LULuckyHorsesThemenstarter1 Beiträge · seit 201828. Sept. 2018 ·
Hallo und vielen, vielen Dank für die Aufnahme hier. Ich hoffe sehr, dass mir hier geholfen wird.
Erstmal zu uns... Ich (25) bin gelernte TFA, Akupunkteurin und manuelle Therapeutin für Pferde. Mein Traum war es schon immer eine große Ranch zuhaben, die aus Reittourismus, Pferdezucht und einer Auffangstation besteht. 100% meiner Zeit den Tieren wittmen. Jedoch ist dies in Deutschland nicht wirklich möglich.
Mein Mann hat eine Webdesign Firma, welche auch ganz gut läuft. Er würde gerne mehr Programmierer und Azubis einstellen, jedoch finden wir kein bezahlbares und zuverlässiges Personal.
Wir haben uns schon öfters Gedanken gemacht über auswandern, wussten aber nie wirklich wohin denn genau. Nach unserem Urlaub in Namibia, könnten wir uns gut vorstellen in Afrika ein neues Leben zu beginnen.
Jedoch sind wir etwas überfordert mit der Information Einholung und der Standortwahl. Nächstes Jahr wollen wir noch zwei mal nach Afrika fliegen, dorthin...wo wir dann evtl. mal bleiben...
Habt ihr Tipps? Wo ist es möglich große Flächen Land mit Immobilien zu kaufen? Wo wäre unser Traum realisierbar? Gibt es Agenturen, die ihr empfehlen könnt, die bei Visum beantragen helfen und habt ihr Erfahrungen, wie viel sowas kostet?
Freu mich auf Tipps, Hilfe und Fragen von euch ?
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200628. Sept. 2018 ·
Jedoch sind wir etwas überfordert mit der Information Einholung und der Standortwahl. Nächstes Jahr wollen wir noch zwei mal nach Afrika fliegen, dorthin...wo wir dann evtl. mal bleiben...
Afrika ist ein Kontinent mit 52 Staaten. Wenn ihr Euch nicht mal sicher seid ob ihr in den Norden, Osten, Süden oder Westen, in ein christliches oder islamisches Land, in ein Land am Meer oder ohne Meer, in ein Wüsten- oder Feuchttropenland und und und und wollt, kann Euch hier kaum einer helfen.
Für Mauritius kannst Du die Daueraufenthaltsgenehmigung aktuell für 1 Million USD kaufen (siehe Thread zum Thema). Das wäre am Einfachsten. Südafrika, Namibia etc ist extrem schwierig, andere Staaten nehmen Ausländer mit Kusshand (also eigentlich nur gerne deren Geld)...
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
frau_shrimp211 Beiträge · seit 201328. Sept. 2018 ·
Hallo LuckyHorses,
versuch es doch erstmal mit einem Praktikum oder einem Voluntariat auf einer Pferdefarm. Da gibt es im Internet diverse Angebote, z.B. hier https://www.farmarbeit.de/pferde-job-suedafrika.html Oder Du schaust mal bei den deutschen Reiseveranstaltern "Pferd und Reiter" oder "Das Urlaubspferd" welche Farmen sie wo in Afrika anbieten (z.B. Wait-a-little in Südafrika). Dann überlegst Du, in welches Land Du willst und schreibst die Pferde-Farmen einfach mal an. Mit Deiner Ausbildung nehmen die Dich bestimmt gerne! Auch Deinen Mann werden die bestimmt gern nehmen, kann er dann mit seinem Fachwissen doch die Internetseite und SEO Suche verbessern helfen.
Auf diese Weise lernt Ihr Afrika nicht aus der Urlaubsperspektive, sondern aus der Arbeitswelt heraus besser kennen. Da sind oft Welten zwischen! Ihr stürzt Euch nicht gleich in ein völliges finanzielles Wagnis und könnt ausprobieren, ob Ihr mit dem african way of life überhaupt glücklich werden könnt. Ebenfalls könnt Ihr so gleich Kontakte knüpfen und Erfahrungen sammeln. Denn - und jetzt bitte nicht böse sein - klingt Dein Post noch etwas naiv. Einfach so loslaufen und ein Grundstück kaufen ist nämlich nicht möglich und noch weniger ratsam!
Ich habe schon Auswanderungs Erfahrungen auf Zeit, habe dies immer nur als Job angelegt, wollte eigentlich nie dauerhaft auswandern. man unterschätzt leicht wie schwierig es ist tatsächlich zu fassen und ohne örtlich angesiedelte Agenturen ist es fast nicht zu schaffen. bei dem Vorhaben eines Reiterhofes bzw eine Gästefarm gebe ich zu bedenken, dass ihr die Gäste aus Übersee erst einmal requirieren müsst und das ja kein Schnäppchen Urlaub sein wird. Sprich die Frequentierung Auslastung des Betriebes zumindest nur als Reiterhof nicht funktionieren wird. Als Gästehaus dann schon eher. Ihr werdet ordentlich Rücklagen haben müssen mit einigen zehntausend Euro ist es nicht getan. Wäre euer Vorhaben in einem europäischen Land nicht einfacher umzusetzen? Viel Land für Pferde Vorhaben gibt es z.b. auch in den ehemaligen Ostblock Ländern. Und da ist es noch um einiges günstiger wie in Deutschland. Auch in Südeuropa kann man fündig werden.
Informationen zur residency sowie zu Agenturen kannst du googeln. Unsere "Lifetime-Bewerbung" ist aber verschollen, so wie 5.000 andere auch. Die werden schlicht nicht bearbeitet (In Südafrika), man will da einfach keine Weißen. Der leichteste Weg in SA wäre, wenn Ihr ca. 800.000 € in Rand nachweisen könnt. Also rein von der Beschreibung her. Das Problem, dass Anträge nicht oder zögerlich bearbeitet werden, hat man noch immer. Unser Antrag ist seit 2 Jahren in der Mache, da haben wir ihn auf einem Amt in der Nähe von Joburg abgegeben.
Land kannste kaufen, ich kenne Farmer, die liebend gerne verkaufen würden. Die bekommen leider kein Geld, inzwischen haben sie 2.400 Farmer gekillt, wer will schon Farmer sein?
Würde mal woanders suchen...
marimari2’240 Beiträge · seit 201128. Sept. 2018 ·
ich auch z.B. Uruguay, Argentien, etc.... aber off topic: alles was zu Hause nicht läuft, wird sehr wahrscheinlich auch wo anders nicht laufen (Ausnahmen gibt es immer). Gruss M.
Probleme mit einer PR in SA?? Kann ich nun mal überhaupt nicht bestätigen.
- September 2011 ein einjähriges study permit für ein sabatical an der UCT in München beantragt (meine Frau als mitreisender Ehegatte, meine Tochter study) - 3 Wochen später da
- im Oktober 2012 eine einjährige Verlängerung über eine Agentur in CPT - zwei Wochen später für uns alle da
- Mitte 2012 die Entscheidung getroffen, länger in SA zu bleiben - Empfehlung der Agentur 4 Jahre Rentnervisum und paralel PR - das 4 Jahre Rentnervisum (ich war damals übrigens 40 Jahre alt!) war nach ca. 2 Monaten da
- PR kam dann Anfang 2015 - mit dem kann man hier alles machen, selbst wenn es ursprünglich auf Rentnerbasis beantragt wurde, d.h. arbeiten, Geschäfte gründen, etc.
Es war alles sehr entspannt. Als Einkommensnachweis reichten damals 20..000 ZAR "lebenslanges" Einkommen pro Person. Heute sind es wohl 30.000 ZAR pro Familie. Wir haben seinerzeit Mieteinnahmen angegeben, Grundbuchauszüge, Kontoauszüge eines Jahres, die Agentur hat alles schön farbig für den Sachbearbeiter angestrichen, Es hat nie jemand NAchweise darüber verlangt, dass die Häuser u.U. noch belaste sind. Es kommt viel auf die Agentur an. Man kann den Bearbeitungsstatus bei HA mittlerweile auch im Internet verfolgen, die Zahl von 5.000 "verschollenen" Anträgen kann ich also nicht nachvollziehen - vielleicht bei der Agentur verschollen.
Insgesamt ist es hier in SA viel, viel einfacher eine dauerhafte Aufenthatsgenehmigung zu bekommen, als in Europa - egal, ob man schwarz oder weiß ist.
VG RON
swisschees1’715 Beiträge · seit 200629. Sept. 2018 ·
ron74 schrieb:Als Einkommensnachweis reichten damals 20..000 ZAR "lebenslanges" Einkommen pro Person.
Ist zur Zeit ZAR 37'000/Monat/Person. Ein mindest Alter für das Retierment Pemit gibt es nicht. Aber es kommen noch einige Papiere die man einreichen muss dazu. Mehr Infos HIER.
Die Zeiten haben sich geändert. Zeitlich begrenzt ging flott, der andere Antrag, der sehr aufwändig war, ging verloren. Und mit ihm weitere 5.000. Das kann man mit study permit nicht vergleichen, das ist ja lächerlich.
YAyanjep1’014 Beiträge · seit 201629. Sept. 2018 ·
Was soll an einem Reitstall und Pferdezucht in Afrika einfacher zu realisieren sein als in Deutschland oder meinethalben auch in Polen?
Wenn schöne Landschaften für Ausritte und Reiterurlaub, gute Haltungsbedingungen, Zuchtpferdepotential und peisgünstige Liegenschaften erstaunlicherweise nicht in Brandenburg, Norddeutschland oder meinethalben in Masuren zu finden sein sollen, warum dann ausgerechnet in Afrika?
Yanjep
LULuckyHorsesThemenstarter1 Beiträge · seit 201829. Sept. 2018 ·
@ yanjep: naja..weil uns Afrika bzw. vor allem die Savanne einfach fasziniert und begeistert. Außerdem benötige ich auf Grund von gesundheitlichen Problemen am besten ganz jährig relativ hohe Temperaturen, daher fallen Ostblock Länder und Nord Länder für uns raus. Wenn wir an die Nordsee oder ähnliches gehen, können wir auch gleich in Bayern bleiben. Wollen ja raus aus Deutschland!
Und zu dem Thema, ob sich irgendwas von mir naive anhört oder ich doch einfach googlen soll: 1. Wieso gibt es solche Foren, wenn man dann nicht fragen darf/soll, evtl auch dumme oder unnütze Fragen. Wobei es in meinen Augen keine dummen Fragen gibt und 2. Jeder hat doch irgendwo Mal angefangen. Natürlich werden wir auf jeden Fall ein zweites mal nach Afrika reisen und uns dort versuchen, so gut es geht, alles aus den Augen der dort hingezogenen anzusehen und nicht als Tourist. Das Problem dabei ist nur, dass wir halt immer noch nicht wissen, wo denn überhaupt genau. Weil wie gesagt... Namibia wäre toll, aber fast unmöglich zur Zeit. SA - naja Farmer Morde usw, vielleicht auch nicht gerade das passende...usw usw..
Hallo LuckyHorses, na dann ist ja alles klar, weil dann scheidet das südliche Afrika ja schon wegen der kalten Wintermonate für dich aus. Ich denke, wenn du ganzjährig warme Temperaturen brauchst, musst du schon recht Äquator nah dir ein Auswanderland suchen.
LuckyHorses schrieb: Und zu dem Thema, ob sich irgendwas von mir naive anhört oder ich doch einfach googlen soll: 1. Wieso gibt es solche Foren, wenn man dann nicht fragen darf/soll, evtl auch dumme oder unnütze Fragen.
Ich habe Mister Google empfohlen, weil hier niemand all das, was es dazu zu schreiben gibt, in die Tastatur hämmert. Das haben aber Menschen tatsächlich schon gemacht, nämlich die Agenturen, die den Leuten, die auswandern wollen, helfen.
Wir hatten Intergate. Ob die besser oder schlechter sind als andere Anbieter, kann ich dir nicht sagen. Mir wurden sie von einem Freund, der das Winterhalbjahr im warmen Südafrika lebt, empfohlen. https://www.intergate-immigration.de
Wenn du arbeiten willst, ist der Weg dahin zäh und teuer. Das ist in anderen Ländern, die mir einfallen, aber auch nicht anders. Australien gibt es auch noch. Da muss man aber schon ziemlich reich sein, wenn das klappen soll. Oder ein absoluter Spezialist in einem gesuchten Bereich, dann ist die Tür offen. Mit den Pferdchen wird es da schwierig. Australien nimmt aber im Moment Farmer aus SA auf, die vor Angst das schöne Land verlassen. Russland auch. Vielleicht macht es Sinn, diese Spur mal zu verfolgen.
Glaube nicht, dass es ein Problem ist, was zu kaufen. Die Probleme sind vermutlich etwas vorgelagert. Wobei die für SA - Verhältnisse putzige Farm schon mal den Vorteil hätte, dass man nicht enteignet wird. Da wird man sich zunächst mal an die großen Anwesen ran machen.
Das da muss man aber wissen und, wenn man nach SA als Farmer möchte, auch aushalten. Ein Kreuz für jeden Farmmord, 2.400 stehen da.
frau_shrimp211 Beiträge · seit 201330. Sept. 2018 ·
LuckyHorses,
hast Du denn irgendwelche Vorraussetzungen, dass Dir eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in irgendeinem afrikanischen Land erteilt werden würde?
naja..weil uns Afrika bzw. vor allem die Savanne einfach fasziniert und begeistert.
Das kann ich persönlich gut nachvollziehen - möchte aber zu Bedenken geben, dass der Kontinent "Afrika" nicht nur aus schönen Landschaften, sondern in hohem Maße auch aus Menschen besteht. Sollten diese Dich nicht interessieren, bzw. am Ende vielleicht lediglich ein "notwendiges Übel" darstellen (das fängt vielleicht nach ein paar Behördenbegegnungen bereits an...), würde ich das Vorhaben nochmal gründlich überdenken.
Des weiteren sind Afrikas verschiedene Länder mindestens so unterschiedlich wie Europas. Vielleicht solltet Ihr Euch zunächst einmal ausführlich mit einigen dieser Länder auseinander setzten (Bevölkerung, Geschichte, Politik u.v.m.)? Das kann ein Reiseforum Euch allerdings nicht bieten. Insofern ist der Hinweis, es erst mal bei "google" (u.a. Quellen) zu versuchen, schon sinnvoll.
Das bedeutet ja nicht, dass man deshalb gleich Träume aufgibt. Aber vielelicht nochmal eine etwas anders geartete Vorarbeit leistet?