Klasse Bericht und tolle Bilder! Bin auf die Fortsetzung gespannt. Gruss Tobias
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200818. Feb. 2011 · #22
Hallo Peter,
ein gut zu lesender, schöner Bericht mit Klasse-Bildern. Danke. Ich bin auch gespannt, wie es weiter geht.
Das drittletzte Bild ist ein Giant Kingfischer.
Liebe Grüße Gerd
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200818. Feb. 2011 · #23
Hallo @ Topobär hallo Tobias,
Dank für den Zuspruch, tut gut und man schreibt nicht so ins Leere
Hallo Gerd,
Dank auch Dir, der Vogel ist beschriftet.
schöne Grüsse
Peter
Travelboy705 Beiträge · seit 201018. Feb. 2011 · #24
Schöner Bericht mit tollen Bildern. Ja - die Ruacanafälle sind schon imposant, bin mal gespannt wie ihr die Epupa Falls erlebt. Waren im April da und da hatten die Fälle auch schon gut Wasser, ist einfach ne tolle Gegend.
Danke für deinen Bericht, freue mich schon auf die Fortsetzung.
SG Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200818. Feb. 2011 · #25
Also gut Volker, dann weiter zu den
Epupa-Falls
Nachdem auch unsere gut motorisierten Campnachbarn auf die weitere Fahrt auf der D 3700 längs des Kunenes nach Epupa verzichten, verlassen wir die D 3700 und ab Swartbooisdrift folgen wir der D 3701, einer meiner Lieblingsstrecken, vorbei an Zebra- und Ehombabergen.
Die C 43 bringt uns wieder nach Norden zu den Fällen. In Epupa hat nur das Community Camp geöffnet, mit einer tollen Bar auf einer Aussichtsplattform direkt am Beginn der Fälle, doch mehr als Chips und Erdnüsse werden nicht serviert. Am Platz leben freche Halbmondtauben und zahlreiche Kingfisher.
Der östliche Platz der Einheimischen ist überschwemmt. Das Omarunga Camp hat einen neuen Sanitärblock und es wurde sogar eine Swimmingpool gebaut.
Auf dem Spazierweg geht es am Abend zum Aussichtspunkt. Vor mir stolpert ein junger Mann über das Steingeröll. Er hat vom Campingplatz bis zum Aussichtspunkt ununterbrochen telefoniert. Als wir gemeinsam unser Ziel erreichen, begrüßt uns dann auch - wie bereits vermutet - freundlich mit Buon Giorno 🙂
Mit einer wahnsinnigen Wasserwucht strömen die Fälle in Kilometerbreite in die Tiefe. Der Durchsatz wird Anf. Februar auf 1,8 Mio. ltr Wasser pro Sekunde geschätzt.
Nachdem sich der starke Abendwind gelegt hat, steigt die Temperatur wieder auf 30 ° C. Am Abend treffen wir auf Inge und Gerhard aus Linz. Zum Glück ist die Weinauswahl besser als das Speisenangebot und es wird eine lange Nacht auf der Aussichtsplattform 🙂
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #26
Opuwo
Von Epupa über die sehr gute C 43 nach Opuwo, ins Zentrum der Himbas.
Opuwo ein faszinierendes buntes Völkergemisch vom nackten Himba bis zum Herero im Maßanzug. Anlaufpunkt ist die Tankstelle, FNB-Geldautomat und der Supermarkt. Die Obst- und Gemüsetheke ist mit Ausnahme von Tomaten komplett.
Vor dem Markt die übliche Anmache, viele Himba-Frauen sind bereits zur Mittagszeit betrunken, da ist auch mit freundlicher Bestimmtheit nichts mehr zu machen. Ich werde schroff, das wirkt. Der Alkoholkunsum unter den weiblichen Himba hat leider erschreckend zugenommen, das war bereits in Ogongwati sichtbar. Männer sind in der Öffentlichkeit nicht beim Trinken zu sehen.
Wir freuen uns auf die Opuwo Country Lodge. Die Lodge hat einen schönen Campingplatz mit Grill, Strom, Wasser, Gras-Sitzplatz und Handyempfang. Schon bei Anmeldung werden Pool und Kaffee angeboten. Nach dem unfreiwilligen Fasten in Epupa melden wir uns zum Dinner an.
34 ° C, jetzt erst mal ins Wasser. Der Pool ist die Wucht. Eine Seite ist völlig offen und ein geschickt ausgeführter Überlauf gibt einen das Gefühl, man schwimmt in die Savanne. Dazu noch ein gigantischer Ausblick in die Tönesen- und Giraffenberge... 😛
Es geht zum Dinner. Ein wunderbarer Abend, der frische Wind eines vorbei ziehenden Gewitters kühlt die Luft auf 25 °C. Just in dem Moment, als die Küchencrew mit Gesang das Dinner eröffnen möchte, erhebt sich ein schwedischer Reiseleiter und beginnt ausladend über die Himba zu dozieren.
Die Reisegruppe beobachtet während des Vortrages gespannt unsere Vorspeise. Andere Gäste verlassen die Terrasse und ziehen verärgert in den Speisesaal. Der Mann ist nicht zu bremsen, schweißgebadet mit Lesebrille auf der Nase, beendet er nach 30 Minuten seine Ausführungen. Die Reisegruppe atmet auf und applaudiert brav. Zu früh gefreut. Nun greift der Mann zur Speisekarte und erklärt ausführlichst jedes einzelne Gericht, Beilage und Zubereitung....
Wir haben inzwischen - unter neidischer Beobachtung - unser Steak verspeist, sind beim Dessert angekommen und die zweite Flasche Sauvignon Blanc angebrochen.
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #27
Hallo Peter,
Dein Part über Opuwo hat mir richtig gut gefallen. Schön, dass Du das Gewusel an der Tankstelle und die Stadt überhaupt so wie ich empfindest - ein typisches afrikanisches Städtchen, in dem man Menschen jeden Schlags treffen kann. Ich musste mir leider von einigen Mitreisenden so einen Unsinn wie "ungepflegt, dreckig" und ähnliches anhören.
Auch die Lage von der Lodge - danke für die wundervollen Bilder - ist wirklich überwältigend. Irgendwann werde ich auch wieder dahin fahren und darauf freue ich mich schon jetzt.
Liebe Grüße Gerd
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #28
Camp Aussicht
Von Opuwo soll es - angeregt durch viele FoMi Beiträge - ins Camp Aussicht zu Marius Steiner gehen.
Die Anfahrt zum Camp von Norden her ist holbrig. Schon kurz nach der Abzweigung von der C 43 hat der Otjtaimo Teile des Weges weggespült.
Doch Marius macht den Gästen bereits bei Anreise Mut. Es gibt noch eine wesentlich angenehmere Zufahrt von Süden her. Eine Beschilderung der Südzufahrt wurde Marius von den Landbesitzern untersagt.
Am Wohnhaus werden wir dann mit "Hallo, herzlich Willkommen" begrüsst. "Ich bin Albert" .. nanu, hieß der Typ nicht Marius?
Es stellt sich heraus, dass Albert mit seiner Frau Katharina aus Friesland gekommen sind und Marius für einen Monat unterstützen ".... mal alles so richtig auf Vordermann bringen.." wie Katharina sagt.
Das Camp macht seinen Namen alle Ehre. Wasser aus Behältern, kein Strom, keine Handynetz. Gleich mal auf den hübsch markierten Wanderweg zur Aussichtsplattform.
Es werden zwei wunderbare Tage bei Marius. Der Himmel bleibt bedeckt, die Temperatur steigt nicht über 25 °C, ideal zum Wandern. Das hügelige Land erinnert uns an unsere fränkische Heimat, viele Kalkfelder, wie im Jura. Am Abend die üblichen Gewitter. Marius strahlt, seine Wassertonnen sind bereits jetzt zum Beginn der Regenzeit randvoll. Eine Quelle oder Brunnen hat er ja nicht.
Beim Dinner eine bunt gemischte Truppe an der grossen Tafel. Katharina mit ihren Kochkünsten, Albert, der immer aufmerksam für Getränke sorgte, ein Berliner, der auf seiner Fahrt in den Norden kurz vor Opuwo wegen der schlechten Pad umgedreht hat...., eine nicht einzuordnete deutschsprechende Frau, die ihr Essen permanent mit einer Taschenlampe kontrollierte, ein Schwabe, der auf alleinige Minenbesuche mit Marius bestand, ein Weltenbummler, seit 3 Jahren unterwegs, der nicht verstand, warum Leute wegen läppischer 3-4 Wochen nach Namibia kommen und über allen schwebt Marius als ausgezeichneter Gastgeber.
Marius erlebe ich keinesfalls als kauzigen Eigenbrötler sondern als intelligenten Zeitgenossen mit sehr feinsinnigen Humor. Seine Einstellung zum Volk der Himba ist sehr viel realistischer als sie hier teilweise im Forum geäußert wird. "Ich spreche ihre Sprache, bin mehr als 20 Jahre mit ihnen zusammen und um so besser ich die Himba kenne, desto weniger verstehe ich sie", sagt er.
Als am zweiten Tag ein neuer Gast fragt, ob er noch beim Dinner teilnehmen kann, entgegnet ihm Marius, ".. klar, aber nur wenn Du deine Krawatte dabei hast"
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #29
Hallo Gerd,
leider steht die Lodge derzeit zum Verkauf.
Ich hoffe nur, dass es da droben vernünftig weitergeht, wäre doch schade um den tollen Pool.
schöne Grüsse
Peter
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #30
Puros
Die C 43 zurück bis Sesfontein. Hier wird mal wieder nach hause telefoniert. Sesfontein ist gewachsen. Es reiht sich Camp an Camp, die Service-Einrichtungen bleiben aber jeweils sehr überschaubar.
Dann die D 3707 nach Osten bis Puros. Zunächst leicht gebirgig, dann flach durch die Giribes Plain, einem riesigen Sandfeld. Trotz bedeckten Himmels ereichen die Temperaturen 35 °C. Etwa die Hälfte der Strecke ist leichtes Wellblech. Auf halben Weg in Toakas plötzlich über 100 Fahrzeuge und eine große Menschenansammlung - Viehmarkt.
Es geht mehrmals durch das trockene Gomatumtal, sicherheitshalber mit zugeschalteten Allrad. Giraffen, Esel, Straussen, Springböcke.
Scheinbar hat sich der Viehmarkt aufgelöst, wir werden immer wieder von Fahrzeugen überholt. Besonders auffällig fahren die Boys der Puros Lodge mit ihren offenen Gamedrive-Autos. Es wird abgekürzt was das Zeug hält. Beginnt Wellblech, fahren sie sofort neben der Hauptspur. Teilweise laufen 6 Pisten nebeneinander.
In Puros sind die Fahrspuren vom starken Wind verweht. Ich folge dem Navi, komme mit Mühe durch den Weichsand des Hoarusib-Bettes und erreiche auch die Lodge. Von dort soll es westlich des Hoarusib nach Norden zum Comunity Camp gehen, eine Spur ist aber nicht zu finden. Also wieder durch das Flussbett zurück auf die östliche Fluss-Seite.
Der Maintrack läuft momentan auf der östlichen Fluss-Seite nach Norden. Die Hoarusib Passage auf Höhe der Puros-Campsite, in den "T4Afrika" als [impassable] angegeben, ist momentan die beste Flussquerung. Auch die Leute der Puros Bush Lodge nahmen diese Spur und fuhren über den Campingplatz zu ihrer Lodge.
Der Platz ist eine Idylle. Riesige Kameldorn mit eingewachsenen Schlingpflanzen mit ligusterartigen Blättern. Zwei Rotschnabel-Frankolin leisten uns beim Abendessen Gesellschaft.
Am Abend sitzen wir völlig alleine am Hoarusib-Ufer und genießen die unglaubliche Stille
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #31
Jan Joubert Koppie
Ein Aussichtspunkt nördlich von Puros am frühen Morgen
Blick in das Hoarusib-Tal nach Norden
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #32
Hallo peter 08!
Beinahe wäre mir dein Reisbericht entgangen, da du ihn in Fortsetzung deiner Abreisebenachrichtigung schreibst. Sehr interessanter Bericht, danke. Zu deinen Bestimmungsfragen: (14)Woodland Kingfisher - Senegalliest (15)Grey-headed Kingfisher - Graukopfliest (Liest=Eisvogel) (alter Name: Grey-hooded Kingfisher).
Grüße lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #33
Hallo @ lilytrotter,
hast Recht, hab mal versucht, das Thema zu ergänzen.
Vielen Dank für die Vogelbestimmung
schöne Grüsse
Peter
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #34
Palmwag
Von Puros geht es die D 3707 zurück. Vor Sesfontein biegen wir ab nach Süden ins Hoanibtal Richtung Elephant Song Camp.
Der Maintrack ist bei den zahlreichen Spuren nur dank Navi zu finden. Leider wird es bald nass und matschig. Ein Donnern über uns tut sein Übriges, wir kehren um. Die betonierte Furt durch den Hoanib 30 km nach Sesfontein gibt uns recht, der Fluss kommt langsam hoch.
Also auf nach Palmwag und schon setzt der Regen ein.
Am nächsten Morgen Palmwag Camp - 5.45 Uhr:
Neben uns öffnet sich der Reissverschluss eines Dachzeltes. Unser südafrikanischer Nachbar verläßt sein Zelt und steigt in einen dunkelblauen Overall. Scheppernd reisst er seinen Werzeugkasten auf und startet für eine viertel Stunde seinen Toyota 3,0 D4. Ein kleiner Kundendienst ist angesagt.
Er prüft alle Funktionen, zum Schluß den Turbolader, den er mit Hilfe seiner Ehefrau 3 mal kurz hintereinander auf gefühlte 10.000 U/Min bringt. Die Kühlerhaube fällt ins Schloß, er stellt den Motor ab und mit einem fröhlichen "Ok, Baby ... Bacon and Eggs" klopft er seiner Frau zufrieden aufs Hinterteil und verschwindet zum Duschen.
Der köstliche Duft von gebratenen Eiern gibt mir den Rest.
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200819. Feb. 2011 · #35
Brandberg - White Lady Camp
Die D 2612 führt und zu den Organ Pipes und zum Burnt Mountain.
Nach einer glitschigen Ugab Querung hinter Sorris Sorris erreichen wir die Brandberg White Lady Lodge. Das Gesicht der blonden Dame am Empfang will ich hier nicht beschreiben. Mit einer freundlicher Weise zur Verfügung gestellten Kugelschreibermine durfte ich mich in das Übernachtungsbuch eintragen.
Das Camp hielt leider, was die Anmeldung versprach. 36 Campsites, dazu zahlreiche Tented Camps und etliche Chalets auf einen Haufen sind halt nicht unser Ding. Das Schönste war ein aufkommender Sandsturm und ein unbeschreibliches Gewitter über dem Brandberg
Hallo Peter, toller Bericht, wie hast du den so schnell hinbekommen? Ich finde es auch sehr interessant zu sehen, wie die Landschaft jetzt zwei Monate nach unserer Reise aussieht. Danke dafür! Viele Grüße Kiwi
Guten Morgen Peter ! Ein informativer und unterhaltsam zu lesender Bericht. Die Abschnitte nördlich Sesfontein und vom Kunene interessieren mich besonders, da wir diesen Teil Namibias bisher nicht kennen und beim nächsten Mal besuchen wollen. Vielen Dank und schöne Grüße Günter
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200820. Feb. 2011 · #38
Vielen Dank für den Zuspruch und auf zum
Messumkrater
Der Tag beginnt zunächst traurig.
Unser 6-Pfünder fränkisches, doppelt gebackenes Landbrot ist alle. Geschickt mit viel Erfahrung 14 Tage genießbar gehalten, ist nun Ersatz aus Namibia von Nöten. Mit dem "Siebenfelder 7-Korn" der Hansa Bäckerei haben wir in Uis aber einen guten Ersatz gefunden.
Hinter Uis steht Marissa mit ihren beiden Kindern und bietet Steine an. Unter dem vielen Ramsch finden wir doch noch ein paar klare Quarzkegel und Rosenquarze zum Verschenken. Solltet Ihr Marissa und den Kinder in geschmackvollen T-Shirts begegnen, die sind von uns 😉
Zu Füßen des Königsteins führt uns die D 2342 Richtung Messumkrater. Irgenwo heißt es dann "Off Road" ins Gelände. Hier hätten wir uns ohne Navi nicht mehr zurecht gefunden. Die Anfahrt ist mit 4 x 4 relativ problemlos, doch es verzweigen sich bald unzählige Spuren von vierrädrigen Kletterkünstlern. Einige fahren direkt über die Welwitschias...
Im Krater flimmert die Luft, dennoch sind die 35°C durch den frischen Wind vom Meer gut auszuhalten.
Vom Krater führt ein guter Weg direkt zur Skelettküste. Nahe Cape Cross erreichen wir das Meer. Die Lodge serviert hervorragende Schoko- und noch bessere Karottentorte 🙂
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200820. Feb. 2011 · #39
Swakopmund
Keine Namibiareise ohne Besuch in Swakopmund.
Damit auch die FoMis aus Namibia künftig JANETS Reiseberichte im angemessenen Zeitrahmen genießen können, ist heute großer Bahnhof an der Waterfront.
Das Alte Brücke Resort ist für Camper eine willkommene Urlaubserholung, mal wieder duschen ohne Falter und Käfer, keine Mopaneblätter im Ausguss.
Am Abend ins Lighthouse, der Kingklip wird zwar nicht so spektakulär dargeboten wie im Tug, dafür genießen wir die ruhige und lockere Atmosphäre. Noch mal kurz zum Jetty, schön gemacht.
Leider hat sich auf dem Abbruch-Gelände des ehemaligen Strand-Hotels noch nichts getan. Hier sollten endlich Städteplaner verbindliche Vorgaben zu Proportion, Höhenentwicklung und Nutzung schaffen. Ein internationaler städtebaulicher Wettbewerb wäre dem Standort angemessen. Die Waterfront ist das Gesicht Swakopmunds.
peter 08Themenstarter1'927 Beiträge · seit 200820. Feb. 2011 · #40
Walvis Bay
Nach Schweinsohren mit Cappuccino im Cafe Anton wird das Permit für den Naukluft Park besorgt.
Neben der B 2 sind wieder Kletterkünstler in den Dünen. Die Dünennutzung ist ja, wie wir einem Flyer der Umweltbehörde entnehmen, unterschiedlich eingeteilt. Eine Logik können wir zwar nicht ablesen, geht uns aber auch nichts an.
In Walvis Bay zahlreiche Kiter, die zwischen Pelicans Point und der Surfstation an der Lagune kreuzen. Die Wasserstelle ist von einer südafrikanischen Familie belegt, die gerade ihren Kabeljau-Fang ausnimmt und im Anhänger verstaut.
Übernachtet wird im Moon Chalets Park am südlichen Ortsende. Handynetz, Strom, Wasser, Grill am Platz sowie guter Wäschedienst. 100 N$ p.P.