BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200927. Juli 2010 ·
Hallo, heute mal ein Tipp für alle Vogelfreunde. Es ist ein neues Vogelbestimmungbuch auf dem Markt: Christian Ertel: "Vögel in Afrika", Fauna Verlag, ISBN 978-3-935980-18-3, PB 49 Euro, HC 59 Euro Es hat Fotos von 1300 Vögeln Afrikas und ist endlich mal in deutscher Sprache. Es ist auch ein Stück leichter als der Sasol oder der Roberts. Logischerweise sind die Informationen sehr beschränkt, aber als Bestimmungsbuch zum Mitnehmen finde ich es ideal. Die etwa 700 gr. Gewicht sind noch zu verkraften. Da der Fauna-Verlag bis jetzt nur wenige Bücher herausgegeben hat, wird es nicht allzu verbreitet in den Läden sein, daher mein Hinweis hier auf das Buch. Ich weise auch darauf hin, dass dies keine Schleichwerbung ist, da ich weder mit dem Autor noch mit dem Verlag was zu tun habe und keinerlei Provisionen kassiere! Ich finde es nur eine gute Hilfe für Vogelfreunde, die nach Afrika fahren. Viele Grüße: Burschi
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Juli 2010 ·
Hallo Burschi,
handelt es sich um die 2009 Auflage?
gruss Kurt
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WolffRuediger1'125 Beiträge · seit 200627. Juli 2010 ·
Guten Morgen, Burschi, mit großem Interesse habe ich Deine Mitteilung gelesen. Trotzdem noch eine Nachfrage: Inwieweit unterscheidet es sich vom Buch: ClausKönig/ Rainer Ertel: Vögel Afrikas. Im Belser-Verlag Stuttgart und Zürich? Das Buch, steht bei mir im Regal, ist recht alt (1979). Und ist das GANZE Afrika (wie dort) berücksichtigt? Das südl. Afrika würde mir genügen... Ich finde, es kommt darauf an, wie unkompliziert und vor allem schnell man Bestimmungen vor Ort vornehmen kann. Und da sind Sasol und Newman einfach gut. Also: man müsste nachprüfen, wie effektiv das neue Buch als praktischer Feldführer ist - und dann vergleichen. Herzlichen Gruß! Wolff-Rüdiger
Es mag ja fuer manche wohl gut sein dass der Vogelfuehrer in Deutsch ist. Aber 1300 Voegel von ganz Afrika? Die koennen dann aber unmoeglich alle in Namibia oder Suedafrika vorkommenden Arten in diesem Buch haben....
Also ich denke wenn du im Urlaub Voegel bestimmen willst, ist das nicht gerade wuenschenswert wenn da nur die Haelfte der vorkommenden Arten im Buch drin sind, dafuer dann aber so viele mehr, die es an deinem Ferienort gar nicht geben kann. Das macht die Sache doch recht kompliziert!
Von Roberts gibts uebrigens nun auch eine Field Guide fuer Southern Africa (ganze Region suedlich vom Kunene und Zambezi also fuer Namibia wie auch Suedafrika, Botswana, Suedliche Haelfte Moz und Zim gueltig), wo ueber 950 Arten abgebildet und beschrieben sind. Dieselbe Groesse wie Newmans oder Sasol, mit 456 Seiten. (ISBN 978-1-77009-714-8) Es hat uebrigens einen deutschen Index, was allerdings nur hilft wenn du den deutschen Namen schon weisst....
Liebe Gruesse aus Sodwana Maddy
PS. ich sehe gerade dass es diese Field Guide schon seit 2007 gibt! Na ja, das hat man davon, wenn man am Ende der Welt im Bush wohnt! Wir haben die erst vor ein paar Wochen entdeckt und gekauft (2009 Ausgabe)!
Silberadler563 Beiträge · seit 200927. Juli 2010 ·
Hallo Burschi,
zunächst recht herzlichen Dank für Deinen Hinweis 🙂 ! Ich interessiere mich besonders für die Vögel, da sie erstens nicht immer leicht zu fotografieren sind und ihre Zahl und Vielfältigkeit die der Säugetiere bei weitem übersteigt. Ich habe neben dem Roberts (VII. Edition 12226 Seiten engl.), den Sasol und „Birds“ von Ian Sinclair und Peter Ryan. Nur der letztgenannte bietet auch Flugbilder. Es ist nicht schwierig ein Hammerkopf von einem Löffler oder Klaffschnabel zu unterscheiden. Bei den Greifvögeln, die man häufig auch nur im Flug sieht, fällt die Unterscheidung häufig schon schwerer. Auch die kleinen häufig unscheinbaren Vögel sind nur mit erheblichen Aufwand zu bestimmen. Daher nach langer Rede die Frage, bildet die von Dir genannte Neuerscheinung auch Flugbilder ab, werden die Unterschiede zwischen Jung- und Altvogel aufgezeigt? Wenn ja, dann wäre es für mich interessant. Im Internet habe ich dazu keine Bemerkungen gefunden.
Gruß Mike
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200927. Juli 2010 ·
Hallo zusammen, noch ein pwar Ergänzungen: Das Buch ist erst vor wenigen Wochen erschienen, also Jahr 2010. Ich kenne natürlich auch alle anderen genannten Vogelbestimmungsbücher. Was mir gefällt ist, dass es in einem handlichen Format ist, denn der Sasol z.B. wiegt fast das Doppelte und mit dem will ich nicht ständig herumrennen. Das Buch ist einfach handlicher und von der Anordnung der Fotos (z.B. 8 verschiedene Spinte auf einer Seite in Farbfotos) gut zu bedienen. Es kann die ausführlichen Bücher natürlich nicht ersetzen. Aber bei den Greifvögeln z.B. sind auch viele Flugbilder. Wenn man sich dann nicht ganz sicher ist, gibt es ja immer noch Papier und Bleistift und ich nehme eine Notiz mit und studiere zu Hause nochmal nach. Das mache ich dann z.B. auch am PC mit der CD von Roberts, die mehrere Bilder, Nester, Laute u.a. enthält. Problematisch bleibt natürlich die Unterscheidung von Männchen, Weibchen und Jungvögeln, das kann dieses Buch nicht leisten. Werde das Buch mal in drei Wochen in Botswana und Namibia testen, dann kann ich noch mehr dazu segen. Gruß: Burschi
Silberadler563 Beiträge · seit 200928. Juli 2010 ·
Burschi schrieb:
Hallo zusammen, "... Das mache ich dann z.B. auch am PC mit der CD von Roberts, die mehrere Bilder, Nester, Laute u.a. enthält. ..."
Gruß: Burschi
Hallo Burschi,
kannst Du noch nähere Angaben über die CD von Roberts machen wie Preis, Umfang 1 oder mehrere CD, wo erstanden, Zufriedenheit etc.
Vielen Dank im Voraus
Gruß Mike
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200628. Juli 2010 ·
Hallo.
hab mir das Teil mal bestellt, mal schauen ob ich es nach Afrika mitnehme oder es als Nachschlagewerk in meiner Bibliothek lasse.
Vlt. gebe ich meine Eindrücke hier bekannt,
Gruss Kurt
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BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200928. Juli 2010 ·
Hallo Mike, ich habe noch eine ältere Version aus dem Jahr 2003, sicher gibt es inzwischen eine neuere. Titel: Roberts´Multimedia Birds of Southern Africa. Die CD enthält 950 Vogelarten mit 4000 Fotos, 1800 Illustrationen, 850 Vogelgesänge, 500 Nestfotos und 700 Eifotos und 650 Kurzvideos. Man kann über das Menü ziemlich gut einen Vogel bestimmen, wenn man ein wenig Grundkenntnisse der Arten hat. Die CD hat 2003 899 N$ gekostet, ich habe sie in Swakopmund gekauft. Schau mal unter www.sabirding.co.za vielleicht kannst du sie da auch bestellen. Die CD ist nicht kopierbar, man bekommt einen Code, mit dem man sie einmal auf den eigenen Rechner kopiert, dann ist ein zweites Kopieren auf einen anderen Rechner nicht möglich. Wenn man den Rechner wechselt, bekommt man einen neuen Code zugeschickt, mit dem man das Programm dann wieder aktivieren kann. Ich bin mit der CD sehr zufrieden. Leider kann man keine Gesänge herunterkopieren, das hätte ich gerne! 🙁 Viele Grüße: Burschi
Hallo zusammen Hier noch was passendes zum Thema Vogelbücher. Bin gerade aus Namibia zurückgekehrt. Vor unseren Ferien habe ich die bekanntesten Vogelbücher des südlichen Afrikas miteinander verglichen und bin dabei auf den Princeton Field Guide "Birds of Southern Africa" von Sinclair und Hockey gestoßen. Er entspricht 1:1 dem SASOL nur ist er ca. 20 Franken billiger. Liebe Grüsse Galena
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200610. Aug. 2010 ·
Hallo,
habe das Buch mal kurz angetestet.
Das Buch ist wertig verarbeitet und trotz der vielen Vogelarten noch handlich genug um mit auf Safari genommen zu werden. Die Handlichkeit geht etwas zu lasten der Bildgrössen, doch die meisten Vogelaufnahmen zeigen genug Details die bei der Bestimmung helfen können. Die Infos sind knapp gehalten und dürften dem Vogelkenner genügen. Die Infografiken über die Verbreitung in Afrika helfen Vögel auszuschliessen die nicht im südlichen Afrika vorkommen. Für den Laien wie mich ist das Ordnungssystem etwas schwierig, dies bedeutet das ich eine Ralle von einem Flamingo unterscheiden können sollte um zielführend ein Vogel im Buch wiederfinden zu können. Dies wäre auch mein einziger Kritikpunkt Anfänger wie ich sind mit zB "Birds by colour" besser aufgehoben, Weisse Vögel, Braune Vögel, Vögel mit Roter Brust oder grünem Schild, sind eher kriterien zum finden im Buch für mich als nicht Ornithologen. Aber als Nachschlagewerk für zu Hause find ich's prima weil sehr komplett.
Grüsse Kurt
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BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200910. Aug. 2010 ·
Hallo Kurt, du hast das Buch gut beschrieben. Richtig, es setzt ein wenig Artenkenntnis voraus. Dazu ein kleiner Tipp: Fange schon in deiner Heimat an, dich für Vögel zu interessieren. Viele Vogelarten , die bei uns vorkommen, finden Entsprechungen in anderen Gebieten der Welt. Enten, Reiher, Würger, Greifvögel, Sperlingsvögel, um nur wenige zu nennen, zeigen in allen Teilen der Welt einen ähnlichen Habitus und manchmal auch das selbe charakteristische Verhalten. Die Kapstelze z.B. wippt genau so mit dem Schwanz wie unsere Bachstelze. Dann fällt dir der Umgang mit den Bestimmungsbüchern schon wesentlich leichter. Natürlich kommen auch einige Vogelarten dazu, die es bei uns nicht gibt, z.B. Nektarvögel, aber das macht das Ganze dann richtig spannend. Für die Nachbearbeitung zu Hause empfehle ich dir die DVD von Roberts. Viele Grüße: Burschi
Hallo tosamende, ich habe mir den Führer gekauft. Es ist ein schönes Buch, es liegt auf meinem Sofa und ich blättere immer darin. Aber ich würde es nicht als Führer mitnehmen. Warum nicht? Nicht wegen des Gewichts (es scheint mir deutlich schwerer zu sein als z.B. Sasol), sondern weil mehr als die Hälfte aller Beispiele für mich nutzlos sind, wenigstens vor Ort. Ich frage mich, an welchen Adressatenkreis der Verfasser gedacht hat. Gibt es Reisende, die in einem Rutsch Westafrika, Zentralafrika und das südliche Afrika bereisen? Für mich trifft das nicht zu. Ich fahre ins südliche Afrika und da interessieren mich vor Ort nicht die Vögel, die es in Gabun gibt. Die Beschränkung würde es auch erlauben, die Abbildungen und den Text zu erweitern. Es ist wohl eine Glaubensfrage, aber ich finde Zeichnungen für die Identifikation hilfreicher. Idealtypische Abbildungen sind genauer als Photos, die manchmal doch etwas unzulänglich sind. Meine Favoriten bleiben Sasol und Newman. Der Roberts schwebt sowieso über allem. Apropos Roberts: Es wäre hilfreich gewesen, wenn der Autor bei südafr. Vögeln die Roberts-Nr. angegeben hätte. Trotz aller Kritik: ein schönes Buch, aber für zuhause. Der Autor ist so alt wie ich, hat im selben Jahr promoviert, hat denselben Beruf wie ich (wenn auch mit anderen Fächern), und ich wäre stolz darauf, so ein Buch geschrieben zu haben ... Wolff-Rüdiger
Da mussten wir doch wirklich erst nach Swakopmund in die Buchhandlung, um wieder ein neues Vogelbuch zu finden! 🤩
'Complete photographic Field Guide - Birds of southern Africa', Ian Sinclair & Peter Ryan, 2009. Over 2500 images for accurate identification. Ich habe bisher nur den gezeichneten Sasol Fuehrer gekannt - dieser hier ist die ideale Ergaenzung zum Roberts Bird Guide, a comprehensive Field Guide to over 950 bird species in Southern Africa, by Hugh Chittenden (2009).
Was auf unseren Reisen auch nicht fehlen darf, ist die Sappi 'Raptor identification Guide for Southern Africa', Ulrich Oberprieler & Burger Cillie (2002 - es wird aber wohl mittlerweile eine neuere Ausgabe geben). Dieses Buch hat Fotos, Zeichnungen, Flugbilder von allen und jedem, adults und juveniles, sogar eine section: confusing birds.
Gruss aus Sodwana Maddy
PS. Wir haben in Namibia 39 fuer uns neue species auf unsere life list setzen koennen!
Silberadler563 Beiträge · seit 200902. Sept. 2010 ·
maddy schrieb:
Hallo alle zusammen,
Da mussten wir doch wirklich erst nach Swakopmund in die Buchhandlung, um wieder ein neues Vogelbuch zu finden! 🤩 ... ... 'Complete photographic Field Guide - Birds of southern Africa', Ian Sinclair & Peter Ryan, 2009. ...
Gruss aus Sodwana Maddy ...
Hallo Maddy,
Du meinst bestimmt dieses nicht mehr ganz neue Buch. Die dort enthaltenen Fotos sind gut, reichen aber nicht immer aus, um einen Vogel genau zu bestimmen, obwohl zum Teil mehrere Fotos von ein und dem selben Vogel enthalten sind. In der Regel sind aber die Unterscheidungen zwischen male, female und juvenil. Den Nachteil sehe ich in der "schwere" und in dem Einband des Buches, so dass es m.E. nicht geeignet ist zur Vogelbetrachtung mitgenommen zu werden. Zur Nachbetrachtung ganz OK. Für Menschen, die keine „Vogelfreaks“ sind, dennoch den einen oder anderen Vogel identifizieren wollen, eignet sich das nach folgende Buch. Zugegebener Maßen nicht so umfangreich, dafür aber handlich, wesentlich kleiner und in deutscher Sprache.
Du meinst bestimmt dieses nicht mehr ganz neue Buch.
Ja, genau dieses meine ich! Wenn du mal an einem Ort lebst, wo der erste einigermassen gute Buchladen 400km weit weg ist, dann ist ein Buch von 2009 ein Jahr spaeter halt immer noch neu! 😉 Wir werden hier mit Kultur nicht so verwoehnt, und kommen recht selten in die 'Big City'!
Die dort enthaltenen Fotos sind gut, reichen aber nicht immer aus, um einen Vogel genau zu bestimmen, obwohl zum Teil mehrere Fotos von ein und dem selben Vogel enthalten sind. In der Regel sind aber die Unterscheidungen zwischen male, female und juvenil.
Als Ergaenzung zum Roberts field guide oder zum Newman's finde ich es gut - aber eben, wie auch bei Pflanzen oder anderen Bestimmungsbuechern, ist nur ein Buch eigentlich nie ausreichend!
Den Nachteil sehe ich in der "schwere" und in dem Einband des Buches, so dass es m.E. nicht geeignet ist zur Vogelbetrachtung mitgenommen zu werden.
Da wir immer anfahren, nicht fliegen, faellt das Gewicht natuerlich bei uns nicht in Betracht 😉 Und da wir nicht nur in Namibia, sondern hauptsaechlich in Suedafrika unterwegs sind, nuetzt uns das Namibia Vogelbuch auch nicht viel. Ausserdem spricht mein Mann kein Deutsch! 😉
Silberadler563 Beiträge · seit 200902. Sept. 2010 ·
Hallo Maddy,
da dies überwiegend ein deutschsprachiges Forum ist und an anderer Stelle auch nach deutschsprachigen Vögelbüchern gefragt worden ist, war die letzte Bemerkung nicht unbedingt nur an Dich gerichtet.
Ich konnte ja nicht wissen, dass Du aus der Wildnis kommst 😉 und nicht regelmäßig an einem Buchladen vorbeikommst. Sorry!
In einem hast Du m.M. nach vollkommen Recht. Ein einzelnes Vogelbuch reicht gewöhnlich nicht aus! Die meisten Vogelbücher des südlichen Afrikas stammen fast immer von dem gleichen Autor. Dennoch sind die wesentlichen Unterschiede in den Fotos bzw. Zeichnungen zu suchen.
Liebe Grüße in die Wildnis
Mike
BurschiThemenstarter4'142 Beiträge · seit 200912. Sept. 2010 ·
Hallo Fomis, da ich das Buch (Vögel in Afrika) zuerst vorgestellt habe, möchte ich nun auch einen Erfahrungsbericht liefern, denn ich habe das Buch 3 Wochen in Namibia und Botswana getestet. 1. In der Hardcoverausführung ist es sehr stabil, hält einiges aus und hat ein akzeptables Gewicht zum Mitnehmen. 2. Die Handhabung zum Aufsuchen bestimmter Vogelarten ist für mich ideal, setzt allerdings voraus, dass man über gewisse Artenkenntnis verfügt. Wenn man einen Vogel gattungsmäßig schon vorher identifizieren kann, führt ein Inhaltsverzeichnis auf S. 6 schnell zu den in Frage kommenden Arten. ( Man sollte also schon einen Würger von einer Ammer unterscheiden können) Damit ist das Buch also nicht unbedingt für den Anfänger. 3. Ein großer Vorteil ist, dass neben dem Vogel nicht nur der wissenschaftliche, sonder sowohl der deutsche, als auch der englische Name stehen. Somit kann man sich bei geführten Touren schnell mit dem Guide auf einen Vogel einigen und darüber reden. Das hat mir sehr geholfen, außerdem sind alle Namen in einem Inhaltsverzeichnis. 4. Hilfreich sind auch die Verbreitungskarten neben den Abbildungen. Der Text ist sehr knapp, reicht aber zur schnellen Identifikation des Tieres aus. Weitere Informationen muss man dann zu Hause bei Roberts, Sasol oder Newmann eben nachlesen. Das Buch ist ein Feldführer und ersetzt nicht ein Standardwerk wie den Roberts! 5. Zwei Arten, die ich gesehen habe, fehlen in dem Buch. Es erhebt ja auch keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit. Aber da hat man dann ja noch Papier und Bleistift und kann eine entsprechende Notiz mit nach Hause nehmen. 6. Ein kleines Problem stellen die Namensänderungen in neuster Zeit dar. Das betrifft sowohl englische als auch deutsche Namen. Aber manche "neue" Namen erscheinen mir durchaus sinnvoller als die alten. Reümee: Ich werde das Buch auch künftig mitnehmen, ich kann relativ gut damit arbeiten und konnte in drei Wochen immerhin über 200 Arten damit bestimmen. Viele Grüße: Burschi