Tourismus in Namibia im Aufwärtstrend

802 Antworten · 226k Aufrufe · gestartet 08. Dez. 2011 von Guido.
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796 Beiträge · seit 201321. Jan. 2020 ·
Hi Christian,

der Satz "2018 seien fast 42 Prozent aller Flugpassagiere mit Air Namibia geflogen, deutlich mehr als im Jahr zuvor" ist durchaus etwas irritierend.

Sind das alle Flugpassagiere die einen Namibianischen Flughafen angeflogen haben, also auch die Inlandspassagiere? Oder die, welche von einem ausländischen Flughafen nach Namibia reisen? Letztes kann ich mir bei dem vielfältigen Flugangebot, was es von den anderen Airlines gibt, nicht vorstellen...

So wie Westair domestic und regional gerade ausbaut, gepaart mit den neueren Flugangeboten aus Europa (KLM & Eurowings), Doha und Addis frage ich mich, ob die Air Namibia in den nächsten Jahren überhaupt noch eine Daseinsberechtigung hat...

BG
Andre
33,3k Beiträge · seit 200621. Jan. 2020 ·
Hi Andre,

sorry, wollte noch den ganzen Bericht hochladen, aber irgendwie ist das PDF fehlerhaft... ansehen kann ich es hier aber lokal. Versuche es später nochmal irgendwie. Hier nur ein Auszug bzgl. Deiner Frage. Es geht um Touristen und deren Ankünfte, kein Lokalverkehr. Wobei wenn man sich die Rechtschreibung anschaut, kann auch gut mal ein Zahlendreher dabei sein. Und wo LTU herkommt, die es seit Jahren nich mehr gibt... 😉

Viele Grüße
Christian
airnamibia.png


P.S. Ich habe das MET zwecks Aufklärung zu dem Unfug wie LTU um eine Stellungnahme gebeten. Erwarte diese bis Anfang kommender Woche.
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zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2020
2’530 Beiträge · seit 201121. Jan. 2020 ·
Duh !!
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2’473 Beiträge · seit 200621. Jan. 2020 ·
lustig, wie man aus 41,1 fast 42 Prozent machen kann 😗
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
68 Beiträge · seit 201921. Jan. 2020 ·
Die schon 2017 nicht mehr existente und auch in Form des Rechtsnachfolgers Air Berlin nicht nach Windhoek fliegende LTU konnte ihren Marktanteil 2018, als sie immer noch nicht mehr existierend nicht nach Windhoek flog, sogar fast verdreifachen. 🤩 🤩 🤩
Die Statistiken sind offensichtlich seit Jahren frei erfunden. Nett auch "Quatar" und "Euro-wings". Ich finde Fliegen mit Air Naum-bia eh spannender.

Aber ich habe da wirklich Verständnis für. Man ist in dem Ministerium schließlich damit beschäftigt, ein Abkommen nach dem anderen zum Abschuss von Nashörnern und Elefanten zu unterzeichnen. Da kann man nicht noch Tourismusstatistiken erstellen, sondern nimmt seit Jahren die vor einer Dekade mal erstellte Statistik und würfelt nur ein paar neue Zahlen dafür aus.

Dinge gibt's... unglaublich
Liebe Grüße
33,3k Beiträge · seit 200621. Jan. 2020 ·
Hi Sanne,
lustig, wie man aus 41,1 fast 42 Prozent machen kann 😗
Grundlage der Hitradio Namibia-Meldung ist NAMPA (Namibia Press Agency). Dort heißt es: "Speaking at the launch of the 2018 tourist statistics report here on Tuesday, Shifeta said in 2018, the national airline flew 41.7 per cent of arrivals as compared to 37.3 per cent in 2017."
Augenscheinlich sagt Shifeta anderes, als es in seinem eigenen Bericht steht 🙂 Aber wie gesagt, die Klärungsanfrage dazu ist raus.

Viele Grüße
Christian
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2’530 Beiträge · seit 201121. Jan. 2020 ·
Keine Worte.

Social Media halt.
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zuletzt bearbeitet 21. Jan. 2020
33,3k Beiträge · seit 200623. Jan. 2020 ·
Moin zusammen,
die Passagierzahlen von 2019 können eine Idee geben wie sich die Tourismuszahlen im vergangenen Jahr entwickelt haben... grob minus 10%.

Viele Grüße
Christian

"Mehr als 1,24 Millionen Fluggäste wurden im vergangenen Jahr an den Flughäfen der Namibia Airports Company abgewickelt. Dies teilte das Unternehmen auf Nachfrage gegenüber Hitradio Namibia mit. Dies waren fast 110.000 weniger als ein Jahr zuvor. Der Internationale Flughafen Hosea Kutako war mit 940.000 Passagieren erneut der geschäftigste, wenn auch mit einem Rückgang von etwa 10 Prozent. Der Stadtflughafen Eros hatte hingegen mit fast 100.000 Passagieren die höchste Passagierzahl seiner Geschichte." (Hitradio Namibia, 23.1.2020)
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1’042 Beiträge · seit 201623. Jan. 2020 ·
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:
die Passagierzahlen von 2019 können eine Idee geben wie sich die Tourismuszahlen im vergangenen Jahr entwickelt haben...
grob minus 10%.
In Relation zur Preissteigerung vieler Unterkünfte also ein positives Jahresergebnis, die Umsätze müssen also gestiegen sein... 😄

Gruß Markus
454 Beiträge · seit 200624. Jan. 2020 ·
allgemein ist bekannt, wenn man gaestehaeuser und unterkuenfte und lodges fragt, dass es letztes jahr einen rueckgang in hoehe von bis zu 25% gegeben hat - alles andere ist in die eigene tasche gelogen. auch die statistik von HAN speigelt das wieder, wenn sie auch nicht annaeherend representativ ist durch die laecherliche zahl an auswertungen....und in 2020 wird es nochmals einen rueckgang geben....
33,3k Beiträge · seit 200624. Jan. 2020 ·
allgemein ist bekannt, wenn man gaestehaeuser und unterkuenfte und lodges fragt, dass es letztes jahr einen rueckgang in hoehe von bis zu 25% gegeben hat
Wenn Du "allgemein" bist. Wieso sollte es 25 Prozent Rückgang gegeben haben, wenn ca. 10% weniger Reisende ins Land geflogen sind. Wo haben die anderen 15 Prozent übernachtet? Ich kenne durchaus nicht wenig Autovermieter, Unterkünfte etc die auch im letzten Jahr sogar wieder mehr Reisende begrüßt haben. Finde es immer befremdlich, wenn man seine (gänzlich unverifizierten Zahlen) über die "offiziellen" Statistiken stellt. Klar, HAN, wenn auch in dem Glauben allwissend zu sein, bildet nur sehr wenig ab, aber sie sind zumindest Fakten. Das ist mit "allgemein bekannt" leider nicht so.

Die Specials die in den ersten 6 Monaten 2020 von Unterkünfte ausgesprochen wurden, lassen aber in der Tat vermuten, dass es nicht gerade bergauf mit den Buchungen geht. Eine Vielzahl von Lodges etc. bietet bis zu 50 Prozent bis Ende Juni.

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2020
1’042 Beiträge · seit 201624. Jan. 2020 ·
travelNAMIBIA schrieb:
allgemein ist bekannt, wenn man gaestehaeuser und unterkuenfte und lodges fragt, dass es letztes jahr einen rueckgang in hoehe von bis zu 25% gegeben hat
Wenn Du "allgemein" bist. Wieso sollte es 25 Prozent Rückgang gegeben haben, wenn ca. 10% weniger Reisende ins Land geflogen sind.
Aus welcher Quelle stammen die Zahlen überhaupt? "Allgemein bekannt" ist für mich vertrauensunwürdig. 🤪
travelNAMIBIA schrieb:
Wo haben die anderen 15 Prozent übernachtet?
Woanders… 😄 z.B. im Zelt. 🙂
travelNAMIBIA schrieb:
Ich kenne durchaus nicht wenig Autovermieter, Unterkünfte etc die auch im letzten Jahr sogar wieder mehr Reisende begrüßt haben.
Das ist verständlich, vor allem bei den Autovermietern. Es spricht sich ja auch langsam herum, dass es qualitativ gute und weniger gute gibt. Der Kunde achtet vor allem auf die Qualität, aber auch auf den Preis. Wenn das Preis-Leistungsverhältnis aber nicht mehr stimmt, dann ist der Kunde weg. 😉
travelNAMIBIA schrieb:
Finde es immer befremdlich, wenn man seine (gänzlich unverifizierten Zahlen) über die "offiziellen" Statistiken stellt. Klar, HAN, wenn auch in dem Glauben allwissend zu sein, bildet nur sehr wenig ab, aber sie sind zumindest Fakten. Das ist mit "allgemein bekannt" leider nicht so.
Also egal wie die Daten erhoben wurden, ohne eine breite Datenbasis kann man keine Aussage treffen. Das gilt aber auch für die Passagierzahlen, die alleine ja auch nicht viel Aussagen. Es kann sogar das Paradoxon entstehen, dass trotz steigender Passagierzahlen die Anzahl der Übernachtungen sinken und das ist dann der Fall, wenn zwar mehr Leute kommen, aber immer kürzer bleiben.
travelNAMIBIA schrieb:
Die Specials die in den ersten 6 Monaten 2020 von Unterkünfte ausgesprochen wurden, lassen aber in der Tat vermuten, dass es nicht gerade bergauf mit den Buchungen geht.
Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Erst die Preise jahrelang in Folge extrem steigen lassen und dann Rabatte geben? Das war schon immer eine total dumme Idee. Der mögliche Kunde ist doch nicht dumm, der durchschaut das Spiel relativ schnell. Wenn man zum Teil dann noch alte Preislisten auf der eigenen Website im Netz belässt von vergangenen Jahren, dann ist man selbst derjenige der geschäftsschädigend ist. Preislisten hängt man immer aktuell aus und lässt die Kunden zum angegebenen Preis buchen. Neben- und Hauptsaison lässt man natürlich, nimmt aber die Möglichkeit zum Vergleich.
travelNAMIBIA schrieb:
Eine Vielzahl von Lodges etc. bietet bis zu 50 Prozent bis Ende Juni.
Siehe oben... Rabatte. Wenn man 50 Prozent Rabatt geben MUSS, dann stimmt der Preis nicht. Wobei der Juni "saure Gurken" Zeit ist, jedenfalls bei uns in Europa auch. Da läuft in der Tourismusvermietung auch nichts. Da nützen 50% Rabatt auch nicht. Man muss halt Leerstand auch akzeptieren können. Falls einer bucht, dann zahlt er den vollen Nebensaison Preis oder er lässt es sein. Wenn das jeder so machen würde, dann gäbe es da keine Rabattschlacht die für alle ein Problem ist. Man macht das Vermieten ja nicht zum Spaß und wenn man dabei überhaupt nichts mehr verdient, dann kann man es gleich sein lassen. Bei 50% Rabatt legt man in der Regel drauf, falls nicht hat man eine verdammt gute Marge bei niedrigen Kosten oder ist extrem gierig. 😄

Gruß Markus
2’530 Beiträge · seit 201124. Jan. 2020 ·
Man hat uns überall erzählt das 2019 besonders schlecht war, ob im Canyon Roadhouse, Namib Desert Lodge, unseren Stammplätzen The Raft, Anchor etc in Walvis Bay. Wir mußten diesesmal Abends, Dez 2019, nie vorbestellen bei Anchors, nur der Mittagstisch war voll.
Sah Dez 2018 ganz anders aus.

Was uns wohl auf viel, war das Camping. Plätze waren immer voll, auch Namtip war gut besucht, aber Dez 2018 waren wir dort alleine.
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16,9k Beiträge · seit 201224. Jan. 2020 ·
Cruiser schrieb:Man hat uns überall erzählt das 2019 besonders schlecht war...
Das habe ich schon das ganze vergangene Jahr gebetsmühlenartig immer wieder erzählt (geschrieben). Die ganzen Jubelmeldungen zu den unfassbar guten Belegungszahlen konnten einfach nicht stimmen. Das passte hinten und vorne nicht dazu, was wir selbst vor Ort gesehen und erlebt haben.

LG
Logi
454 Beiträge · seit 200624. Jan. 2020 ·
namibia redet und rechnet sich schoen, egal ob bei der airline oder im tourismus....das ist das problem seit jahren...und irgendwann heisst es dann...komisch es hiess doch immer alles geht aufwaerts und besser, warum hat das nicht geklappt....und die sogenannten statistiken sind das papier nicht wert, auf dem sie stehen....wie logi und cruiser schrieben, man muss sich vor umsehen, die leute/ unterkuenfte fragen und dann sieht man wie es aussieht....diese saison in swakop zum beispiel, war wieder mal besser als die letzten jahre - lag daran, dass sie fast 3 wochen lang war durch die lage der feiertage...und dennoch wenn man strandhotel/ tug/ jetty/ brauhaus etc etc fragt, dann sagen sie unsiono, weniger kunden.....aber wie auch immer namibia wird einen weg finden die zahlen egal in welchem bereich zu puschen und alles rosig aussehen zu lassen....wie all die jahre zuvor...
272 Beiträge · seit 201924. Jan. 2020 ·
Zur Interpretation von statistischen Zahlen: Passagierzahlen an Flughäfen sind niemals gleichzusetzen mit Touristen im Lande. Es gibt immer einen erheblichen Teil von Flugreisenden, die aus nicht-touristischen Gründen reisen. Und deren Zahl dürfte ziemlich stabil sein. Wenn die Zahl der auf den Flughäfen abgefertigten Passagiere also um 10 % zurückgegangen ist, dürfte der Rückgang touristischer Einreisen deutlich höher liegen.
16,9k Beiträge · seit 201224. Jan. 2020 ·
*Seitenumbruch*
2’530 Beiträge · seit 201124. Jan. 2020 ·
Ein 'leereres' NAM im Dez/Jan soll uns recht sein. Besonderes mit weniger lauten und arroganten Südafrikanern die meinen das Land gehört ihnen noch, sowie der Swimmingpool in der Lodge. 😈
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2020
16,9k Beiträge · seit 201224. Jan. 2020 ·
Cruiser schrieb:Ein 'leereres' NAM im Dez/Jan soll uns recht sein. Besonderes mit weniger lauten und arroganten Südafrikanern die meinen das Land gehört ihnen noch, sowie der Swimmingpool in der Lodge. 😈
Ein leeres Namibia bedeuted aber auch, dass mehr und mehr individuelle Unterkünfte aufgeben und sich anderen Einnahmequellen zuwenden (siehe unter anderem Wüstenquell).
Auf der anderen Seite machen die großen Ketten (Gondwana usw.) sich immer breiter und dominieren mit den Verträgen für die Pauschalreisenden den Markt.
Der Individualreisende bleibt da auf der Strecke.

LG
Logi
2’530 Beiträge · seit 201124. Jan. 2020 ·
Für alles gibt es zwei Seiten, auch Du hast Dich ja von NAM abgewendet, wegen der Preise. Warum nicht weiter nach NAM und die Kleinen unterstützen. Außerdem finde ich ein paar Gondwana Unterkünfte recht schön, besonders im Süden, irgendwas müssen sie ja richtig machen, sonst würden sie ja nicht so wachsen und Ihre Clientele sind viele Ausländer und da meine ich nicht RSA.

Meine Statement war auch eher auf die Südafrikaner gerichtet und nicht die vielen europäischenTouristen, die sich abwenden wegen der Preise, wovon Du ja auch einer bist.

Mit Gondwana kann man auch Individualreisender sein.
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zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2020