MIMichaHThemenstarter2 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #1Hallo,
wir planen gerade für Oktober 2006 unsere erste Namibia-Reise. Insgesamt sind wir 14 Tage dort und mit dem Mietwagen unterwegs (normaler PKW, für mehr reicht das Geld leider nicht).
Das folgende Angebot liegt uns jetzt vor,:
1 Ü in Windhoek (Casa Piccolo Pension)
1 Ü in Mariental ( Kalahari Anib Lodge)
2 Ü in Sesriem (Desert Homestead) oder Solitaire (Namib Desert Lodge)
3 Ü in Swakopmund (Orange House)
1 Ü in der Vingerklip Lodge oder in Khorixas (iGowati Lodge)
2 Ü im Etosha Safari Camp
1 Ü in der Mokuti Lodge oder in der Onguma Game Ranch
1 Ü in Windhoek (Casa Piccolo Pension)
Ggf. noch eine Verlängerungsnacht in der Okonjima Lodge.
Was meint Ihr zu dieser Route, ist das so okay? Und ist die Okonjima Lodge tatsächlich so empfehlenswert?
Wir würden uns sehr über Eure Anmerkungen und Anregungen freuen.
Viele Grüße,
Micha H.
duwisib466 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #2Moin Micha,
schöne Tour. Aus meiner Sicht alles gut zu schaffen und auch eine gutgewählte Route. Zu den Lodges kann ich nichts sagen, bin Camper😳
Bis dahin und angenehme Woche
Jürgen
MAMartinL503 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #3Hallo Micha,
im Großen und Ganzen finde die Route auch o.k. Überlegen würde ich, ob ich in Swakopmund nur zwei Nächte mache, statt Etosha Camp gleich die paar Kilometer weiter ins Rastlager Okauqueijo fahre und die eingesparte Nacht in Swakopmund für Okonjima einsetze. Ich finde, eine Nacht in Okonjima zu wenig. Vielleicht könnt Ihr auch die Nacht in Mariental woanders hin verlegen, um dafür irgendwo eine Nacht länger an einem Ort bleiben zu können. Gerade für den Erstkontakt solltet Ihr Euch Ruhe und Zeit lassen, auch wenn Ihr nur 14 Tage habt. Ihr kommt sowieso wieder...
Ansonsten wünsche ich Euch eine schöne Reise.
Martin
wüstenfee749 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #4hallo Micha,
ich kenne nicht alle Unterkünfte, die Du genannt hast.
In Windhoek übernachten wir immer bei unseren Freunden, auf Pad sind wir mit 4 x 4 und Dachzelt unterwegs. Trotzdem gönnen wir uns zwischendurch immer wieder eine Lodge.
Vingerklip kann ich sehr empfehlen, ist wirklich sehr schön.
Anstatt der Mokuti würde ich lieber in die Etosha Aoba gehen.
Okonjima ist uns irgendwann mal zu teuer geworden. Vor ca. 1O Jahren waren wir mal dort und es war wirklich ein Traum. Wahrscheinlich hat sich aber in den Jahren ziemlich viel geändert. Was kostet die Lodge jetzt ?
Grüße und gute Pad
Wüstenfee
YOYoshikawaGast06. Juni 2006 · #5Moin Wüstenfee,
das Main Camp kostet zurzeit 700,- pro Nacht und Nase Wohnen mit Vollpension zzgl. 700,- pro Nase für die Aktivitäten des Tages. Das Bush Camp 2.100,- für`s Wohnen. Die Aktivitäten sind gleich teuer.
http://www.okonjima.com/site/rates/mcamp2006.htmlGruß, Michael
wüstenfee749 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #6Danke für die Info.
das Bush Camp kenne ich gar nicht.
Mein letzer Preis war ca. 1998 pro Person DM 500,00 alles inkl.
Das ist ja dann richtig günstig geworden. Da können wir überlegen ob wir das bei unserer nächsten Tour mit einplanen.
Vielen Dank noch mal.
Wüstenfee
joli3'491 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #7Hallo Micha,
bei nur 14 Tagen kommt der "richtigen" Unterkunftswahl ja noch größere Bedeutung zu - was lässt man weg, was gönnt man sich. Die Anib-Lodge z.B. soll sehr schön geworden ( oder - nach Besitzerwechsel- geblieben ) sein; wenn dem so ist, fände ich einen Aufenthalt von nur 1 Nacht als zu kurz. Deshalb streichen und den Tag an anderer Stelle "investieren", denn Windhoek - Sesriem ( bzw. Solitär ) ist bequem an einem Tag zu schaffen. Desert Homestead kenne ich nicht, aber diese Lodge liegt vermutlich genauso weit weg vom Sossusvlei wie Solitär - gut, dass Ihr dort 2 Nächte habt, denn so könnt Ihr wirklich mal sehr früh (!) aufstehen, um rechtzeitig am Parkeingang zu sein. Vielleicht gibt es von der Lodge aus sogar eine geführte Tour ins Vlei. - Die Vingerklip Lodge würde ich auf jeden Fall der iGowati-Lodge in Khorixas vorziehen - da liegen von Lage und Komfort her Welten dazwischen. Etosha Safari Camp soll recht laut sein - aber vermutlich habt Ihr in Okaukuejo nichts bekommen; ich würde es trotzdem weiter probieren - eine Übernachtung IM Etosha-Park hat schon große Vorteile. Gleiches gilt auch für Mokuti (oder Onguma) und Namutoni. Von Onguma hört man viel Gutes, Mokuti dagegen ist mM nach einfach zu groß ( der "Ballerman von Etosha" ). Wenn Ihr es irgendwie ermöglichen könnt ( zeitlich und finanziell ), dann gönnt Euch zum Abschluss 2 Nächte Okonjima (Busch Camp) - vermutlich wäre das DER Höhepunkt Eurer Reise.
Gruß Joli
GEGeorg1'036 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #8Hallo MichaH
Die Tour ist so machbar auch mit PKW, 4x4 ist da nicht nötig und sehr teuer.
Mein Vorschlag:
Direkt von Whk Richtung Namib und Mariental weglassen.
Das spart schon mal einen Tag für andere Highlights
wie ZB Etosha vom Safari Camp. Besser wäre Etosha direkt. Probiert es mit Buchung. Es macht weniger Spass wenn ihr von da aus Etosha erkunden wollt. Jedesmal die Formalitäten, Ein und Ausfahrt kosten Zeit.
Mokuti hat mir gefallen da wenig Touris da waren nach einem Totalbrand, muss aber nicht sein, ich lese hier immer wieder von bessern Möglichkeiten.
Siehe Joli Beitrag.
Ansonsten hat jeder andere Schwerpunkte und Geldmöglichkeiten.
Meine Favoriten bleiben: Canyon, Namib, Swakop und Etosha und dazwischen viele grandiose Landschaften die man geniessen muss.
Den Süden hebt euch auf für die nächste Tour die mit Sicherheit kommen wird.
Grüsse Georg
EMemmy39 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #9Warum wird die Mokuti-Lodge immer wieder schlecht gemacht. Ich war bereits öfters dort (mindestens 4x) und finde sie immer wieder schön. Okay sie ist nicht zu vergleichen mit der Aoba-Lodge, die natürlich wunder-schön ist. Aber die Mokuti ist auch preislich wesentlich günstiger. Die Mokuti-Lodge hat schöne Zimmer. Eine große Pool-Landschaft und einen wunderschönen Garten. Die Abende beim Sun-downer vor dem Zimmer waren bis jetzt immer einmalig. Auch der abendliche Besuch der Mokuti-"Haustiere" Giraffen, Springböcke, etc. waren immer sehenswert. Natürlich können immer wieder größere Gruppen da sein. Aber meistens sind die Gruppen, die ich bis jetzt in der Mokuti-Lodge erlebt habe, ruhig gewesen. Höchstens im Pool kann es nach der Ankunft der Gruppen kurzzeitig es tempramentvoller zugehen.
MAMartinL503 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #10Das geht mir mit der Mokutilodge genauso. Ich war jetzt auch viermal drin und habe sie immer als angenehm empfunden. Wenn große Busgruppen da sind, kann es zwar manchmal zu Engpässen im individuellen Service kommen, aber ich habe dann immer an der Rezeption gefragt, wann denn der größte Andrang beim Essen ist und danach meine Essensplanung abgestimmt.
Die Anlage finde ich auch sehr schön, die Gruppen habe ich noch nie als störend empfunden. Meistens sind die richtig platt, wenn sie den ganzen Tag in Etosha waren, eine Ballermannsituation habe ich auch im Ansatz dort noch nie erlebt.
Die Mokutilodge verfügt für nur wenig mehr Geld über sogenannte Luxury Rooms, die ein wenig abseits liegen und sehr viel größer sind. Die Minibar ist im Preis incl, so dass man einen Teil des Mehrpreises wieder "absaufen" kann.
Je nach Veranstalter habe ich zwischen 5.- und 35.- Euro für das Haus mehr bezahlt (muss vom Reisebüro individuell angefragt werden).
Gruß
Martin
joli3'491 Beiträge · seit 200606. Juni 2006 · #11Hallo Micha,
Emmy und Martin kennen Mokuti aus eigenem Erleben und waren bereits mehrfach dort. Solche Erfahrungen sind natürlich sehr viel mehr wert als das, was ich vom Hören-Sagen und nach einer einmaligen Stipvisite dazu sagen kann. Also lass Dich bitte von meinem Statement nicht abschrecken.
Gruß Joli
mamba29835 Beiträge · seit 200607. Juni 2006 · #12Hallo Micha,
ich kenne die Mokuti-Loge auch aus eigener Erfahrung und würde nicht wieder hingegen. Nicht, dass sie irgendwie schlecht wäre - mir war sie einfach nur zu groß und zu touristisch.
Man kann natürlich, wie Martin schrieb, den Busgruppen gerade beim Abendessen schon ein bißchen aus dem Weg gehen. Das ändert aber aus meiner Sichts nichts daran, dass das Ganze von vorn herein für viele Menschen ausgelegt ist und die Atmosphäre auch so ist. Ist aber wirklich Geschmackssache. Wir haben uns in diesem Jahr für Aoba entschieden. War dank eines 3 Nächte wohnen, 2 Nächte bezahlen-Angebots preismäßig gut mit Mokuti vergleichbar.
Gruß
Susanne
ACachimn20 Beiträge · seit 200618. Juni 2006 · #13Hallo
Wir kommen gerade aus Namibia zurück. Mit einem normalen Mietwagen
braucht Ihr euch keine Sorgen zu machen. Wir hatten einen Toyota Tazz
von Budget und ca 2000 km Sand und Schotterpiste. Da alles schön trocken war, wars kein Problem. Wenn Ihr viele Tiere sehen wollt übernachtet in den frisch renovierten grünen Bungalows vom Camp Halali. Dort hat man das Gefühl mitten im Busch zu wohnen und ein tolles Wasserloch gibts gratis dazu. Namutoni war auch nicht schlecht, wobei dort in der Umgebung einige Wasserlöcher sind und man nicht allzuweit fahren muss.
Zur Okonjima Lodge (ich denke Ihr meint die mit der Africat foundation):
Die Lodge selbst hat uns gut gefallen. Ein bischen zweifelhaft finden wir das
blinde Reumageplagte Wartog das Abends mit am Feuer liegt.
Bei dem Leoparden-Drive sahen wir nur einen. Dann gibts einen Nachtspaziergang ca 15 Min zu einem Wasserloch wo angefüttert wird.
2 Stachelschweine ließen sich blicken. Die Wanderung zu den Geparden, tagsüber, gibt es nur bei 2 Übernachtungen.
Da wir nur eine Nacht dort waren und eigentlich nur der Geparden wegen dorthin gefahren sind waren wir zunächst ein wenig enttäuscht. Morgens konnten wir aber noch an einer Fahrt teilnehmen die in ein Gehege führt wo ca 8 Geparden leben die aus irgendwelchen Gründen nicht mehr Jagen können oder wollen. Nach einiger Zeit tauchten die 8 dann auf und das war wirklich ein schönes Erlebnis, weil diese Tiere beileibe keinen kranken oder schwächlichen Eindruckt machten sondern kerngesund wirken.
Also um keine Enttäuschung zu erleben würde ich beim Buchen mir ganz klar bestätigen lassen was ihr sehen wollt.
Gruss
Achimn
joli3'491 Beiträge · seit 200618. Juni 2006 · #14Hallo Achim,
danke für Deinen Bericht. Ich finde es immer wieder sehr interessant, die ungeschminkten Eindrücke derer kennenzulernen, die zum ersten Mal nach Namibia reisen. Im Laufe der vielen Wiederholungsreisen verschiebt sich die Perspektive und man sieht dann vieles doch mit anderen Augen. Zu Okonjima kann ich nur sagen: für nur eine Nacht ist dieses Ziel wirklich ein bisschen schade - so konntet Ihr wohl auch den Bushmanwalk nicht mitmachen. Es ist einfach so, dass die Lodge-Leitung die dort möglichen Aktivitäten so streckt, dass auch die Mehrtagesbesucher zufriedengestellt werden können - und angesichts der Preise sind die Erwartungen ja auch ziemlich hoch. Aber eine Attraktion verpassen die meisten Besucher, obwohl man sie fast überall und dazu auch noch kostenlos erleben kann: den afrikanischen Umgang mit der Zeit. Ich sag ja nicht, dass wir das unbedingt adaptieren müssen - aber wenn man eine Antenne für dieses Erlebnis entwickelt hat, dann fängt man an, die eigene Betriebsamkeit kritisch zu hinterfragen. Und das ist ganz bestimmt nicht das schlechteste Mitbringsel aus Namibia.
Gruß Joli<br><br>Post geändert von: joli, am: 18/06/2006 12:44
duwisib466 Beiträge · seit 200618. Juni 2006 · #15@joli: Danke! Ich suchte immer nach einer solchen Formulierung! Genau das isses! Der Umgang mit der Zeit.
Ich wollte als Kind schon wie Momo sein und mir die gestohlene Zeit zurückholen; Afrikaner scheinen die Erfinder von Momo zu sein und Michael Ende war dort!
Gruß Jürgen
Sanne2'462 Beiträge · seit 200619. Juni 2006 · #16Hallo Micha,
wir sind gestern erst aus Namibia zurück und daher poste ich nur ganz kurz zu Okonjima. Der ausführliche Bericht folgt dann später.
Okonjima ist ein Traum - wir waren im Bushcamp und hatten das Glück, 2 Tage ganz allein zu sein. Allerdings ist es irre teuer. Das Main Camp war bei uns voll ausgebucht. Da liefen sicher 40 Leute rum.
Wir hatten in unserem ganzen Urlaub immer sehr kleine, private Lodges und waren in der Regel fast immer allein. Daher waren wir begeistert, dass das Bushcamp ebenfalls so leer war.
Service, Essen und die Unterkünfte sind eine Reise wert - allerdings waren wir inklusive allem (Aktivitäten, Getränke etc.) mit rund 1000 Euro für 2 Nächte und 2 Personen dabei... es lohnt sich.... wir hatten uns riesig darauf gefreut und sind nicht enttäuscht worden...
Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200619. Juni 2006 · #171000 Euro sind auch eine Menge Holz😮
Wir gönnen uns auch mal eine Lodge, aber nie in diesen Preisregionen.
Mit 1000 Euro machen wir lieber ein paar Wochen länger in Namibia Urlaub...
Aber die Geschmäcker und Ansprüche sind unterschiedlich!
Solange das Preis-Leistungsverhältnis für jeden stimmt ist ja alles ok.
LG Jens
Sanne2'462 Beiträge · seit 200619. Juni 2006 · #18Hallo Jens,
willst Du eine ehrliche Antwort? Nächstes Mal bleiben wir auch lieber für das Geld in anderen Lodges länger... 😉
Allerdings war es mein Traum, dorthin zu kommen. Ich wußte ja vorher, was auf uns zukommt. Die Lodge ist super, aber ich kenne nicht viele Orte, die das Geld wert wären. Obwohl es ein tolles Erlebnis war, war es uns letztendlich zu teuer.
Für alle, die überlegen, doch dort zu übernachten, habe ich ein paar Bilder ins Forum gestellt. Zuksessive kommen immer mehr Bilder dazu.
Eine wirklich tolle Lodge, die wir empfehlen können, ist Kavita Lion Lodge nördlich von Kamanjab. Dorthin fahren wir auf jeden Fall wieder....
Liebe Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
YOYoshikawaGast20. Juni 2006 · #19@Jürgen, ein wenig off topic:
"Ich wollte als Kind schon wie Momo sein und mir die gestohlene Zeit zurückholen; Afrikaner scheinen die Erfinder von Momo zu sein und Michael Ende war dort!"
Das stimmt und ist im Urlaub für uns Mitteleuropäer eine neue und -wenn man sich denn darauf einlässt, manchmal notgedrungen 😵 - durchaus erholsame Erfahrung. Allerdings liegt hier auch einer der Gründe, warum Afrika als Ganzes immer weiter hinter dem Rest der Welt zurück bleibt.
Gruß, Michael
MAMartinL503 Beiträge · seit 200620. Juni 2006 · #20Hallo,
ich auch "off topic":
ich denke, Yoshikawa, Du hast vermutlich Recht. Ich bin viel mit Gruppen unterwegs, in allen Teilen des Erdballs. Und wenn man sich 14 Tage auf ein fremdes Land einläßt, dann findet man vieles herrlich, was bei uns so nicht ist. In Süd/Mittelamerika sind immer alle ganz begeistert von der "Manana-Mentalität", in der arabischen Welt vom "Kommste heute nicht, kommste morgen" und in Frankreich vom "Savoir vivre". Irgendwann geht mir das auf den Geist und ich sage den Leuten, dann macht es doch so. Geht in Euerm Beruf auf eine halbe Stelle, damit Ihr savoir vivre machen könnt, lasst Euern Rasen heute ungemäht, ihr könnt es ja Manana auch noch machen. Dann kommen tausend Sachzwänge ins Gespräch.
Das Erfahren eines anderen Umgangs mit Zeit ist ein Urlaubserlebnis, wie ein Foto, wie ein Gespräch - aber auch nicht mehr. Denn, würde ich so leben - und mir geht es ja genauso - würde sich in meinem eigenen Mikrokosmos eine mir genehme Entwicklung nicht vollziehen, im Makrokosmos - Du hast es angesprochen, Yoshikawa - ist es genauso. Ich bewundere die Menschen, die das wirklich schaffen, mit deutlich weniger auszukommen, sich nicht dem Tempo der Zeit zu unterwerfen, um ein Mehr an Leben zu gewinnen. Nur - der Durchschnittsnamibia- oder sonstwohin Reisende (und ich zähle mich ausdrücklich dazu) kriegt das nicht gebacken, eine Nachhaltigkeit aus den Urlaubserlebnissen für das eigene Leben umzusetzen. Wahrscheinlich könnte man sich danach einen Namibiaurlaub auch gar nicht mehr leisten...
Gruß
Martin