DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201421. Dez. 2023 ·
02.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Auf dem Weg zum Musiara Swamp sehen wir u.a. Elefanten
und Löwin Dada vom Marsh Pride mit ihren zwei Cubs.
Die Drei liegen gut geschützt im Gebüsch und kuscheln. Wir wollen das Familienidyll nicht unnötig stören und suchen uns ein schönes Pausenplätzchen im Sumpfgebiet. Während einer längeren Frühstückspause
Es erstaunt immer wieder wie voll die Mara ist mit Tieren. Und ihr habt auch beim Ausruhen und Nichtfahren nette Sichtungen. Hat das Stofftier eigentlich einen Namen? Danke und schöne Festtage wünscht Katrin
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201422. Dez. 2023 ·
02.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Auf den Rückweg entdecken wir u.a. noch Hippos,
Mangrovenreiher,
Paviane,
Coqui Frankoline,
Giraffen
und Impalas mit Rotschnabel-Madenhackern.
Ein Bock war wohl in einen Revierkampf verwickelt und das Horn seines Gegners steckt ihm im Hals. Gegen 12:15 Uhr sind wir wieder im Camp. Nach dem Mittagessen ist Relaxen, und Co. angesagt.
Für Unterhaltung sorgen diverse Vögel, Zwergmangusten und Zwergtaggeckos.
Fortsetzung folgt - aber erst nach Weihnachten!
Wir wünschen Euch frohe Weihnachten!
Bleibt gesund oder werdet es schnell wieder! Liebe Grüße Silke & Konni
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201426. Dez. 2023 ·
02.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Um 15:30 Uhr starten wir zu einer weiteren Pirschfahrt (ca. 35 km) und entdecken bald schon 2 Löwinnen vom Rekero Pride.
Weiter geht es u.a. mit Grautokos,
Riedböcke,
Senegalkiebitze,
einem Schwarzkopfreiher bei erfolgreicher Skink-Jagd,
Wiedehopfe,
Temminck Rennvögel, Zebras – eins davon mit besonderer Färbung,
Raubadler,
Trauerkiebitz,
Steinböckchen
und Gepardin Nashepai, die ohne ihre Cubs unterwegs ist.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201427. Dez. 2023 ·
02.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Wir folgen Nashepai einige Zeit
und machen uns dann auf die Suche nach ihrem Nachwuchs. Bald darauf entdecken wir die Vier, die unter der Bewachung von Rangern stehen. Nach kurzer Zeit verlassen die Kleinen ihr Versteck und laufen der Mutter entgegen.
Es folgt eine herzliche Begrüßung.
Etwas später ziehen die Fünf, unter dem Schutz der Ranger, weiter. Wir wollen die kleine Familie nicht weiter stören und setzen unsere Fahrt fort.
Auf der einen Seite ist es schön dass die Geparden beschützt werden, aber auf der andern Seite auch traurig dass sie nun so sehr gefährdet sind dass sie menschlichen Schutz brauchen um zu überleben. Würden die Ranger Hyänen und Löwen verscheuchen wenn die zu nahe kämen? Danke für deinen Bericht! Katrin
Wir waren ungefähr vier Wochen nach Konni in der Mara und unser Guide hat uns erklärt, dass inzwischen alle Geparden, nicht nur die Cups, 12/7 von Rangern bewacht werden. Die Begründung ist die sehr hohe Löwen- und Hyänenpopulation, vor denen die inzwischen sehr seltenen Geparden geschützt werden sollen. Angeblich sollen die Ranger bei Gefahr zwischen die Geparden und ihre tierischen Feinde fahren und bei Hyänen notfalls sogar das Gewehr nutzen dürfen. Unsere Beobachtungen dazu waren unterschiedlich: zum einen haben wir auch Geparden ohne „Rangerschutz“ gesehen. Zum anderen haben wir eine erfolgreiche Jagd zweier Geparde erleben dürfen, bei der der anwesende Ranger es aber nicht verhindert hat, dass die Hyänen ihnen sofort den Riss abgenommen haben. Unser Guide war darüber verärgert.
Als wir bei den vier Cups waren, waren viele, sehr aufdringliche Fahrer vor Ort und die Ranger haben dann zum Glück mit ihrem Fahrzeug die Straße blockiert, um ihnen etwas Ruhe zu verschaffen.
Insofern sind die Ranger wohl sowohl für den Schutz gegen tierische Feinde als auch respektlose Touristen gedacht.
Viele Grüße Elke
www.fotognu.de
Haustierfotografie gegen eine Spende für den Tierschutz
ich bin zwar nicht Konny, wir waren aber teilweise zur gleichen Zeit wie Konny und Silke im Malaika Camp und haben auch mehrere Mal Nashipai und ihre Jungen getroffen, so dass ich hier jetzt einfach mal kurz berichte, was ich dazu weiß. Es stimmt tatsächlich beides. Die Ranger schützen die Geparden mit den Jungtieren auf jeden Fall vor den Menschen und den vielen Autos und passen auf, dass sie genügend Raum haben, insbesondere wenn die Mutter jagen will. Aber tatsächlich versuchen sie auch die Jungtiere vor anderen Raubtieren zu schützen. Wie auch Konny geschrieben hat, standen die Ranger bei den im Gebüsch versteckten Jungtieren, während Nashipai unterwegs war.
Wir hatten eine Situation, da haben die beiden Mbili Bora Boys (die letzten der 5 Musketiere) Nashipai und ihre Jungtiere entdeckt und haben sich ihnen genährt. In der Situation sind die Ranger zuerst mit zwei Autos zwischen Nashipai und ihre Jungtiere und die Mbili Bora Boys gefahren und haben im Anschluss die Situation beobachtet. Als sicher war, dass den Jungtieren nichts passiert, hat sich ein Ranger Auto auf den Weg gemacht. Bei Insta habe ich gerade gestern gelesen, dass die Ranger in der Ol Kinyei Conservancy mehrere Löwen von einer Gepardin mit 5 Jungtieren ferngehalten haben, auf die die Geparden wohl fast getroffen wären, so dass die Gepardin die Chance hatte mit ihren Jungtieren zu entkommen. Von Südafrika kenne ich so ein Eingreifen nicht. Ich bin auch ein bisschen zwiegespalten was ich davon halten soll. Die Chance für Geparden ihre Jungtiere in der Mara durchzubekommen soll allerdings wohl sehr gering sein. Während wir 9 Tage in der Mara waren, haben alleine zwei weitere junge Gepardinnen ihre Jungtiere verloren (einmal an Büffel). Auch muss ich sagen, dass ich im Gegensatz zu unserem vorherigen, ersten Besuch in der Mara vor 5 Jahren das Gefühl habe, das es deutlich mehr Hyänen und auch Löwen dort gibt.
So, nun habe ich aber genug Konny Berichts gestört und bin weiterhin als stille Leserin dabei. Es ist schon wirklich interessant liebe Konny, was Ihr gesehen habt, während wir zu gleicher Zeit teilweise völlig woanders unterwegs waren und ganz andere Sichtungen hatten.
Ich sehe meine Antwort hat sich mit der von Elke überschnitten und deckt sich ja im Wesentlichen 🙂 .
Tatsächlich werden wohl nicht alle Gepardinnen, auch nicht alle mit Jungtieren, von den Rangern geschützt. Aber das dürfte vielleicht auch logistisch schwierig werden. Zumindest Nashipai mit ihren vier Jungtieren und die andere Gepardin mit den fünf Jungtieren haben einen "Rangerschutz". Dass die Ranger notfalls sogar das Gewehr benutzen dürfen, habe ich nicht gewusst. Ich denke mal, dass dürfte dann aber wirklich das aller letzte Mittel sein.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201428. Dez. 2023 ·
Hallo ihr Lieben,
Elke, Susi & Betti haben ja schon Katrins Frage bestens beantwortet - vielen Dank dafür!
Wir haben diesmal deutlich mehr Ranger gesehen. Wenn irgendwo viele Autos standen, dauerte es meist nicht lange bis die Ranger kamen. "Dauerbewachung" ist uns nur bei den Cubs von Nashipai und bei Luluka aufgefallen.
Als wir bei den Cubs auf Nashipai warteten und dabei öfters die Umgebung mit dem Fernglas abgesannt haben, kamen die Ranger angefahren und haben gefragt, ob wir etwa Hyänen oder Löwen in der Nähe gesehen hätten. Sie waren sichtlich beruhigt als wir ihnen sagten, dass wir nur Nashipai gesehen hätten.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201428. Dez. 2023 ·
02.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Während der Weiterfahrt sehen wir neben den üblichen Verdächtigen auch Kappengeier
und mehrere Löwen vom Rongai Pride beim Abendessen.
Im Schein der untergehenden Sonne machen wir uns langsam auf den Rückweg.
Im letzten Licht sehen wir Zebras und eine Weißschwanzmanguste über die wir uns - als Erstsichtung - besonders freuen.
Leider ist es mittlerweile dunkel und so reicht es lediglich für ein paar bescheidene Beweisfotos. Gegen 19:20 Uhr sind wir wieder im Camp und lassen den „Löwentag“ mit verspätetem Sundowner Gin Tonic, Abendessen und Absacker ausklingen. Lala Salama!
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201429. Dez. 2023 ·
03.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp Auch an Silkes Geburtstag heißt es früh aufstehen. Kurz vor 6 Uhr starten wir zu einer ausgedehnten Pirschfahrt (ca. 70 km) und sehen im ersten Morgenlicht
Graufischer, Schwarzrücken-Zistensänger,
Hyänen, Schakale, Sperber-, Weißrücken-, Ohren- und Kappengeier.
Weiter geht es mit Elefanten,
einer Löwin,
Strauße,
Steinböckchen,
Hornraben,
Gaukler
und einer einzelnen Giraffe die sich merkwürdig verhält.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201430. Dez. 2023 ·
03.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Als wir näher kommen entdecken wir, dass sich in ihrer Nähe zwei Löwen befinden.
Doch statt die Flucht zu ergreifen, geht die Giraffe auf die Katzen zu. Als die Löwen zum Angriff starten,
kommen der Giraffe zwei weitere Löwen zur Hilfe, die nun ihrerseits die anderen Löwen jagen. Kaum hat sich die Lage wieder etwas beruhigt, kommt die Giraffe wieder und schaut sich suchend um. Dabei lässt sie die Löwen, die sich mittlerweile hingelegt haben, nicht aus den Augen.
Als die Löwen aufstehen und loslaufen, folgt ihnen die Giraffe und auch wir nehmen, im gebührenden Abstand, die Verfolgung auf.
Bald schon entdecken wir die traurige Ursache für das merkwürdige Verhalten der Giraffe, denn die Löwen gehen zielstrebig zu einem am Boden liegenden Giraffenkalb.
Die zwei ersten Löwen hatten wohl die Abwesenheit der Giraffe genutzt und deren Junges gerissen. Dabei hatten sie aber die Reviergrenze (Rongai Pride & Black Rock Pride) überschritten. Kampflos geben sie ihre Beute jedoch nicht auf und kommen noch einmal zurück,
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201431. Dez. 2023 ·
03.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Nachdem die Eindringlinge verschwunden sind, beginnen die Sieger mit ihrem Mahl.
Nach über 90 Minuten begreift wohl die Giraffenmutter, dass ihr Kleines nicht mehr zu retten ist und verlässt den traurigen Ort. Mit einem beklemmenden Gefühl fahren auch wir weiter und entdecken bald schon eine Horde Zebramangusten.
An einer schönen Stelle am Sandriver machen wir unsere Frühstückspause
und beobachten dabei ein paar Riedböcke am Sandstrand.
DaxiangThemenstarter5’061 Beiträge · seit 201402. Jan. 2024 ·
03.10.2023 Masai Mara, Malaika Camp (Fortsetzung) Nachdem wir noch einem Löwenpaar vom Rekero Pride
und Büffeln
beim Schlammbad die nötige Aufmerksamkeit geschenkt haben, sind wir gegen 13 Uhr wieder im Camp. Auf dem Weg zum Mittagessen läuft uns eine ganze Horde Zebramangusten
über den Weg. Eigentlich wollen wir zum Mittagessen mit einem Glas Sekt auf Silkes Geburtstag anstoßen, aber leider muss erst neuer besorgt werden. Nach dem Essen relaxen wir noch ein wenig und dann wird es auch schon Zeit für die zweite Pirschfahrt des Tages.