fussohleThemenstarter381 Beiträge · seit 200914. Dez. 2009 · #1hallo liebes namibia-forum,
wir haben es uns angewöhnt teilweise unsere kleidung in afrika zu lassen, weil wir sie einfach nicht mehr tragen (rausgewachsen oder ähnliches:::))) in afrika zu lassen. erstens hilft es den menschen dort, zweitens schleppen wir dann nicht soviel gepäck mit uns rum und drittens wird der kleiderschrank leer (für neues???!!!:::)))
wir ihr ja wißt, haben wir nächstes jahr vor, nach namibia zu fahren. wo ist es eurer meinung nach am sinnvollsten ein paar geschenke da zu lassen - (nicht nur klamotten, sondern auch andere utensilien) wir haben hier eh viel zu viel in deutschland.
ich wäre über anregungen sehr dankbar. viele grüße petra
gglink5'538 Beiträge · seit 200814. Dez. 2009 · #2Hallo Fussohle,
bei der Deutsch-Namibischen-Gesellschaft haben sie so ziemlich alle Adressen, die in dieser Hinsicht interessant sind. Aber es freut sich bestimmt jedes Zimmermädchen, wenn du ihm ältere Sachen für die Familie überlässt. Das musst Du nur dem Manager oder dem Inhaber sagen, damit der nicht meint, das Mädel hätte geklaut.
Liebe Grüße
Gerd
Burschi4'140 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #3Hallo Petra,
wenn du in Swakop bist, schau doch bei Frau Anja Rohwer vorbei, die betreut jetzt die Katutura-Projekte ihrer verstobenen Mutter Jutta. Sie hat einen Laden, wo sie Produkte von Selbsthilfe-Gruppen verkauft: Kubatsirana. Du findest ihn vom Hohenzollernhaus Richtung Strand auf der linken Seite. Gebraucht werden auch immer Kleidungssachen für Kleinkinder.
Außerdem gebe ich Gerd Recht, du kannst immer mal den einen oder anderen "Bediensteten" ansprechen und meist freuen sie sich was abzubekommen. Aber bitte mache keine öffentliche Verteilungsaktion daraus, das macht sich nicht so gut.
Andererseits kann man da auch mal negative Erfahrungen machen. Ich hatte mal Kleidung für ein Waisenhaus in Katutura dabei. Die Begeisterung hielt sich sehr in Grenzen, weil sie vorher von einem anderen "Spender" mit "Colours of Benetton" eingedeckt worden waren, was so meine Preisklasse nicht ist! 🙂
Das massenhafte Verteilen von Kleidung hat ja auch so seine negativen Seiten. Suche dir also jemanden, der wirklich weiß, wo die wirklich Bedürftigen sind. (z.B. Frau Rohwer)
Solltest du nach Simbabwe kommen, dann wäre dein Kleiderschrank dort sinnvoller untergebracht.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
fussohleThemenstarter381 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #4hallo burschi, danke für den hinweis, ich werds mir notieren. nee colours of benetton haben wir nicht, es geht nicht darum, den edlen spender zu markieren, daher würde ich auch nie eine öffentliche geschichte daraus machen wollen. es geht darum, daß wir viele dinge haben, die wir eigentlich gar nicht brauchen. das bedeutet natürlich auch nicht, daß sie nur noch einen wegschmeisswert haben.
eggitom1'247 Beiträge · seit 200915. Dez. 2009 · #5Hallo Petra
wir haben unsere Sachen im Herbst in Gaborone (Botswana) direkt beim Roten Kreuz abgegeben (auch die übriggebliebenen Lebensmittel). Die haben dann für die Verteilung gesorgt.
So was gibt's sicher auch in Namibia.
Gruss
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Kriwan323 Beiträge · seit 200715. Dez. 2009 · #6Hallo,
das Thema hatten wir hier schon öfter. Vor zwei jahren hatte ich ein ähnliches Anliegen. Hier der damalige Inhalt meines Postings:
Über genau dieses Thema haben wir uns auf einer Farm in diesem Urlaub sehr ausführlich unterhalten. Mit dabei waren neben den Farmern auch der inzwischen pensionierte Missionar Werner Wienecke, der uns geraten hatte übrige Kleidungsstücke und Schuhe am letzten Tag in Windhoek im Büro der evangelischen Kirche abzugeben (gleich unterhalb der Christuskirche). Das haben wir dann auch getan. Ein bisschen hatten wir ein schlechtes Gewissen, weil auch einige gebrauchte Stücke dabei waren, deshalb haben wir später per Mail nochmal nachgefragt. Hier die Antwort:
"...haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Person, die Sie erwähnen, muss Pastor Werner Wienecke gewesen sein, der lange Jahre in Namibia gearbeitet hat und sich jetzt auch im Ruhestand noch unglaublich einsetzt.
Wegen der Kleiderfrage habe ich mich noch mit anderen Personen unterhalten, um ein ausgewogenes Urteil fällen zu können. Wir sind übereinstimmend der Meinung, dass Spenden natürlich hoch willkommen sind, aber man sollte die Kleider dann doch in einem gewaschenen Zustand abgeben, sonst könnte leicht ein ungutes „Geschmäckle“ aufkommen.
Wenn Sie von weiteren Leuten wissen, die Kleidungsgegenstände in gewaschenem Zustand abgeben möchten, dann können wir hier im Kirchenbüro gerne vermittelnd tätig sein und die Gegenstände an bedürftige Menschen bzw. Organisationen weiterleiten.
Ich hoffe, dass Sie gerne einmal wieder nach Namibia zurückkehren und grüße Sie für heute freundlich
Erich Hertel
Bischof ELKIN"
MEMeistereck16 Beiträge · seit 200906. Jan. 2010 · #7Hallo,
Zu dieser Frage auch von mir einen möglichen Hinweis: Ich habe auf meinen Reisen die "Ombili-Stiftung" unterstützt. Du kannst da im Internet einiges finden. Ombili kümmert sich um die San. Auf meinen Reisen habe ich Schulmaterialien mitgenommen: Buntstifte, Spitzer, Radiergummis, Malbücher etc. Da es inzwischen auch einen Kindergarten dort gibt, könnte ich mir vorstellen, dass auch Spielzeug willkommen ist. Man kann sich anmelden und bekommt ein Führung durch die Dörfer mit vielen Informationen über das Leben der San. Ombili lebt von Spenden. Daher wäre es vielleicht auch eine gute Idee und einen Ausflug wert, wenn du nach Namibia kommst.