Gähnende Leere im Tourismus

84 Antworten · 19,2k Aufrufe · gestartet 25. Juni 2010 von Silberadler
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Themenstarter563 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #1
Hallo Fomis,

wie schon häufig diskutiert, hat der Tourismus in Namibia stark zu kämpfen, um die Verluste in diesem Jahr in Schranken zu halten. Es locken Rabatte bis zu 50%!! Meiner Meinung nach ist die Rechnung mit den bis zu 30% höheren Lodgegebühren in 2010 nicht aufgegangen!!! 🤩

Siehe hier in der Az:

http://www.az.com.na/index.php

Gruß Mike
zuletzt bearbeitet 25. Juni 2010
5'538 Beiträge · seit 200825. Juni 2010 · #2
Hallo Mike,

eine Frage: 30 % in welcher Währung? Die N$-Preise sind - fast kann man sagen wie üblich - in diesem Jahr nur um rund 10 % raufgegangen. Die restliche Teuerung für die Europäer kommt aus der Rand-Stärke bzw. Euro-Schwäche. Und da können die Lodgebesitzer ja nichts dafür.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter563 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #3
Hallo Gerd,

ob in Euro oder Namibia-Dollar sind die Preise durchschnittlich um 30% raufgegangen. Natürlich gibt es Ausnahmen, mit den man alles oder nichts beweisen kann. Viele haben geglaubt, mit der WM ihr einträgliches Geschäft zu machen. Gott sei Dank ist das so nicht aufgegangen!

Schönen Gruß an die sonnige Atlantikküste
aus dem sonnigen Oberbayern

Gruß Mike
zuletzt bearbeitet 25. Juni 2010
33,1k Beiträge · seit 200625. Juni 2010 · #4
Hi zusammen,

es geht ja in dem Artikel v.a. darum zusätzliche WM-Touristen einige Tage nach Namibia zu locken (klar, die haben ja auch alle einen offenen Rückflug und können da locker noch ein paar Tage in Namibia dran hängen ;-)) bzw. entfliehenden Südafrikanern einen Zufluchtsort zu geben. Abgesehen davon wären die Südafrikaner auch dann schon vor 2 Wochen nach Namibia vor der WM geflohen und Überseetouristen planen ihre Reise im Allgemeinen mind. 6 Monate im Voraus und haben schon gebucht... da werden kurzfristig angelegte Rabattaktionen gar nichts nützen.

Aber so wie ich das sehe weiß beim NTB wieder einer nicht was der andere weiß und tut. Vor einigen Tagen gab es eine Information sowohl vom Statistikamt als auch NTB, dass die Touristenankunftszahlen in Namibia dieses Jahr etwa 4 % über denen des letzten Jahres liegen. Also weiß ich nicht, wo das Problem ist. Zudem bin ich gespannt, wie das NTB Rabatte durchsetzen will... ist ja eine freie Marktwirtschaft wo jeder selber seine Unterkunftspreise festsetzen kann. Da hat der NTB rein gar nichts zu sagen - wissen sie vielleicht aber nicht 😉 Das einzige wo sie 50 % Rabatte durchsetzen könnten wäre bei NWR, jedoch sind da schon Rabattaktionen am laufen und die Auslastung ist wohl gut.

Bin mal sehr gespannt, was der NTB da konkret durchsetzen kann - wollen und können sind ja zwei Dinge.

Der einzige Grund für einen Rückgang der Touristen wäre die aktuelle (seit zwei Tagen aber schwindende) Namibia Dollar-Stärke. Da aber die meisten eben 6 Monate im voraus buchen ist das kein aktuelles Problem, denn kein Tourist wird seine vor 6 Monaten gebuchte (und zum Teil bezahlte) Reise jetzt nicht antreten, nur weil alles jetzt 10 % teurer ist. Eine Währungsstärke bzw. -schwäche hat erst in 6 Monaten dann eine Auswirkung, nämlich dann wenn die jetzt buchenden (oder eben nicht buchenden) kommen bzw. nicht kommen.

Der Preisanstieg der in Namibia üblicherweise etwa 10 % beträgt (auch in diesem Jahr) wird ohnehin bald dann wieder dazu kommen. Ist aber eben für die Unternehmen nur ein Inflationsausgleich.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 25. Juni 2010
3'175 Beiträge · seit 200625. Juni 2010 · #5
Bloss werden diese Preise nicht mehr sinken und im November werden die Leute wieder 10% draufschlagen und dann kommen noch weniger.
Das hat man davon wenn man den Hals nicht voll bekommt
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
579 Beiträge · seit 201025. Juni 2010 · #6
Guten Abend,

travelNAMIBIA schrieb:
da werden kurzfristig angelegte Rabattaktionen gar nichts nützen.
Da stimme ich zu. Nach meinem Eindruck sind in Namibia die Preise im Rahmen der WM auch gar nicht großartig erhöht worden, sondern schon weit früher. Teilweise wurden Preiserhöhungen im letzten Jahr auch explizit mit dem Wertverfall von Namibia-Dollar und Rand gegenüber dem Euro begründet. Da der Euro so stark war, waren die satten Preiserhöhungen für Touristen aus Europa zunächst nicht spürbar. Mittlerweile ist der Euro schwach und Namibia-Dollar/Rand stark. Die Preiserhöhungen werden nicht zurückgenommen und nun schlägt das für Touristen aus Europa voll durch.
Der einzige Grund für einen Rückgang der Touristen wäre die aktuelle (seit zwei Tagen aber schwindende) Namibia Dollar-Stärke. Da aber die meisten eben 6 Monate im voraus buchen ist das kein aktuelles Problem, denn kein Tourist wird seine vor 6 Monaten gebuchte (und zum Teil bezahlte) Reise jetzt nicht antreten, nur weil alles jetzt 10 % teurer ist. Eine Währungsstärke bzw. -schwäche hat erst in 6 Monaten dann eine Auswirkung, nämlich dann wenn die jetzt buchenden (oder eben nicht buchenden) kommen bzw. nicht kommen.
Auch da kann ich mich anschließen. Die meisten planen/buchen solche Reisen Monate im Voraus und die Wechselkursproblematik dürfte aktuell noch kaum Auswirkungen haben. Wenn der Kurs so bleibt oder was nicht unwahrscheinlich ist noch auf 1:8 oder darunter fällt, dann könnte Ende des Jahres das große Jammern in der Tourismusbranche in Namibia einsetzen. Wenn die "normale" Reise für 2 Leute dann statt 5.000 EUR in 2009 nun 7.000 - 8.000 EUR kosten soll, dann wird für einige eine Grenze überschritten sein.
Der Preisanstieg der in Namibia üblicherweise etwa 10 % beträgt (auch in diesem Jahr) wird ohnehin bald dann wieder dazu kommen. Ist aber eben für die Unternehmen nur ein Inflationsausgleich.
Normalerweise fließt eine unterschiedliche Inflationshöhe in die Wechselkurse ein und wird darüber für "Ausländer" ausgeglichen. Aber im Moment funktioniert das eben nicht, weil die Finanzmärkte nur noch auf die Probleme der Eurozone fixiert sind und alles andere ausblenden. Ich bin ein absoluter Befürworter des Euro, aber Namibiareisen wären mit einer DMark derzeit wahrscheinlich deutlich günstiger.

Sonnige Grüße
33,1k Beiträge · seit 200625. Juni 2010 · #7
Hi Lowflyer,
Wenn der Kurs so bleibt oder was nicht unwahrscheinlich ist noch auf 1:8 oder darunter fällt, dann könnte Ende des Jahres das große Jammern in der Tourismusbranche in Namibia einsetzen.
Nur am Rande, die südafrikanische Reserve Bank rechnet mit einem Durchschnittskurs für 2010 von 10:1 zum Euro und dahin geht auch momentan wieder der Trend. Schaun mir mal 😉

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter563 Beiträge · seit 200925. Juni 2010 · #8
Hallo,

der Preisanstieg mit dem Wechselkurs zu erklären ist eine Sache. Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass die geforderten Preise in Namibische Dollar von einem Jahr auf das andere um ca. 30% gestiegen sind. Hinzu kommt der momentane schlechte Wechselkurs. Auch ich kann bestätigen, dass die Preiserhöhung schon früher begonnen hat.

Gruß Mike
579 Beiträge · seit 201025. Juni 2010 · #9
Guten Abend noch mal,

"Namibian" hat auch noch einen Artikel zu dem Thema. Da steht, dass es im Rahmen der Tourismus-Ankurbelungskampagne bei Air Namibia auf der Frankfurt-Route jetzt 50% Rabatt gibt? Weiß da irgendwer etwas zu? 50% Rabatt müsste ja Flugpreise um die 500 Euro bedeuten? Auf den AN-Websites ist (wie immer) nichts Aktuelles zu finden und diverse Flug-Buchungsportale kennen solche Tarife leider auch nicht.
Air Namibia and Wilderness Safaris were among the first companies agreeing to participate in the 'Namibia: Open Season' campaign.

Air Namibia's 50 per cent discount will apply to its routes to Frankfurt, Johannesburg and Cape Town.
Quelle: http://allafrica.com/stories/201006250580.html

Sonnige Grüße
33,1k Beiträge · seit 200626. Juni 2010 · #10
Hi lowflyer,

die Kampagne "Namibia - Open Season" gilt bis Ende Juli 2010 und zielt, wie erwähnt, nur auf Touristen die sich zur WM in Südafrika befinden. Nach Rücksprache mit Air Namibia sind Rabatte geplant, gelten aber nur für Verbindungen von Südafrika nach Namibia (und retour) und auch nur bis 31. Juli (und wohl nicht wie z.B. hier genannt auch auf der FRA-Route.

Ist aber wirklich eine Spontankampagne, wenn man sich Ende Juni Gedanken bis maximal Ende Juli macht 😉

Sonnige Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 26. Juni 2010
579 Beiträge · seit 201026. Juni 2010 · #11
Guten Morgen,
travelNAMIBIA schrieb:
Nach Rücksprache mit Air Namibia sind Rabatte geplant, gelten aber nur für Verbindungen von Südafrika nach Namibia (und retour) und auch nur bis 31. Juli (und wohl nicht wie z.B. hier genannt auch auf der FRA-Route
Wenn die Kampagne nur auf Touristen zielt, die gerade bei der WM in Südafrika sind, dann halte ich die Kampagne für absurd. Die WM-Touristen haben doch nicht nur ein Hinflugticket gekauft und überlegen dann vor Ort, wie lange sie bleiben und ob sie spontan noch ein paar Wochen in einem anderen afrikanischen Land ranhängen. Die haben alle ein fixes Rückflugticket und zumindest in den "billigsten" Tarifklassen der Airlines kann man heutzutage nicht stornieren und auch nicht oder nur gegen vergleichsweise hohe Gebühren umbuchen. So eine Kampagne würde meiner Meinung nach komplett ins Leere laufen. WM-Touristen hätte man im Vorfeld der WM davon überzeugen müssen, noch 1 oder 2 Wochen in Namibia dranzuhängen. Während der laufenden WM wird das nicht gelingen.

Falls es doch noch Flugtarife ab Frankfurt unter 600 EUR für Juli geben sollte, würde ich mir wirklich überlegen, da relativ spontan 2 Wochen nach Namibia zu fliegen.

Sonnige Grüße
33,1k Beiträge · seit 200626. Juni 2010 · #12
Hi Lowflyer,
Wenn die Kampagne nur auf Touristen zielt, die gerade bei der WM in Südafrika sind, dann halte ich die Kampagne für absurd. Die WM-Touristen haben doch nicht nur ein Hinflugticket gekauft und überlegen dann vor Ort, wie lange sie bleiben und ob sie spontan noch ein paar Wochen in einem anderen afrikanischen Land ranhängen.
Mein Reden (siehe vier Beiträge zurück oder so).

Nachdenkliche, dennoch sonnige Grüße
Christian
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545 Beiträge · seit 200626. Juni 2010 · #13
Air Namibia bietet tatsächlich z.Z. ab Feb. 2011 bis Ende des Flugplans (Juni 2011) zwischen FRA und WDH Flüge für 200.- € an.
Das macht mit Steuern und Gebühren 629.17 € was durchaus recht günstig ist.
Wenn Air Namibia jetzt auch noch ein akzeptables Fluggerät hätte würde ich da sogar Buchen, bzw wenn nicht immer so viele Flüge ausfallen würden, nicht immer überbucht würde.........

Einträchtliche Grüße
33,1k Beiträge · seit 200626. Juni 2010 · #14
Hi Eintracht,

das habe ich auch gerade gesehen mit den recht "günstigen" Tarifen 2011, jedoch handelt es sich dabei um "Standard-Frühbuchertarife" und hat nichts mit der aktuellen Aktion zu tun. Die Standardtarife beginnen in 2011 bei etwa €780 in der Eco inkl.

Über Fluggerät und Überbuchungen (übrigens überbucht jede Fluggesellschaft der Welt mit bis zu 10 %) lässt sich wunderbar diskutieren...

Sonnige Grüße
Christian
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545 Beiträge · seit 200626. Juni 2010 · #15
Bei LH oder SAA bin ich noch nie am Flughafen sitzengeblieben weil die Maschine überbucht war. Man hat mir mal beim einchecken (SAA) 500.- € geboten wenn ich einen Tag später Fliege, weil die Maschine sehr voll gebucht gewesen sein sollte. Als ich dieses Angebot abgelehnt hatte wurde ich ganz normal auf meinen reservierten Sitzplatz eingecheckt.
Und die Flüge Rückbestätigen muß man schon seit einigen Jahren nicht mehr.
Im Gegesatz dazu erzählen unsere Gastgeber in Windhoek immmer wieder von Fluggästen, die ihre Air Namibia Rückflüge nicht rückbestätigt hatten, das die Flüge ohne sie gingen.
Was manchmal mit kleinen Kindern recht rührseelige Szenen am Flughafen gegeben haben soll.
Ich persönlich fühle mich auf Star Alliance Flügen recht gut aufgehoben.

Einträchtliche Grüße
281 Beiträge · seit 200626. Juni 2010 · #16
Namibia lebte lange Zeit auf einer Insel der Glückseligen.

Während andere Destinationen im Welttourismus herbe Rückschläge erleiden mussten, konnte sich Namibia von solchen Negativ - Trends erfolgreich absetzen.

Nun haben wir eine Situation, die hart auf den Geldbeutel der Reisenden trifft:

Einem "Naturgesetz" folgend, wurden die Unterkünfte jedes Jahr automatisch teurer, um mindestens 10 %. Diese Teuerung fiel solang nicht auf, solange die Währung nachgab.

Im letzen Jahr haben wir eine Währungsverschlechterung durch den Wechselkurs von ca. 30 % erfahren. Das bedeutet, dass die Reisen alles in allem um mindesten 25 - max 40 % teurer werden..

Wie der Markt darauf antworten wird, dürfte klar sein. In Deutschland haben wir z. Zt. eine extrem hohe Sparquote, gekoppelt mit Konsumzurückhaltung und emotional unterlegt mit einer Zukunftsangst (Inflation, Arbeitsplatz etc.) - ein Gemisch, dass nichts Gutes verheißt.

Wenn ich jetzt höre, dass Rabatte von bis zu 50 % eingeräumt werden, dann hat das rein gar nichts mit kaufmänischen Kalkulation sondern mehr mit kurzfristiger Spekulation zu tun. Wer solche Rabatte einräumen kann, muss sich die Frage erlauben lassen, ob er nicht von vornherein überteuert ist.


Christian, wie sich die Währung entwickeln wird, steht in den Sternen. Wenn man das wirklich das genau wüßte, dann könnte man ohne Arbeit ganz leicht sein Geld verdienen.In der heutigen Währungs - Welt spielen weniger Fakten als Spekulationen eine Rolle.

Michael Iwanowski
www.afrika.de
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2010
1'680 Beiträge · seit 200726. Juni 2010 · #17
Eintracht schrieb:
Bei LH oder SAA bin ich noch nie am Flughafen sitzengeblieben weil die Maschine überbucht war.
*sorryfüroT*
ich bin zwar noch nie bei SAA am Flughafen wegen Überbuchung sitzen geblieben, aber die Überbuchung ist gerade bei LH gang und gäbe, wurde mir sogar von LH am Flughafen FRA so bestätigt.

Vor 2 Jahren hatte mein LH-Zubringer nach FRA derartige Verspätung, dass ich meinen Weiterflug nach JNB mit SAA nicht mehr bekommen habe. Die MA von LH haben, angesprochen auf Umbuchung auf den späteren Flug mit LH sofort abgewunken, mit der Aussage, dass die Flüge nach JNB nahezu generell überbucht würden und selbst die bereits vorliegende Warteliste keine Chance mehr hätte. Weiterflug war dann für mich mit Ethiopian Airways.

lG M@rie
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Gast26. Juni 2010 · #18
Die Kombination Wechselkurs und vielfach schamlos überzogene Unterkunftspreise (wie z.B. in der Abzockerlodge Palmwag) wird dem Tourismus einen kräftigen Dämpfer erteilen. Campingtouristen allein werden den verfahrenen Karren nicht aus dem Schlamm ziehen.
lg
1'155 Beiträge · seit 200626. Juni 2010 · #19
In Kapstadt z.B. haben sich die Hotelpreise innerhalb von 5 Jahren für den Besucher aus der Euro Zone mehr als verdoppelt.

Jedes Jahr wurden die Preise angehoben, dazu kam der immer schlechter werdende Wechselkurs. Nun scheint der Bogen endgültig überspann... und der Kurs kann sich gut und gerne nochmals 30% schlechter entwickeln, wie etwa vor 5 Jahren... nur waren vor 5 Jahren die Preise noch auf einem „vernünftigeren“ Niveau ...

Wenn die Touristen erst einmal abwandern, wird es sehr schwer werden, diese Negativspirale zu stoppen.

Gruss Beat
579 Beiträge · seit 201026. Juni 2010 · #20
Hallo Michael,

danke für deinen Beitrag - es ist ja nicht unbedingt Standard, dass sich Reiseveranstalter in der Form äußern. Viele neigen eher zur Beschönigung. Weißt Du zufällig schon, ob die 50% Rabatte bis Ende Juli bei Air Namibia auch für die Route FRA-WDH gelten?
Christian, wie sich die Währung entwickeln wird, steht in den Sternen. Wenn man das wirklich das genau wüßte, dann könnte man ohne Arbeit ganz leicht sein Geld verdienen.In der heutigen Währungs - Welt spielen weniger Fakten als Spekulationen eine Rolle.
Ja, niemand kann das sicher vorhersagen. Ich glaube, das es noch weiter abwärts geht. Die Griechenland-Panik kommt an den Finanzmärkten gerade erneut hoch (CDS für Griechenland-Anleihen sind so teuer wie nie zuvor). Und Portugal und Spanien haben die Probleme auch noch nicht im Griff. Anfang letzten Jahres hatten wir einen Kurs von 1:13. Jetzt 1:9,35. Und auch wenn es immer mal 2-3 Tage lang eine kleine Kurskorrektur nach oben gibt, so ist der Abwärtstrend generell eindeutig noch intakt.


Quelle: EZB

Sonnige Grüße
zuletzt bearbeitet 26. Juni 2010