Wo anfangen, wo hört's auf? Stumme Wilderei.

18 Antworten · 6’320 Aufrufe · gestartet 21. Apr. 2022 von Bhekisisa
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Themenstarter468 Beiträge · seit 200721. Apr. 2022 ·
Das ist eine Frage, die ich mir schon lange stelle - und bis heute keine Antwort darauf gefunden habe. Im Moment sind wir Menschen ja so weit, dass es scheinbar nur noch drei Themen zu geben scheint: Corona, Krieg und Klimawandel. Mit all dem, was im Schlepptau dieser drei Themen so einher geht. Mit allem? Nein, mitnichten! Wir weigern uns (ich verallgemeinere) zu sehen, dass die Ursache allen Übels WIR SELBST sind, so, wie wir eben ticken. Human. Doch ist das wirklich ein positiv besetztes Wort???
Nach den bisherigen Erkenntnissen über die Menschheitsgeschichte wohl nicht. Eher im Gegenteil. Aber Menschen sind wir nun mal alle und tun deshalb auch unseren jeweiligen Teil dazu. Die einen einen besseren, die anderen kümmerts nicht, die dritten einen leisten einen "humanen" Teil.
Doch, so hoffnungslos das auch klingen mag: wenn keiner was tut, sich gegen das auflehnt, was unsere Spezies dem Planeten und den Artgenossen antut, dann wird es nur noch schlimmer. Auch, wenn sich jeder Einzelne dabei sicher oft diese Frage stellt: wo anfangen, wo hört's auf?
Was ich sagen kann: ein Aufhören ist nicht in Sicht. Wie wir alle bin auch ich von Corona in meine Schranken gewiesen worden. Soziale Kontakte, Bewegungsradien, Reisen. Ihr kennt das ja. Also habe ich mich abgelenkt, anderweitig beschäftigt. Wohnung renovieren, alte Hobbys neu beleben, neue Hobbys entdecken. Auch das wird euch nicht unbekannt sein.
Doch im Zuge dessen noch mehr Abgründe aufdecken zu müssen? Doch, das geht!!!
Ich machs kurz: seit langer Zeit schon bin ich Fan von Sukkulenten, krieche im Urlaub mit Leidenschaft auf allen Vieren umher und freue mir Löcher in die Knie.
Corona. Reisen unmöglich. Kindergeburtstag, Fimo bleibt übrig. Ich mache aus den Resten Nachbildungen von Sukkulenten, stelle Bilder davon in einer Gruppe online, die sich mit der Kapflora befasst - und werde überflutet mit Klagen. Keine juristischen Klagen, nein, es waren entsetzte, traurige, hoffnungslose Klagen. Endemische Suķkulenten, je seltener, desto heftiger, haben mittlerweile einen Marktwert, der mit dem von Nashorn-Horn und Elfenbein gleichauf liegt. Und die Welt bekommts nicht mit, weil's Wichtigeres gibt, weil Pflanzen nicht putzig sind und auch nicht schreien können. Allein im Richtersveld sind rund 60 Spezies kurz vor dem Aussterben, weil Sammler alle Hebel in Bewegung setzen, ihrer habhaft zu werden. Und Corona ist der Motor.
Der begierige Sammler beauftragt aus der Ferne, er kann ja nicht selbst reisen, einen willigen Einheimischen, versorgt ihn mit exakten Koordinaten. Der willige Einheimische ist umso williger, da er ja kein Einkommen mehr hat, seit keine Touristen mehr kommen. Und schwupp, schon wieder ist eine Sukkulentenspezies Vergangenheit...
Langer Rede kurzer Sinn: ich wollte dieses brisante Thema hier einfach mal zur Sprache und zu Bewusstsein bringen. Bitte informiert euch auch im Netz zu diesem Thema: Succulent poaching als Suchbegriff eingeben. Es ist erschreckend!
Ich für meinen Teil stehe mittlerweile in Kontakt mit zuständigen Behörden und Institutionen in Südafrika und wir versuchen, meine Fimo-Sukkulenten möglichst sinnvoll zu Geld zu machen, um die noch jungen und unerfahrenen Spezialeinheiten in Sachen Pflanzenwilderei unterstützen zu können.
Und ich werfe alles ins Boot, was Corona mir an Hobbygedöns aufgezwungen/geschenkt hat...
So, das wollte ich unbedingt loswerden!
Liebe Grüße von einer besorgten Barbara
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Eine Auswahl der Fimo-Sukkulenten ...
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... und jetzt wird mit bemalten Steinen aufgerüstet!!!
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zuletzt bearbeitet 21. Apr. 2022
2’391 Beiträge · seit 201621. Apr. 2022 ·
Hallo Barbara,
danke, daß du auf dieses Problem aufmerksam machst. Ich wußte nichts davon und werde mich einlesen.
Deine Kunstwerke sind wirklich toll. Ich hoffe, daß der Verkauf den echten Sukkulenten weiter hilft.
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Das sind essbare Sukkulenten. Das sind Muffins, die ich vor ein paar Jahren für einen Kakteen und Sukkulenten Fan gemacht habe.
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
Themenstarter468 Beiträge · seit 200722. Apr. 2022 ·
Hallo Sasa,
vielen Dank für deinen Kommentar. Hui, deine essbaren Sukkulenten sind ja auch Superklasse! Ist das Fondant oder hast du die Deko aus Teig gemacht? Sieht auf jeden Fall toll aus und der Beschenkte hat sich sicher tierisch gefreut!
Was das Sukkulenten-Wilderei-Problem bestrifft: da bist du nicht allein, noch nie davon gehört zu haben. Selbst in Südafrika bzw. Namibia ist das weiten Kreisen der Bevölkerung nicht bekannt. Und auch hierzulande hören viele Sukkulentenliebhaber zum ersten Mal davon. Dabei ist die Sache mittlerweile echt mehr als bedenklich. Es gibt Sukkulenten, die wachsen auf einer Fläche, die nicht mal annähernd so groß ist wie ein Fussballfeld. Und sie wachsen nur da und nirgendwo anders. Wird diese Population "abgeerntet ", ist diese Spezies in freier Wildbahn ausgestorben. Aber gerade solch seltene Pflanzen sind besonders begehrt. Da wird für eine Pflanze schon mal mehrere tausend Dollar bezahlt!!!
Der Handel läuft fast komplett übers Internet. Da werden über soziale Netzwerke ganz unverfroren "Erntekräfte" gedungen und teilweise sogar mit Koordinaten versorgt. Oft befinden sich diese Hotspots auf privatem Farmland. Entdeckt ein Farmer Sukkulentendiebe, begibt er sich, tritt er aus der Deckung, unter Umständen in Lebensgefahr. Ruft er die Polizei, dauert es oft Stunden, bis die da ist, weil der nächste Posten nun mal 150 Kilometer entfernt ist. Farmer haben sich inzwischen schon zu Neighbour Watch-Gruppen zusammengeschlossen, aber können sich teilweise das dazu nötige Equipment nicht leisten. Die Polizei bräuchte dringend Algorithmen, die soziale Netzwerke nach bestimmten Kriterien durchforsten, um dem Handel leichter auf die Spur zu kommen. Die einheimischen Ernter meinen es oft gut, liegen aber völlig falsch - und gießen die Sukkulenten, bevor sie sie verschicken. So verfaulen viele der Pflanzen schon auf dem Postweg. Und können sie unbeschadet konfisziert werden, können sie aus infektiologischen Gründen nicht mehr ausgewildert werden. Sie gehen dann an spezialisierte Gärtner, die die Pflanzen eintopfen und wieder hochpäppeln. Das alles kostet Zeit und viel Geld und erfordert jede Menge Engagement.
Es gibt also genug Stellen, wo jeder Cent hilft. Ich mit meinen paar Hobbysukkulenten aus Fimo werde sicher nicht die Welt retten, aber irgendwas kann mit dem Erlös sicher gemacht werden, was der Sache dienlich ist. Es gibt nur zwei Schwierigkeiten dabei. Erstens muss jemand gefunden werden, der das Geld vertrauenswürdig verwendet. Da bin ich noch auf der Suche, wie ich das am besten mache. Die andere Geschichte ist die, dass ich mit meinen wenigen Fimo-Sukkulenten Begehrlichkeiten bei der falschen Zielgruppe wecken könnte und, weil ich nur sehr begrenzt produzieren kann, genau das Gegenteil dessen erreiche, was ich eigentlich erreichen möchte.
Zur Zeit stehe ich mit der SANBI und der Botanical Society von Südafrika in Kontakt und wir suchen nach einer Lösung. Weiterhin habe ich einen Artikel für ein Fachmagazin verfasst, der bei sukkulentenkundigen Menschen das Problem bekanntmacht. Vielleicht ergibt sich auch auf diesem Wege etwas. Der Artikel auf jeden Fall wurde bereits angenommen, der Erscheinungstermin ist aber noch nicht bekannt.
Ich versuche ganz einfach mein Möglichstes. Und es ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, dass allein hier bis jetzt mein Beitrag rund 350-mal angeklickt wurde. Und wenns nur 10 Leute davon sind, so wie du, denen das Problem nicht am Allerwertesten vorbei geht, hab ich schon was erreicht.
Aber ich kämpfe natürlich, soweit möglich, weiter an allen Fronten... zum Beispiel mit Plakatentwürfen, die ich zum Download anbieten werde. Die können sich Händler ausdrucken und bei einschlägigen Pflanzenbörsen an ihren Ständen befestigen, um das Problem bei den Kunden bekannt zu machen.
Alles ist sehr mühsam, aber wie gesagt: wenn niemand was tut, passiert halt gar nix.
Drück mir die Daumen...
Liebe Grüße von Barbara

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zuletzt bearbeitet 22. Apr. 2022
886 Beiträge · seit 200725. Apr. 2022 ·
Ganz tolle Aktion Barbara!

Zwecks vertrauensvoller Verwendung der eingenommenen Gelder, setz dich doch mal mit Hilde von Alte Kalköfen in Verbindung. Bin fast sicher, sie könnte behilflich sein.

Finde Eure Kunstwerke beeindruckend, egal ob geformt oder gebacken und auch die bemalten Steine sind sehr besonders.

Beeindruckte Grüße
Lisolu
zuletzt bearbeitet 26. Apr. 2022
1’680 Beiträge · seit 200725. Apr. 2022 ·
etwas Aktuelles, passt gut hierher *find*
Two Convicted Of Poaching Succulents In ARTP

South African National Parks (SANParks) today announced the conviction of two poachers in the |Ai-|Ais/Richtersveld Transfrontier Park (ARTP). Members of the Ranger Corp, assisted by the botanical team and South African Police Services were involved in the arrest of the succulent poachers who were trying to steal endangered "Halfmens" trees within the ARTP.

According to SANParks Regional General Manager, Lucius Moolman, "the two arrested were sentenced and convicted on Thursday, 21 April 2022, to seven years. The removal and permanent damage of 14 Pachypodium namaquanum is one of the worst cases in the history of the Richtersveld National Park, due to the significant cultural, tourism and natural value of the plants. Due to the sensitivity of the species, they will not be able to be rehabilitated into their natural habitat and this will have a negative impact on the specific population."

The species are of great value and are seen as a valuable asset to the ARTP, which is the only national park in South Africa where the species are being conserved. All plants in the Northern Cape Province are protected and a permit is needed to remove, transport or possess these plants.

The Richtersveld National Park (part of the ARTP) is a contractual park, managed jointly by the local community board called the 'RGBK' and SANParks. It is the only national park where the community is allowed to live and farm within a national park.

In conclusion, Moolman said that he welcomes the conviction and "SANParks considers the poaching of succulents a serious offence and will not tolerate this type of poaching from members of the public. We will not rest until each and every suspect is convicted and the poaching is stopped."

Issued by:
South African National Parks (SANParks) - Arid Region Communications

Media enquiries:
Reynold "Rey" Thakhuli
SANParks Acting Head of Communications
Tel: 012 426 5203 Cell: 073 373 4999 or email: rey.thakhuli@sanparks.org

Genevieve Maasdorp
SANParks Regional Communications Manager - Arid Parks
Tel: 054 338 0600
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
192 Beiträge · seit 200825. Apr. 2022 ·
"Und es ist schon ein Schritt in die richtige Richtung, dass allein hier bis jetzt mein Beitrag rund 350-mal angeklickt wurde. Und wenns nur 10 Leute davon sind, so wie du, denen das Problem nicht am Allerwertesten vorbei geht, hab ich schon was erreicht."

...wollt' einfach nur sagen, es ist richtig, was Du da tust. Ich habe das z.B. noch nicht gewusst und es geht mir nicht am A... vorbei. Danke für die Info und viel Erfolg bei dem, was Du da tust!

Gruß michi
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit - aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Einstein)
Themenstarter468 Beiträge · seit 200727. Apr. 2022 ·
Liebe Lisolu,
ganz herzlichen Dank für dein Lob, deine Komplimente und auch für den möglichen Kontakt. Momentan bin ich ja noch mit SANBI und der National Botanical zugange, aber das gestaltet sich zäh und schwierig. Dennoch warte ich noch ab, was dabei herauskommt. Alles andere fände ich unhöflich. Trotzdem oder gerade deswegen bin ich froh und dankbar über jeden anderen, ernstzunehmenden Kontakt und habe mir Hilde schon vorgemerkt. Vielen Dank also nochmal und liebe Grüße von Barbara
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Themenstarter468 Beiträge · seit 200727. Apr. 2022 ·
Liebe M@rie,
vielen lieben Dank für deinen Beitrag. Und wie er passt - und wie wütend mich solche Vorfälle machen! Wenn man sich vorstellt, auf welch begrenztem Gebiet die Halfmense wachsen und unter welchen Bedingungen und wie langsam... Und dann kommen da welche, die das zerstören. Diesen Leuten ist ja oft nicht mal ein wirklicher Vorwurf zu machen - zu groß ist oft die Not -, aber diejenigen, die das Ganze anleiern, die könnte ich... Auffälligerweise sind es mal wieder die Asiaten, allen voran Südkoreaner und Chinesen, die sich da besonders "hervortun" . Sukkulentenliebhaber! Dass ich nicht lache! Habgierige Vollidioten, die alles haben müssen, was selten ist. Ob nun "Fingernagelpulver" vom Nashorn oder eben ausgewachsene Halfmense. So ein Exemplar durchzubringen ist übrigens ziemlich unwahrscheinlich. Aber Hauptsache haben, haben, haben. Meine Güte, müssen die alle kleine ... haben!!!
Ich habe mir vor ziemlich genau 14 Jahren auch ein Pachypodium namaquanum geleistet. Gekauft auf einer Sukkulentenbörse bei einem renommierten deutschen Kakteen- und Sukkulentenzüchter. 14 cm war die Pflanze damals groß - und mit Sicherheit nicht wild geerntet. Das könnte sich so ein Fachhändler gar nicht leisten. Heute, es lebt noch im selben Topf, ist mein Pachy knapp 28 cm groß. Und das unter Idealbedingungen. Da kann man sich vorstellen, wie alt die Halfmense im Richtersveld sind. Wie gesagt, ich könnte heulen!!!
Liebe und zornige Grüße von Barbara
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Ein halbstarker Halfmens im mittleren Jugendalter an seinem Naturstandort im Richtersveld. Hoffentlich kann er von dort aus auch heute noch ins Tal blicken!
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Mein Pachy in seinem winzigen Topf
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zuletzt bearbeitet 27. Apr. 2022
Themenstarter468 Beiträge · seit 200727. Apr. 2022 ·
Lieber Michi!
Vielen lieben Dank, dass du das einfach mal so sagst. Das ist ermutigend und freut mich sehr!
Frohe Grüße von Barbara
LINKS ZU ALLEN BISHERIGEN REISEBERICHTEN 2007 Afrikanische Augenblicke, Botswana 2008 Die Augen in Afrika, Botswana Sambia 2009 RegenZeitZauber, Namibia Botswana 2011 Wüsten voller Wunder, Südafrika Namibia Botswana 2013 SternStundenTage, Südafrika Namibia Botswana Zimbabwe 2014 WiederSehensFreude, Südafrikas Sukkulentenkaroo 2015 LebenTraumPfade, Uganda Ruanda Tansania 2018 Das Staunen im Walde, Madagaskar http://www.bariez.com Bilder aus Afrika, Reisetipps und Reiseblog
1’680 Beiträge · seit 200727. Apr. 2022 ·
es gab übrigens auch einen Fernsehbeitrag zum Thema
Südafrika: Jagd auf Kakteen-Schmuggler (Video verfügbar bis 26.04.2023)
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
16,9k Beiträge · seit 201219. Juli 2022 ·
Two arrested for protected plant species https://informante.web.na/?p=323015

... The duo, a Namibian and Chinese national were found with four Adenia pechuelii (elephant foot) plants; 15x Cyphostema plants; eight Commphoras plants; five plastics containing Welwitschia seeds and 12x plastics with different unidentified seeds. ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201220. Juli 2022 ·
Heute auch in der AZ:

ZWEI WEGEN BESITZES VON 27 GESCHÜTZTEN PFLANZEN VERHAFTET https://www.az.com.na/umwelt/zwei-wegen-besitzes-von-27-geschutzten-pflanzen-verhaftet2022-07-20?fbclid=IwAR3U4vm7iQQkzxInWSJG3F4ihhYlzCxKuZJbZ48OhjDD8A-nOxgRgqRaPNM

Ein namibischer und ein chinesischer Staatsangehöriger wurden am Samstag in Okahandja verhaftet, weil sie im Besitz von etwa 27 geschützten Pflanzenarten waren. Dazu gehörten vier Adenia pechuellii (elephant foot), 15 Cyphostema-Pflanzen, acht Commphoras-Pflanzen sowie fünf Plastiktüten mit Welwitschia-Samen und 12 Plastiktüten mit verschiedenen nicht identifizierten Samen. ...

LG
Logi
Themenstarter468 Beiträge · seit 200722. Juli 2022 ·
Hallo Logi!
Vielen Dank für deine Posts! Es freut mich sehr, dass du auf das Thema aufmerksam geworden bist, es wahrnimmst und uns daran teilhaben lässt! Das klingt jetzt bestimmt etwas seltsam, vielleicht sogar so, als hätte ich die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Was ich sagen will: jeder einzelne, der diese Problematik zur Kenntnis nimmt, sich drüber informiert und den Ernst der Lage erkennt, ist wieder ein kleiner Schritt in die Richtung, das Thema publik zu machen. Ich habe ja schon erzählt, dass es sogar in den betroffenen Ländern (und das sind nicht nur afrikanische), weitestgehend unbekannt ist, dass es Plant Poaching überhaupt gibt, geschweige denn, welche Ausmaße und Folgen das hat.
Ich hab jetzt mal einen Test gemacht: Logo entworfen, auf T-Shirt drucken lassen und das gute Stück öfter mal getragen. Fazit: ich wurde von vielen Leuten drauf angesprochen, Leute, die auch nichts davon wussten. Deshalb habe ich von diesem Logo vier druckfähige Farbvarianten zum kostenlosen Download bereitgestellt (druckfähig im Sinne von T-Shirt-Druckereien) und lade jeden von euch herzlich ein, davon Gebrauch zu machen. Lasst euch ein Shirt, ein Käppi oder irgendwas anderes damit bedrucken, zieht es im Urlaub vor Ort an und kommt mit den Leuten ins Gespräch. Jeder einzelne zählt.

FPP_Logo_4er-Gruppe.jpg



Und gerne stelle ich auf Anfrage auch andere Dateiformate zur Verfügung. Ein Klick auf diesen Link, auf der Seite dann ganz nach unten scrollen und Downloadlink anfordern.
Danke euch für die Aufmerksamkeit!
Liebe Grüße von Barbara
LINKS ZU ALLEN BISHERIGEN REISEBERICHTEN 2007 Afrikanische Augenblicke, Botswana 2008 Die Augen in Afrika, Botswana Sambia 2009 RegenZeitZauber, Namibia Botswana 2011 Wüsten voller Wunder, Südafrika Namibia Botswana 2013 SternStundenTage, Südafrika Namibia Botswana Zimbabwe 2014 WiederSehensFreude, Südafrikas Sukkulentenkaroo 2015 LebenTraumPfade, Uganda Ruanda Tansania 2018 Das Staunen im Walde, Madagaskar http://www.bariez.com Bilder aus Afrika, Reisetipps und Reiseblog
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2022
16,9k Beiträge · seit 201228. Okt. 2022 ·
95 ILLEGAL AUSGEGRABENE ELEFANTENFÜSSE NEU EINGEPFLANZT https://www.az.com.na/bild-des-tages/95-illegal-ausgegrabene-elefantenfube-neu-eingepflanzt2022-10-28

Am vergangenen Samstag wurden 75 Adenia pechuelii (Elefantenfuß) Bäume auf der Erongo Rocks Farm abgeliefert. „Diese Bäume wurden illegal ausgegraben und dann vom Umweltministerium gerettet, und wir fühlen uns privilegiert, sie in Empfang zu nehmen und ihnen ein neues Zuhause auf unserer Farm zu geben“, ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201206. Dez. 2023 ·
Aktuell, von heute:

Nachfolgend ... eine Liste namibischer Pflanzen, die durch die zunehmende Wilderei besonders gefährdet sind.

Link

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201220. März 2024 ·
PFLANZEN IM WERT VON RUND 80 000 BESCHLAGNAHMT

Drei Männer wurden am Freitag am Namasira-Kontrollpunkt in der Kavango-West-Region verhaftet, weil sie angeblich sieben Säcke der Cyphostemma bainesii-Pflanze ohne die erforderlichen Genehmigungen besaßen. Laut dem Wochenendbericht hatten die Männer 429 Kilogramm der Cyphostemma bainesii-Pflanze im Wert von 79 288 N$ in ihrem Besitz. ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201224. Juli 2024 ·
CRIMINAL SYNDICATES TARGET NAMIBIA’S PLANTS

Die illegale Ernte und der illegale Handel mit Pflanzen haben in Namibia in den letzten Jahren sprunghaft zugenommen. Die
Zahl der Festnahmen von Verdächtigen wegen Pflanzenkriminalität ist von drei im Jahr 2021 auf 42 im letzten Jahr gestiegen. Laut dem Namibia National Wildlife Protection Report für 2024 erfreut sich die namibische Flora im Zierpflanzenhandel zunehmender Beliebtheit, was auf den Online-Vertrieb zurückzuführen ist. Die im Bericht enthaltenen Statistiken zeigen, dass im letzten Jahr 1.211 Pflanzenprodukte beschlagnahmt und 18 Fälle im Zusammenhang mit Pflanzenkriminalität registriert und neun Fälle abgeschlossen wurden. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201228. Juli 2025 ·
Plant poaching on a steep incline

Namibias Sukkulenten werden in einem Ausmaß gewildert, das ganze Arten schnell ausrotten könnte – und das auf einem globalen Zierpflanzenmarkt, der sich des angerichteten Schadens weitgehend nicht bewusst ist.
Laut dem Namibia National Wildlife Protection and Law Enforcement Report für 2024 stellt der Handel mit lebenden Pflanzen eine enorme Bedrohung für namibische Sukkulenten und Pachycauls dar. Im Jahr 2024 wurden erneut große Mengen lebender Pflanzen beschlagnahmt, obwohl die Anzahl der Festnahmen und Beschlagnahmungen niedriger war als im Jahr 2023.
Der Bericht stellte fest, dass die genaue Anzahl der unentdeckten Sendungen zwar nicht bekannt ist, vorläufige Untersuchungen jedoch darauf hindeuten, dass die Zahl beträchtlich ist.
Beschlagnahmungsaufzeichnungen zeigen, dass der Elefantenfuß (Adenia pechuelii) im Jahr 2023 mit 326 konfiszierten Pflanzen die am häufigsten betroffene Art war. Im Jahr 2024 verlagerte sich der Fokus auf Kobas (Cyphostemma): Insgesamt wurden 465 Pflanzen beschlagnahmt.

„Alle diese Pflanzen wachsen langsam und sind in lokalen Gebieten nur spärlich verbreitet. Sie werden als endemisch oder nahezu endemisch in Namibia eingestuft“, so der Bericht. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201207. Mai 2026 ·
Protected plants seized near Arandis

Geschützte Pflanzen in der Nähe von Arandis beschlagnahmt:
Die Behörden haben 295 geschützte Elefantenfuß-Pflanzen sichergestellt, nachdem zwei Verdächtige in der Nähe von Arandis festgenommen wurden.

Der Fall steht im Zusammenhang mit mutmaßlicher Pflanzenwilderei in der Nähe von Arandis, nachdem am 25. April Informationen über die mögliche illegale Ernte von Sukkulenten in der Nähe einer Mine eingegangen waren.

Dem Einsatzbericht zufolge beobachtete ein Polizeiteam, das auf der Straße zwischen Usakos und Arandis unterwegs war, einen weißen Pick-up, der im Raum Valencia mit hoher Geschwindigkeit fuhr. Zwei Männer sollen dabei beobachtet worden sein, wie sie 50 kg schwere Säcke mit Adenia pechuelii , allgemein bekannt als Elefantenfuß, verluden. ...



LG
Logi