NINina8546 Beiträge · seit 201727. Feb. 2020 · Hallo,
ich kann den vielen Meinungen nur zustimmen... die Planung ist zu straff. Machbar sicherlich, aber ich bin mir sicher wenn ihr vor Ort seid, werdet ihr es bereuen so einen engen Fahrplan zu haben.
Wir haben dies selbst auf unserer ersten Reise durch Namibia gemacht. Was soll ich Euch sagen, wir reisen nu nzum dritten Mal in dieses bezaubernde und beeindruckende Land. Schon auf unserer letzten Reise haben wir uns viel Zeit gelassen.
Unterteil Namibia lieber in 2-3 Reisen und geniesst es auch vor Ort.
Wir reisen fast ausschliesslich mit dem Dachzelt, buchen nur ausnahmsweise mal eine Lodge, denn wir lieben es in unserem Dach zu schlafen und die Campsite haben oft sehr schoene einsame Lagen.
Ich moechte Euch gern noch ein paar Tipps bei der Planung geben.
Ein paar Campsites die ich empfehlen an:
1. Bagatelle Game Ranch (die Campsites liegen etwas abgelegen und die letzten Campsites haben eine schoene Moeglichkeit die Duene hochzulaufen und dort den Sonnenaufgang zu beobachten)
2. Wir halten uns eher selten in Staedten auf... von daher schlafen wir in Swakopmund immer im Sophia Dale Base Camp (hier kannst Du wunderbar campen und die Besitzer sind soooooo nett und hilfsbereit). Wir haben hier in Walvis Bay eine Quadtour gemacht, bei Fanie Du Prez... kann ich nur empfehlen). Dieses Jahr haben wir eine Sandwichharbour Tour gebucht.
3. Klein Aus Vista... eine bezaubernde Campsite mit einigen Wanderrouten. Wir lieben diese Campsite... das Lichtspiel dort. Wirklich toll.
4. Im Damaraland: Mowani Mountain Camp (dort gibt es auch ein paar Campsites). Wir verbringen immer 2-3 Naechte dort. Im ganzen Damaraland gibt es so viel zu entdecken.
5. Etosha: Onguma kann ich Euch ans Herz legen
6. Sesriem: Wir uebernachten hier im Elegant Desert Eco Camp (man brauch noch 1 Stunde). Die Zelte die dort angeboten werden stehen sehr einsam... durch Zufall sind wir dort gestrandet und haben uns in dieses Ecocamp verliebt.
7. Richtung Fishriver Canyon wuerde ich auch eine Zwischennacht einplanen, waere mir zu stressig.
Ich kann Euch wirklich nur sehr ans Herz legen, fahrt weniger Strecke und verbringt mehr Zeit vor Ort. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass Ihr so viel sehen wollt wie moeglich, aber Ihr werdet im positiven Sinne erschlagen von Eindruecken. Und das alles laesst sich in Ruhe viel besser aufsaugen.
Falls Du noch Fragen hast, kannst Du mir sonst auch gern eine persoenliche PM schicken.
Lieben Gruss
Nina
PatnhiThemenstarter16 Beiträge · seit 202027. Feb. 2020 · Also erstmal Danke an alle, die hier hier Input und Tipps geben! Am liebsten würde ich sie ausnahmslos alle umsetzen, aber wie so oft im Leben ist Zeit leider ein limitierender Faktor.
Natürlich ist jeder Hinweis willkommen und wird von uns bedacht und einiges wird dann eben umgesetzt und anderes nicht.
Menschen sind verschieden und wir alle stellen uns unseren Urlaub ein bisschen anders vor, auch wenn uns alle de Faszination für Namibia eint und wir bestimmt alle miteinander in vielen Punkten Überschneidungen haben so sind allein hier in dieser Diskussion tlw. schon total gegenläufige Meinungen zu finden: Für den einen sind z.B. die Wasserlöcher in Etosha ein abgedroschenes Zooerlebnis, für den anderen hingegen ein spannender Tierfilm! Der eine will in zwei Wochen so viel sehen wie möglich, der nächste würde am liebsten zwei Wochen nur an einem Ort bleiben und Sterne beobachten.
Einige Tipps von euch haben wir direkt umgesetzt (z.B. zwei Nächte außerhalb des Parks in einer privaten Lodge rund um Etosha verbringen, einige staatliche Camps eher meiden, vorgeschlagene Touren machen zB. in WDH, Swakopmund oder rund um Lüderitz etc.), also versteh ich den Vorwurf nicht so ganz wir seien beratungsresistent 😉
Auch die Tipps zu Kartenmaterial und Routing haben uns durchaus sehr geholfen.
Nochmal: Ich finde es super, dass hier so viele schreiben und jede, wirklich jede Meinung ist wertgeschätzt, hilfreich und willkommen!
Wir müssen leider damit klarkommen, dass wir für das erste Mal leider nur drei Wochen Zeit haben, zum ersten Mal in Namibia sind und natürlich gerne einen umfassenden und abwechslungsreichen Eindruck mitnehmen wollen. Ich verstehe den Ansatz total, vielleicht besser 2-3 Reisen daraus zu machen, aber wir haben uns denke ich ja schon für's erste örtlich eingeschränkt und allein der nun von uns ignorierte Norden ist sicherlich ein Grund, unbedingt wiederzukommen. Auch das einige Fixpunke wie zB. der Tok Tokkie Trail oder gewisse Lodges nur noch an bestimmten Daten verfügbar sind schränkt unsere Planungsmöglichkeiten natürlich ein.
Für meine Freundin und mich sind auch mal längere Fahrstrecken und ein, zwei Tage die man nur im Auto verbringt okay.
Wir haben das durchaus schon auf anderen Reisen gemacht und ich persönliche fahre auch im Alltag öfters recht lange Strecken, die für andere vl. zu stressig sind. Klar ist Europa nicht vergleichbar mit den Pisten in Namibia und ihr habt sicherlich auch den Erfahrungsvorsprung hier, aber dennoch kennen wir uns selber gut und für ein, zwei Etappen haben wir beschlossen diese Anstrengung in Kauf zu nehmen, wohlwissend dass weniger manchmal auch mehr sein kann. Dass es dann trotzdem Leute gibt, die schreiben das hätten sie auch so gemacht und dass es kein Problem für sie gewesen ist, freut uns natürlich weil wir sehen dass unsere Pläne nicht komplett unrealistisch sind.
Ich fasse gleich nochmal unseren überarbeiteten Routenplan zusammen (alle Änderungen ggü. meinem ersten Post kommen direkt aus der Diskussion hier im Forum, dennoch wird sichrlich jetzt auch nicht jeder sagen, er würde das genauso machen).
Außerdem waren jetzt auch nochmal in den letzten Beiträgen wirklich ein paar tolle Tipps dabei, auf die ich auch noch gerne seperat eingehen möchte.
PatnhiThemenstarter16 Beiträge · seit 202027. Feb. 2020 · Überarbeitete Route:
16.10. Akunft Windhoek (6:30 morgens): Auto abholen, einkaufen.
Übernachtung im Vondelhof Guesthouse
17.10. Weiterfahrt in die Kalahari
Übernachtung auf dem Bagatelle Campingplatz
18.10. Lange Etappe (früh losfahren) zum Fishriver-Canyon
Übernachtung: Fish River Lodge
19.10. Ruhetag, ggf. Fahrt runter in den Canyon
Übernachtung: Fishriver Lodge
20.10. Weiterfahrt nach Aus "hintenrum" über C 13 / D 463 Richtung Lüderitz
Wenn es zeitlich reicht Ausflug nach Kolmanskop kurz vor Schließung
Übernachtung: Klein-Aus-Vista
21.10. Lüderitz
Pomona-Bogenfels-Tour und Stadtbummel
Übernachtung: Zur Waterkant Guesthouse
22.10. Weiterfahrt Richtung Sesriem auf der D707
Übernachung: Oshana Campingplatz ODER Elegant Desert Eco Camp
23.10. Ruhetag rund um die Gegend von Sesriem/Sossousvlei
ggf. frühmorgens und/oder zum Sonnenuntergang Elim Düne, Big Daddy
Übernachtung: Oshana Campingplatz ODER Elegant Desert Eco Camp
24.10. Rückfahrt zum Tok Tokkie Trail und Beginn des Trails (startet mittags)
Übernachtung: Unter freiem Himmel
25.10. Tok Tokkie Trail
Übernachtung: Unter freiem Himmel
26.10. Rückkehr vom Tok Tokkie Trail (mittags) und Weiterfahrt in die Naukluft Berge
ALTERNATIVE: Statt Naukluft Berge Weiterfahrt Richtung Swakopmund über den Spreeghoogte Pass
Übernachtung: Naukluft Resort Campside // offen
27.10. Wanderung des Waterklooft Trails (Alternative: ein Teil des 4x4 Naukluft Trails fahren)
ALTERNATIVE2: Spreeghoogte Pass, Ruhetag
Übernachtung: Naukluft Resort Campside
28.10. Weiterfahrt nach Swakopmund über via C14 über den Kuiseb Pass
Übernachtung: Meike's Guesthouse
29.10. Erlebnis- und Ruhetag in Swakopmund
Living Desert Tour mit Tommy Collard
Alternative: Kanutour www.ecomarinekayak.com/
Übernachtung: Meike's Guesthouse
30.10. Weiterfahrt nach Norden mit Zwischenstopp im Damaraland
Noch unklar ob entlang der Küste über die C34 (Cape Cross, Springbockgate) oder entlang des Brandbergs durchs Damaraland
Übernachtung: Hoada Campsite
31.10. Weiterfahrt nach Etosha
Übernachtung: Okaukuejo Camp mit geplanter Nachtsession am Wasserloch 😉
02.11. Etosha (außerhalb, Ruhetag)
Übernachtung: Onguma The Fort (wir haben nochmal gewechselt statt Onkoshi)
03.11. Etosha (außerhalb, Ruhetag oder nochmal Game Drives)
Übernachtung: Onguma The Fort
04.11. Weiterfahrt zum Waterberg Plateau
Übernachtung: Plateau Campsite
05.11. Waterberg Plateau, Wanderung/Ruhetag
Übernachtung: Plateau Campsite
06.11. Rückfahrt Richtung WDH mit Zwischenstopp auf Guestfarm
Übernachtung: Düsternbrook Guestfarm
07.11. Rückgabe des Autos in WDH, Katatura Tour mit Carsten Möhle,
abends Rückflug
Jemand zufällig auch in diesem Zeitraum hier irgendwo unterwegs?
Freuen uns nach wie vor über Tipps und Erfahrungen aus erster Hand v.A. zu den einzelnen Epochen 🙂
Und zur Gesamtroute:
Wir sind immer noch am Überlegen ob wir Seriem streichen, allerdings ist der Tok Tokkie zeitlich bereits fix gebucht, d.h. den können wir leider nicht vorschieben (nach Lüderitz) und dafür mehr Zeit in und um Swakopmund oder eine zusätzliche Übernachtung im Damaraland einlegen. Wenn wir Sesiem streichen, was wäre denn eine sinnvolle Alternative zwischen Lüderitz und dem Tok Tokkie?
Beatnick1’721 Beiträge · seit 201627. Feb. 2020 · Hallo Patnhi,
wir sind 2015 auch von Bagatelle zur - übrigens ganz fantastischen - Fish River Lodge gefahren, das war kein Problem. Für die letzten knapp 20 Kilometer Zeit nehmen, sehr felsig und uneben zum Teil der Weg. Wir sind von Klein Aus nach Lüderitz und zur Kolm.Koppe gefahren. Den TTT hatten wir auch drin, überragend! Die Reihenfolge ist natürlich an der einen Stelle sehr unglücklich, aber anscheinend nicht zu ändern. In der Signatur ist ein Reisebericht 2015, vielleicht ganz hilfreich.
Viele Grüße,
Bettina
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200627. Feb. 2020 · Hallo Patnhi,
ALTERNATIVE: Statt Naukluft Berge Weiterfahrt Richtung Swakopmund über den Spreeghoogte Pass
das wäre in etwa so, als würdest Du von Hamburg nach Berlin über den Brenner fahren 😉 Spreetshoogte liegt nun so gar nicht sinnvoll auf der Strecke von Tok Tokkie nach Swakopmund.
Weiterfahrt nach Aus "hintenrum" über C 13 / D 463 Richtung Lüderitz
Wenn es zeitlich reicht Ausflug nach Kolmanskop kurz vor Schließung
VErstehe ich ebenfalls nicht. Fish River Lodge, hinten herum nach Aus und dann Kolmanskuppe vor 13 Uhr anschauen (das wird schon sehr sehr sehr eng!) und dann wieder nach Aus, um dann am kommenden Tag nach Lüderitz zu fahren?
Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Sasa2’391 Beiträge · seit 201628. Feb. 2020 · Hallo Patnhi,
Wenn ihr in Aus ankommt durftet ihr es eher nicht mehr bis Kolmanskupp schaffen, aber ihr könnt die Wildpferde suchen
In der Nähe von Aus ist eine Wasserstelle
Falls ihr Sessriem streicht, dann gibt es viele Möglichkeiten. Entweder ihr bleibt länger in der Kalahari, was zu empfehlen ist und/oder macht bei den Köcherbäumen eine Nacht, auch wirklich schön.
Alternativ bleibt ihr zwei Nächte an der C707. Wir sind nur durchgefahren und das ist einfach viel zu schade.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html MAMarkus6151’042 Beiträge · seit 201601. März 2020 · Sasa schrieb:
Wenn ihr in Aus ankommt durftet ihr es eher nicht mehr bis Kolmanskupp schaffen, aber ihr könnt die Wildpferde suchen
In der Nähe von Aus ist eine Wasserstelle
Ja, Kolmankupp macht man morgens. Man fährt aber den halben Tag vom Fishriver Canyon bis nach Aus... 😉
Sasa schrieb:
Falls ihr Sessriem streicht, dann gibt es viele Möglichkeiten.
Wenn man das erste Mal nach Namibia fliegt wird man sicher nicht Sesriem streichen. 😛
Da würde ich eher den Trail streichen, dann gibt es auch wieder viele Möglichkeiten.
Sasa schrieb:
Entweder ihr bleibt länger in der Kalahari, was zu empfehlen ist
?!? Warum?
Sasa schrieb:
und/oder macht bei den Köcherbäumen eine Nacht, auch wirklich schön.
Weil man zwanghaft versucht die Route zu ändern?
Sasa schrieb:
Alternativ bleibt ihr zwei Nächte an der C707. Wir sind nur durchgefahren und das ist einfach viel zu schade.
Ich würde eine Woche mehr Urlaub nehmen.... 😄
Ich kenne nur die D707 und die ist 123 km lang. Zwar landschaftlich auch schön aber dort zwei Nächte bleiben statt Sesriem?
Diese Ratschläge kann ich auch nicht nach vollziehen. 😮
Ich würde nach dem Tok Tokkie Trail auf direktem Weg nach Swakopmund fahren und mir den Spreeghoogte Pass für das nächste Mal Namibia aufheben. 😉 Wobei die Tour jetzt schon weitestgehend "rund" ist. Das funktioniert so.
Gruß Markus
Malbec661 Beiträge · seit 201501. März 2020 · Hallo Pathni
Du schreibst ihr wollt Landschaft und Einsamkeit genießen
Ich verstehe die Begeisterung für Lüderitz und Swakopmund nicht!!
Zur Route : Im vergangenen Jahr besuchten wir den Süden Namibias ....nicht zum 1.x!
Zuerst die Canyon Lodge wo man viele Möglichkeiten zum Wandern um den Canyon hat, dann nach Süden dem mit Zwischenstopp bei Noroshama/Aussenkehr.
Dem Oranje River entlang weiter über Rosh Pinah zur Fish River Lodge ( wunderschöne Route) wo wir zum Glück nur eine Nacht verbrachten. Wenn man nicht in den Canyon darf hat man dort nur die Möglichkeit sich auszuruhen.
Statt Lüderitz in Klein Aus übernachten das nicht so weit davon entfernt ist.
Du schreibst ihr wollt Landschaft und Einsamkeit genießen
Grüessli
Malbec
Sasa2’391 Beiträge · seit 201601. März 2020 · Markus, warst du schonmal länger an der D707 und hast die Farben bei sonnenauf- oder Untergang erlebt?
Du brauchst das ja nicht nachvollziehen können, war ja bloß ein Vorschlag auf Grund der Frage, was man mit den 2 Tagen machen kann, wenn man Sessriem weg läßt. Wo ich z.B. nie mehr hin muss. Dieser Massenandrang ist nicht meins. Man kann sich natürlich ins Hidden Vlei flüchten, da ist dann Ruhe. Big Daddy mir hunderten anderen Besteigen habe ich mir auch gespart. Da war Düne 7 in Swakop viel schöner. Da ist man in der Woche meist alleine.
Jeder hat seine Vorlieben, aber da ja nunmal nach Landschaft und Einsamkeit gefragt wurde wird man da an der D707 bestimmt fündig.
Vor allem als Camper soll es dort fantastisch sein.
Achso, und deine Frage zur Kalahari ist nicht ernst gemeint oder? Da könnte ich auch ne Woche verbringen.
Die Köcherbäumen liegen übrigens auf dem Weg, nur war dort keine Übernachtung geplant. Was schade ist, denn nur im Abendrot oder früh Morgens erlebt man den wirklichen Zauber dort, wie an so vielen anderen Orten in Namibia
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
PatnhiThemenstarter16 Beiträge · seit 202008. März 2020 · Danke! Das hat uns nochmal sehr geholfen. Route steht jetzt denke ich, wir überlegen uns nun wirklich Sesriem zu streichen, da viel Fahrerei und ohnehin dort viel Andrang und Getümmel. Stattdessen schauen wir nach Lüderitz/Aus ggf. einfach wo es uns rund um die D707 gefällt und nehmen uns einfach zwei Tage mit zwei Übernachtungen Zeit für den Weg von Lüderitz zum Tok Tokkie, der ja fest gebucht und zeitlich leider nicht flexibel ist. Da wir ja schon sehr viel durchgeplant haben, tut uns hier ein bisschen Spontanität auf einer Teilstrecke der Reise sicher gut 😉
Hat denn jemand die Erfahrung gemacht für ein oder zwei Nächte einfach spontan irgendwo entlang der Route in seinem Dachzelt auf dem Camper zu schlafen, also nicht auf einem Cammpingplatz sondern irgendwo entlang der Strecke, solange es sich nicht um Privatbesitz handelt?
helen1’497 Beiträge · seit 200608. März 2020 · Patnhi schrieb:
Hat denn jemand die Erfahrung gemacht für ein oder zwei Nächte einfach spontan irgendwo entlang der Route in seinem Dachzelt auf dem Camper zu schlafen, also nicht auf einem Cammpingplatz sondern irgendwo entlang der Strecke, solange es sich nicht um Privatbesitz handelt?
Ich gehe mal davon aus, dass du dann auf der Straße campen musst. Die Farmen sind alle eingezäunt. Wenn du durch das Tor fährst, bist du also schon auf Privatbesitz.
Ruf doch einfach ein oder zwei Tage vorher an und frage ob was frei ist.
LG helen
BikeAfrica7’324 Beiträge · seit 200609. März 2020 · Patnhi schrieb:Hat denn jemand die Erfahrung gemacht für ein oder zwei Nächte einfach spontan irgendwo entlang der Route in seinem Dachzelt auf dem Camper zu schlafen, also nicht auf einem Cammpingplatz sondern irgendwo entlang der Strecke, solange es sich nicht um Privatbesitz handelt?
Ich habe das schön öfter gemacht, aber nicht im Dachzelt, sondern im Auto oder im Bodenzelt. Es ist jedoch nicht so einfach, einen gescheiten Platz zu finden, an dem das Übernachten auch noch legal ist.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200609. März 2020 · OFF TOPIC
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Ich gehe mal davon aus, dass du dann auf der Straße campen musst. Die Farmen sind alle eingezäunt. Wenn du durch das Tor fährst, bist du also schon auf Privatbesitz.
nur um das noch zu ergänzen: Auch die Korridore, d. h. der Streifen zwischen Zaun und Straße ist eigentlich Privatbesitz (weshalb man dort auch ab und an mal Rinder grasen sieht etc). Korrekterweise befindet sich sogar die Straßen selber auf Privatbesitz und das alles wird nur pflichtmäßig zur Nutzung an den Staat (Roads Authority) abgetreten, ebenso die Rastplätze.
Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!