3 Wochen im Sommer 2012

10 Antworten · 2'791 Aufrufe · gestartet 02. Juli 2011 von JennyMiller
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201102. Juli 2011 · #1
Hallo zusammen,

wir haben jetzt schon ziemlich viele Reiserouten und Reisevorschläge hier im Forum durchgelesen und es war sehr viel interessante und wichtige Informationen dabei.

Für uns beide (w+m, 28+35J) wird es die allererste Afrikareise und wir können es auch kaum erwarten. Im Sommer 2012 soll es losgehen. Juni oder Juli, wissen wir noch nicht genau, wir sind da flexibel. Es sollte außerhalb der Regenzeit sein und auch außerhalb der Hauptreisezeit... ab Juli wird es teurer.

Aus den Ideen und Vorschlägen hier im Forum haben wir uns eine Rundreise zusammengestellt. Wir sind aber noch etwas unsicher, ob das alles so funktionieren kann, oder ob wir noch etwas wichtiges übersehen haben.

Der Schwerpunkt der Reise soll auf Naturbeobachtung liegen - was sich ja auch anbietet. Sterne schauen wir auch gerne an, aber das geht wohl überall.


Unsere Reiseidee sieht bis jetzt so aus:
1. Tag: Ankunft in Windhoek nach Flug ab Frankfurt. Flieger kommt ca. 5.50 Uhr morgens an. Übernahme Mietwagen und Eindecken mit Proviant. Übernachtung im Tamboti Guesthouse.
2. Tag: frühmorgens Abfahrt zur Lapa Lange Lodge bei Mariental. Dort 2 Übernachtungen.
4. Tag: Fahrt nach Sossusvlei ins Sossusvlei Desert Camp. Dort wieder 2 Übernachtungen.
6. Tag: Fahrt zum Spreetshoogte Pass. Zwei Übernachtungen im Barchan Dune Retreat.
8. Tag: Fahrt nach Swakopmund. Übernachtung (2x) im Orange House.
10. Tag: Fahrt nach Omaruru. 2 Übernachtungen in der Onduruquea Game Lodge.
12. Tag: Fahrt zum Xaragu Camp bei Twyfelfontain, wieder 2x Ü
14. Tag: Fahrt zur Omburo Ost Gästefarm bei Vingerklip, 2xÜ
16. Tag: Fahrt zum Etosha National Park 2xÜ im Camp Okaukuejo
18. Tag: Weiter zum Camp Namutoni, 2xÜ
20. Tag: Waterberg. Übernachtung (2x) im Waterberg Camp
21. Tag: Rückfahrt nach Windhoek, Mietwagen abgeben und Rückflug


Uns ist nicht ganz klar, wie lange man für die einzelnen Teilstrecken unterwegs sein wird und ob die Strecken für einen Tag sinnvoll sind oder vielleicht doch zu lange zum Fahren sind. Sollten wir irgendwo besser noch eine Zwischenübernachtung einlegen?

Welche Straßenkarte ist empfehlenswert? Ein Navi habe ich, und ich würde mir auch noch Namibia-Karten dafür zulegen.

Wie sieht denn die Infrastruktur entlang der Straßen aus? Wir haben meistens Halbpension. In Sossusvlei, Swapokmund und in den Park-Camps von Etosha und Waterberg ist nur Frühstück dabei. Müssen wir in Windhoek den Kofferraum voll mit Lebensmitteln packen oder gibt es auch unterwegs entlang der Straßen noch kleinere Supermärkte mit bezahlbaren Preisen?

Braucht man um diese Zeit unbedingt einen Allrad-Wagen?

Bis wann sollte man die Unterkünfte spätestens gebucht haben?

Das sind mal die drängendsten Fragen 🙂


Vielen Dank schonmal
Jenny.
3'766 Beiträge · seit 200602. Juli 2011 · #2
Hallo Jenny,

willkommen bei den Löwenflüsteren - Wellblechpiloten und anderer Namibia-Bekloppten 🙂

Eine feine und erholsame Tour die ihr gewählt habt.
Viele schöne und interessante Regionen sind darin enthalten.
Zu den Unterkünften sag ich nix, weil Geschmäcker sind verschieden 🙂

Allrad - abolut nich erforderlich - macht aber spass.

Zu deinen Etappen,

hier im Forum kannst du dir die Papierkartee von Tracks for Afrika (T4A)online anschauen, da sind Entfernungen und Zeitbedarf gut abgebildet. (Sieh unter den Forumslinks)

Grundsätzlich sind eure Etappen im Schnitt in 3 1/2 bis 4 1/2 Stunden zu fahren ohne Stress oder unter Ausschöpfung des über die Schotterstrassen fliegens 🤩

Das kommt gut mit eurer Reise, Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 02. Juli 2011
915 Beiträge · seit 201002. Juli 2011 · #3
Hallo Jenny,
ich finde Ihr habt Euch da eine entspannt zu fahrende Route für die zur Verfügung stehende Zeit ausgesucht.

Da Ihr durchweg in Lodges bzw.Gästefarmen unterkommt, bedarf es aus meiner Sicht keines größeren Einkaufs in Windhoek. Mit Mariental, Swakopmund, Omaruru und Outjo hast Du ausreichend Möglichkeiten für Einkäufe.
Eine Infrastruktur in unserem Sinne oder gar Supermärkte darfst Du zwischen diesen Orten nicht erwarten. Wozu überhaupt so viele Lebensmittel !?, soweit ich sehe werdet Ihr doch überall unterwegs bestens versorgt.

In Etosha haben wir uns teils selbst verpflegt, teils die Büffetts in Anspruch genommen. Die Restaurants dort sind weitaus besser als ihr Ruf. Wir hatten nach bisher 3 Aufenthalten dort jedenfalls keinen ernsthaften Grund zur Klage.

In Swakopmund wären vielleicht 3 Nächte sinnvoll, damit Zeit für die Robbentour in Walvis Bay und die Wüstentour in Swakopmund bleibt. Zumal ja Naturerlebnisse im Vordergrund stehen sollen.

Die Aufteilung der Übernachtungen in Etosha finde ich aus eigener Erfahrung sehr gelungen. Da wird es an interessanten Tierbeobachtungen kaum fehlen.
Ich wünsche weiter viel Freude bei der Planung.
Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
8'054 Beiträge · seit 200802. Juli 2011 · #4
Hallo Jenny,

Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum!B)

Deine Route finde ich auch sehr angenehm. Kein Stress. Ihr gönnt euch genügend Zeit.

Barchan Dunes Retreat fand ich einfach toll. Ich habe es lange bereut nur eine Nacht gebucht zu haben.😕

Ich würde aber auch 3 Nächte in Swakopmund bleiben. Es gibt so viel zu tun!

Dafür könnte man Xaragu auf eine Nacht kürzen.....

Mein französischer Gaumen war in Namibia meistens immer sehr zufrieden. Wenn Du im Desert Camp übernachtest, unbedingt das Abendbuffet in der Sossusvlei Lodge ausprobieren!:P

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
705 Beiträge · seit 201002. Juli 2011 · #5
Hallo Janny,
hab auch kaum Verbesserungsvorschläge, eine super Tour habt ihr zusammengstellt.
Am Waterberg würde ich die Wilderness Lodge wählen.
http://www.waterberg-wilderness.com/de/Waterberg_Plateau_Campsite.htm

Zu den Fragen:
Uns ist nicht ganz klar, wie lange man für die einzelnen Teilstrecken unterwegs sein wird und ob die Strecken für einen Tag sinnvoll sind oder vielleicht doch zu lange zum Fahren sind. Sollten wir irgendwo besser noch eine Zwischenübernachtung einlegen?
// Alles entspannt zu fahren, aber das hat Kurt ja schon beantwortet.

Welche Straßenkarte ist empfehlenswert? Ein Navi habe ich, und ich würde mir auch noch Namibia-Karten dafür zulegen.
// Eine normale Papierkarte (bekommt ihr auch beim Vermieter) reicht vollkommen aus, die Strassen (Pads) sind sehr gut beschildert. Navi ist in den Städten hilfreich und gibt unterwegs ein beruhigendes Gefühl, da man immer mal nachschauen kann, wo man auf den langen Strecken gerade mal ist.

Wie sieht denn die Infrastruktur entlang der Straßen aus? Wir haben meistens Halbpension. In Sossusvlei, Swapokmund und in den Park-Camps von Etosha und Waterberg ist nur Frühstück dabei. Müssen wir in Windhoek den Kofferraum voll mit Lebensmitteln packen oder gibt es auch unterwegs entlang der Straßen noch kleinere Supermärkte mit bezahlbaren Preisen?
// Infrstruktur an den Strecken gibt es keine, da m´ßt ihr schon bis zur nächsten Stadt (Dorf) fahren und auch da ist das Angebot überschaubar.

Braucht man um diese Zeit unbedingt einen Allrad-Wagen?
// Nein braucht ihr nicht. Ein 4x4 macht aber mehr Spaß und mit einem Fahrzeug mit mehr Bodenfreiheit und einer höheren Sitzposition ist schon empfehlenswert - man muß nicht um jedes Schlagloch herumfahren und die Natur und Tiere kann man auch besser sehen.

Bis wann sollte man die Unterkünfte spätestens gebucht haben?
// Kann ich nichts sagen, da ich Camper bin, würde aber alles Rechtzeitig (mit mindesten 1/2 Jahr Vorlauf) buchen.

Viel Spaß bei der weiteren Planung.
SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
2'346 Beiträge · seit 200602. Juli 2011 · #6
Hallo Jenny,

auch von mir schon mal herzlichen Glückwunsch zu der entspannten Reiseplanung. Sowas hat gerade bei den "Ersttätern" hier im Forum (leider) Seltenheitswert.

Eine Frage habe ich noch: Habt ihr euch die Lapa Lange Lodge bei Mariental ganz bewusst ausgewählt? Wenn ja, ist es ja gut. Als erste Station bräuchtet ihr sie jedoch nicht. Einerseits habt ihr dort noch nicht die typische Kalahari-Landschaft, andererseits habt ihr offenbar auch keinen Besuch am Köcherbaumwald bei Keetmanshoop und am Fish River Canyon eingeplant. Ihr könntet also eigentlich direkt von Windhoek zum Barchan Dune Resort, dann nach Sesriem und weiter nach Swakopmund fahren. Das wäre alles sehr entspannt möglich und ihr hättet zwei Nächte zusätzlich frei, die ihr an anderer Stelle zuschlagen könntet (z. B. eine Nacht mehr in Swakopmund). Oder ihr könntet noch eine andere Station einfügen, z. B. zwei Nächte Brandberg White Lady Lodge.

Aber auch wenn ihr alles so lasst, wird es sicher eine erholsame und erlebnisreiche Reise.

Viel Spaß
Armin
Themenstarter2 Beiträge · seit 201103. Juli 2011 · #7
Hallo ihr alle,

vielen Danke für die schnellen Antworten! Das ist ja beruhigend, von erfahrenen Hasen zu erfahren, dass die Tour im Prinzip schon mal ganz gut zusammengestellt ist.

Ja, wir haben uns drei Wochen Zeit genommen, eben weil wir ganz ohne Hetze und dafür in Ruhe einiges sehen wollen.

Die Lapa Lange-Lodge ist jetzt gestrichen. Ich denke, wir werden direkt von Windhoek zum Sussusvlei Desert Camp fahren. Das Büffett in der Sussusvlei Lodge sieht sehr gut aus 🙂 danke für den Tipp.

Dann haben wir noch einen Tag länger in Swapokmund und am Ende noch einen Tag für eine Station zwischen Waterberg und Windhoek.

In Swapokmund haben wir bis jetzt eine Wal- und Robbentour geplant und die bekannte Wüstentour mit Tommy. Welche weiteren Ausflüge werden in Swapokmund empfohlen? Wir haben ja jetzt drei Tage dort.

Die Camps am Waterberg und am Brandberg sehen toll aus, sind uns aber leider zu kostspielig. Wir suchen eher etwas im günstigeren Segment. Das Elephant Trekking allerdings, das die Brandberg White Lady Lodge anbietet, hört sich spannend an. Vielleicht lohnt es sich doch? Hat das jemand schonmal gemacht?

Keetmanshoop und Fish River Canyon sind uns zu weit südlich; das wird zu viel Fahrerei denke ich. Ein paar Köcherbäume wird man sicher auch unterwegs sehen? Gut, das ist dann kein Wald, aber immerhin. Außerdem brauchen wir noch ein paar Highlights für eine mögliche zweite Tour in den nächsten Jahren 🙂

LG
Jenny
915 Beiträge · seit 201003. Juli 2011 · #8
Hallo Jenny,
wenn ich das recht sehe, habt Ihr nun 3 Nächte, also 2 volle Tage in Swakopmund. Da wird es für noch mehr Unternehmungen nicht reichen. Swakopmund selbst ist auch nicht zu vernachlässigen. Das moderne Kristallmuseum ist unbedingt einen Besuch wert, ebenso das Aquarium, die Jetty usw. Also gibt es so und so genug zu tun.

Keetmanshoop und Fish River C.sind in der Tat zu weit abseits von Eurer Route. Gut, dass Ihr das für eine spätere Reise aufheben wollt.

Um diese Tour kann ich Euch nur beneiden - im positiven Sinne selbstverständlich !
Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
6'152 Beiträge · seit 200604. Juli 2011 · #9
Hallo Jenny,

willkommen bei den Namibia-Bekloppten -- find den Ausdruck von Kurt sehr treffend-
Eine sehr schöne entspannte Tour habt Ihr Euch zusammengestellt. Freut Euch drauf.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
8'054 Beiträge · seit 200804. Juli 2011 · #10
Hallo Jenny,

Ich habe das Elephant Trekking auf der Brandberg White Lady Lodge mitgemacht!B)

Habe leider an diesem Tag Pech gehabt. Habe keinen Einzigen Eli gesehen.:S

Das Geld wurde uns aber zuruckerstatet!:)

Ich würde es aber versuchen. Schon die Landschaft selber ist es Wert!😁

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
112 Beiträge · seit 201104. Juli 2011 · #11
Hallo!

Meiner Ansicht nach reichen jew. eine Nacht im Camp Xaragu, in Mariental und im Vingerclip Camp. Natürlich ist es schöner, nicht zuviel Strecke zu machen und durchzuatmen, aber ich würde doch empfehlen, irgendwie den Fish River Canyon einzuplanen. Eine Nacht reicht auch. Es ist so schön dort:

Abendstimmung-im-Fish-River-Canyon-a25134006.jpg


In Swakopmund solltest Du auch den Welwitschia-Drive fahren. Da sieht man auch die sog. Mondlandschaft. Allerdings musst Du dafür in Swakopmund eine Genehmigung kaufen, und zwar beim Ministerium. Dauerte bei mir vor drei Monaten nur wenige Minuten.

Ansonsten gefällt mir die Route sehr gut!

Viele Grüße
GAJOL