Tom Swiss schrieb:Ich kann mich immer wieder nur wundern, dass man bei diesem Thema selber entscheidet und nicht auf den fachlichen Rat der Mediziner setzt.
Hallo Tom,
vielleicht liegt es daran, dass viele Menschen ihr blindes Vertrauen verloren haben?
Ich finde das gut. Es geht nichts über Eigenverantwortung und das www bietet heute sehr gute Informationsmöglichkeiten zu verschiedenen Themen. Ich habe mich bei meiner ersten Fernreise vor vielen Jahren von einem Tropenmediziner beraten lassen und einer Malariaprophylaxe zugestimmt. Nach 1 Woche der Qual (Schwindel und dauerhafte Übelkeit) habe ich mich entschlossen den Rest zu entsorgen. Seitdem habe ich nie wieder eine Prophylaxe durchgeführt.
Gerade bei Malaria sehe ich die Sache sehr differenziert. Was machst du, wenn du einen längeren Aufenthalt planst? 6 Monate Prophylaxe schlucken?
Mit einem wachen Geist, vernünftiger Kleidung und einem geeigneten Schlafplatz hast du mehr als die halbe Miete.
Ich glaube, dass Menschen die Prophylaxe einnehmen unbewußt oder bewußt "fahrlässiger" mit dem Eigenschutz umgehen. Das kann ich nicht beweisen und es ist reine Spekulation von mir aber Touris in Shorts und Latschen am Lagerfeuer/Buma ist doch nicht so selten, oder? 😉
Menschen die blind folgen haben sich auch gegen Schweinegrippe impfen lassen 🤩
Grüße