MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202318. Aug. 2024 ·
Erleichterung machte sich breit, als unser Poler das Mokoro wendete. So glitten wir langsam und entspannt durch das Wasser. Es war herrlich und überall blühten die Seerosen.
Unser Poler erzählte uns, dass er im Okavango Delta aufgewachsen ist und in seinem Dorf das Mokoro als Transport- und Fortbewegungsmittel dient. Seit 10 Jahren fuhr er schon Touristen im Mokoro und schien sehr erfahren zu sein. Unerwartet fuhr er in Richtung Ufer ins Gras hinein, er hatte eine wunderschöne lilafarbene Waterlily entdeckt 🙂
Auch einen Riedfrosch sahen wir, leider ist das Foto nichts geworden. Und weiter ging die ruhige Fahrt im Mokoro.
Unser Poler wiederholte Jacks Aussage, dass die Leute im seinem Heimatdorf die Wurzeln der Seerosen kochen und essen. Interessiert lauschten wir, als er eine Seerose aus dem Wasser holte und uns die Zubereitung der Wurzeln erklärte. Es machte ihm sichtlich Spaß, darüber zu erzählen.
Da die anderen Poler ihre Mokoros geradewegs durchs Wasser fuhren, erreichten sie das Ufer vor uns und hatten die Kühlbox schon auf einem umgedrehten Mokoro platziert. Die Getränke und gebackenen Leckereien aus dem Camp stellten sie für uns bereit.
Diese Pause in der Wildnis genossen wir mit kühlen Getränken und Gebäck, bevor es im Sonnenuntergang zurück zur Anlegestelle ging.
Jacks und July erwarteten uns schon am Ufer. Wir bedankten uns bei den Polern und verabschiedeten uns, bevor wir in die Jeeps kletterten. Auf dem Weg zum Camp bog Jacks kurz vor Khwai zum Hippo Pool ab und wir ließen die tolle Abendstimmung dort noch auf uns wirken.
Dann kehrten wir zurück ins Camp, wo uns das Abendessen erwartete. Es war der letzte Abend in dieser gemütlichen Runde, July und Jacks erzählten uns, wie sie die Coronazeit in Botswana erlebt hatten. Sie waren froh darüber, dass sie jetzt wieder als Guides arbeiten konnten.
Nach dem Essen brachen wir noch zu einer Nachtfahrt rund um Khwai auf und wie schon am Nachmittag waren auch in der Nacht wenige Tiere zu sehen. Beeindruckend war eine große Eule, die auf einem Ast direkt über der Piste saß. Ansonsten trafen wir noch auf eine Hyäne, die sich im Gebüsch versteckte. Wieder zurück im Camp, fielen alle müde vom langen Tag und der Hitze in die Betten. Es war ein wunderschöner Tag gewesen …
Ich denke, das werden wir machen. Wir haben zwei Nächte im North Gate Camping , eine bei Third Bridge und eine beim South Gate. Insgesamt sind wir 20 Tage 😁
Wir haben gerade einige Bootstouren mit den traditionellen Einbaum Auslegerbooten auf Nosy Be hinter uns. Wir waren mit 5 Personen ( T. wiegt aber schon fast für 2) drin, 2 Fischer, die kräftig paddelten und wir durften mithelfen. Da war das Wasser schon ganz nah an der Kante und es schwappte ständig Wasser rein. Der Fischer schöpfte ständig Wasser mit einer leeren Plastikflasche raus. Ich hatte ein etwas mulmiges Gefühl. IN den Mangroven wollte ich nicht kentern. Aber bei den Hippos noch weniger 🤩
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202322. Aug. 2024 ·
Freitag, 15. März 2024
Nach dem Frühstück gab es einen herzlichen Abschied von Andy & Nicky und Gary & Cary, mit denen wir drei schöne Tage im Camp verbracht hatten. Bis zu ihrem Abflug ins nächste Camp sollten sie mit July noch eine kleine Tour rund um Khwai machen. Auch wir starteten mit Jacks zum Gamedrive ins Magotho Gebiet und winkten ihnen ein letztes Mal zu. Ab jetzt waren wir die einzigen Gäste im Sango Safari Camp 🙂
Die Brücke Richtung Mababe überquerten wir im frühen Morgenlicht.
Einige Zeit später stoppte Jacks den Jeep, da eine Elefantenfamilie im Busch auftauchte. Die Elefantenkuh behielt uns fest im Auge, während die Kleinen die Straßenseite wechselten.
Jacks hatte alles gut im Blick, als die Elefantenkuh auf uns zukam …
Sie merkte, dass wir friedlich waren und fing direkt neben uns an zu fressen und dann verschwand auch sie im Dickicht.
Wir setzten die Fahrt fort und kurz bevor wir rechts abbiegen wollten, überquerte eine Herde Büffel die Straße. Wir warteten bis es alle geschafft hatten.
Wie am ersten Tag kamen wir an dem kleinen Wasserloch vorbei, dieses Mal blieben wir nur kurz stehen.
Sattelstorch und Reiher
Eine einsame Giraffe
Jacks hatte gehört, dass sich in Nähe der Campsite ein Löwe aufhielt. Lange Zeit suchten wir in dem Gebiet nach ihm, leider ohne Erfolg. Jacks gab auf und wir fuhren wieder runter zum Khwai River, wo wir der Piste nach Osten folgten.
Eine Herde Zebras stand im hohen Gras des Flussufers. Jacks fuhr ein Stück vor, bevor er das Auto wendete. So hatten wir freie Sicht auf die Zebras, die sich zwischenzeitlich am Rand der Piste versammelt hatten
Plötzlich rannten sie unter lautem Wiehern los . ..
Wow -ein schönes Erlebnis 🙂
Danach ging es weiter entlang des Flusses, wo drei Elefanten ihren Durst löschten.
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202322. Aug. 2024 ·
Schwarzmilan
Für die Kaffeepause wählten wir wieder den Platz mit Aussicht auf den Hippopool.
Schließlich fuhren wir langsam entlang des Khwai Rivers zurück und wieder sahen wir …
Elefanten 🙂
Als wir an der Abzweigung zum Magotho Camp waren, wollte Jacks dort eine kleine Runde drehen, in der Hoffnung den Löwen zu sehen. Er bog also rechts ab und da lag er in voller Pracht unter einem Busch. Jacks stoppte das Auto. Ein Selfdriver war uns gefolgt und als er um die Ecke schoss, suchte der Löwe schnell das Weite - Schade Als Jacks um die Büsche herum fuhr, entdeckten wir den Löwen in seinem neuen Versteck.
Wir kehrten zum Hauptweg zurück und sahen …
Elefanten
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202322. Aug. 2024 ·
Dann ging es zurück nach Khwai
Auf der Brücke vor dem Ortseingang trafen wir auf einen Jeep mit Mitarbeitern unseres Camps und Jacks hielt an. In der Zeit,in der er sich unterhielt, schauten wir einem Elefanten im Wasser zu.
Obwohl außer uns keine weiteren Gäste im Camp verweilten, war das Mittagsbuffet wie gewohnt aufgebaut. Mahindi und Rose leisteten uns beim Essen Gesellschaft. Danach gingen wir zu unserem Zelt und erblickten einen Elefanten direkt vor dem Camp. Während Stefan sich aufs Bett legte, setzte ich mich gemütlich auf einen Stuhl auf unserer Holzterrasse und beobachtete ihn.
Dieser Morgen war sehr von Elefanten geprägt 🙂
Champagner8’824 Beiträge · seit 201022. Aug. 2024 ·
Guten Morgen Sabine,
wie immer habe ich es auch heute sehr genossen, virtuell durch die schönen Landschaften rund um den Khwai River zu cruisen - vielen Dank dafür. Und ich bin auch schon sehr gespannt auf eure Erlebnisse in der Mababe Concession!
Eine kleine Anmerkung: auf diesem Foto ist weder ein Löffler noch ein Schwarzstorch zu sehen. Es ist ein Reiher (die genau Bestimmung traue ich mir in den frühen Morgenstunden noch nicht zu 😉 ) und ein junger, noch nicht ganz ausgefärbter Sattelstorch!
Makalani schrieb: Schwarzstorch und Schmalschnabellöffler
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202322. Aug. 2024 ·
Guten Morgen Bele, ja, der Schwarzstorch ist ein Sattelstorch, der Unterschied ist am Schnabel zu erkennen. Dankeschön Zu dem Schmalschnabellöffler gehört ein anderes Bild, das ich gar nicht eingestellt habe. Liebe Grüße, Sabine
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202328. Aug. 2024 ·
Nach dem HighTea kletterten wir in „unseren“ Landcruiser und Jacks fragte uns, ob wir nochmal in den Moremi Nationalpark wollten,um nach dem Elefantenkadaver zu schauen, den wir zwei Tage vorher dort sahen. Da stimmten wir natürlich zu und los ging es …
Auf der Brücke zum North Gate sonnte sich ein Spornkuckuck auf dem Holzgeländer und überblickte die Gegend. Dann passierten wir das Gate und bogen wieder direkt links in den Nationalpark ab.
An diesem Nachmittag sichteten wir nur wenige Tiere und waren gefühlt alleine im Park unterwegs, da wir keinem anderen Fahrzeug begegneten. Es war eine ruhige und entspannte Pirschfahrt 🙂
Als wir schon eine Weile unterwegs waren, erblickten wir Elefanten im Busch. Jacks hielt an und mit großem Interesse beobachteten wir die Aktivitäten der Elis.
Später begegnete uns ein Sattelstorch, der vergnügt im hohen Gras umherlief.
Schließlich gelangten wir zu dem toten Elefant, dem bereits Schwanz, Teile des Rüssels und der Beine fehlten. Die Geier waren nach wie vor intensiv mit dem Kadaver beschäftigt.
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202328. Aug. 2024 ·
Doch was sahen wir da noch? Eine Hyäne stand im Schatten des Kadavers und eine zweite Hyäne näherte sich dem Geschehen. Doch die legte sich ins Gras und machte sich kurz darauf wieder auf den Weg Richtung Busch. Wahrscheinlich war es ihr doch noch zu heiß für einen Snack.
Auch wir setzten unsere Fahrt fort und kamen an dem kleinen idyllischen Pool vorbei, wo gerade drei Krokodile nacheinander ins Wasser glitten.
Nachdem wir ein Schattenplätzchen für unsere Kaffeepause gefunden und die kühlen Getränke getrunken hatten, wollte ich gerne noch ein paar Fotos mit unserem Guide Jacks machen. Zu Anfang war er noch etwas zurückhaltend, doch von Tag zu Tag wurden wir miteinander vertraut und die Gamedrives mit ihm wurden zu einem besonderen Erlebnis 🙂
Auf trockenen und staubigen Pisten begaben wir uns langsam auf den langen Rückweg zum Camp.
Schreiseeadler
In der Nähe des Elefantenkadavers erblickten wir eine der Hyänen und blieben kurz stehen.
Richtung Ausgang des Moremi Nationalparks genossen wir den warmen Fahrtwind im Licht der untergehenden Sonne.
Später als wir auf der North Gate Bridge waren, bewegten sich Hippos auf uns zu. Jacks stoppte den Jeep und wir lauschten den Geräuschen und beobachteten die Hippos, die unter uns durchschwammen …
Im Camp angekommen erfreuten wir uns gemeinsam mit Mahindi und Jacks über das leckere Abendessen. Die Gesprächsrunde verlegten wir mit einem Glas Rotwein in der Hand ans Feuer in der Boma. Es war herrlich unter dem Afrikanischen Sternenhimmel Mahindis Geschichten „ How my father killed a python“ und die der Entstehung der Flagge Botswanas zuzuhören. So ging unser letzter Tag im Sango Safari Camp romantisch zu Ende …
Reisemaus1’009 Beiträge · seit 200831. Aug. 2024 ·
Hallo Sabine, Darf ich frage, wann es weiter geht? Ich bin auch auf Mababe gespannt… Viele Grüße Doro
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202301. Sept. 2024 ·
@Reisemaus Hi Doro, es geht jetzt weiter bis zur Mogotlho Safari Lodge und morgen (Sonntag) startet der erste Gamedrive in die Mababe Consession … Viele Grüße, Sabine
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202301. Sept. 2024 ·
Samstag, 16. März 2024
Wie schon die Tage zuvor wachte ich gegen 04:30 Uhr auf und sprang unter die Dusche. In der Green Season sind die morgendlichen Temperaturen schon angenehm und die Haare trocknen schnell in der warmen Luft. Auch Stefan genoss die Aussendusche noch vor dem Frühstück. Heute hieß es Abschied nehmen vom Sango Safari Camp und so packte ich meine paar Sachen schon in die Reisetasche.
Ein letztes Frühstück am Feuer der Boma und los ging es mit Jacks zum Gamedrive rund um Khwai. Ein herrlicher Morgen mit ein paar Wolken am Himmel erwartete uns.
Zebras löschten ihren Durst an einem Wasserloch. Im frühen Morgenlicht beobachteten wir sie eine Weile.
Dann cruisten wir weiter durch den Busch …
Hammerkopf
Nach wie vor waren die Sichtungen in der Nähe von Khwai rar und so erklärte uns Jacks das Leben und den Hügelbau der Termiten.
Auf dem Rückweg hielt Jacks kurz vor Khwai an und wir ließen unsere Erlebnisse der letzten vier Tage Revue passieren. Wir bedankten uns bei ihm für diese wunderbare Zeit und dass er sein tolles Fachwissen über Natur und Tiere mit uns geteilt hatte 🙂 Wir setzen unsere Fahrt fort und bogen noch einmal zum Sango Safari Camp ab.
Weiterhin waren wir die einzigen Gäste beim Brunch. Brooklyn, der Campmanager kam schon zum Verabschieden , da er einen wichtigen Termin hatte. Nach dem Essen sagte auch Jacks „Goodbye“ und Stefan ging in unser Zelt, da er seine Tasche zu packen hatte. Für mich blieb noch etwas Zeit für einen Kaffee in der Main Area, bevor wir um 12:00 Uhr von einem Fahrer der Mogotlho Safari Lodge abgeholt werden sollten. Den Kaffee holte ich mir am Buffet, das gerade von einem jungen Koch und einer Servicemitarbeiterin abgebaut wurde. Auch ihnen dankte ich nochmal für das leckere Essen und den sehr guten Service. Gerade als der Koch mir erzählte, dass sein Bruder in der Mogotlho Lodge als Guide arbeitet, fuhr draußen ein Jeep vor. Wieder wurde ich in der Annahme, dass sich viele Leute zwischen Maun und Khwai kennen bzw. miteinander verwandt sind, bestätigt 🙂 Es war Roy, unser „neuer“ Guide für die nächsten drei Tage. Freundlich begrüßten wir ihn und ich stellte mich kurz vor. Da er etwa eine halbe Stunde vor der eigentlichen Abholzeit da war, fiel meine kleine Kaffeepause leider aus. Während ich zum Zelt lief, um Stefan und das Gepäck zu holen, hielt Roy ein Schwätzchen mit den beiden Angestellten. Roy verstaute unsere Reisetaschen im Jeep und wir sagten Rose, die als einzige Vertretung des Camps bei unserer Abreise anwesend war „Auf Wiedersehen“. Wo war eigentlich Mahindi, unser Geschichtenerzähler? Seit dem Frühstück hatten wir ihn nicht mehr gesehen. Etwas wehmütig verließen wir das gemütliche und familiäre Sango Safari Camp.
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202301. Sept. 2024 ·
Auf der Fahrt über die sandige Piste in Richtung Mababe begegneten wir einer Herde Gnus, die in der Mittagshitze unterwegs war.
Plötzlich kam uns ein Fahrzeug mit Lichthupe entgegen und Roy hatte verstanden, dass er anhalten sollte. Da war er wieder: Mahindi Er kletterte auf unseren Jeep und es gab eine herzliche Verabschiedung 🙂
Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir Mababe und von dort waren es noch ca. 8 km bis zur Mogotlho Safari Lodge.
Wir waren schon ganz gespannt, was uns erwarten würde …
Mogotlho = Kameldornbaum
An der Lodge angekommen, wurden wir freundlich mit feuchten Erfrischungstüchern empfangen.
Als wir die Main Area betraten, war ich über die Größe verblüfft, von außen wirkte sie viel kleiner. Im offenen Gebäude mit Dach aus vertäfeltem Holz stand eine moderne Einrichtung mit verschiedenen Tischgruppen und Loungeecken.
Bededi führte uns herum und zeigte uns die Bar, den Pool und die Toiletten. So etwas hatten wir noch nicht gesehen: Die beiden Toilettenräume hatten eine direkte Aussicht in den Busch.
Die Boma der Lodge befindet sich auf einer Holzveranda mit idylischem Blick auf den Mababe River.
Wir unterhielten uns mit dem sympathischen Bededi und dachten er sei einer der Manager. Doch er war der Barkeeper und übernahm an dem Tag die Vertretung, da die Manager nicht im Haus waren. Er kam seiner Aufgabe sehr professionell und kundenorientiert nach und ich denke und hoffe, er wird es bis ins Management eines Camps schaffen. Er erzählte uns, dass wir für eine Nacht die einzigen Gäste wären und fragte, ob wir zu Mittag essen wollten. Doch wir waren noch vom Brunch des Sango Safari Camps satt. Außerdem waren wir neugierig auf unser Zelt und Roy fuhr uns mit dem Jeep hin. Wir bekamen Tent No. 1 am südlichen Ende der Lodge.
Um Privatsphäre zu gewährleisten, liegen die dreizehn Zelte rund 50 Meter auseinander. Unser großes Zelt war modern eingerichtet und hatte ein großes Badezimmer mit Dusche.
Von der Holzveranda blickte man auf den Fluss und in den weiten Busch. Obwohl die Khwai Consession und die Mababe Concession Luftlinie nur ca. 20 km auseinander liegen, war die Vegetation hier nicht so dicht und trockener. Die ersten Besucher kamen auch schon vorbei, um uns zu begrüßen.
In dieser abgeschiedenen Lage unseres Zeltes und den vielen Geräuschen der Natur kam richtiges Buschfeeling auf 🙂
Liebe Sabine, das ist eine wunderschöne Reise, Idylle pur und tolle Sichtungen. Schön wie du alles beschreibst und Fotos die Lust machen euch nachzureisen. Liebe Grüße, Silvia
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202301. Sept. 2024 ·
@ Nacho Hallo liebe Silvia, ja es war eine tolle Reise. Sie war zwar kurz, aber ganz entspannt. Genauso wollten wir es, wenig Zeitverlust durch lange Transfers von Camp zu Camp und mehr Zeit für Gamedrives und Idylle. Wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend und Liebe Grüße, Sabine
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202302. Sept. 2024 ·
Kurz vor 15:00 Uhr stapften wir in der Hitze durch tiefen Sand die ca. 250 m zur Main Area und kamen verschwitzt an. Zum HighTea bekamen wir einen Teller mit einem Glas Bananenkakao, einem kleinen Canapé und einem Stück Kuchen. Alles schmeckte vorzüglich und war auf hohem Niveau zubereitet. In der Mogotlho Safari Lodge wurden wir überall bedient und es dauerte etwas, bis wir uns darauf eingestellt hatten.
Nach einer halben Stunde stiegen wir in den Jeep, der schon startklar vor dem Eingang stand und fuhren gemeinsam mit Roy zum ersten Gamedrive in die Mababe Concession.
Das Camp ist mit einem Elektrozaun eingezäunt, der vor allem Elefanten aus dem Camp fernhalten soll. Früher suchten diese an den Zelten nach Wasser und trampelten dabei auch Solarpanele nieder. Alle anderen Tiere können problemlos durchs Camp streifen. So musste Roy jedesmal beim Verlassen des Camps und bei Rückkehr ins Camp das Gate öffnen und wieder schließen.
Wir fuhren runter zum Mababe River und blieben für die Nachmittagspirschfahrt auf dieser Seite des Flusses. Mir gefiel die Landschaft sehr gut und war so gechillt, dass ich vergaß Fotos davon zu machen 🙂 Nur ein Fahrzeug von Letsatsi Safaris begegnete uns. Roy tauschte sich kurz mit dem Fahrer aus und berichtete uns, dass die deutsche Gruppe an einer Mobilen Safari teilnahm.
Eine Zeit lang folgten wir dem Flusslauf nach Süden.
Hagedasch, ein Vogel aus der Familie der Ibisse und Löffler
Dann ging es wieder ein Stück durch den Busch.
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202302. Sept. 2024 ·
Schließlich fuhren wir wieder zum Mababe River und passierten einen HippoPool.
Höhlenweihe
Roy suchte ein geeignetes Plätzchen für den Sundowner und so genossen wir die idyllische Atmosphäre im Licht der untergehenden Sonne.
Zurück im Camp setzten wir uns noch an die Bar und ich trank einen kühlen Amarula, bevor uns ein leckeres Abendessen serviert wurde. Beim Dinner drang lautes Brüllen eines Löwen aus dem Busch ins Camp.
Schließlich brachte uns Roy mit dem Jeep zu unserem Zelt und wir schliefen zufrieden mit den vielen Stimmen des afrikanischen Buschs ein …
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202306. Sept. 2024 ·
Sonntag, 17. März 2024
In der Nacht war es sehr warm, obwohl alle Fenster des großen Zeltes offen waren. Neben dem brüllenden Löwen hörten wir viele verschiedene Tiere und am Morgen wurden wir von einem wundervollen Vogelkonzert geweckt. Roy holte uns pünktlich um 6:00 Uhr ab und erzählte uns, dass er in der Früh einen Leoparden gehört hatte.
Nach dem Frühstück ging es dann los… Als Roy das Gate zum Busch schloss, sah er Spuren eines Elefanten am Zaun. Da erinnerten wir uns an das „Toröö“ des Elefanten, der in der Nacht in den Elektrozaun lief.
Wir genossen die morgendliche Fahrt durch den Busch 🙂
Den Mababe River überquerten wir über die neue Holzbrücke.
Am anderen Ufer angelangt, zeigte Roy in die Richtung ,aus der er den Leoparden gehört hatte. Würden wir den Leo finden?
Roy fuhr durch ein Waldstück und alle hielten gespannt Augen und Ohren weit geöffnet. So cruisten wir eine Weile umher und plötzlich kam der Leopard aus dem Busch und lief direkt vor unseren Jeep 🙂
Da man in der Mababe Concession die Hauptwege verlassen kann, folgten wir dem Leo, der sein Revier markierte.
So fuhren wir rund eine halbe Stunde hinter dem Leoparden her und waren glücklich, dass weit und breit keine weiteren Fahrzeuge zu sehen waren.
Wow - was für ein schönes Erlebnis am Morgen 🙂
MakalaniThemenstarter226 Beiträge · seit 202306. Sept. 2024 ·
Weiter ging die Fahrt durch den Busch …
Jedesmal wenn wir einen einzelnen Büffel sahen, hielt Roy nur kurz an und hatte diesen fest im Blick. Er meinte, dass man nie wüßte, wie ein Büffel reagiert und so war er immer startbereit für die Weiterfahrt.
… und immer wieder kamen wir am Mababe River vorbei, der in vielen Windungen durch die Region fließt.
Roy erzählte uns von seiner Anfangszeit in der Mababe Concession vor sieben Jahren, als er noch Schwierigkeiten mit der Orientierung aufgrund des geschlängelten Flusslaufes hatte. Mehr als einmal stand er im Busch und wusste nicht weiter 🤩 Inzwischen ist er ein professioneller Guide der Region Mababe und hat 2021 in der African Bush Academy auch einen Lehrgang für Fußsafaris absolviert.
Wir gelangten in die Nähe von Mababe, fuhren ein Stück über die Transit Road Richtung Khwai und bogen direkt wieder links in den Busch ab. Dieser Part gehörte zum Randgebiet des Chobe Nationalparks.
Roy lenkte den Jeep zielstrebig an einem großen Wasserloch mit Elefanten vorbei.
Es war Zeit für eine Kaffeepause 🙂
Plötzlich lief einige Meter von uns entfernt ein Schakal vorbei, er würdigte uns keines Blickes.
Nach dem Kaffee beobachteten wir einen Elefant am Wasserloch, das Schlammbad schien ihm gut zu gefallen.
Am anderen Ufer war eine Hyäne unterwegs.
Dann machten wir uns auf den weiten Weg zurück in Richtung Lodge.