DocHolidayThemenstarter272 Beiträge · seit 200823. Nov. 2009 · #1Ich weiß, ich weiß, den Reisebericht vom letzten Trip noch nicht fertig und schon den nächsten Urlaub planen. das haben wir gerne!
Aber Ihr wisst ja: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub 😉
Da mich der Afrika-Virus nach der ersten Namibia-Tour in diesem Jahr voll erwischt hat, gibt es nur eine Kur - wieder hin!
In der ersten Novemberhälfte 2010 soll es wieder so weit sein. 17 Tage werde ich Zeit haben und die will ich so füllen:
Variante A
Tag 1 Ankunft WDH und Fahrt zum Erindi Game Reserve, Ü Old Traders Lodge
Tag 2 Erindi
Tag 3 Erindi
"Ankommen" und Game Drives
Tag 4 Fahrt zur Erongo Wilderness Lodge
Tag 5 Erongo
Tag 6 Fahrt nach Swakopmund mit Abstecher zur Spitzkoppe
Tag 7 Swakopmund
Little Five Tour, Dolphin Cruise
Tag 8 Palmwag Lodge
Tag 9 Fahrt zum Camp Aussicht
Tag 10 Camp Aussicht
Fahrt zu den Himba
Tag 11 Epupa Falls
Tag 12 Kamanjab (Übernachtungstips? Hobatere?)
Tag 13 Fahrt zum Etosha (Okaukuejo)
Tag 14 Etosha (Okaukuejo)
Tag 15 Etosha (Halali)
Tag 16 Rtosha (Namutomi)
Tag 17 Fahrt nach Windhoek, abends Rückflug
Variante B (gemütlicher)
Tag 1 Ankunft WDH und Fahrt zum Erindi Game Reserve, Ü Old Traders Lodge
Tag 2 Erindi
Tag 3 Erindi
"Ankommen" und Game Drives
Tag 4 Fahrt zur Erongo Wilderness Lodge
Tag 5 Erongo
Tag 6 Erongo
Ausflüge zu Phillips Cave, Bulls Party, SpitzkoppeTag 7 Fahrt nach Swakopmund
Tag 8 Swakopmund
Little Five Tour, Dolphin Cruise
Tag 9 Fahrt zur Palmwag Lodge
Tag 10 Palmwag Lodge
Tag 11 Palmwag Lodge
mit Gamedrives und Fahrt zu den Himba
Tag 12 entwerder noch ein Tag Palmwag oder Fahrt zum Etosha
Tag 13 Etosha/Fahrt zum Etosha (Okaukuejo)
Tag 14 Etosha (Okaukuejo)
Tag 15 Etosha (Halali)
Tag 16 Rtosha (Namutomi)
Tag 17 Fahrt nach Windhoek, abends Rückflug
Jetzt meine Fragen:
Wie sieht es aus mit den Straßenverhältnissen in der ersten Novemberhälfte im Kaokoveld? Ist da schon mit schweren Regenfällen zu rechnen?
Wie lohnend ist die Fahrt durch das Kaokoveld/die Epupa Falls? Sind ja doch einige 100 km mehr.
Ist die Strecke unproblematisch zu fahren? Werde zwar mit einen 4WD fahren, bin aber alleine unterwegs.
Ich habe irgendwo (hier?) gelesen, dass im Laufe des Jahres 2010 der westliche Teil des Etosha für die Allgemeinheit geöffnet werden soll. Weiß jemand konkretes? Kann ich dann durch das Galton Gate in den Park fahren?
War jemand von Euch schon im Erindi Game Reserve? Was wären Alternativen? Okonjima? (Was gibt es dort außer Geparden und Leoparden zu sehen?) Andere Vorschläge?
Im Augenblick tendiere ich mwehr zur Variante B. Was meint Ihr?
gglink5'538 Beiträge · seit 200824. Nov. 2009 · #2Hallo Doc,
wenn, dann würde ich auch die zweite Variante machen. Habe dabei allerdings ein, zwei Einschränkungen oder Änderungsvorschläge. Auf die Himba-Tour von Palmwag aus kannst Du verzichten, wenn Du nur der Ovahimbas wegen hinfährst. Für mich gibt es keinen sehr großen Unterschied zwischen den Dörfern im Norden oder den beiden bei Kamanjab (Gelbingen und wie das andere heißt, weiß ich nicht). Wenn es Dir aber um die Landschaft geht, dann fahr nach Opuwo, guck Dir da das afrikanische Leben an der Tankstelle und den beiden Hauptstraßen an und fahre über den Joubert Pass wieder zurück. Kann man an einem Tag schaffen - habe ich gerade mit Freunden gemacht.
Dann würde ich den Reservetag bei Palmwag nehmen und über den Grootberg zur Farm Gelbingen fahren und mir dort das Dorf ansehen. Wenn der Westeingang dann schon auf hat, dann kannst Du von da aus direkt in den NP - wenn die die Planungen einhalten, dürfte das so sein; allerdings ist noch nicht bekannt, ob Du ohne Buchung bei der neuen Lodge auch von da aus rein darfst. Ansonsten fährst Du nach dem Besuch der Farm nur bis zur Matunda oder zur Etosha Safari Lodge und gehst am nächsten Morgen früh rein.
Das Wetter im November im Norden kann schon recht feucht sein - muss aber nicht. Ich würde deshalb keine schwierigeren 4 x 4 - Strecken alleine fahren wollen.
Liebe Grüße
Gerd
Löffingen12 Beiträge · seit 200924. Nov. 2009 · #3Hallo Doc,
würde Plan B vorziehen. Erindi kenne ich noch nicht persönlich,
kenne aber Okonjima. Super Unterkünfte, tolle Lage, die Tier-
vielfalt hält sich aber in Grenzen. Da hat Erindi sicher mehr zu
bieten. Ich war 2 mal im Nov./Dez. im Etosha. Weiß nicht ob
es Zufall war aber jeweils war in der Gegend um Okaukuejo und
Halali viel weniger Wild unterwegs als um Namutomi, deshalb würde ich Dir empfehlen Halali auszulassen und 2 Nächte Namutomi
zu nehmen. Wenn Du nicht Campen willst würde ich persönlich dazu tendieren die 2 Nächte Namutomi gegen 2 Nächte ausserhalb des
Parks zu buchen, z.B Mushara Lodge od. Mushara Bush Camp, da fand ich es immer prima.
Gruss
Gerd
Hanne6'152 Beiträge · seit 200624. Nov. 2009 · #4Hallo Doc,
was mir an beiden Routen nicht gefällt , ist das rauf und
runter - würde die Tour runder gestalten. Mein Vorschlag:
Ankunft : Erindi, dann Etosha - ausserhalb von Namutoni,
Mushara versch.Möglichkeiten oder Onguma , dann Okaukuejo,
Hobatare, dann über Opuwo ist wirklik sehenswert durchzufahren-
dann zurück über Joubert Pass zum Camp Aussicht, Erongo Wilder-
ness Lodge nach Swakopmund von da die C 28 über den Bosua Pass
nach Windhuk. ERindi kenne ich nicht - aber Onkonjima - das ist
schon was Besonderes. Viel Spass beim weiteren Planen.
Lieben Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
joli3'491 Beiträge · seit 200624. Nov. 2009 · #5Hallo Doc,
Dein 2.Reisevorschlag gefällt mir deutlich besser, wobei auch er nicht gerade "gemütlich" ist. Dennoch die Frage: Erindi und Erongo Wilderness liegen recht dicht beieinander. Warum möchtest Du beide direkt hintereinander besuchen ? - Ich würde die erste Nacht sowieso in Windhoek verbringen und dann am 2. Tag für zumindest 2 Nächte nach Erongo ODER Erindi fahren. Von dort aus 3 Nächte nach Swakopmund. Die Etappe Swakopmund-Palmwag ist schon stark grenzwertig - bis auf die ersten 72 km nur Pad und auch die ersten 72 km können es in sich haben - bei Nässe.3 Nächte Palmwag finde ich auch gut - ohne Abstecher nach Opuwo. Opuwo ist sicher ein lohnendes Ziel und auch die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis. Aber es wäre doch eine ziemliche Hetze und das sollte man sich in Namibia nicht antun.Denk auch an das Wetter - im November kann es schon mal feucht werden.Von Palmwag bis Okaukuejo ist auch ein ziemlicher Ritt; vor allem, wenn das Westtor nicht offen ist.Und davon würde ich ausgehen. Den gesamten Rest Deines Urlaubs- bis auf eine Nacht - würde ich für Etosha vorsehen - mit Abschluss auf Onguma, z.B. im Tree Top Camp.Das wäre wirklich von der "Reisedramaturgie" her eine Empfehlung - aber für mindestens 2 Nächte.Deine bisherige Planung sieht vor, dass Du am Abflugtag von Etosha bis Windhoek fahren willst. Von dem km her ist das durchaus machbar - ich würde es dennoch nicht machen.Du brauchst mindestens 5 Std. reine Fahrzeit, dann muss das Auto noch abgegeben werden und Du musst mindestens 2 Std. vor dem Abflug am Airport sein.Lass bei diesem engen Zeitkorsett irgendetwas nicht klappen oder dazwischen kommen - und schon kommst Du in Schwierigkeiten. Verbring die letzte Nacht besser in Windhoek oder Flughafennähe - Deine Nerven danken es Dir.
Gruß Joli
gglink5'538 Beiträge · seit 200824. Nov. 2009 · #6Hallo Zusammen,
für mich sind Erindi und Erongo Wilderness zwei Paar Schuhe. Erindi - das sind die Tiere in einer schönen Landschaft und am Wasserloch. Erongo Wilderness ist Wandern in einer tollen Landschaft. Deswegen kann man durchaus Beides nebeneinander bestehen lassen, muss man aber nicht - da hat Joli natürlich Recht.
Ganz liebe Grüße
Gerd
DocHolidayThemenstarter272 Beiträge · seit 200824. Nov. 2009 · #7Da sind ja schon einige Tips zusammen gekommen! 🙂
Erstmal vielen Dank dafür.
Im einzelnen:
Es wird wohl Variante B werden.
Bei der Fahrt zu einem Himbadorf geht es mir um beides - die Landschaft und die Menschen und deren Kultur. Ich könnte natürlich von Palmwag aus alleine hochfahren oder nach Gelbingen aber ich verspreche mit von einer geführten Tour, dass hoffentlich auch ein Dolmetscher dabei ist, der auch ein wenig Kommunikation mit den Himba ermöglicht. Habe ich da falsche Vorstellungen?
Nach Erindi fahre ich wegen der Tierbeobachtungsmöglichkeiten, nach Erongo wegen der Landschaft incl. der Möglichkeit, von dort aus Ausflüge zur Spitzkoppe und Umgebung zu machen. Genau wegen der größeren Vielfalt der Tierwelt bevorzuge ich im Augenblick Erindi gegenüber Okonjima (in Erindi scheint es fast alles zu geben, incl. Hippos und Kokodilen).
Wenn ich mir die Route auf der Karte anschaue sehe ich da eigentlich gar nicht soo viel zickzack. Mal abgesehen davon, dass die Tour nicht auf der Karte schön aussehen muss sondern Spaß machen soll 😉
Bei den Unterkünften im/um den Etosha bin ich mir noch nicht sicher. Okaukuejo wollte ich schon mitnehmen. Mushara oder Mushara Outpost im Osten wäre schon eine Alternative. Campen wollte ich eigentlich auf dieser Tour nicht. Halali hatte ich eigentlich nur eingeplant, um etwas mehr Zeit für die Strekcen in dieser Gegend zu haben, weil die dieses Jahr alle gesperrt waren.
Die Rückfahrt vom Etosha mit Abflug am selben Abend finde ich nicht so problematisch. Habe ich dieses Jahr auch gemacht und musste sogar kurz vor Windhoek noch eine Pause einlegen, um nicht zu früh bei der Autovermietung zu sein (vereinbarte Rückgabezeit war 15:00h). Morgens im Etosha noch einen Sunrise Drive gemacht und vor 9:00h den Park verlassen. Ohne große Pausen unterwegs hat man dann noch ein ordentliches Zeitpolster. Air Namibia fliegt ja erst recht spät. Klar, das Restrisiko einer Panne am letzten Tag besteht natürlich. Das bin ich aber bereit einzugehen.
Noch mal vielen Dank an alle Tipgeber! Für noch mehr Hinweise wäre ich weiterhin dankbar.
eggitom1'247 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #8Hallo Dirk
wie der Besuch eines Himbadorfes an anderer Stelle abläuft, kann ich natürlich nicht sagen. Ich weiss nur, dass Marius Steiner von Camp Aussicht ihre Sprache spricht (Oshivambo?), also problemlos übersetzen könnte. Zudem geht er diese Besuche sehr behutsam an, d.h. er bezahlt sie z.B. nicht, sondern bringt ihnen Naturalien und versucht auch sonst, sie vor den negativen Einflüssen der Zivilisation so weit wie möglich zu bewahren.
Wäre also meines Erachtens ein Argument für Camp Aussicht - mal ganz abgesehen davon, dass auch Camp Aussicht selber einen Besuch wert ist.
Aber insgesamt muss die ganze Tour natürlich passen, und da kann ich wenig dazu beitragen.
Wie auch immer es herauskommt: ich wünsche dir viel Vergnügen und freue mich schon auf den Bericht 😎
Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)