17 Tage Einsteiger-Route Juni/Juli

7 Antworten · 2'440 Aufrufe · gestartet 20. Apr. 2011 von slinshady
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201120. Apr. 2011 · #1
Hallo liebe Namibia-Community,

wir (Paar, Ende 20) werden das Land Ende Juni / Anfang Juli zum ersten Mal bereisen. Unsere Vorfreude ist durch die Lektüre der vielen tollen Tipps und Erfahrungsberichte hier im Forum weiter gewachsen.

Insgesamt haben wir 17 Tage vor Ort Zeit. Flug und Mietwagen sind schon gebucht. Da uns die nächtlichen Temperaturen um diese Jahreszeit doch etwas zu frisch sind, haben wir uns nach langem Überlegen gegen Zelten mit 4x4 und für einen PKW (Toyota Yaris) entschieden.

Aufgrund unseres Reisebudgets wollen wir soweit möglich in etwas einfacheren und kostengünstigeren Unterkünften (Guesthouses, Farmen, Camping-Hütten) übernachten auch wenn diverse Luxus-Lodges natürlich verführerisch sind... 🙂

Folgende Route und Unterkünfte haben wir uns soweit überlegt:

Tag 1: frühmorgens Ankunft in Windhoek, Mietwagenübernahme (Ü: Londiningi)
Tag 2: Windhoek – Kalahari (Ü: Kalahari Anib)
Tag 3: Kalahari (Ü: Kalahari Anib)
Tag 4: Kalahari – Sesriem (Ü: Desert Camp)
Tag 5: Sesriem / Sossusvlei (Ü: Desert Camp)
Tag 6: Sesriem – Swakopmund (Ü: Rapmund)
Tag 7: Swakopmund (Ü: Rapmund)
Tag 8: Swakopmund (Ü: Rapmund)
Tag 9: Swakopmund – Erongo (Ü: Ameib Ranch / Spitzkoppe Campsite)
Tag 10: Erongo – Damaraland (Ü: Abadi Mountain Camp / White Lady B&B / Camp Xaragu)
Tag 11: Damaraland (Ü: Abadi Mountain Camp / White Lady B&B / Camp Xaragu)
Tag 12: Damaraland – Etosha NP (Ü: Okaukuejo)
Tag 13: Etosha NP (Ü: Okaukuejo)
Tag 14: Etosha NP (Ü: Halali)
Tag 15: Etosha NP (Ü: Onguma Bush Camp)
Tag 16: Etosha NP – Waterberg (Ü: Bernabé-de-la-Bat Restcamp)
Tag 17: Waterberg – Windhoek Airport (Ü: Airport Lodge)
Tag 18: frühmorgens Rückflug nach D


Macht die Route aus Eurer Sicht grundsätzlich Sinn?

Fehlt etwas oder verbringen wir irgendwo zuviel Zeit (evtl. Etosha eine Nacht weniger)?

Der „Klassiker“: Sollen wir den Fish River Canyon zusätzlich einplanen und dafür woanders Abstriche machen (wenn ja, wo)? Ist das gerechtfertigt, da „must see“ oder zuviel sinnlose und stressige Kilometerfresserei?

Sind die Unterkünfte passend gewählt bzw. gibt es noch Alternativen?

Das Desert Camp ist leider am geplanten Termin schon ausgebucht. Wir haben uns auf die Warteliste setzen lassen. Welche Alternativen mit ähnlichem Preis-/Leistungsverhältnis gibt es dort?

Touren: Die „Living Desert Tour“ wollen wir aufgrund der vielen Empfehlungen auf jeden Fall machen und werden sie auch vorab buchen? Gibt es noch weitere Highlights an Touren o. ä., die wir definitiv einplanen und vorab buchen sollten?

Vielen Dank schon mal vorab für Eure Hilfsbereitschaft!

Viele Grüße
slin
705 Beiträge · seit 201020. Apr. 2011 · #2
Hallo slin,
für mich perfect 🙂

FRC weglassen, der Stress würde sich nicht lohnen.

So habt ihr ein gutes Verhältnis zwische Fahr- und Ruhetagen.


PS
auf der Anib gleich den Gamedrive mitmachen, ist ein super Einstig in den Urlaub.

SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
1'086 Beiträge · seit 200920. Apr. 2011 · #3
Hallo Slin,

die Route ist vernünftig geplant. Allerdings würde ich am ersten Tag gleich bis in die Kalahari fahren.

Was die Unterkünfte betrifft, ist es durchaus möglich, dass einige schon ausgebucht sind.

Gruß Klaus
915 Beiträge · seit 201020. Apr. 2011 · #4
Hallo,
ich finde Eure Route für die zur Verfügung stehende Zeit eine runde Sache. Es ist die klassische Tour.

Nicht mehr rund wird sie, wenn Ihr den langen Weg zum Fish River noch mit einplanen wolltet. Die Nachteile beschreibst Du ja schon selbst. Ich sehe auch nicht, wie oder wo Du das einfügen könntest. Davon rate ich dringend ab und würde mir das für eine spätere Reise aufsparen. Wir selbst haben den Canyon auch erst während unserer 3.Reise durch Namibia besucht.

An Etosha würde ich keinesfalls kürzen. Es wird einer der Höhepunkte Eurer Reise sein.

Ich wünsche Euch sehr, dass es mit dem Desert Camp noch klappt. Das ist wirklich ein Erlebnis (sh.hierzu auch meinen Reisebericht unten). Alternativen haben meist den Nachteil, dass sie weiter entfernt von Sesriem liegen.

Kalahari Anib reicht eine Nacht meines Erachtens. Die könntet Ihr beispielsweise für einen Besuch an der Vingerklip (sehr empfehlenswert) mit Üb.auf Bambatsi verwenden. Bambatsi deshalb weil Ihr eine der klassischen Gästefarmen (wenn ich das recht sehe) nicht in Eurem Tourenplan mit drin habt. Ich denke die Gästefarmatmosphäre sollte man wenigstens einmal mitbekommen haben. Irgendwie gehört das zu Namibia mit dazu.

Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
5'538 Beiträge · seit 200820. Apr. 2011 · #5
Hallo Slin,

ich würde die Route nicht ändern. Sie ist ausgesprochen entspannend und gut gewählt. Besonders würde ich auf keinen Fall die Etoscha oder die Kalahari kürzen. Gerade die Anib wird oft unterschätzt. Man kann da schöne Wanderungen machen oder von dort aus Ausflüge in Richtung Hardap oder Stampriet machen.

Als Alternative (von der preislichen Seite) bieten sich entweder die Namib Desert Lodge - allerdings müsst Ihr dann eine längere Anfahrt in Kauf nehmen - oder die Hoodia Lodge, Desert Homestead oder Hammerstein (dort musst Du auch wegen Hoodia anfragen).

Liebe Grüße
Gerd
503 Beiträge · seit 200620. Apr. 2011 · #6
Hallo Slin,
ich würde die Route auch so lassen. Ein ganzer Tag Windhoek ist schon gut zum Ankommen, Einkaufen usw. In der Kalahari Anib Lodge würde ich auch zwei Nächte bleiben. Ist entspannender so und die Fahrten in die Kalahari sind von dort aus einfach schön.
Geniesst die Fahrt!

LG
Martin
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201127. Apr. 2011 · #7
Hallo,

zunächst vielen Dank an Volker, Klaus, Günter, Gerd und Martin für Eure ausführlichen Antworten und die fachkundige Reiseberatung. Ich bin wirklich schwer begeistert von der tollen Unterstützung hier im Forum. 🙂

Es freut mich zu lesen, dass die Route aus Eurer Sicht im Großen und Ganzen passend ist.

Wir haben die Ostertage intensiv zur Reisevorbereitung genutzt. Die Unterkünfte sind jetzt nahezu alle gebucht:

Wir hatten das Glück, für unsere zweite Übernachtung in Sesriem doch noch zumindest eine Nacht im Desert Camp zu ergattern. Die Nacht davor werden wir stattdessen nach Gerds Empfehlung auf dem Weg dorthin in der Hammerstein Lodge verbringen.

In Swakopmund haben wir uns für das Desert Sky Backpackers als günstige und gute Alternative entschieden. Außerdem werden wir an der Spitzkoppe und im Aabadi Mountain Camp übernachten.

Eine Frage noch: Lohnt sich auf der Fahrt von Swakopmund zur Spitzkoppe ein Abstecher zu den Robben nach Cape Cross?

Viele Grüße
slin
345 Beiträge · seit 201127. Apr. 2011 · #8
slinshady schrieb:Hallo liebe Namibia-Community,

Hallo

Komme gerade von meiner 14 tägigen Namibia-Rundreise zurück, hier miene Erfahrungen die euch vielleicht bei eurer Planung helfen:
Grundsätzlich ist die Tour ja so ok. Ich kam auch früh morgens an, Fahrt nach Windhoek und Mietwagenübernahme, da wird es schnell mal 10:00 bis 11:00 Uhr. Der Nachtflug schlaucht schon etwas, dher hab ich die erste Nacht in Windhoek verbracht und bin nächsten Morgen bis nach Sesriem gefahren. Die Kalahari hab ich mir geschenkt (vielleicht beim nächsten mal). Das Desert Campt liegt ca 4 km vom Eingang zum Sossusvlei entfernt, ideal für eine frühe Einfahrt, anch Öffnung des Parks, es gibt noch einen Campingplatz innerhalb des Parks und einer unmittelbar links vom Eingangstor außerhalb.
Swakopmund hab ich die Tour 'Living Desert Adventure' mit Chris gemacht, ein absoluter Hammer, der Typ der Wahnsinn, lohnt sich wirklich. Die Catamarantour fand ich nicht so toll, ist vielleicht interessant wenn die Wale kommen (könnte bei euch auch noch zu früh sein).
Ich hab den 'Welwitschia Drive' an einem Nachmittag gemacht, war auch sehr schön.
Damaraland hab ich von der Vingerklip Lodge aus gemacht als Tagestour, aber eure Route ist dafür auch OK.
In Etosha hab ich zwei Nächte in Okaukuejo und eine Nacht in Halali verbracht. Halali hat mir nicht besonders gefallen, da ich noch in die 'Regenzeit' gefallen bin war in Namutoni, was die Tiere angeht, mehr los.
Auf dem Rückweg wollte ich zwei Nächte am Waterberg verbringen, da hat das Wetter aber nicht mitgespielt, daher hab ich eine Nacht noch 30 km vor Windhoek in der 'Okapuka Lodge' angehängt.
Eure Tour ist sicherlich ohne zuviel Stress machbar.
Viel Spaß auf jeden Fall in diesem herrlichen Land.

LG Peter


Tag 1: frühmorgens Ankunft in Windhoek, Mietwagenübernahme (Ü: Londiningi)
Tag 2: Windhoek – Kalahari (Ü: Kalahari Anib)
Tag 3: Kalahari (Ü: Kalahari Anib)
Tag 4: Kalahari – Sesriem (Ü: Desert Camp)
Tag 5: Sesriem / Sossusvlei (Ü: Desert Camp)
Tag 6: Sesriem – Swakopmund (Ü: Rapmund)
Tag 7: Swakopmund (Ü: Rapmund)
Tag 8: Swakopmund (Ü: Rapmund)
Tag 9: Swakopmund – Erongo (Ü: Ameib Ranch / Spitzkoppe Campsite)
Tag 10: Erongo – Damaraland (Ü: Abadi Mountain Camp / White Lady B&B / Camp Xaragu)
Tag 11: Damaraland (Ü: Abadi Mountain Camp / White Lady B&B / Camp Xaragu)
Tag 12: Damaraland – Etosha NP (Ü: Okaukuejo)
Tag 13: Etosha NP (Ü: Okaukuejo)
Tag 14: Etosha NP (Ü: Halali)
Tag 15: Etosha NP (Ü: Onguma Bush Camp)
Tag 16: Etosha NP – Waterberg (Ü: Bernabé-de-la-Bat Restcamp)
Tag 17: Waterberg – Windhoek Airport (Ü: Airport Lodge)
Tag 18: frühmorgens Rückflug nach D


slin
zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2011