Hallo Ihr Beiden und ein großes Zwischen -Danke für euren wunderbar bebilderten und lustigen Bericht (ich sag nur "würg" und "wer keine Zwiebeln mag hat Pech"... ohne Worte). Ich könnte jede Menge Bilder "zitieren" die mir sehr gut gefallen haben, aber es sind einfach zu viele. Auf jeden Fall gehören die süßen Faultiere, die vielen Crocs im Wasser mit dem Reiher und eure so wunderbar scharfen Vogelbilder - sogar im Flug- dazu. Da wir (nach Corona bedingten Absagen) endlich auch noch dieses Jahr nach Costa Rica fliegen, habe ich mir fest vorgenommen mal schnell im heimischen Garten am Vogelhäuschen zu trainieren (bis jetzt war ich allerdings nicht sehr erfolgreich...) Beste Grüße, Nette
Auch von mir ein großes Dankeschön für so viel Pura Vida feeling! Ich weiß wie schwierig scharfe Fotos sind bei den quirligen Affen und Vögeln. Deshalb meinen größten Respekt. Das Moos-Insekt gefällt mir super gut. Alleine dafür hätte ich Lust nochmal hinzufahren!
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202118. Nov. 2024 ·
@ Nette herzlichen Dank für Deine liebe Rückmeldung, darüber haben wir uns sehr gefreut! Dieses Jahr noch? Das klingt ja super! Da seid ihr dann auch definitiv zu einer besseren Reisezeit unterwegs als wir. Wohin geht’s denn?
@ yvy vielen Dank, ein Fotolob aus Deinem berufenen Mund freut uns natürlich besonders! Es gibt schon echt verrückte Tiere und das wandelnde Moos ist wirklich ganz vorne mit dabei.
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Von mir auch einen großen Dank dafür, dass ihr uns an eurer Reise teilhaben lasst. Die Fotos sind phänomenal. Andrea ist ja eine ganz spezielle Person.
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202119. Nov. 2024 ·
Dienstag, 23.04.24: Von Cano Negro nach La Fortuna
Heute morgen trinken wir den Tee noch im Restaurant und starten etwas später. Trotzdem ist es zu Beginn der Tour noch nebelig.
Wir sind mit einem älteren Paar aus Holland unterwegs und dieses Mal ist es keine spezielle Foto-Tour, sondern eine generelle Wildlife-Watching Tour. Nach gestern sind unsere Erwartungen natürlich hoch und wir nehmen uns vor, heute mehr noch mehr Eisvögel im Flug zu erwischen.
Die Tour ist wieder sehr schön, aber - wie es immer so ist, wenn man sich was vornimmt - spielt die Natur nicht mit: Eisvögel im Flug sind heute leider nicht im Angebot. Dafür gibt es andere Highlights: für Lars sind es zwei Gelbnacken-Amazonen, die er schon die ganze Zeit sehen wollte und die sich immer nur hören und nie blicken ließen.
Ich hingegen freue mich besonders über einen grünen Iguana im Baum!
Aber auch die Reiher sind wieder gut vertreten:
Dreifarbenreiher
Schmuckreiher
Nacktkehlreiher
Nacktkehlreiher
Grünreiher
Nacktkehlreiher
Blaureiher
Silberreiher
Dreifarbenreiher
Kahnschnabel
Und hier noch mehr schöne Sichtungen des Tages…
Grünfischer
Rosalöffler und Silberreiher
Grünfischer
Rosalöffler
Zwergbinsenralle
Waldstorch
Rosalöffler
Beim Frühstück zwacken wir heute etwas Obst für den Birdhide ab: da hingen gestern nur noch Reste von komplett schwarzen Bananen und wir hoffen, mit etwas frischem Obst andere Vögel anzulocken. Die Idee war zwar gut, aber die Umsetzung scheitert daran, dass ein Angestellter heute Heu am Birdhide macht und dabei alle Vögel vertreibt. Schade! Dann gehen wir mal wieder Koffer packen.
Wir zahlen die Rechnung für das Essen und die zweite Bootstour und geben wunschgemäß Schlüssel, Fernbedienung für die AC und den elektrischen Mückenstecker ab. Der Aufenthalt hier war sehr schön, aber Andrea werden wir nicht vermissen!
Unser nächster Stopp wird La Fortuna sein, aber erstmal liegt wieder 50 Minuten Buckelpiste vor uns. Dann kommen wir auf eine gute Asphaltstraße. Nach zweieinhalb Stunden kommen wir an unserer Unterkunft für die nächste Nacht an, die Cabanas del Rio in La Fortuna. Die Wohnung ist für uns mit drei Schlafzimmern völlig überdimensioniert, aber davon abgesehen, gefällt es uns hier sehr gut. Es gibt auch einen schönen Garten und einen Pool.
Auf Empfehlung der Receptionista kehren wir in der Soda „La Hormiga“ ein und bestellen jeder ein Gallo con Pescado, Tortillas mit Fisch. Da wir hier im Touri-Hotspot von Costa Rica gelandet sind, reiht sich hier Restaurant an Bar an Soda an Shop. Vor diesem Hintergrund war unsere Wahl vielleicht nicht optimal: die Portion ist recht klein und geschmacklich auch nicht voll überzeugend.
Lars entdeckt noch einen T-Shirt-Shop und kauft sich ein sehr schönes Costa Rica Shirt bei einem vor zehn Jahren ausgewanderten Ukrainer. Dann fahren wir wieder zurück zu unserer Unterkunft.
Heute gönnen wir uns nämlich eine einstündige Paar-Massage, die ich Lars zum Geburtstag geschenkt hatte. Ich bin echt gespannt, was uns da erwartet! Erstmal landen wir aber an der falschen Adresse. Der Massage Salon ist nämlich ohne Bescheid zu geben umgezogen. Ein kurzes Telefonat bringt Hilfe: der Rezeptionist schickt uns die neue Adresse per WhatsApp und es ist gar nicht weit.
Die Massage ist einerseits sehr angenehm und andererseits auch ziemlich seltsam: Der seltsame Teil liegt erstens darin, dass wir uns völlig nackt ausziehen und unter ein Laken legen sollen und zweitens darin, dass uns die beiden Masseurinnen, die kaum Englisch sprechen, zwischendurch immer mal wieder etwas Unverständliches in die Ohren hauchen... Trotzdem tut die Behandlung unseren mittlerweile doch beanspruchten Körpern gut!
Zum Abendessen gibt es heute nur Haferflocken mit Mandelmilch, denn wir haben nur kurz Zeit, da wir für 20 Uhr zu einer Frosch-Tour angemeldet sind, die bei dieser Übernachtung inklusive ist.
Mit Taschenlampen bewaffnet, wandern wir mit dem Manager und Sohn des Hauses, Leo, durch den stockdunklen Garten. Es schließt sich noch ein spanisches Pärchen an, das zwar schon zweimal auf der Tour war, aber den Rotaugenfrosch bisher verpasst hat. Den finden wir an diesem Abend gleich zweimal und dazu noch weitere Schönheiten der Nacht.
Außerdem sehen wir ganz kurz ein Gürteltier, das aber sofort verschwindet. Verflixt, das hätten wir wirklich gerne richtig gesehen!
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FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202120. Nov. 2024 ·
Liebe Hella, vielen Dank für Deine positive Rückmeldung! Sag mal: hast Du Andrea selbst kennenlernen dürfen oder ist das ein Kommentar zu unserem Bericht?
Hella schrieb:Andrea ist ja eine ganz spezielle Person.
„Speziell“ ist jedenfalls eine sehr schöne Umschreibung für ihn. 😉 VG Elke
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FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202122. Nov. 2024 ·
Mittwoch, 24.04.24: Von La Fortuna nach La Tigra
Was für ein großartiger Morgen! Ich habe heute Nacht das erste Mal seit drei Wochen weder geschwitzt noch gefroren! Damit fängt der Tag an sich ja schon mal gut an! Dann gehen wir auf Pirsch in den Garten und finden jede Menge Erdbeerfröschchen und Goldbaumsteiger. Wir holen noch schnell die Taschenlampe, weil es sehr dunkel ist und fotografieren eine Stunde lang. Dabei läuft der Schweiß in der feucht-warmen Umgebung nur so in Strömen, aber wir werden mit schönen Fotos belohnt!
Der perfekte Morgen wird durch ein phantastisches Frühstück bereichert: wir bekommen Pancakes mit Nutella und Avocado, Käse-Omelette, frisches Brot und einen leckeren Obstteller. Durch die frische Brise kühlen wir auch wieder runter - einfach nur herrlich!
Nach den Frühstück müssen wir allerdings schon wieder unsere Sachen zusammenpacken, denn leider bleiben wir hier nur eine Nacht. Die Reisetaschen und den Fotorucksack dürfen wir an der Rezeption aufbewahren und Leo gibt uns noch Tipps, wo wir am besten am Arenal wandern können. Außerdem imitiert er für uns diverse Vogelrufe, damit wir bei unserer Wanderung bessere Chancen haben, diese Vögel zu finden. Leo ist wirklich der Inbegriff des gastfreundlichen Ticos und einfach mega nett!
Dann kaufen wir noch etwas ein und fahren zum privaten Schutzgebiet Mirador el Silencio am Vulkan Arenal. Hier gibt es diverse Wanderwege, die durch verschiedene Vegetationszonen führen. Hauptattraktion ist aber natürlich der Vulkan Arenal, dessen Spitze heute leider in den Wolken liegt.
Wir laufen erstmal den Sendero El Tabacon, der durch den Regenwald führt. Dabei müssen wir auch mal ein Tor aus Baumriesen durchschreiten und viele Treppen laufen!
Wir treffen auf einen für ihre Verhältnisse gigantische Straße von Blattschneiderameisen. Die Tiere sind anscheinend fleißig dabei einen Baum zu entlauben. An Stamm herrscht zumindest reger Verkehr.
Von den Blattschneiderameisen einmal abgesehen, sind mal wieder wenig Tiere unterwegs: nur ein paar Hokkos fliegen in den Baumkronen herum und eine wunderschöne Eidechse lässt sich ablichten.
Der Regenwald lichtet sich und gibt noch einmal den Blick auf den Arenal frei. Danach wandern wir durch offenes Gelände und etwas weiter kann man einen Blick auf den Arenal See erhaschen.
Wir wandern weiter und zwischenzeitlich erinnert die Landschaft uns ein wenig an das Auenland.
Dann erreichen wir das Ende unseres Senderos und müssen uns entscheiden, ob wir uns auf den Rückweg machen oder weiter zum Lavafeld des letzten großen Ausbruchs von 1968 laufen. Ich bin von der Hitze und dem steilen Aufstieg schon wieder ziemlich KO, aber Lars überredet mich, die 1200m noch zu laufen. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass es noch mal wieder über so viele Stufen geht! Das Lavafeld erweist sich dabei als wenig spektakulär, denn die Natur hat sich das Lavagestein bereits größtenteils zurückerobert.
Gegen eins kommen wir wieder am Parkplatz an und zumindest ich bin fix und fertig. Wir fahren zurück nach La Fortuna und werfen noch einen letzten Blick auf den Vulkan, dessen Spitze nun fast frei liegt.
In La Fortuna angekommen, gehen wir im „Green Spoon“ eine Falafel-Pita essen. Das Essen ist ganz OK, die Minz-Limonade dafür sehr lecker.
Dann holen unser Gepäck ab und weiter geht’s zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Tage, die Cecropia Ecolodge in La Tigra. Der Weg ist nicht weit und wir brauchen nur 45 Minuten um bei der abgelegenen Unterkunft anzukommen. Im Internet hieß es, die Anfahrt wäre nur mit Allrad möglich, aber tatsächlich sind nur die letzten drei Kilometer etwas rumpelig und nichts im Vergleich zu der Anfahrt nach Cano Negro!
Wir werden von dem 22jährigen Leon aus Ulm begrüßt, der hier sowas ähnliches wie Work&Travel macht und dessen Aufgabe heute ist, die deutschen Gäste zu begrüßen. Leon erklärt uns die Hausregeln und wir kommen ins Schnacken: er ist 22, hat eine Ausbildung als ITler gemacht und macht nach zwei Jahren im Job erstmal für ein paar Jahre eine Weltreise. In den Job oder nach Deutschland zurück, will er nicht.
Auf dem Weg zur Lodge hatte es schon angefangen zu regnen, aber jetzt kommt tropischer Regen runter. Wir laufen also erstmal mit Schirm bewaffnet, aber ohne Gepäck zu unserer Hütte. Das Gepäck holt Lars später, als der Regen etwas nachlässt. Den Rest des Tages relaxen wir in unserer gemütlichen Hütte - für heute haben wir genug erlebt und unternommen.
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FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202122. Nov. 2024 ·
Donnerstag, 25.04.2024: La Tigra
Heute früh macht der Nebelwald seinem Namen alle Ehre!
Das Frühstück ist sehr lecker, aber auch - wie schon so oft hier - ein bisschen wenig.
Nach dem Frühstück bleiben wir noch eine ganze Weile sitzen, denn ab und zu kommen Vögel zu der Futterstelle. Unsere Gastgeber Jay und Nohelia machen uns auch immer wieder auf Vögel aufmerksam, wenn sie nur zu hören, aber nicht zu sehen sind. So können wir grüne Ibisse und Tukane entdecken, aber die Fotos - Vögel hoch oben im Baum gegen den grauen Himmel - taugen leider nicht zum Vorzeigen.
Türkisnaschvogel
Schläfenfleckspecht
Palmentangare
Es führen mehrere Wege über das Gelände der Lodge und wir starten den Long Trail, der sich über das gesamte Gelände zieht. Das Land war bis vor zehn Jahren noch eine Rinderfarm, sodass der Sekundärwald noch sehr jung ist. Trotzdem ist der Weg schön zu laufen. Zwischendurch regnet es, aber wir können uns unterstellen. Später scheint wieder die Sonne.
Nach der Wanderung machen wir eine Pause und essen Müsli. Trotzdem treibt uns der Hunger gegen fünf über die Buckelpiste ins nahegelegene Dorf in eine Panaderia. Wir kaufen zwei Zimtschnecken und ein Baguette, was sich später beides als ziemlich ungenießbar herausstellt!
Im Supermarkt nebenan kaufen wir außerdem noch Getränke und Kekse und einen elektrischen Mückenstecker. Auch wenn ich mir nicht so recht vorstellen kann, dass das Ding wirklich wirksam ist und wenn doch, dass es für Menschen unschädlich ist, bin ich inzwischen so zerstochen, dass ich den Stecker doch mal ausprobieren will. Wobei ich mir die meisten Stiche auch draußen beim Fotografieren zuziehe…
Wir sind heute so im Trödel-Modus, dass wir fast unseren Nightwalk vergessen! Der sollte um 18.00 Uhr beginnen, aber als ich um 18.15 Uhr am Treffpunkt ankomme, bin ich nach Jay die erste. Dann kommt Lars schnell hinterher und schließlich auch noch ein Schweizer Paar. Der Tico war also als einziger pünktlich, während die Deutschen und die Schweizer ihrem Ruf heute nicht gerecht werden!
Wir starten unseren Rundgang direkt am Parkplatz und aufgrund des Regens in den letzten zwei Tagen wimmelt es schon dort von verschiedensten Fröschen.
Auch die Insektenwelt ist auf unserer Wanderung reichlich vertreten.
Höhepunkt sind diesbezüglich ein paar Bullet Ants, auch 24-Stunden-Ameisen genannt. Beide Namen tragen sie aufgrund der Schmerzhaftigkeit ihres Stichs: er schmerzt wie ein Schuss und das für ganze 24 Stunden. Es ist der schmerzhafteste Stich in der gesamten Tierwelt. Die Biester sind 2,5 Zentimeter groß und laut Jay höchst aggressiv.
Uns läuft außerdem eine Lanzenotter über den Weg und Jay ermahnt uns, Abstand zu halten. Diese Schlange ist hochgiftig und wenn man nicht spätestens fünf Stunden nach dem Biss ein Gegengift bekommt, stirbt man. Sie schlängelt sich aber durch das Gestrüpp davon, sodass ich kein Foto machen kann.
Nach der sehr interessanten Wanderung gehen wir Essen und schnacken dabei mit den Schweizern. Danach suchen wir noch mal kurz nach Fröschen, aber meine Taschenlampe macht langsam schlapp und Lars, der heute ohne Kamera losgezogen ist, will Schluss machen. Auf dem Weg zu unserer Hütte stoßen wir nochmals auf eine kleine Truppe Bullet Ants. Krass, wie riesig diese Ameisen sind und vor allem wie nah an unserem Häuschen…
Ich gehe noch mal kurz alleine los, um mir bei Jay ein passendes Kabel zum Laden des Taschenlampenakkus zu leihen und einen letzten Blick auf den kleinen Froschteich am Parkplatz zu werfen. Es ist erstaunlich wenig los - wo sind die alle hin? Ein Paar mitten im Teich finde ich noch.
Dann nehme ich eine schlängelnde Bewegung ein paar Meter entfernt direkt am Rand des Teichs wahr: Lanzenotter!
Sie ist auf Froschjagd und an den Ausbuchtungen in ihrem Körper erkennt man, dass sie bereits erfolgreich war. Ich halte lieber Abstand, zumal auch meine Lampe immer mehr den Geist aufgibt. Lieber schnell zurück in die sichere Hütte!
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Nein nein. Wir kennen Andrea nicht. Das war einfach nur ein Kommentar auf eure Beschreibung seines Verhaltens. Wir fliegen im Februar nach Costa Rica. Euer Reisebericht kommt deshalb genau zur richtigen Zeit.
Tinochika1’656 Beiträge · seit 201424. Nov. 2024 ·
Hallo Elke,
wir haben euch gerade eine PN geschickt. Schau mal ins Postfach.
Champagner8’796 Beiträge · seit 201024. Nov. 2024 ·
Guten Morgen Elke,
dank meiner senilen Bettflucht habe ich nun neben meinen zwei Tassen Kaffee her endlich deinen Bericht angefangen zu lesen. Eigentlich dachte ich ja, dass ich den mal schnell durchblättere und mir ein paar schöne Fotos anschaue 😗 . Aber dann bin ich bereits bei deinem Intro hängengeblieben, deine Gedanken finde ich sehr interessant und ich kann vieles nachvollziehen (vielleicht solltest du dieses Kapitel auch noch als Reisebericht markieren, als ich eben mit Sonne nochmal was nachschauen wollte, war es nicht dabei ? Oder ist es Absicht, weil es nicht direkt zum Bericht zählt?)! Also war klar, dass ich nicht nur Bildchen anschaue, sondern auch lese, was sich als gute Entscheidung herausgestellt hat 🙂 !
Über eure Erlebnisse mit Google Translator musste ich sehr lachen, der hat uns nämlich die letzten drei Tage unserer Costa-Rica-Reise ebenfalls begleitet, da die Besitzer unserer netten Unterkunft nicht schlecht Englisch, sondern gar kein Englisch konnten und wir hatten damit dann viel Spaß, nachdem wir uns daran gewöhnt hatten 😄 . Genau dort wurde uns übrigens auch so ein schön arrangierter Obstteller serviert!
Auch sonst bringst du durch deine Erzählungen viele Erinnerungen an unsere Reise hoch - und wenn man dann auf der trockenen Couch dabei sitzt, denkt man nur noch an das Schöne und nicht an die Hitze und Feuchtigkeit 😎 .
Deine Schreibe mag ich wie gesagt - aber eure Fotos sind nochmal eine ganz andere Nummer - sie sind sensationell sag ich jetzt mal einfach 🤩 ! Wer schon in Costa Rica war, weiß was für eine Herausforderung das Fotografieren dort sein kann, von daher noch mehr Respekt und Applaus für eure Bilder als sowieso!
Sodele, und jetzt freue ich mich auf die nächsten Kapitel, in denen ich vermutlich noch das ein oder andere bekannte Motiv entdecken werde!
Vielen Dank bis hierher fürs Berichten - liebe Grüße von Bele
Eine Froschsafari ist mal etwas ganz anderes, das gibt es in diesem Forum nicht so häufig. Immer nur diese Elis, Großkatzen und Vögel 😉. Erstaunlich, in welch unterschiedlichen Farben sie leuchten. Sind sie eigentlich alle gleich groß oder täuscht das nur, weil ich keine Vergleichsmöglichkeit habe? Von mir an dieser Stelle ein Zwischendurchdankeschön 😘 . Ich hatte den RB nur abonniert, weil ich eure Galapagoszeit nicht verpassen wollte. Macht weiter so!
Einen geruhsamen Sonntag wünscht euch freshy, die nicht unter Bettflucht leidet 😗
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202125. Nov. 2024 ·
Hella schrieb:Nein nein. Wir kennen Andrea nicht. Das war einfach nur ein Kommentar auf eure Beschreibung seines Verhaltens. Wir fliegen im Februar nach Costa Rica. Euer Reisebericht kommt deshalb genau zur richtigen Zeit.
Neulich habe ich den Begriff „verhaltensoriginell“ gehört, der Ausdruck gefällt mir in dem Zusammenhang auch sehr gut. 😗
Dann will ich mich mal beeilen, dass zumindest der Costa Rica Teil rechtzeitig fertig wird! Gerade ist es zeitlich leider etwas knapp.
Viele Grüße, Elke
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FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202125. Nov. 2024 ·
Liebe Bele,
vielen Dank für Deine sehr nette und ausführliche Rückmeldung!
Champagner schrieb: … Eigentlich dachte ich ja, dass ich den mal schnell durchblättere und mir ein paar schöne Fotos anschaue 😗 . Aber dann bin ich bereits bei deinem Intro hängengeblieben, deine Gedanken finde ich sehr interessant und ich kann vieles nachvollziehen (vielleicht solltest du dieses Kapitel auch noch als Reisebericht markieren, als ich eben mit Sonne nochmal was nachschauen wollte, war es nicht dabei ? Oder ist es Absicht, weil es nicht direkt zum Bericht zählt?)
Deine Anregung habe ich gerne aufgenommen - und dabei gleich noch ein paar weitere Beiträge mit einem Häkchen versehen, die ich auch vergessen hatte. 😊
… Auch sonst bringst du durch deine Erzählungen viele Erinnerungen an unsere Reise hoch - und wenn man dann auf der trockenen Couch dabei sitzt, denkt man nur noch an das Schöne und nicht an die Hitze und Feuchtigkeit 😎 .
Ja, stimmt absolut: ich hatte die schwüle Hitze immer schon verdrängt, sobald ich zurück im klimatisierten Zimmer war und meinte dann immer zu Lars, ich hätte mich jetzt wohl endlich an das Klima gewöhnt. Und kaum sind wir raus gegangen, gab es wieder die Sauna-Keule und nix war mehr, mit sich dran gewöhnt haben! Aber jetzt im norddeutschen Schmuddelherbst, denke ich auch nur noch an das Schöne. 😄
Deine Schreibe mag ich wie gesagt - aber eure Fotos sind nochmal eine ganz andere Nummer - sie sind sensationell sag ich jetzt mal einfach 🤩 ! Wer schon in Costa Rica war, weiß was für eine Herausforderung das Fotografieren dort sein kann, von daher noch mehr Respekt und Applaus für eure Bilder als sowieso!
Danke schön! 😘 Wir sind auch echt oft an den Bedingungen verzweifelt! Aber in so einem Bericht sehen ja zum Glück alle nur die 10% der Fotos, die taugen und nicht die 90%, an denen man verzweifelt ist! 😉
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FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202125. Nov. 2024 ·
freshy schrieb:Eine Froschsafari ist mal etwas ganz anderes, das gibt es in diesem Forum nicht so häufig. Immer nur diese Elis, Großkatzen und Vögel 😉. Erstaunlich, in welch unterschiedlichen Farben sie leuchten. Sind sie eigentlich alle gleich groß oder täuscht das nur, weil ich keine Vergleichsmöglichkeit habe? Von mir an dieser Stelle ein Zwischendurchdankeschön 😘 . Ich hatte den RB nur abonniert, weil ich eure Galapagoszeit nicht verpassen wollte. Macht weiter so!
Liebe Freshy, vielen Dank, da freue ich mich aber, dass Du uns dank der Frösche auch durch Costa Rica begleitest! Wenn ich ehrlich bin, hätte ich den einen oder anderen Frosch gerne gegen eine Großkatze getauscht… Trotzdem waren die Frösche natürlich tolle Motive und übrigens sehr unterschiedlich groß: die Ochsenfrösche waren mindestens Faust-groß und der kleinste Frosch, den wir gesehen haben, war gerade mal Daumennagel-groß. Viele Grüße Elke
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FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202129. Nov. 2024 ·
Freitag, 26.04.2024: von La Tigra nach Boca Tapada
Heute gibt es erfreulicherweise etwas mehr zum Frühstück. Danach gehen wir mit Jay los, denn wir wollen heute einen Baum pflanzen, um das alte Farmgelände weiter zu renaturieren. Vorher bekommen wir aber noch eine Führung durch den Garten mit allerlei Gemüse, Kräutern und Obst. Wir lernen, dass eine einzige Ananas ein Jahr braucht um zu reifen. Und natürlich darf auch ein Fröschchen beim Gang über das Gelände nicht fehlen.
Dann dürfen Lars und ich je einen Guaven-Sprössling am Rand des Waldes einbuddeln. Sie werden bereits in wenigen Jahren Früchte tragen, die von sehr vielen Tiere gefressen werden.
Wir packen unsere Koffer und checken aus. Dann fahren wir nach La Fortuna zurück, um den sogenannten Bogarin Trail zu wandern. Das ist ein sehr kleines, privates Schutzgebiet, das für seine hohe Dichte an Faultieren und Vögeln bekannt ist.
Die Ausbeute ist aber leider sehr mager: wir sehen eine Faultier-Kugel hoch im Baum, die das Foto nicht lohnt und Lars kann immerhin endlich einen Tukan erwischen. Ansonsten bekommen wir nur wenig vor die Linsen. Dafür werden meine Beine komplett von Mücken zerstochen.
Goldkehltukan
Graukopfguan
Haubenguan
Schwalbenorganist
Anschließend geht es wieder nach Norden, nach Boca Tapada, zur La Laguna del Lagarto Eco-Lodge. Die Lodge ist voll und ganz auf Fotografen und Vogelfotografie ausgelegt und wir haben große Hoffnungen, dort in den nächsten drei Tagen viele bunte Vögel und vor allem Tukane und Arassaris schön vor die Linse zu bekommen.
Wir erreichen den Ort Pital und wollen Geld holen und essen. Wir haben hier aber kein Glück: der Bankomat hat keine Dollar und dann verfranzen wir uns im Einbahnstraßensystem des kleinen Ortes. Google zeigt uns jede Menge Restaurants und Sodas an, aber die sind entweder schlecht bewertet, sehen wenig vertrauenswürdig aus oder haben geschlossen. Wir landen schließlich bei Soda Abigail, aber die Karte lässt sich selbst mit Google nicht übersetzen und Abigail spricht kein Wort Englisch. Nachdem wir mit "sine cebolla" klar gemacht haben, dass wir ein Essen ohne Zwiebeln möchten, bietet sie uns per Übersetzungsapp Kartoffelbrei an. Nein, danke. Wir geben auf, kramen unsere Kekse aus dem Kofferraum und fahren weiter.
Die letzten fünf Kilometer sind wieder übelste Buckelpiste, aber nach rund drei Stunden Fahrt kommen wir endlich an und checken ein. Das Zimmer gefällt uns gut und das Bad sogar sehr gut.
Nach einer schnellen Dusche gehen wir direkt zur Terrasse in der Hoffnung auf viele bunte Vögel. Wir sitzen eine ganze Weile dort und warten, aber der berühmte Feeder bleibt annähernd leer.
Schwefelmaskentyrann
Wir wollen für heute schon gerade enttäuscht Schluss machen, als tatsächlich ein Tukan an die Futterstelle kommt! Er ist nach maximal einer Minute wieder verschwunden, aber wir haben ihn erwischt!
Fischertukan
Danach kommen noch kurz drei Amazonen, über die wir uns sehr freuen, auch wenn sie uns keine Gelegenheit für schöne Fotos geben.
Grauwangenpapageien
Nun machen wir aber wirklich Schluss und gehen zu unserem Zimmer. Auf dem Weg fallen uns Hokkos auf, die aber recht scheu sind. Einer sitzt aber an einer Futterstelle und lässt sich ablichten.
Kronenhokko (w)
Außerdem sehen wir noch ein Agouti, aber das ist zu schnell für uns. Da haben wir ja schon gleich unser fotografisches Ziel für morgen früh!
Das Abendessen ist sehr lecker: es gibt Fisch mit Gemüse und Maniok.
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Hallo Elke, jetzt seid ihr also in Boca Tapada angekommen und immerhin ein Fischertukan hat sich bereits die Ehre gegeben. Ich bin gespannt, was da sonst noch im April so rumfliegt. Schade, dass der Bogarin Trail nicht "geliefert" hat - vor allem bei dem happigen Eintrittsgeld. Bei uns waren damals einige Faultiere (neben den obligatorischen Fellkugeln hoch oben in den Wipfeln) aktiv. Und vor allem über die dort ansässigen Bindenhalskäuze haben wir uns freuen dürfen. Da hatten wir wohl Glück. Mücken"sichtungen" hatten wir damals an der Karibikküste zu Genüge... Danke fürs Berichten! Es ist mir eine Freude, mit euch durch Costa Rica zu touren. Herzlich Sascha
Auch wenn es nur eine kurze Sichtung war, ist der bunte Tukan doch wirklich OUTSTANDING 🤩 Bin gespannt, was der legendäre Feeder noch angelockt hat ...
FotoGnuThemenstarter403 Beiträge · seit 202129. Nov. 2024 ·
H.Badger schrieb: jetzt seid ihr also in Boca Tapada angekommen und immerhin ein Fischertukan hat sich bereits die Ehre gegeben. Ich bin gespannt, was da sonst noch im April so rumfliegt.
Ich hab ja schon gespoilert, dass wir dort ziemlich enttäuscht waren, aber unsere Erwartungen waren durch die begeisterten Schilderungen und phantastischen Fotos in anderen Reiseberichten (u.a. von Dir 🙂 ) wohl auch ziemlich überzogen.
Schade, dass der Bogarin Trail nicht "geliefert" hat - vor allem bei dem happigen Eintrittsgeld. Bei uns waren damals einige Faultiere (neben den obligatorischen Fellkugeln hoch oben in den Wipfeln) aktiv. Und vor allem über die dort ansässigen Bindenhalskäuze haben wir uns freuen dürfen. Da hatten wir wohl Glück.
Ich finde, Ihr hattet nicht nur dort, sondern auch insgesamt wahnsinnig viel Glück mit Euren Sichtungen! Was ihr in drei Wochen sichten durftet, hatten wir nicht in sechs!
Danke fürs Berichten! Es ist mir eine Freude, mit euch durch Costa Rica zu touren.
Vielen Dank, dass Du uns weiterhin begleitest!
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yp-travel-photography schrieb:Auch wenn es nur eine kurze Sichtung war, ist der bunte Tukan doch wirklich OUTSTANDING 🤩 Bin gespannt, was der legendäre Feeder noch angelockt hat ...
Wir waren so glücklich, dass der Vogel aufgetaucht ist! Leider sollte das unsere einzige Tukan-Sichtung am Feeder bleiben. Wir mussten lernen, dass die schönen Vögel zur Nistzeit kaum an die Feeder kommen, weil sie dann eiweißhaltiges Futter bevorzugen.
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