Doc in Africa - 4 Wochen Namibia (+SAF) in Bildern

Reisebericht 136 Antworten · 92,7k Aufrufe · gestartet 11. Okt. 2009 von DocHoliday
53 Beiträge · seit 200915. Nov. 2009 ·
Hallo,

zuerst mal ein großes Lob an Doc für den tollen Reisebericht. Bin eifriger Mitleser und warte schon immer ungeduldig auf die Fortsetzung ... 😗

Zur braunen Hyäne: Wir hatten diese Jahr im Mai das große Glück, eine am hellen Tag ca. 5 km außerhalb von Lüderitz in Richtung Große Bucht - Diaz Kreuz zu sehen. Sie hatte da wohl in Strassennähe was Fressbares gefunden. War super, eine braune Hyäne mal so schön zu sehen.

Gruß
chaosgirl09

Hab übrigens Bilder der braunen Hyäne in ein Album eingestellt "Lüderitzbucht Mai 2009" krieg's aber irgendwie nicht verlinkt.... vielleicht kann das ja einer der Profis mal für mich machen. Danke!
Aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen!" Und ich lächelte und war froh.... und es kam schlimmer....
zuletzt bearbeitet 15. Nov. 2009
Themenstarter272 Beiträge · seit 200815. Nov. 2009 ·
chaosgirl09 schrieb:
Hallo,

zuerst mal ein großes Lob an Doc für den tollen Reisebericht. Bin eifriger Mitleser und warte schon immer ungeduldig auf die Fortsetzung ... 😗
Ich habe den "zarten Hinweis" verstanden 😄
War am Wochenende unterwegs und jetzt bin ich zu müde (die Nacht war kurz ;)). Morgen geht es weiter, versprochen.
Gruß Dirk
1’309 Beiträge · seit 200916. Nov. 2009 ·
Hallo Doc,

morgen ist jetzt HEUTE!

Freu mir schon ein Loch in den Bauch!
Viele Grüße,
Nenette 😎
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
Themenstarter272 Beiträge · seit 200818. Nov. 2009 ·
Nenette schrieb:
Hallo Doc,

morgen ist jetzt HEUTE!

Freu mir schon ein Loch in den Bauch!
Viele Grüße,
Nenette 😎
Man soll keine leichtfertigen Versprechungen abgeben 😊 Bin gestern einfach nicht dazu gekommen. Und jetzt ist es eigentlich sogar schon über-übermorgen 😉.

Aber jetzt geht es wirklich weiter:

20.9.09 Franzosen, Giraffen und Köcherbäume

Morgens musste ich natürlich wieder in die Dünen rund ums Camp.







Ich glaube nicht, dass ich von diesen Sonnenaufgängen jemals genug bekommen könnte. Jeden Morgen wieder ein Erlebnis!

Nach einem leckeren Frühstück packte ich meinen Fotokram zusammen und wartete im Zentralbereich des Camps auf die DInge, die da kommen sollten. Es kam aber erstmal niemand.

Nach einiger Zeit erfuhr ich vom Camp-Manager, dass ich eigentlich gemeinsam mit den ungeselligen Franzosen auf Tour hätte gehen sollen. Die hatten aber beschlossen, dass sie gar keine Gesellschaft mehr wollen und auf die Suite in der Dune Lodge umgebucht, womit ihnen neben einem privaten Koch un Barkeeper auch ein privater Guide zustand (für die Kleinigkeit von 1500 oder 2000€/Tag).

Deshalb musste man jetzt erstmal was für mich organisieren. Ich war darüber nicht gerade böse. Hätte es mir nicht besonders unterhaltsam vorgestellt mit den beiden unterwegs zu sein. Außerdem bekam ich auf die Art auch meinen Privatguide. 😉
Ich habe mir die Zeit mit einem weiteren Kaffee und den Vögelchen um mich herum vertrieben.

Auf die Art habe ich auch Bilder von grünen und rotköpfigen Webervögeln.



Am Wasserloch war inzwischen ein etwas deformierter Oryx aufgetaucht. Das krumme Horn ist wohl eine Art Missbildung.



Irgendwann bog dann mein privater Landrover um die Ecke und es ging los. Mein Guide für heute war Aldred, der uns auch am ersten Abend zum Sundowner gefahren hatte. Ein sehr netter Kerl, mit dem ich mich de3n ganzen Tag hervorragend unterhalten habe. Nochmal mein Dank an die Franzosen!

Unser Ziel war heute das nördliche Ende des Parks mit der Hoffnung dort auf die Giraffen zu stoßen.
Zunächst sahen wir aber ein paar Springböcke und eine kleine Herde Zebras.





Dazu natürlich jede Menge Gegend mit vielen roten Dünen und ein paar interessanten Felsformationen.



Noch interessanter sahen die Bäume auf den Felsen aus.



Schon faszinierend, wo sich überall Leben entwickeln kann.

Spannend wurde es, als wir (Aldred) eine frische Leopardenspur entdeckten, der wir erst mit dem Auto und dann zu Fuß ein Stück gefolgt sind. Leider ohne den Verursacher dieser Spur zu Gesicht zu bekommen. Lediglich die Überreste eines Springbocks haben wir gefunden, der aber sicher schon mindestens eine Woche hier lag.

Inzwischen war es Mittag geworden und wir näherten uns dem vorgesehenen Lunchspot. Dort bauten wir uns einen der dort deponierten Tische und zwei Stühle im Schatten eines Kameldornbaums auf und genossen kalten Braten und Salat. Als wir fast fertig waren näherte sich der Landrover mit den Franzosen und ihrem Guide. Die Kinnladen der beiden fielen sofort runter als sie uns sahen 😉.

Da wir ohnehin fertig waren und ich keine Lust auf die langen Gesichter hatte, sind wir schnell aufgebrochen. Beim aufräumen bekam ich noch mit, wie die beiden Guides auf Afrikaans kräftig über die Franzosen gelästert haben (so ein paar Brocken holländisch sind schon manchmal ganz praktisch).

Kurz nach dem Lunchspot sahen wir zwei Kuduböcke, die Schatten unter einem Baum suchten. Der eine verschwand sofort aer der zweite wartete zumidest lange genug für ein Foto.



Kurz danach erreichten wir das Ende dieses Tals und Aldred fragte mich, ob ich Lust auf ein kleines 4WD-Abenteuer hätte. Es führte dort eine alte Farmroad den Berg hoch, die er schon immer mal fahren wollte. Ich sagte natürlich ja.

Die "Straße" bestand eigentlich nur aus Felsen und Löchern und so kam der Landrover schnell an seine Grenzen. Schon nach ein paar 100m war Schluss mit lustig, weil ein paar große Felsen den Weg versperrten. Da die Piste viel zu eng war, um zu drehen, mussten wir rückwärts wieder runter. Rauf wäre ich ja noch ganz gerne selber gefahren aber rückwärts hier wieder runter? Nein danke! Unterwegs war ich voll und ganz damit beschäftigt, mich festzuhalten, so dass an Fotos nicht zu denken war.
Als wir wieder auf der normalen Piste waren, habe ich aber wenigstens ein paar Bilder von der Aussicht dort gemacht. Eine wirklich schöne Stelle mit einem kleinen Köcherbaum"wald".





Die nächste Stunde verbrachten wir damit, kreuz und quer durch die Landschaft zu gurken und Giraffen zu suchen. Am Wasserloch waren sie nicht, an den Stellen mit den schönsten Bäumen leider auch nicht. Nach einer ganzen Weile meinte Aldred, dass es Zeit wäre umzudrehen, weil wir noch eine ordenliche Strecke zurück zu fahren hätten. Zumindest ein letzter Versuch beim Wasserloch war aber noch drin. Dort sahen wir zwar diverse Springböcke aber keine Giraffen.
Aber ein kleines Stück weiter sah ich auf einmal eine Bewegung in den Baumkronen neben der Straße und kurze Zeit später wanderte eine Gruppe Giraffen an uns vorbei zum Wasserloch.







Größenvergleich:


Nachdem Aldred seinem Guide-Kollegen per Funk mitgeteilt hatte, wo er die Franzosen hinfahren sollte, machten wir uns auf den weg zurück.



Am Airstrip fuhr ein Bussard auf der Windhose Karussell. Sah witzig aus. Trotz wechselnder Windrichtungen hatte er keine Probleme die Balance zu halten. Schien ihm zu gefallen.



An der Rezeption haben wir einen Stop eingelegt, weil Aldred neue Gäste in Empfang nehmen musste. Ich wurde nach kurzer Pause, die ich genutzt habe, um im kleinen Internet-Cafe zum ersten Mal wieder Kontakt mit der Welt aufzunehmen, von der Jack Russel Hündin bzw. ihrem Herrchen zurück zum Camp gefahren.

Zum Sonnenuntergang bin ich wieder in den Dünen umher gestapft und habe versucht, dem Spektakel mit meinen Bildern wenigstens halbwegs gerecht zu werden.





Das war's!


Nein, das war's noch nicht ganz. Das "nachglühen" nachdem die Sonne untergegangen war sah auch nicht übel aus.



Das Abendessen war wieder sehr lecker und deismal hat sich auch die gesamte Runde am Gespräch beteiligt. Die Franzosen waren durch drei Deutsche ersetzt worden, die deutlich netter waren. Am Ende bin ich wieder mit Mike (dem Holländer) und Glenfiddich (dem Schotten) am Legerfeuer gelandet und mindestens einen Schotten zu spät ins Bett gewankt.
Gruß Dirk
zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2009
1’309 Beiträge · seit 200918. Nov. 2009 ·
Hallo Dirk,

die lange Wartezeit sei Dir verziehen. Für diesen Reisebericht lohnt sich das Warten.

Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
Themenstarter272 Beiträge · seit 200818. Nov. 2009 ·
Schön, dass Euch mein Bericht und die Bildchen gefallen.

Geht gleich weiter.
Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200818. Nov. 2009 ·
21.9.09 Rote Sanddünen und große rote Sanddünen


Um 5:30h klingelte der Wecker und ich wurde von einem netten kleinen Kätzchen begrüßt, das sich jedoch sofort in einen ausgewachsenen Kater verwandelte als ich in die Senkrechte kam. Wie gesagt, (mindestens) ein Schotte zu viel gestern 😉

Egal, Margreet und Mike hatten mich gestern noch eingeladen, sie auf dem Sunrise Drive zu begleiten, den sie für sich organisiert hatten und ich hatte zugesagt.
Also ab unter die Dusche. Kurz vor 6 traf ich die beiden wie verabredet vor der Lodge und auch unser Guide war pünktlich. Noch deutlich vor Sonnenaufgang hatten wir eine hohe Düne mit toller Aussicht in der Nähe des Camps erreicht. Dort gab es erst mal einen Kaffee.



Danach fühlte ich mich schon deutlich besser und ich konnte mich die nächste halbe Stunde meiner Kamera und dem Stativ widmen (und einem zweiten und dritten Kaffee ;)).

Mike und ich knipsten um die Wette und Margreet hielt die Szene auf Video fest.





Vor Sonnenaufgang war das Licht schon nicht übel aber mit Sonne sind die roten Dünen einfach unschlagbar.





Nachher gab es noch eine kleine Einführung in die Käferkunde.





Inzwischen knurrte uns allen der Magen, so dass wir zurück ins Camp gefahren sind, um zu frühstücken. Danach war es auch schon Zeit zum Koffer packen und ruckzuck war der Jeep da, der mich und die englischen Mike und Margret hinunter ins Village zur Rezeption brachte. Nach bezahlen der Rechnung (eigentlich nur die diversen Schotten ;)) und Erwerb von Souvernir-T-Shirts traf ich an der Rezeption Denish, so dass ich ihm das Trinkgeld für ihn und Aldred persönlich übergeben konnte.

Dann habe ich mich mit Notebook, externer Festplatte und 2 Akkuladegeräten an der Rezeption breit gemacht und meine Bilder gesichert. Während die Akkus luden habe ich im Internet Cafe ein Lebenszeichen bei den Lieben zuhause und im einen oder anderen Forum hinterlassen und mich über die wichtigsten Dinge informiert, die in der Welt passiert waren (Bundesliga-Ergebnisse!).

Bis alle Akkus geladen waren dauerte es ein Weilchen aber gegen 12:00h konnte ich mich auf den Weg Richtung Sossusvlei machen.
Eine einzelne Giraffe habe ich unterwegs noch gesehen, sonst nur jede Menge Gegend.



Am Sossusvlei angekommen bzw am Eingang zum Park, habe ich den Eintritt gelöhnt und erstmal meine Campsite bezogen. Direkt am Zaun mit Blick in die Berge und unter einem schattigen Baum - gar nicht übel. Auf dem Campingplatz konnte man in diversen Sandverwehungen schon mal seine Sandfahrkünste testen aber hier bin ich noch ohne 4WD durch gekommen 😉.

Nach einer kleinen Siesta im Schatten bin ich das erste Mal in den Park gefahren. Vom Gate aus führen erstmal 65 km asphaltierte Straße an diversen roten Dünen vorbei zum 2WD-Parkplatz . Von dort aus sind es nochmal 4 oder 5 km Tiefsand-Piste bis zum eigentlichen Sossusvlei und Deadvlei. Dort fahren 4WD-Shuttles für 100N$ oder man läuft das Stück.

Heute wollte ich aber noch nicht bis dorthin. Auf dem Parkplatz habe ich ein deutsches Pärchen getroffen, die gerade vom Deadvlei kamen und mir noch einmal genau den Weg vom 4WD-Parkplatz dorthin erklärten.

Ich bin ein Stückchen den "Weg" zum Hidden Vlei gelaufen. Es gab ein Schild, das sagte, man solle den Markierungen folgen aber die hörten nach ein paar 100 Metern auf. Da ich nicht genau wusste, in welche Richtung ich musste, bin ich nur ziellos etwas in der Gegend herumgelaufen.

Für eine Düne, einen kahlen Baum und ein Webervogelportait hat es aber immerhin gereicht.







Zurück auf dem Parkplatz habe ich mich noch etwas mit diesem Schildraben amüsiert bevor ich mich auf den Rückweg gemacht habe.



Den Sonnenuntergang habe ich mir bei der Düne 45 angeschaut (heißt so weil sie 45km hinter dem Gate liegt).
Da ich innerhalb des Parks übernachtet habe, musste ich erst eine Stunde nach Sonnenuntergang zurück am Gate sein, so dass ich das Schauspiel in aller Ruhe genießen konnte. Wer außerhalb wohnt muss schon eine Stunde früher zurück und darf auch erst eine Stunde später hinein (also genau zum Sonnenauf- und -untergang).







Ein bisschen Kitsch zum krönenden Abschluss musste natürlich auch sein. Toter Baum vor untergehender Sonne - fast so schön wie rührender Hirsch im Wald 😉



Auch nach Sonnenuntergang fand ich das Licht faszinierend und musste noch ein paar Langzeitbelichtungen versuchen.





Dabei habe ich etwas die Zeit aus dem Auge verloren und musste daher die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 noch großzügiger auslegen als das ohnehin schon alle tun. Ein paar Springböcke, die mir im dunklen fast vors Auto gelaufen wären, haben mich aber rasch wieder eingebremst. Gerade noch pünktlich war ich wieder am Gate.

Dann habe ich allerdings einen großen Fehler gemacht. Weil ich Kohldampf hatte und keine Lust noch eine Stunde zu warten, bis das Grillfeuer weit genug runter gebrannt war, bn ich in das Restaurant des Campingplatzes gegangen. Nicht tun!

Immerhin wurde ich dadurch entschädigt, dass sich an der Bar um mich herum diverse Locals einfanden, mit denen ich ein wenig ins Gespräch gekommen bin.

Zurück am Camper habe ich mir noch einen Schluck Rotwein gegönnt und ein bisschen gelesen, bevor ich früh (und deutlich nüchterner als gestern) im Bett verschwunden bin.
Gruß Dirk
1’247 Beiträge · seit 200919. Nov. 2009 ·
Hallo Dirk

hast du auch immer das Gefühl, die Fotos der anderen seien besser als die eigenen 🙁

Essen in Sesriem: da haben wir wohl Glück gehabt - und waren natürlich zu fünft. Natürlich ist der Laden trostlos, aber das Essen war gut.

Freue mich auf die Fortsetzung!

Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Themenstarter272 Beiträge · seit 200819. Nov. 2009 ·
eggitom schrieb:
Hallo Dirk

hast du auch immer das Gefühl, die Fotos der anderen seien besser als die eigenen 🙁
Das Gefühl kenne ich auch 😉
Gruß Dirk
Gast19. Nov. 2009 ·
Hallo Doc,

wäre es unverschämt dich drum zu bitten,
die Bilder von der Pixelzahl etwas zu verkleinern?

Mit den 150 - 250 kb dauert es ca. 20 Minuten,
bis alle Bilder angezeigt werden....


Du musst jetzt natürlich nicht alle Bilder neu einfügen,
aber für die Zukunft wäre das toll.

Ich nutze fürs Verkleienern Picasa 3 von Google,
das ist kostenlos ...

viele Grüße,

Beate
1’247 Beiträge · seit 200919. Nov. 2009 ·
Southerndreams schrieb:
wäre es unverschämt dich drum zu bitten,
die Bilder von der Pixelzahl etwas zu verkleinern?

Mit den 150 - 250 kb dauert es ca. 20 Minuten,
bis alle Bilder angezeigt werden....

...Ich nutze fürs Verkleienern Picasa 3 von Google,
das ist kostenlos ...
Hallo Beate
da fühle ich mich auch angesprochen: ich habe meine Bilder - noch grösser als Dirk - ins Album gesetzt und mit dem Tagebuch verlinkt. Bei mir laden alle Tagebücher problemlos und schnell. Wie lädt meines bei dir?

A propos Verkleinern: Schau dir mal Irfan View an; das kann noch einiges mehr als Picasa und ist auch gratis.

Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Themenstarter272 Beiträge · seit 200820. Nov. 2009 ·
Beate, ich veröffentliche diesen Bericht in drei verschiedenen Foren und bishehat isch sonst niemand beschwert, das die Bilder zu groß wären. Ich würde sie auch nur ungern verkleinern, weil sie dann einfach nicht mehr so wirken.

Ich muss mir mal die Galerie hier anscauen. Vielleicht geht es ja mit den kleineren Thumbs besser.
Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200820. Nov. 2009 ·
22.9.09 Tote Bäume, roter Sand

Pünktlich um 10 vor 6 Uhr stand ich vor dem Tor. Zusammen mit 6 oder 7 anderen Autos startete um Punkt 6 Uhr das Rennen gegen die Zeit bis zum Sonnenaufgang. Die werde doch nicht alle zum Deadvlei wollen?

Wollten sie zum Glück nicht. Alle außer mir bogen bei der Zufahrt zur Düne 45 ab. Als ich beim 2WD-Parkplatz ankam, begann gerade die Sonne aufzugehen. Schnell den Reifendruck halbiert, low 4WD rein und dann ging es ab in den Sandkasten. die Piste war locker 20 m breit, der Sand wirklich tief und von dutzenden tiefer Spuren durchzogen. Lenken war ziemlich witzlos. Ich habe einfach nur Gas gegeben und versucht die Drehzahl hoch zu halten. Den Weg hat sich das Auto selbst gesucht. Ich bin relativ problemlos durchgekommen und es hat richtig Spaß gemacht.

Ich war der erste auf dem 4WD-Parkplatz und den kurzen Weg bis zum Deadvlei habe ich sofort gefunden, so dass ich die ganze Senke tatsächlich die erste Viertelstunde für mich alleine hatte. Es hatte etwas magisches zuzusehen, wie die Sonne langsam über den gegenüberliegenden Dünenkamm kroch und erst die Dünen und dann den Boden der Lehmpfanne erleuchtete.







Ich habe mich langsam mit dem Licht über die Pfanne bewegt.







Inzwischen war ich natürlich auch nicht mehr der einzige hier. Zuerst habe ich mich mit einer Amerikanerin unterhalten, die wohl Filmemacherin war und einen Spielfilm im Norden Namibias drehen wollte. Leider habe ich weder ihren Namen behalten, noch nach dem Namen des Filmes gefragt. Aber wenn der Film es denn bis ins Kino schafft, werde ich das schon mitbekommen. So viele Spielfilme, die im Kaokoveld spielen wird es ja in den nächsten Jahren nicht geben.
Danach habe ich noch ein deutsches Pärchen getroffen und wir haben gegenseitig die unvermeidbaren ich-war-da-Fotos gemacht.



Als in der Ferne die ersten "Shuttle-Ladungen" von Besuchern auftraten habe ich noch einen Blick in die Runde geworfen und mich vom Vlei gemacht.



Auf dem Parkplatz am Sossusvlei habe ich mir ein Frühstück gegönnt und dabei ein paar Spatzen beobachtet.



Eigentlich hatte ich gar nicht vor, die Düne ganz hoch zu steigen aber die Aussicht wurde immer besser je höher man kam. Außerdem stapfte eine ca. 70jährige Engländerin tapfer vor mir her und wenn die das schafft, ...



Unterwegs posierte dieser Gecko (oder was immer das ist) für mich.



Von oben hatte man einen tollen Rundumblick über endlose rote Dünen.





So kann ich ungeplant eine der höchsten Dünen der Welt bestiegen.
Runter ging es dann irgendwie deutlich schneller als rauf 😉

Auf der Rückfahrt durch den Sand kamen mir gleich drei Shuttles auf einmal entgegen und die Jungs machten sich einen Spaß daraus so neben einander her zu fahren, dass sie mich in den noch tieferen Sand am Rand abgedrängt haben. Ich habe ihnen aber nicht den Gefallen getan, stecken zu bleiben 😉

Am 2WD Parkplatz habe ich die Reifen wieder aufgeblasen (der Trax hatte einen Kompressor im Motorraum) und mich auf den Rückweg gemacht.

Zurück auf dem Campground musste ich "Erste Hilfe" leisten. Ein Golf hatte sich im Sand hoffnungslos festgefahren. Da musste ich doch einfach helfen und ihn rausziehen.

Vor allem, weil er die Zufahrt zu meiner Parzelle blockierte 😉

Nach getaner Arbeit habe ich mich ein Weilchen in die Sonne gesetzt. Am späteren Nachmittag stand der Sesriem Canyon auf dem Programm. Heißt so, weil man 6 Seile aneinander binden musste, um an das Wasser am Grund heranzukommen.



Über ein paar Felsen hinweg führte ein Weg hinunter zum Canyongrund. Unten konnte man in beide Richtungen ein ganzes Stück laufen.





Sogar etwas Wasser und ein bisschen Leben gab es dort unten.





Den Sonnenuntergang habe ich heute direkt vom Campingplatz mit einem kühlen Bierchen in der Hand genossen.



Auch heute legte der Tag noch mal kräftig Rouge auf, bevor er sich verabschiedet hat.

Gruß Dirk
Gast20. Nov. 2009 ·
Hallo Doc,

das war keine Beschwerde, nur eine Bitte.
Wir haben leider kein Hochgeschwindigkeitsnetz hier,
und da braucht ein 200 - 300 kb Bild einfach furchtbar lange.

Ich lese deine Berichte sehr gerne, sie sind klasse geschrieben,
bis ich einen Bericht gelesen habe, sind die Bilder noch nicht geladen,
und der Text "springt" immer, wenn dann ein Bild geladen ist.

Ich habe den neuesten Bericht um 6:32 angeklickt,
ihn nun ganz gelesen, den Kommentar geschrieben und es ist 6:39
und noch immer sehe ich nicht alle Bilder.

Um 6:41 habe ich nun alles geladen! 😄

Aber wie gesagt, es ist nur eine Bitte.
Ich arbeite mit Picasa, da kann ich alle Bilder auswählen,
die ich veröffentlichen will und sie mit einem
Knopfdruck aufs gewünschte Mass verkleinern.

Noch eine dumme Frage, wenn du Texte und Berichte
in 3 Foren veröffentlichst, warum machst du denn
nicht eine eigene Homepage? 🤩

Viele Grüße,

Beate
Gast20. Nov. 2009 ·
Hallo Thomas,

schicke doch mal einen Link zu deiner Galerie,
bzw. deinem Reisebricht, ich finde ihn nicht.

Liebe Grüße,

Beate
1’247 Beiträge · seit 200920. Nov. 2009 ·
@Southerndreams:

Hallo Beate
ich möchte nicht Dirk's Tagebuch missbrauchen, um hier einen Link auf das meinige zu setzen. Habe dir eine PM geschrieben.

@Dirk
beim Betrachten deiner Bilder habe ich das komische Gefühl, zur gleichen Zeit am gleichen Ort gewesen zu sein, obwohl ca. ein halber Monat dazwischen liegt 🤨 Wird spannend, die Fortsetzung zu verfolgen 😎

Gruss Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Themenstarter272 Beiträge · seit 200822. Nov. 2009 ·
Southerndreams schrieb:
Noch eine dumme Frage, wenn du Texte und Berichte
in 3 Foren veröffentlichst, warum machst du denn
nicht eine eigene Homepage? 🤩
Viel zu viel Arbeit. So eine Webseite müsste ja auch gepflegt werden.

Die Bilder werden wohl so bleiben, wie sie sind. Wenn ich sie noch kleiner mache, kann ich sie auch gleich ganz weglassen. Ich gehe da mal von mir selber aus. Wenn ich jedes Bild erst anklicken muss, um es in vernünftiger Größe zu sehen, vergeht mir schnell die Lust.

Öffne den Bericht doch einfach in einem neuen Tab und schau Dich solange anderswo im Forum um.

eggitom schrieb:
beim Betrachten deiner Bilder habe ich das komische Gefühl, zur gleichen Zeit am gleichen Ort gewesen zu sein, obwohl ca. ein halber Monat dazwischen liegt 🤨 Wird spannend, die Fortsetzung zu verfolgen 😎
Zum Teil haben wir uns eigentlich nur um 4 oder 5 Tage verpasst.
Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200822. Nov. 2009 ·
23.09.09 Noch mehr rote Dünen und jede Menge Nix

Früh um sechs stand ich wieder pünktlich vor dem Gate und war diesmal auch einer von denen, die bei Düne 45 abgebogen sind. Da ich aber nicht auf die Düne gekraxelt bin, sondern mir die Umgebung angeschaut habe, konnte ich trotzdem wieder einen recht einsamen Sonnenaufgang erleben. Ich bin eine ganzes Stück in die Ebene gelaufen bevor ich diesen Baum als Vordergrund gefunden habe.





Die Dünen im Licht der auffgehenden SOnne waren schön.



Aber letztlich hat mir das Bäumchen doch am besten gefallen.



Auf der Rückfahrt Richtung Campground habe ich langsam Abschied von den roten Dünen genommen.



Zum ersten Mal habe ich einen Ballon gesehen. Ich dachte schon, die fliegen gar nicht. Ich hatte nämlich schon in Wolwedans versucht, einen Ballonflug zu buchen. Der fiel aber mit schöner Regelmäßigkeit aus.
Wenn die allerdings erst um diese Zeit in die Dünen fliegen, wo der Sonnenaufgang längst vorbei ist, bin ich nicht böse, dass es nicht geklappt hat (so habe ich immerhin fast 400 € gespart).

An der Tanke gegenüber des NP-Eingangs habe ich Benzin und einen großen Kaffee erstanden, dann ging es auf die Fahrt Richtung Swakopmund.



Den ersten Stop habe ich natürlich in Solitaire eingelegt. Schon sehr touristisch aber trotzdem ganz nett. Vor allem, weil ich das Glück hatte, dass bei meiner Ankunft gerade ein Reisebus abfuhr und auch kein weiterer mehr ankam, solange ich dort war.





Die Schrottsammlung, die es dort zu bewundern gibt, hat mir gut gefallen. Auch der Laden ist nett und sehenswert.



Am meisten hat mich aber die Niederschlagsstatistik beeindruckt.



5 mm Niederschlag im gesamten Jahr 2008? Wow!

Kurze Zeit, nachdem ich Solitaire verlassen hatte, erreichte ich wieder die Tropen, die ich am ersten Tag auf der Strecke von Windhoek nach Bagatelle verlassen hatte.



Im weiteren Verlauf der Strecke wurde die Landschaft rund um den Gaub- und Kuiseb-Pass zunächst interessanter und felsiger mit diversen trockenen Flussbetten und Canyons.







Hier hätte ich vielleicht ein wenig mehr Zeit einplanen sollen. Wäre sicher interessant gewesen die Ecke zu Fuß zu erkunden.

Irgendwann war eine große Hochebene erreicht. Die Berge wichen zurück und machten Platz für ...



nix, gar nix, nada! Jegliche Form von Landschaft hörte auf zu existieren. Es gab einfach gar nix mehr.







Hier zeigte sich die Namib von ihrer bisher mit Abstand unwirtlichsten Seite. Zwischen den drei Bildern liegt übrigens über eine Stunde Fahrt mit etwa 100km/h.

Leider hatte sich in der Zwischenzeit nicht nur die Landschaft sondern auch die Sonne verabschiedet und der Himmel sich hinter einen geschlossenen Wolkendecke versteckt. Gleichzeitig war es ziemlich kühl geworden (von 31°C in Solitaire auf jetzt etwa 12-14°C).

Zumindest ging es jetzt mal wieder asphaltiert weiter bis Walvis Bay, wo ich nur durchgefahren bin und Swakopmund.





Ich hatte ein Zimmer im Stiltz gebucht, dass ich nach ein wenig Sucherei auch gefunden habe (das Hotel, das Zimmer hat man mir gezeigt ;)).

Sehr schöne Hotelanlage mit kleinen, auf Stelzen gebauten Bungalows.







Nachdem ich mir im benachbarten Hotel die Zugangsdaten für deren W-Lan besorgt hatte, habe ich mich erstmal informiert, was in der Welt so passiert ist und ein paar Mails geschrieben. Später habe ich noch eine Runde durch Swakopmund gedreht und bin schließlich bei Kückis Pub gelandet. Eigentlich wollte ich dort nur ein Bier trinken aber dann bin ich gleich zum essen geblieben und habe es nicht bereut. Der Fisch war gut!
Gruß Dirk
Themenstarter272 Beiträge · seit 200824. Nov. 2009 ·
24.9.09 Noch mehr nix, grau, braun und ein Riss

Morgens habe ich es ruhig angehen lassen und mir im Hotel in aller Ruhe ein leckeres Frühstück gegönnt. Das Wetter hatte sich leider überhaupt nicht geändert. Grau und usselig.
Trotzdem habe ich mich auf den Weg zum Welwitschia Drive gemacht. Ein Permit hatte ich mir auf meinem Rundgang durch Swakopmund am gestrigen Nachmittag besorgt.

Von Swakopmund fährt man ein kurzes Stück RIchtung Windhoek, biegt dann auf eine Schotterstraße und von dort auf den eigentlichen Welwitschia Drive ab.

Hatte ich gestern etwas von "nix" geschrieben? Ha, das war eine richtig abwechslungsreiche Landschaft. Heute gab es wirklich "nix".





Bis zum Horizont kein Baum, (fast) kein Strauch, kein Hügel, einfach gar nix! Und das noch unter einem einheitlich grauen Himmel, noch unwirtlicher und lebensfeindlicher geht es kaum. Und trotzdem gibt es sogar hier Leben, und sei es auch "nur" in der Form von Flechten und ein paar kleinen Büschen.









Nach einer Weile tauchten dann wenigstens ai paar Hügel auf und bald hatte ich die "Moon Landscape" erreicht. Auch kein unbedingt einladender Ort aber auf seine Art trotzdem schön und faszinierend. Mit ein paar Sonnenstrahlen hätte man hier sicher gute Fotos machen können. So gibt es halt nur Grau- und Brauntöne.







In der anderen Richtung hatte sich die Landschaft übrigens nicht geändert.



Auch im 20. Jhdt. war es nicht immer leicht, sich hier zu behaupten. Musste auch die südafrikanische Armee erfahren, die diese Überreste hier zurück ließ.





Im weiteren Verlauf verlief die Piste zunächst an/in einem ausgetrockneten Bachbett. Hier gab es tatsächlich auch mal ein paar Bäume.



Schließlich erblickte ich auf einer weiteren Ebene die ersten Welwitschias. Biologisch gehören sie wohl zu den Koniferen. Eigentlich bestehen sie nur aus einem ganz kurzen Stamm, aus dem 2 Blätter wachsen, die vom Wind in immmer mehr Teile zerrissen werden.



Ganz am Ende des Drives kommt man zur größten und ältesten Welwitschia, die wohl über 2000 Jahre alt ist.



Die Welwitschias haben she flache großflächige Wurzeln, mit denen sie das bisschen Regen, das hier fällt, optimal aufnehmen können. Überwiegend leben sie aber von der Feuchtigkeit des Nebels, der regelmäßig von der Küste herein zieht und die sie über die Blätter aufnehmen. Damit bekommen sie genug Feuchtigkeit um überleben und pro Jahr ein oder zwei cm wachsen zu können.

Von der große Welwitschia ging es ein Stück wieder zurück und dann im Bogen wieder auf die Schotterpiste.

Unterwegs kam ich an den Resten einer Mine vorbei (eigentlich nur ein großes Loch) und sah in der Ferne ein paar moderne Uranminen.



Bei schönem Wetter hätte die Tour sicher noch mehr Spaß gemacht aber auch so fand ich die Landschaft faszinierend und irgendwie passte das trostlose Wetter ja auch zur Landschaft.

Auf der Rückfahrt wurde das Wetter langsam besser und vor allem RIchtung Osten war schon etwas blauer Himmel und Sonne zu sehen. Gut so! Denn ich wollte den Nachmittag ab der Sptzkoppe verbringen und vielleicht etwas wandern.

Kurz bevor ich die Asphaltstraße wieder erreicht hatte, waren diese Pläne aber erledigt. Ich entdeckte nämlich auf der Beifahrerseite einen etwa 15 cm langen Riss in der WIndschutzscheibe.

Per Handy habe ich Britz kontaktiert und die Adresse einer Werkstatt in Swakopmund bekommen. Dort hat man sich die Sache angeschaut und mir gesagt, man würde alles mit Britz und einem Glaser vor Ort klären. Dort sie aber jetzt Mittagspause und ich solle doch in 2 Stunden wieder kommen. Na toll, damit hat sich die Tour zur Spitzkoppe wohl erledigt.

Nach einem kurzen Mittagsschläfchen bin ich zurück zur Werkstatt. Dort wurde ich zu einem deutschen Glaser geschickt, der lediglich ein Loch in die Scheibe bohrte und etwas Kunstharz hineinspritzte umd den Riss an weiterem Wachstum zu hindern. Hat keine 10 Minuten gedauert und mich die unglaubliche Summe von 6 Euro gekostet.

Inzwischen hatten sich immerhin die Wolken verzogen und die Sonne schien, so dass ich bei schönstem Wetter einen ausgedehntetn Spaziergang durch Swakopmund aufgemacht habe.

Ich würde Euch gerne Bilder davon zeigen aber ich musste gerade feststellen, dass ich zwar alle anderen Bilder auf dem Laptop und einer externen Festplatte gesichert hatte, die Bilder von der kKompaktkamera aber wohl nur auf dem Laptop. Natürlich habe ich die Kamera seitdem schon benutzt und die Karte formatiert. Und da ich am Wochenende das Uptdate auf MacOs 10.6 gemacht habe, würde natürlich vorher die Festplatte des Laptops aufgeräumt.

Na prima!

Jetzt müsst Ihr mir halt einfach glauben, dass Swakopmund ein nettes Örtchen mit vielen deutschen Ecken ist. Diverse Souvenir- und Kunstgewerbsläden gibt es natürlich auch und in einem davon habe ich einen Wandteppich erstenden, der sogar letzte Woche tatsächlich in Duisburg angekommen ist.

Abends war ich im "The Tug" essen. Einem Fischrestaurant in einem alten Kutter direkt am Strand. Dort habe ich mir für kleines Geld (für deutsche Verhältnisse) Austern und eine Langustenplaltte gegönnt, begleitet von einer Flasche südafrikanischen Chardonnays. Sehr lecker!
Beim Absacker an der Theke bin ich mit einem Simbabwer (heißen die so?) ins Gespräch gekommen und bei ein paar Glas Wein haben wir uns angeregt über die politische Situation im südlichen Afrika unterhalten bzw. er hat mir ausführlich seine Sicht der Dinge dargelegt. War sehr interessant.

Bald hatte ich die nötige Bettschwere erreicht und machte mich auf den kurzen Rückweg zum Hotel.

Edit: Bild von der großen Welwitschia ergänzt.
Gruß Dirk
zuletzt bearbeitet 24. Nov. 2009