KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202010. Nov. 2025 ·
Dienstag, 07.10.2025
Opuwo – Epupa Falls
Strecke 184 km, FZ 3:22 h, Pause 0:17 h, Ø 54,3 km/h
Heute nur eine Verbindungsetappe. Den eingesparten Tag wollen wir zusätzlich in Epupa Falls anhängen. Wir frühstücken am Platz, füllen dann unsere beiden Ersatzkanister in die Fahrzeuge um, danach fahren wir in die Stadt, Wir tanken voll, kaufen noch etwas ein, besorgen Bargeld am Automaten und dann geht es los. Die C43 ist unspektakulär und in der Regel gut befahrbar. Erschreckend sind nur die vielen bettelnden Kinder entlang der Route. Dies endet in einer gefährlichen Situation, als 3 Kinder versuchen direkt vor unserem Wagen die Straße zu blockieren. Irgendwann wird hier ein Unglück passieren.
Um 13:30 Uhr kommen wir an unserem Ziel, der Epupa Falls Lodge an. Es ist kein Problem einen weiteren Tag zu buchen. Wir beziehen die Campsites 1 + 2. Sie liegen direkt am Kunene und direkt neben dem Wasserfall. Nichts für geräuschempfindliche Menschen, wir finden es super hier. Zeitweise werden wir auch durch den herrschenden Wind mit etwas Spray abgekühlt.
Wir richten uns ein, trinken etwas auf dem Deck, bestellen Brötchen und buchen uns den Guide für den nächsten Morgen.
Es wird jetzt Zeit für den Sundowner. Wir nehmen alles für das JT Prozedere mit zu einem schönen Platz mit Aussicht auf die Fälle.
Zum Abendessen gibt es dann Hühnchengeschnetzeltes mit Nudeln.
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202011. Nov. 2025 ·
So, und jetzt wieder hurtig zurück....
Sonntag, 05.10.2025
Puros Comunity Camp – Irgendwo im Nirgendwo bei Sanitatas
Strecke 178 km, FZ 4:37 h, Pause 2:06 h, Ø 38,4 km/h
Bilder von der Campsite:
Nach ausgiebigem Frühstück brechen wir um 9:00 Uhr auf und fahren die D6202 wieder Richtung Puros zurück bis wir auf die D3707 treffen, um dieser nach Westen zu folgen. Nach ca. 20 km Fahrstrecke erreichen wir den Abzweig zu dem Desert and Dunes Viewpoint. Den letzten Anstieg zum Aussichtspunkt nehmen wir lieber zu Fuß. Welch eine tolle Aussicht bietet sich hier. Wunderschön zum Skeleton Coast Park und zum Hoanib.
Wir fahren weiter auf der D3707 bis wir nach weiteren 10 km diese Straße verlassen und in das Khumib Riverbed einbiegen. Natürlich treffen wir hier auch sofort wieder auf Giraffen.
Das Flussbett lässt sich gut fahren, natürlich entsprechend langsam, der Grund wechselt zwischen Sand, Schotter und grobem Kies. Das Flussbett hat sich ziemlich tief in die Landschaft eingegraben.
Ende Teil 1, kleine Pause zum weiteren hochladen....
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202011. Nov. 2025 ·
05.10.2025 Teil 2
Nach ungefähr 7 km verlassen wir den Khumib wieder und fahren Richtung Nordwesten über ein sehr schönes Hochplateau. Es begleiten uns tolle Felsformationen u.a. der unverwechselbare Grizzly Bär.
Vorbei an der Ougams Quelle
und wieder auf der D3707 erreichen wir Orupembe.
Hier biegen wir links ab, einem Marble Camp Schild in Richtung D3703 folgend. Vielleicht können wir dort übernachten. Nach ein Paar Kilometern treffen wir auf einen Bakkie mit Arbeitern. Wir fragen nach dem Weg und sie teilen uns mit, dass es noch fast 20 km bis zum Camp sind. Aufgrund der Entfernung, der falschen Richtung und des schlechten Straßenzustandes drehen wir doch lieber um, um uns entlang der 3707 eine passende Übernachtungsmöglichkeit zu suchen. (Zuhause habe ich die Fahrdaten mit BaseCamp ausgewertet, und es ist mir nicht erklärlich, dass wir zweimal über den Orupembe Airstrip gefahren sind. Hoffentlich gibt das keine Probleme mit der Luftaufsicht, obwohl, in der Luft waren wir ja nicht 😉. Wieder auf der richtigen Pad durchqueren wir an der weißen Tonne nochmals den Khumib und halten bei Sanitatas nach einem entsprechenden Platz Ausschau. Ist gar nicht so einfach , aber nach etwas suchen finden wir auch einen ruhigen Platz jenseits der Straße in einem Flussbett zum Khumib.
Die D3707 ist sehr gut zu fahren und führt uns durch schöne und abwechslungsreiche Landschaften.
Zum Abendessen gibt es Folienkartoffeln und Rinderfilet.
Zum Abschluss noch einige gefundene Steinmännchen:
Hi Kornado, so von Saarländer zu Saarländer. "Scheene Bilder aus unsrer Lieblingseck"
Die Bilder rufen ganz viele Erinnerungen hoch. Wir waren schön öfters als Alleinfahrer (darin sind wir eigen) im Norden unterwegs. Nächstes Jahr geht es bei uns erst etwas in den Süden und dann, wenn das Wetter es zulässt wieder in den Norden. Wir werden von Ende März bis Mitte April 4 Wochen unterwegs sein.
Und nun freue ich mich auf den weiteren Bericht und die Bilder.
Champagner8’801 Beiträge · seit 201011. Nov. 2025 ·
Guten Abend Peter,
eigentlich habe ich ja wegen meiner heutigen Augen-OP Leseverbot 😗 , aber hier musste ich doch kurz reinspickeln 😉 .
Es muss mich ja nicht wundern, dass ich die meisten Dinge auf den Fotos wiedererkenne 😎 , aber das Kaokoveld ist auch nach mehrfachem Durchfahren immer noch schön und dein Reisebericht eine weitere wundervolle Erinnerung!
Das hier gefällt mir sehr gut...
....aber hier vermisse ich dann doch ein bisschen euren Einsatz 😛 !
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202012. Nov. 2025 ·
Hallo Dagmar, Grüße vom Höcherberg zum Schaumberg, besteht ja Blickkontakt.
Schön, dass Du dabei bist. Auch für uns war es nicht das letzte Mal in dieser Gegend, es gibt noch viel zu sehen. Im nächsten Jahr geht es aber wieder in den Süden, geplant ist November Kaa Gebiet und KTP, dann in den Westen in die Tsaris Berge.
dergnagflow2’576 Beiträge · seit 200712. Nov. 2025 ·
Hallo Peter, danke für's Zeitreisen 😉 Hab da natürlich gleich für unsere kommende Reise noch was rausgepickt. Hast du den "Umweg" über den Khumib extra eingebaut? Ich hätte derzeit den Weg entlang der Nationalparkgrenze geplant. JFI für's nächste Mal: Die 20 Kilometer hätten sich - zumindest wenn ihr dann Platz in Etambura bekommen hättet - ausgezahlt. Die sind dann nicht mehr steinig, da kommt bald Sand. lg Wolfgang
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202012. Nov. 2025 ·
Hallo Wolfgang.
ehrlicherweise habe ich die Gravelpad bei der Planung übersehen, aber die Strecke durch den Khumib fanden wir alle auch sehr schön. Möchte ich im nachhinein auch nicht missen.
Die 20 Kilometer hätten sich - zumindest wenn ihr dann Platz in Etambura bekommen hättet - ausgezahlt
Ist für das nächste Mal, wenn es weiter in den Norden Richtung Marienfluss geht notiert.
Hallo Peter als stille Mitleserin möchte ich mich doch einmal melden und mich bedanken für deinen interessanten Bericht. Die Bilder vom Kaokoveld wecken in mir wunderbare Erinnerungen an unsere Touren im 2021 und 2019. Wir sind so langsam am Planen für eine weitere Tour im Okt/Nov. 2026. Die Route in der Palmwag-Konsession bis nach Puros sieht sehr spannend aus. Wir möchten es diesmal auch wagen ins Marienflusstal zu fahren, weil wir dies aufgrund Fahrzeugproblem im 2021 nicht machen konnten. Wir sind jedoch nur mit einem Fahrzeug unterwegs und sind uns noch nicht so ganz schlüssig, ob dies zu mutig sei. Ich freue mich auf die weitere Erzählungen und wünsche ein schönes Wochenende Regina
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202014. Nov. 2025 ·
Montag, 06.10.2025
Irgendwo im Nirgendwo bei Sanitatas - Opuwo
Strecke 167 km, FZ 5:08 h, Pause 1:24 h, Ø 32,5 km/h
Nach einer ruhigen Nacht stehen wir um 6:00 Uhr auf und packen zusammen. Natürlich verlassen wir den Platz wieder so, wie wir ihn vorgefunden haben. Na nicht ganz, ein paar Stöckchen werden wieder fehlen, die braucht Steffen um die Kelly später beim Frühstück anzufeuern.
Wir fahren die D3707 durch eine herrliche Landschaft. Die Pad ist hier in einem Top Zustand. Im Großen und Ganzen muss man betonen, dass sich gegenüber dem letzten Jahr erstaunlich viel zum Besseren getan hat.
Auf dem weiteren Weg haben wir zuerst mit einer Giraffen Blockade, dann mit einem Strauß und mit einem Springbock auf der Straße zu kämpfen. Bilder haben wir nur von den Giraffen, die anderen sind zu flink.
Zuerst die Eingiraffenblockade
Danach kurze Verschnaufpause
Daraufhin Treffen mit Kumpel zur Zweigiraffenblockade
Wir frühstücken unterwegs in der Regel zwischen 9 und 10 Uhr, und genau um diese Zeit treffen wir dann auf eine Palmenoase im Hoarusib Flussbett. Hier machen wir es uns bequem zu einer ausgiebigen Vesper.
Die letzten ca. 50 km bis Opuwo werden dann anstrengend. Die Strecke wird jetzt schwieriger, man muss schon sehr aufpassen. Unser Ziel, die Kaoko Mopane Lodge liegt sehr schön ca. 8 km südöstlich von Opuwo. Weil wir in Puros einen Tag eingespart haben, der als Puffer diente, sind wir nun vor unserem reservierten Datum vor Ort. Aber alles kein Problem. Eine Campsite wird noch schnell für uns hergerichtet, während wir in der Bar ein Kaltgetränk zu uns nehmen. Nachdem wir den Platz bezogen haben fahren 4 ohne Peter zum Einkauf in die Stadt. Den Sparmarkt gibt es nicht mehr, OK Food hat nur eine begrenzte Auswahl, aber der Liquor Store ist in Ordnung. Der Campingplatz ist dann gegen Abend gut belegt, bietet sich aber auch wirklich als Zwischenstation zum Kunene an.
Zum Abendessen gibt es einen Rote-Curry-Linsentopf.
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202014. Nov. 2025 ·
Hallo Regina, ich freue mich immer, wenn sich ein stiller Mitleser outet, das zeigt mir, dass sich es sich lohnt einen Bericht zu schreiben und das Erlebte zu teilen. Der Marienfluss steht auch noch auf unserer ToDo-Liste. Ich denke, die Strecken , die wir in diesem Jahr gefahren sind, waren auch alle mit einen Wagen machbar. Natürlich ist man vor technischen Problemen nie gefeit, aber das sollte im Vorfeld kein Hinderungsgrund sein. Viele Grüße Peter
vielen Dank für den tollen Bericht! Ab jetzt bin ich gerne live dabei! Eure Steinmännchen- Selfies sind cool 😎 Ob wir es noch einmal in diese Ecke schaffen? Schauen wir einmal......
dergnagflow2’576 Beiträge · seit 200714. Nov. 2025 ·
Hi,
Kornado schrieb: (Opuwo) Nachdem wir den Platz bezogen haben fahren 4 ohne Peter zum Einkauf in die Stadt. Den Sparmarkt gibt es nicht mehr, OK Food hat nur eine begrenzte Auswahl, aber der Liquor Store ist in Ordnung.
Oha, das war der, der linkerhand war wenn man von Süden kam, oder? Komplett zu? Den haben wir immer als Anlaufstelle genommen. Waren zwar am Parkplatz und auch drin mitunter bisschen aufdringliche Menschen, aber wir hatten immer alles bekommen, was wir da brauchten. Puh, da müssen wir schauen, wie wir das lösen, weil mit dem habe ich schon noch gerechnet. Danke für den Hinweis
Deinen schönen Bericht habe ich grad beim Frühstück verschlungen, und ein wenig geträumt. Euer Trip führt meiner Meinung nach durch eine der schönsten Gegenden Namibias, wir haben es bei unseren bisherigen Reisen zumindest bis zur Erkundung der Palmwag Koncession und a bisserl weiter geschafft. Momentan haben wir Afrika-Pause, beruflich bedingt, vielleicht - ganz vielleicht planen wir für Ende 2027 das Kaoko-Field ein, und lassen uns von Euren Strecken und Übernachtungspunkten inspirieren.
Die Steinmännchen-Fotos sind genial! Ich habe einige davon zuletzt in Venedig gesehen, vor 2 Jahren zur Biennale - sahen dort etwas verloren aus.
Liebe Grüße aus Tirol Gitta alias Salome
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202016. Nov. 2025 ·
Hallo Carsten, Dankeschön für deine Kommentierung.
Ob wir es noch einmal in diese Ecke schaffen? Schauen wir einmal......
Ich habe gerade etwas bei dir gestöbert, und wenn ich richtig gesehen habe, wart ihr das letzte Mal 2017 in der Gegend. Wäre dann doch nach 10 Jahren eine Überlegung wert?
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202016. Nov. 2025 ·
Hallo Wolfgang,
noch eine Anmerkung zum Einkauf in Opuwo. Da ich persönlich nicht dabei war, hat mich mein Freund Steffen diesbezüglich etwas korrigiert. Ich zitiere:
Hallo, habe gerade deinen Bericht weiter gelesen. Sehr schöne Bilder. Dem Wolfgang kannst du schreiben das der Ok Markt ausreichend bestückt ist. Es sei denn er benötigt Gluten frei und vegan.😉
KornadoThemenstarter330 Beiträge · seit 202016. Nov. 2025 ·
Hallo Gitta,
vielen Dank, dass Du meinem Bericht folgst. Auch ich habe bisher in Namibia keine schönere Gegend kennengelernt. Zu den Steinmännchen: ich gebe Dir Recht. Sie gehören nicht in eine Ausstellung, ohne die Ursprünglichkeit der sie umgebenden Landschaft kann man ihre Ausstrahlung und die Freude der Entdeckung nicht spüren. Meine Meinung.