KTP mit Kleinkind

5 Antworten · 1'373 Aufrufe · gestartet 03. Mai 2011 von mamba29
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Themenstarter835 Beiträge · seit 200603. Mai 2011 · #1
Hallo,

nach dann fast 4 1/2 Jahren Namibiaabstinenz 🙁 wollen wir im August 2012 endlich wieder das Land besuchen. Dieses Mal wird unsere dann 3 1/2 jährige Tochter dabei sein.

Nachdem wir noch nie im KTP waren, würden uns ein Besuch des Parks sehr reizen. Allerdings haben wir inzwischen gewisse Zweifel bekommen, ob der Park mit Kleinkind so ideal ist, insbesondere, da wir uns ja auf die drei Hauptcamps bzw. das Kalahari Tented Camp beschränken müssen und die restlichen Wilderness Camps nicht besuchen können.

Wie seht ihr das? Macht der Parkbesuch trotzdem Sinn oder sind wir auf einer Nordtour mit Besuch des Etosha (den wir aus vorherigen Reisen ziemlich gut kennen) besser aufgehoben? Dass die Tiervielfalt auf der Nordroute größer wäre, ist mir klar, aber es gäbe ja auch auf der Südroute noch ein paar Möglichkeiten, dem Kind Elefanten zu zeigen.

Wir haben übrigens eine Lodge-Tour geplant, Campen ist mir im August mit kleinem Kind zu kalt.

Vielen Dank für eure Meinungen!

Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
Gast03. Mai 2011 · #2
Hallo,
mamba29 schrieb:
Nachdem wir noch nie im KTP waren, würden uns ein Besuch des Parks sehr reizen. Allerdings haben wir inzwischen gewisse Zweifel bekommen, ob der Park mit Kleinkind so ideal ist, insbesondere, da wir uns ja auf die drei Hauptcamps bzw. das Kalahari Tented Camp beschränken müssen und die restlichen Wilderness Camps nicht besuchen können.
Die Hauptcamps haben ein paar Anklänge von Massentourismus. Aber bis Ihr mit Kind offiziell in die anderen Wilderness Camps könnt, vergehen sonst ja noch 8 Jahre. Ich würde das deshalb trotzdem buchen (dann 2-3 Nächte KTC + 2 Nächte Nossob). Einige Ranger in den Wilderness Camps nehmen es mit der Kinder-erst-ab-12-Jahre-Regelung auch nicht so genau. Aber das weiß man vorher nicht und man darf sich dann nicht beschweren, falls man "rausgeschmissen" wird und die Buchung verfällt, denn die offizielle Regelung ist ganz klar erst ab 12 (außer KTC).
mamba29 schrieb:Wir haben übrigens eine Lodge-Tour geplant, Campen ist mir im August mit kleinem Kind zu kalt.
Das KTC besteht auch nur aus festen Zelten. Da gibt es temperaturmäßig keinen Unterschied zu Camping. Wir waren 2009 im Mai/Juni mit Kleinkind campend (plus 2 Wilderness Camps) unterwegs und hatten nachts teilweise auch nur 3-4 Grad. Wenn man brauchbare Schlafsäcke hat, schläft man trotzdem kuschelig warm. Gewöhnungsbedürftig ist nur das Aufstehen, Waschen, Zähne putzen, Zusammenpacken bei solchen Temperaturen. Aber sowie die Sonne scheint, ist es ja wieder warm. Campend hättest Du dann noch die schönen Campsites auf der Botswana-Seite zur Auswahl.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 03. Mai 2011
655 Beiträge · seit 200603. Mai 2011 · #3
Liebe Susanne,
es spricht wohl mehr für die Nordroute. Auf der Südroute wüsste ich keine Stelle, wo Elefanten sind. Mit Eurer Tochter ist der KTP eher noch nicht das Richtige, weil Du im Park unterwegs nicht anhalten darfst und dem Kind wg irgendetwas zu Hilfe kommen kannst, z.B., wenn es sich mal übergeben muss. Und so Pirschfahrten dauern ziemlich lange, oft passiert nix Interessantes. Oder als Kompromiss: im Etosha sind Wasserlöcher innerhalb der Camps. In dem Alter würde ich eher auf eine Gästefarm gehen, wo die Lütte sich "frei" bewegen kann, vll auch andere Kinder, mit denen sie spielen kann.
Ich wünsche Euch eine wunderschöne Zeit.
Lb Gruß von Helga
www.tibor.goamus.de
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Gast03. Mai 2011 · #4
Hallo
helga schrieb:Auf der Südroute wüsste ich keine Stelle, wo Elefanten sind.
Wenn die Anreise über Windhoek erfolgt, kann man die Okambara Elephant Lodge östlich von Windhoek gut in eine KTP-Route einbauen. Wenn die Anreise über Johannesburg erfolgt, könnte man diverse Parks mit Elefanten wie Pilanesberg, Madikwe oder Marakele in die Route einbauen. Eine nördlichere Tour hat freilich noch den Vorteil, dass es da etwas wärmer ist.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter835 Beiträge · seit 200604. Mai 2011 · #5
Hallo,

danke für eure Meinungen und Tips.
Unsere Tochter ist schon ziemlich reiseerprobt, hinsichtlich Überkeit im Auto o.ä. mache ich mir daher eher keine Sorgen. Außerdem hätten wir das Problem mit dem unterwegs nicht aussteigen können auch im Etosha.

An den Umstand, dass die Unterkünfte im KTP quasi auch nur Zelte sind, habe ich noch gar nicht gedacht - danke für den Hinweis.
Okambara hatte ich im Hinterkopf zum weitere Tiere gucken, falls wir uns für die Südroute entscheiden sollten. Die Anreise von Johannesburg her spricht mich wegen der langen Autobahnanfahrt zum KTP nicht wirklich an, obwohl ein Besuch des Pilanesberg NP sicher auch interessant wäre.

Viele Grüße
Susanne
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Gast04. Mai 2011 · #6
Hallo,
mamba29 schrieb:An den Umstand, dass die Unterkünfte im KTP quasi auch nur Zelte sind, habe ich noch gar nicht gedacht - danke für den Hinweis.
Es gibt auch feste Bungalows. Aber die haben auch keine Wärmedämmung und keine Heizung und werden deshalb bei kalten Nachttemperaturen auch ziemlich auskühlen. Im Kalahari Tented Camp sind es, wie der Name schon sagt, eben nur feste Zelte (siehe Foto). Auf der SANParks-Website sind alle Unterkünftstypen gut bebildert.

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mamba29 schrieb: Die Anreise von Johannesburg her spricht mich wegen der langen Autobahnanfahrt zum KTP nicht wirklich an, obwohl ein Besuch des Pilanesberg NP sicher auch interessant wäre.
Es ist Landstraße und die Route über N14/Upington ist in der Tat relativ öde. Wenn Ihr die Zeit habt, könnt Ihr diverse Zwischenstops einbauen: Pilanesberg, Madikwe, Witsand, Augrabies Falls, ... Für Johannesburg spricht meines Erachtens, dass Flüge in der Regel günstiger sind und man richtige Airlines statt Air Namibia nutzen kann.

Beste Grüße

Guido