Erfahrungen einer Lodge-Reise in Namibia

13 Antworten · 5'062 Aufrufe · gestartet 02. Juli 2011 von Burschi
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Themenstarter4'141 Beiträge · seit 200902. Juli 2011 · #1
Hallo liebe Fomis, vor allem die Neulinge,
bin jetzt von meiner 12. Namibiareise zurück, leider dieses Mal nur 2 Wochen und möchte euch kurz meine persönlichen Erfahrungen mitteilen. Wir waren dieses Mal zum ersten Mal (meiner Frau zuliebe, die wegen der winterlichen Temperaturen Bedenken hatte) nur in Lodges unterwegs, wobei ich eigentlich Dachzelt und Lodges im Wechsel bevorzuge, was aber dieses Mal auch meinen Geldbeutel schon etwas strapaziert hat.
Vorausschicken möchte ich auch, dass im Juni nicht gerade die Hauptreisezeit ist und alle Lodges genügend Kapazitäten frei hatten. Meist waren außer uns nur noch wenige Gäste da, sodass wir die Unterkünfte in Ruhe genießen und benutzen konnten.
Aber nun der Reihenfolge nach, aus der man auch die Reiseroute ablesen kann:
1. DüsternbrookWir haben in Düsternbrook schon alles ausprobiert, vom Felsenhaus bis zur Campsite und wollten dieses Mal das neue Chalet am Damm testen. Für den, der absolute Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, ist es ideal, Die Unterkunft ist sauber und idyllisch aber sehr abgelegen, der Weg zum Farmhaus wäre zu unserer Zeit mit 2x4 schwer erreichbar gewesen. Auch ist es günstiger, wenn man hier reiner Selbstversorger ist, denn die Fahrten zu den Essen kann man sich dann sparen, zum Laufen in der Nacht ist es etwas zu weit. Die versprochenen Hippos haben wir nicht gesehen, nur um 3.00 Uhr in der Nacht haben sie laut gegrunzt, aber wir blieben dann bei den Außentemperaturen doch lieber im Bett. Die Einrichtung des Chalets beschränkt sich auf das Nötigste. Dass bei unserem "Einführungspreis"" für das Chalet keine Gamedrives inklusive waren, habe ich erst beim Zahlen gemerkt. (Man sollte halt das Kleingedruckte lesen!) Andererseits erscheint mir für diese Unterkunft der Normalpreis von 800 N$ schon etwas hoch. Da würde ich lieber wieder das Farmhaus buchen. Das Essen war o.k, hat ein wenig gegenüber früher nachgelassen. Bei den Leoparden-, Gepardenfütterungen kann man gute Fotos machen. Die früheren Aufnahmen mit Cäsar waren aber natürlicher, während der jetzige Leopard bei jeder Hochspringerolympiade mitmachen könnte. Fast schon zirkusreif.
Bewertung insgesamt: +3
2. Etoscha Safari CampDie Lage ist mit 10 Autominuten vom Andersen Gate entfernt ideal. Die Chalets sind sehr sauber und geräumig, das Personal nett und hilfsbereit, die Anlagen gepflegt, das Essen ist sehr gut mit reichhaltigem Büfett, einmalig ist das Restaurant als altes Shebeen und wirklich sehenswert, besonders schön war die Atmosphäre nach dem Abendessen mit zwei einheimischen Musikern am Lagerfeuer. Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, ohne Einschränkungen zu empfehlen, geführte Touren in die Etoscha werden auch angeboten.
Bewertung insgesamt: glatte Note 1
3. Okaukuejo, Zimmer mit FrühstückDas Zimmer war sehr sauber und ordentlich, da kann man nichts meckern, außer, dass der Dübel vom Klorollenhalter nicht mehr fest war.
Beim Essen und im Restaurant aber hapert es gewaltig. Beim Frühstück waren noch immer nicht die Tische vom Vorabend abgeräumt. Der Service ist recht langsam, lange Wartezeiten. Das Büfett am Abend ist mit Vorsicht zu genießen. Hände weg von den Meeresfrüchten, wie "frischen Muscheln" und dem Kartoffelsalat mit Majonaise. Soviel Wodka kann man hinterher garnicht reinschütten zum Neutralisieren. Habe hier das dünnste Kudusteak Namibias gefunden: 3mm dick!
Gesamtbewertung:
Unterkunft: 2; Essen: 4
4. Kavita Lion LodgeSehr schön gelegene Chalets mit wunderbarem Ausblick auf die Savanne. Sehr freundlicher Service und sehr gutes Essen. Waren hier gut aufgehoben und wurden immer gut bedient. Die Löwen-Fütterung ist die beste, die ich bei den verschiedenen Löwen-Lodges bisher mitgemacht habe, bei sehr gutem Fotolicht und ohne im Betonbunker zu sitzen. Wer in der Etoscha keine guten Löwenfotos machen konnte, bekommt sie hier garantiert. Das Rhino-Tracking zu Fuß war auch ein besonderes Erlebnis.Es ist schon etwas anderes, sich an ein Rhino heranzupirschen, anstatt es aus sicherer Distanz aus dem Auto heraus zu beobachten.
Bewertung insgesamt: glatte Note 1
5. Opuwo, Opuwo Country Hotel, Standard und LuxuryHaben hier zweimal übernachtet, einmal im Standard Room und einmal im Luxury Room.
An Sauberkeit und Service gibt es nichts auszusetzen. Wer nicht zu sehr auf den Geldbeutel achten muss, sollte aber schon das Luxury Zimmer nehmen, denn beim Standard ist der Raum mit zwei Koffern und zwei Rücksäcken eigentlich schon voll belegt. Das Hotel selbst ist aufwändig konstruiert und bietet auch Hotelflaire (ist eigentlich nicht so mein Ding), aber der Ausblick auf die Berge und der Pool davor sind schon toll.
Das Essensbüfett am Abend ist nicht ganz billig, aber auch Spitze. Habe hier das mit Abstand beste Kudusteak und einen senstionellen geräucherten warmen Saftschinken gegessen. Einfach lecker!
Der angebotene Ausflug in ein Himbadorf war sehr gut organisiert. Unser Guide "Gonso" hatte sehr viel Hintergrundwissen, man hat sehr viel über das Leben in einem Himbadorf erfahren und konnte sogar eine Einführung in einer Hütte in die Körperpflege der Frauen mitmachen. Da das Dorf relativ groß war, waren auch verschiedenste Aufnahmen möglich. Empfehlenswert!
Bewertung insgesamt: Note 1 (bei Standard nur Note2), höhere Preisklasse!
6. Epupa Omarunga CampSehr schön gelegene gepflegte Anlage direkt am Ufer des Kunene mit aufmerksamem und freundlichem Service. Eigentlich bin ich ja ein echter Fan von Zeltchalets, weil sie einen Kompromiss zwischen der naturnahen Dachzeltübernachtung und dem festen Hauschalet darstellen. Leider ist hier aber die Anlage räumlich etwas beengt, sodass man bei einem Nieser aus den drei Nachbarzeltchalets eine "Gesundheit" beantwortet bekommt. Schade, die Chalets stehen leider etwas zu dicht.
Das Essen ist ordentlich. Beim "Frischeangebot" der Speisen muss man in der weiten Entfernung zu den Versorgungszentren natürlich etwas Abstriche machen, aber insgesamt waren wir zufrieden.
Bewertung insgesamt: Note 2
7. Damara Mopane Lodge bei KhorixasDie erst im November geöffnete Lodge der Gondwana Collection hat uns überrascht. Auf den ersten Blick macht sie den Eindruck einer deutschen Kleingartensiedlung. Kleine Häuschen mit einem Gemüsegarten außen herum. Auf den zweiten Blick ist die Anlage genial. Die Gärten werden sauber gepflegt und sind alle anders gestaltet, sodass bereits ein Rundgang durch die ganze Anlage mit den vielen Gemüsesorten, die dann frisch am Abend auf den Tisch kommen, schon ein Erlebnis ist. Das Kunstprojekt mit den Vogelscheuchen von namibischen Schulen darin ist ebenfalls eine Bereicherung. Sensatiuonell ist der Sundowner auf einer Hangterrasse mit Ausblick auf die Anlage und die Savanne. Ein "Spritzer" (mit Aperol) als Sundowner und dazu ein sensationelles Biltong und Käse (Vorsicht, macht beinahe süchtig!)runden den Abend vor dem Essen ab. Das Büffet hat uns ebenfalls sehr gut gemundet. Die Lichtinstallationen im Innern der Lodgeanlage in der Nacht haben uns am Anfang etwas verblüfft (blauer Pool, orangene Lichter an den Chalets und grün angestrahlte Mopanebäume), dann aber fanden wir auch diese Idee mal durchaus zeitgemäß und sehr interessant. Die Leitung und der Service waren bestens. Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis! Top-Lodge! Allerdings hatten wir das Glück mit nur wenigen Gästen da zu sein, sodass wir es nicht beurteilen können, wenn gleichzeitig drei Busse abgefertigt werden müssen. Auch sehr guter Ausgangspunkt zu Tagesausflügen nach Twyfelfontain und dem ebenfalls relativ neuen Damara Historical Living Museum gleich in der Nähe, das man unbedingt besuchen sollte. Sehr informativ und entspricht etwas dem der San in Grashoek.
Bewertung insgesamt: Highlight unsrer Reise Note 1***
8. Europahof Hotel SwakopmundSehr günstig gelegenes Hotel mit gutem Preis-Leistungsverhältnis in Swakop; sehr sauber und gepflegt. Sehr guter Service; verdreckte Autos werden sofort nach Ankunft gewaschen. Waren an 2 Tagen die einzigen Hotelgäste, was natürlich hinsichtlich des Frühstücksbüfetts etwas schade ist und die Frischequalität etwas darunter leidet. Das Abend essen ist aber wie immer sehr gut, "Küstenplatte" oder Schwertfischsteak sind unbedingt zu empfehlen.
Bewertung insgesamt: Note 1-
9. Hotel garni Steiner WindhoekLetzte Unterkunft in Windhoek vor dem Abflug; ideal gelegen, wenn man nach der Autoabgabe noch einen Spaziergang in die Innenstadt unternehmen möchte. Sehr aufmerksame Bedienung uns Service, saubere und gut ausgestattete Zimmer, ruhiger Innenhof am kleinen Pool, sichere Anlage, Shuttleservice zum Flughafen zuverlässig gegen Taxigebühr, einziges kleines Manko ist, dass man noch ein paar kleine Küchensnacks außer Sandwiches am Abend anbieten könnte; insgesamt aber sehr empfehlenswert
Bewertung insgesamt: Note 1

Nachtag zu Lokalen in Swakopmund:
Europahof ist für das Abendessen eine gute Adresse und wurde schon erwähnt.
Das Tugs hat meines Erachtens etwas nachgelassen und ist mir etwas zu laut geworden.
Die Kupferpfanne ist ein museales Erlebnis, sollte man noch aufsuchen, solange sie sich noch so präsentiert, denn im November wird es wohl einen Besitzerwechsel geben.
Das Restaurant auf der Jetty ist bei Sonnenuntergang selbstverständlich ein Erlebnis. Die jap. Sushibar brauche ich in Afrika natürlich überhaupt nicht, gestehe aber auch, das ich sie in Deutschland nicht brauche. So wie ich in Asien oder Afrika kein Wiener Schnitzel mit Pommes esse! Die Fischgerichte sind aber sehr reichhaltig und an der Qualität war nichts auszusetzen.

Das war´s dann also für dieses Mal.
Unsere Top-Drei:
1. Damara Mopane Lodge
2. Etoscha Safari Camp
3. Kavita Lion Lodge
Das nächste Mal wird es wieder eine gemischte Zelt-Lodge-Reise werden und sicher eine Woche länger.
Viele Grüße: Burschi
Und zum Schluss noch den Sundowner auf der Mopane Lodge
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
8'057 Beiträge · seit 200802. Juli 2011 · #2
Hallo Burschi,

Danke für dein feedback!B)

Du hast die Unterkünfe so gut beschrieben. Jetzt weiss man im Voraus was Einen erwartet....😄

Schönes Wochenende wünscht
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
3'384 Beiträge · seit 200902. Juli 2011 · #3
Guten Morgen Burschi

das ist mal ein Reisebericht der ganz anderen Sorte.
Sehr informativ, vielen Dank für Deine Mühe.

Okaukuejoh haben wir ähnlich erlebt, da bin ich voll bei Dir. Beim Etosha-Safari-Camp bin ich von Deiner Bewertung überrascht. Ich dachte immer, das Camp sei das "deutlich einfachere" und dagegen die Etosha-Safari-Lodge das "deutlich bessere". Aber in jedem Fall interessant.

Die Kavita Lion Lodge haben wir auch schon im Visier für spätere Reisen. Gut zu hören, dass das sehr schön sein soll. Grad, wo doch die letzte Bewertung beim holiday-check nicht grad so toll war.

Schönen Gruß an Dich

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
3'384 Beiträge · seit 200902. Juli 2011 · #4
Ahhhh ... Annick,

auch schon wach - guten Morgen aus bayern 🙂 🙂 🙂
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
8'703 Beiträge · seit 201002. Juli 2011 · #5
Guten Morgen Burschi,

vielen Dank für diese kompakte Zusammenfassung - so etwas ist immer extrem hilfreich für weitere Planungen!

Sehr interessant finde ich auch, wie unterschiedlich Deine und meine Wahrnehmung der Damara Mopane Lodge ist! Ich habe dabei bemerkt, dass ich in meinem Bericht die Vogelscheuchen gar nicht erwähnt habe - total vergessen! Sie haben uns auch sehr gut gefallen - danke für die Erinnerung!

Trotzdem kam in dieser Lodge bei mir kein Feeling auf - tja, wie gut dass es viele Geschmäcker (und Wahrnehmungen) gibt, sonst würden wir uns alle in einer Lodge drängeln.....

Gibt es noch ein paar weitere Fotos? *bettel*

Schönes Wochenende wünscht Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
3'080 Beiträge · seit 200902. Juli 2011 · #6
Hallo Burschi,

danke für die Zusammenfassung, finde ich prima.

Mich wundert das es nach zwei Jahren immer noch einen "Einführungspreis" für Johans Chalet gibt, ich kenne es nur ohne Inneneinrichtung, als wir das letzte Mal da waren (2009) war es gerade fertig geworden und musste nur noch eingerichtet werden. Vielleicht hat das ja auch zwei Jahre gedauert....

Sasowewi
Themenstarter4'141 Beiträge · seit 200902. Juli 2011 · #7
Hallo Bele,
wenn du besondere Wünsche an Fotos hast, schicke ich dir gerne welche.
Ich will hier ausnahmsweise nur mal die von der neuen Damara Mopane Lodge einstellen, weil die relativ neu ist. Über das Konzept gehen die Geschmäcker sicher etwas auseinander, aber das ist ja auch das Interessante, dass man über sowas diskutieren kann und man auch mal versucht neue originelle Wege zu gehen. Das schätze ich ehrlich gesagt an der Gondwana Collection. Außerdem stimmen hier auch die Preise. Schade, dass es relativ große Lodgen sind, aber man muss bei solchen Projekten natürlich auch an die Rentabilität denken.
Die Bilder zeigen die Lodge im gesamten von der Bergterrasse aus bei Sonnenuntergang, dann mit nächtliche Lichtillumination, dann ein Häuschen und dessen Inneneinrichtung und noch ein Beispiel von vielen Vogelscheuchen im Garten, die den Kellner in Namibia darstellen soll.
Ich bekomme nichts für Werbung für die Lodge!!! Und wenn ich es mit den Bildern übertrieben habe, bitte ich gleich mal um Entschuldigung!
Gruß:
Burschi
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8'703 Beiträge · seit 201002. Juli 2011 · #8
Hallo Burschi,

danke für die vilen Fotos, sie ähneln ja ziemlich den meinigen im Bericht. Also waren wir tatsächlich am selben Ort 😉

Über die Preise kann ich gar nichts sagen, da wir ja alles zusammen bezahlt haben. Von daher fehlt mir dieser Pluspunkt. Wie fandest du die Frühstückshallen?? Haben uns z.B. gar nicht gefallen...

Lass doch auch Fotos von den anderen Lodges sehen - die kenn ich alle nicht (außer von manchen Beschreibungen hier).

Etosha Safari Camp haben wir kurz zum Shoppen besucht (schreib ich noch später) - hat uns spontan auch gut gefallen. Da werd ich dich bei Gelegenheit nochmal dazu was fragen. Mir gehts nämlich mit der Einschätzung (Camp <-> Lodge) genau so wie Bayern Schorsch....
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
137 Beiträge · seit 201002. Juli 2011 · #9
Hallo Burschi,

Vielen Dank für diesen kompakten Bericht. Für uns steckt er voll mit nützlichen
Informationen. Wir sind im September / Oktober auf Lodge – und Gästefarmreise und besuchen auch die Kavita Lion Lodge und das Opuwo Country Hotel.
In diesem Zusammenhang eine Frage : Seid Ihr auf dem Weg nach Opuwo oder zurück auf der D3709 gefahren ? Sie scheint von der Landschaft her interessanter zu sein als der weitere Weg über C35 und C41. Ich konnte aber bisher nichts über ihren Zustand erfahren.

Viele Grüsse
Manfred
Themenstarter4'141 Beiträge · seit 200902. Juli 2011 · #10
Hallo Manfred,
wir mussten leider die recht langweilige C35/C41 fahren, denn die D3709 soll in recht schlechtem Zustand gewesen sein. Bereits nach Opuwo war die Pad C 43 ebenfalls mehrfach noch zu umfahren in sehr tiefem Staub, aber machbar. Auf den letzten Kilometern vor Epupa dann noch einige Rivierdurchfahrten, wo noch Wasser gelaufen ist, kein Problem durchzufahren, aber man musste halt langsam sein. Rückwärts wollten wir eigentlich die C43 ganz fahren, haben aber dann davon abgesehen, weil hier die Durchschnittgeschwindigkeit wegen der Straßenbeschädigungen noch immer 50 km/h gewesen sein soll. Hinzu kam noch, dass ich mit einem Bandscheibenvorfall am Steuer saß und deshalb die erschütterungsfreiere Strecke wählen musste.
Bis September ist aber sicher wieder alles in Ordnung.
Gruß:
Burschi
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Themenstarter4'141 Beiträge · seit 200902. Juli 2011 · #11
Hallo Champagner und Bayern Schorsch,
zu Klärung "Etoscha Safari Lodge" und "Etoscha Safari Camp" ist folgendes zu sagen. Es sind zwei unterschiedliche Unterbringungsmöglichkeiten des selben Unternehmers Gondwana Collection. Die Lodge liegt oben auf einem Berg und hat mehr Hotelcharakter und ist in allen Bereichen (Unterkunft, Essen, Poolanlage etc.) etwas höher angesiedelt, also auch im Preis.
Im Camp gleich an der Straße nach Etoscha kann man einerseits den sehr schönen Campingplatz auf Rasen nutzen oder aber auch kleine Chalets etas höher gelegen beziehen. Für beide ist die Restaurationseinrichtung des alten Shebeens mit einem Innenhof und einem eigenen Pool nutzbar und zugänglich.
Ich würde das Camp mit fester Unterkunft buchen, denn es hat Komfort, ist billiger als die Lodge und ist in uriger Atmoshäre. Hat uns sehr gut gefallen.
Gruß:
Burschi
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2'462 Beiträge · seit 200602. Juli 2011 · #12
Hallo Burschi,

auch von mir vielen Dank für die vielen Infos. Gerade etwas zum Opuwo Country Hotel zu lesen, hat mich sehr gefreut, da wir damit für das nächste Jahr liebäugeln. 😉

Toll, dass Kavita immer noch so toll ist. Wir waren 2007 dort und waren sehr begeistert, schön, dass sie das Niveau halten können.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
137 Beiträge · seit 201002. Juli 2011 · #13
Hallo Burschi,
Danke für die schnelle und ausführliche Antwort.
Ich hoffe, Deine Bandscheibenprobleme haben sich inzwischen gebessert.😗
Freundliche Grüsse
Manfred
6'152 Beiträge · seit 200604. Juli 2011 · #14
Hallo Burschi,

danke für die Info der Unterkünfte. So wie Du haben wir auf der Opuwo Country
Lodge - hatten ein Luxury Room - auch empfunden - Buffet gabs nicht sondern a la Kart - war o.k. Kavita waren wir 1997 das erste mal - hat uns super gut
gefallen -- in all den Jahren waren wir immer mal wieder da -- und werden auch
weiterhin Kavita auf unserer Liste stehen haben.
Interessant ist für mich auch die Beschreibung der neueren Unterkünfte - die ich
noch nicht kenne. Aber wie Du schon schreibst -- wenn man eine grössere Lodge
besucht - und man ist fast alleine - bekommt man einen anderen Eindruck -- so ist es uns auf unseren bisherigen Reisen immer gegangen-- einfach Glück
gehabt.
Liebe Grüsse
Hanne
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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2011