Route für 24 Tage Botswana im Aug/Sep 2025

13 Antworten · 1’583 Aufrufe · gestartet 06. Juni 2024 von AlfaLima
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Themenstarter5 Beiträge · seit 202406. Juni 2024 ·
Liebe Fomis!

Zuerst einmal tausend Dank euch allen für die unglaubliche Fülle an Informationen die ihr hier bereitstellt und die tollen Reiseberichte mit den preisverdächtigen Bildern!
Ich bin Alexandra und kämme schon seit drei Jahren das Forum hoch und runter!
Im November 2022 hab ich sehr viel Lob und Anerkennung von meinem Mann für unsere perfekt geplante Namibiareise bekommen. Und das hab ich nur euch und diesem wundervollen Forum zu verdanken. Die zweiwöchige Ersttäterroute mit dem Dachzelt war der Oberknaller.

Jetzt soll es aber nächstes Jahr (2025) für 3,5 Wochen im Aug/Sep nach Botswana gehen. Und hier tue ich mir nun etwas schwerer mit der Route.
Ich habe mir inzwischen seit Wochen hier die Augen eckig gelesen und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

Wir werden mit vier Erwachsenen, alle um die 40, in zwei Autos unterwegs sein. Reserviert sind zwei Bushcamper von Bushlore für 20 Tage von und bis Maun.

Da ich das ja anscheinend mit Namibia (dank euch) so toll gemacht hab, wurde ich jetzt zur Reiseleiterin und Planerin auserkoren.

Pressure is on! Panik setzt auch so langsam ein, da ich so viel gelesen hab, dass man zu lange Strecken plant und zu wenig Übernachtung an einem Ort, teilweise sehr anspruchsvolle Tiefsandpassagen fahren muss etc, dass ich die Route schon zig mal umgestellt hab, aus Angst ich plan da n Blödsinn.
So langsam drückt ja aber die Zeit, wenn wir noch unsere hoffentlich bald konkret gewordenen Wunschplätze bekommen möchten und ich denke der Moment ist gekommen, um hier nun doch mal ein paar Fragen zu stellen.

Also… wir haben wie gesagt 20 Campertage,
am Anreisetage werden wir erst eine Nacht in Maun übernachten bevor wir die Autos übernehmen.
Am Ende werden wir nochmal drei Tage übrig haben, um ins Delta zu fliegen. (Falls es sich Budgetmässig ausgeht).

Die Wunschvorstellungen der Mitreisenden gehen von CKGR über Baobabs, Salzpfannen, Vic Falls, Chobe, Moremi, Caprivi, Khwai, River Cruises und Mokoro Touren. Ich bin mir bewusst, dass das nicht alles geht und irgendwas über die Klippe springen muss. Aber was?
Ich darf das alles frei entscheiden, was Fluch und Segen zugleich ist.

Bis jetzt sieht es so aus:

28.08. Flug Zürich Maun (keine Ahnung wie)
29.08. Ankunft und Übernachtung Maun

Tag 1: Fahrzeugübernahme /Einkauf und Fahrt ins CKGR Motopi oder Passarge (schafft man das an dem Tag noch?)
Tag 2: Sunday oder Leopard Pan Campsite
Tag 3: Kori Campsite
Tag 4: Boteti River Camp oder Khumaga Campsite
Tag 5: Nxai Pan South
Tag 6: Baines Baobab
Tag 7: Elephant Sands
Tag 8: Senyati oder Chobe River Cottage
Tag 9: Senyati oder Chobe River Cottage (Victoria Falls Tagesausflug?)
Tag 10: Ihaha
Tag 11: Ihaha
Tag 12: Savuti
Tag 13: Maghoto
Tag 14: Maghoto
Tag 15:Third Bridge
Tag 16:Third Bridge
Tag 17: South Camp


Tag 21 -24: Flug von Maun ins Delta

Jetzt hab ich noch zwei/drei Tage übrig.
Wo soll ich die einbauen? Wo verlängern? Länger im CKGR und in Kasane?
Eine grundsätzliche Option ist noch das CKGR wegzulassen und stattdessen einen Abstecher in den Caprivi zu machen.
Hier prallen zwei Wünsche der Mitreisenden aufeinander.
Oder die Route andersrum zu fahren. Gibt es da irgendwelche Gründe warum so oder so rum zu bevorzugen wäre?

Speziell die Strecke Nxai Pan - Elephant Sands kommt mir lang vor. Aber Freunde haben es auch so gemacht und mir ist dazwischen jetzt nichts ins Auge gesprungen, wo man noch einen Stop einbauen könnte.
Außer natürlich Kubu Island, aber das musste jetzt in dieser Version über die Klippe. Genau wie Caprivi.

Ich wäre sehr froh, um euren Input und Verbesserungvorschläge bevor ich das so der Gruppe verkaufe.

Ganz lieben Dank schon mal!
Alexandra
246 Beiträge · seit 202406. Juni 2024 ·
Hi Alexandra,

wir sind diese Woche frisch von unserem Botswana/Namibia Trip zurück und waren auch 3,5 Wochenim Bushcamper unterwegs, da wir aber (leider) Teile von Namibia mit drin hatten, hatten wir netto deutlich weniger Zeit in Botswana als ihr, was ich so nächstes Mal nicht mehr machen würde.

Mein Feedback ist, dass ich in Nxai Pan und/oder Baines mindestes eine Nacht dranhängen würde. Wir waren 2 Nächte in South Camp und eine Nacht in Baines, und ich hätte eigentlich gerne eine zusätzliche Nacht in Baines gehabt, das ist aber kein Muss. Nur für 2 Nächte insgesamt wäre mir die Fahrerei (die Straßen sind relativ undankbar) zu anstrengend.

Dasselbe gilt eigentlich für Savuti. Die Campsite selbst ist nicht toll (der Generator nervt), aber nur eine Übernachtung ermöglicht euch eigentlich nur einen Nachmittags-Game Drive und einen Morning Drive. Wenn ihr dann Pech habt, verpasst ihr vielleicht die tollen Löwen. Weniger Zeit reduziert eben auch die Chancen, und ich würde da schon eine zweite Nacht einplanen.

Falls ihr es zeitlich erübrigen könnt, würde ich auch noch eine dritte Nacht in Khwai dranhängen. Zwei Nächte in Maghoto sind schon mal super, vielleicht wollt ihr ja noch eine dritte in Mbudi oder einer ruhigeren Gegend dranhängen, dort kann man auch einen sehr schönen, entspannten Mokoro Ride machen.

Im Moremi finde ich 3 Übernachtungen ganz angemessen. Auch Kasane könnt ihr eigentlich mit 2 Übernachtungen so stehen lassen. Vic Falls ist Geschmackssache, aber wenn man in der Gegend ist, kann man das schon mitnehmen. Für Kasane selbst wird euch ja der übrige Tag reichen - den Chobe macht ihr dann ja von Ihaha aus, und ab Kasane dann wahrscheinlich nur noch einen Boat Cruise oder so?

Wir sind von Kasane aus dann noch über den Caprivi nach Etosha gefahren (mussten aber auch zurück nach Windhoek), und rückblickend hätte ich die Zeit viel lieber in Botswana verbracht. Das ist natürlich Geschmackssache und hängt auch von der Jahreszeit ab. Ich würde es nicht unbedingt noch mit draufpacken. Habt ihr den Erlaubnisschein für den Grenzübergang denn schon bei Bushlore angefragt? Faktisch überprüft das niemand, aber ohne Genehmigung würde ich das nicht machen.

Zuletzt kann ich euch nur nochmal empfehlen, die Campsites rasch anzufragen (entweder selbst, da ihr Vorlaufzeit habt, oder über einen Vermittler), lieber weniger Stops einzuplanen (die Fahrten dauern oft länger als man denkt, und es kann auch anstrengend sein) und auch nicht zu eng zu planen, falls mal was mit dem Fahrzeug sein sollte. Der ein oder andere Puffer in den Städten (also Maun oder Kasane) ist schon nicht schlecht, falls mal was repariert werden muss.
Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2024
8’760 Beiträge · seit 201006. Juni 2024 ·
Hallo Alexandra,

grundsätzlich ist es schon mal toll, dass Ihr so viel Zeit für Botswana habt!

Es gibt viel zu sagen zu deinen Überlegungen, ich versuche es mal 😄 .

Also den Verzicht auf Kubu Island kannst du vielleicht ganz gut damit "verkaufen", dass es die Möglichkeit, direkt bei den Bäumen/Felsen zu campen, vermutlich nicht mehr geben wird. Da wird ja gerade umstrukturiert.
Baobabs und Salzpfanne kann man in überschaubarem Maßstab sehr gut an der Kudiakam Pan mit den Baines Baobabs genießen, vorausgesetzt, es findet dort nicht gerade eine Party statt. Versucht die #1 zu bekommen, wir fanden den Blick auf die Bäume toll und sind auch zweimal zu ihnen rüber gelaufen, einmal abends, einmal morgens. Es war eines der Highlights unserer Tour!

CKGR - schwierig.... Ich kenn mich jetzt nicht so doll dort aus, aber würde sagen, die Zeit ist zu knapp bemessen. Da es im August/September doch sehr trocken ist in BOT, wäre es durchaus eine Überlegung wert, den Caprivi statt CKGR einzubeziehen. Meine Idee wäre: zuerst von Maun aus in die Nxai Pan - dabei dran denken, dass man kein Fleisch usw. mitnehmen darf (letzter Thread dazu: https://www.namibia-forum.ch/forum/34-diverses/304658-strecke-maun-nach-nxai-pan-einkaufsmoeglichkeiten.html?start=0 ).

Danach zurück nach Maun zum Einkaufen (oder gegebenenfalls noch an den Boteti, da würde ich aber mal warten, was in den nächsten Wochen wassertechnisch passiert, wobei sich natürlich auch nächstes Jahr noch etwas tun kann, aber es ist sehr schwer einzuschätzen) , und dann westlich des Deltas am Panhandle hochfahren nach Namibia. Am Panhandle gibt es eine sehr interessante Landschaft und schöne Bootstouren. Dann bisschen Caprivi inkl. Bootstouren und über Kasane (auch unbedingt Boot fahren, am besten auch mal morgens!), Savuti, Khwai, Moremi wieder nach Maun zurück.

Das ist das, was mir jetzt mal auf die Schnelle eingefallen ist. Wenn Ihr ins CKGR wollt (also nach deiner aktuellen Planung), dann unbedingt einen der übrigen Tage dort reinbauen. Und die Strecke Nxai => Elephant Sands ist gut zu schaffen (wir sind schon in einem Tag von Kazungula nach Nxai South Camp gefahren und waren nachmittags dort).

LG Bele

Edit: es wäre natürlich auch ne Idee, CKGR wegzulassen und die anderen Sachen aus deiner Planung einfach noch etwas mehr auszudehnen, etwa so, wie Akane schreibt.
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2024
246 Beiträge · seit 202406. Juni 2024 ·
Champagner schrieb:
Versucht die #1 zu bekommen, wir fanden den Blick auf die Bäume toll und sind auch zweimal zu ihnen rüber gelaufen, einmal abends, einmal morgens. Es war eines der Highlights unserer Tour!
Ah, lustig. Wir waren auch auf der #1, und mein Freund war überzeugt, dass nur wir da zu Fuß hin- und herlaufen und man das eigentlich nicht macht 😄

Die #2 finde ich auch ziemlich schön, die ist von der eigentlichen Campsite her sogar schöner, aber es fehlt halt die Möglichkeit, rüber zu den Baines Baobabs zu laufen oder diese direkt zu sehen. #3 fand ich nicht gut, und die würde ich auch nicht buchen wollen.
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zuletzt bearbeitet 06. Juni 2024
8’760 Beiträge · seit 201006. Juni 2024 ·
AlfaLima schrieb:
28.08. Flug Zürich Maun (keine Ahnung wie)
Die gängige Lösung ist natürlich mit Swiss nach Johannesburg und von dort mit Airlink nach Maun. Die beiden kooperieren, d.h. dein Gepäck wird durchgecheckt und die Buchung ist auf einem Ticket. Ansonsten wissen sicher die Schweizer hier im Forum besser Bescheid, welche sonstigen Möglichkeiten es noch gibt, ohne viel in die falsche Richtung zu fliegen.
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter5 Beiträge · seit 202406. Juni 2024 ·
Vielen lieben Dank euch beiden für eure Gedanken und Tipps.
Ich habe auch wie du schreibst Akane das Gefühl, mich nur auf Botswana fokussieren zu wollen. Daher kommt mir deine Einschätzung sehr gelegen!
Und dann bin ich ja auch schon mal froh Bele, einen Rechtfertigungsgrund für das Absägen von Kubu Island zu haben. 🤪
Die Route mit Caprivi via Panhandle liegt allerdings tatsächlich auch hier auf dem Tisch. Ich hab einfach bis jetzt noch nicht so viel über die Strecke gelesen hier und habe mich gefragt, ob man da einfach dann hochrast, oder wo es dort unterwegs was Schönes zu sehen gibt.
Ich habe bei Bushlore vorsichtshalber schon mal mit Grenzübertritt nach Namibia gebucht. Daran sollte es also nicht scheitern.

Ich persönlich muss jetzt auch nicht unbedingt zu den Victoria Falls, aber da bin ganz alleine in der Runde. Auch wenn ich hier die Planungsvollmacht habe, fürchte ich ansonsten gesteinigt zu werden, wenn ich das streichen würde.

Die CK ist da eher auf meinem Mist gewachsen.
Ist aber irgendwie nur so ein Bauchgefühl, dass ich da unbedingt hinmöchte. Wahrscheinlich wegen „The Cry of the Kalahari“ 🤪

Aber wenn es am Ende ein Stress wird, dann lassen wir das lieber. Mir ist es insgesamt wichtiger, dass wir auch Zeit zum Schauen und Genießen haben werden, und nicht weiterfahren müssen, obwohl es grad spannend wäre.

Von dem her wäre dann eine Nacht mehr in Nxai Pan sicher gut und eine Nacht mehr in Savuti beim Generator 😄 bzw. den Löwen.
Mbudi hab ich auch schon auf der Liste gehabt, genau wegen der Mokoro Tour. Aber die kann man ja anscheinend auch buchen, wenn man nicht dort nächtigt. Aber wenn jetzt auch meine Kalahari hinter Kubu und Caprivi über die Klippe muss, dann haben wir dafür ja auch wieder Zeit. 😄

Also ich werde heute Nacht mal drüber schlafen, ob ich „meine“ Kalahari zugunsten des Caprivis (meines Mannes) über die Klippe schicke, oder ob beides dran glauben muss und wir dafür dann länger in Nxai Pan, Baines, Boteti (oder zu unsicher mit bzw. ohne dem Wasser?) Kasane (wegen der Falls) und Savuti und Mbudi bleiben.
Ich hab einfach so n bisschen bedenken, dass uns bei 9 Tagen zwischen Kasane und Maun das Essen und der Diesel ausgeht. Ist das machbar? Gibt es dazwischen noch zuverlässige Möglichkeiten zum Tanken und Einkaufen? Jerry Cans sind wahrscheinlich die Lösung.


Ganz herzlichen Dank auf jeden Fall für die Inputs!
Ihr seid super!
246 Beiträge · seit 202407. Juni 2024 ·
Ich hab einfach so n bisschen bedenken, dass uns bei 9 Tagen zwischen Kasane und Maun das Essen und der Diesel ausgeht. Ist das machbar? Gibt es dazwischen noch zuverlässige Möglichkeiten zum Tanken und Einkaufen? Jerry Cans sind wahrscheinlich die Lösung.
Wie viel Liter fasst denn euer Tank? Ich konnte Sprit und Essen vorab auch gar nicht einschätzen. Wir hatten einen 200 Liter Tank und ich habe trotzdem noch 2x20 Liter in Jerry Cans dazu gebucht. Wir hatten 6 Nächte zwischen Maun und Kasane, also deutlich weniger als ihr, aber mit mehr Zeit fährt man eigentlich nicht unbedingt viel mehr. Klar, bei den Game Drives ist man unterwegs, aber da legt man ja keine irrsinnigen Strecken zurück.
Wir haben die Jerry Cans jedenfalls gar nicht gebraucht und sind locker durchgekommen, aber lieber haben als brauchen.

Verpflegung war bei uns gar kein Problem, wir hatten zu viel dabei, und auch bei 9 Tagen sehe ich das als locker machbar an. Und wir sind gute Esser! Frühstück kann man ja ganz gut quantifizieren, und es gibt auch viel haltbares, was man gut mitnehmen kann. Auf Einkaufsmöglichkeiten würde ich mich jetzt nicht so sehr verlassen. In Khwai gibt es ein paar Shops, und auch in den Camps in den Parks bekommt man ein bisschen was in den Tuck Shops, aber man kann sich wirklich gut vorher eindecken. Bin mir sicher, dass die Bushcamper von Bushlore den Platz dafür hergeben.

Falls ihr tatsächlich von Maun aus hoch in Richtung Caprivi fahrt, könnt ihr mal überlegen ob ein Helicopter Flug von Shakawe aus was für euch sein könnte. Das ist als Option deutlich weniger bekannt als die Flüge von Maun aus, aber man ist eigentlich viel näher dran am Delta. Im August sollte die Delta Flut eigentlich schon bei Maun angekommen sein, aber wer weiß schon, was das nächste Jahr bringt. Was für Maun spricht sind vielleicht die zahlreichen Zeitslots. Wir haben den Flug zum Sonnenuntergang gemacht, und ich fand das schon irgendwie beeindruckend, wenn auch etwas überwältigend für die Sinne.
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246 Beiträge · seit 202407. Juni 2024 ·
Ich persönlich muss jetzt auch nicht unbedingt zu den Victoria Falls, aber da bin ganz alleine in der Runde. Auch wenn ich hier die Planungsvollmacht habe, fürchte ich ansonsten gesteinigt zu werden, wenn ich das streichen würde.
Wir haben es ja auch gemacht, und was nett daran war, ist mal die Abwechslung: nicht selbst fahren und sich sogar zu Fuß bewegen.
Und es ist halt so ein bucket list Ding.
Aber es ist halt auch seeeehr touristisch (okay, wir sind ja auch Touristen) und das Publikum an der Chobe Riverfront und bei den Vic Falls ist echt ganz anders, weil die Gegend eben so gut erschlossen und so touristisch ist.

Den einen Tag kann man schon dafür investieren, aber ich war früher schon mal in Iguazu und hab den ein oder anderen imposanten Wasserfall in Island gesehen, und dann war es eben ganz nett, aber auch nicht mehr. Es ist ehrlicherweise auch relativ teuer: mit Transfers, Eintritt und Visum ist man mit ca. 150 USD pro Kopf dabei, wenn man die Sambia Seite noch mitnimmt, muss man sich zeitlich etwas beeilen, aber in Sambia ist es zumindest günstiger (weil weniger Aussicht), man muss nur mit dem Double Entry Visum aufpassen.
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569 Beiträge · seit 201307. Juni 2024 ·
AlfaLima schrieb:Liebe Fomis!


Tag 4: Boteti River Camp oder Khumaga Campsite
Tag 5: Nxai Pan South
Tag 6: Baines Baobab
Tag 7: Elephant Sands
Tag 8: Senyati oder Chobe River Cottage
Tag 9: Senyati oder Chobe River Cottage (Victoria Falls Tagesausflug?)
Tag 10: Ihaha
Tag 11: Ihaha
Tag 12: Savuti
Tag 13: Maghoto
Tag 14: Maghoto
Tag 15:Third Bridge
Tag 16:Third Bridge
Tag 17: South Camp


Tag 21 -24: Flug von Maun ins Delta

Jetzt hab ich noch zwei/drei Tage übrig.
Wo soll ich die einbauen? Wo verlängern? Länger im CKGR und in Kasane?
Hallo Alexandra,

mal ein paar Gedanken von mir. Wenn Du noch 2 Tage zum verplanen hast, dann würde ich definitiv einen für eine zweite Savuti Nacht nehmen. So habt ihr einen vollen Tag Zeit, die Gegend zu erkunden, denn der Weg von Ihaha nach Savuti kann schon stressig sein, je nach Tiefsanderfahrung. Da würd ich nicht am nächsten Tag sofort weiter wollen.

Den zweiten Tag würde ich am Boteti verbauen. Die Game-Drive-Strecke ist dort nicht riesig, aber es ist immer was los. Das ist teilweise schon echt erstaunlich und geht in Richtung Ngorongoro-Verhältnisse mit gefühlt alle 10m irgendein Tierchen.

Grundsätzlich würde ich überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, den südlichen Teil CKGR komplett zu streichen und diese Tage dann ebenso zu verplanen. "Nur" 2 Tage CKGR von Maun aus um dann wieder hoch zum Boteti.... ob das wirklich lohnt, das sei mal dahingestellt.

LG Mogambo 🙂
Themenstarter5 Beiträge · seit 202408. Juni 2024 ·
Der Tank hat 180l, das ist ja schon sehr viel. Also vielleicht zusätzlich eine Can für die Nerven.
Mit dem Essen hab ich mir jetzt auch nochmal überlegt, und bin auch zu dem Schluss gekommen, dass wir uns wohl keine Sorgen machen müssen.
Aber vielen Dank Akane für deine beruhigenden Worte!

Ich checke mal jetzt noch, ob ich mich mit Panhandle und Caprivi anfreunden kann, und ansonsten wird einfach hier und da verlängert.
Ich denke Kalahari ist leider raus.
Themenstarter5 Beiträge · seit 202408. Juni 2024 ·
Danke Mogambo!

Ich vermute, dass wir es so machen werden. Ich hab auch schon viel Gutes zum Boteti gelesen und könnte mir das sehr gut vorstellen, dort länger zu bleiben. Was in 1,5 Jahren dort an Wasser fliesst, kann ja jetzt eh niemand wissen. Kannst du dort eine Campsite besonders empfehlen?
569 Beiträge · seit 201309. Juni 2024 ·
AlfaLima schrieb: Kannst du dort eine Campsite besonders empfehlen?
Im Grunde hast Du die relevanten Campsites ja schon in Deiner Übersicht genannt. Persönlich würde ich Khumaga nehmen. Dann bist Du unmittelbar im Park, aber bist eben Selbstversorger. Andere Camping-Optionen gibt es im Park jedenfalls nicht. Die Campsite Njuca Hills ist meines Wissens nach geschlossen, auch wenn die in diversen web-Seiten und Guided-Maps noch angezeigt wird. Daneben gibt es noch die Tree Island Campsite. Allerdings ist diese vom Boteti weit entfernt, sodass das eher keinen Sinn macht, zumal ihr ja von Süden aus in den Park einfahrt.

Wie sich die Wassersituation entwickelt, ist tatsächlich komplett unklar. Wir waren letzten Oktober dort, es war alles staubtrocken und Wasser wurde nur über ein paar Bohrlöcher an einigen Stellen in den ausgetrockneten Boteti hochgepumpt. Interessanterweise wurde sogar den Flußpferden Heu durch Ranger (?) zugefüttert. Wenn sowas passiert, dann muss die Lage vermutlich schon brenzlig sein.

Trotz alledem waren unfassbare Massen an Tieren dort, was ich der Form am Boteti auch noch nicht gesehen hab.

LG Mogambo 🙂
Themenstarter5 Beiträge · seit 202410. Juni 2024 ·
Danke Mogambo,

ich meinte eigentlich auch eher, ob du eine spezielle Stellplatznummer in Khumaga empfehlen kannst. Ist das eigentlich üblich, dass man nach einem bestimmten Platz fragt? Ich lese das hier immer wieder?
Und da wir ja mit zwei Autos unterwegs sein werden,… buchen wir da immer nur einen Platz?
569 Beiträge · seit 201310. Juni 2024 ·
Ach so meinste das 😄

Also einen Stellplatz empfehlen ist jetzt schwer. Das letzte Mal hatten wir Nr. 8, war ok, aber recht nah am Ablution-Block. Das muss jetzt nicht verkehrt sein, macht die Wege kurz, gibt aber auch weniger Privatspähre.

Ich meine Nr. 1 ist ebenso direkt vor dem ersten Ablution-Block. Ganz nett sind Nr. 2 und Nr. 4. Stellplatz Nr. 10 müsste der am "weitesten entfernte" sein.

Ob es bei Khumaga Sinn macht, bei der Buchung nach einem bestimmten Stellplatz zu fragen weiß ich nicht. Gibt da jetzt keinen, den ich wirklich von den anderen hervorheben würde.

Grundsätzlich kannst Du natürlich nach einem bestimmten Stellplatz bei der Buchung fragen. Ob Du den bekommst, ist dann aber eine andere Frage. Auch könnte es zu Missverständnissen kommen: du fragst "Campsite XY, Stellplatz 2", die Antwort ist: "nein, ist ausgebucht", auch wenn andere Stellplätze durchaus verfügbar wären. Zumindest bei Khumaga wäre es mir relativ egal, welchen ich bekomme. Fragen würde ich dann eher bei Savuti, Moremi oder Maghoto. Da sind die Unterschiede zwischen den Stellplätzen schon deutlicher, wie ich finde.

Und auch korrekt: Du buchst auch für 2 Autos nur einen Stellplatz, es sei denn, ihr geht Euch untereinander auf den Keks und wollt mal Ruhe voneinander haben 😄. Preislich macht es aber keinen Unterschied, ob Du nun einen Stellplatz für 2 Autos oder 2 Stellplätze für jeweils 1 Auto buchst. Du musst dann bei der Buchung also die Zahl der Stellplätze, die Personenzahl und die Zahl der Autos angeben. Die Stellplätze sind in aller Regel für bis zu 3 Autos und 6 Personen ausgerichtet. Der Campsite-Preis ergibt sich dann über die Anzahl der Personen. Führ Khumaga sind das 50,00 $ pro Person/ Nacht, bei 4 Erwachsenen also insgesamt 200,00 $ pro Nacht.

Buchst Du nicht direkt bei SKL sondern über eine Agentur, kann es teurer werden. Hab aber bei einer Direktbuchung über SKL noch nie Probleme gehabt. Die antworten zügig. Fahrzeuggebühr und Parkeintritt zahlst Du an das Wildlife Department, das erscheint also nicht auf deiner Buchungsrechnung.

LG Mogambo 🙂