YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201825. Feb. 2020 ·
02.11.18 geführte Morgensafari im SLNP
Da am 03.11. ein etwas längerer und härterer Fahrtag anstand haben wir uns für eine geführte Morgensafari im SLNP angemeldet. Mal einfach reinsitzen und geniessen. Der Guide fand dann auch Ruckzuck die erste Katze die hätten wir sicherlich übersehen 😗
aber folgende war nicht zu übersehen.... 🤩
Da der Eintritt für den ganzen Tag gilt, sind wir am Abend nochmals auf eigene Faust rein. Die Löwen waren immer noch beim Büffel die Trockenheit sorgt auch für stetigen Nachschub, da die Büffel ans Wasser müssen und dann im schlammigen Untergrund stecken bleiben.....
In der Schweiz daheim, auf der Welt zuhause
YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201802. März 2020 ·
auch hatten wir noch tolle Sichtungen
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201802. März 2020 ·
03.11.18 South Luangwa NP -> Kapishya Hot Springs über die 05 Escarpment Road
Vorab, ein langer und anspruchsvoller Fahrtag aber auch sehr spannend und ereignisreich. Auch nicht jedermanns Sache. Mit leider fast keinen Fotos, da vor lauter Aktion schlicht vergessen und nicht dazu gekommen 🤩 Auch hielten uns die TseTse Fliegen ab das Fahrzeug zu verlassen oder die Fenster zu öffnen. Frühmorgens gings los, wir wussten auch ohne Zwischenfall werden wir diesen Tag voll ausreizen. 06:00Uhr öffnete das Gate zum SLNP die Formalitäten haben wir bereits am 02.11 beim Pförtner erledigt, so mussten wir nur schnell ins Büro um zu zahlen und waren binnen 5 Minuten durchs Gate. Für den Transit bezahlt man den vollen Eintritt, aber Hand aufs Herz wollte ich hier so ein Offroad Erlebnis haben müsste ich viel tiefer in die Tasche greifen. Und die Parks zu unterstützen ist generell nicht schlecht 😉 . Man verlässt den Park im Norden, ab dann kommt eine ziemliche Wellblechstrecke max. 15kmh und zwei Flussbettquerungen bis es mal langsam zu steigen beginnt. Durch Elefanten umgeknickte Bäume konnten wir glücklicherweise zweimal Umfahren. Beim dritten Mal gab es aber kein Durchkommen so blieb nichts anderes übrig als auszusteigen und den Baum abzusägen, die vielen TseTse Fliegen schwirrten zwar wie wild umher aber mich zu stechen unterliessen sie glücklicherweise, so kam ich mit nur einer Handvoll juckenden Stichen davon.
Die Piste wird dann richtig steil, bis 40 Grad und steinig. Die Höhenmeter müssen ja irgendwo gemacht werden. Die zwei steilsten Stellen (Serpentinen) haben gegossene Betonplatten wovon wir aber eine Umfahren mussten da beim Übergang wohl bereits einige hängengeblieben sind und sich eingegraben haben, das Wasser hat dann wohl noch den Rest gegeben. Der Übergang war so ausgewaschen, dass wir aufgesessen wären. Zwischen den Steinen muss man sich seinen Weg suchen und natürlich höllisch aufpassen keinen Plattfuss reinzufahren. Denn an so einer Stelle einen Platten zu haben oder Reifen zu wechseln ist eine riesige Herausforderung. Und die TseTse Fliegen sind da das kleinste Problem. Oben angekommen sind wir an einem Gate aufgehalten worden. Kurz die Formalitäten ins Buch eingetragen und festgestellt, dass wir seit über einer Woche die ersten waren. Den Kindern vom «Ranger» haben wir noch ein paar Buntstifte überreicht.
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201802. März 2020 ·
schlechtes Bild, macht aber den Höhenunterschied auf kurzer Strecke gut sichtbar.
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201802. März 2020 ·
Irgendwo zwischen «Passhöhe», Teerstrasse und keinen TseTse Fliegen haben wir eine kurze Rast mit belegten Broten gemacht. Als ich den Motor wieder startete fiel mir ein leicht fauliger Geschmack auf. Kurzer Gang um den Wagen aber nichts Aussergewöhnliches entdeckt und nach ein paar Metern fahrt auch wieder vollständig verflüchtigt. Ich tat es als durch steiles Gelände und starkem Gerüttel paar Tropfen von der Klimaflüssigkeit auf heissem Motor ab. Die Weiterfahrt lief gut und auf der Great North Road hatte es mässigen Verkehr so erreichten wir nach ca. 10 stündiger, abenteuerlichen und anstrengender Fahrt unser Ziel Kapishya Hot Springs. Bei Mell und Marc hatten wir bereits von zuhause eine Übernachtung in einem der schmucken Bungalows gebucht. (Campsite gäbe es auch). Gleich mal die Badehose an und rein in den warmen Naturpool, welch wohltat nach dieser Fahrt. Überhaupt haben sich Mel und Marc ein wunderbares Idyll geschaffen. Lange Fahrt und heisse Bad geben Durst, so genossen wir an der Bar erfrischende Drinks bis Marc uns mit «Who owns the terrible smelly car in front of my door» begrüsste. Da war es wieder der Geruch nach faulen Eiern aber dank Marc war die Ursache auch schnell geklärt, und mein Wissen erweitert. Nicht die Kühlflüssigkeit der Klimaanlage war das Problem, sondern unsere Anlassbatterie hatte kein Wasser mehr und die Zellen hatten sich bereits miteinander verschmolzen. Da Wochenende war, war sein Mechaniker nicht vor Ort und er wusste nicht ob er noch eine Batterie dahätte. Da ich ein bisschen Ahnung von Elektrik habe machte ich mir auch nicht Sorgen da wir noch eine zweite Batterie hatten und schlimmstenfalls Überbrücken konnten. Ein Ingenieur, der auf der Campsite übernachtete und alles mitbekam konnte gar nicht verstehen, dass wir es so locker nahmen. Hier im Busch gäbe es schliesslich kein ADAC. Manchmal trifft man an den abgelegensten Orten auf komische Leute 😐
Respekt! Wir sind die Strecke Mitte August 2018 gefahren, aber allein haben wir uns das nicht getraut... 😁
Unsere Begleitung aus Lusaka hat uns erklärt, daß die Strecke bisweilen nur 1x pro Woche befahren wird, was ihr ja bestätigt habt.
Gruss Eva
YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201804. März 2020 ·
Danke 🙂 Ja das war ein ganz anspruchsvoller Abschnitt insbesondere habe ich in der Vorbereitung fast "nur" über die umgekehrte Richtung gelesen. Im nachhinein bin ich froh den Weg von unten nach oben gefahren zu sein (hoch ist mir einfach lieber wie runter 🤪 ) Mein "Heldenstatus", ist bei Bella, auch um ein paar Punkte gestiegen 😗 Aber auch für Sie gibt es das Kränzchen für die weltbeste Beifahrerin 😘 Dieser Abschnitt sollte auch nicht als erster Offroad Kontakt genutzt werden.
Oh ja, runter möchte ich es auch nicht fahren. Ich hatte mehrere Stellen, wo unser Wagen (mit knapp 3t) mit voll durchgetrener Bremse langsam wieder nach unten gerutscht ist. War nicht lustig...
YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201807. März 2020 ·
04.11.18 Einfach Sein……
Ausgeschlafen und vom leckeren Abendessen gestärkt, entschlossen wir uns noch eine Nacht zu verlängern. «Morgenspaziergang» auf den nahegelegenen Hügel. Merke bereits um 10:00Uhr kann es heiss sein 😉
Siehe T-Shirt
Es war auch schön einfach mal zu laufen, was man ja in den Parks nicht unbedingt tun sollte. Jedenfalls nicht ohne Guide.
Danach nochmal ein herrliches Bad bei der Quelle und eine spät nachmittägliche Massage. Am Abend verwöhnte uns Mell und ihr Team nochmals mit ihren Kochkünsten.
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201807. März 2020 ·
05.11.2018 Kapishya Hot Springs --> Kasama --> Chishimba Falls
Nach dem gemütlichen Frühstück brachen wir Richtung unserem Nachtlager auf. Der Wagen sprang trotz defekter Batterie an. Marc hat uns eine schöne Wegbeschreibung inkl. Skizze zu dem Best Mechanik in Town mitgegeben. Zuerst auf Sand dann auf Teer gings Richtung Kasama. Auf direktem Weg zur Werkstatt. Aufgeräumter Laden mit jedem erdenklichen Ersatzteil. Jedoch fast kein Werkzeug, gut hatten wir alles dabei 😉 An Batterien hatten Sie eine tolle Auswahl. Preis abgemacht und einbauen «lassen». Hatten vorher mit Pete von Hemingways alles abgeklärt und der vereinbarte Preis lag im Rahmen.
Der gesamte Spuk dauerte keine 30min. 😎 In Kasama haben wir noch getankt und unsere Vorräte aufgefüllt. Denn nun war wieder Campen angesagt. Kurze Weiterfahrt zu den Chishimba Falls und unser Nachtlager aufgeschlagen. Wir hatten dann noch genügen Zeit die Fälle zu «erkunden».
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201808. März 2020 ·
06.11.18 Chishimba Falls --> Lake Tanganyika Ndole Bay Lodge
nach einem kleinen Frühstück (Cockies und Kaffee) fuhren wir auf Teer Richtung Mporokosa und kamen zügig voran. In Mporokosa zweigt die Strasse Richtung Nsumbu ab und wird zur Piste. Da sich langsam ein Hüngerchen anbahnte entschlossen wir uns auf der Strecke für einen Frühstücksstopp 😁
wie sooft in Afrika begegnet man stundenlang niemandem, aber sobald man einen Pinkelstopp oder ähnliches macht kommt sicher ein Fahrzeug. So auch dieses Mal kaum alles vorbereitet kam ein Armeefahrzeug vorbei. Sie hatten schon früh die Geschwindigkeit reduziert und die Staubentwicklung war gering. Zum Glück waren es keine, ich fahr in 3Wochen 4500km Touristen, sonst wäre wohl unser «Frühstücksbuffet» verstaubt gewesen 😣 War unsererseits auch nicht der ideal ausgesuchte Rastplatz. 😗 Unser Angebot auf einen Kaffee haben die Herren mit einem Schmunzeln ausgeschlagen. Frisch gestärkt kamen wir weiterhin gut voran. Die letzten ca. 15km waren dann noch ziemlich mühsam und man kommt nur schleppend voran. Aber meistens mit dem Blick auf unser ersehntes Ziel.
Die Campsite bei der Ndole Bay Lodge hatten wir auch bereits von daheim gebucht. Wir waren dann vom schönen und einsamen Plätzchen überwältigt.
aber bis wir den Standplatz erreicht hatten brauchte es noch einen «kleine» Kraftakt.
doch Craig holte schnell Hilfe
und der Wagen war Ruckzuck wieder draussen und der Zeltaufbau konnte beginnen. Für das Nachtessen gingen wir ins Restaurant der Lodge. Wo wir noch den einzigen Gast der Lodge kennenlernten.
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201809. März 2020 ·
07.11.18 Schwimmen im Lake Tanganyika
Heute soll es ein gemütlicher Tag, mit einfach nichts tun, sein. Zwischendurch sich im See abkühlen, lesen, Wäsche waschen und, da das Verlängerungskabel zu kurz war, den Kühlschrank «ausbauen» und in die Nähe einer Steckdose tragen. Welche sich im gedeckten BBQ Bereich neben den Toiletten und Duschen fand. Auch buchten wir für den Folgetag die Safari mit Boot.
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201809. März 2020 ·
08.11.18 Ndole Bay Lodge / Game Drive mit Boot
Punkt 06:00 Uhr kam Josh uns abholen und wir gingen den Strand entlang zum «Hafen». In rasanter und durch die Wellen holpriger Fahrt ging es an «saisonalen» Fischerdörfer vorbei Richtung Kala Bay.
Mal eine zaghafte Frage: Hättet ihr beim Baden keine Bedenken wegen Bilharziose? Der See ist ja traurigerweise arg an der Belastungsgrenze und fast überall gehen die Abwässer ungeklärt in den See...
Gruss Eva
YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201809. März 2020 ·
Jein, es war daheim schon ein Thema aber wir haben uns vorgängig informiert. Sprich hier im Forum findet man gute Artikel über den Südzipfel des Tanganyika Sees. Auch haben wir unsere Impfärztin darauf angesprochen (auch Afrikareisende). Sie meinte bei allfälligen Symptomen, zu Hause sofort den Arzt aufsuchen, und auf eine spezifische Untersuchen beharren. Auch haben wir dann vor Ort mit Craig gesprochen. Sie bieten diverse Wassersportarten inkl. Tauchen an. Auch findet da immer wieder THE SWIM FOR NSUMBU statt. Mulmig war es uns eher wegen den Krokos 😕 weit vom Steg sind wir nicht geschwommen. 😎 Aber herrlich war es 😉
YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201830. März 2020 ·
So, jetzt geht es auch mal hier weiter 😉
09.11.18 Ndole Bay Lodge
Wir verbrachten den Tag auf, am und im Wasser. Ein gemütlicher Schlusstag am Lake Tanganyika. Den Nsumbu NP besuchten wir nicht. Craig meinte wir würden höchstwahrscheinlich keine Sichtungen haben und der Weg dahin und die Wege im Park sind in desolatem Zustand.
Einfach mal den Blick auch in die Ferne schweifen lassen 😎
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201830. März 2020 ·
10.11.18 Ndole Bay Lodge --> Lumangwe Falls // Waterfall Road
(Wer braucht da die VicFalls 😗 )
Nach Frühstück und Abschied nehmen fuhren wir Richtung Kampela da verzweigt sich die Piste und wir schlugen uns am Lake Mweru Wantipa entlang Richtung Kaputa
in Kaputa empfehle ich die Bäckerei links aus der Richtung kommend. Die leckersten Muffins in Town 😄 auch haben wir noch etwas anderes Süsses gekauft (Name unbekannt eine Art brotähnlichen Kuchen) auch sehr lecker. Bis und nach Kaputa kommt man an diversen Kontrollposten vorbei. Alle Militärs waren sehr freundlich, kurzer Schwatz, Formular ausfüllen und weiter. Auch landschaftlich war es sehr abwechslungsreich. Weiter fuhren wir zu den Kundabwika Fällen wo wir einen Zwischenstopp machten.
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201830. März 2020 ·
weiter zu unserem Nachtlager an den Lumangwe Fällen
Ausblick vom Stellplatz auf die Fallkante
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YtramixThemenstarter301 Beiträge · seit 201830. März 2020 ·
11.11.18 Lumangwe Falls --> Mumbuluma Falls
am Morgen stiegen wir zum Becken hinab
und bereiteten uns auf die Weiterfahrt vor, mit Tagesziel +/- Mansa. Über ein paar Kilometer Piste und Teer gelangten wir nach Kawambwa wo wir unser Diesel Vorrat ergänzten. Ganz nach dem Motto, wenn du tanken kannst, dann tanke! 🤩 Weiter sind wir auf Teer Richtung Mbereshi wo wir einen Abstecher zu den Ntumba Chushi Falls unternahmen. Auch ein schönes Fleckchen Erde