VERSPROCHEN IS VERSPROCHEN

17 Antworten · 3'952 Aufrufe · gestartet 21. Mai 2010 von Miss Ellie
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Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #1
Samstag, 01 may...
Ich kann es immer noch nicht glauben. Es ist samstag, die letzte Woche arbeit war ein horror, immer gegen die Uhr, so viele Sachen mussten noch erledigt werden. wir hatten uns ja nunmal nur 10 Tage vorher entschlossen unsere Reise nach Botswana anzutreten. Mit ach und Krach hatte ich noch die ersten Buchungen hinbekommen, dank Hansens und Marcos Hilfe auch noch den Mietwagen ueber Bushlore gebucht und einigermassen erschwingliche Fluege bekommen. jetzt ist alles fertig und ich bin sogar noch zu frueh dran. Nur noch Kofferpacken, was sich fuer mich immer als Alptraum herausstellt weil ich irgentwie immer ganz wenig mitnehmen will dann aber doch 30 Kg habe...
Erschoepft gehen wir relativ frueh zu Bett, morgen ist der grosse Tag und wir muessen frueh raus.

Die Nacht ist unruhig, ich bin ja schon soooo aufgeregt.
Sonntag frueh um 5.30 raus aus den Federn, faellt auch gar nicht schwer. Alles schnell zusammen gepackt, ohweh, die hundies ahnen schon was und zeigen ihre aergsten Sorgenfalten auf der Stirn.

Yvan laeuft gegen 7 uhr ein und nach einem Kaffee gehts ab zum Flughafen. Wir sind, auf Grund des fliessenden Verkehrs am fruehen Sonntag morgen frueh dran.

Der Flug, von hier aus ungefaehr 4 stunden verlaeuft, ruhig und um 13.30 ortszeit kommen wir in Joburg an. Wir sind erstaunt, seit letztem Jahr haben die doch einiges geschafft. Das ganze gleicht nicht mehr einer Jahrhundertbaustelle sondern einem Flughafen.
Am Ausgang steht auch schon ein junger Mann mit dem Schild mit meinem Namen drauf. Schnell noch ein paar Rand gewechelt und los gehts zur Agentur von Bushlore um unseren Landy abzuholen.

ahhhh wie schoen wieder afrikanische Luft zu atmen, die Weite, die Groesse, die Qualitaet von Architektur.. Fuer uns schon ein Balsam auf der Seele.

nach einer halben Stunde Fahrt kommen wir bei Bushlore an, und da steht er auch schon, unser Landy !!
Wir lassen uns alles erklaeren, is ja nun mal das erstemal mit Dachzelt und Camping... Das ganze dauert ungefaehr eine Stunde. Wir sind sehr entzueckt weil das Auto hat brandneue Reifen und 2 ersatzreifen, also alles in Butter.

Wir fahren los, an der ersten Kreuzung faehrt Jerome erstmal in den Gegenverkehr .. uffffffffffff.... das geht ja gut los.. Bei Bushlore hatten wir noch nach einem GPS gefragt welches uns auch ausgehaendigt wurde. Jetzt geht es auf zu unserem Guesthouse in Pretoria und danach ins Resto...

Leider schmeisst uns das GPS dauernd raus und wir irren etwas in Pretoria umher. Es wird schon dunkel und uns wird etwas mulmig zumute. Aber nach einigen anlaeufen kommen wir endlich an. Das De Pastorie Guesthouse liegt in einer Wohngegend und ist auf den ersten Blick nicht unbedingt als Guesthouse erkennbar. Die Besitzerin oeffnet uns und empfaengt uns herzlich. Wir haben ein doppelzimmer im ersten Stock, wunderschoen, sehr sehr geschmackvoll eingerichtet, geraeumig und pik-sauber !!

Wir fragen nach einem Taxi um zum Heat Restaurant zu fahren, doch die Besitzerin schlaegt uns vor das ihr Gatte uns faehrt und abholt.

Das Heat Restaurant ist in Woodlands Shopping Center und super schoen, gutes Essen, perfekter Service und so geniessen wir unseren ersten Abend mit einem Glas suedafrikanischem Sekt in Afrika.

Die Nacht ist ungemuetlich und am morgen giesst es immer noch aus Kuebeln und es ist sau kalt !!! na super, hoffe das wird bis heut abend besser weil wir doch das erstemal campen.

Nach unserem Grosseinkauf gehts los richtung Marakele. Die Buchung war gemacht. Der Weg nach Marakele ist nicht gerade super (viel schlagloecher) und obendrein haben wir ein Spritproblem.. Auf den letzten Druecker finden wir eine Tankstelle und tanken auf.. uff, das war knapp. Auch auf dem Weg regnet es dauernd und ist kalt.

Am Nachmittag treffen wir in Marakele ein und machen erstmal einen Gamedrive. Eigentlich gibt es in dem kleinen NP alles, doch irgentwie faengt alles schlecht an, wir finden so gut wie nix... Letztlich fahren wir noch auf den View Point, allerdings haetten wir vorher gewusst wie weit und wie hoch und wie abenteuerlich die Strecke ist, haetten wir das sicher nicht gemacht. Aber gut, man lernt nie aus.
Letztlich kommen wir in der Dunkelheit auf der Campsite an und muessen unser Zelt das erstemal im dunkeln aufbauen. Stress pur. Ausserdem befuerchten wir, das wir nicht zum essen kommen weil es sicherlich gleich wieder anfaengt zu regnen.

Mit ach und krach koennen wir schnell noch grillen und essen und dann ergiesst sich der Himmel ueber uns. Wir ziehen uns schnell in unser Zelt zurueck und hoffen, das wir einigermassen trocken durch die Nacht kommen.

Die Nacht ist sehr bewegend weil ein riesen Gewitter ueber uns hereinbricht und Blitze, Donner und Regen sind sehr impressionierend.

Frueh am morgen hoeren wir geraeusche... Wir stecken die Nase aus dem Zelt und siehe da ein Strauss findet unsere verregneten Grillreste ganz lecker....

Endlich ist auch das Wetter besser, klare frische Luft und siehe da die Sonne laesst sich blicken. Wir machen lecker fruehstuck, Eier und speck und raeumen unseren Kram zusammen. Dauert alles noch recht lange, wir haben noch nicht die camper-routine...

Gegen 9.30 machen wir uns auf den Weg nach Khama Rhino bzw richtung Grenzuebergang. Die Grenzformalitaeten verlaufen recht reibungslos, obwohl ich zunaechst nicht so ganz begreife was die so alles haben wollen. Fahrzeugnummer, Gestllnr, baujahr etc etc...

Schwups, das ist auch erledigt und nach weiteren 2 stunden kommen wir in Khama Rhino an. Die Anlage ist schon auf den ersten Blick sehr einladend. Wir fahren erst zu unserer Campsite. Ein toller grosser Platz mit 2 riesen Baeumen, Grillplatz, Wasser und alles fein Sauber. Die grossen Abolution Blocks sind ein paar Meter entfernt.

Wir machen uns auf zum Gamedrive. Khama Rhino ist toll, man sieht auf wenigen metern Rhinos, Gnus, Impalas, Giraffen und und und.. Wir geniessen unser ersten Bushgefuehl. Allerdings haben wir uns heute fest vorgenommen vor Einbruch der Dunkeheit auf der Campsite zurueck zu sein. In Ruhe bauen wir auf, geniesen unseren Apéro und Grillen. hmmmm, das Leben kann so schoen sein.

Wir erleben eine tolle Nacht, voellige Ruhe und werden am Morgen von Voegeln und Erdhoernchen geweckt.

Eine gute Dusche, und auf gehts in Richtung Central Kalahari... Der Tank ist noch voll aber wir muessen unbedingt vor CKGR noch mal volltanken. Die Strecke ist recht beschwerlich weil die Strassen nicht perfekt sind. Endlich in Mopîpi angekommen sehen wir auch Tankstellen, aber ich wollte es ja besser wissen...In Rakops soll ja noch eine sein. Also fahren wir weiter nach Rakops. Das Dorf ist nicht sehr huebsch und ziehmlich "afrikanisch".. Wir suchen die Tankstelle und nach einigem hin und her finden wir sie auch. ABER : Hier gibts keinen Sprit und die Tankstelle ist verwaist. Na super, also zurueck marsch marsch nach Mopopi... 50 Km zurueck, zusammen 100 und es ist schon nachmittag. Hierbei muss man wissen, das die Anfahrt von Rakops in die Central Kalahari 40 Km lang ist und eine wahre fahrerische Herausforderung...
Aber wir haben keine Wahl...
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
1'419 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #2
Huhu Silke,

cool dass Du auch schon so schnell mit dem Reisebericht anfängst!

Jaja, die Fahrt auf den View Point im Marakele hats wirklich in sich, da hab ich auch geschwitzt! 😄 Schade dass ihr da so schlechtes Wetter hattet.

Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung 🙂

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #3
soooo endlich aufgetankt und die Zeituhr tickt... Wir machen uns auf die Piste, allerdings hola, kleines Problem.. Wir haben auch die Ersatzkanister aufgefuellt und der ganze Sprit laeuft an den Scheiben runter weil die Dinger haben auch schon bessere Zeiten gesehen... Jerome kann sein Fenster nicht aufmachen weil uns sonst der ganze Sprit reinlaeuft. So ein Schei.... Die Strecke ist ein Alptraum und wir fahren gegen die Zeit. Ich bin fest davon ueberzeugt Jerome hat den Rekord fuer diese Strecke gebrochen, er ist angespannt, nervoes und angenervt.... Endlich kommen wir am Gate an. Es ist 17 uhr und die Dame am Gate sagt uns, das sie uns eigentlich nicht mehr ins Deception Valley schicken kann weil ab 18 uhr darf nicht mehr gefahren werden und in einer stunde sind die weiteren 40 Kms auf gleicher Streckenqualitaet nicht zu schaffen... Allerdings nach einigen Ueberlegungen laesst sie uns raus, nicht ohne uns darauf hinzuweisen, dass wir uns beeilen sollen.... Die hat gut reden !!!!
So stochert Jerome recht gefaehrlich ueber die Holperpiste. Wir haben vom Gate einen Plan / Beschreibung bekommen um die Campsite zu finden.. Allerdings was wir genau dort finden, als wir nach der Beschreibung ankommen hat einen ganz anderen Namen... Die Campsite nr die phyisch auf der Campsite steht finden wir aber in dem Plan ganz woanders.. Grosse Verwirrung ist angesagt aber letztlich scheren wir uns nicht drum, wir sind muede, genervt und wollen nur noch essen und schlafen.

Nach einer erholsamen Nacht wachen wir auf... OH shit es hat schon wieder geregnet. jejes schuhe sind durchgeweicht und auch alles Campingmaterial. Es ist frisch, aber frueh am morgen kommt die sonne wieder raus, also alles kein drama. Auf der DWNP Campsite in Deception Valley gibt es gar nix, nur eine Stellflaeche. Wir waschen uns, so gut es geht mit dem Wasser im Wassertank, das Auto ist mittlerweile schon rotzdreckig durch den ganzen Staub..

Weiter geht es ueber die Sunday Pans, Passager Pans Richtung Phokoje Pans wo wir unsere 2te Nacht gebucht haben. Die Weite der CKGR ist ueberwaeltigend, allerdings Game sehen wir so gut wie gar keines. Nach einigen Stunden fangen wir schon an etwas enttaeuscht aus der Waesche zu blicken, so gut wie gar nix.. Ein paar Kudus, Impalas, Gnus aber sonst !!!??? Aber wir lassen uns nicht beirren und fahren weiter. jerome beginnt schon schneller zu fahren weil wir sehen ja eh nicht.. In einem Tal, welches sich um einige Kurven schlaengelt und einigermassen gut befahrbar ist wollen wir ein bisschen Zeit aufholen und da, ploetzlich fahren wir um eine Kurve, und da steht er !!!!!!!!!!!!!!!!! Ein prachtvoller Loewe nur 5 Meter von unserem Auto entfernt.. Ich kreische fast auf... wir sind sooo nah, das Jeje ihn uebersehen hat... Der stolze junge mann legt sich gerade wieder hin um in der Sonne die Ruhe zu geniessen. Welch ein Spektakel. Wir halten an und siehe da, hinter ihm liegt seine Gattin. Wir beobachten lange und entzueckt das ruhige Treiben bzw nicht treiben der beiden faulenzer. Sie haben uns gesehen, lassen sich von uns aber ueberhaupt nicht beeindrucken. Jerome klettert auf das Dach vom Landy um bessere Shots zu machen. Wir halten vor lauter Schoenheit fast die Luft an. Insgesamt verbringen wir sicherlich eine halbe Stunde mit unseren Freunden. In dieser Zeit kaempfe ich unentwegt gegen meine Begierde auszusteigen und die beiden knuddeln zu wollen. Jajaja, ich weiss, aber bei Loewen kommt bei mir immer unweigerlich diese Begierde hoch... Tapfer kaempfe ich hiergegen an und nach einiger Zeit ziehen wir mit neuer Energie und voellig aufgewirbelt weiter. Tschau meine beiden Schoenheiten, ihr habt meinen Tag gerettet !!

Alsbald haben wir den Buckle abgeschlossen und wir naehern uns der Stelle wo man sich fuer Sued oder Nord entscheiden muss. Hierzu muss man wissen, dass wir am naechsten Tag nach Maun fahren, und Phokoje ist noch ein gutes Stueck richtung sueden, welches wir morgen zurueck fahren muessen um ueber das Tsau Gate rauszufahren.. Nach einigem Zoegern wollen wir es dennoch anpacken und starten richtung Sueden.... Tja, und dann kommt das was nicht haette kommen sollen : Jerome hat nicht obacht gegeben und den Landrover mitten, aber so was von mitten in eine riesen weisse Schlammpfuetze gesetzt. NIX GEHT MEHR wir stecken fest !!! Weit und breit kein Mensch und kein Auto... Haha, und zu allem ueberfluss kriegen wir die Diff Lok nicht richtig rein.. Wir verlieren fast die Nerven, schreien uns an, obwohl wir wissen das bringt eh alles nix. Jeje versucht die Sandledders unterzulegen und steht bis zum Knie in weissem schlamm und matsch... Ich versuche mich mit dem Diff lok und bekomme ihn schliesslich auch rein, aber das Auto will nicht raus aus dem Sumpf.. Bei genauerem Hinsehen haetten wir das leicht umgehen koennen, aber dafuer ist es nun zu spaet, wir sind down under !
Ich versuche mit schwunghaftem anrollen und ruckrollen .. und siehe da, es tut sich was !!! und noch ein bisschen und nach mehrfachen Versuchen bekomme ich den Landy raus aus dem Sumpf. Jawohl, ich wars, gott sei dank sind wir da wir frauen... manchmal koennen wir eben doch besser autofahren... (ich kann nicht leugnen, dass ich recht stolz war) .. Die ganze Angelegenheit hat uns mit Wasserschaufeln (was fuer eine Idee, jerome wollte das wasser ausschaufeln ich lach mich tod!!) dann fast eine stunde gedauert.

Wir beschliessen nicht in den Sueden zu fahren und uns richtung norden zu bewegen und eine Campsite zu sqatten. Auf dem Weg lese ich voller Schrecken im Hupe, das die Motopi Campsite zwar buchbar ist aber ncith auffindbar. Na super, das fehlte noch, wir machen uns seelisch und moralisch schon wildcampen bereit.

Am Nachmittag kommen wir am Motopi Waterhole an. Ein nettes kleines Wasserloch und wir sehen auch einiges an Viehzeugs.. Aber erst wollen wir sicher sein, das wir vor einbruch der Dunkelheit noch einen Stellplatz, irgentwie, finden. Ein wenig weiter finden wir ein Schild fuer die Motopi Campsite.. na bitte, geht doch !! Wir folgen den Schildern und kommen schliesslich auf der Motopi 1 an. gott-sei-dank, weit und breit kein Mensch. Zu unserer grossen Freude ist die Motopi 1 ein himmlischer ort. Eine neue Campsite auf einer Collin mit phantastischem Blich auf ein Tal wo wir Giraffen, Impalas, Zebras und und und sehen. Eine neue Dusche (ohne Wasser) in einem Holzrondavell, eine plastiktoilette ebenfalls in Holzrondavell und eine Feuerstelle. Die Campsite ist ein Traum !!!!!!!!!!!!!!!!
Noch zoegern wir ob wir das Zelt und den Rest aufbauen, schliesslich sind wir auf einer nichtgebuchten Campsite. Gegen 18 Uhr machen wir los und beten, dass nicht schlisslich doch noch jemand kommt und wir haben Glueck. Dieser Abend ist ein Traum in Tueten. wir sind soo happy, und zur kroenung mache ich Rindergoulasch auf dem Feuer mit Rotweinsosse... jamjam !!! ein oder zwei glaser guter Rotwein und wir verbringen eine himmliche Nacht unter afrikanischem Himmel.
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Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #4
07 mai ...

wir wachen gut gelaunt auf, nehmen unser uebliches Fruehstueck. Das Feuer glimmt immer noch so sehr hat Jerome ein Riesenfeuer gemacht abends.. Toll.... Bevor wir uns nach Maun aufmachen fahren wir schnell noch mal zum Waterhole. Man weiss ja nie !!!
Und da ploetzlich sehe ich etwas braunes ueber den Weg huschen.... Wir naehern uns und : 5 Loewen in unmittelbarer Naehe....... Ich bin ja sowas von aus dem Haeuschen ... Die jungs liegen da rum, als wir uns naehern interessieren sie sich... beobachten uns .. und wir beobachten sie.. Welch eine Freude. Unser Abstecher hat sich ja sowas von gelohnt. Wir harren eine halbe stunde mit ihnen aus, sie gehen und kommen. wir bewegen den Wagen ein Stueck weiter in der Hoffnung den einen oder anderen besser sehen zu koennen. Na das macht die jundgs stutzig.. Sie kommen alle zurueck und sehen uns von ihrem kleinen huegel aus an... Eine Pracht in Tueten. Nach einiger Zeit lassen wir sie in Ruhe die Sonne geniessen, nicht ohne ein paar hundert photos geschossen zu haben. (leider hab ich probleme photos einzufuegen aber koennen bei bedarf gesendet werden)

Es geht ab direktion Maun. Hier wollen wir den eventuellen Partner fuer das Projekt in Botswana treffen... Wir sind sehr aufgeregt und freuen uns auch wenn wir CKGR nur sehr unwillig verlassen. Die Sandpiste (anfahrt nach Tsau Gate) ist auch nicht viel besser als auf der anderen Seite aber wir kommen ganz gut durch. Auf dem Weg finden wir ein frisches Esel Skelett, voellig frisch "abgebaut" oder "abgetrennt" aber der Kopf ist noch ganz frisch und reell. grrrrrrrrrrrrr
Sehr irrealist .. Aber das gehoert wohl dazu.

Am Nachmittag treffen wir in Maun ein. Wir sind sooooooooooooooo dreckig... unvorstellbar.. Auch das Auto sieht jetzt richtig schoen nach Afrika aus, Staub und Sand ueberall, ich glaube ich rieche auch nicht besonders frisch.. aber wen stoerts, wir sind ja nun mal auf expedition und nicht auf ner schoenheitskonkurrenz.

wir fahren zu unserem Partner und koennen uns endlich frisch duschen. Am Abend einige Einkaeufe und ein Essen bei Ihm zuhause. Wir planen am naechsten Morgen fuer 3 Tage nach Khumaga zu fahren um die Site anzusehen und vor allem den Makgadigadi NP zu besuchen.

In Khumaga angekommen koennen wir den Boteti nicht ueberqueren; Das Wasser ist zuuuu tief. Martin (name geaendert) watet durchs wasser um die genaue Tiefe zu checken, aber das Wasser geht bis zu seiner Huefte, zu tief um ins Khumaga Gate zu fahren. Es hilft alles nix wir muessen drum herum fahren.. So ein Mist.. Nach einem Picknich auf der Khumaga Site fahren wir drum rum um ueber das andere Gate einzufahren... Allerdings fahren wir nur mit einem Auto, Das Auto von martin bleibt auf seiner seite am Fluss da wir ein Mokoro von Kweno Mena am Fluss finden. Den Nachmittag verbringen wir mit der Suche nach Elefanten und Hippos.. Elefanten finden wir aber doch leider keine Hippos.... gegen Abend stellen wir uns vor das Gate auf der NP seite um dort mehr oder weniger wild zu campen (wir hatten das vorher mit einen netten jungen Mann vom Gate geklaert) und Martin watet wieder zurueck durch den Fluss um das Mokoro zu holen... Wir bauen unser Zelt auf um gegen 19 Uhr von martin mit dem Mokoro abgeholt zu werden. Das ganze in voelliger Dunkelheit ueber einen fluss der voll von Krokos und Hippos ist.. Bravo... !!! aber alles geht gut und wir freuen uns ueber so ein tolles afrika erlebnis. Wir verbringen einen gemuetlichen Abend am Feuer mit hervorragendem Rumpsteak und Bier und freuen uns des Lebens. Unser Privat Taxi bringt uns wieder ueber den fluss, wir gehen recht frueh zu Zelt weil wir fuer 6 uhr morgens verabredet sind.

Um 6.30 uhr treffen wir uns auf unserer Seite des Gates mit etwas verspaetung. Wir machen uns wieder auf zur Spurensuche und Gamedrive. Giraffen, eine Zebrafamilie die den Fluss ueberquert, Elefanten etc.. Toll, wir sind happy... und dann auf einmal die Kroenung. Martina, die Frau von Martin hat etwas gesehen... erst wollen wir es nicht glauben aber doch, wir finden einen Leopoarden. Der junge mann liegt einige Meter von uns und stoert sich nicht weiter an unserer Gesellschaft... Das ist praechtig.. Ein Leopard in freier Wildbahn.. Oh mann, das hat sich gelohnt. Nachmittags fahren wir in die Pans. Es ist ein sehr langer und recht eintoeniger Weg, viele Kms um eigentlich hinterher ein grosses NICHTS zu sehen. Aber genau dieses Nichts ist sooo beeindruckend.... Es ist knallheiss und die Autofahrt macht uns alles sehr sehr muede. In den Pans werden wir von Moskitoschwaermen nur so attakiert.. Sobald wir fenster oder Tueren aufmachen schwaermen hunderte von Moskitos ins auto und auf unsere Fuesse, arme, beine, gesicht, ueberall hin.. WOW.. auch gegen Peaceful sleep sind die viehcher immun, da stoeren die sich gar nciht dran... Am Nachmittag gehts zurueck und Martin und Martina fahren zurueck nach Maun wohin gegen wir noch eine Nacht auf der Campsite bleiben. Das groesste Drama : mir ist das Bier ausgegangen.. So versuche ich bei umliegenden Sued afs etwas bier zu erkaufen aber ihnen ist das gleiche passiert da man bier ja nur noch in likoershops kaufen kann und nicht mehr im supermarkt. naja dann eben wein, geht auch wenn es sein muss.
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1'933 Beiträge · seit 200721. Mai 2010 · #5
Macht weiter Miss Ellie! Aber wenige bilder wird mich auch freuen... 😉
Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #6
10 may ...
unsere nacht alleine auf der Campsite hat uns viel diskutieren lassen und aus verschiedenen gruenden (auf die ich hier nicht oeffentlich eingehe) entscheiden wir das projekt fallen zu lassen. Jetzt heisst es zurueck zu Martin und so schnell wie moeglich weiter um das meiste aus der restlichen Zeit zu machen. Nunmehr sind wir wirklich nur noch im Urlaub. Naja, wir muessen dieses Gespraech noch hinter uns bringen, was uns nicht wirklich entzueckt. Gemacht getan, wir ziehen schnell weiter, und entscheiden uns zunaechst fuer eine Nacht ins Audi Camp zu gehen.
Dort soll es auch internet geben, wichtig ich muss endlich einmal kontakt zum reellen leben aufnehmen und sehen das im buero nix anbrennt.
Im Audi Camp nehmen wir ein beddIed tent, auch mal schoen nicht alles auspacken zu muessen. Audi Camp gefaellt uns sehr gut auch wenn es sehr touristisch ist.. Nette Anlage, sauber, das Personal ist super hilfsbereit und freundlich. Wir geniessen fuer das erste mal in diesem Urlaub ein minimum an luxus und entscheiden uns das Abendessen im Resto zu nehmen, was sich aber schliesslich als ungemeinen Fehler herausstellt.
Ich gehe ins Internet, langsam aber sicher, dusche praechtig und wir nehmen einen apero. Im Bezug auf Preis Leistung ist das Audi Camp prima finden wir zumindest. Abends gehts ins Resto doch das Ding is bumsvoll... Grosse Gruppen draengeln sich bei der Bestellung vor und wir ahnen schon was uns passiert.... jaja.... und so kam es dann auch. Das Essen lies fast 1,5 stunden auf sich warten, inzwischen waren wir an die Bar gegangen damit wir wenigstens unseren Raucherbeduerfnissen froenen konnten.
Das Publikum an der Bar ist sehr typisch sued af.. Recht jung, viele Gruppen und es wird gepichelt was das zeug haelt, sehr deutlich von den Jungs die in der Safari industrie arbeiten.
Irgentwann kommt Jerome dann mit einem total betrunkenen Sued af, der in Maun lebt ins Gespraech. Keiner weiss so ganz genau was er will und auch mir gegenueber ist er nicht besonders freundlich. Ich ziehe mich zurueck ins Internet und lasse den armen Jeje in seinem Unglueck alleine .. grins ...

Am Vortage haben wir in Maun unsere Buchungen fuer Chobe erledigt... Wir wollen eine Nacht nach Savuti und 2 naechte nach Ihaha. Im Buero von Mapula Lodges erklaert man uns das Savuti voll ist, aber dennoch gibt man uns eine Buchung da fuer eine Busgruppe wohl 4 campsites reserviert waren, die aber nur 2 brauchen.. okay, kein problem. Wir werden fast gruen als wir den preis bestaetigt sehen .. 50 dollars pro nacht und person fuer camping. Wow, da muss die Campsite ja was fuer sich haben... Ihaha is kein problem... prima bookings waren also gemacht und am morgen geht es los in Richtung Savuti..

Die Fahrt ist soweit kein problem und einmal im park faehrt man durch tiefe Sandstrecken aber Jerome hat sich ja eh mittlerweile zum offroad Champion herauschristallisiert.
Wir naehern uns Savuti und die Tierwelt ist beeindruckend... Das hat jetzt wirklich nix mehr mit Makgadigadi zu tun... Elefanten ueberall, riesige Herden Zebras, Giraffen, Impalas ach ... einfach alles was das Herz begehrt. Am Wasserloch stehen wir inmitten hunderten von Zebras und bald sehe ich die Elis kommen.... wir stellen uns ans Wasserloch und die elefanten kommen immer naeher. Welch ein Spektakel.. eine Elefantenhorde von mindestens 30 Elis kommt ans wasser und schreitet dann nur 2-3 Meter am Auto vorbei. Wir halten die Luft an, so beeindruckend ist die Szene...

Dann machen wir uns auf die Suche nach den legendaeren Savuti loewen, fragen hier einen Gamedrive und dort einen Gamedrive aber keiner hat die Loewen gesehen.. naja macht nix, wir sind auch so froh. Gegen abend kommen wir auf die Campsite. Die ausschilderungen sind ein aehnliches problem wie in CKGR, keiner weiss so ganz genau wo er hinsoll. Je laenger es dauert desto mehr autos kommen. Na super, die Campsite ist voellig ueberbucht. Fuer den Preis eigentlich eine unverschaemtheit. Auch die Plaetze sind alles andere als confortable, kein Wasser auf dem Platz, keine echte grillstelle, nix. Die Kroenung sind jedoch die Sanitaerenanlagen. Fuer 50 Dollars haette ich schon ein minimum von sauberkeit und renovierung erwartet. Die Duschen sind dreckig und runtergekommen, das ist wirklich nicht seinen Preis wert finde ich. Aber was solls.. Wir sind in Savuti und so denken wohl alle irgentwie.

Nach unserem Dinner lege ich mich schon mal ins Zelt. jerome sitzt noch am Feuer und kramt rum... So langsam doese ich vor mich hin und falle in den Sandmaennchenhimmel bis ich ploetzlich hochschrecke... Schon wieder ein riesen Regenschauer !!!!!!ich wache auf und dann werde ich mir im klaren, dass es kein Regen ist sondern ein Elefant der sich seinen wertesten an genau dem Baum neben unserem Zelt schubbelt... Der Dickhaeuter ist nur 2 Meter von mir weg und Jerome springt voellig panisch mit einem satz die Leiter hoch und ins Zelt !!ich lach mich halb schlapp, jerome hat wirklich angst und wird voellig panisch.... hihihi, noch ein Trumpf fuer mich !!
Die bekloppten Russen um uns rum kommen alle mit ihren Taschenlampen angelaufen und blenden dem Eli ins Gesicht. Diese Oberdeppen... Ein riesen Tohuwabow herrscht auf der Campsite und es dauert eine gute stunde bis sich alles wieder beruhigt hat.
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Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #7
@ hans ..

I will make a blog or a picture sheet thats more easy. I dont know why i never manage to put them into the text but it does not work at all.. I will put them in the galery with comments ..
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1'933 Beiträge · seit 200721. Mai 2010 · #8


Use for instance: www.photobucket.com to add your pictures...

Es grusst, Hans
Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #9
In den fruehen Morgenstunden hoeren wir wieder geraeusche und alle um uns herum sind bereits aktiv.... Da gibts scheinbar ein paar Hyaenen die den Muell durchwuehlen. Wir haben sie zwar nicht gesehen aber das ganze durcheinander laesst darauf hin deuten... also machen wir uns auch frueh auf. Die Russen sind auch schon wach und machen obendrein einen heidenkrach.. Also raus aus den federn, weiter gehts nach Chobe nord, ihaha.
Der Weg ist das Ziel und schon die Strecke ist Gamedrive pur.. Vor allem als wir das Chobe Gate durchfahren haben. Im suedlicheren Teil sehen wir die Verwuestungen der Elefanten. Eine bizarre Landschaft aus totem Holz und Verwuestung. So schrecklich und doch sooo schoen. Am Chobe River Rand ankommen scheint es mir als saehe ich ein Kroko. jerome sagt, dass ich spinne und wir fahren naeher ran.. und jaaa ich hatte recht.. Ein prachtvolles tier nur leider hat es uns kommen hoeren.. und schwups mit einem Satz ist es auch schon im Wasser... Das waere also auch erledigt, die krokos haben wir auch gemacht !!! Fehlen uns immer noch die Hippos...

Weiter in Richtung Ihaha. An der Campentrance sagt man uns das jemand gerade mittag isst auf unserer campsite, kein problem. Wir selber stellen uns daneben und machen ersteinmal Mittagspaeuschen... Die Campsites sind sehr schoen alle direkt am Wasser... Nur leider lassen auch hier die Sanitaerenanlagen zu wuenschen uebrig, sehr zu wuenschen sogar.. Es ist sooo runtergekommen, vor ein paar jahren noch haette ich hier niemals geduscht, aber man waechst mit den Aufgaben.
Gegen Nachmittag fahren wir auf Gamedrive. es ist einfach nur beeindruckend diese Elefantenhorden. Jerome macht sich im Auto fast in die Hosen so viel respekt hat er vor den Elis... Aber ehrlich, man kann gar nicht wirklich abstand halten, sie sind ueberall.. Dann erleben wir noch die Bueffelherden, Giraffenherden, und und und ....Chobe ist und bleibt ein Traum.. Und da endlich sehen wir auch, leider nur im Wasser und weiter weg, die freundlichen Hippos.. Also unsere Big Five sind komplett, wir freuen uns einen Ast in den Bauch.

Am naechsten Tag entscheiden wir uns, auf Grund eines kleinen Frauenproblems, nur eine Nacht in Ihaha zu bleiben. Ausserdem sind die hygienischen Umstaende leider wirklich nicht sooo verlockend. Wir nehmen den Vormittag in Ruhe und fahren durch die Gegend in Chobe aber siehe da, entgegen gesetzt zu einem extrem wildreichen Nachmittag ist Chobe am Vormittag wie ausgestorben. Nur Baboons und Impalas und einen einzigen Elefanten. ... Also auf gehts, weiter zu neuen Taten... Kasane ruft !! Nach dem Buch "ein englaender in botswana" bin ich soo gespannt auf kasane.
In Kasana fahren wir die Thebe River Lodge an.. Aehnliches Konzept wie Audi Camp, viele Overlander und Busse. Unterschied : das personal ist wesentlich weniger freundlich und auch die Anlage als solche ist weniger huebsch aber immer noch okay. Ich fuehle mich schlecht, fiebrig, habe fuerchterliche kopfweh.. weiss nicht soo genau was mit mir los ist. Am Nachmittag geht nix mehr, ich muss schlafen. Im Zelt ist es brullheiss sodas schlafen auch nicht einfach ist. Auf der Campsite hat sich inzwischen (campsite fuer 2 ) eine gruppe niedergelassen. oh mann das kann ja heiter werden. Wenn man sich nicht fuehlt sind die ausgelassenen Gespraeche froehlicher Urlauber super anstrengend... Ich konzentriere mich auf mich selbst und versuche mir einzureden, dass ich jetzt nicht krank werde....

Als bald komme ich mit dem Tourguide der Gruppe ins Gespraech.. Netter Typ, etwas strange aber symphatisch.. Der macht mir dann gleich freunde und meint ich haette sicher ne malaria. OH prima, das brauche ich jetzt ... Ich verspreche wenn es mir am naechsten Tag nicht besser geht, zum arzt zu gehen. Er ist fuerchterlich besorgt, natuerlich besorgter als jeje, der eher "angepisst" ist, das ich rumnoergel und nur schlafen will.. Gegen abend wird mir fuerchterlich uebel... Ich lehre meinen Mageninhalt (ohne details) und siehe da es geht besser. An essen kann ich immer noch nicht wirklich denken, noch nicht einmal an trinken. Tja, da hatte ich mir wohl, trotz auto, einen sonnenstich gefangen. Frueh verkrieche ich mich ins Zelt und bete das der Morgen Besserung bringt. Erstaunlicher und erfreulicher Weise war die Gruppe sehr ruhig so dass ich eine friedliche Nacht hatte..

Frueh aufgewacht fuehle ich neue Energie in meinen Adern, rauchen geht auch schon wieder und hunger hab ich auch ein wenig. Kein wunder am vortag, war ja nix geblieben..

Wir ueberlegen was wir nun tun koennten.. Noch eine Nacht in Kasane ?? noe.. hmm.. den Rueckweg antreten.. ?? noch zu frueh... eine Tour zu den Vic Falls ??? Hm tourbuchen ist doof denken wir uns.. und da kommt uns doch die geniale idee mit dem auto nach Sambia zu fahren.. Ich frage den netten tourguide von gestern wie und wo und was .. der erklaert mir alles super nett und allez lets go !!!
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842 Beiträge · seit 201021. Mai 2010 · #10
Hi Miss Ellie,
super Bericht! Ihr habt ja gleich in den ersten Tagen wirklich viel erlebt - auf das Festfahren hättet Ihr sicherlich auch verzichten können, oder !?! Hoffe nur, dass Ihr in den nächsten Tagen Eures Urlaubs mehr Glück mit dem Wetter hattet !!!
Freu' mich schon auf die Fortsetzung !!!
Beste Grüße
Namibiafieber
Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #11
schnell noch im internet café der post vorbei, jerome hat brav postkarten geschrieben und ich bringe mich auf den neuesten stand !!
Dann folgen wir den anweisungen unseres freundlichen helfers in richtung faehre... die ausreiseformalitaeten sind soweit okay..

Im "Hafen" von Kazungula liegen beide Faehren.. Abenteuerlich .. oh mann, ich sollte besser vorher nen vodga trinken oder was anderes starkes.. THIS IS AFRICA denk ich mir.. Wir stellen uns in eine Reihe aber keiner weiss so ganz genau wie und wo und was es vorwaerts geht... Die eine Faehre scheint ein problem zu haben... In der Reihe vor uns sind 2 4x4 drivers ganz gerissen und fahren flink durchs wasser auf die andere Faehre... wir ueberlegen schon ob wir es aehnlich tun aber da kommt irgent ein officer oder was auch immer und meint wir sollen doch warten. okay okay.. Dann schert ein riesen truck vor uns aus und nimmt seinen weg durchs Wasser auf zur Faehre.. oh mann das konnte nicht gut gehen... und es kam wie es kommen musste.. Der Truck faehrt sich fest.. Die Kabine hat er halb auf die Faehre gebracht aber der lader hinten steckt im wasser und es geht weder vorwaerts noch rueckwaerts weiter.. Ein riesen spektakel...

100te von menschen stehen rum, beratschlagen und machen Photos. es ist zuuuu schoen, nur das keienr weiss wie es jetzt weiter geht. Die eine faehre hat ein problem und die andere nen truck der festhaengt !!
Irgentwann entscheidet ein anderer Trucker den Lastwagen von hinten anzuschieben.. oh mann.. Was fuer eine Show... Irgentwie funktioniert aber auch das nicht wirklich. Mit einem male gibt es eine Neuigkeit. Die kaputte faehre tuts wieder und siehe da der Mensch der den "Anschieb-Truck" gefahren hat ist gar nicht der Fahrer von dem Lastwagen, sondern von einem anderen der jetzt auf die wieder-taugliche Faehre muss.. Grosses Gelaechter.. Wo ist jetzt nur der Richtige-Fahrer von dem Truck.. Keine Ahnung, viele koepfe, viele Meinungen, irgentwann kommt jemand anders angelaufen der die sache in die Hand nimmt, bzw das Lenkrad. und der schuppst dann mal so richtig an, das es nur so kracht .. und wer haette es gedacht, der festgefahrene Laster kriegt die Kurve auf die Faehre.. Viel applaus, denn plotzlich geht es weiter.

In der gesamten Zwischenzeit belagern irgentwelche Typen unser auto um uns Kwatchas oder Versicherungen zu verkaufen... wir lehnen alles ab und versuchen uns die Jungens vom Hals zu schaffen was aber leichter gesagt als getan ist.

Mit einem mal werden wir auf die Faehre gerufen, wir brausen durchs wasser und schwups auf die Faehre.. Bezahlen soll man wohl auf der Faehre.. Auf dem Fluss geht das Theater mit den Jungs weiter... 3, 4 kerle stehen um uns rum und ich werde immer nervoeser und angenervter, das kann ich gar nicht leiden, vor allem weiss ich nicht was wirklich richtig ist... Ich zahle schliesslich die Faehrgebuehren (160 pula) scheinbar an die richtige person weil ich auch eine bestaetigung erhalte...
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #12
Und dann kommt das Grauen der afrikanischen Administration oder was man so nennen will !!!!
Auf der Faehre erklaert mir ein junger mann welche Behoerdengaenge alle zu erledigen sind.. Schon alleine das zuhoeren laesst mir den Kopf droehnen.. Ich versuche krampfhaft zu speichern, bin mir aber nicht sicher ob so viel information im urlaub auf einmal in meinen schaedel geht.. ICH BIN DOCH IM URLAUB !! Da will ich mich an nix erinnern. Naja ich gebe mir alle Muehe, Jerome is ja mal wieder fein raus aus dem schlammassel weil der ja nur die haelfte auf englisch versteht.

Also als erstes Immigration... Ein freundlicher officer nimmt unsere paesse und sagt wir muessen ein visa kaufen. Hmm, prima.. Was macht das bitte?? 40 dollar pro person !!! umpf, das is ne menge fuer 2 tage Livingstone.. wow.. aber zurueck is jetzt auch doof. Also schiebe ich unwillig die dollar noten rueber..

Das Visa is gemacht, dann zu customs.. Und hier gehts jetzt richtig los. Die junge dame am schalter ist nicht was ich als gespraechig bezeichnen wuerde. Sie fragt mich nach papieren, die ich ihr gebe, und meint wir sollten doch schon mal carbon fees bezahlen gehen.. prima, das nenn ich effizient denke ich mir (wie bloed ich manchmal sein kann !!) waehrend all dem laeuft mir einer der typen von der faehre die ganze zeit hinterher..

Bei carbon tax stellt sich heraus das ich diese wirklich nur in Kwacha bezahlen kann.. Mist, jetzt muss ich wohl doch mit einem der typen handeln weil einen offiziellen Bankschalter gibbet nich.. also wieviel fuer euros ??? 4000 Kwacha. Ich habe keinerlei moeglichkeit zu pruefen weil ich dussel mich ja vorher nicht informiert habe. In diesem Augenblick bin ich mir voellig bewusst, das ich grad so richtig vom feinsten ueber den Tisch gezogen werde, aber was kann ich tun. angenervt gebe ich ihm die euros und er mir die notwendigen kwacha. Zurueck zu carbon tax, will die freundliche dame alles moegliche ueber das auto wissen, was ich aber nicht weiss. Wir einigen uns auf eine 2,5 l maschine, ist so der mittelwert.

Das waere also auch erledigt. Hierzu muss man wissen, dass sich das jetzt schnell anhoert aber mittlerweile locker eine Stunde ins land gezogen ist.. und hinter mir immer dieser typ.. hmm der nervt mcih..

also zurueck zu customs wo ich auf meine papiere warte.. Ich warte und warte und warte .. Ich frage nach und die junge dame hat entschieden mir nicht zu antworten, aus welchen gruenden auch immer... irgentwann kommt ein "chef" vorbei und fragt schliesslich nach was mit unseren papieren ist.. aus dem buero kommt ein anderer junger mann der mir freunldich erklaert, dass er die papiere nicht machen kann weil ihm wiederum papiere hierzu fehlen, die ich ihm nicht ausgehaendigt habe... mich trifft der schlag !!! und ich gebe zu, entgegen allen tips und hinweisen verliere ich langsam die nerven und haltung... ich motze zurueck, das dies nicht mein fehler sei, das man mich nicht nach diesen papers gefragt hat.. irgentwie interessiert das aber keinen. ich haendige also alle notwengigen bescheinigungen aus und der junge mann verschliesst sich wieder in seinem buero..

jetzt is warten angesagt.. nach den angekuendigten 15 minuten frage ich nach, aber die junge dame vom schalter hat sich entschlossen mich zu ignorieren.. hm silke das haste jetzt davon.... brrr ich will nur noch weg hier... jerome, der ja immer nur die haelfte versteht, fragt mich dauernd, was denn jetzt nun los sei, und wann wir denn nun die papiere bekommen und und und .. tja, das hebt auch nicht unbedingt meine stimmung.

nach qualvollenn, sage und schreibe 40 minuten bekommen wir endlich die heiss ersehnten schreiben.

Danach geht es zur police um cancer fees zu bezahlen,
dann zu weissderherrgottwiederladen heisst um tofi (is sicher falsch geschrieben) zu bezahlen und dann zum Kontrollmann damit wir endlich das Auto 3 meter hinter den zaun bewegen koennen...

Bleibt noch die Versicherung. Auch ne ganz grosse nummer. Der typ der mir seit fast 2 stunden am rockzipfel klebt fuehrt uns also in einen abgefrackten Container. Der Container, der mehr den schweinestall gleicht als einem Buero, ist das Versicherungsbuero. Auf einem "sofa" treffen wir auch gleich all die anderen netten jungs von der Faehre wieder, na so ein Zufall !! Leider kann ich nicht sagen, dass ich besonders gluecklich waere die hier wieder zu treffen, aber seis drum.

Eine dame sitzt hinter einem Tisch mit plastik decke und schiebt mir die Versicherungskonditionen rueber. Ich lerne, dass seit dem 01 may (in fett gedruckt) nur noch versicherungen fuer mindestens 3 monate angeboten werden... Mich trifft der schlag nochmals.
Was zum teufel soll ich mit einer versicherung fuer 3 monate, vor allem die sowie so mal gar nix versichert, wenn ich 2 tage nach Livingstone fahren will. Die spinnen, die roemer.. Da meine nerven mittlerweile blank liegen, sage ich, dass ich das buero verlasse, sofort und die sich ihre versicherung an den hut stecken koennen. naja, dann bewilligt man mir die versicherung fuer 1 monat, kostet aber auch mal eben 112 000 Kwacha..

Haette ich gewusst, dass Livingstone sooo teuer is, haette ich mir das sicher anders ueberlegt. Mitgehangen mitgefangen..

Also zahle ich auch das noch und wir machen uns auf zum auto, mitsamt der ganzen bande schieber hinter uns.. ich denke mir, was die denn jetzt noch wollen.. und siehe da, der erzaehlt mir ich muesse sie jetzt bezahlen weil sie mir doch geholfen haben.... JETZT SEHE ICH ROT .....

Nix da, gibt nix ... aus schluss vorbei... ich solle doch wenigstens noch mehr geld tauschen weil in livingstone gabs ja am wochenende keine banken und nirgentwo koennen wir mit credit karte zahlen.... jajaja und meine grossmutter ist die koenigin von england !!!

Wir brausen los... Genug ist genug.. Wir sind von der Qualitaet der Strasse beeindruckt und sind froh, das wir das hinter uns haben. 2 km nach der Ausfahrt des hafens werden wir auch prompt angehalten und die versicherung wird geprueft.. naja, muss ja fuer was gut sein !

wir kommen etwas besser gelaunt in Livingstone an und suchen die uns empfohlene Waterfront Lodge. Die Lodge liegt direkt am Wasser und hat eigene Boote. Der Garten ist super gepflegt eine tolle anlage. Wir wollen vielleicht ein Zimmer nehmen, allerdings ist alles ausgebucht und auch der preis laesst uns zurueckschrecken. 80 dollars pro person pro nacht.. neee dann doch lieber camping und voll is ja eh auch.
Camping is 10 dollars.. das geht besser ..

Die Campsites sind klein aber direkt am gargen. Alle haben ein Waschbecken fuer Abwasch, Strom etc.. Alles in allem sehr nett. Wir finden noch eine huebsche campsite zum garten in der naehe vom swimming pool und den abolution blocks. auch die Campsite ist recht voll... also stellen wir tisch und stuehle in die Campsite weil wir wollen noch mal schnell ins doerfchen fahren.
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Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #13
Eine kleine tour in Livingstone und ein besuch von dem lokalen Markt mit allerlei Holzschnitzereien etc.. jerome hat nicht soo viel lust, ich koennte hier stunden verweilen... letztlich kaufen tun wir nix weil wir eigentlich noch einmal vorbei kommen wollten...

Livingstone ist ein huebsches oertchen, gepflegt und lebendig.. uns gefaellt es praechtig hier.
Gegen fruehen abend gehts zurueck in die lodge, zeit fuer eine dusche und den apero... und dann ein nettes essen... wir fahren in den campground und was fuer eine ueberraschung, da steht ein bus mit trailer in unserer campsite, drum herum 5 zelte und unser tisch und stuehle sind einfach beiseite geschoben....

NEEE JUNGS SO GEHTS NICHT

Wir suchen die security guys.. die wissen aber auch nicht recht was sie tun sollen, da keiner bei den zelten ist.. ich bin voellig genervt, weil die uebrigen campsites sind ueberflutet und ich hab keine lust bis zum knoechel im matsch zu stehen. Auch hat sich die campsite mittlerweile gefuellt sodas nur noch ganz schaebbige plaetze uebrig sind...

Ein manager kommt und weiss auch net recht was er jetzt machen soll. er bittet uns den wagen abzustellen und sobald jemand zur campsite kommt mit denen zu verhandeln. na toll, ich hatte nicht vor den ganzen abend neben deren zelten zu verbringen. aber letztlich bleibt uns nix uebrig als das auto irgentwo abzustellen und erstmal ein bier trinken zu gehen.
Auf dem weg ins resto / bar gehe ich noch einmal schnell an der rezeption vorbei und will einen general manager... neben mir steht einer der sued af raeuber (tourguides) .. "hi guys how are you doing??" "well could be better, here are people with strange behaviours " ... pause... "ahhh are you the guys with the table and the chairs ??" "aehm yes we are... are you the guys that picked our campsite??" "well we did not know that it was occupied" ... jajaja .. sicher, ich bin blond aber fuer wie blond haelt der mich eigentlich ??

Wir stimmen ueberein dass er seinen bus aus der campsite schafft lassen ihm aber den grassplatz fuer seine zelte... der versucht uns echt zu verschaukeln aber da wir ja nette menschen sind lassen wir ihm die gartenflaeche..

Am auto angekommen hat der auch noch ein problem mit seiner batterie.. wir muessen ihm dann auch noch ueberbrueckung machen, alles ein riesen akt aber letztlich springt seine karre an und er macht sich weg. Das hat jetzt auch schon wieder ne stunde gedauert, es ist schon dunkel und wir haben hunger. Also keine dusche sondern direkt ins resto...

wir verbringen einen netten abend im resto, wir lernen eine gruppe von 4 jungs kennen die eine expedition in afrika fuer 50 tage machen. Wir diskutieren lange mit pieter, ein super typ, ein netter urlaubsabend und ein paar bier, auch das essen is nett...

Am nachmittag hatten wir noch schnell die microflights ueber die Vic Falls gebucht und jerome fuer den nachmittag die Combo fuer Bungie Jumping.. Ich werde wohl nie verstehen wo der kick liegt sich von einer bruecke zu schmeissen aber vielleicht ist das gutes suizide training, wer weiss...

der Microflight ist am naechsten morgen um 8 uhr. Sehr pro werden wir abgeholt und zum aerodrome gebracht (microflight 120 dollars / 15 minuten) ... ich mit meiner hoehenangst bin mir gar nicht sicher ob ich das durchstehe..

ich bin die erste von uns beiden. Beherzt gehe ich zu dem DING und siehe da der pilot is ein deutscher.. wir brausen los. die ersten meter bin ich etwas verkrampft aber dann ist die schonheit der region und das gefuehl des fliegens groesser...ich weiss gar nicht was ich sagen soll so schoen ist dieses erlebnis ueber den vic falls.. von oben sieht man die elefanten im bush und man kann das wasser hoeren und spueren.. toll toll toll.. immer wieder auch wenns teuer ist...
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Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #14
Gegen spaeten vormittag kehren wir zurueck in die lodge, wir essen etwas und relaxen.. jerome ist ganz aufgeregt und gar nicht sicher ob er wirklich springen soll. Ich hatte in der vornacht einen alptraum, ich habe getraumt, dass ich einen meiner hunde aus versehen in die tiefe geschupst habe und er tod ist... ich fuehle mich nicht sehr sicher bei dem gedanken, dass mein gottergatte sich da 100 m in die tiefe stuerzen will. Aber jeje is ja ein grosser junge, der muss wissen was er tut.. Aber leider weiss er das nicht soo richtig hab ich den eindruck.

Gegen nachmittag fahren wir also zur bruecke. Im 1,2,3 Bungie angekommen erfahren wir, dass es keinen strom gibt, er doch warten soll bevor er springen kann. Na wenn das mal kein zeichen ist.
Wir harren also geduldig den ganzen nachmittag aus, aber der strom kommt nicht zurueck. Heute wird das nix mehr mit dem springen. ER kann morgen frueh springen aber eigentlich treten wir ja morgen den rueckweg an. Schmerma wie der Bayer sagt..
Am naechsten morgen treffen wir frueh auf pieter.. Pieter und die anderen jungs sind auch gesprungen und haben berichtet, das das ne ziehmlich spektakulaere sache ist. Jerome wird immer unentschlossener.. Wenn er sich nicht fuehlt springt er besser nicht, oder ?? Pieter fragt ihn dann so nebenbei ob er denn wenigstens ne Versicherung hat. Nee haben wir natuerlich auch nicht. Noch mehr unsicherheit. Jerome entscheidet, das die Muenze entscheiden soll, zieht eine erste muenze aus seinem portemonnaie. Diese muenze rollt ihm aus der hand und verschwindet zwischen den holzlatten der terrasse. Na prima.. Was braucht es noch. Jerome will es aber genau wissen, wirft die muenze und die antwort ist NEIN .... okay, das reicht, er springt nicht und auf grund des stromausfalls bekommen wir das geld zurueck .. puhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

jetzt kann auch gescheit gefruehstueckt werden weil gleich gehts auf die reise south... und nochmal ueber die grenze.. naja wird schon.. Gegen 11 uhr verabschieden wir uns von pieter, den wir in sehr kurzer zeit sehr gern gewonnen haben.. hoffe er hat ne gute zeit in afrika.

Die Grenzformalitaeten auf Sambischer seite sind diesmal sehr einfach zu handeln, schwups gehts auf die Faehre und wir werden auch weiter nicht belaestigt.
Ach ja nur mal so zwischendurch... bei der einreise hat man uns 4000 kwacha / euro gegeben .. im hotel waren es 5800 kwacha ... also wenn moeglich vorher kwacha wechseln nur so viel wie man fuer carbon tax braucht ..

Weil sonntag ist ist auch nicht sooo viel los, alles geht zuegig und bald sind wir wieder auf botswanischer seite. Doch welch grosse ueberraschung man zwingt mich jetzt auf botswanischer seite eine versicherung zu kaufen, weil mir angeblich irgent ein papier fehlt.. nochmals aufregung aber es handelt sich nur um 15 euros, okay, das lohnt die aufregung nicht aber die willkuer treibt mich zum wahnsinn.

An diesem Tag fahren wir bis kurz vor Nata weil man uns waermstens das Elephants Sands empfohlen hat und ich kann nur sagen, dass es eine tolle empfehlung war... Das Elephants Sands liebt ungefaehr 50 km noerdlich von Nata und ist eine kleine private lodge. Das ganze ist sehr huebsch. man hat die lodge um ein natuerliches wasserloch gebaut, man kann campen oder eines der kleinen chalets buchen. die bedded tents waren irgentwie gerade off so haben wir uns fuer ein chalet entschieden. preislich ist das voellig okay, 450 pulas pro chalet also 225 pro person, allerdings ohne fruehstueck.

Wir wandern ein bisschen durch die gegend, die besitzer sind sehr sehr freundlich und aufgeschlossen. Wir melden uns fuers abendessen an. Die terrasse ist sehr geraeumig und es gibt eine extra terrasse wo abends ein grosses feuer entzuendet wird. Alles top !!!
5 minuten nachdem wir uns auf die terrasse begeben haben, so gegen 18.45 kamen auch schon die elephanten... es gibt hier ueberhaupt keine zaeune und die elis sind voellig freie und wilde elis die dort abends am wasserloch trinken. Und nicht nur am Wasserloch.

Am Tage hatten wir uns darueber gewundert warum der kleine swimming pool nicht sehr sauber war, wohin gegen der rest der anlage pik-sauber ist... die elephanten kommen abends ums wasserloch herum um auf der terrasse aus dem kleinen pool zu trinken. Welch ein erlebnis. Einfach toll.

Zum ABendessen gabs eine Art buffet, Beef Stew, chicken stew, reis, gemuese frische salate, frisches heisses brot.. und alles top lecker, eines der leckersten abendessen die wir hatten.
Jerome hat 3 volle teller gelehrt sooooo hat es ihm geschmeckt.
Und ein paar meter weiter baden die Elis.. toll, kann ich immer nur allen empfehlen.

Montagmorgen machen wir uns auf. Wir wissen nicht ob wir vor einbruch der dunkelheit bis pretoria schaffen oder nicht, vor allem hatte ich an der rezeption noch einen langen schwatz mit den besitzern des elephant sands.. wir lassen es drauf ankommen und entscheiden spontan.

So rollen wir schweren herzens richtung pretoria. Jerome will unbedingt noch shoppen, ich haette 2 tage laenger in botswana vorgezogen, aber manchmal muss man eben kompromisse machen.

Wir rollen abends ohne reservierung in der de pastorie lodge ein da beide vom GPS gefuehrten anderen Guesthouses etwas sehr suspekt waren.. Issie hat aber noch ein Zimmer fuer uns und wir sind dort soo gut aufgehoben, das wir die letzten drei naechte dort bleiben.

jerome froent 2 tage lang dem hard-core shopping in menlyns park und ich folge.. mein herz wird zunehmends schwerer und die laune schlechter weil es donnerstag morgen heim geht.
Das einzige was mich heimzieht sind die 12 pfoten, aber ach.. was wuerde ich dafuer tun noch mal loslegen zu koennen.

Mit unserem traum "leben in afrika" hat es auch diesmal nicht geklappt aber ich gebe so schnell nicht auf. Das wird schon noch. ....
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Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200921. Mai 2010 · #15
Hier die Reise in kurzform

02 mai Flug Reunion - Joburg
Fahrzeuguebernahme Bushlore (fahrzeug und Service okay)
De Pastorie Guesthouse Silverton (640 fuer das doppelzimmer fuer beide, mit super
Fruehstuck)
Abendessen Heat Grill Woodlands Park Shopping Center, gute Adresse

03 mai Pretoria - Marakele
Buchung ueber San Parks
Camping

04 mai Khama Rhino Sanctury
Super Camping

05 mai CKGR
Deception Valley, DWNP

06 mai CKGR
Motopi (ohne buchung, buchung fuer Phokoje Pans )

07 mai Maun - privat

08 mai Khumaga
Boteti nicht mit dem Fahrzeug ueberquerbar

09 mai Makgadigadi NP
Khumaga Campsite DWNP

10 mai Maun Audi Camp
Bedded tent (280 Pula fuer beide mit freuhstueck)
Fruehstueck ist nicht ueberwaeltigend

11 mai Chobe Savuti
Savuti Campsite - Mapula Lodges
50 Dollars pro Kopf pour nacht
Campsite ist dreckig und Sanitaereanlage werden nicht dem Preis gerecht
Savuti channel hat viel wasser aber gut befahrbar

12 mai Chobe Ihaha - DWNP
Campsite ist nett, sanitaere Anlagen super runtergekommen

13 mai Kasane
Thebe River Lodge
Campsite
10 dollars / person / nacht
Nette Campsite, die haelfte der anlage war ueberspuelt

14 mai Livingstone Waterfrontlodge
Schoene gepflegte Anlage
Zimmer 80 dollars / person / nacht
Camping 10 dollars fuer beide
Fruehstuck (sehr sehr umfangreich 14,95 dollar pro person all you can eat) Resto okay, preise zwischen 6 und 8 euros pro mahlzeit

15 mai Waterfront
Microflight 120 dollars fuer 15 minuten
Bungie Combo (3 spruenge verschiedene) 135 dollars

16 mai Elephant Sands Nata
400 pula chalet fuer beide
50 pula camping
85 pula dinner (buffet super gut)
55 pula breakfast
alle preise plus 12 % levy oder vat
17 - 20 mai pretoria - de pastorie guesthouse

Gefahrene Kms : 4700
Pannen : keine
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79 Beiträge · seit 200621. Mai 2010 · #16
Hi Miss Ellie,

toller Bericht , ließt sich super 🙂
Danke

mfg Karin
Themenstarter1'723 Beiträge · seit 200922. Mai 2010 · #17
auf hans wunsch hin und aufgrund meiner schwierigkeiten hier photos hoch zu laden kann man eine kleine auswahl von unseren photos (bis her noch eine recht kleine) hier finden ::

http://s920.photobucket.com/albums/ad46/MissEllie974/Botswana%202010/?action=postupload
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