
nee, nee, das sich viel zu viel, nicht nur der 1., sondern auch der 2. Teil.
Wenn ihr unbedingt mit einem 4x4 fahren wollt, dann würde ich auch Namibia empfehlen, aber die Route vielleicht umdrehen, weil die Mietwagen in SA einiges billiger sind, wenn ich unbedingt nach Kapstadt wollt. Oder einfach ganz in Namibia bleiben.
Man könnte auch die ganze Zeit in Sa verbringen:
10 Tage Joburg über Hazyview 2 N - Krüger 4 N- Hluhluwe 3 N. - nach Durban und dann Flug nach PE und 10 Tage für die Garden Route. Für Kapstadt allein sollte man mindestens 3 ganze TAge haben: 1 Tag Ausflug ans Kap, 1 Tag Tafelberg und z.B. Kirstenbosch und ein Tag halt die City (oder Robben Island). 4 TAge sind natürlich besser. Da braucht man aber keinen 4x4, weil praktisch alles geteert ist.
PS.: Wir konnten es uns auch nicht vorstellen, dass wir von den Viechern so begeistert sein würden, jedenfalls waren Tierbeoachtungen nicht der Grund, warum wir vor 4 Jahren erstmals nach SA gefahren sind. So kann man sich täuschen 😉 , inzwischen sind wir ganz begeistert, jede Menge Antilopenarten auseinander halten zu können. Es ist wirklich toll 🙂 🙂 🙂 - und die Highlights sind natürlich die big five.
Überlegt euch nochmal, wo der Schwerpunkt liegen soll.
Ich kann dich ja so gut verstehen! Ich hatte auch immer den Traum von Afrika, mein Freund braucht zwischen den Safari-Parts auch immer eine Pause und ich wollte auch immer alles und damit zu viel in einen Trip stopfen 😉
Was ihr da derzeit plant, kostet viel und bringt euch vor allem Fahrerei 🙁
Vielleicht solltest du dir die Frage stellen, ob dein Traum das südliche Afrika allgemein oder Botswana im speziellen ist. Wenn nämlich ersteres der Fall ist, wird es leichter 🙂
So kannst du entweder
a) Einen schönen runden Namibia-Trip machen. Abenteuer, 4x4-Wege, Tiere und Abwechslung gibt es dort nämlich auf alle Fälle. Falls dir die Vorstellung vom Etosha-Park zu wenig ist, könnt ihr ja den Westteil von Caprivi oder den Kgalagadi-Park dazupacken.
b) Ihr macht eine Zwei-Wochen-Tour von Windhoek nach Vic Falls und fliegt dann nach PE oder Cape Town. Für die Einweggebühr für einen 4x4 mit Campingausstattung müsst ihr wohl 400 Euro einkalkulieren.
c) Ihr macht einen Oneway-Trp von Windhoek nach Cape Town oder umgekehrt (wie schon meine Vorschreiber empfohlen haben)
d) Ihr bleibt in Südafrika und richtet euch nach boris' Vorschlag - das ist auch mir als Erstes in den Sinn gekommen, bis ich deine weiteren Wünsche gelesen habe...
So oder so, solltet ihr die Garden Route bzw. Cape Town nicht zu knapp rechnen, da gibt es jede Menge zu sehen und erleben...
LG aus Österreich,
Tanja
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200914. Aug. 2011 · #7
Hallo Ann-Kathrin,
ich stelle Dir hier mal unsere Touren von
Südafrika 2008 und Namibia 2010 vor, da ich sie für sehr abwechselungsreich und nicht nur auf Tierbeobachtung ausgerichtet sehe. Da wird sich Dein Freund sicher nicht langweilen. Beiden Routen schließen mit den tierischen Highlights ab und man kann sie problemlos auch mit einem 2x4 machen.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
chrissie2'460 Beiträge · seit 200614. Aug. 2011 · #8
Hallo Ann-Kathrin, auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum. Als Einsteigerroute gefällt mir die von Boris vorgeschlagene Reise sehr gut. Sie ist ähnlich unserer ersten Sa-Reise, und ich fand sie sehr abwechlsungsreich.
Wenn es eher Namibia sein soll, wäre Jambotessy Vorschlag schon mal ein guter Leitfaden, den ihr nach euren individuellen Wünschen / Vorlieben ausgestalten könntet.
Botswana als erste Reise ins südliche Afrika würde ich nicht machen, schließlich möchte man noch ein paar Steigerungsmöglichkeien für die nächsten Reisen haben. 😎 Hinzu kommt, dass bei Botswana doch sehr der Schwerpunkt auf der Tierbeobachtung liegt.
Da bis 2012 ja noch reichlich Zeit ist, um sich für ein Land/ Route zu entscheiden, könntet ihr als Entscheidungshilfe ja unsere Urlaubs-DVDs von SA, Nam und Botswana anschauen. Einfach auf die Links in meiner Signatur klicken.
Ich kann Dir zwar beim südlichen Afrika nicht weiterhelfen, aber diesen Februar war ich 3 Wochen in Ostafrika...vieleicht wär das auch was...ich kann Dir das empfehlen, jedoch waren wir mit Fahrer/Guide und Koch auf einer Camping-Tour, aber lies selbst (Am Ende noch Links zum Blog einer Mitreisenden, die ersten zwei Wochen aus Sicht einer Frau):Mein Reisebericht
Gruss
Picco
Tante Edit meint: Statt wie ich die dritte Woche im Amboseli und Nairoby zu verbringen könnt Ihr ja nach Sansibar oder so...
aku1986Themenstarter151 Beiträge · seit 201114. Aug. 2011 · #10
Hallo an alle,
wow, vielen Dank schon jetzt für die vielen Antworten! Das habe ich mir ja schon fast gedacht, dass meine Planungen so nicht umsetzbar sind.
Ich hatte schon immer Botswana im Kopf, weil der Fokus der Reise insgesamt schon auf Tierbeobachtungen liegen sollte. Mit den Steigerungen sehe ich es etwas anders, da ich nicht weiß, wie oft wir "demnächst" noch ins südliche Afrika reisen werden, denn ein paar andere weiße Flecken gibt es schon noch auf der Erde (z.B. auch das angesprochene östliche Afrika). Deswegen würde ich schon gerne ein paar Highlights mitnehmen.
Nehmen wir jetzt mal an, ich würde an Botswana festhalten, würde sich dann vielleicht eine Route ab/bis Livingstone anbieten (Livingstone - Kasane - Nxai Pan - Makgadikgadi - Maun - Moremi - Savuti - Chobe - Livingstone)? Das sollte doch eigentlich in 14 Tagen machbar sein, ohne dass man zu sehr in Stress gerät, oder? Dann könnte man ggf. noch eine Woche (vielleicht auch 10 Tage) Garden Route dranhängen - logischerweise im 2x4... Oder versteife ich mich mit Botswana zu sehr auf diese eine Region?
Aber ich denke, in einer Sache habt ihr wirklich definitiv Recht; wir müssen uns noch mal hinsetzen und klar definieren, was wir eigentlich wollen. Das werden wir in den nächsten Tagen machen.
Vielen Dank noch mal, wir werden uns eure vorgeschlagenen Routen in Ruhe ansehen und dann besprechen wir das ganze noch mal. Über eine Einschätzung der Livingstone-Route von eurer Seite würde ich mich natürlich riesig freuen!
M@rie1'680 Beiträge · seit 200714. Aug. 2011 · #11
Hallo Anne-Kathrin,
aku1986 schrieb: Mit den Steigerungen sehe ich es etwas anders, da ich nicht weiß, wie oft wir "demnächst" noch ins südliche Afrika reisen werden, denn ein paar andere weiße Flecken gibt es schon noch auf der Erde (z.B. auch das angesprochene östliche Afrika). Deswegen würde ich schon gerne ein paar Highlights mitnehmen.
das haben die meisten hier auch irgendwann mal gedacht und trotzdem sind die Meisten Wiederholungstäter, Afrika und insbesondere das Südliche Afrika ist von einem ganz gefährlichem Virus befallen, dass meist auf alle Reisenden überspringt - das *virus suedafricanus* - Heilung unmöglich 🤩 - bisher ist mir noch kein Reisender im Südl. Afrika untergekommen, der nicht wiedergekommen ist, egal wie weitere Reiseplanungen aussahen 😉
Ich persönlich würde Botswana auch nicht als "Einsteigerreiseland" ins Südl. Afrika ansehen, sondern eher Namibia und Süd Afrika, tendiere als Einsteigerland aber eher zu Süd Afrika, auch im Hinblick auf deinen Freund. Süd Afrika wird nicht umsonst "die ganze Welt in einem Land" genannt und finde den Vorschlag von Boris sehr gut - da habt ihr Tiere, (einzigartige) Natur und untem in der Kapregion die Winelands, wieder atemberaubende Landschaften. Mein Tipp: konzentriert euch zunächst nur auf ein Land, die Eindrücke werden einmalig und fantastisch sein und - ihr erlebt das Land und hetzt nicht nur durch.
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Topobär5'479 Beiträge · seit 200915. Aug. 2011 · #12
Ich würde die Route genau so fahren, wie von Euch geplant. Allerdings würde ich die Garden Route weglassen und die dadurch gewonnene Zeit in die die geplante Strecke investieren.
Gerade da Ihr viel Wert auf das 4x4-Fahren legt, ist Botswana genau die richtige Wahl für Euch. Wenn Ihr die Inlandsstrecken auf Fraser Island gemeistert habt, braucht Ihr Euch wegen des Sandes in Botswana keine Sorgen machen.
Die Strecke bietet einiges an Möglichkeiten, so dass Ihr ganz sicher nicht nur im Auto sitzt und Tiere schaut. Allein die vielen 4x4-Strecken bieten viel Abwechslung.
Darüber hinaus gibt es unterwegs noch viel zu unternehmen, wenn Ihr daran interessiert seit und Euch drum kümmert.
Euer Endziel Livingstone/VicFalls ist darüber hinaus einer der besten Orte des südlichen Afrikas wenn es um Outddor-Aktivitäten geht. Allem voran ist natürlich das Rafting auf dem Sambezi zu nennen, aber auch Elefantenritte, Kanutouren und vieles mehr.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200915. Aug. 2011 · #14
Ich bezog mich auf Deine ursprüngliche Variante, bei der mir noch eine weitere Abwechslung einfällt. Sun City liegt direkt auf dem Weg von Johannesburg nach Botswana und ist für einen Tag sehr nett, vor allem der Aqua Funpark.
Aber auch bei Deiner Alternativ-Überlegung würde ich sagen: Lass die Garden Route weg, nehmt Euch mehr Zeit für Botswana und bleibt mehrere Tage in Livingstone/Vic Falls.
aku1986Themenstarter151 Beiträge · seit 201117. Aug. 2011 · #15
Hallo zusammen,
also, gestern haben wir es geschafft, uns zusammen zu setzen. Wir haben dabei alle Möglichkeiten noch mal durchgespielt, sind aber zu dem Ergebnis gekommen, dass uns Botswana einfach am meisten reizt (4x4, viele viele Tiere, abwechslungsreiche Landschaften...). Wie ich hier ja auch schon mehrmals gelesen habe, kann man durchaus auch in Botswana als Einsteiger beginnen, das werden wir schon hinkriegen. Und die Garden Route fällt somit komplett weg, wenigstens für diesen 1. Afrika-Trip...
Die Route Livingstone - Nxai Pan - Makgadikgadi - Maun - Moremi - Savute - Chobe - Kasane - Livingstone sagt uns am ehesten zu, ich denke, in 3 Wochen sollte sie ja auch gut machbar sein, ohne, dass man zu sehr gestresst ist. Reisezeit wird, wie schon erwähnt, vermutlich Oktober sein, das sollte ja auch ganz gut sein. Aber gibt's da denn eigentlich noch Tiere in Makgadikgadi oder sind die dann schon alle in die Feuchgebiete hochgewandert?
Na gut, ich werde jetzt mal ganz viel sammeln, damit ich uns eine spannende und abwechslungsreiche Route zusammenstelle. Für Tipps bin ich natürlich jederzeit zu haben und werde vermutlich demnächst sowieso noch mal auf euch zukommen, wenn die nächsten Fragen kommen.
Insgesamt aber noch mal ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle. Ich bin froh, dass ihr mich von diesem Botswana/Südafrika Hin-und-Her gebracht habt, das wäre bestimmt einfach zu viel gewesen.