Der Norden und Caprivi in 3 Wochen

3 Antworten · 1'553 Aufrufe · gestartet 01. Apr. 2011 von Nathalie69
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Themenstarter41 Beiträge · seit 201101. Apr. 2011 · #1
Guten Tag allerseits 😎
Wir befassen uns zur Zeit mit der Planung unserer Reise nach Namibia im nächsten Sommer (2012). Ist etwas früh, ich weiss ... Wir (Neulinge) möchten euch (Erfahrene) nun fragen, ob unsere Wunschroute realisierbar ist, ohne im Nachhinein den Eindruck zu haben, wir hätten Namibia nur durch die Autoscheibe gesehen ...
In groben Zügen soll das so aussehen:

Windhoek-Sossusvlei-Swakopmund-Etosha-Caprivi (bis zu den Popa-Falls)-Windhoek

Wie gesagt, das sind die Grundideen. Unsere Schwerpunkte sind Tierbeobacht-ungen, Landschaft geniessen (nicht unbedingt tagelange Wanderungen). Wir werden zu viert mit unseren Kids (12+14 jährig) in einem 4x4 Fahrzeug mit 2 Dachzelten unterwegs sein.
Was meint ihr, lässt sich das vernünftig planen oder ist das zuviel des Guten?
Vielen Dank schon jetzt für Eure Ratschläge`
Ach ja, noch was. Im Caprivi-Streifen wird Malaria - Prophylaxe empfohlen. Ist das wirklich nötig oder wie habt ihr das gehandhabt?
Liebe Grüsse
Nathalie
2'721 Beiträge · seit 200601. Apr. 2011 · #2
Hallo und willkommen Nathalie
Man kann nie früh genug planen wenn man auf ganz bestimmte Ziele und Unterkünfte wert legt.
Machbar ist Deine Tour schon, wenngleich ich persönlich für die Route mehr Zeit einrechnen würde.
Meiner Meinung nach würde Deine Route dann ungefähr so aussehen können:
1. Tag Windhoek
2. Tag Fahrt nach Sossusvlei
3. Tag Aufenthalt.
4. Tag Fahrt nach Swakopmund
5 Tag Swakopmund (Delphinfahrt)
6. Tag Swakopmund (Dessert Tour)
7. Tag Fahrt in Richtung Etosha, zwischenhalt auf etwas halber Strecke
8. Tag Uebernachtung vor Etosha
9. Tag Etosha
10. Tag Etosha
11. Tag Etosha
12. Tag Fahrt Richtung Rundu
13. Tag Rundu Aktivitäten
14. Tag Fahrt Richtung Popafälle
15. Tag Aktivitäten Popafälle
16. Tag Game Drive?
17. Tag zurück bis Rundu
18. Tag Fahrt bis ca. Grootfontein
19. Tag Fahrt bis Windhoek
20. Tag Windhoek, Auto abgeben, einkaufen etc.
21. Tag Abflug

Auch würde ich, wenn ich schon im Caprivi bin, nicht bei den Popafällen wieder umkehren. Die sind ja nun wirklich nicht so toll, dass man extra dort hin fährt. Ich würde dann doch noch etwas weiter in den Mundumu und Mamili Park fahren. Dazu brauchst Du aber noch mehr Zeit. Aber wie gesagt, mir wäre das etwas zu stressig. Ich würde entweder Sossusvlei oder Caprivi streichen und die Reise etwas entspannen.

Die Frage wegen Malaria würde ja schon sehr oft und kontrovers diskutiert. Besprich das lieber mit kompetenteren Stellen. Hier hat Jeder seine eigene, aber auch zu akzeptierende Meinung über dieses Thema.

Viel Spass beim planen wünscht
Gisela
915 Beiträge · seit 201001. Apr. 2011 · #3
Hallo,
ergänzend zu dem gut nachvollziehbaren Routenvorschlag von Gisela möchte ich Euch an den Popafällen unbedingt den Besuch des Mahangu NP(heute Teil des Bwabwata NP) für 3 Nächte empfehlen.
Die Mahangu Lodge kurz vor der Parkeinfahrt und direkt am Okavango gelegen hat einen schönen Campingplatz. Die hier angebotenen Bootsfahrten auf dem Okavango sind traumhaft. Der östliche Loop im Mahangu NP ist auch ohne 4x4 normalerweise gut fahren. Reichhaltige Tierwelt und abweichend von der im übrigen (trockeneren) Namibia.

Wir sind die Route in ganz ähnlicher Weise und in zusammen 23 Tagen (allerdings ohne Sossusvlei) gefahren. Für uns hat sich die Fahrt bis Mahangu in jedem Fall gelohnt, auch wenn wir von da aus nicht weiter in den Osten gefahren sind. Wegen der Popa "Fälle" allein -und da stimme ich Gisela wieder zu- würde ich in der zur Verfügung stehenden Zeit allerdings nicht dahin fahren. Die eigentliche Sehenswürdigkeit dort sind weniger die Fälle als vielmehr der Park.

Für Etosha empfehle ich stets möglichst lange in den Camps innerhalb des Parks zu bleiben.
Auf der Strecke Swakopmund - Etosha wären das Erongogebirge/Spitzkoppe (AiAiba oder Ameib) und/oder Vingerklip (z.B.Bambatsi mit 2 sehr schönen und einsam gelegenen Campsites -sh.mein Reisebericht unten-) einen Besuch wert. Ein zusätzlicher Aufenthalt/Üb. kurz vor Etosha würde sich damit erübrigen.

Schöne Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2011
183 Beiträge · seit 200901. Apr. 2011 · #4
Hallo Nathalie!
Die Tour, die Ihr vorhabt, ist in 3 Wochen zu schaffen. Bazi hat schon eine schöne Strecke zusammengestellt. An dem von Bazi (Gisela) vorgesehenen 8.Tag könntet Ihr z.B. auf der Gelbingen Farm bei Kamanjab übernachten, um dort u.a. eine Himbafamilie zu besuchen. Der Mudumu-Nationalpark im Caprivi ist unbedingt empfehlenswert.
Zum Thema Malaria-Prophylaxe ist im Forum schon viel geschrieben worden. Da hat jeder eine andere Meinung zu. Im August ist die Gefahr, da in Namibia Trockenzeit ist, sehr gering. Ärzte werden Euch zur Prophylaxe wahrscheinlich raten. Ich habe bei 4 Namibia-Reisen jeweils im Juli und August nie eine Prophylaxe genommen. Kauft Euch vor Ort ein Insektenspray (DOOM) und Peaceful Sleep. Damit verhindert Ihr Insektenstiche. Ich habe sie nur im Caprivi gebraucht.
Gruß Julia