SUSusi123Themenstarter20 Beiträge · seit 201117. Jan. 2011 · #1Hallo,
tolles Forum hier, danke für die vielen Informationen, die hier nachzulesen sind!
Wir planen nun auch unsere erste Namibia-Reise, drei Wochen im August 2011. Folgende Route haben wir ausgetüftelt. Was haltet Ihr davon? Unterkünfte sind schon ausgesucht, aber noch nicht gebucht, das wollen wir in dieser Woche machen, wenn die Route endgültig feststeht.
1. Windhoek
2. Mariental (Rote Dünen)
3. Keetmanshoop (Köcherwald)
4. Aus
5. Aus (Ausflug nach Lüderitz)
6. Tiras Berge
7. Tiras Berge
8. Sossusvlei
9. Sossusvlei
10. Swakopmund
11. Swakopmund
12. Erongo, Farm Omandumba
13. Twyfelfontein
14. Twyfelfontein
15. Etosha Okaukuejo
16. Etosha Okaukuejo
17. Etosha Halali
18. Etosha Halali
19. Waterberg
20. Waterberg
21. Windhoek
Im Detail noch ein paar Fragen:
1. Gibt es in Etosha Restaurants, oder soll/muss man in den beiden Unterkünften gleich das Abendessen mitbuchen?
2. Wir haben uns für einen normalen Wagen entschieden, 4x4 ist sicherlich für die Route nicht nötig. Was würdet Ihr eher empfehlen: einen VW Polo (oder ähnliches in der Klasse) oder einen Toyota Corolla (oder ähnliches in der Klasse)? Was sind Vor- und Nachteile dieser beiden Wagentypen? Wir sind zu zweit unterwegs.
3. Gibt es Erfahrungen mit dem Autovermieter Budget? Wir wollen über Sunnycars buchen, und die bieten eben nur Budget an.
4. Muss man Touren im Voraus buchen? (z.B. Tommy Desert Tour oder Living Desert in Swakopmund oder ebenfalls dort die Delphinfahrt) Oder reicht eine Buchung vor Ort?
5. Lohnt sich in Etosha eine organisierte Safarifahrt in die westliche Zone, die für die Öffentlichkeit gesperrt ist? Oder sieht man genug mit dem Pkw außerhalb dieser Zone?
6. Mariental: Wo ist der beste Ort, um die roten Dünen anzuschauen?
So, das wär's erstmal an Fragen. Weitere werden sich vielleicht im Laufe der Planungen ergeben... Vielen Dank schon mal vorab für Eure Hilfe.
Liebe Grüße
Susi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2011 · #2Hallo Susi,
willkommen im Forum!
Persönlich würde ich die Tage 3-7 etwas zusammen streichen und eine gewonnene Nacht in Swakopmund einbauen.
Zu Deinen Fragen:
1. Gibt es in Etosha Restaurants, oder soll/muss man in den beiden Unterkünften gleich das Abendessen mitbuchen?
Es gibt je Camp ein Restaurant, bei dem Du auch spontan essen kannst. Hat also keinen Vorteil es vorzubuchen.
2. Wir haben uns für einen normalen Wagen entschieden, 4x4 ist sicherlich für die Route nicht nötig. Was würdet Ihr eher empfehlen: einen VW Polo (oder ähnliches in der Klasse) oder einen Toyota Corolla (oder ähnliches in der Klasse)? Was sind Vor- und Nachteile dieser beiden Wagentypen? Wir sind zu zweit unterwegs.
Toyota Corolla o.ä. (am besten Avanza).
3. Gibt es Erfahrungen mit dem Autovermieter Budget? Wir wollen über Sunnycars buchen, und die bieten eben nur Budget an.
Tendenziell rate ich zu lokalen namibischen Vermietern (schau mal z.B. unter www.caran.org und www.natron.net) udn nicht zu den großen internationalen, die meist wenig flexibel agieren!
4. Muss man Touren im Voraus buchen? (z.B. Tommy Desert Tour oder Living Desert in Swakopmund oder ebenfalls dort die Delphinfahrt) Oder reicht eine Buchung vor Ort?
August ist Hochsaison, deshalb solltet ihr die Touren vorab buchen.
5. Lohnt sich in Etosha eine organisierte Safarifahrt in die westliche Zone, die für die Öffentlichkeit gesperrt ist? Oder sieht man genug mit dem Pkw außerhalb dieser Zone?
Der Westen kann auch nur aus dem Westen erreicht werden. die normalen Touren die NWR von Okaukuejo, Halali und Namutoni aus anbietet sind meiner Meinung nach wenig sinnvoll. Da seid ihr auf eigen Faust besser dran!
6. Mariental: Wo ist der beste Ort, um die roten Dünen anzuschauen?
z.B. Bagatelle
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
joli3'491 Beiträge · seit 200617. Jan. 2011 · #3Hallo Susi,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
- Mariental: für die Kalahari-Dünen habt Ihr nur eine Übernachtung vorgesehen. Wenn Ihr Christians Rat befolgt und auf Bagatelle übernachten würdet, dann wäre ein Nacht zu wenig.Daher ist zu überlegen, ob Ihr Mariental nicht ganz aus Eurem Programm streicht und bis Keetmanshoop durchfahrt. Sind zwar 500 km, aber durchaus machbar, da alles Teerstraße ( und Langweilig). Ihr kämt dan so rechtzeitig in Keetmanshoop an, dass Ihr bequem noch den Köcherbaumwald zum Sonnenuntergang miterleben könnt. Übernachtung z.B. in Pension Gessert.
- Keetmanshoop - Aus: kein Problem - aber: wollt Ihr nicht zum Fish-River-Canyon ? - Das würde ich mir nicht entgehen lassen, wenn ich schon mal im Süden bin. Allerdings macht das zumindest eine Übernachtung in Canyon-Nähe erforderlich, z.B. im Canyon-Roadhouse.
- Swakopmund-Erongo-Twyfelfontein:Eure Reihenfolge ist da nicht optimal.Eigentlich solltet Ihr erst nach Twyfelfontein fahren und dann ins Erongogebirge.Dort allerdings für nur eine Nacht zu bleiben, ist etwas schade.
Ich würde von Swakopmund bis zur Vingerklip-Lodge fahren, dort mindestens 2 Näche bleiben und von dort aus die Sehenswürdigkeiten um Khorixas besuchen. Danach dann weiter nach Etosha.
- Etosha-Waterberg: Etosha wird sicher das Highlight Eurer Reise sein. Ihr seid dann auch zur "richtigen" Jahreszeit dort.Ihr habt für Etosha 4 Nächte vorgesehen, was nicht schlecht ist, aber durchaus auch verlängert werden könnte.Dafür dann aber den Waterberg streichen - nicht, weil er sich nicht lohnen würde, sondern weil man Etosha-Windhoek auch in einem Rutsch fahren kann. Der Aufenthalt am Waterberg wäre also nicht unbedingt erforderlich - und 2 Nächte mehr in/um Etosha sind bestimmt ein Gewinn. Mein Vorschlag: noch 2 Nächte auf Onguma am Ostrand von Etosha dranhängen. Übrigens: in Etosha braucht man keine geführte Tour.Es gibt in den Camps Tiersichtungsbücher, aus denen man gut ersehen kann, wo gerade "etwas los" ist.
Als Auto würde ich einen Toyota Condor vorziehen: ist geräumig, man hat eine schön hohe Sitzposition und er ist preiswert.
Gruß Joli
SUSusi123Themenstarter20 Beiträge · seit 201117. Jan. 2011 · #4Hallo Christian und Joli,
vielen Dank für Eure schnellen Antworten.
Kurz noch ein Nachtrag dazu: Christian, Du rätst zu lokalen namibischen Vermietern (danke für die Links). Wir haben uns Sunny Cars ausgeguckt, weil die halt im Versicherungsfall alle Selbstbehalte übernehmen (inkl. Reifen, Glas, Unterboden). Das bieten nur die wenigsten Vermieter, denke ich - aber ich schaue mich gern noch mal auf den Seiten um.
Joli, danke für den Tipp, Mariental zu streichen und direkt nach Keetmanshoop zu fahren. Aber ich denke, am ersten Tag möchte ich nicht gleich 500 Kilometer fahren. Was haltet Ihr denn von der Unterkunft Lapa Lange in Mariental? Guter Blick auf die Dünen?
Fish-River-Canyon haben wir bewusst gestrichen, weil es noch mal eine sehr lange Fahrt runter und wieder rauf wäre - die beiden Tage bringen wir lieber woanders unter. Über die anderen Änderungen denken wir gern noch mal nach.
Viele Grüße - wir sind gespannt auf weitere Tipps aus dem Forum
Susi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2011 · #5Hi Susi,
Kurz noch ein Nachtrag dazu: Christian, Du rätst zu lokalen namibischen Vermietern (danke für die Links). Wir haben uns Sunny Cars ausgeguckt, weil die halt im Versicherungsfall alle Selbstbehalte übernehmen (inkl. Reifen, Glas, Unterboden). Das bieten nur die wenigsten Vermieter, denke ich - aber ich schaue mich gern noch mal auf den Seiten um.
Korrekt... und wie viel Ärger man trotzdem haben kann das kannst Du über die Suche oben heraus finden. Aber, wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung!
Sonnige Grüße
Christian
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SUSusi123Themenstarter20 Beiträge · seit 201117. Jan. 2011 · #6 Korrekt... und wie viel Ärger man trotzdem haben kann das kannst Du über die Suche oben heraus finden. Aber, wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung!
*seufz* Ich gebe zu: Vor dem Thema Auto haben wir in Namibia am meisten Respekt...
Gruß
Susi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2011 · #7Hi Susi,
Vor dem Thema Auto haben wir in Namibia am meisten Respekt...
müsst ihr nicht. Wenn man zurückhaltend fährt - was man mit einem kleinen PKW tendenziell eher macht als mit einem 4x4 (der ja überall durchkommt, auch bei 150 km/h ;-)) - sollte nichts passieren. Nachtfahrten vermeiden, ansonsten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, etc.
Sonnige Grüße
Christian
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SUSusi123Themenstarter20 Beiträge · seit 201117. Jan. 2011 · #8 müsst ihr nicht. Wenn man zurückhaltend fährt - was man mit einem kleinen PKW tendenziell eher macht als mit einem 4x4 (der ja überall durchkommt, auch bei 150 km/h ;-)) - sollte nichts passieren. Nachtfahrten vermeiden, ansonsten sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, etc.
Ich meinte auch weniger den Verkehr als das Drumherum: Was für Möhren man da angedreht bekommt, ob man überhaupt das bekommt, was man gebucht hat, ob nach zwei Tagen die Karre zusammenbricht, ein Reifen platzt, die Ölpumpe schlappmacht ... Habe mich ja schon durchs Forum gelesen und die Horrorgeschichten vor Augen 😉
Grüße
Susi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2011 · #9Hi Susi,
also ich buche seit 12 Jahren auch beruflich bedingt 😉 zig Autos in Namibia und keiner hatte bisher irgendwelche Probleme die nicht innerhalb von maximal 24 Stunden lösbar waren.
Also keine Angst!
Sonnige Grüße
Christian
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Günter Franz915 Beiträge · seit 201017. Jan. 2011 · #10Hallo,
bei den vielen, vielen Fragen versuche ich mich mal auf ein paar Punkte die mir auf die Schnelle aufgefallen sind zu beschränken:
- zur Budget Autovermietung:
wir haben stets bei Budget gebucht und hatten keinerlei Grund für Beanstandungen, auch bei einer Panne wurde uns schnell geholfen.
- zur Route:
Was Ihr Euch für 21 Tage vorgenommen habt, haben wir uns in 3 x 21 Tagen angeschaut.
den ersten Teil Keetmanshop - Aus würde ich bei der zur Verfügung stehenden Zeit auslassen. Lüderitz ist mehr wert als nur ein Ausflug von Aus. Was genau erwartet Ihr davon !? Dazu seid Ihr dann so weit im Süden, dass sich der Fish River unbedingt mit einbauen ließe. Der Süden wäre aber eine extra Reise wert aus meiner Sicht.
- zu Etosha:
die Camps besitzen jeweils ein Restaurant mit gutem Büffet, Vorausbuchung ist nicht notwendig. Diese Frage wundert mich schon, das ist in jd.Reiseführer nachzulesen.
Bei der Kürze der Zt.die Ihr in Etosha seid, lohnt sich ein Besuch des Westsektors nicht. Die Anfahrt dahin ist lang und im allgemein geöffneten Teil gibt es genug zu sehen, besonders wenn es Euer erster Besuch da ist.
Soviel für's Erste.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Gruß
Günter
SUSusi123Themenstarter20 Beiträge · seit 201117. Jan. 2011 · #11Hallo Günter,
wir haben stets bei Budget gebucht und hatten keinerlei Grund für Beanstandungen, auch bei einer Panne wurde uns schnell geholfen.
Schön zu hören, dann werden wir Budget nochmal in die engere Wahl nehmen.
Was Ihr Euch für 21 Tage vorgenommen habt, haben wir uns in 3 x 21 Tagen angeschaut.
Im Vergleich zu anderen Reiserouten, die hier vorgestellt werden, finde ich unsere aber schon recht relaxt 😉 So unterscheiden sich offenbar die Wohlfühl-Reisegeschwindigkeiten 🙂
die Camps besitzen jeweils ein Restaurant mit gutem Büffet, Vorausbuchung ist nicht notwendig. Diese Frage wundert mich schon, das ist in jd.Reiseführer nachzulesen
Mich interessierte auch eher, ob es *außer* den Restaurants in den Lodges im Park noch andere Essensmöglichkeiten gibt - dazu habe ich nämlich nichts im Reiseführer gefunden. Aber macht nix, das sehen wir dann ja vor Ort.
Viele Grüße
Susi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200617. Jan. 2011 · #12Hi Susi,
Mich interessierte auch eher, ob es *außer* den Restaurants in den Lodges im Park noch andere Essensmöglichkeiten gibt - dazu habe ich nämlich nichts im Reiseführer gefunden. Aber macht nix, das sehen wir dann ja vor Ort.
Ja, Du kannst ne Tüte Chips und Biltong im Shop in jedem Camp kaufen. Ansonsten gibt es nur jeweils das eine Restaurant!
Sonnige Grüße
Christian
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Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200917. Jan. 2011 · #13Hi Susi,
also meine Meinung:
In Lüderitz liegt der Hund begraben! Das lohnt NICHT!
Kolmanskop ist interessant aber auch als day visit von Aus machbar. Das müsste ich persönlich aber auch kein zweites mal sehen...
Eine Nacht Waterberg reicht und (meiner Meinung nach) auch 1 Nacht Twyvelfontein.
Die gewonnene Nacht lieber im Erongo dranhängen. Dort ist es herrlich! Und da seit ihr nur 1 Nacht... 🙁 Und/oder eine Nacht länger in Swakopmund! Da gibt es in der Umgebung sooo viel zu tun/sehen.
Anders sieht es aus, wenn ihr anstelle von Twyvelfontein die Grootberg Lodge oder Palmwag Lodge buchen wollt. Dort wären 2 Nächte sinnvoll.
Wenn ihr campt, gibt es Feuerstellen und eine Grillmöglichkeiten auf eurem jeweiligen Campsite in allen Camps in Etosha.
Fliegt ihr abends mit Air Namibia zurück? Dann könntet ihr euch die letzte Nacht in Windhoek sparen.
Oder ihr übernachtet auf einer Farm bei Windhoek. Airport Farm und Etango Ranch sind z.B. nur wenige Minuten vom Flughafen entfernt und ein lohnender Abschluss.
Lg, Otji!
sita350 Beiträge · seit 200617. Jan. 2011 · #14hallo Susi, auch noch n paar Bemerkungen.
zum Vermieter: die namibischen Vermieter sind, da persönlicher, meist mehr engagiert. Ihr bekommt das gewünschte Auto. bei grossen eher : "oder ähnlich" führt unter Umständen zu ganz anderem Blickwinkel z.B. anstelle Toyota Condor einen Nissan ( flach). Haben das erlebt und gehört. Würde also lokale Anbieter vorziehen.
Auch ich würde eher eine Nacht mehr Swakop planen. Streichen im Süden evtl. Mariental ( die roten Dünen 0 Kalahari seht ihr vom Ort aus nicht ) oder Waterberg (eher auslassen)
Ueber Lüderitz kann man streiten.Deutsche Stadt habt ihr in Swakop.
Klein Aus Vista ist wunderschön, v.a. das hier oft gelohnte eagles nest. aber ob bei einer 1. Reise ein Muss ist wieder Ansichtssache.
Erinnere an oft Gesagtes : Weniger ist mehr.
Da Hauptreisezeit wird die Verfügbarkeit der Unterkünfte vielleicht auch noch "mitplanen"
viel spass
sita
SUSusi123Themenstarter20 Beiträge · seit 201118. Jan. 2011 · #15Hallo zusammen,
danke noch mal an alle für Eure ausführlichen Tipps und Ratschläge. Wir sehen jetzt schon klarer und werden nun die Buchungen der Unterkünfte angehen. Wir werden berichten, wenn wir wieder zurück sind.
Viele Grüße - und auch allen anderen einen schönen Namibia-Urlaub!
Susi