SHSharonThemenstarter227 Beiträge · seit 200723. Mai 2011 · #1Hallo ihr Lieben
gerade habe ich den Beitrag von Isa gelesen (Windhoek-Etosha an einem Tag)und mir nochmal Gedanken über unsere längste Strecke gemacht...
Wir starten în Otjiwarongo (Wabi Game Lodge) und fahren dann auf die Farm von Freunden...Diese liegt Richtung Botswana, ca 220 km entfernt von Gobabis...Laut Google Maps sind es von der Wabi Lodge bis Gobabis ca. 390km, dazu dann nochmal 220km bis zur Farm, das sind dann summa summarum 610km...Ist das überhaupt machbar? Wir haben nun schon gebucht, zur Not könnte ich die Unterkunft bei unseren Freunden eine NAcht stornieren, aber das wäre nat. überhaupt nicht im Sinne des Erfinders 🙁
Was denkt ihr, ist diese Strecke überhaupt machbar, wir würden dann in aller Frühe aufbrechen...
LG
Sharon
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Mai 2011 · #2Wieviel Kilometer der Strecke sind Asphalt, wieviel Gravel?
SHSharonThemenstarter227 Beiträge · seit 200723. Mai 2011 · #3Das weiß ich leider nicht, bin diese Strecke noch nie gefahren. Ich kann mich nur an die Route Windhoek/Gobabis erinnern, ist jetzt 7 Jahre her...Das war Aspalt, bis auf das letzte Stück zur Farm, das war Gravel.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Mai 2011 · #4Die ersten 400km bis Gobabis scheinen ja Asphalt zu sein. Da kannst Du von 4h reine Fahrzeit ausgehen. Die Zeit für die Strecke ab Gobabis kennst Du ja schon. Sollten aber auch nicht mehr als 3h reine Fahrzeit sein.
Rein von der Fahrzeit her sollte das demnach gehen. Die Frage ist eher, ob Du gewohnt bist, solch lange Strecken am Stück zu fahren. Wenn Dir dass schon in Europa schwer fällt, solltest Du die Strecke auf zwei Tage verteilen.
SHSharonThemenstarter227 Beiträge · seit 200723. Mai 2011 · #5Mein Mann ist das gewohnt, er fährt alle 3 Wochen 620km 🙂 Ich bin eher die normalen Strecken, so bis 500km gewohnt 🙂 Denke, wenn wir uns das teilen, wird es stressig, aber machbar...Keine Ahnung, warum ich die Unterkünfte so gelegt habe...ist mir ein Rätsel...
Grüße
Sharon
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Mai 2011 · #6Ich finde das gar nicht so verkehrt. Ich mache auch lieber einen langen Fahrtag und habe dafür dann einen Tag mehr vor Ort, ohne Fahrerei.
joli3'491 Beiträge · seit 200623. Mai 2011 · #7Hallo Sharon,
Du kennst sicher meine "goldene Regel" 😛 - nie mehr als 400 km am Tag. Aber wie bei jeder Regel gibt es Ausnahmen - Etosha-Windhoek z.B. oder Windhoek-Keetmanshoop. Ob die über 600 km machbar sind, hängt sicher von der Pad ab. Das allermeiste davon scheint ja Teerpad zu sein ( wenn Ihr über Windhoek fahrt und nicht die C22 nehmt), so dass die Gesamtstrecke sicher grenzwertig, aber letztlich machbar ist. Insbesondere dann, wenn Ihr frühzeitig aufbrecht, Euch abwechselt und die Alternative bedenkt, durch einen Zwischenstop fast die ganze Reise umplanen zu müssen. Ich würde es machen und die Tour an einem Tag durchfahren.
Gruß Joli
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200623. Mai 2011 · #8Hallo
Wir sind letzte Woche knapp 700km Schotter gefahren. Das ist nicht mein Lieblingsding. Aber ab und zu geht es leider fast nicht anders. Einfach früh losfahren und ab und zu eine anständige Pause machen. Dann geht das schon.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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sammy1'009 Beiträge · seit 200723. Mai 2011 · #9Hallo Sharon,
so wie Joli schon sagt, das kann man schon mal machen und wenn die Strecke vorwiegend Teerpad ist geht das.
Wir sind dieses Jahr von Kongola/Caprivi in einem Rutsch bis Etosha/Lindequist Gate gefahren, das waren ca. 700 km und davon ca 200 km Gravel. Zur Gewohnheit sollte es nicht werden aber um einfach mal von A nach B zu kommen und dafür einen Tag länger vor Ort, dafür würde ich es immer wieder machen.
liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
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SAMMY FAMILY SHSharonThemenstarter227 Beiträge · seit 200723. Mai 2011 · #10Da gebe ich euch recht, es ist nicht das Gelbe vom Ei, aber bestimmt machbar 😁 Und da ich meine Freunde nun auch so viele Jahre nicht gesehen habe, wäre es wirklich schlimm gewesen, hier einen Tag zu kürzen. Also, Augen zu und durch 🙂
Ich freue mich auf jeden Fall riesig!!! 🙂
Viele Grüße und danke für eure Antworten 🙂
Sharon
Swakop521'223 Beiträge · seit 201023. Mai 2011 · #11Morgens um 6:00 losfahren, in Okahandja frühstücken, bis Gobabis durchziehen, tanken und Pause und von dort auf Farm. Sollte gut machbar sein. Zur Vorstellung: ist die Strecke Köln-München oder Köln-Berlin. Kein Problem.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
SHSharonThemenstarter227 Beiträge · seit 200723. Mai 2011 · #12So hört sich das gut an 🙂
Wir fahren immer von München nach Koblenz, bzw. München nach Essen...Sind also lange Strecken gewohnt...aber unsicher war ich dennoch 🙂
Weißt du evtl., wo man in Okahandja frühstücken kann oder findet man dort problemlos was?
masterplan47 Beiträge · seit 200723. Mai 2011 · #13Hallo
komme grad vom Trip Windhoek-Walfishbay-Windhoek auf 95% Gravelroad zurück.(Kupferberg-Gamsberg-Kuiseb)
diese 730 km über die C26 war in 9 h zu bewältigen. !
Gruss MP
Swakop521'223 Beiträge · seit 201024. Mai 2011 · #14An der Hauptstraße gibt es gleich zwei deutsche Café s mit gutem Frühstück.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Tobias499 Beiträge · seit 200624. Mai 2011 · #15Hallo,
ich kenne das Cafe Spitze mit feinem Kuchen... Frühstücken kann man da auch, wie Badboy bereits sagte...
Gruss
Tobias
eggitom1'247 Beiträge · seit 200924. Mai 2011 · #16Sharon schrieb:Diese liegt Richtung Botswana, ca 220 km entfernt von Gobabis...
Hallo Sharon
vielleicht habe ich da ja was falsch verstanden, aber 220 km entfernt von Gobabis "Richtung" Botswana ist schon längst Botswana (Gobabis - Buitepost laut T4A 108km).
Ich habe mal die km- und Zeitangaben über die M57 von Otjiwarongo bis Gobabis auf der T4A-Karte im Forum zusammengezählt: 338.5km / 03:29h Fahrzeit. Anhand der daraus berechneten Durchschnittsgeschwindigkeiten gehe ich davon aus, dass der Grossteil Gravel ist. Wie die Strecke zu befahren ist, wissen Einheimische besser; ich kenne sie nicht. Mag sein, dass der Umweg über Windhoek, obwohl länger, doch angenehmer ist, weil geteert.
Aber eines zu deiner Beruhigung: Der Verkehr wird wesentlich geringer sein, als in Europa; insofern fällt dir das Fahren langer Strecken leichter. Wir haben vor Jahren mal an der australischen Ostküste die Strecke Brisbane - Cairns an einem Tag gemacht.
Einfach immer rechtzeitig, d.h. nach bestimmten Zeitabständen (z.B. 1h) Fahrerwechsel machen: wenn du müde bist, dauert die Erholungsphase länger, als wenn du noch halbwegs ausgeruht Pause machst.
Gute Fahrt!
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende) SHSharonThemenstarter227 Beiträge · seit 200727. Mai 2011 · #17Hallo Thomas
du hast absolut Recht...Ich habe jetzt nochmal genau geschaut, wo die Farm liegt, ich hab mich verguckt..Sie liegt nicht 220km von Gobabis entfernt sondern "nur" 95km.
Das ist für uns nat. eine Erleichterung. Danke für den Hinweis!!! 🙂
Viele Grüße
Sharon