VOVolker2'612 Beiträge · seit 200715. März 2011 · #21Hallo Klaus,
schaue zur Info bzgl. Discoverer X und Moremi mal in diesen Thread:
http://namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/78175-sind-qschonq-wieder-zurueck--.htmlMatou66 (Dirk) wird Dir sicherlich - wenn Du ihn per PM anschreibst - Fragen beantworten können.
Mai-Juni ist es gerade im Moremi i.d.R. noch extrem feucht, ihr werdet längst nicht alle Tracks fahren können. Inwieweit seid ihr mit Wasserdurchfahrten vertraut (80-90 cm Wassertiefe), ggf. wäre ein Schnorchel eine sinnvolle Sonderausstattung des Fahrzeugs. Das Sinnvollste dürfte mit dem Fahrzeug allerdings sein, Matsch und allzu tiefes Wasser zu meiden. Ich würde bei der Übernahme auch darauf achten, dass die Reifen noch gutes bis sehr gutes Profil haben, das gibt noch etwas Reserve.
Nun zur Route:
Das Sossusvlei ist ohne Zweifel einen Abstecher wert - und wenn ihr schon in der Gegend seid, würde ich an der D 707 eine Übernachtung einplanen (Zusatzübernachtung). Die nächste Übernachtung würde ich bei den Köcherbäumen Nähe Keetmanshoop einplanen, so könnt ihr am nächsten Tag entspannt in den KTP. Dort würde ich einen zusätzlichen Tag einplanen (zweiter Zusatztag), also drei plus zwei Mabua. Von dort bis Ghanzi ist vermutlich ein kompletter Fahrtag, die Tage sind kurz im Mai-Juli. Aber mir fällt keine vernünftige Alternative ein. Im Chobe auf jeden Fall für den ersten Tag Savuti buchen, so ist der Weg vom Moremi zum nächsten Camp nicht zu weit. Die zweite alternativ nochmals Savuti oder aber Linyanti. Ihaha und Kazungula könntet ihr tauschen, Sprit und Proviant sollten ausreichen. Im Caprivi würde ich zwei Tage am Kwando verbringen, ggf. einen zusätzlich bei den Popa Falls. Hat es einen bestimmten Grund, dass ihr in Grootfontein übernachten wollt? Von dort bis zum Waterberg ist es nicht weit, kann für eine Wanderung genutzt werden. Soweit meine Anmerkungen mit drei Zusatztagen.
Viele Grüße,
Volker
hcandersenThemenstarter167 Beiträge · seit 201115. März 2011 · #22Hallo Volker,
danke für deine ausführliche Stellungnahme!
Ich habe im Forum schon mal nach "Erfahrungen" mit dem Discoverer gesucht und bin auch auf den genannten Beitrag gestoßen. Als Konsequenz unter Anderem daraus haben wir uns für die Anmiete zweier Discoverer entschieden, weil die Meisten recht zufrieden sind, wenn man nicht gerade im Matsch rumwühlen muss ... Probleme hat man dann aber mit vielen anderen schweren Geländewagen auch.
Weil ich weiß, dass es im Norden Botswanas im Frühwinter Afrikas sehr nasse Pisten geben kann, hatte ich Moremi und den südöstl. Teil des Chobe daher zunächst gar nicht auf der Route, was natürlich sehr schade wäre.
Auf Grund weiterer Infos haben wir uns dann aber doch zunächst mal zur letztgenannten Route durchgerungen und nehmen in Kauf, dass wir da vielleicht auch Probleme bekommen können und umdisponieren müssen. Ein großes Risiko wie zum Beispiel die von dir genannten Wasserdurchfahrten werden wir mit diesem Fahrzeug wohl nicht eingehen!
Kann man bei Wasserdurchfahrten eigentlich relativ risikofrei durchwaten und so die Tiefe ermitteln oder gibt's da andere Tipps? Da bin ich noch ziemlich unerfahren, war bisher immer nur im Staub, Sand oder auf felsigem Terrain.
Auf der Route ist die D707 mittlerweile fest eingeplant; die Camps/Unterkünfte sind allesamt noch in der Planung. Deine vorgeschlagenen zusätzlichen Übernachtungen sind mehr als eine Überlegung wert - Danke für die Tipps!
Für Grootfontein gibt's keinen besonderen Grund, mal sehen, ob wir die Nacht noch Richtung Caprivi oder eher nach Waterberg verschieben können.
Gruß Klaus
VOVolker2'612 Beiträge · seit 200715. März 2011 · #23hcandersen schrieb:Kann man bei Wasserdurchfahrten eigentlich relativ risikofrei durchwaten und so die Tiefe ermitteln oder gibt's da andere Tipps? Da bin ich noch ziemlich unerfahren, war bisher immer nur im Staub, Sand oder auf felsigem Terrain.
Hallo Klaus,
ich kann Dir nur anraten, auch bei Wasserdurchfahrten von wenigen Metern lieber einmal mehr auszusteigen und Tiefe/Untergrund beim Durchwaten zu überprüfen. Nicht immer ist der "gerade" Weg der Beste, es kann auch einige Untiefen geben, so dass manchmal schon 50 cm weiter links oder rechts über erfolgreiches Durchqueren oder "Absaufen" entscheiden können, daher auch ein wenig Zick-Zack gehen. Ebenfalls auf Fahrspuren am anderen Ufer achtgeben, wenn dort nichts zu sehen ist, wird das Gründe haben. Auf jeden Fall aber vorher schauen, was es in der Nähe an Tieren gibt - Krokodile oder Hippos dürften aber seltener vor Ort sein als man vielleicht befürchtet. Im Zweifel umdrehen oder auf andere Fahrzeuge warten, um sich gemeinsam zu beratschlagen oder jemand anderen vorfahren zu lassen.
Soviel in Kürze zu dem Thema.
Viele Grüße,
Volker
DODoroBM6 Beiträge · seit 201115. März 2011 · #24@ DoroBM: Fish River habe ich mittlerweile doch gar nicht mehr in meinen Planungen eingebaut!? Den Ausflug zu den Victoria-Fällen habe ich sowieso vor, ob mit Heli ist dann eher 'ne Kostenfrage.
Zum Waterberg: mal sehn, wieviel Zeit uns am Ende noch bleibt ...
Die Schlussnacht in Windhoek hab eich ja auch schon im Plan!
Danke nochmals
Klaus
Hallo KLaus,
ich war jung und sah nicht, dass es mittlerweile schon 3 Seiten zu Deiner Anfrage gab, sorry.
Den Heli-Flug würde ich - Kosten hin oder her - auf JEDEN Fall machen. Wenn Geld gut angelegt ist, dann da, es sei denn, man hat Flug/Heliangst.
Mit Puffernacht meinte ich tatsächlich eher eine zweite Nacht in Windhoek - wenn ich das richtig erinnere, wolltet Ihr eine Nacht in Windhoek bleiben, die Nacht davor in Waterberg. Aber egal.
Viele Grüße
Doro BM
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200815. März 2011 · #25Halo, hcandersen!
Einige Ideen zu Eurer Planung:
1 N Aus/Helmeringhausen --- --- ihr fahrt einen ziemlichen Südwest-Bogen, für nur eine Aus-Übernachtung, - bei einer Nacht habt ihr nicht wirklich Zeit, den Aufenthalt zu genießen, ich würde sagen: wenn Klein Aus, dann 2 Nächte – alten. Gleich von Sossusvlei nach Westen halten und opt. Köcherbaumwald Zwischenübernachtung oder gleich bis zu einer Gästefarm direkt vor Mata Mata, oder auch schon im Gebiet um Gochas…
2 N Mabuasehube --- --- alternativ wären auch 2-3 N Kaa Region Mit 2 Fahrzeugen ist doch der Kaa Trail sehr attraktiv, den darf man erst ab 2 Fahrzeugen fahren… nebenbei wärd ihr eher „in Richtung“ (Maun)
2 N Ghanzi/Maun --- --- keine Ü in Maun – nur Versorgung und dann nach schon in den Norden und South Gate C übernachten (oder auf Kazikini C)
3 N Moremi --- --- dementsprechend nur noch 2 weitere N, da schon eine Nacht South Gate eingeplant ist.
2 N Caprivi Streifen --- --- 3 Nächte – die zusätzliche hättet ihr nach meiner Rechnung aus vorherigem „Einsparen“ übrig… - und dort noch den einen oder anderen Park dranhängen... - ihr habt doch noch einige Tage...
Denkt dran, der Wasserstand könnte auch nächstes Jahr sehr hoch werden und die Khwai-River-Crossings sind nicht zu empfehlen, also kann es sein, dass man euch ab North Gate nach Süden aus dem Moremi schicken wird, um dann im Süd-Bogen wieder nach Norden in den Chobe zu fahren. Dies nur als Tipp, eine solche Möglichkeit zeitlich zu bedenken.
Vielleicht habt ihr ja Lust in der Gegend nördlich von Grootfontein die Buschleute zu besuchen im Living Museum, da kann man auch 1Ü oder mehr verbringen.
Grüße lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
hcandersenThemenstarter167 Beiträge · seit 201119. März 2011 · #26Hallo Zusammen,
vielen Dank erst mal an Alle, die uns weitere Anregungen/Tipps übermittelt haben. Ich werde demnächst daran gehen, sie zu "verarbeiten". Leider komme ich im Augenblick nicht dazu, meine Planungen weiter zu vertiefen, aber wir fahren ja auch erst 2012 ..
Aber eine ganz andere pragmatische Frage ist bei meinen Mitfahrern aufgetaucht, die ich mangels Erfahrung in einer solchen Situation in Botswana auch nur halb zufrieden stellend beantworten konnte:
Was macht man abends in totaler Wildnis eigentlich, wenn es gegen 17 oder 17.30 Uhr dunkel wird? Klar, habe ich gesagt: Lagerfeuer! Aber: wo kriegt man immer so 'ne Menge Holz her? Ich meine gelesen zu haben, dass Feuerholz sammeln in einigen Gegenden sogar verboten ist!? Wir macht ihr das?
Vielen Dank für entsprechende Tipps und Infos!
Gruß ins Forum
Klaus
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200819. März 2011 · #27Hallo Klaus
Das Lagerfeuer ist wirklich die einzige Lösung - aber man hat endlich Zeit - man wärmz sich und man riecht anschliessend auch entsprechend. Zudem benutze ich jeweils die restliche Glut um am Morgen meinen Toast zu rösten.
Zu deiner eigentlichen Frage:
Wenn wir beim fahren an einem entsprechenden Holzstück vorbeikommen packen wir es ein. Meistens ist es weiches Holz welches schnell brennt, auflodert, aber nicht lange hält.
Umgeknickte Bäume aus Hartholz sind in der Regel voller Krabeltiere - was schwer ist ist voll davon. An der Strasse wird immer wieder Holz verkauft - das ist dann Hartholz welches wirklich lange brennt und ideal zu Ergänzung ist.
Nächste Quelle sind die Shopingcenter - die haben immer Holz im Angebot. Zusätzlich nehmen wir noch so ein paar Brickets falls wir mal was grillen wollen, aber nicht warten wollen bis sich eine Glut ergibt.
So lange wie meine Antwort soll euer Feuer immer brennen 😉
Gruss
Tom
KRkrausimausi131 Beiträge · seit 200821. März 2011 · #28Hallo,
denkt bei der Planung KTP - Mabuasehube bitte daran, daß ihr für die Passformalitäten über Twee Rivieren / Two Rivers fahren müßt!
Grüße,
Krausimausi
hcandersenThemenstarter167 Beiträge · seit 201127. März 2011 · #29Hallo nochmals miteinander,
@ krausimausi + @ Tom Swiss:
Dank an Euch nochmals für die letzten Tipps und Infos.
Das Prozedere in Two Rivers habe ich in anderen Beiträgen des Forums auch schon mal zur Kenntnis genommen.
Und über die Holzversorgung werde ich mir dann wohl auch keine all zu großen Gedanken machen müssen ... 😎
Wie ich schon andeutete, werde ich mir jetzt erst mal Gedanken über ein anderes Urlaubsziel machen, denn im Mai geht's für drei Wochen nach Amiland, ein Womo von Chicago nach Phoenix zu überführen und mittendrin eine Woche Offroad-/Jeep-Fahren in Moab/Utah.
Daher verabschiede ich mich erst mal aus diesem Forum, aber spätestens im Juni bin ich hier zurück ... und dann gibt's bestimmt neue Fragen/Themen 😁 .
Also bis dann,
liebe Grüße ins Forum
Klaus
hcandersenThemenstarter167 Beiträge · seit 201125. Juni 2011 · #30Hallo again an alle Fomis!
Zurück aus dem USA-Urlaub steht jetzt wieder der Afrika-Urlaub 2012 ganz im Vordergrund meiner Aktivitäten.
Zum Reservieren der Campgrounds in Namibia und Botswana stellt sich mir die Frage, ob man immer davon ausgehen kann, dass die Plätze mit zwei Fahrzeugen (insg. 4 Pers.) belegt werden können. Oder gibt es vielleicht welche, wo wir dafür zweifach reservieren müssen?
Meine Suche nach Antwort darauf im Forum bzw. bei Hupe- bzw. ReiseKnowHow-Reiseführer war da nicht immer ergiebig bzw. eindeutig. Was sind Eure Erfahrungen?
Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten!
Klaus