Route Uganda

12 Antworten · 5'684 Aufrufe · gestartet 18. Jan. 2011 von QB7
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Themenstarter20 Beiträge · seit 201018. Jan. 2011 · #1
Hallo miteinander

Ein Highlight unserer Reise wird Uganda sein. In Etwa ist Folgendes geplant (Reisezeit: Dezember):

Tag:
53: Abflug von Durban nach Entebbe
54: Kampala
55-57: Kabarega N.P
58-59: Karuma N.P.
60-62: Kibale Forest
63-65: Rwenzori N.P.
66-68: Bwindi
69: nach Entebbe
70: Rückflug

Meine Freundin würde eigentlich am Liebsten 'nur' gerade die Gorillas besuchen, ich denke aber, dass man Uganda nicht nur darauf reduzieren darf. Nun: Frage ins Forum: wie kann ich meine Freundin überzeugen:-)

Weiter frag ich mich natürlich, ob die Route so machbar, und ob sie sinnvoll ist. Die Idee wäre, das Ganze mit einem Fahrer zu absolvieren. Na, was meint Ihr?

Danke und beste Grüsse an alle.

QB7
5'479 Beiträge · seit 200918. Jan. 2011 · #2
Ich komme gerade aus Uganda zurück. War das erste mal dort und sehr angetan. Das Highlight waren für mich die Landschaft und die Menschen. Wenn es rein ums Tiere sehen geht, gibt es bessere Länder (außer Gorillas und Schimpanzen).

Die geplante Route ist gut zu schaffen.

Die Argumente für Deine Freundin:

Nicht nur Gorillas, sondern auch Schimpanzen (Kibale Forrest) sind interessant.

Mal Wandern anstatt nur im Auto sitzen (Ruwenzori)

Damit die Tierbeobachtung nicht zu kurz kommt habt Ihr ja noch den Murchinson Falls N.P.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
6 Beiträge · seit 201019. Jan. 2011 · #3
das hier ist auch noch super, eien Insel in der Nähe von Entebbe.
Hier kann mann mit Chimpanzen 1 Stunde auf Tour gehen und Spielen etc.

http://ngambaisland.com/ngambaisland/ngambaisland.html

Wenn Sie das liesst will Sie da bestimmt hin.

gruss
365 Beiträge · seit 200620. Jan. 2011 · #4
Wie topobär schon meinte- Landschaften und Leute sind ein highlight. Ihr könnt ebenfalls viel zu Fuss unternehmen. Wenn ihr im Bwindi tracken geht, so gibts dort zum Beispiel die Möglichkeit verschiedene walks im Regenwald zu machen.

Uns hat sehr gut der geführte walk im Bigodi swamp (nahe Kibale forest)gefallen. Sehr sehr viele Vögel und Affen und es hat einfach nur Spass gemacht.

Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2011
Themenstarter20 Beiträge · seit 201020. Jan. 2011 · #5
@Jörg: den vorgeschlagenen Walk werde ich mir merken

@Topobär: versuche mal, die Argumente anzubringen:-) Ist Murchison noch ein Must, wenn man vorher 2 Monate in Namibia, Botswana und Südafrika war? (Bin noch auf der Suche nach Tagen...)

@pazzo: danke für den Link
64 Beiträge · seit 201020. Jan. 2011 · #6
Aus meiner Sicht ist Murchison kein Muss, wen man insbesondere Botswana bereits kennt. Alternativ würde ich ein paar Tage in den Mondbergen einplanen und eine Tour machen (4-5 Tage). Alles was man innerhalb eines Tages in Rwenzori machen kann, ist nicht wirklich spektakulär. Das wirkliche Spannende beginnt ab dem 3. Tag, die Landschaft ist schlichtweg unglaublich. Zurück gehen bringt dann auch nicht soviel, da ist es besser, den Rundweg zuende zu gehen. Träger, Guide und Koch lassen sich problemlos vor Ort organisieren, wir sind am nächsten Tag gestartet.
Falls du noch etwas genaueres dazu wissen willst, meld dich einfach.
365 Beiträge · seit 200620. Jan. 2011 · #7
@ BQ7

Falls ihr den walk im Bigodi swamp macht, dann fragt nach Alex als guide. Er kennt nahezu jeden Vogel, erklärt viel und ist total nett.

Würde auf jeden Fall auch ein Chimp tracking im Kibale Forest machen.....dazu dann evtl. auch noch eine Nacht in einem der Baumhäuser von Chimps Nest?! Kostet allerdings 150$/ pro Nacht! Vielleicht überzeugt das ja deine Freundin? Da wohnt ihr in den Baumkronen des Regenwaldes, umgeben von Vögeln, Affen und es gibt jede Menge total bunter Schmetterlinge.




Falls ihr im Nildelta campen wollt, das geht im Murchison für 45 $ pro Nacht. Da seid ihr dann gaaaaaanz alleine inmitten der Natur und den Tieren. Ein Ranger zeigt euch verschiedene Plätze und ihr habt dann die freie Auswahl. Falls deine Freundin Rhinos mag, dann unbedingt ins Ziwa Rhino Sanctury. Da könnt ihr nachts im Zelt liegend die Rhinos grasen hören. Beim Rhino tracking kommt ihr dann ganz nah an die Tiere ran!


Uganda hat in jedem Fall mehr zu bieten als "nur" Gorillas. 😉


Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2011
Themenstarter20 Beiträge · seit 201023. Jan. 2011 · #8
@muzungu: das mit dem Baumhaus ist eine gute Idee (und Schmetterlinge ziehen bei meinen Überzeugungsarbeiten sicher auch);-). Mit den Rhinos hingegen habt ich meine Probleme... War 2003 in SA auf einem Bushwalk, wo wir von einem verletzten Black Rhino angegriffen wurden. Nicht lustig. Seiher ist meine Fluchtdistanz gestiegen...

@Afrika_Ti: Danke für den Rundweg-Tipp. Hast du da noch weiterführende Informationen? Wäre super, danke.

@all: einen schönen Sonntagabend wünsch ich euch.
64 Beiträge · seit 201024. Jan. 2011 · #9
Du kannst (grundsätzlich) 5 Tage (die Tour geht auch problemlos in 4 Tagen)oder 9/10 Tage Touren machen. Die lange Tour ist mit Gipfelbesteigung (Margherita Peak), die kürzere ist reines Trekking. Aus meiner Sicht ist das ausreichend, die Gipfeltour ist was für Hardcore-Freaks 😉 .
Du brauchst Gummistiefel (!!!), die sind problemlos vor Ort zu kaufen, wetterfeste Kleidung, gute Schuhe (wasserdicht) und gute Kondition. Es regnet viel, es ist sumpfig und die Hütten sind lausig. ABER: es wird mit Sicherheit das Highlight des Urlaubs. Eine gute Site mit Informationen ist hier: http://www.rwenzoritrekking.com/trekkingoptions.html
70 Beiträge · seit 200901. Feb. 2011 · #10
Hallo QB7,

vieles ist schon gesagt. Ein Argument könnten noch die baumkletternden Löwen im QENP sein - einer von nur zwei Parks in Afrika wo die Löwen auf Bäume klettern. Siehe mein Avatar.

Gruß,
Mkango
273 Beiträge · seit 200901. Feb. 2011 · #11
Afrika_Ti schrieb:
Das wirkliche Spannende beginnt ab dem 3. Tag, die Landschaft ist schlichtweg unglaublich. Zurück gehen bringt dann auch nicht soviel, da ist es besser, den Rundweg zuende zu gehen. Träger, Guide und Koch lassen sich problemlos vor Ort organisieren, wir sind am nächsten Tag gestartet.
Falls du noch etwas genaueres dazu wissen willst, meld dich einfach.
Hallo, hats du noch etwas mehr Infos?

Tageskilometer, Nötiger Fitness Level, Kosten?

Danke!
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.
297 Beiträge · seit 200701. Feb. 2011 · #12
Hallo,
nicht so berühmt wie Rwenzori ist die Besteigung des Mt Elgon, grösste Caldera der Welt, an der Grenze zu Kenia.

Der Gipfel Wagagai 4321m, alles normales Trekking, noch nicht so touristisch, sehr nette Guides, schöne Landschaften, tausende Senecien, Lobelien etc... ich fands super. Man sitzt und kocht zusammen am Feuer und bekommt guten Kontakt zu den Guides.

Kosten: 50 $/Tag plus Träger 12.000 UGX/Tag plus Camping 15.000 UGX /Tag. Dauer 4-5 Tage, man kann einen Tag dranhängen um die wunderschöne Caldera zu durchqueren.

Besteigung Rwenzori kostet meines Wissens 780 $ für 7 Tage plus Tip für den Central Circuit (ohne Gipfel).

Viele Grüsse
Heike
64 Beiträge · seit 201001. Feb. 2011 · #13
Viele Informationen über Preise etc. findest du unter dem von mir geposteten Link.
Die Kilometer pro Etappe weiß ich nicht mehr, ist auch (aus meiner Sicht) unwichtig, weil bei der herrschenden Topographie die Laufzeit eher entscheidend ist für mich (zwischen 4 und 6 Stunden pro Etappe).
Fitness-Level: Also ich treibe kein Sport, wandere ab und an ein wenig in der Sächsischen Schweiz und rauche ca. 10 Zigaretten am Tag.Ich hab die Tour (fast) problemlos geschafft, obwohl ich abends schon ziemlich kaputt war (man versinkt oft im Matsch und das strengt doch ein wenig an).
Wichtig ist ein warmer Schlafsack (möglichst bis -10 Grad Celsius)und genügend warme Wechselsachen (es regnet). Gummistiefel lassen sich problemlos vor Ort kaufen (die Träger freuen sich, wenn man ihnen die am Ende da lässt).