YOYoshikawaNeuThemenstarterGast05. Nov. 2009 · #1Moin zusammen.
Passiert in Pretoria.
Woman survives shot to the head by robbers
…
"As I was getting out of the car, the two were on me. They didn't talk, they just shot," Koen recalled.
…
http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20091103041005607C982781#comment_top_boxUnd hier das Video der Überwachungskamera:
http://www.youtube.com/watch?v=ZaxdCstBHqQGruß, Michael
juma249 Beiträge · seit 200805. Nov. 2009 · #2Michael - Du wirst Dir mit Deinem Beitrag keine Freunde hier machen 😉 weißt eh - nur Sonnenscheinthemen 😉 - nein im Ernst - traurig, dass sowas passiert ist, aber kommt wohl wirklich überall vor - nur wenn ich mir das Video genau ansehe, sieht man klar, dass die Frau die Handtasche mit dem Geld nicht gleich her gibt und ein wenig darum ringt - das sollte man nicht - ich bin mir fast sicher, dass das nicht passiert wäre, wenn sie keine Gegenwehr gezeigt hätte oder?
lg und sicheres reisen,
markus
schoelink1'933 Beiträge · seit 200705. Nov. 2009 · #3South Africa's cities have a crime problem 🙁
See how the parkinglot guard let's them in!! 😈
Gruss, Hans
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200606. Nov. 2009 · #4Hallo Michael,
schau mal hier:
http://www.bild.de/BILD/news/2009/10/30/mafiaboss-auf-strasse-erschossen/in-neapel-hingerichtet-mord-video.htmlPassiert in Italien... im Gegenteil, der hat es nicht überlebt.
Kopfschüttelnd
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200906. Nov. 2009 · #5Langsam wirds echt wie im Kindergarten...
ich finde es grundsätzlich nicht verkehrt, insbesondere für Selbstfahrer - und die sind ja hier hauptsächlich vertreten - wenn ich weiß, in welchen Ecken ich besonders aufmerksam sein sollte.
Bspw. die Region um den Krügerpark betrifft nunmal viele Selbstfahrer.
Ich wüßte nicht, was an der Situation "schöngeredet" oder verniedlicht werden müsste. Die ewigen Diskussionen und das Fazit, dass die ganze Welt gefährlich ist, verwässert leider die klare Darstellung besonderer Ecken. Dabei könnte das Thema auf diese Art doch hilfreich genutzt werden.
Ausserdem ist es immer das Erlebnis, was die Meinung prägt. Ich wohne in Düsseldorf - im Grunde eine "sichere" Stadt. Und dennoch gibts hier Ecken wo du besser im Dunkeln nicht alleine hergehst. Wenn nun ein Touri da zufällig langkommt und das nicht weiß, könnte er je nach Erlebnis zu dem Schluß kommen, dass Düsseldorf lebensgefährlich ist 😉
Das ist aus seiner Sicht mit Sicherheit "richtig"...
@ Christian
Das Beispiel ist schon ziemlich daneben wie du wohl selber weißt. Ein Mafia-interner Auftragsmord ist kaum vergleichbar mit den hier immer wieder behandelten Themen. Da hättest du wohl 1m daneben stehen können und dir wäre wohl nix passiert...
Grüße
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200906. Nov. 2009 · #6Langsam wirds echt wie im Kindergarten...
ich finde es grundsätzlich nicht verkehrt, insbesondere für Selbstfahrer - und die sind ja hier hauptsächlich vertreten - wenn ich weiß, in welchen Ecken ich besonders aufmerksam sein sollte.
Bspw. die Region um den Krügerpark betrifft nunmal viele Selbstfahrer.
Ich wüßte nicht, was an der Situation "schöngeredet" oder verniedlicht werden müsste. Die ewigen Diskussionen und das Fazit, dass die ganze Welt gefährlich ist, verwässert leider die klare Darstellung besonderer Ecken. Dabei könnte das Thema auf diese Art doch hilfreich genutzt werden.
Ausserdem ist es immer das Erlebnis, was die Meinung prägt. Ich wohne in Düsseldorf - im Grunde eine "sichere" Stadt. Und dennoch gibts hier Ecken wo du besser im Dunkeln nicht alleine hergehst. Wenn nun ein Touri da zufällig langkommt und das nicht weiß, könnte er je nach Erlebnis zu dem Schluß kommen, dass Düsseldorf lebensgefährlich ist 😉
Das ist aus seiner Sicht mit Sicherheit "richtig"...
@ Christian
Das Beispiel ist schon ziemlich daneben wie du wohl selber weißt. Ein Mafia-interner Auftragsmord ist kaum vergleichbar mit den hier immer wieder behandelten Themen. Da hättest du wohl 1m daneben stehen können und dir wäre wohl nix passiert...
Grüße
Topobär5'479 Beiträge · seit 200906. Nov. 2009 · #7@Seyko:
Das Problem besteht auch nicht darin, dass hier vor Risiken in den Ländern des südlichen Afrikas gewarnt wird. Der Konflikt entzündet sich viel mehr daran, dass YoshikawaNeu hier ausschließlich Negativentwicklungen im südlichen Afrika postet, sich aber ansonsten in keinster Weise in dieses Forum einbringt.
Auch schildert er nie eigene Erfahrungen aus dem südlichen Afrika (war er überhaupt schon einmal dort?), sondern zitiert immer nur fremde Quellen.
Sicherheitshinweise aus der Praxis von Selbstfahrern sind hier immer gern gesehen.
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200906. Nov. 2009 · #8@Topobär
Danke für die Erläuterung, das war mir nicht bewußt.
Allersdings wundert es mich umso mehr, dass die Reaktionen so heftig ausfallen. Unbestritten hat Michael ein Problem mit SA. Das er so oft fündig wird dürfte angesichts des Nachrichtengehaltes der Tagespresse - und das dürft weltweit gleich sein - nicht verwundern.
Dafür gibts auch ne Menge "guter" Nachrichten. Die muss man zugegebenermassen häufiger suchen. Das liegt aber nicht daran, dass es sie nicht gibt, sondern nur daran, dass die Presse sie nicht meldet.
Das hier z.B. finde ich spannend:
CNBCThree South African cities were voted amongst the world's top 100 Most Liveable Cities in a study conducted by
Mercer Human Resource Consulting. Cape Town was ranked in 85th place, Johannesburg 90th and Port Elizabeth 97th.
More than 12,000 'Black Diamond' families (South Africa’s new black middle class) - or 50,000 people - are moving from the townships into the suburbs of South Africa's metro areas every month, according to the
UCT Unilever Institute's Black Diamonds 2007 survey.
The black middle class grew by 30% in 2005, adding another 421,000 black adults to SA's middle-income layer and ramping up the black population's share of SA's total middle class to almost a third, according to the
Financial Mail. Between 2001 and 2004, there were 300,000 new black entrants to the middle class.
Since 1994, 500 houses have been built each day for the poor
Quelle (da gibts noch viel mehr 😉 )
Selbstfahrer haben natürlich deutlich mehr Berührungspunkte mit Einheimischen als bspw. Gäste einer Flugsafari. Insofern finde ich ein "allgemeines Interesse" an dem Land, das ich besuchen will nicht dumm. Aus dem Grund sind Michaels Beiträge durchaus berechtigt, wenn auch seine Intention mit Sicherheit eine andere ist - zumindest habe ich daran keine Zweifel (nach dem Studium seines Blogs).
Er ist ne Art Herausforderung 😎
Grüße
Bamburi541 Beiträge · seit 200706. Nov. 2009 · #9Seyko schrieb:@Topobär
Danke für die Erläuterung, das war mir nicht bewußt.
Allersdings wundert es mich umso mehr, dass die Reaktionen so heftig ausfallen. Unbestritten hat Michael ein Problem mit SA. Das er so oft fündig wird dürfte angesichts des Nachrichtengehaltes der Tagespresse - und das dürft weltweit gleich sein - nicht verwundern.
(....)
Selbstfahrer haben natürlich deutlich mehr Berührungspunkte mit Einheimischen als bspw. Gäste einer Flugsafari. Insofern finde ich ein "allgemeines Interesse" an dem Land, das ich besuchen will nicht dumm. Aus dem Grund sind Michaels Beiträge durchaus berechtigt, wenn auch seine Intention mit Sicherheit eine andere ist - zumindest habe ich daran keine Zweifel (nach dem Studium seines Blogs).
Er ist ne Art Herausforderung 😎
Grüße
Hallo Seyko,
Es geht hier definitiv nicht um Sicherheit und es gibt hier mehr als nur einen, der Michaels Beiträge als kritisch ansieht.... lies mal die alten Threats, dann weißt Du mehr.
Viele Grüße
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
paulimann781 Beiträge · seit 200706. Nov. 2009 · #10Topobär schrieb:@Seyko:
Das Problem besteht auch nicht darin, dass hier vor Risiken in den Ländern des südlichen Afrikas gewarnt wird. Der Konflikt entzündet sich viel mehr daran, dass YoshikawaNeu hier ausschließlich Negativentwicklungen im südlichen Afrika postet, sich aber ansonsten in keinster Weise in dieses Forum einbringt.
Auch schildert er nie eigene Erfahrungen aus dem südlichen Afrika (war er überhaupt schon einmal dort?), sondern zitiert immer nur fremde Quellen.
Sicherheitshinweise aus der Praxis von Selbstfahrern sind hier immer gern gesehen.
Was Yoshi betrifft, hast Du auch sicherlich recht.
Aber dass Sicherheitshinweise von Selbstfahrern hier immer gern gesehen sind, stimmt leider nicht. Bei jeder Meldung dieser Art wird der Poster regelmäßig persönlich angegriffen und verunglimpft.
YOYoshikawaNeuThemenstarterGast11. Nov. 2009 · #11Moin zusammen,
was mich immer wieder erstaunt, ist die Bereitschaft vieler hier, die gigantische Gewaltkriminalität Südafrikas immer wieder klein zu reden, und damit meine ich nicht professionelle Schönredner, die ihren Lebensunterhalt dort unten verdienen.
Ich bin mir jetzt nur nicht sicher, ob ich herausstellen sollte, dass bei den Callzentren, die überhaupt Statistiken führen, 21 % der eingehenden Anrufe angenommen werden. Aber ich glaube, dass hilft mir auch nicht mehr. ROTFL Also: In case of emergency 10111!
79% of emergency calls abandoned - DA
The report reveals that at six of the nine call centres that were audited, no proper statistics are kept on record, so no auditing was possible. In the other three call centres, 79% of received emergency calls were either abandoned while on hold, abandoned while in a call queue or abandoned before being answered.
http://www.politicsweb.co.za/politicsweb/view/politicsweb/en/page71654?oid=127394&sn=Detail“Many South Africans have become accustomed to police arriving at a crime scene many hours after the crime was reported,” Independent Democrats MP Haniff Hoosen told members in the National Assembly.
Gruß, Michael
DocHoliday272 Beiträge · seit 200811. Nov. 2009 · #12Mir fällt auch auf, dass in diesem Forum jedes Posting, das auf Gefahren durch Kriminalität hinweist, nahezu reflexartig mit diversen mehr oder weniger an den Haaren herbeigezogenen Statistiken beantwortet wird, die beweisen sollen, dass es in Köln, München oder wo auch immer eigentlich viel gefährlicher ist als in Joburg, Kapstadt oder Windhoek.
Diese Abwiegelei hat mir ehrlich gesagt vor meiner ersten Namibiatour mehr Sorgen gemacht als die ganzen geposteten Meldungen. So nach dem Motto: Muss es da schlimm sein. Wenn eine ernsthafte Diskussion darüber nicht zugelassen wird, hat man ja offensichtlich eine Menge zu vertuschen.
Wenn ich dann noch höre, dass ein Forumsmitglied, dass ich persönlich kenne, in Windhoek überfallen wurde, diese Tatsache aber lange nicht hier gepostet hat, aus Angst "blöd angemacht" zu werden, gibt das schon sehr zu denken.
Auch in diesem Thread war ja die erste Reaktion, dass das Opfer sich halt nicht hätte wehren und die Tasche nicht festhalten sollen, dann wäre nichts passiert. Irgendwie wird oft versucht, es so hinzustellen als seien die Opfer selber schuld. Warum?
Warum kann man sich nicht ernsthaft und konstruktiv über die Sicherheitsprobleme im südlichen Afrika unterhalten, die ja zweifelsohne vorhanden sind?
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200611. Nov. 2009 · #13Hallo Michael,
Du kannst Dich sicher erinnern, dass ich das ein und andere Mal Deiner Recherchen bepflichtete...
Aber... machst Du auch etwas anderes wie nur negative Dinge zu suchen um das ständig zu posten, weisst um die Reaktionen hier im Forum, willst immer etwas anheizen... irgendwie n bissel masochistisch.
Es bei uns mit immer mehr zunehmenden jugendlichen brutalen, den Tod in Kauf nehmenden, Übergriffen auf beherzte Passanten in diesem Umfang wie von Dir dort betrieben, auch hier zu berichten nötig ist..., die zuhnehmende Arbeitsllosigkeit, die Perspektivlosigkeit, die daraus erfolgende Unzufriedenheit, Neid was sich andere leisten können...
Vorallem auch die Nationalitäten zu benennen von denen es ausgeht, nicht nur hinter der vorgehaltenen Hand darüber zu tuscheln...
Nee Michael, es gibt überall so n Misst...
Es spielt wohl auch eine Rolle, und das ist jetzt nur meine Meinung, egal wo wir deutsche hingehen, es wird gedacht alles muss so sein wie bei Muttern... alle müssen gefälligst deutsch sprechen, ne deutsche Zeitung muss da sein, und Schnitzel muss es auch geben... gewiss etwas überzogen... aber dooooch sooo wahr.
Daher dann auch.... aaaach waaaas das passiert daaa... eu eu eu is ja furchtbar, ja klar is das furchtbar... aber wir gehen ja hin, also...
Ob es da Mal gut wäre darüber nachzudenken...
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200911. Nov. 2009 · #14DocHoliday schrieb:Auch in diesem Thread war ja die erste Reaktion, dass das Opfer sich halt nicht hätte wehren und die Tasche nicht festhalten sollen, dann wäre nichts passiert. Irgendwie wird oft versucht, es so hinzustellen als seien die Opfer selber schuld. Warum?
Warum kann man sich nicht ernsthaft und konstruktiv über die Sicherheitsprobleme im südlichen Afrika unterhalten, die ja zweifelsohne vorhanden sind?
Hallo DocHoliday,
wahrscheinlich wäre nichts passiert. Es gilt doch überall auf der Welt die gleiche Regel bei einem Überfall:
Hast du Aussichten auf Erfolg, wehre dich. Ist der/die "Räuber" überlegen, dann gib ihnen was sie wollen. Das hat eben mit der "richtigen" Einschätzung der Situation zu tun und ist unabhängig vom Ort des Überfalls.
Dieses Video ist insofern hilfreich, als dass es einen lehren kann, in solchen Situationen hinter dem Rolltor zu warten, bis es wieder verschlossen ist. Erst dann parken und aussteigen.
Ich kann allerdings auch wirklich nicht feststellen, dass es im südlichen Afrika gefährlicher ist als in Berlin (wo beinahe jeden Tag ein Auto brennt) oder Hamburg. Warum sollte ich mich im südlichen Afrika anders verhalten als in Berlin?
Ich sehe dafür keinen Grund. Ich muss überall sorgsam sein. Wenn ich einige weltweit überall geltenden Regeln beherzige, mein Ego etwas rausnehme, komme ich in der Regel überall auf der Welt gut klar (gut, in Somalia zwischen den Piraten wahrscheinlich nicht *g).
Das gewisse Restrisiko bleibt. Aber das gehört zum Leben dazu 🤪 (freiwillige 5 EUR ins Phrasenschwein).
Nochmals die Anregung, gefährliche Ecken, dunkle Viertel, etc. als Hinweis zu posten. Eine Kenntnis über die Risikogebiete/ -stadtteile ist sinnvoll und hilfreich. Das könnte doch als Rubrik nach Ländern ins Forum implementiert werden (mit einem konstruktiven Hintergrund).
Grüße
noch vergessen:
Wenn ich sehe, dass mittlerweile Menschen in D für ein Handy oder 20 EUR getötet werden, Prügeleien zum seelischen Ausgleichssport depressiver Teenies mutieren und es Stadtteile in dt. Großstädten gibt, in die sich die Polizei nicht traut, besteht neben der Tatsache, dass wir uns in unserem Land auskennen (es zumindest glauben) und deshalb schon ein viel größeres Sicherheitsgefühl haben der einzige Unterschied darin, dass die Brennpunkte in D noch zahlenmäßig unterlegen sind. Die darinsteckende Gefahr ist nach meiner Ansicht gleichwertig.
DocHoliday272 Beiträge · seit 200811. Nov. 2009 · #15Seyko schrieb:Dieses Video ist insofern hilfreich, als dass es einen lehren kann, in solchen Situationen hinter dem Rolltor zu warten, bis es wieder verschlossen ist. Erst dann parken und aussteigen.
...
Ich kann allerdings auch wirklich nicht feststellen, dass es im südlichen Afrika gefährlicher ist als in Berlin (wo beinahe jeden Tag ein Auto brennt) oder Hamburg. Warum sollte ich mich im südlichen Afrika anders verhalten als in Berlin?
Du steigst in Berlin auch erst aus dem Auto aus, wenn wenn Du hinter einem verschlossenen Tor stehst, parkst nur auf bewachten Parkplätzen, bezahlst beim Einkauf jemanden, der Dein Auto bewacht?
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200911. Nov. 2009 · #16stell dir vor, dass habe ich weder in Namibia noch in Südafrika bisher getan. Überfallen wurde ich auch noch nie. Und dennoch habe ich das im Film wahrgenommen und speichere es mir ab.
Und um die Frage genauer zu beantworten: Ja, ich lasse auch in Berlin nichts wertvolles auf dem Sitz liegen und nochmal ja, wenn wir sehr wertvolle Sachen im Auto haben, bleibt einer beim Auto während der andere einkauft, wenn wir den Eindruck haben das sei sinnvoll...
Das mache ich nicht abhängig davon, wo in der Welt ich mich befinde. Mein "Bauch" funktioniert überall gleich.
Nachfolgende (noch ergänzbare) Meldungen sind ein Ausschnitt der letzten 4 Wochen...
BerlinBochumKölnBrüsselIst das echt ein Unterschied?
Grüße
YOYoshikawaNeuThemenstarterGast11. Nov. 2009 · #17Moin Naukluft,
wart`s einfach ab. Schau dir die Geschichte der schwarzafrikanischen Staaten nach ihrer jeweiligen Unabhängigkeit an. Ich bin jetzt 56 Jahre alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mitteleuropäers unterstellt, werden zu dessen Ende hin viele hier nicht an ihre Äußerungen erinnert werden möchten. Ich erinnere hier nur an meine -von Kurt (Virus Africanum) nicht akzeptierte- Wette hinsichtlich der Regierungsdauer von Herrn Mugarbage.
Gruß, Michael
Naukluft1'910 Beiträge · seit 200611. Nov. 2009 · #18N'abend Yoshi,
wegen sowas ne Wette, ja und was haste davon 😉 Dein Ego gestärkt als lachender dritter hervorgegangen zu sein 🤩 die 3 Jahre mehr an Erfahrung machen es wohl...
Andere haben ein Kissen auf der Fensterbank und schauen den lieben langen Tag den Leuten und Autos hinterher, Du machst halt das, ich gönne es Dir...
Es gibt wahrhaft andere, viel schönere Dinge als ständig über andere nachzudenken und Hypothesen oder Prognosen anzustellen.
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Nov. 2009 · #19Hallo zusammen,
ein letztes Mal gebe ich auch noch als "Schönredner" meinen Senf dazu. Es gibt doch die eine Extreme und die Andere. Michael und einige andere suchen das Negative und ich stelle alles positiv da. Es gibt Länder da läuft es weniger kriminell als in Namibia oder Südafrika ab, es gibt Länder da ist es schlimmer. Der goldene Mittelweg ist dann wohl irgendwo der Richtige. Nur bringt es nichts einzelne Fälle hier aus irgendwelche Zeitungen zu dokumentieren, denn das kann man, ob man es wahrhaben will oder nicht, von jedem Land dieser Erde machen.
Ich möchte hier keinen persönlich ansprechen, nur einige Beispiele nennen. Ich kann wirklich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich hier lese was aus der Kriminalität für eine Blase gemacht wird. Hier machen sich Leute allen Ernstes Gedanken vor Ihrem Urlaub, also der schönsten Zeit des Jahres, der Zeit der Erholung und Entspannung, ob sie denn ein Fahrradschloss - wg. Übergepäck und so noch mit in den Koffer bekommen - damit sie während der Fahrt die Fotoausrüstung an den Autositz ketten können. Ich garantiere Euch, dass solche Leute überall auf der Welt Ziel von Überfällen sein werden. Wer sich so auffällig ängstlich verhält, wird garantiert überfallen. Und in solchem Fall finde ich es fast schon gerechtfertigt, wenn man sagt: "Selber schuld!". Ich persönlich würde in solche Länder wo ich mir vorher den Kopf auch nur eine Minute über meine Sicherheit zerbrechen muss nicht reisen. Dafür wäre mir mein Urlaub zu schade und die Vorfreude getrübt. Und glaubt hier ernsthaft jemand, dass irgendein Namibier sich so verhält oder eingeschränkt lebt? Nein! Verhält man sich so wie die Einheimischen, wird in weitaus größten Teil der Fälle rein gar nichts passieren. Und ja, es gibt hohe Mauern in Windhoek und Stacheldraht und Co., aber warum in Swakopmund nicht, obwohl die regionale Kriminalitätsstatistik für Swakopmund düsterer als für Windhoek aussieht?
Zwei kleine Anekdoten:
- Freunde von mir in Windhoek haben bis vor 6 Monaten in einem Haus mit einem Gartenzaun, so wie man es z.B. aus Deutschland kennt, gelebt. Etwa 30 Jahre lang wurden sie niemals überfallen oder hatten Angst. Eine Woche nachdem sie dann einen Zaun und Draht errichtet hatten (aus welchem Grund auch immer) wurden sie nachts, schlafen betäubt und die komplette Bude leer geräumt. Die Diebe wurden später gefasst und haben zu Protokoll gegeben, dass sie in der Gegend viele Häuser observiert hätten und als dann um das Haus meiner Freunde auf einmal eine Mauer und Stromzaun errichtet wurde, haben sie sich Gedanken gemacht, dass es dort ja nun auf einmal irgendwas wertvolles geben muss! Nun sind Mauer und Zaun wieder abgerissen und sie haben Ruhe.
- Mich fragte einmal eine Reisende, der ich die komplette Reise geplant hatte, einen Tag vor ihrem Abflug, ob sie denn überhaupt wg. der Kriminalität den Flughafen in Windhoek verlassen könnte. Was soll man dazu noch sagen? "Nein, Sie werden garantiert überfallen?" Warum reist man dann in ein solches Land, wenn man sich solche grundsätzlichen Fragen der eigenen Sicherheit stellt?
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
eggitom1'247 Beiträge · seit 200912. Nov. 2009 · #20Hallo Christian
mir aus dem Herzen gesprochen. Aber es gibt Leute - nicht nur hier im Forum - die ihren Tunnelblick (in welcher Hinsicht auch immer) oder das Brett vor dem Kopf in diesem Leben nicht mehr wegbringen, so überzeugend man auch argumentiert. Und deshalb ist es wohl besser, sich seine Gedanken zu machen und sie dann für sich zu behalten 😕
Uebrigens: Ich wohne in einem idyllischen Bauerndorf ausserhalb von Bern - und mein Haus ist 2002 ausgeraubt worden. Ich war seither an vielen Orten mit hoher Verbrechensrate, wie Rio, in Südafrika, Namibia, Mosambik, etc. und mir ist nie etwas passiert. Glück zum einen, Gottvertrauen zum anderen - und nicht zuletzt das, was du so treffend erläutert hast. Aber eben...
Und damit steige ich hier wieder aus!
Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)