Neuling mit Fragen zu einer Namibia/Botswana-Tour

29 Antworten · 8'438 Aufrufe · gestartet 09. März 2011 von hcandersen
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Themenstarter167 Beiträge · seit 201109. März 2011 · #1
Hallo Zusammen,

nachdem ich (55/m) nun schon einige Jahre (je nach Urlaubsziel) immer wieder mal in Euer hochinteressantes Forum reingeschaut (und mich oft festgelesen) habe, wurde es aufgrund unserer für das Jahr 2012 geplanten Tour höchste Zeit, mich endlich mal anzumelden.

Somit habe ich jetzt Gelegenheit, mich als Erstes bei allen Forumsmitgliedern für die unheimlich vielen Infos und Tipps zu bedanken, die man hier im Vorfeld einer Urlaubsplanung erhalten kann. Vor Allem die spannenden, informativen und vielfach einfach schönen Reiseberichte haben mich immer wieder stundenlang gefangen genommen. Vielleicht kann ich ja irgendwann einen kleinen Teil davon zurück geben ...

Bis zu unserer im Titel angesprochenen Tour, wahrscheinlich für etwa einen Monat im Mai, Juni oder Juli 2012, ist es leider noch lange hin; das hat aber den Vorteil, dass man sich gründlich und intensiv vorbereiten kann. Im Übrigen weiß ich, dass man Botswana-Unterkünfte bis zu einem Jahr im Voraus buchen sollte. Wir, das sind in diesem Fall zwei befreundete Paare, wollen in Windhoek wohl bei Asco jeweils einen Nissan 4x4 Discoverer mieten.

Mit Hilfe zahlreicher Tipps aus Reiseführern und aus dem Forum habe ich schon mal eine grobe Vorplanung vorgenommen, die ich hier vorstellen möchte. In erster Linie bin ich dran interessiert, zu hören, was die Experten unter Euch zu den einzelnen Etappen bzw. Etappenzielen zu sagen haben, also ob die Fahrstrecken so machbar sind, da ich aus eigener Erfahrung bisher nur Teile der Strecken in Namibia kenne. Erwähnen möchte ich, dass die “Kutscher” ausgesprochen gerne und ohne Probleme auch mal sehr lange Etappen fahren wollen/können. “Der Weg ist das Ziel” trifft für uns in jedem Fall zu. Das Steuern von Allradfahrzeugen ist uns aufgrund bisheriger Urlaubsfahrten bzw. eigenem Besitz auch nicht fremd. So soll’s also in etwa laufen:

Ankunft in Windhoek und Fahrzeugübernahme
1 N Windhoek
1 N Swakopmund
2 N Sossusvlei
1 N Helmeringhsn./Bethanie/Goageb
1 N Fish River C.
1 N Kalahari Game
2 N KTP
1 N Mabuasehube
1 N Ghanzi/Maun
3 N Moremi
1 N Maun
1 N Nxai Pan NP
1 N Nata (Elephands Sands Camp)
3 N Kazungula (Senyati Camp)
2 N Caprivi Streifen
1 N Grootfontein
1 N Waterberg
1 N Windhoek
Fahrzeugabgabe in Windhoek und Rückflug

In der Summe sind das bisher 25 Übernachtungen, wir haben aber in der Planung noch drei oder vier weitere Übernachtungen offen, die wir nach Belieben noch an geeigneten (empfohlenen?) Stellen einbauen können. Wir wollen natürlich nicht immer zwingend genau in den genannten Orten übernachten. Teilweise habe ich schon für die Bleibe bestimmte Ziele wie die zwei Erwähnten im Auge, werde aber bestimmt noch viel Zeit mit der Suche unter Anderem hier im Forum verbringen. Die Planung und die damit verbundene Vorfreude gehören einfach dazu! Gerne nehmen ich natürlich auch Eure Empfehlungen entgegen. Wir wollen überwiegend in den Campern übernachten, eine schöne Lodge so zwischendurch als kleiner (nicht zu teurer) Luxus ist aber auch nicht zu verachten.

Wie oben schon gesagt, bin ich für die weitere Planung an Eurer Meinung zu den Etappen interessiert. Wo kann man eventuell kürzen? Wo braucht man zwingend mehr Zeit für die Fahrerei? Was spricht eventuell dafür, die Tour anders herum in Angriff zu nehmen? Angedacht ist Ende Mai bis Ende Juni zu fahren. Für welche Gegenden empfiehlt sich eine möglichst frühzeitige Buchung des Quartiers?

Wir sind gespannt, ob und wie uns jemand antwortet. Vielen Dank vorab für’s Interesse und die eventuellen Hinweise/Tipps/Ratschläge!

Klaus
106 Beiträge · seit 201109. März 2011 · #2
Hallo Hcandersen
Ich würde die auf jeden fall noch empfehlen die Chobe River Front mitrein zu nehmen(ist wirklich sehr schön dort vor allem die vielen Elefanten)
Liebe Grüße der Leopardenfan
Tour Planung für Jedermann. Schreibt mir eine PN und ich erstelle euch eure persönliche Route durch das südliche Afrika.
461 Beiträge · seit 200809. März 2011 · #3
Hallo Klaus

Ist machbar aber einige Nächte kann man jetzt schon vergeben
- in Swakopmund plus eine Nacht
- Fish River plus eine Nacht
- KTP wird auch eine Nacht mehr brauchen (die Strecken im Park brauchen Zeit..)

Ist ein Maximum an Kilometern und Dingen die ihr da vorhabt. Aber sicher machbar wenn man die Details nochmals genau überprüft.

Als alternative Route würde ich via Damaraland die Skeleton Coast nach Swakopmund - Soussouvlei und den Fish River streichen.

Gruss
Tom
Gast09. März 2011 · #4
Hallo Klaus,

hab nicht alles gelesen aber beim Durchscrollen fällt auf, dass Du recht viele 1 -en vor dem N hast...

Bei der Planung hast Du gaaaaanz schön zu fahren..

Und ein Tipp zum Vorbuchen - schiebe zwischendrin einen Ruhetag oder besser 2 , 3 im Abstand von 4 oder 5 Tagen ein. Grund, falls mal etwas nicht nach Plan läuft - hast Du Luft für den nächsten "Termin"

Gruß
zuletzt bearbeitet 09. März 2011
8'054 Beiträge · seit 200809. März 2011 · #5
Hallo Klaus,

Da ich Botswana noch nicht kenne, werde ich mich nur über den Namibia Teil äussern.

Was willst Du nur 1 Nacht in Swakopmund? Kannst praktisch nichts unternehmen.
Ich würde einfach Swakopmund streichen und die Nacht in den KTP reinstecken. 2 Nächte sind da viel zu wenig....
Das heisst von Windhoek direkt am nächsten Tag nach Sesriem fahren.

Nach Sossusvlei würde ich einen Stop in Aus machen. Da kannst Du durch die D707 fahren, eine der schönsten Gravel roads die ich kenne.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter167 Beiträge · seit 201109. März 2011 · #6
Danke sehr zunächst einmal für die ersten Antworten!

@ ANNICK und @Tom Swiss:
Ich war schon mal in Swakopmund; mit der Mondlandschaft, dem Welwitschia-Drive und einfach der hübschen Stadt (viel Wasser in Afrika!) sowie dem Kontrast zwischen Sand und Meer gibt's meiner Meinung nach schon was zu sehen ... und Tom Swiss empfiehlt ja sogar eine zusätzliche Nacht. Ich denke ich bleibe erst mal bei einer Übernachtung hier, wenn nicht noch viele andere MUSS MAN SEHEN kommen.
Die D707 hatte ich auch schon auf dem Plan, als nächste Übernachtung hätte da auch Aus stehen können ... , der Tipp bestätigt meine Planung - Danke!
Für eine weitere Nacht im KTP habe ich ja noch Luft.
Zum Satz "Als alternative Route würde ich via Damaraland die Skeleton Coast nach Swakopmund - Soussouvlei und den Fish River streichen.": ich hatte weder Damaraland noch Skeleton Coast auf dem Plan - ich versteh' den Hinweis nicht recht ...

@ leopardenfan:
Die Chobe River Front steht bei mir auch auf dem Zettel, so ausführlich war meine Streckenbeschreibung ja nicht. Meinst du, dass da auch mehr Zeit als ein Reisetag von Kusane bis zur nächsten Nacht irgendwo im Caprivi (noch nichts überlegt) benötigt wird?

Danke und liebe Grüße

Klaus
1'667 Beiträge · seit 200909. März 2011 · #7
Hallo, Klaus

erst einmal Willkommen im Forum....

du hast dir eine schöne Strecke ausgesucht.
Aber, was mich stören würde ist, dass du oft an schönen Orten nur eine Übernachtung hast.
Du musst bedenken, dass ihr teilweise recht lange Strecken zu fahren habt, und erst am späten Nachmittag an euerem Ziel ankommen werdet.
Dazu kommt die frühe Dunkelheit zu euerem Reisezeitpunkt, sodass ihr die Orte kaum wirklich geniessen könnt, da ihr ja am nächsten Morgen weiter fahrt.
Ich würde die ersten Tage komplett streichen, und von Windhoek direkt Richtung KTP fahren.
So hättet ihr die Möglichkeit, an einigen Stellen wenigstens 2 Übernachtungen einzubauen.

Lieben Gruß

Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
461 Beiträge · seit 200809. März 2011 · #8
Hallo Klaus

Der Hinweis würde bedeuten, dass man diesen Teil dazu nehmen könnte und dafür an einem andern Ort streichen müsste. War nicht ganz klar wieviel du schon weisst. Aber da du Swakopmund ja schon gesehen hast ..
Ich sehe das wie Annick entweder Swakopmund mit mind 2 Nächten oder gar nicht.

Gruss
Tom
915 Beiträge · seit 201009. März 2011 · #9
"Der Weg ist das Ziel"
Liest sich gut auf den ersten Blick. An sich habt Ihr ja ausreichend Zeit zur Verfügung. Schade nur, dass Ihr sie so wenig nutzt. Von den Zielen am jeweiligen Ende des Weges werdet Ihr nicht viel haben fürchte ich bei dieser Routenplanung.
Ich würde Euch (aus Erfahrung) dringend raten weitaus öfter mehr als nur eine Nacht an einem Ort zu bleiben. So wird das zum "Abhaken" vieler Ziele. Schade.

Vielleicht überdenkt Ihr Euren Plan ja noch einmal.
Wohlmeinende Grüße
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
58 Beiträge · seit 200809. März 2011 · #10
Kann mich den obigen Kommentaren nur anschliessen !

Die von euch avisierte Route, welche in 25-30 Tagen absolviert werden soll, habe ich selbst in vier unabhängigen Touren hinter mich gebracht und dabei auch Zeit für Tiere, Pflanzen, Landschaften und neue Bekanntschaften genossen !

Hab eure Route mal auf Mapsource grob zusammengestrickt, es sind ca. 5.500 km zu bewältigen, dies teilweise auf Pisten, welche max. 20-30 km/h zulassen (Mabua, Moremi, Nxai).

Ihr werdet euren Trip wahrscheinlich erst später, wenn ihr eure im Schnelldurchgang geschossenen Fotos bewundert, geniessen !

Im Ernst, nach meiner Meinung solltet ihr eure Route um mindestens 50 % zusammenstreichen.

Gruss
Fips
Themenstarter167 Beiträge · seit 201110. März 2011 · #11
Hallo nochmals und herzlichen Dank an Alle, die sich die Zeit nehmen und sich mit unseren Plänen beschäftigen!

@ Birgitt, Günter Franz und ssbecker: ich schrieb ja, dass wir noch 3 oder 4 weitere Übernachtungen an schönen Stellen einplanen wollen. Was meint Ihr denn, wo auf unserer angedachten Route wir noch 'ne Nacht dranhängen sollten?

Auch ich bin bei der Grobplanung auf mindestens 5500 km Fahrstrecke gekommen. Dieses "Mammutprogramm" ist für mich selbst ja auch fragwürdig, daher bitte ich ja im Forum um entsprechende Anmerkungen.

Doch wie das bei unseren Mitfahrern als "Neuafrikaner" so meistens ist, wollen sie natürlich möglichst viel auf einer Tour sehen.
Wahrscheinlich wird es darauf hinaus laufen, den Namibia-Anteil tlw. zu kappen ... Dann wären vielleicht noch 5 bis 6 Nächte neu zu verteilen!

Liebe Grüße!

Klaus
106 Beiträge · seit 201110. März 2011 · #12
@ leopardenfan:
Die Chobe River Front steht bei mir auch auf dem Zettel, so ausführlich war meine Streckenbeschreibung ja nicht. Meinst du, dass da auch mehr Zeit als ein Reisetag von Kusane bis zur nächsten Nacht irgendwo im Caprivi (noch nichts überlegt) benötigt wird?



Hallo Hcandersen ich würde an deiner Stelle noch eine nach im Ihaha Campsite einbauen.
Leopardenfan
Tour Planung für Jedermann. Schreibt mir eine PN und ich erstelle euch eure persönliche Route durch das südliche Afrika.
zuletzt bearbeitet 10. März 2011
1'003 Beiträge · seit 200810. März 2011 · #13
hallo,
das
1 N Mabuasehube
1 N Ghanzi/Maun

wird nicht funktionieren
Du brauchst einen Tag vom KTP in die Mabua Sektion (190 km single lane Track)
1 Nacht Mabua ist Unsinn - an einem Tag bis Maun ist dann auch nicht zu schaffen.


3 N Moremi
1 N Maun
1 N Nxai Pan NP
1 N Nata (Elephands Sands Camp)
3 N Kazungula (Senyati Camp)

lass Nxai und Nata weg und fahre vom Moremi nach Norden durch den Chobe -> Savuti, Ihaha, ggf. Linyanti
da hast Du weniger Strecke und siehst mehr.
Gruss
Christian

PS: lass Swakop weg - ggf. lass den KTP weg - nimm die Tage für die CKGR, das liegt eher am Weg - man kann schon im KTP locker eine Woche verbringen.
Themenstarter167 Beiträge · seit 201110. März 2011 · #14
@ fordfahrer: Danke sehr für deine Hinweise! Da ich noch nie da war: warum ist 1 N Mabua Unsinn/was MUSS man da machen, was einen weiteren Tag benötigt? (Wie schon eingangs geschrieben, bin ich sehr früh in meiner Planung und habe noch längst nicht Alles gelesen). Wenn's bis Maun nicht reicht an einem Tag, hätt' ich halt vorher übernachtet (Ghanzi oder noch früher/dacht' ich bisher ...).

Zum zweiten Tipp: Die Strecke über Savuti habe ich bewusst nicht fahren wollen, da ich nicht weiß, ob unser Discoverer (eher Womo als Geländewagen/ich hatte noch nie so einen) die u.a. im Forum als sehr schwierig beschriebenen Sandpisten ohne großes Risiko bewältigen kann. Da ich ganz Botswana noch nicht kenne, kann es natürlich sein, dass andere Strecken meiner Route genau so schwer oder sogar schwerer sein können. Das ist natürlich auch immer vom Wetter abhängig ... Ich wollte da halt kein Risiko eingehen.

Zum Dritten: Dass ich Swakopmund weglasse, ist mittlerweile ziemlich sicher und wahrscheinlich auch die Nacht am Fish River, aber auch KTP ganz streichen, würd' mir schon sehr weh tun ...

Danke erst mal wieder

Klaus
58 Beiträge · seit 200810. März 2011 · #15
Ich antworte mal hier vor "fordfahrer":

Mabua - 1 N = Unsinn !

Von der SA-Seite (Nossob) brauchst du min. 1 Tag um nach Mabua (Südroute - Boso-Trail) zu kommen, gesehen hast du dann allerdings wenig bis nichts! Wenn schon Mabua, dann sollte man nmM mindestens zwei Nächte dort bleiben und die Pans abfahren.
Von Mabua nach Ghanzi brauchst nochmal min. 1 Tag, denn die Route bis Ghanzi wird dich ohne Stop 10-14 h kosten.

Der Boso-Trail nach Mabua ist eine Sandpiste, die einige Dünen beinhaltet, die dir, je nach Fahrzeug und Offroad-Erfahrung mehr Probleme bereiten dürften als Chobe über Savuti nach Kasane. Nach Savuti solltest du je nach Witterung und Erfahrung die Marsh-Route (östlich) meiden.

Sandpisten sind allgemein kein Riesenproblem für einen Allrader, nur wissen die Wenigsten, welche keine 4x4-Erfahrung haben, dass man den Reifendruck bis auf 1,2 bar oder weniger (je nach Auto und Reifen) ablassen muss und zusätzlich in Low-range (2.-4.Gang) sein Drehmoment halten muss. Viele 4x4-Vermieter geben dazu keine Hinweise, weil ihre Ausrüstung den notwendigen Kompressor nicht beinhaltet !

Dein Statement: "was MUSS man da machen, was einen weiteren Tag benötigt" deutet darauf hin, dass du nicht Afrika erleben, sondern nur KM produzieren willst. Total falscher Ansatz, sorry !!!

Gruss
Fips

P.S. Tip - Besorg dir die T4A-GPS-Karten inkl. Mapsource, gib dort deine geplante Route ein und schau dann mal, was du dir antun willst !

T4A
Beispiele:
Nossob - Mabuasehube 194 km / 8:18 h
Mabuasehube - Ghanzi 535 km / 9:46 h
Themenstarter167 Beiträge · seit 201114. März 2011 · #16
Hello again,

zunächst mal ein Dankeschön an ssbecker/fips für die stellvertretende Antwort für fordfahrer!

Dein kritisches Resümee
"Dein Statement: "was MUSS man da machen, was einen weiteren Tag benötigt" deutet darauf hin, dass du nicht Afrika erleben, sondern nur KM produzieren willst. Total falscher Ansatz, sorry !!!"
kann ich durchaus nachvollziehen, man kann meinen Satz wohl so interpretieren. Ich habe gemerkt, dass man sich hier im Forum vorsichtig ausdrücken muss ...
Von mir war das allerdings so gemeint, dass ich als bis dahin für diese Gegend Unwissender erfahren wollte, warum man sich da länger aufhalten sollte, damit sich die lange und anstrengende Anfahrt überhaupt lohnt. Mittlerweile habe ich mich etwas besser informiert und auch deine Hinweise versucht, zu verarbeiten.

Auf Grund aller Hinweise habe ich unsere (Grob-)Route überarbeitet. Sie nun erst mal so aus:

Ankunft in Windhoek und Fahrzeugübernahme
1 N Windhoek
2 N Sossusvlei
1 N Aus/Helmeringhausen
1 N Kalahari Game/Mata Mata
2 N KTP
2 N Mabuasehube
2 N Ghanzi/Maun
3 N Moremi
2 N Chobe NP
3 N Kazungula (Senyati Camp)
1 N Ihaha R.CP.
2 N Caprivi Streifen
1 N Grootfontein
1 N Waterberg
1 N Windhoek
Fahrzeugabgabe in Windhoek und Rückflug

In der Summe sind das bisher immer noch 25 Übernachtungen, drei oder vier weitere aus der Planung stehen nach wie vor zur Verfügung, die wir nach Belieben noch an geeigneten (empfohlenen?) Stellen einbauen können. Nach grobem Überblick ist diese Streckenwahl gegenüber der eingangs aufgeführten zudem um gut 1000 auf etwa 4500 Km (reine Reisestrecke) verkürzt. Ich hoffe, dass das machbar ist, auch wenn da immer noch einige Langstreckenetappen dabei sind, die wir aber wie gesagt gerne in Kauf nehmen!?

Vielleicht gibt's ja aus dem Forum noch die eine oder andere Anmerkung dazu. Ich sagte ja schon, dass es mir im Moment in erster Linie um die (sinnvolle) Durchführbarkeit der Etappen geht. Detaillierter Planung mit Unterkunftssuche nehme ich dann später in Angriff. Wir fahren ja leider erst 2012... 🙁

Liebe Grüße ins Forum
Klaus
3'766 Beiträge · seit 200614. März 2011 · #17
Hallo Klaus,

ich gehöre ja zu den Langsam/Wenigfahrern 🙂 (mit meinem störrischen Zebra auch nicht anders machbar) und ich denke denke deine 4500 Km verteilt auf ca. 15 (plus) Transfertage sind nichts. Auch 5500 Km stellen in deinem Reisegebiet noch keine wirkliche Grösse dar. Diese Distanzen sind durchaus vertretbar. Und sie sind noch weit entfern von einer Rally.

Die Sandstrecken in Botswana brauchen etwas an Zeit sind aber in aller Regel keine fahrtechnischen Herausforderungen. Anders ist es wenn in den NP Wasser steht - dann kann es etwas schwierger sein die Situation richtig einzuschätzen.

Wenn ich richtig gelesen habe, habt ihr noch ein paar Tage vor, da würde ich noch auf dem "Heimweg" den Etosha aufsuchen, lohnt sich irgendwie immer.

Alternativ zu 2 Nächten Mabuasehube kann man den Park gegen den Nachmittag verlassen und schon 2 oder 3 Stunden zurück richtung Zivilisation fahren. Das Übernachten unterwegs ist überall und gefahrlos möglich. Für die Strecke ab KTP über Mabuasehube in die Zivilisation müsst ihr unbedingt genügend Treibstoff einplanen - im Sand dürfte der Verbrauch so um die 15-20% höher liegen als sonst üblich.

Viel Spass bei der Durchführung der Reise, Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 14. März 2011
2'612 Beiträge · seit 200714. März 2011 · #18
Hallo Klaus,

bevor ich mich zur geplanten Route äußere, würde ich gerne wissen, ob Fahrzeug (Nissan Discoverer) und Reisezeit "gesetzt" sind (Mai-Juni). Könnte speziell im Moremi (wegen Wasserdurchfahrten und Matsch) problematisch werden.

Ich muss allerdings dazu schreiben, dass ich bisher noch nicht in einem Discoverer dort unten unterwegs war. Wäre ein 4X4 mit Dachzelt eine Alternative für Euch?

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
6 Beiträge · seit 201114. März 2011 · #19
Hallo Klaus,
habe vor zwei Jahren eine Tour Namibia/Botswana gemacht.
Grundsätzlich würde ich an Deiner Eurer Stelle überlegen, ob Ihr nicht bei dieser Tour den Süden Süden sein lasst (Fish River) und statt dessen im Norden mehr Luft habt.
Caprivi-Strip ist sehr nett - und wenn Ihr schon da oben in Kasane seid, würde ich überlegen, einen gebuchten Tagesausflug nach Vic Falls oder Livingston zu machen und da mit dem Heli über die Fälle zu fliegen.
Auf dem Waterberg-Plateau kann man mit Ranger auch kleine Wandertouren machen (1 oder zwei Übernachtungen), auch im Fish River Canyon kann man mit Übernachtung wandern, was (ich weiß ja nicht, wie gut zu Fuß Ihr seid) vielleicht mal eine nette Abwechslung zum ewigen Autofahren wäre.
Bei unserem Trip haben wir ALLE Unterkünfte erst im Land gebucht - z.T. mit ein oder zwei Tagen Vorlauf. Etwas längere Buchung wäre im Caprivi-Strip schlau, Chobe sowieso. Aber da Ihr ja mit Camper fahrt, sollte es in Namibia zumindest kein Problem sein, was zu bekommen, auch kurzfristig.
Auf jeden Fall solltet Ihr eine Puffer-Nacht vor dem Abflug einlpanen - man weiß nie, was kommt.

Sehr empfehlenswert ist meines Erachtens übrigens zwischen Windhoek Airport und Windhoek die Airport Lodge. Sehr sauberm geräumige Bungalows, das Essen ist gut und das alles zu reasonable Preisen plus: es ist für nach dem Ankommen oder vor dem Abfliegen nicht so weit zum Flughafen.

Viele Grüße
DoroBM
Themenstarter167 Beiträge · seit 201114. März 2011 · #20
Erstmal wieder herzlichen Dank an Alle, die mir geantwortet haben!

@ Crazy Zebra: Deine Einschätzung des Tourablaufs bestätigen mich in meinen Planungen; deine Hinweise werde ich im Auge behalten, im Etosha waren wir allerdings schon.

@ Volker: Ja, der Discoverer ist so gut wie fix, mit Dachzelten waren wir bisher unterwegs; jetzt wird von den anderen Mitreisenden zumindest etwas mehr Komfort gewünscht ...
Zur Reisezeit habe ich ja vorher schon geschrieben, dass wir etwa einen Monat unterwegs sein wollen irgendwann im Zeitraum Mai, Juni oder Juli 2012. Wegen der Ferienzeit in SA ist mir an sich Mai bis Juni lieber. Bei unserem auch in Südafrika mittlerweile unzuverlässigen Wetter kann man wohl nicht vorhersagen, dass die Pisten im Juli besser sind (was ja für diese Zeit spräche).

@ DoroBM: Fish River habe ich mittlerweile doch gar nicht mehr in meinen Planungen eingebaut!? Den Ausflug zu den Victoria-Fällen habe ich sowieso vor, ob mit Heli ist dann eher 'ne Kostenfrage.
Zum Waterberg: mal sehn, wieviel Zeit uns am Ende noch bleibt ...
Die Schlussnacht in Windhoek hab eich ja auch schon im Plan!

Danke nochmals

Klaus