Hallo JP K,
ich glaube auch, dass es so eine (unsichtbare) Trennlinie gibt. Liegt vielleicht auch daran, dass die Deutschnamibier eben direkt betroffen sind und Deutschland - gefühlt - über ihre Köpfe hinweg entscheidet, was vor 100 Jahren richtig oder falsch war. Die Deutschen in Deutschland scheinen aus hiesiger Sicht besser über die Geschichte Namibias bescheid zu wissen, als die Deutschnamibier. Die Deutschnamibier müssen dann, überspitzt gesagt, diese Entscheidungen "ausbaden" (Landreform usw). Ich denke es ist auch ein Schutzmechanismus der Deutschnamibier, deshalb die Geschehnisse anders sehen zu wollen. Staatspräsident Hag Geingob hat so vor zwei Jahren etwas wichtiges gesagt, was auch den Deutschstämmigen im Land Mut gemacht hat: Was hat ein deutschsprachiger Farmer von heute, mit der (teilwiese illegalen) Landnahme vor 120 Jahren zu tun. Nichts! Deshalb gibt es laut Geingob, schon im Sinne des Mottos "One Namibia, one Nation", keinen Grund diesen Farmern das Land wegzunehmen (ist ja auch nicht geplant).
Das Forum Deutschsprachiger Namibier, als "offizielle" Vertretung der deutschsprachigen Namibier, auch gegenüber staatlichen Stellen, hat übrigens einen sehr realistische Sichtweise auf vieles was sich damals und heute abgespielt hat und äußert sich immer wieder sehr versöhnlich zu der Thematik. Wer mehr erfahren will: https://www.forum-deutsch-namibier.org/
Viele Grüße
Christian
ich glaube auch, dass es so eine (unsichtbare) Trennlinie gibt. Liegt vielleicht auch daran, dass die Deutschnamibier eben direkt betroffen sind und Deutschland - gefühlt - über ihre Köpfe hinweg entscheidet, was vor 100 Jahren richtig oder falsch war. Die Deutschen in Deutschland scheinen aus hiesiger Sicht besser über die Geschichte Namibias bescheid zu wissen, als die Deutschnamibier. Die Deutschnamibier müssen dann, überspitzt gesagt, diese Entscheidungen "ausbaden" (Landreform usw). Ich denke es ist auch ein Schutzmechanismus der Deutschnamibier, deshalb die Geschehnisse anders sehen zu wollen. Staatspräsident Hag Geingob hat so vor zwei Jahren etwas wichtiges gesagt, was auch den Deutschstämmigen im Land Mut gemacht hat: Was hat ein deutschsprachiger Farmer von heute, mit der (teilwiese illegalen) Landnahme vor 120 Jahren zu tun. Nichts! Deshalb gibt es laut Geingob, schon im Sinne des Mottos "One Namibia, one Nation", keinen Grund diesen Farmern das Land wegzunehmen (ist ja auch nicht geplant).
Das Forum Deutschsprachiger Namibier, als "offizielle" Vertretung der deutschsprachigen Namibier, auch gegenüber staatlichen Stellen, hat übrigens einen sehr realistische Sichtweise auf vieles was sich damals und heute abgespielt hat und äußert sich immer wieder sehr versöhnlich zu der Thematik. Wer mehr erfahren will: https://www.forum-deutsch-namibier.org/
Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!