MaryAfricaThemenstarter30 Beiträge · seit 202107. Okt. 2026 ·
Hallo Betti,
nochmal ein dickes Dankeschön für deinen tollen Reisebericht. Wir haben auch überlegt, ein weiteres Mal mit Peter auf Tour zu gehen. Deshalb haben wir uns mit Peter in Verbindung gesetzt und eine Reise durchgeplant. Wir werden nächstes Jahr im Sommer eine Reise mit ihm unternehmen und zwar über Jinja, Sipi Falls, mit Fahrt über den Pian Upe Wildlife Reserve und Zwischenübernachtung in Moroto bis Kidepo ganz im Nordosten. Dann geht es über Murchison NP, QENP nach Kisoro, Lake Bunyonyi , Lake Mburo, zurück nach Entebbe.
obwohl ich offensichtlich nicht Betty bin, interessiert mich euer Reiseplan sehr, denn irgendwie lässt uns das wundervolle Uganda auch noch nicht so richtig los. Habt ihr schon eine konkrete Planung oder nur die genannte Route? Ich würde mich freuen, wenn du sie teilst, gerne auch per PN.
Viele Grüße
Elke
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
MaryAfricaThemenstarter30 Beiträge · seit 202108. Okt. 2026 ·
Teil - 15 - 11.01.26 Zurück nach
Kampala
Nach einem
ausgiebigen Frühstück machten wir uns für die Weiterfahrt bereit.
Peter kümmerte sich wie gewohnt um den
Ablauf uns sorgte dafür, dass alles seinen Platz fand. Viel Zeit zum
Trödeln blieb uns nicht, denn vor uns lag eine längere Strecke
zurück in die Hauptstadt.
Ein letzten Gruß bekamen wir von diesem niedlichen Klippschliefer. Eigentlich hatte hier ich am Abend zuvor auf ein Buschbaby gehofft, da es an dieser Stelle wohl häufiger zu sehen ist.
Die Fahrt fühlte
sich etwas anders an als die bisherigen Etappen. Noch einmal zogen
Landschaften, Dörfer und Menschen an uns vorbei, während wir
allmählich realisierten, dass unsere gemeinsame Zeit mit Peter bald
zu Ende sein würde.
Unterwegs kamen
wir an einer Unfallstelle vorbei, die uns alle sofort aufmerksam
werden ließ. Ein Kleinbus war von der Straße abgekommen und lag
umgekippt im Graben. Helfer waren bereits vor Ort und versuchten, die
Insassen vorsichtig aus dem Fahrzeug zu befreien. Für einen Moment
wurde es im Wagen ganz still, während wir an der Unfallstelle
vorbei fuhren. Wir fragten uns, wie lange es dauern würde, bis
professionelle Hilfe kommen würde. Und wie schnell könnte ein
Verletzter tatsächlich medizinisch versorgt werden?
Wir fragten Peter
danach. Seine Antwort war für uns zunächst ziemlich erschreckend.
Er erklärte uns, dass man gerade außerhalb der größeren Städte
nicht unbedingt damit rechnen könne, dass kurzfristig ein
Rettungswagen vor Ort sei. Im Ernstfall müsse man sich zunächst
selbst darum kümmern, einen Verletzten zu einem Krankenhaus oder
einer anderen geeigneten medizinischen Einrichtung zu bringen.
Rettungsfahrzeuge seien vor allem in ländlichen Gegenden nicht
überall verfügbar, und auch die Wege zu geeigneten Krankenhäusern
könnten weit sein. Dass für solche Transporte teilweise private
Fahrzeug oder andere improvisierte Möglichkeiten genutzt werden,
ist in Uganda tatsächlich ein bekanntes Problem.
Auf dieser Straße war der Unfall. Ich hatte ihn aber nicht gefilmt.
Uns war natürlich
schon vorher klar gewesen, dass wir uns hier nicht darauf verlassen
konnten, im Falle eines Unfalls oder einer Krankheit sofort
professionelle Hilfe zu bekommen. Aber zu wissen, dass diese
Sicherheit nicht selbstverständlich ist und es dann tatsächlich so
unmittelbar vor Augen geführt zu bekommen, war noch einmal etwas
ganz anderes. Die Unfallstelle und Peters Erklärungen machten uns
bewusst, wir schnell eine solche Situation ernst werden konnte und
wie sehr man im Notfall zunächst auf sich selbst und die Hilfe
anderer angewiesen sein konnte. Besonders auf den langen und
teilweise abgelegenen Strecken, die wir während unserer Reise
zurücklegten, konnte ein medizinischer Notfall deshalb eine ganz
andere Dimension bekommen.
Direkt am Äquator
legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Es ist schon ein besonderes
Gefühl, an dem Ort zu stehen, der die Nord- und Südhalbkugel der
Erde voneinander trennt. Das markante Denkmal und die gelbe Linie
auf dem Boden luden natürlich sofort zu den obligatorischen
Erinnerungsfotos ein.
Interessant war
ein Experiment mit Wasser und Blüten direkt auf der Äquatorlinie.
Uns wurde gezeigt, wie sich das Wasser je nach Halbkugel verhält. Es
wurde Wasser in eine Schale gegossen und eine Blüte hineingelegt.
Nachdem das Wasser in der Mitte der Schale abgelassen wurde, drehte
sich die Blüte an der nördlichen Seite im Uhrzeigersinn. Ein paar
Meter nach Süden auf der anderen Seite, drehte sie sich genau
andersherum. Direkt auf der Äquatorlinie floss das Wasser ganz
gerade ab und die Blüte drehte sich nicht. Interessant, diesen
Unterschied so nah beieinander zu sehen.
Bevor wir uns dem
kulinarischen Teil des Stopps widmeten, schlenderten wir durch die
bunten Souvenirläden am Straßenrand. Die Regale waren vollgepackt
mit regionaler Handwerkskunst, kunstvoll geschnitzte Holzfiguren,
bunte Textilien, Gemälden, Schalen, Körben, traditioneller Schmuck
und vieles mehr. Wir hatten aber unterwegs schon genügend
Mitbringsel gekauft und benötigten nichts mehr.
Zum Abschluss des
Stopps ließen wir uns eine leckere Pizza schmecken, bevor wir die
Weiterreise antraten.
Auf dem Weg weiter nach Kampala kamen
wir an Mpambire vorbei, einem Ort, der für seine traditionelle
Trommelherstellung bekannt ist. Entlang der Straße gibt es
Werkstätten und Stände, an denen die Trommeln noch von Hand
gefertigt und anschließend zum Verkauf angeboten werden. Leider
hatten wir dieses Mal keine Zeit, dort anzuhalten und uns die
Herstellung genauer anzusehen. Dabei wäre das durchaus interessant
gewesen. Man kann den Handwerkern bei der Arbeit zuschauen, sich
erklären lassen, wie die Trommeln entstehen und teilweise sogar
selbst Hand anlegen und eine eigene Trommel herstellen.
Das haben wir uns auf jeden Fall für
eine nächste Reise vorgemerkt. Besonders Thomas wäre davon
begeistert gewesen, denn er trommelt selbst sehr gerne. Eine solche
Werkstatt einmal in Ruhe zu besuchen wäre für ihn sicherlich ein
besonderes Erlebnis.
Schließlich erreichten wir Kampala. Je
näher wir ins Stadtzentrum kamen, desto voller wurden die Straßen.
Überall waren Autos, Busse und vor allem unzählige Boda-Bodas
unterwegs, die sich durch den dichten Verkehr schlängelten. Für uns
war schnell klar, dass wir froh waren, nicht selbst durch Kampala
fahren zu müssen. Der Verkehr wirkte auf uns sehr unübersichtlich
und ziemlich chaotisch, da sich die Fahrzeuge ihren Weg durch die
engen Lücken suchten und ständig neue Situationen entstanden. Umso
entspannter konnten wir uns zurücklehnen und Peter das Fahren
überlassen.
Im Via Via angekommen, bekamen wir schnell unser Zimmer und Peter half uns, alle unsere Sachen aus dem Auto zu holen. Da am nächsten Tag noch unsere letzte Tour zum Lake Victoria anstand, wollten wir am folgenden Tag noch einmal in Ruhe schauen, ob wir nichts im Auto vergessen hatten.
Wir verabschiedeten uns für den Abend von Peter, wussten aber, dass wir uns am nächsten Morgen noch einmal sehen würden, da er uns für unsere Tour zum Lake Victoria abholen wollte. Nachdem Peter sich auf den Heimweg gemacht hatte, gingen wir auf die schöne Terrasse der Bar und genossen ein leckeres Abendessen. Zum Abschluß des Tages durfte natürlich auch unser obligatorischer Absacker nicht fehlen, selbstverständlich ein Amarula. Wir freuten uns auf den nächsten Tag und unsere Tour, in der Hoffnung, morgen einen der seltenen Schuhschnabel zu sichten.
MaryAfricaThemenstarter30 Beiträge · seit 202111. Okt. 2026 ·
Teil
– 15 – Vom Schuhschnabel und Abschied nehmen
An
unserem letzten Tag in Uganda hieß es noch einmal früh raus. Ein
schnelles Frühstück musste reichen, denn Peter stand bereits um
7.00 Uhr bereit, um uns zum Victoriasee zu bringen. Auf den Straßen
war um diese Uhrzeit schon ordentlich was los. Wir machten uns auf
den Weg zu unserem letzten Trip in Uganda, zur Mabamba Swamp Shoebill
Tour.
An
der Anlegestelle stiegen wir in ein motorisiertes Boot, das uns ans
andere Ufer bringen sollte. Die nächsten Stunden waren allerdings
nichts für ausgiebige Gespräche, denn der Motor war eindeutig zu
laut. So ließen wir uns ca. ein Stunde über den weiten See
schaukeln. Dabei sahen wir zu, wie die Stadt langsam verschwand und
Fischer ihre Netze auswarfen.
Wir
schlängelten uns durch schmale Kanäle, vorbei an meterhohem Grün.
Schließlich erreichten wir die Mabamba Anlegestelle. Dort lagen
bereits rund 20 kleinere traditionelle Holzkanus und wir stiegen um.
Das Ganze hatte schon einen ziemlich touristischen Anstrich. Zu uns
gesellte sich der Motorbootführer und eine lokale vogelkundliche Führerin aus
der Gemeinde, die das Terrain genau kennt und für uns den seltenen
Schuhschnabel aufspürte.
Mit
dem schmalen, flachen Kanu fuhren wir zunächst mit einem kleineren
Außenmotor weiter in die dichten Kanäle aus Papyrus, Gräsern,
Schilf und blühenden Seerosen.
Nach ungefähr einer halben Stunde wurde der Motor abgeschaltet und das Boot wurde lautlos mit einem langen Holzstock vorwärts bewegt. Zwischendurch zeigten sich einige Wasservögel und die Sonne meinte es gut mit uns, nach dem doch frischen Morgen. Es war herrlich, einfach durch diese grüne Wasserlandschaft zu gleiten und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Jetzt hieß es ruhig sein, denn der Schuhschnabel sollte nicht mehr weit weg sein. Er ist ein extrem schreckhafter Geselle, so näherten wir uns möglichst langsam und lautlos.
Ein
anderes Boot mit einigen Beobachtern lag bereits in der Nähe. Alle
waren mucksmäuschenstill und blickten gespannt in dieselbe Richtung.
Und tatsächlich, da stand er, der Schuhschnabel. Mit seinem
riesigen schuhförmigen Schnabel sah er aus, als wäre er direkt aus
der Uhrzeit zu uns gestolpert. Anscheinend war er auf der Jagd nach
einem appetitlichen Lungenfisch. Er stand minutenlang völlig starr
und beobachtete die Wasseroberfläche. So bot er uns gute Fotomotive
aus nur wenigen Metern Entfernung.
So
verharrten wir noch eine ganze Weile, gebannt von unserem gefiederten
Urzeitwesen, das sich von unserer Anwesenheit erstaunlich wenig
beeindrucken ließ, solange wir uns weiterhin mucksmäuschenstill
verhielten. Als schließlich ein drittes und dann noch ein viertes Boot auftauchte, wurde es
allmählich etwas ungemütlicher und der Platz knapper. Höchste Zeit
also, dem Schuhschnabel wieder mehr Ruhe zu gönnen. Wir machten
Platz und traten die Rückfahrt an. Ich war jedenfalls überglücklich,
dass wir diesem außergewöhnlichen Vogel tatsächlich begegnet
waren. Schließlich ist eine solche Sichtung alles andere als
selbstverständlich und unser Schuhschnabel hatte sich sogar von
seiner besten Seite gezeigt.
Für
die Rückfahrt nach Kampala stiegen wir wieder in unser größeres
Boot um. Diese Etappe genossen wir nun deutlich mehr als die
Hinfahrt, denn inzwischen hatte die Sonne ganze Arbeit geleistet und
die morgendliche Frische war endgültig verschwunden. Natürlich wollte Peter sofort von unserer spektakulären Begegnung erfahren und freute sich ebenso wie wir.
Als
Nächstes fuhren wir zu der Bank, die für den
Geldautomaten am Flughafen zuständig war. Es ging schließlich um
unsere EC-Karte, die der Automat kurzerhand bei unserer Ankunft einbehalten hatte. Große
Hoffnungen machte ich mir allerdings nicht. Irgendwie hatten wir
beide das Gefühl, dass es in Uganda wohl nicht so einfach werden
würde, die Karte wieder zubekommen. Warum genau, hätten wir gar
nicht sagen können.
Vor
dem Bankgebäude standen zunächst einmal bewaffnete Sicherheitsleute,
die unmissverständlich deutlich machten, dass man hier nicht einfach
nach Lust und Laune ein- und ausgehen konnte. Peter meldete uns und
unser Anliegen an und tatsächlich durften wir alle drei hinein.
Drinnen herrschte reger Betrieb, sodass uns erst einmal nichts
anderes übrig blieb, als zu warten. Geduld war offenbar gefragt und
davon hatten wir nach unseren bisherigen Erlebnissen in Uganda
inzwischen schon ein wenig Übung.
Als
wir endlich an der Reihe waren, erklärte Thomas der Dame am Schalter
unser Problem. Sie hörte sich unser Anliegen an und wies uns
anschließend in ein separates Zimmer. Wunderbar, dachte ich,
jetzt wird es spannend. Allerdings zog sich die Angelegenheit erneut
in die Länge. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam die Dame zurück
und fragte, ob wir uns ausweisen könnten. Das war natürlich kein
Problem. Thomas zeigte seine Papiere und dann geschah das, womit wir
kaum gerechnet hatten. Sie überreichte uns tatsächlich unsere
EC-Karte.
Wir
waren überrascht und natürlich froh, unsere EC-Karte wieder in den
Händen zu halten. Wirklich schlimm wäre es allerdings auch nicht
gewesen, wenn wir sie nicht zurückbekommen hätten, denn nach der
Sperrung war sie ohnehin ungültig und wir mussten sowieso eine neue
beantragen. Trotzdem hatten wir ein deutlich besseres Gefühl, die
Karte wieder bei uns zu wissen, anstatt sie irgendwo in Uganda zu
vermuten.
Zurück
im Via Via luden wir Peter zu einem späten Mittagessen ein, bevor
wir uns endgültig von ihm verabschieden mussten. Bei gutem Essen
ließen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Wir
erzählten ihm, was uns besonders gut gefallen hatte, welche Momente
uns am meisten beeindruckt hatten und bei welchen Erlebnissen wir
heute noch schmunzeln mussten. Auch Peter schilderte seinerseits,
welche Momente mit uns ihm besonders in Erinnerung bleiben würden.
Dabei merkten wir erst so richtig, wie viel wir in dieser kurzen Zeit
zusammen erlebt hatten und wie schnell die Tage vergangen waren.
Wir
hatten jede Menge Spaß mit Peter gehabt und Uganda auf eine ganz
besondere Weise kennengelernt. Die beeindruckenden Landschaften, die
vielen freundlichen Menschen und die für uns manchmal ungewohnte
Lebensart hatten einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Natürlich
gab es unterwegs auch die eine oder andere positive Überraschung und nicht
immer lief alles ganz nach Plan.
Auch
Peter blickte gern auf die gemeinsame Zeit zurück und bedankte sich
herzlich für unsere Geschenke und das Trinkgeld, das er sich
wirklich verdient hatte. Es war schön zu hören, dass auch er die
Tage mit uns genossen hatte. Irgendwann ließ sich der Abschied nicht
länger hinauszögern. Nach all den gemeinsamen Kilometern war Peter
für uns längst mehr als nur der Guide, der uns durch Uganda
begleitet hatte. Wir verabschiedeten uns herzlich von ihm.
Den
restlichen Nachmittag verbrachten wir auf der Terrasse und im Garten
des Via Via. Wir genossen noch einmal die warme Sonne, bevor wir uns
wieder ins kalte Deutschland verabschieden mussten und beobachteten
das bunte Treiben am großen Teich der Unterkunft. Vögel flatterten
umher, Affen sorgten für Unterhaltung, und ein blauer Turaco flog
von einem Ast zum anderen, sogar direkt über unsere Köpfe hinweg.
Natürlich versuchte ich den flinken Gesellen mit der Kamera
einzufangen. Doch kaum hatte ich ihn im Visier, war er auch schon
wieder ein Stück weiter oder er saß hoch oben, den Rücken mir
zugewandt. Uganda machte es einem mit seinen tierischen Fotomodellen,
besonders den gefiederten Exemplaren, nicht immer leicht.
Als
wollte uns das Land den Abschied ein wenig erleichtern, setzte
pünktlich zum Abendessen kräftiger Regen ein. Wir nutzten die
Gelegenheit, nach dem Essen packten wir unsere Taschen noch einmal um
und verkrochen uns ins warme Bett. Lange konnten wir die gemütliche
Ruhe allerdings nicht genießen, denn die Nacht war kurz. Um 2.00 Uhr
hieß es aufstehen und um 2.45 Uhr sollte uns bereits unser Taxi zum
Flughafen abholen. An Ausschlafen war also nicht mehr zu denken.
Noch
ziemlich verschlafen machten wir
uns auf den Weg zum Flughafen. Dort erwartete uns eine lange Schlange
am Check-in. Und als wäre das frühe Aufstehen nicht schon genug
gewesen, gab es vor uns noch eine kleine Bescherung. Einem
Mitreisenden lief ordentlich viel Saft aus dem Koffer und versaute
ihm den gesamten Inhalt. Er sollte wohl Obst mit nach Hause bringen.
Das hatte er sich vermutlich etwas anders vorgestellt. Er durfte
jedenfalls wenig Freude an seiner tropischen Überraschung gehabt
haben und wir mussten uns erneut an einem anderen Schalter anstellen,
da erst einmal alles gereinigt werden mußte.
Unser
Flugzeug startete schließlich fast pünktlich um 6.00 Uhr. Über
Istanbul ging es zurück nach Düsseldorf. Und während Uganda
langsam unter uns verschwand, ließ ich die vergangenen Tage noch
einmal vor meinem inneren Auge vorbeiziehen. Was für eine Reise. Vor
allem hatten wir es geschafft, Gorillas aus nächster Nähe zu
erleben.
Eigentlich
hatten wir Uganda wegen der Gorillas nur ein einziges Mal besuchen
wollen. Doch schon während unserer Reise wussten wir, dass es bei
diesem einen Besuch nicht bleiben würde. Uganda hatte uns gepackt.
Gemeinsam mit Peter haben wir in den letzten Wochen die Route
für unsere nächste Reise ins Auge gefasst. Und so freuen wir uns
schon jetzt auf das nächste Jahr. Offenbar
ist unser Uganda-Abenteuer also doch noch nicht zu Ende.
Bei
euch kann ich mich nur bedanken, dass ihr uns auf unserer Reise
begleitet habt und mit uns noch einmal in diese Erinnerungen
eintauchen konntet.
vielen Dank für den tollen und kurzweiligen Reisebericht und die vielen Fotos und Videos 👍 zu eurer Ugandareise. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, euch auf die Art zu begleiten… Für mich war das ein tolles Dejavu an einige Orte unserer Reise im Juni diesen Jahres.