Verpflegung im Etosha Nationalpark

39 Antworten · 7’895 Aufrufe · gestartet 03. Feb. 2020 von laho1475
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490 Beiträge · seit 202012. Feb. 2020 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Also kein Problem vor Schließung des Camps anzukommen
kommt drauf an wann ihr morgens loskommt, in welcher Jahreszeit ihr reist etc. Es ist eher nicht zu empfehlen, aber wenn es nur als Durchgangsstrecke gemeint ist, dann ist es machbar.

Viele Grüße
Christian
in ca. 3 Wochen, und ja, ist eine "Ersatz-" Durchgangsstrecke zur ollen Tar-Road über Outjo. Ich dachte mir, evtl. sehen wir da mehr auf dem Weg.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Straßenzustand (Gravel-Road) auf der Hauptstrecke dort so ähnlich ist wie im Park bei der Pan selber. Also kein 4x4 Rockclimbing 😎 notwendig, auch wenn wir mit ordentliche 4x4-Fahrzeugen unterwegs sind.
Gruß Burkhard
1’042 Beiträge · seit 201612. Feb. 2020 ·
Hallo Burkhard,
Burkhard schrieb:
Auch wenn ich speziell diese Strecke noch nicht aus eigener Anschauung kenne,
Hey dann viel Spaß… 😄
Ich hoffe zwischen Olifantsrus und Okaukuejo wird die Strecke irgendwann einmal in den Zustand bequem befahrbar gebracht. Ansonsten ist die lange Gerade schon "ätzend" weil es einen komplett durch rüttelt. Man darf ja nicht schneller als 60 km/h fahren.
Burkhard schrieb:
mit den Routenplanungen vieler anderer hier im Forum könnte ich mich persönlich auch nie anfreunden,
aber das muss ich ja auch nicht kommentieren.
Ich weiß nicht welches Problem die anderen mit Deiner Routenplanung haben. Wenn man nicht in Olifantrus campen will, dann muss man ja nach Okaukuejo durch fahren. Das habe ich auch schon einmal gemacht (beim ersten Mal hatten wir keine Dachzelte).
Burkhard schrieb:
Und ansonsten hast du Recht, ich werde mich kaum an leere Wasserlöcher stellen und stundenlang warten bis mal ein Tier vorbeikommt. Ich fahre sogar mal an besuchten Wasserlöchern vorbei, wenn ich meine, für mich genug gesehen zu haben.
Du hättest sogar Zeit das eine oder andere Wasserloch an zu fahren, wenn Dir danach ist. Nur morgens halt nicht "trödeln" sondern bei Zeiten los. Am Besten mit den ersten Sonnenstrahlen. Carpe diem... 😉

Wir sind damals von der Toko Safari Lodge aus gestartet, die ist ca. 1 Stunden näher und waren LANGE vor Sonnenuntergang in Okaukuejo.
Burkhard schrieb:
Wüsste nicht womit ich da jemanden stören sollte.
Verstehe ich auch nicht und über die Anspielung mit den "geschrotteten 4x4 Fahrzeugen" kann ich nur lachen. Die Strecke ist ohne Probleme selbst mit niedriger Geschwindigkeit (im Park 40 - 50 km/h damit man auch etwas sieht) an einem Tag machbar ohne dass man sich oder andere gefährden muss.

Gruß Markus
2’391 Beiträge · seit 201612. Feb. 2020 ·
Wir sind zweimal im Winter von Hobatere nach Okaukuejo gefahren und die Strecke war aller schlimmstes Wellblech. Ein klener Stop in Olifantrust gab es auch. Ansonsten mußten wir mehr der minder durchfahren, nachdem uns eine große Elefantenherde auf der Pad ganz schn aufgehaltn hat. Wir mußten diverse Wasserlöcher mit Elis links oder rechts liegen lassen, weil die Zeit knapp wurde. Für 3 behornte Nasen konnten wir mal kurz anhalten. Ich fand das stressig und vor allem sehr schade. Aber natürlich gab es da auch Spezialisten die mit deutlich mehr als 60 an uns vorbei bretterten.
Im Sommer dürfte das natürlich deutlich entspannter sein.

Von der Grotberglodge solte man sich das wirklich nicht antun. Aussrdem it Hobatere einfach eine tole Loge und Nightdrive mit MArtin solte man erlabt haben.

Viele grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
1’042 Beiträge · seit 201612. Feb. 2020 ·
Hallo Sasa,
Sasa schrieb:
Wir sind zweimal im Winter von Hobatere nach Okaukuejo gefahren und die Strecke war aller schlimmstes Wellblech.
War es Winter in Namibia oder hier?

Die Strecke weg von Olifantsrus Richtung Okaukuejo kenne ich nur als schlimmes Wellblech, drei Jahre hintereinander war der Zustand in etwa auch immer ähnlich schlecht.
Sasa schrieb:
Ein klener Stop in Olifantrust gab es auch.
Schön wenn man dort übernachten kann, ohne Zelte geht das halt nicht.
Sasa schrieb:
Ansonsten mußten wir mehr der minder durchfahren, nachdem uns eine große Elefantenherde auf der Pad ganz schn aufgehaltn hat. Wir mußten diverse Wasserlöcher mit Elis links oder rechts liegen lassen, weil die Zeit knapp wurde. Für 3 behornte Nasen konnten wir mal kurz anhalten. Ich fand das stressig und vor allem sehr schade.
Warum hast Du das dann ZWEIMAL gemacht? 🤪

Von der Hobatere braucht man 30 Minuten bis zu Galton Gate. Dann verbringt man da in der Regel 30 Minuten bis man den Papierkram erledigt hat und "Wasser weg gebracht" hat und fährt dann los. Selbst wenn man "nur" 30 km/h im Schnitt fährt, dann braucht man 6 1/2 Stunden bis Okaukuejo. Daher die berechtigte Frage: Seid ihr bei Sonnenaufgang los gefahren?
Sasa schrieb:
Aber natürlich gab es da auch Spezialisten die mit deutlich mehr als 60 an uns vorbei bretterten.
Bis auf die Mitarbeiter vom NWR habe ich Ethosa auf der Strecke noch niemanden schneller als 60 km/h fahren sehen. Wobei da bei uns bisher sowieso so gut wie gar kein Verkehr war. Ich kenne auch "Spezialisten" die im Urlaub erst einmal lange schlafen, dann gemütlich frühstücken, sich "fertig machen" und dann irgendwann um 10 Uhr oder später auf die Piste kommen… 😄
Sasa schrieb:
Im Sommer dürfte das natürlich deutlich entspannter sein.
Naja wenn man 1 1/2 Stunden mehr Anfahrt hat, dann muss man halt entsprechend zeitig starten.
Sasa schrieb:
Von der Grotberglodge solte man sich das wirklich nicht antun. Aussrdem it Hobatere einfach eine tole Loge und Nightdrive mit MArtin solte man erlabt haben.
Ganz stimmig sind die Angaben von Dir nicht wirklich. Einen Nightdrive würde ich allerdings am Vorabend vor der Strecke auch nicht unbedingt empfehlen. Bis man dann die Eindrücke verarbeitet hat etc. kann das schon spät werden und am nächsten Morgen sollte man schon erholt sein.

Dem "Wellblech" ist es auch egal ob man 1 Stunde früher oder später darüber "holpert".

Gruß Markus
33,2k Beiträge · seit 200612. Feb. 2020 ·
Hi zusammen,

nur als Hinweis bzgl. Straßen: alle Etosha-Straßen werden gerade (seit Ende Januar) wieder durch Chris Theron und "sein" Etosha Road Project neu gemacht. Er rechnet aufgrund der Feuchtigkeit der Straßen damit, dass diese danach Jahre "halten" werden. Wer mehr erfahren will schaue in den Thread hier zum Thema oder unter https://www.facebook.com/chris.theron.9

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
490 Beiträge · seit 202012. März 2020 ·
so, habe jetzt Anfang März den Weg von Khorixas über Galton Gate nach Okaukuejo gemacht. Zeitlich war das, wie schon geschrieben, gar kein Problem. Leider war an den Wasserlöchern eher gar nicht viel los, auch nicht in Olifantsrus. Das dürfte aber auch an der Mittagszeit gelegen haben. Durchgebrettert sind wir jedenfalls nicht und nach einigen Abstechern waren wir lange vor Sonnenuntergang in Okaukuejo (obwohl wir irgendwie sogar zu spät auf die Tour gekommen sind in Khorixas 😎 ).

Als schlecht würde ich die Straße jetzt auch nicht mehr bezeichnen, da ist meiner Meinung nach die Main-Road Okaukuejo - Namutoni inzwischen schlechter und ruppiger. Vermutlich haben die die wohl neu gemacht, bleibt natürlich eine Gravel-Road aber durchgerüttelt wurden wie außerhalb des Parks schon sehr viel mehr.
Begeistert hat mich die Route nicht wirklich, ist doch ziemlich viel Busch rechts und links der Straße, da sieht man nicht so wirklich viel. Das wird in der Nähe der Pan bei Okaukuejo dann aber sehr viel besser.
Gruß Burkhard
Themenstarter52 Beiträge · seit 201616. März 2020 ·
Hallo ihr Lieben,

bei uns war in den letzten Wochen ziemlich viel los und nun komme ich endlich dazu einen intensiven Blick ins Forum zu werfen.
Vielen Dank an @logi, @hhdkram, @Burkhard, @travelNAMIBIA, @Markus615 und @Sasa für eure informativen Kommentare.
Herzlichen Dank und liebe Grüße Andrea
18 Beiträge · seit 202427. Mai 2024 ·
Hallo zusammen, vielleicht liest es ja noch jemand. Mein Plan: Morgen in den Etosha fahren und Fleisch mitbringen, weil wir 3 Nächte im Park verbringen. Würde mich deswegen gerne in Opuwo eindecken, aber befürchte nun, dass ich das Fleisch gar nicht mit reinbringen darf. Bin nicht ganz schlau aus dem Bisherigen geworden...

Danke!
435 Beiträge · seit 201227. Mai 2024 ·
Hallo Olfri

Reinbringen darfst du Fleisch, nur aus dem Park nehmen ist ein Problem. Also alles aufessen und leer rausfahren.

Guten Appetit und viel Spass
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
18 Beiträge · seit 202427. Mai 2024 ·
Danke!
7’316 Beiträge · seit 200627. Mai 2024 ·
D und M schrieb:
Reinbringen darfst du Fleisch, nur aus dem Park nehmen ist ein Problem. Also alles aufessen und leer rausfahren.

Das ist jetzt missverständlich.
Wenn man alles aufisst, fährt man doch voll(gefressen) raus ... 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
435 Beiträge · seit 201227. Mai 2024 ·
... man kann alles missverstehen, wenn man will 🤪 😗

Ich meinte natürlich, das Auto resp. der Kühlschrank soll leer sein 😈

Eindeutige Grüsse
Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
33,2k Beiträge · seit 200627. Mai 2024 ·
Reinbringen darfst du Fleisch, nur aus dem Park nehmen ist ein Problem. Also alles aufessen und leer rausfahren.
nein, nicht wenn du den Veterinärzaun nach Süden in Etosha rein überquerst. Von Nord nach Süd geht nix, von Süd nach Nord geht alles.

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
7’316 Beiträge · seit 200627. Mai 2024 ·
D und M schrieb:... man kann alles missverstehen, wenn man will 🤪 😗

War doch nur Spaß ...

Mit freundlichem Grinsen
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
544 Beiträge · seit 200627. Mai 2024 ·
Was Du wie und von wo mitnehmen kannst - siehe Karte.

VeterinaerzaunNamibiaBotswanaMap.jpg


Gruß
Ute und Werner
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014
zuletzt bearbeitet 27. Mai 2024
18 Beiträge · seit 202427. Mai 2024 ·
Ok, jetzt bin ich verwirrt.

Ich komme ja von Norden und werde durchs Galton Gate einfahren - also kein Fleisch, keine Wurst...? Und was ess ich dann im Park? Oder verstecken? Wo ist denn dieses Vet-Gate?
544 Beiträge · seit 200627. Mai 2024 ·
siehe Namibia Karte - Tracks 4 Africa - der Vet Fence ist eingezeichnet.

VetFence_Etoshawest.png
Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014
zuletzt bearbeitet 27. Mai 2024
7’316 Beiträge · seit 200628. Mai 2024 ·
Olfri schrieb:
Ich komme ja von Norden und werde durchs Galton Gate einfahren - also kein Fleisch, keine Wurst...? Und was ess ich dann im Park?

Du musst das so machen wie auf dem Alaska Highway ...
"If you want to be a star
hope something's good hit by your car".

Einfach nicht bei jedem Springbock bremsen, sondern anschließend einladen ... 😉

Bevor sich jetzt jemand empört, der denkt, das sei ernstgemeint ... Nein, natürlich nicht. Im Park fährt man lieber zu langsam als zu schnell.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
68 Beiträge · seit 202328. Mai 2024 ·
Wir sind 2018 von Ruacana kommend erstmal runter nach Kamanjab und haben dort eingekauft, um zurück zum Gate und in den Etosha zu fahren.
18 Beiträge · seit 202404. Juni 2024 ·
Vielen Dank euch. Den Umweg haben wir nicht gemacht, sind aber in Olifantsrus nicht verhungert 🙂