Epupa - Sesfontein an 1 Tag?

17 Antworten · 3'622 Aufrufe · gestartet 04. März 2006 von philippk
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Themenstarter132 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #1
Hallo,

in 2 Monaten geht's los nach NAM und langsam muss die Planung konkreter werden.

Ich weiss noch nicht definitiv, ob wir - nur zu zweit mit einem Hilux mit Dachzelt - bis Epupa hoch fahren, aber WENN ist es dann zumindest theoretisch einigermaßen gut möglich an einem Tag (wenn man früh aufbricht) von den Epupa-Falls über die C 43 (D3700), die C 41 (D3704) und die C35 (D3706) nach Sesfontein zu fahren?

Würde man es ggf. auch noch weiter übert die C35 bis nach Palmwag schaffen.

Ich wüsste nur gerne, ob es (wenn natürlich nichts außergewöhnlcihes dazwischen kommt!) geht. Dass bequem oder relaxed wohl etwas anderes ist ist klar! (Auch den Spruch "Du bist ja im Urlaub und nicht auf der Flucht!" kenne ich! 😉 )

In einem Reiseführer stand bzgl. des Fahrens mit nur einem Fahrzeug auf der D3704 bzw. C41 etwas von hohem Risiko, weil ggf. tagelang keine anderen Fahrzeuge kämen usw.

Sehen die, die dort schon einmal waren das auch so oder ist das Risiko dort "allein" zu fahren überschaubar?

Danke schonmal - gut, dass das Forum wieder da ist (und noch schöner!)

vG

Philipp
Wenn's schnell gehen muss: http://www.ehescheidung-direkt.de
1'059 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #2
Moin Philipp

Kann dir da keine genaue Antwort geben. Aber über den Daumen gepeilt sind das ja rund 300 km, ich kenne allerdings nur die Teilstrecke zwischen Opuwo und Sesfontein - ist aber auch schon mehr als fünf Jahre her. Müsste meiner Einschätzung nach eigentlich schon zu schaffen sein. Opuwo - Sesfontein ist eine sehr schöne Strecke; sehr einsam und hügelig. Den ersten Teil der Strecke kenne ich leider nicht.

Ich persönlich würde dann aber nicht noch bis Palmwag fahren. Übernachtung in Sesfontein oder ein Stückchen weiter auf der Ongongo Campsite bietet sich ja geradezu an.

Liebe Grüsse,
Samuel.
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
7'296 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #3
Hallo Philipp,

ich bin die Strecke 2002 mit dem Fahrrad alleine gefahren und empfand es als anstrengend, aber nicht als gefährlich. Gefährlich wird es erst, wenn man Dinge außer Acht läßt, die selbstverständlich sein sollten (ausreichend Trinkwasser zum Beispiel).

Wenn ich die Faustregel, daß ein Autofahrer in einer Stunde die Strecke schafft, für die ein Radler einen Tag benötigt, berücksichtige, dann sollte man die Strecke mit dem Auto auch in einem Tag schaffen können. Ich würde mir aber lieber zwei Tage gönnen, denn die Piste ist zu schade zum bloßen "Durchheizen".

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
3'491 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #4
Hallo Philipp,
zu dem ersten Stück ( Epupa-Opuwo) kann ich aus eigenem Erleben auch nichts beitragen und der Rest von Opuwo bis Sesfontein ist, wie Kalachee schon sagte, wirklich schön und easy. Ja - es ist recht wenig los da oben und wenn man auf Hilfe angewiesen ist, dann muss man u.U. schon ein paar Stunden warten bis jemand vorbeikommt. Aber von der Streckenführung her musst Du auch nicht mit irgendwelchen Schwierigkeiten rechnen - mit Ausnahme Deiner eigenen Unaufmerksamkeit vielleicht, denn der Blick schweift gerade dort oben doch allzuleicht in die Gegend und dann kann es unangenehm werden. Ich habe nur ein bisschen Probleme mit Deiner Streckenbenennung: nach meiner Karte bleibst Du die ganze Tour auf der C 43; C 41 und C 35 führen nicht nach Sesfontein.
Gruß Joli
449 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #5
Von Palmwag sind wir im Oktober nach Opuwo über Sesfontein gefahren. Wir sind an der Palmwag Lodge ca. 10:30 Uhr losgefahren, waren gegen halb eins zum Mittag in Sesfontein und sind dann nach Norden weiter nach Opuwo über den Jouberg-Pass gefahren, so dass wir gegen 15:30-16:00 Uhr in Opuwo waren. Am nächsten Tag sind wir zur Kunene River Lodge gefahren, Distanz ungefähr wie nach Epupa, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden. An einem Tag und in einem Rutsch halte ich das ganze für einen wilden Ritt, ehrlich gesagt.
Der zu überquerende Pass ist in südlicher Richtung wesentlich unspektakulärer als in nördlicher Richtung, wir mussten in unserem Nissan Hardbody DC mit 4 Mann und Gepäck die Getriebeuntersetzung bemühen, um hoch zu kommen, allerdings war auch nur die kleine Maschine im Wagen vorhanden. Mit mindestens 2,7 l Hubraum wäre es wohl ein geringeres Problem geworden .... Von Nord nach Süd ist der Anstieg kein Problem !
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas
1'155 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #6
Das ist zu weit...ausser ihr habt Lust 10-12 Stunden Auto zu fahren..ist auch schade so durch die schöne Gegend zu brettern..

gruss tom
189 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #7
Hallo PhilippK,

Epupa-Sesfontein sind rund 360 Km.
Fahrzeit ohne Pause min. 5,5-6 Std.!!!
Epupa-Okongwati ist mittlerweile "besser" ausgebaut worden.
Deshalb nur ca. 6-Stunden!
Bis Palmwag dürften noch einmal ca. 80-90 Km hinzukommen.
Die Strecke erfordert zum größten Teil viel Konzentration beim Fahren.
Ist nicht so relext zu fahren wie Teerpad oder z.B. die C14 oder C28 durch die Namib.
Die C35 führt übrigens nicht an Sesfontein vorbei!

Gruß Meikel 😎 (www.abenteuer-namibia.de)
Themenstarter132 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #8
@ all

danke für die prompten und interessanten antworten! 🙂

das funktioniert ja wirklich super hier. als Tenor nehme ich jetzt mal mit: Ep. nach Ses. ist eigentlich problemlos möglich an einem Tag, aber entspannung ist was anderes!?

zu den strassenangaben: ich hab die reise know-how karte. die kennt nur die alten D Bezeichnungen. die (angeblich) neuen namen hab ich aus dem stafan loose NAM-reiseführer. scheint dann wohl auch falsch zu sein...

Gruss

Philipp
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459 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #9
Hallo Phillip,

bei Deiner Zusammenfassung gebe ich Dir recht, aber manchmal gibt es halt Tage an denen man KM fressen muss !
Zu der Reise-Know-Karte kann ich Dir sagen da sind einige Strassenbezeichnungen falsch, ich glaube hier im Forum unter GPS haben wir einige korregiert !

Gruß
anddor 😁
2'346 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #10
Hallo Philipp,

wir wollten im vergangenen Jahr die umgekehrte Richtung von Palmwag nach Epupa fahren. Sind gegen 9.00 Uhr von der Palmwag Lodge losgefahren, wurden dann am fließenden Hoanib für 3 Stunden aufgehalten und waren dann nach halsbrecherischer Fahrt gegen 16.00 Uhr in Opuwo. Für die restliche Strecke nach Epupa hatten wir gem. Angaben mehrerer anderer Forums-Teilnehmer 4 Stunden eingeplant. Wir haben daher auf eine Weiterfahrt verzichtet und sind in Opuwo geblieben. Selbst, wenn wir am Hoanib nicht aufgehalten worden wären, wäre die Geschichte äußerst "haarig" geworden. Ich würde es nicht noch einmal versuchen - von Sesfontein aus schon eher. Die Strecke Sesfontein - Opuwo ist im Prinzip ok, fordert aber - wie schon an anderer Stelle geschrieben - recht viel Aufmerksamkeit. Wir werden in diesem Jahr die Strecke von Camp Aussicht (auf halber Strecke zwischen Sesfontein und Opuwo) nach Epupa fahren. Dabei habe ich ein wesentlich besseres Gefühl.

Gruß und viel Spaß
Armin
189 Beiträge · seit 200604. März 2006 · #11
Hallo Armin,

das ist eine gute Idee, die Etappe von Camp Aussicht zu starten!
Die Strecke ist dann nicht zu anstrengend.
Wie ich schon sagte, ab Okongwati wurde ausgebaut.
Somit sind die letzten 75 Km nun wesentlich einfacher zu fahren.

Gruß Meikel 😎
81 Beiträge · seit 200605. März 2006 · #12
Hallo,
die Strecke Okongwati - Epupa wird neu gerichtet, ich empfand sie aber nicht als einfacher zu fahren (Stand Mai 2005). Es ist zwar eine breitere Schneise, jedoch nur eine Fahrspur. Gegenüber dem Jahre 2000 konnte ich kaum Zeiteinsparung feststellen weil es auf der Strecke (noch) ziemlich rauhe Abschnitte gibt, die eine aufmerksame Fahrweise erfordern. Es bleibt nach wie vor eine Schotterpiste... Zu bedauern ist, das die neue Piste landschaftlich nicht so schön ist wie die alte. Und der Verkehr auf der Strecke Richtung Epupa zu nehmen wird...

Im Jahre 2000 sind wir auch von Sesfontein, nach Epupa durchgefahren (mit Tank-Pause in Opuwo). Es war sehr anstrengend und wir hatten Glück im letzten Abendlicht die Fälle zu erreichen. Wobei wir zwischen 8-10h unterwegs waren und uns abgewechselt haben beim fahren.
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Themenstarter132 Beiträge · seit 200605. März 2006 · #13
Wow - 10 h ist schon hart! Was die Fahrzeit angeht gehen also die Meinungen doch etwas auseinander ...

Muss das noch gut überlegen. Nochmals allen Vielen Dank für die Tipps!

Gruss

Philipp
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241 Beiträge · seit 200605. März 2006 · #14
Hallo wir fahren die Strecke Palmwag Epupa im Juli in 2 Etappen. Bis dato habe ich die Übernachtung im Camp Aussicht in Erwägung gezogen, sonst kann man nur in Opuwo übernachten, so wie es aussieht.
Vielleicht sieht man sich ja.
Gruß, Osket
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Themenstarter132 Beiträge · seit 200605. März 2006 · #15
@osket

Camp Aussicht erwäge ich jetzt auch ... mal schaun...

Dort sehen werden wir uns kaum. Wir fliegen schon am 20.4. und "nur" für 3 Wochen.

Gruss

Philipp
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2'346 Beiträge · seit 200605. März 2006 · #16
@osket

Wir sind schon etwas vor euch in der Ecke: 27./29.06. Camp Aussicht, 29.06./01.07. Omarunga Camp.

Viel Spaß
Armin
67 Beiträge · seit 200606. März 2006 · #17
Hallo,

wir sind die Strecke nach Epupa im August 2003 gefahren. Da wir nicht von Sesfontein gekommen sind, sondern vom Marienfluss über Opuwo, kann ich für die Gesamtstrecke nichts sagen. Von Opuwo zu den Epupa Falls zieht es sich aber ziemlich. Die Strecke war damals ab Okongwati recht rauh, wir haben daher von Opuwo bis zu den Epupa Falls rund 5 Stunden benötigt (mit einigen kurzen Stopps). Wie schon einige vor mir gesagt haben, habe auch ich die Strecke recht anstrengend in Erinnerung, abschnittweise war die Pad recht schlecht - das hat sich aber vielleicht mittlerweile geändert.

Grüße
Chriss
1'130 Beiträge · seit 200606. März 2006 · #18
Die Pad Opuwo-Epupa wurde 2005 neu angelegt, zur Zeit ist sie aber wohl durch die Regenfälle etwas problematisch, da einige schmale Brücken und einige Riviere zu bewältigen sind.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"