Kenia und Tansania - geeignet für Selbstfahrer?

80 Antworten · 13,2k Aufrufe · gestartet 17. Jan. 2020 von Ibrahim
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727 Beiträge · seit 200818. Jan. 2020 ·
Ibrahim schrieb:
Heißt das, dass ihr einen Wagen mit Fahrer hattet, der euch die ganze Zeit gefahren hat? Also von Lodge zu Lodge quasi? Und dann habt ihr die Pirschfahrten nicht mit eurem Fahrer gemacht, sondern über die Lodges organisiert?
Ich dachte immer, dass die meisten Fahrer auch gleichzeitig (wahrscheinlich mehr oder weniger gut ausgebildete) Guides wären.
Wir hatten bisher diese Varianten:
1: Flugsafari + Lokale Fahrer
2: Shared Transfers auf der Straße mit wechselnden Fahrern + Lokale Fahrer für die Pirschfahrten
3: Fester Fahrer im exklusiv gebuchten Safarifahrzeug. Da gab es leider extreme Unterschiede bei den Skills der Fahrer als Guide.

Am Mount Elgon und im Samburu hatten wir zu unserem festen Fahrer einen zusätzlichen Guide in unserem eigenen Fahrzeug. Das geht sicher auch als Selbstfahrer und vielleicht auch in anderen Parks.

Gruß

Dino
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2020
Themenstarter39 Beiträge · seit 202018. Jan. 2020 ·
dino schrieb:
Ibrahim schrieb:
Heißt das, dass ihr einen Wagen mit Fahrer hattet, der euch die ganze Zeit gefahren hat? Also von Lodge zu Lodge quasi? Und dann habt ihr die Pirschfahrten nicht mit eurem Fahrer gemacht, sondern über die Lodges organisiert?
Ich dachte immer, dass die meisten Fahrer auch gleichzeitig (wahrscheinlich mehr oder weniger gut ausgebildete) Guides wären.
Wir hatten bisher diese Varianten:
1: Flugsafari + Lokale Fahrer
2: Shared Transfers auf der Straße mit wechselnden Fahrern + Lokale Fahrer für die Pirschfahrten
3: Fester Fahrer im exklusiv gebuchten Safarifahrzeug. Da gab es leider extreme Unterschiede bei den Skills der Fahrer als Guide.

Am Mount Elgon und im Samburu hatten wir zu unserem festen Fahrer einen zusätzlichen Guide in unserem eigenen Fahrzeug. Das geht sicher auch als Selbstfahrer und vielleicht auch in anderen Parks.

Gruß

Dino
Danke für die Infos!

1. scheint mir nicht in unser Budget zu passen:(
2. Ist sicher nicht so einfach zu organisieren, oder? Wie habt ihr das organisiert? Wart ihr eine feste Gruppe, die sich nur den Transfer geteilt hat der habt ihr euch je nach Strecke wem angeschlossen?
3. Das ist die Option, die wir uns angucken, für den Fall, dass wir nicht selber fahren. Da habe ich allerdings auch Bedenken, wie gut die Fahrer jeweils als Guides geeignet sind. Den Fahrer zu bezahlen und dann in jedem Park extra einen local guide zu buchen, würde aber wahrscheinlich auch unser Budget sprengen.
570 Beiträge · seit 201118. Jan. 2020 ·
Wir wahren noch nie in Ostafrika. Aber sehr viel in Süd- und vorallem Westafrika im eigenen Auto.
In allen Westafrikanischen Autos muss man einen Guide im Auto haben wenn man im Nationalpark fährt (ausser Benin). Wir haben dies als SEHR störend empfunden und haben in der Folge keine Nationalparks mehr befahren. Das hat unseren Urlaub SEHR gestört. Ich möchte die Möglichkeit haben 3-5 Stunden an einer Stelle im Nationalpark zu stehen, ggf. Tisch und Stühle raus zu holen (wenn erlaubt) und meine Ruhe zu haben und auf Deutsch reden können ohne einen gelangweilten Fahrer/Führer dabei zu haben der darauf keine Lust hat.
Für mich währe ein Fahrer/Guide keine Option und würde meinen Urlaub für mich zerstören. Meine Frau fand das noch ärgerlicher als ich...

Ich geb das nur zu bedenken und soll es euch nicht ausreden. Aber man sollte sich die Situation gut vorher vorstellen obman tatsächlich längere Zeit mit einer Person ein Auto teilen will!

LG
Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0
6’428 Beiträge · seit 201119. Jan. 2020 ·
Hoi zämä
Max Power schrieb:In allen Westafrikanischen Autos muss man einen Guide im Auto haben wenn man im Nationalpark fährt
Betonung liegt auf dem Wort 'muss'...nehm ich mal an.
Wir hatten auch schon Guides dabei, wie wir mitnehmen mussten.
Denen ist schon klar dass sie für das was man machen will unentbehrlich sind und so haben sie sich grossteils auch bei uns benommen, nämlich weder freundlich noch angenehm.
Aber das war nur bei solchen, die bei einer Tour (z.B. Nachtgamedrive im Lake Mburo NP in Uganda oder Militärs in Ruanda) zwingend dabei sein mussten.
Was ganz anderes ists wenn die Guides davon leben mit Touristen durch ihre Länder und die Nationalparks zu fahren. Bei denen hab ich auf meinen Reisen zwischenzeitlich über 20 Guides einen unsympatischen und einen Vollidioten erlebt, alle anderen waren echt sympatische, liebe und interessante Menschen.
Man sollte also schon unterscheiden aus welchen Motivationen ein Guide oder Fahrer im Auto sitzt.
Und man sollte auch unterscheiden wer als Touri im Auto sitzt, denn es gibt da wohl mehr Leute die schlicht nicht mit anderen Leuten klarkommen können als bei den Guides.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
727 Beiträge · seit 200819. Jan. 2020 ·
Ibrahim schrieb:2. Ist sicher nicht so einfach zu organisieren, oder? Wie habt ihr das organisiert?
Die Kurzanwort: Wir haben das einen Veranstalter machen lassen. Details habe ich Dir per PN geschickt.
Max Power schrieb:Ich möchte die Möglichkeit haben 3-5 Stunden an einer Stelle im Nationalpark zu stehen, ggf. Tisch und Stühle raus zu holen (wenn erlaubt) und meine Ruhe zu habe
Nicht falsch verstehen, aber stundenlanges verweilen am einem Platz scheint mir bei Ibrahims geplanter Tour nicht wirklich in das Programm zu passen. 12h für einen Tag in die Serengeti fahren und dann dort 5h Picknick machen? Wenn man in kurzer Zeit viel sehen will, würde ich einen erfahrenen Guide nehmen. Wenn man viel Zeit hat und "der Weg das Ziel" ist, würde ich es auch immer alleine machen. Alles eine Frage der Wünsche und Prioritäten.

Wo Max Power absolut Recht hat: Wenn die Chemie mit dem Fahrer oder Guide nicht stimmt, kann das durchaus stören. Ein guter Fahrer/Guide kann die Tour aber auch extrem bereichern! Wir hatten überwiegend excellente Fahrer und teilweise tolle Gespräche. Einmal sind wir sogar statt auf Pirschfahrt zu ihm nach Hause gefahren (er war fest im Luangwa stationiert und wohnte direkt nebenan). Wir hatten aber auch schon die gelangweilte Variante. Negativbeispiel war, als der Fahrer am 2. Tag im Samburu gar nicht mehr aufgetaucht ist, weil wir am 1. Tag ja schon alles (Leopard+Löwe) gesehen hätten! Er meinte wir könnten uns doch in der Lodge an den Pool legen.

Vorteil als Selbstfahrer: Wenn der Guide nicht passt, setzt Du ihn wieder ab oder nimmst ihn nur für einen Teil des Tages, z.B. auf der Frühpirsch.

Gruß

Dino
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2020
727 Beiträge · seit 200819. Jan. 2020 ·
picco schrieb:
Wir hatten auch schon Guides dabei, wie wir mitnehmen mussten.
Denen ist schon klar dass sie für das was man machen will unentbehrlich sind und so haben sie sich grossteils auch bei uns benommen, nämlich weder freundlich noch angenehm.
Den Verdacht habe ich auch. Am Mt. Elgon mussten wir auch einen Guide nehmen, weil man die Höhlen dort nicht alleine besichtigen darf. Als wir dann an der Höhle waren, teilte der Guide uns mit, er könne da nicht reingehen, weil er die Taschenlampe vergessen habe! Als ich sagte das sei kein Problem, ich hätte eine, kam die Antwort: Es muss jeder eine haben. Dann müsst ihr alleine gehen und ich bleibe draußen 😈
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2020
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
Max Power schrieb:Wir wahren noch nie in Ostafrika. Aber sehr viel in Süd- und vorallem Westafrika im eigenen Auto.
In allen Westafrikanischen Autos muss man einen Guide im Auto haben wenn man im Nationalpark fährt (ausser Benin). Wir haben dies als SEHR störend empfunden und haben in der Folge keine Nationalparks mehr befahren. Das hat unseren Urlaub SEHR gestört. Ich möchte die Möglichkeit haben 3-5 Stunden an einer Stelle im Nationalpark zu stehen, ggf. Tisch und Stühle raus zu holen (wenn erlaubt) und meine Ruhe zu haben und auf Deutsch reden können ohne einen gelangweilten Fahrer/Führer dabei zu haben der darauf keine Lust hat.
Für mich währe ein Fahrer/Guide keine Option und würde meinen Urlaub für mich zerstören. Meine Frau fand das noch ärgerlicher als ich...

Ich geb das nur zu bedenken und soll es euch nicht ausreden. Aber man sollte sich die Situation gut vorher vorstellen obman tatsächlich längere Zeit mit einer Person ein Auto teilen will!

LG
Amos
Danke für deine Antwort!

Ja, das wäre dann halt einer der Nachteile mit Fahrer/Guide, dass man sich nie sicher sein kann, ob die Chemie stimmt. Ich denke aber, Picco hat es ja auch geschrieben, dass es einen Unterschied macht, ob man verpflichtet ist, einen Guide im Nationalpark zu buchen oder ob man über eine Agentur einen Guide bucht. In zweitem Fall sollte den Agenturen durchaus daran gelegen sein, dass die Fahrer/Guides fähig und sympathisch (zumindest jedoch nicht unsympathisch) sind.

Wie Dino schon schrieb, wird es bei der Tour, wie wir sie als grobe Anfangsskizze entworfen haben, ja auch Tage geben (die Tage, in denen wir zwischen den Parks fahren), an denen wir ohnehin kaum die Zeit haben werden, einige Stunden Pause im Park zu machen. Und an den Tagen, die wir komplett für einen Park haben (bspw. 2 volle Tage in der Mara und einen vollen Tag in der Serengeti), denke ich, dass unser Fahrer auch mal für ein paar Stunden irgendwo anhält, wenn wir ihn darum bitten. Es wäre ja, wie gesagt, ein privater Fahrer und kein Angestellter des Parks, den man dazubuchen muss.

Aber danke für deine Hinweise, die wir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten werden.
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
picco schrieb:
Was ganz anderes ists wenn die Guides davon leben mit Touristen durch ihre Länder und die Nationalparks zu fahren. Bei denen hab ich auf meinen Reisen zwischenzeitlich über 20 Guides einen unsympatischen und einen Vollidioten erlebt, alle anderen waren echt sympatische, liebe und interessante Menschen.
Man sollte also schon unterscheiden aus welchen Motivationen ein Guide oder Fahrer im Auto sitzt.
Und man sollte auch unterscheiden wer als Touri im Auto sitzt, denn es gibt da wohl mehr Leute die schlicht nicht mit anderen Leuten klarkommen können als bei den Guides.
Genau das glaube/hoffe ich auch. Die Agenturen dürften es sich kaum leisten können, ständig unmotivierte Fahrer /Guides zu vermitteln. Außerdem kann man da ja vorher auch ein wenig Recherche betreiben. Ich weiß, nicht alles im Internat glauben, aber wenn eine Agentur (und das trifft auf die, mit der ich gerade in Kontakt bin, monkeyadventureskenya, zu) NUR außerordentliche Bewertungen bei Tripadvisor und Konsorten hat, kann man davon ausgehen, dass die Wahrscheinlichkeit, grob enttäuscht zu werden, zumindest nicht allzu hoch ist, denke ich doch.
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
dino schrieb:
Ibrahim schrieb:2. Ist sicher nicht so einfach zu organisieren, oder? Wie habt ihr das organisiert?
Die Kurzanwort: Wir haben das einen Veranstalter machen lassen. Details habe ich Dir per PN geschickt.
Danke! Ich schaue gleich mal ins Postfach:)
dino schrieb:
Nicht falsch verstehen, aber stundenlanges verweilen am einem Platz scheint mir bei Ibrahims geplanter Tour nicht wirklich in das Programm zu passen. 12h für einen Tag in die Serengeti fahren und dann dort 5h Picknick machen? Wenn man in kurzer Zeit viel sehen will, würde ich einen erfahrenen Guide nehmen. Wenn man viel Zeit hat und "der Weg das Ziel" ist, würde ich es auch immer alleine machen. Alles eine Frage der Wünsche und Prioritäten.

Wo Max Power absolut Recht hat: Wenn die Chemie mit dem Fahrer oder Guide nicht stimmt, kann das durchaus stören. Ein guter Fahrer/Guide kann die Tour aber auch extrem bereichern! Wir hatten überwiegend excellente Fahrer und teilweise tolle Gespräche. Einmal sind wir sogar statt auf Pirschfahrt zu ihm nach Hause gefahren (er war fest im Luangwa stationiert und wohnte direkt nebenan). Wir hatten aber auch schon die gelangweilte Variante. Negativbeispiel war, als der Fahrer am 2. Tag im Samburu gar nicht mehr aufgetaucht ist, weil wir am 1. Tag ja schon alles (Leopard+Löwe) gesehen hätten! Er meinte wir könnten uns doch in der Lodge an den Pool legen.

Vorteil als Selbstfahrer: Wenn der Guide nicht passt, setzt Du ihn wieder ab oder nimmst ihn nur für einen Teil des Tages, z.B. auf der Frühpirsch.

Gruß

Dino
Wir haben ja ein paar Tage, wo wir den ganzen Tag im Park haben (2 in der Mara, einen in der Serengeti, einen in Amboseli). Da würde ein privat gebuchter Fahrer/Guide sicher nicht nein sagen, wenn wir ihn bitten, irgendwo mal für ein paar Stunden zu stoppen.

Und ja, zu dem Thema Chemie habe ich ja schon auf Piccos Beitrag geantwortet. Das ist bestimmt immer ein Stück weit Glückssache. Ich würde (sollten wir uns für eine Tour mit Fahrer/Guide entscheiden) immer darauf hoffen, dass man die Wahrscheinlichkeit auf einen Reinfall durch intensive Recherche zumindest minimieren kann.
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
Vielleicht seien mir zwischendrin noch mal ein paar Worte gestattet.

Ich bin echt begeistert und dankbar über die vielen hilfreichen Beiträge in so kurzer Zeit von euch allen. Wir sind zwar immer noch am hin- und her überlegen, weil ja eben alles seine Vor- und Nachteile hat. Aber ihr habt uns jetzt bereits so unglaublich geholfen und viele Fragen beantwortet, Befürchtungen zerstreut und neue Hinweise gegeben.

Auch die Art und Weise des Austauschs in diesem Forum überrascht mich positiv, der umgang hier untereinander ist wirklich respektvoll und nicht (wie unter Reisenden leider oftmals zu beobachten) von oben herab und/oder belehrend.

Danke!!!
6’428 Beiträge · seit 201119. Jan. 2020 ·
Hoi zämä
Ibrahim schrieb:Wir haben ja ein paar Tage, wo wir den ganzen Tag im Park haben (2 in der Mara, einen in der Serengeti, einen in Amboseli).
4 Tage...das wäre mir bei einer einwöchigen Safari schon beinahe zu wenig. 😎
Überleg Dir das nochmal...
Ibrahim schrieb:Da würde ein privat gebuchter Fahrer/Guide sicher nicht nein sagen, wenn wir ihn bitten, irgendwo mal für ein paar Stunden zu stoppen.
Das denk ich auch!
Und wenn man mit dem Guide nicht klarkommt und Gespräche nicht fruchten kann man bei so einer langen Tour ja den Veranstalter kontaktieren und schauen ob man einen anderen Guide bekommen kann.
Einfacher gesagt als getan, schon klar, wie mein 2015er Reisebericht Kili & Kenya ja auch beweist. Denn damals kamen wir nicht auf diese Idee... 😊
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
3’883 Beiträge · seit 201119. Jan. 2020 ·
https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/298874-vier-wochen-self-drive-in-dezember-bericht.html?start=0

hast du hier schon geguckt? Self Drive scheint nicht einfach, zumindest bei Regen, aber möglich zu sein!

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
2’240 Beiträge · seit 201119. Jan. 2020 ·
Ibrahim schrieb:
Danke für deine Antwort.

Meine Frau ist leider überhaupt kein Fan vom Schlafen in Zelten. Sie braucht keinen großen Luxus, aber ein Hotelzimmer (oder tented camp, also Bett im Zelt) sollte es schon sein für sie.

Wie meinst du das, dass man eine Lodge vor Ort ansteuert? Habt ihr gecampt und wennihr doch mal Lust auf eine Lodge hattet, habt ihr spontan geguckt? Ist der September/Oktober nicht Hochsaison in Kenia? Da hätte ich Angst, dass man nichts mehr findet.
Hi, wir hatten unser eigenes Auto mit Dachzelt dabei - den hatten wir dazumal nach DAR verschifft. Ja, genau so hatten wir das in Kenya gemacht. In Tanzania funktioniert das nicht.
Nö, da hätte ich keine Angst. Sept. Okt. sind in Kenya o.k. Da kostet fragen nix.
Wir waren im Amboseli in einer Lodge...zu 50% des Booking.com Preises..
LG und viel Spass beim Planen..
Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
picco schrieb:Hoi zämä
4 Tage...das wäre mir bei einer einwöchigen Safari schon beinahe zu wenig. 😎
Überleg Dir das nochmal...
Es wäre ja, falls wir nichts am Plan ändern, sogar eine fast 2wöchige Safari. Du hast Recht, wir sind, wie gesagt, mittlerweile am hin und her überlegen, ob die Reiseroute, so wie wir sie uns vorstellen, sinnvoll ist. Evtl. die Safari auf 10 Tage oder so anlegen, nur ein Land und dafür weniger Reisetage, aber dafür mehr Tage in den Parks haben. Dank euch haben wir ja jetzt genug Informationen und Inspiration;)
picco schrieb:Das denk ich auch!
Und wenn man mit dem Guide nicht klarkommt und Gespräche nicht fruchten kann man bei so einer langen Tour ja den Veranstalter kontaktieren und schauen ob man einen anderen Guide bekommen kann.
Einfacher gesagt als getan, schon klar, wie mein 2015er Reisebericht Kili & Kenya ja auch beweist. Denn damals kamen wir nicht auf diese Idee... 😊
DAS ist ein super Hinweis. Ich glaube nicht, dass ich im Fall der Fälle von alleine auf diese Idee gekommen wäre 😊
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
freshy schrieb:https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/298874-vier-wochen-self-drive-in-dezember-bericht.html?start=0

hast du hier schon geguckt? Self Drive scheint nicht einfach, zumindest bei Regen, aber möglich zu sein!

LG freshy
Ja, das war tatsächlich einer der ersten Beiträge, den ich hier im Forum gelesen habe. Dieser Beitrag hat mich dazu angeregt, es evtl. als Selbstfahrer zu versuchen. Ich wollte mir dann aber vorher noch mal ein paar Meinungen anhören, um sicher zu gehen. Hat sich, aus meiner Sicht, auch als richtig herausgestellt. Die Meinungen zu dem Thema gehen ja doch auseinander hier.
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
marimari schrieb:
Hi, wir hatten unser eigenes Auto mit Dachzelt dabei - den hatten wir dazumal nach DAR verschifft. Ja, genau so hatten wir das in Kenya gemacht. In Tanzania funktioniert das nicht.
Nö, da hätte ich keine Angst. Sept. Okt. sind in Kenya o.k. Da kostet fragen nix.
Wir waren im Amboseli in einer Lodge...zu 50% des Booking.com Preises..
LG und viel Spass beim Planen..
Mari
Wow, 50 % Preisnachlass ist mal eine Ansage! Wie gesagt, ich hätte halt nur Angst, dass man keine Lodge findet, da ich hörte, dass es im September/Oktober durchaus eng werden kann. Zudem ist es ja auch ein wenig gemütlicher, wenn man sich vor Ort nicht auch noch um eine Unterkunft kümmern muss. Aber die Ersparnis ist natürlich echt ein Faktor, danke für den Hinweis!
2’240 Beiträge · seit 201119. Jan. 2020 ·
Hallo,
ich weiss nicht, ob die Meinungen hier wirklich auseinander gehen.
Es gibt halt unterschiedliche Fraktionen:
- diejenigen, welche gerne selber fahren (und das ist in beiden Ländern selbständig möglich - hier raten wir Dir nicht zu straff zu planen, nur 1 Land zu bereisen in den 3 Wochen)
- diejenigen, welche lieber mit Driver u./oder Guide unterwegs sind (auch das hat seine Vorteile - sehe ich als sinnvoll, wenn man in Ostafrika noch nie selber gefahren ist und davor Respekt hat)
- diejenigen, welche auch noch was schreiben (aber noch nie vor Ort waren)
😄

LG Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
2’240 Beiträge · seit 201119. Jan. 2020 ·
Hi,
bei 3 Wochen macht es sicherlich Sinn vorzubuchen…(wenn ihr keine Alternative zum Campen habt).
Wie gesagt, verhandeln ging bei uns NUR in Kenya..NICHT in Tanzania...LG
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2020
Themenstarter39 Beiträge · seit 202019. Jan. 2020 ·
@marimari

Ja, das meinte ich auch. Auseinandergehen trifft es vielleicht nicht so richtig. Wir haben hier aber ja durchaus unterschiedliche Ratschläge erhalten und doch, einige Meinungen hier sind auch unterschiedlich, jeweils mit Pro und Contra gut begründet.

Aber bitte nicht falsch verstehen, ich finde diese Meinungsvielfalt super. Wie gesagt, wir haben hier wirklich viele tolle Anregungen und Tipps erhalten:)